CDU, FDP, CSU Jeden Tag eine neue Rüpelei

Schwarz-Gelb ist außer Rand und Band. Die schärfsten Konflikte laufen – offiziell zumindest – zwischen FDP und CSU. Westerwelles wahrer Widerpart aber sitzt im Kanzleramt.

Alexander Dobrindt, sagt einer, der dabei war, "Alexander Dobrindt fiel auf durch lautes Schweigen". Dass der CSU-Generalsekretär mal nichts sagt, ist dieser Tage an sich schon ungewöhnlich. Aber die Zurückhaltung, die Dobrindt in der Sitzung der CSU-Landesgruppe in Berlin an den Montagabend legte, hatte ihren Grund. Die Kollegen Bundestagsabgeordneten hatten die Nase voll von denen in München, und sie ließen ihrem Ärger freien Lauf. Seit Wochen schießen führende CSU-Leute praktisch täglich auf die Freien Demokraten und deren Pläne zur Gesundheitsreform. Jetzt ist das Maß voll. Derlei "Störfeuer", fasst anderntags Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich die Kritik betont nüchtern zusammen, sei „ausschließlich destruktiv“. Die Ohrfeige galt dem bayerischen Landesminister Markus Söder, der am Wochenende die Regierungskommission zur Gesundheitspolitik mal eben für überflüssig erklärt hatte. Aber es geht nicht um Söder. Es geht nicht einmal nur um Söders Chef und Stichwortgeber Horst Seehofer. Es geht um diese ganze Koalition.

Deren Erscheinungsbild ist inzwischen nur noch mit den Mitteln der Satire angemessen zu beschreiben. Das einschlägige Magazin Titanic fasst den jüngsten Gipfel der drei Parteivorsitzenden in den nur mäßig realitätsfernen Protokollsatz zusammen: "Möglichkeiten der gewaltfreien Zusammenarbeit werden ausgelotet." Vorne auf dem Heft liefert der FDP- Chef die Schlagzeile: "Toyota ruft Westerwelle zurück – Kopfdichtung kaputt – Schraube locker – nicht zu bremsen."

Anzeige

Man kann so was kindisch finden. Nur, was ist dann das wirkliche Koalitionsleben? Am Montag hält der FDP-Generalsekretär Christian Lindner den CSU-Herren Seehofer und Söder die "öffentliche Störung einer konstruktiven Lösungssuche" im Gesundheitsstreit vor. Prompt koffert der CSU-General Dobrindt zurück: Derlei "Rüpeleien" belegten, dass die FDP offenbar wegen fiebriger Grippe den Koalitionsvertrag nicht lesen könne. Woraufhin Lindner den "Herrn Kollegen" auf die "Zeilen 4073 bis 4079" des Vertrags verweist. Das mit dem "Kollegen" ist übrigens noch nett. Wer sich angelegentlich bei Lindner erkundigt, wie denn so die Zusammenarbeit unter den drei Generälen der Koalition sei, erlebt einen kalt fauchenden Liberalen: "Mit HERRN Gröhe ist jederzeit ein anregendes Gespräch möglich! Mit HERRN Gröhe gibt es keine Probleme!" Dass anders als der CDU-General Hermann Gröhe mithin der Dritte im Bunde kein Herr sei, darf man sich selber dazudenken.

Der eisige Tonfall ist alles andere als untypisch. Und er beschränkt sich keineswegs auf die kleineren Koalitionspartner. Dass die beiden sich nicht leiden können, ist quasi historisch angelegt: Seehofer und Westerwelle knüpfen da an, wo Strauß und Genscher einst aufgehört hatten. Man hat das schon beim allerersten gemeinsamen Auftritt ahnen können, bei der Pressekonferenz der drei Parteivorsitzenden nach der letzten Nacht der Koalitionsverhandlungen. Ein aufgekratzter Guido Westerwelle, ein granteliger Horst Seehofer, Angela Merkel mit hochgezogenen Augenbrauen – ein Bild wie aus dem "Zappelphilipp": "Und die Mutter blicket stumm um den ganzen Tisch herum." Die Bilderbuch-Szene endete bekanntlich mit zerbrochenem Porzellan und aufgeschlagenen Hinterköpfen.

Aber die wirkliche Konfliktlinie in dieser Koalition liegt anderswo. Sie verläuft mitten durch die Selbstbeschreibung: "christlich-liberal". Nicht der FDP- und der CSU-Chef sind die eigentlichen Kontrahenten. Guido Westerwelles wahrer Widerpart sitzt im Kanzleramt.

Sie lassen sich das öffentlich nicht anmerken. Westerwelle berichtet gern und oft darüber, in wie engem SMS-Kontakt er zur Kanzlerin stehe. Als sich die beiden am vorigen Mittwoch im Kabinett sehen, wenige Stunden vor dem Krisengipfel der Parteichefs, fällt kein spitzes Wort. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) umarmt stürmisch Philipp Rösler (FDP), was aber keine Demonstration darstellt, sondern einen Glückwunsch zum Geburtstag unter lange gut bekannten Niedersachsen.

Dass Merkel gerade der FAZ ein Interview gegeben hat, erfährt Westerwelle hinterher in seinem Büro im Auswärtigen Amt. Die CDU-Chefin weist den FDP-Chef zurecht: In der von ihm angezettelten Sozialstaatsdebatte verbreite Westerwelle „Selbstverständlichkeiten“ wie die Forderung nach einem angemessenen Abstand zwischen Löhnen und Hartz-IV-Leistungen in einem Tonfall, als habe er allein den Mut, damit ein "Tabu" zu brechen. Das Interview, sagen später Merkels Leute, sei fällig gewesen: "Das musste doch mal enttarnt werden, was er da treibt." Schon um den CDU-Mitgliedern eine Sprachregelung für die Diskussion mit der Basis zu geben. Die ist nämlich, diese Basis, höchst verstört über das Treiben ihrer Regierenden. Auch die CSU-Abgeordneten haben das übers Wochenende in ihren Wahlkreisen sehr deutlich zu hören bekommen: "Was treibt’s denn ihr da?" Der Aufstand der Berliner Bayern gegen die Bayern-Bayern hat dort seine Wurzeln.

Als Westerwelle den Interviewtext liest, holt er sich einen Text noch einmal, der anderntags als Gastbeitrag in der „Welt“ erscheinen soll. Der FDP-Chef fügt ein paar Sätze ein. Die von ihm angestoßene Diskussion sei "überfällig und leider alles andere als selbstverständlich", lautet der wichtigste. Er ist die direkte Antwort auf Merkel.

Leser-Kommentare
  1. der WESTERWELLE aber ER ist im Gespraech, andere nicht !
    Wenn man ueberlegt, dass das Ganze noch 3.5 JAHRE halten und
    "regieren" soll, bekommt man Schuettelfrost. Viele von uns hoffen, dass nach NRW die Weichen neu gestellt werden. Leider fuerchte ich, dass weitergewurstelt wird, nicht zuletzt wegen der eigenen finanzielle, Absicherung , nur darum geht's wohl aber MEHR haben manche wohl nicht im Sinn.

    • Jokus
    • 03.03.2010 um 11:32 Uhr

    So traurig-jämmerlich wie Frau Merkel auf dem Zeit-Foto (siehe oben) neben "ihrem" Außenminister ausschaut, so traurig-jämmerlich ist tatsächlich die Lage der so sehnlichst herbeigewünschten Koalition.
    Kein Wähler, vermute ich, geht fehl, wenn er vermutet, dass die Kanzlerin dann doch lieber den Ex-Außenminister Sozi Steinmeier an ihrer Seite hätte.
    Gräßlich solche Situation, doch noch gfrä´ßlicher, dass sich daran - zumindest b is zu den Wahlen in NRW nichts ändern wird. ...und danach nur dann etwas änderen wird, wenn die FDP und damit auch Herr Westerwelle auf Normalmaß zurückschrumpft. Man kann, auch zugunsten der FDP nur den Wähler darum bitten.

  2. Der gefühlte tausendste Artikel über Westerwelle.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • keox
    • 03.03.2010 um 15:45 Uhr

    Eine mentale Amöbe hat Blähungen und im deutschen Blätterwald entsteht ein gewaltiges Rauschen.

    Die Amöbe bläht sich auf und endet - wie jede Blase, wenn sie ihren Zweck erfüllt hat - mit einem Knall.

    Wie paßt es doch so schön, daß andere Themen jetzt leider, leider nicht mehr so im Focus der Medien liegen.

    • keox
    • 03.03.2010 um 15:45 Uhr

    Eine mentale Amöbe hat Blähungen und im deutschen Blätterwald entsteht ein gewaltiges Rauschen.

    Die Amöbe bläht sich auf und endet - wie jede Blase, wenn sie ihren Zweck erfüllt hat - mit einem Knall.

    Wie paßt es doch so schön, daß andere Themen jetzt leider, leider nicht mehr so im Focus der Medien liegen.

  3. wir werden von einem Haufen Irrer (nicht)regiert. Sie wollen Geschlossenheit? Na dann, ab in die geschlossene Anstalt.

    Apropos Geschlossenheit:
    "Und die FDP, die sei doch eigentlich auch eine bürgerliche Partei, deren Kundschaft solide Arbeit und Geschlossenheit erwarte."
    Wie passt denn das Frei im Parteinamen mit Geschlossenheit zusammen? Entweder Frei oder Gefangen. Entweder Liberal oder Geschlossen.

    Die FDP beschwert sich:
    "... Vor allem aber: Dass diese CDU/CSU längst jeder Wille verlassen habe, in diesem Land irgendetwas grundlegend zu verändern."

    Vielleicht sollten die FDP Lümmel von der letzten Bank mal ihr Latein, als auch Politikwissenschaft auffrischen, damit Ihnen die Bedeutung des Wortes KONSERVATISMUS wieder bewusst wird.

    Das Bild des Artikels zeigt genau, wie egal unserm Schwesternpaar an der Spitze die Zukunft unseres Landes ist.

    MfG
    AoM

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    nur eine Struktur. "Irrsinn".

    Wer aber hinter diesem Anschein die ablaufenden Prozesse unserer real-existierenden Vettern- und Günstlingswirtschaft mit ihren kriminellen Prozessen der wechselseitigen Begünstigung in all ihren Varianten, Facetten und durch Deregulierungsstrukturen (Entgesetzlichung)identifiziert, dem wird klar, worum es geht:

    http://www.amazon.de/Korr...

    'O Sistema teutonica?

    Ndrangheta christiania, Camorra sociale und Cosa Nostra di mercato?

    Ein andere plausible Erklärung für diesen staatsterroristischen Klientelismus und das Priviligiertensponsoring auf Kosten des gemeinen Steuerzahlers lässt sich nicht mehr finden.

    Gewiss, dass ist "extrem überpointiert". Und doch beschreibt es die Wirklichkeit in der Weise, wie meine Anklagen gegen den sexuellen Kindesmissbrauch und die sadistischen Kinderfolterungen zwischen 1996 und 2001 die Wirklichkeit beschrieben haben, die heute Tröpfchen für Tröpfchen an die Oberfläche kriechen/drängen. Übrigens noch immer gegen den fanatischen Widerstand der Kreise in Staat und Gesellschaft, deren weiße Westen so unübersehbar mit dem Sperma der Täter und Blut der Opfer beschmiert sind, wie diese es durch Vertuschen und Tabuisieren erst zur Realität werden lassen.

    Wir sollten lernen hin zu sehen, hin zu hören und - zu verstehen beginnen. Schließlich sind wir nicht dumm.

    nur eine Struktur. "Irrsinn".

    Wer aber hinter diesem Anschein die ablaufenden Prozesse unserer real-existierenden Vettern- und Günstlingswirtschaft mit ihren kriminellen Prozessen der wechselseitigen Begünstigung in all ihren Varianten, Facetten und durch Deregulierungsstrukturen (Entgesetzlichung)identifiziert, dem wird klar, worum es geht:

    http://www.amazon.de/Korr...

    'O Sistema teutonica?

    Ndrangheta christiania, Camorra sociale und Cosa Nostra di mercato?

    Ein andere plausible Erklärung für diesen staatsterroristischen Klientelismus und das Priviligiertensponsoring auf Kosten des gemeinen Steuerzahlers lässt sich nicht mehr finden.

    Gewiss, dass ist "extrem überpointiert". Und doch beschreibt es die Wirklichkeit in der Weise, wie meine Anklagen gegen den sexuellen Kindesmissbrauch und die sadistischen Kinderfolterungen zwischen 1996 und 2001 die Wirklichkeit beschrieben haben, die heute Tröpfchen für Tröpfchen an die Oberfläche kriechen/drängen. Übrigens noch immer gegen den fanatischen Widerstand der Kreise in Staat und Gesellschaft, deren weiße Westen so unübersehbar mit dem Sperma der Täter und Blut der Opfer beschmiert sind, wie diese es durch Vertuschen und Tabuisieren erst zur Realität werden lassen.

    Wir sollten lernen hin zu sehen, hin zu hören und - zu verstehen beginnen. Schließlich sind wir nicht dumm.

  4. ... und die schlimmsten Mißtöne kommen derzeit aus Bayern. Eine gemeinsam eingesetzte Arbeitsgruppe von schon zu Beginn für überflüssig zu erklären, das ist nicht nur schlechter Stil gegenüber dem Partner, das ist dumm. Was soll denn selbst der CSU-Wähler von einer solchen Einstellung halten?

  5. Nun ist ja ausführlich publiziert worden, dass Westerwelles Tiraden auf entweder Unkenntnis oder gewollter Spaltung der Gesellschaft gründen. Die Medien, die diesem feinen Herrn die Bühne überlassen haben (v.a. die Springerblätter), bringen das natürlich nur am Rande - ohne Kommentarfunktion; beim Hetzen gegen die Schwachen der Gesellschaft führten selbst abartigste Kommentare nicht zum Abschalten der Kommentarseiten. Das hat offensichtlich System: Es ist gewollt, dass der Bürger, der gerade noch Arbeit hat (und sei's für einen Sklavenlohn) ein Ventil für seinen Unmut findet - wie immer richtet sich der Zorn an die Schwächeren, nicht etwa an die Mächtigen und Gierigen.
    Und was geschieht? In den neuesten Umfragen legt die FDP wieder zu. Und die Mär von den bösen Linken zieht auch immer noch.
    Es ist hoffnungslos. Ich finde das zum Verzweifeln. Gerade als "Gutverdienender" kann ich es überhaupt nicht begreifen, wie man die Dreistigkeit besitzen kann, Schwächere anzugreifen. Da zahle ich doch lieber mehr Steuern, als dass ich zusehe, wie ein immer größerer Teil meiner Mitmenschen verarmt.
    Mir scheint, dass seit der Kohl-Ära die Vorstellung von Werten völlig aus den Köpfen verschwunden ist. Und wenn einer noch von Werten spricht, dann sind es entweder Aktienwerte, "deutsche Werte" (Fremdenhass) oder "christliche Werte"(Islamophobie).
    Obwohl ich 1/3 meiner Zeit im Ausland lebe, gruselt es mich zunehmend.

    • isualK
    • 03.03.2010 um 12:08 Uhr

    Die FDP ist um keinen Deut besser als Die Linke und muss jetzt, in Regierungsverantwortung, feststellen, dass es etwas ganz anderes ist, ein Land zu regieren, als als krakelende Opposition alles nieder zu machen, was die Regierung macht.

    Die Partei Die Linke sieht das zur Zeit in Berlin, wo sich zum Teil ihre Politiker nicht mal mehr auf die Straße trauen in den Problemvierteln.

    Demokratie erlaubt es halt nur in Ausnahmefällen, dass eine Partei die reine Lehre vertrete und auch durchsetzen kann. Und das ist Gott sei Dank so. Nur so wird Politik für ein ganzes Land gemacht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ist die FDP schon seit 1949 immer mal mehr oder weniger in Regierungsverantwortung.Sowohl im Land und Bund.Sie hat in diesen 60 Jahren auch ihre schäbigen Seiten hier und da gezeigt.Die Welle des "Wester"ist dagegen schon ein unangenehmer Tsunamie.Gegen die von der Erwerbsfähigkeit ausgeschlossenen wettern, zeigt doch wes geistig Kind sie sind.Ich weis nur eins:Ein arbeitssuchender H4 Mensch,hat weitaus mehr Anspruch auf steuerliche Leistung als ein stinkfauler und populistischer Grabenzieher der sein Gehalt incl.Spesen gegen 20000.-€ monatl.verbraten kann.Da fehlt eher eine Leistung!Und von der Altersversorgung in diesem Selbstbedienungsladen ganz zu schweigen.

    Ist die FDP schon seit 1949 immer mal mehr oder weniger in Regierungsverantwortung.Sowohl im Land und Bund.Sie hat in diesen 60 Jahren auch ihre schäbigen Seiten hier und da gezeigt.Die Welle des "Wester"ist dagegen schon ein unangenehmer Tsunamie.Gegen die von der Erwerbsfähigkeit ausgeschlossenen wettern, zeigt doch wes geistig Kind sie sind.Ich weis nur eins:Ein arbeitssuchender H4 Mensch,hat weitaus mehr Anspruch auf steuerliche Leistung als ein stinkfauler und populistischer Grabenzieher der sein Gehalt incl.Spesen gegen 20000.-€ monatl.verbraten kann.Da fehlt eher eine Leistung!Und von der Altersversorgung in diesem Selbstbedienungsladen ganz zu schweigen.

  6. geht mal was ab in dieser Schnarchnasentruppe ... !!! Endlich wird mal debattiert, getritten, gedacht!!! Leider brauchts das wohl um Deutschland mal wach zu rütteln!!! Ob Westerwelles Äußerungen gut oder schlecht gewählt waren einmal außen vor- eine Grundlegende Diskussion über Reformen und Veränderungen brauchen wir - oder wollen wir die nächsten 11 Jahre so weiter verkümmern wie in den vergangenen Legislaturperioden! Bin ich froh dass ich die Hälfte des Jahres nicht in Deutschland sein muss!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...es besteht wirklich eine Menge Diskussionsbedarf in diesem Land. Nur diese ganzen "Diskussionen", die da momentan stattfinden sind doch reine Scheingefechte. Welchen konkreten inhaltlichen Vorschlag hat denn Westerwelle in die Hartz-Diskussion eingebracht? Mehr als "Leistung muss sich lohnen" hat er nicht gesagt und das hat die CDU schon in den 80er plakattiert. Von den jämmerlichen Pöbeleien der CSU möchte ich gar nicht reden. Also: Kontroverse bitte gerne aber nicht auf Kindergartenniveau.

    ...es besteht wirklich eine Menge Diskussionsbedarf in diesem Land. Nur diese ganzen "Diskussionen", die da momentan stattfinden sind doch reine Scheingefechte. Welchen konkreten inhaltlichen Vorschlag hat denn Westerwelle in die Hartz-Diskussion eingebracht? Mehr als "Leistung muss sich lohnen" hat er nicht gesagt und das hat die CDU schon in den 80er plakattiert. Von den jämmerlichen Pöbeleien der CSU möchte ich gar nicht reden. Also: Kontroverse bitte gerne aber nicht auf Kindergartenniveau.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service