NRW-Wahl Trittin knüpft grüne Regierungsbeteiligung an Atomausstieg
Die Grünen zeigen sich offen für eine Koalition mit der CDU in Nordrhein-Westfalen – allerdings nur, wenn auf AKW-Laufzeitverlängerungen und neue Kohlekraftwerke verzichtet wird. Parteilinke wollen die Gymnasien abschaffen.
Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, hat in der Frage grüner Regierungsbeteiligungen zwei klare Bedingungen formuliert. "Mit den Grünen gibt es Bündnisse nur beim Festhalten am Atomausstieg und beim Verzicht auf neue Kohlekraftwerke", sagte Trittin in der ARD.
Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben sich die dortigen Grünen offen für eine Koalition mit der CDU gezeigt. "Wenn es für Rot-Grün nicht reicht, ist Schwarz-Grün eine mögliche Zweitoption", sagte die Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann dem Magazin Focus. Die CDU müsse dafür den Grünen aber in zentralen Fragen wie der Bildungs- und Energiepolitik deutlich entgegenkommen.
Überlegungen in der Union, die Laufzeit bestehender Atomkraftwerke zu verlängern, erteilte Trittin eine Absage. Was die Union beschlossen habe, leide unter einem Denkfehler: "Wenn man Laufzeiten verlängern will, reicht eine Mehrheit im Bundestag nicht aus", sagte Trittin. Nötig sei dafür auch eine Mehrheit für Schwarz-Gelb im Bundesrat. Die wackelt allerdings. Nach jüngsten Umfragen können CDU und FDP in Düsseldorf nicht allein weiterregieren, damit wäre aber die schwarz-gelbe Mehrheit in der Länderkammer verloren.
"Es wird mit grünen Landesregierungen keine Zustimmung zu irgendeiner Form von Laufzeitverlängerung geben", betonte Trittin. Die Grünen regieren zusammen mit der CDU in Hamburg sowie mit CDU und FDP im Saarland.
Wie der Spiegel berichtet, kommen aus dem linken Flügel der Partei Forderungen, die für die CDU noch schwerer anzunehmen sein dürften. Die Parteilinken haben dem Magazin zufolge ein "Regierungsprogramm" zur Abstimmung beim Parteitag vorgelegt, in dem unter anderem die Abschaffung der Gymnasien und ein "freiwilliger und existenzsichernder öffentlicher Beschäftigungssektor" gefordert werden.
Einer Umfrage zufolge gibt es in der Bevölkerung allerdings eine große Offenheit für schwarz-grüne Bündnisse. Demnach sind 60 Prozent der Befragten für eine Koalition von CDU und Grünen, sollte es für die schwarz-gelbe Regierung nicht mehr reichen. Im Bund seien es sogar 64 Prozent. Allerdings sähen 65 Prozent immer noch mehr Trennendes als Gemeinsames bei Schwarz-Grün. Bei Schwarz-Gelb seien dies 54 Prozent. Für die Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut Emnid am 23. und 24. März 1006 Bundesbürger befragt.
- Datum 29.03.2010 - 15:40 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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Ich nehme dann lieber die Atomkraftwerke.
Bitte tragen Sie mit sachlichen Kommentaren zur Diskussion bei und verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
Die grüne Forderung eines Ausstiegs aus der Kernenergie leidet inzwischen unter einem Paradoxon.
Entwickelt man die Kerntechnologie weiter, kann man mit Generation IV Reaktoren in absehbarer Zeit unseren hochradioaktiven Atommüll in recht harmlose Stoffe umwandeln, die nach wenigen hundert Jahren abgeklungen sind.
Man wäre damit den Atommüll los. Zu diesem Zweck haben sich inzwischen zahlreiche Staaten in der Welt zu einem Entwicklungsbündnis zusammengeschlossen.
Steigt man aber aus der Kerntechnik aus, wie die Grünen das wollen, so behält man den bisherigen Atommüll für zig Jahrtausende.
Ziemlich kurzsichtig, was die Grünen da fordern.
... wie immer füttert die Atomlobby die Menschen mit Halbwahrheiten und Lügen.
1. WENN es jemals einen Reaktor der 4. Generation gibt, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass er auf die Transmutation von Atommüll hin optimiert ist.
2. Deutschland ist aus der Atomtechnik längst abgemeldet, seit Jahren produziert Siemens nur noch den konventionellen Kraftwerksteil, der atomare kam von Areva. Der Zug ist längst abgefahren.
3. Nicht mal ein atommülltransmutierender Reaktor der 4. Generation wäre wirtschaftlich betreibbar. Weder in der Konkurrenz zu den Erneuerbaren Energien, noch gegenüber der Kernfusion.
4. WENN irgend ein anderes Land mal tatsächlich einige atommülltransmutierende Reaktoren zum laufen kriegt, so spricht nichts dagegen dort auch unseren bisherigen (und zukünftigen) Atommüll transmutieren zu lassen. Immerhin lager ein guter Teil unseres Atommülls schon jetzt in Sibieren unter freiem Himmel und Atommülltransporte um die halbe Welt oder auch nur nach Frankreich und zurück sind wahrlich nichts neues.
5. Das Sie mal wieder versuchen den Grünen die Schuld für den Atommüll unterzujubeln dürfte schon der Dolchstoßlegende entsprechen und offenbart nur erneut erhebliche charakterliche Mängel Ihrerseits.
erzeugen gar Feenstaub. Den können sie gegen Wünsche eintauschen. Fangen sie schon mal an Atommüll zu sammeln, bevor sie keinen mehr abbekommen.
Diese Chance dürfen wir uns nicht engehen lassen.
Ich bin kein Physiker, das was sie skizzieren scheint machbar zu sein - nur in ferner Zukunft. Diese Technik ist nicht real und daher sollten sie ihre Handlungen nicht daran ausrichten. Oder legen sie schon ihr Geld an für die Beteilung an Metallschürfanlagen auf dem Mars? Machbar wär es bestimmt. Bis dahin, mit vielen Grüßen...
....man die bestehenden Atomreaktoren bis zum Ende der wirtschaftlichen Lebenszeit laufen lässt.
...nur sollten wir, bis wir diese Lösung haben, nicht weitere AKWs im Betrieb lassen.
Wenn sich die technischen Rahmenbedingungen und Gefahren geändert haben kann man ja durchaus überlegen, ob es neue Systeme gibt, die ungefährlicher sind und sogar einen positiven Beitrag zum AKW-Problem leisten können. Nur wäre es verantwortungslos noch weitere "Flugzeuge zu starten, solange wir nur hoffen, dass wohl bald eine Landebahn gebaut wird".
Außerdem müssten sich die Befürworter der AKWs, die dies wirklich glauben, vehement gegen eine unterirdische Endlagerung aussprechen. Denn welchen Sinn macht es dies in einen Salzstock einzulagern, wenn wir es eh in ein paar Jahren als Energiequelle nutzen können. Wenn anders gehandelt wird (also Gorleben - welches von der"Blaupause" AsseII abgepaust wird - vorangetrieben wird) wirkt es mir als ob diese Argumente von ihnen noch nicht mal von den AKW-Befürwortern aus FDP- und CDU/CSU Kreisen geglaubt wird.
... wie immer füttert die Atomlobby die Menschen mit Halbwahrheiten und Lügen.
1. WENN es jemals einen Reaktor der 4. Generation gibt, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass er auf die Transmutation von Atommüll hin optimiert ist.
2. Deutschland ist aus der Atomtechnik längst abgemeldet, seit Jahren produziert Siemens nur noch den konventionellen Kraftwerksteil, der atomare kam von Areva. Der Zug ist längst abgefahren.
3. Nicht mal ein atommülltransmutierender Reaktor der 4. Generation wäre wirtschaftlich betreibbar. Weder in der Konkurrenz zu den Erneuerbaren Energien, noch gegenüber der Kernfusion.
4. WENN irgend ein anderes Land mal tatsächlich einige atommülltransmutierende Reaktoren zum laufen kriegt, so spricht nichts dagegen dort auch unseren bisherigen (und zukünftigen) Atommüll transmutieren zu lassen. Immerhin lager ein guter Teil unseres Atommülls schon jetzt in Sibieren unter freiem Himmel und Atommülltransporte um die halbe Welt oder auch nur nach Frankreich und zurück sind wahrlich nichts neues.
5. Das Sie mal wieder versuchen den Grünen die Schuld für den Atommüll unterzujubeln dürfte schon der Dolchstoßlegende entsprechen und offenbart nur erneut erhebliche charakterliche Mängel Ihrerseits.
erzeugen gar Feenstaub. Den können sie gegen Wünsche eintauschen. Fangen sie schon mal an Atommüll zu sammeln, bevor sie keinen mehr abbekommen.
Diese Chance dürfen wir uns nicht engehen lassen.
Ich bin kein Physiker, das was sie skizzieren scheint machbar zu sein - nur in ferner Zukunft. Diese Technik ist nicht real und daher sollten sie ihre Handlungen nicht daran ausrichten. Oder legen sie schon ihr Geld an für die Beteilung an Metallschürfanlagen auf dem Mars? Machbar wär es bestimmt. Bis dahin, mit vielen Grüßen...
....man die bestehenden Atomreaktoren bis zum Ende der wirtschaftlichen Lebenszeit laufen lässt.
...nur sollten wir, bis wir diese Lösung haben, nicht weitere AKWs im Betrieb lassen.
Wenn sich die technischen Rahmenbedingungen und Gefahren geändert haben kann man ja durchaus überlegen, ob es neue Systeme gibt, die ungefährlicher sind und sogar einen positiven Beitrag zum AKW-Problem leisten können. Nur wäre es verantwortungslos noch weitere "Flugzeuge zu starten, solange wir nur hoffen, dass wohl bald eine Landebahn gebaut wird".
Außerdem müssten sich die Befürworter der AKWs, die dies wirklich glauben, vehement gegen eine unterirdische Endlagerung aussprechen. Denn welchen Sinn macht es dies in einen Salzstock einzulagern, wenn wir es eh in ein paar Jahren als Energiequelle nutzen können. Wenn anders gehandelt wird (also Gorleben - welches von der"Blaupause" AsseII abgepaust wird - vorangetrieben wird) wirkt es mir als ob diese Argumente von ihnen noch nicht mal von den AKW-Befürwortern aus FDP- und CDU/CSU Kreisen geglaubt wird.
Die grünen nutzen das thema Klima für politische zwecke.und wenn sie Regieren machen sie brav mit.Die Bande geht mir echt auf die nerven.Deutschland ist auf Atomenergie angewiesen.Es wäre natürlich besser aber mit einer wirtschaflich verträglichen alternative.Die Grünen haben schonmal regiert.Weder Grünen noch die andere parteien können sich gegen energie Konzerne durchsetzen.Nur gerede dahinter ist nichts
Alle Parteien wollen an die Macht, wie sonst setzt man seine Inhalte durch? Alle PArteien waren schon an der macht. Man kann in einer Periode nicht alles verändern. Sicher gibt es auch bei den Grünen Kritik die berechtigt ist, aber die gibt es in jeder Partei. Für mich sind die Grünen wichtig, weil Zukunftsorientiert. leider derzeit, aus Machtgeilheit, auf dem Pfad der bürgerlichen. Ich habe Ausgesprochene Angst vor Schwarz-Grün, denn dann wird Grün nur das wichtigste durchdrücken. Ich schätze mal, dass dann der Tierschutz geopfert wird, was mich für immer von den Grünen trennen würde.
@Jiyan
"Die grünen nutzen das thema Klima für politische zwecke."
Na so was, eine Partei, die politische Zwecke im Sinn hat, ts ts ...
Den Rest ihres Kommentars fasse ich mal so zusammen: Deutschland braucht Atomenergie (also möchten Sie nicht, dass die Grünen sich durchsetzen). Und wenn sie sich nicht durchsetzen, labern sie nur.
Selten so eine substanzlose Kritik gelesen.
"Die grünen nutzen das thema Klima für politische zwecke." (Jiyan)
1. Was haben Atomkraftwerke noch einmal mit dem Klima zu tun?
2. Die Politik der Grünen beruht tatsächlich auf einem realen Problem und auf nachvollziehbaren Inhalten! Nein, sowas. Ich dachte man dürfte nur auf Basis von Vorurteilen und vagen Existenzängsten der sog. Mittelschicht Politik machen. Wo kämen wir denn mit Inhalten als politisches Argument hin?
Alle Parteien wollen an die Macht, wie sonst setzt man seine Inhalte durch? Alle PArteien waren schon an der macht. Man kann in einer Periode nicht alles verändern. Sicher gibt es auch bei den Grünen Kritik die berechtigt ist, aber die gibt es in jeder Partei. Für mich sind die Grünen wichtig, weil Zukunftsorientiert. leider derzeit, aus Machtgeilheit, auf dem Pfad der bürgerlichen. Ich habe Ausgesprochene Angst vor Schwarz-Grün, denn dann wird Grün nur das wichtigste durchdrücken. Ich schätze mal, dass dann der Tierschutz geopfert wird, was mich für immer von den Grünen trennen würde.
@Jiyan
"Die grünen nutzen das thema Klima für politische zwecke."
Na so was, eine Partei, die politische Zwecke im Sinn hat, ts ts ...
Den Rest ihres Kommentars fasse ich mal so zusammen: Deutschland braucht Atomenergie (also möchten Sie nicht, dass die Grünen sich durchsetzen). Und wenn sie sich nicht durchsetzen, labern sie nur.
Selten so eine substanzlose Kritik gelesen.
"Die grünen nutzen das thema Klima für politische zwecke." (Jiyan)
1. Was haben Atomkraftwerke noch einmal mit dem Klima zu tun?
2. Die Politik der Grünen beruht tatsächlich auf einem realen Problem und auf nachvollziehbaren Inhalten! Nein, sowas. Ich dachte man dürfte nur auf Basis von Vorurteilen und vagen Existenzängsten der sog. Mittelschicht Politik machen. Wo kämen wir denn mit Inhalten als politisches Argument hin?
... wie immer füttert die Atomlobby die Menschen mit Halbwahrheiten und Lügen.
1. WENN es jemals einen Reaktor der 4. Generation gibt, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass er auf die Transmutation von Atommüll hin optimiert ist.
2. Deutschland ist aus der Atomtechnik längst abgemeldet, seit Jahren produziert Siemens nur noch den konventionellen Kraftwerksteil, der atomare kam von Areva. Der Zug ist längst abgefahren.
3. Nicht mal ein atommülltransmutierender Reaktor der 4. Generation wäre wirtschaftlich betreibbar. Weder in der Konkurrenz zu den Erneuerbaren Energien, noch gegenüber der Kernfusion.
4. WENN irgend ein anderes Land mal tatsächlich einige atommülltransmutierende Reaktoren zum laufen kriegt, so spricht nichts dagegen dort auch unseren bisherigen (und zukünftigen) Atommüll transmutieren zu lassen. Immerhin lager ein guter Teil unseres Atommülls schon jetzt in Sibieren unter freiem Himmel und Atommülltransporte um die halbe Welt oder auch nur nach Frankreich und zurück sind wahrlich nichts neues.
5. Das Sie mal wieder versuchen den Grünen die Schuld für den Atommüll unterzujubeln dürfte schon der Dolchstoßlegende entsprechen und offenbart nur erneut erhebliche charakterliche Mängel Ihrerseits.
Er kann im Energiebereich fordern, was er will. Solange er nicht die finanziellen Konsequenzen für Steuerzahler und Privatmann berücksichtigt, höre ich ihm nicht zu.
Kann sein, dass Atomenergie (noch ein paar Jahrzehnte) günstiger Strom erzeugt. Ich will in der Rechnung aber die Kosten für die Beseitung oder Schäde im Falle eines GAU einbezogen sehen - diese werden Vergesellschaftet, oder zumindestens geleugnet.
Kann sein, dass Atomenergie (noch ein paar Jahrzehnte) günstiger Strom erzeugt. Ich will in der Rechnung aber die Kosten für die Beseitung oder Schäde im Falle eines GAU einbezogen sehen - diese werden Vergesellschaftet, oder zumindestens geleugnet.
erzeugen gar Feenstaub. Den können sie gegen Wünsche eintauschen. Fangen sie schon mal an Atommüll zu sammeln, bevor sie keinen mehr abbekommen.
Diese Chance dürfen wir uns nicht engehen lassen.
Ich bin kein Physiker, das was sie skizzieren scheint machbar zu sein - nur in ferner Zukunft. Diese Technik ist nicht real und daher sollten sie ihre Handlungen nicht daran ausrichten. Oder legen sie schon ihr Geld an für die Beteilung an Metallschürfanlagen auf dem Mars? Machbar wär es bestimmt. Bis dahin, mit vielen Grüßen...
Kann sein, dass Atomenergie (noch ein paar Jahrzehnte) günstiger Strom erzeugt. Ich will in der Rechnung aber die Kosten für die Beseitung oder Schäde im Falle eines GAU einbezogen sehen - diese werden Vergesellschaftet, oder zumindestens geleugnet.
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