Vorstoß zu Hartz IV Kraft will kein Lob von der FDP

Der Plan der NRW-SPD-Chefin für mehr gemeinnützige Arbeit stößt auf Kritik. Schon heute gibt es für ein Viertel der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger Ein-Euro-Jobs.

Die Sozialstaatsdebatte geht in eine neue Runde: Mit ihren Vorschlägen zur Beschäftigung von Hartz-IV-Beziehern sorgt die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft für neuen Unmut bei Gewerkschaften und Sozialverbänden. Wissenschaftler sind skeptisch ob des Plans, Langzeitarbeitslose zu gemeinnütziger Arbeit etwa in Altenheimen, Sportvereinen oder als Straßenkehrer zu verpflichten.

Das Arbeitsministerium wies den Vorschlag zurück. Es existierten bereits genug Möglichkeiten zur gemeinnützigen Beschäftigung etwa durch Ein-Euro-Jobs, sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums. Zudem sei es problematisch, ein Viertel der Langzeitarbeitslosen als chancenlos auf dem regulären Arbeitsmarkt darzustellen.

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Der Vize-Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Ulrich Walwei, sagte ZEIT ONLINE, dauerhafte Ein-Euro-Jobs für schwervermittelbare Langzeitarbeitslose zu schaffen, sei in mehrerer Hinsicht problematisch. Zum einen sei dies mit erheblichen Kosten verbunden. Zum anderen aber bestehe die Gefahr, dass Arbeitslose dauerhaft aufs Abstellgleis geschoben würden. "Niemand darf das Etikett "endgültig nicht vermittelbar" umgehängt bekommen, sagte Walwei.

Schon heute würden jedes Jahr etwa 700.000 Menschen einen Ein-Euro-Job annehmen. Insgesamt seien von den fünf Millionen erwerbsfähiger Hilfebezieher in Deutschland nur 2,6 Millionen Menschen tatsächlich arbeitslos. Alle anderen seien zum Beispiel Aufstocker, befänden sich in einer Weiterbildung oder stünden dem Arbeitsmarkt aus anderen Gründen nicht zur Verfügung. "Schon heute können wir also einem Viertel der arbeitslosen Hartz-IV-Bezieher einen Ein-Euro-Job anbieten", sagte Walwei.

Statt neue, unbefristete Ein-Euro-Jobs zu schaffen, solle man lieber darüber nachdenken, die bestehenden stärker für die Menschen zu reservieren, die nachweislich tatsächlich große Probleme hätten, den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. "Es muss aber immer auch eine Ausstiegsmöglichkeit aus einer solchen Maßnahme geben", sagte Walwei.

Kritik kam auch vom Sozialverband VdK. Krafts Idee sei "missverständlich", sagte dessen Präsidentin Ulrike Mascher. Es gebe bereits heute eine beachtliche Zahl von gemeinnützigen Jobs in Kommunen oder bei Wohlfahrtsverbänden. "Das ist nicht unbegrenzt auszudehnen, weil einerseits Arbeitsplätze des regulären Arbeitsmarktes nicht gefährdet werden sollen und weil diese gemeinnützige Arbeit nicht zum Nulltarif zu haben ist." Mascher betonte, "nicht jeder Bereich sozialer Arbeit" sei für Langzeitarbeitslose geeignet. "Pflegeheime sind es ganz sicher nicht. Schwer- und schwerstpflegebedürftige Menschen brauchen Pflegekräfte mit hohen fachlichen und persönlichen Qualifikationen."

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) forderte von Kraft, ihre Aussagen klarzustellen. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach sagte, unbezahlte gemeinnützige Arbeit sei "kein Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit". Natürlich gebe es Langzeitarbeitslose, die zum Beispiel aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln seien. Von unbezahlten Tätigkeiten und Ein-Euro-Jobs gehe aber die Gefahr aus, dass sie reguläre Arbeitsplätze ersetzten und damit vernichten. "Deshalb muss Hannelore Kraft klarstellen, wohin die Reise gehen soll", forderte Buntenbach.

Das Erwerbslosen Forum Deutschland erteilte Krafts Vorschlägen eine Absage. Erwerbslose hätten nichts der Gesellschaft wiederzugeben. "Da wären zu allererst andere dran", sagte Sprecher Martin Behrsing. Er kritisierte, dass Kraft ihre Forderung "mit den Begriffen Würde und Perspektive verpackt". Es sei besonders die SPD gewesen, die die "Perspektivlosigkeit Hartz IV-Bezieher erst ermöglicht hat".

Auch aus der Politik gab es Reaktionen. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles betonte, dass es sich um ein "freiwilliges Angebot" handeln müsse.  Die Vorschläge Krafts sollen nach ihren Worten in das neue Arbeitsmarktkonzept der SPD einfließen, das Parteivize Olaf Scholz am kommenden Montag im Präsidium vorstellen will. Zugleich wies sie den Vergleich mit der FDP zurück, den die Liberalen selbst vorgebracht hatten. Mit Krafts Äußerungen gestehe die SPD erstmals ein, dass es im Sozialstaat einen Erneuerungsbedarf gebe, hatte Generalsekretär Christian Lindner betont. Seine Amtskollegin Nahles konterte nun: "Dies hat nichts mit dem von Unkenntnis geprägten, populistischen Geplapper der Herrn Westerwelle und Lindner gemein."

Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil: "Uns geht es um eine Perspektive für die Perspektivlosen. Westerwelle geht es um Zwang und Druck gegenüber Menschen, denen er Faulheit unterstellt, die aber faktisch keine Chance auf eine reguläre Stelle haben."

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sieht die Linkspartei als Nutznießerin der von Kraft angestoßenen Debatte. "Ich glaube, die SPD will, dass die Linkspartei in den nordrhein-westfälischen Landtag kommt." Er sprach von einer "Debatte über eine Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose". Der neue Generalsekretär der
Landes-CDU, Andreas Krautscheid, sprach im ZDF hingegen von einem "unausgegorenen Versuch, jetzt ein Thema kurz vor der Wahl zu begradigen". Die SPD habe sich seit Jahren geweigert, die "unsozialen Unwuchten" aus der Agenda 2010 zu korrigieren.

Der Linke-Fraktionsvize Klaus Ernst sagte, gemeinnützige Arbeit zum Nulltarif dürfe es nicht geben. "Frau Krafts Agenda-Trip zeigt, dass die NRW-SPD noch einen langen Weg vor sich hat." Brigitte Pothmer von den Grünen kritisierte, der soziale Arbeitsmarkt dürfe keine "Kolonne für Straßenfeger" werden.

Kraft selbst grenzte ihre Vorschläge deutlich von denen der FDP ab. FDP-Chef Guido Westerwelle setze auf Arbeitszwang, sie dagegen wolle Arbeitswilligen eine Perspektive schaffen. "Ich möchte auf niemanden Zwang ausüben, ich möchte aber, dass sie die Chance haben, zu zeigen, was sie leisten wollen und leisten können", stellte Kraft klar und betonte, dass sie nicht will, dass sich jemand "aufgibt". Es gehe ihr um schwer vermittelbare Hartz-IV-Empfänger, die zum Beispiel einen 1-Euro-Job machen, den aber nach einem Jahr wieder aufgeben müssen.

Für sie solle ein Arbeitsmarkt auf kommunaler Ebene geschaffen werden. "Denn diese Menschen wollen arbeiten", unterstrich die SPD-Politikerin, die für ihre Partei als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl am 9. Mai in Nordrhein-Westfalen zieht.

In einem Interview mit dem Spiegel hatte sie vorgeschlagen, dass "diese Menschen zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten" können. Dafür sollten sie einen symbolischen Aufschlag auf die Hartz-IV-Sätze bekommen. Auf diese Weise entstünden dem Staat so gut wie keine Mehrkosten. "Wir müssen endlich ehrlich sein. Etwa ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden", hatte Kraft gesagt. Deshalb müsse rasch "ein gemeinwohlorientierter Arbeitsmarkt" aufgebaut werden.

 
Leser-Kommentare
  1. Frau Kraft behauptet, daß die Langzeitarbeitslosen mit einem "symbolischen Lohn" als Aufschlag auf Hartz IV sich besser fühlen. Sie sollte mal Brecht lesen: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

    So etwas wie Frau Krafts Aussagen nenne ich Volksverdummung.Und es ist gleichzeitig Ausbeutung der Menschen durch den Staat selbst.

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    • Chali
    • 08.03.2010 um 12:43 Uhr

    Bitte regen Sie sich doch bitte nicht auf!

    Wir haben es hier mich nachfolgern von Schröder und Clement, Tacke und Rieser zu tun. Die sind jederzeit gern bereit, das Wahlvolk insgesamt zu vervormunden und das nicht nur auf HartzIV-Empfänger zu beschränken.

    Und was liegt da näher, als auf bewährte Schlagworte der deutschen Geschichte zurückzugreifen Wie hiess das doch noch ... ich habe es auf der Zunge ... prägnant formuliert der Zusammenhang zwischen Freiheit und Arbeit, oder war es umgekehrt ...

    Hören SIE mal auf mit ihrem platten Sprüchen und markigem Vokabular. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen, oder keifen Sie reflexartig um sich beim erschnuppern eines Titels?

    Das Problem sit doch folgendes:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:
    1)Entweder man zwingt leute durch Sanktionen unterbezahlte Arbeit zu schelchten Verhältnissen anzunehmen (Westerwelle)
    2)Oder man gibt ihnen auf freiwilliger Basis die möglichkeit sich ehrenamtlich zu betätigen nachdem klargestellt ist, dass sie aus unterscheidlichen gründen nicht vermittelbar sind (Kraft, sofern sie tatsächlich sanktionslose angebote meint)
    3)Man errichtet von staatlicher seite Vollzeit Jobs mit einem würdigen Midnestlohn im sozialen bereich, wie etwa in Tierheimen, Aidshilfen ect. Diese

    zu 1) Lehne ich vollkommen ab
    zu 2) löst nicht das problem des geringen H4 Satzes und macht arbeit zu entwas, dass umsosnt zu haeben ist. Was in ebstimmten bereichen aber nicht problematisch ist. Ehrenamtliche tätigkeit ist nunmal ehrenamtlich. Ich bins elsbt neben meinem Studium ehrenamtler.
    zu 3) Wäre die beste lösung langristig, finanzierung ist aber...schwierig. Dazu müsste es umfassende reformen geben. Das geld muss von vermögenden geholt werden. Vermögenssteuer wäre zb eine option. Aber ob das reicht?

    So, und nun diskutieren sie mal sachlich. Das nervt langsam. Die ganze NAtion ist runter auf Westerwelle Niveau.

    • Chali
    • 08.03.2010 um 12:48 Uhr

    Aber trotzdem:
    Dieser notdürftig als Partei getarnte INSM-Ableger ist für mich nicht wählbar.

    • keox
    • 08.03.2010 um 13:30 Uhr

    "Auf diese Weise entstünden dem Staat so gut wie keine Mehrkosten."

    Das ist so dumm wie schäbig, spd halt.

    • Chali
    • 08.03.2010 um 12:43 Uhr

    Bitte regen Sie sich doch bitte nicht auf!

    Wir haben es hier mich nachfolgern von Schröder und Clement, Tacke und Rieser zu tun. Die sind jederzeit gern bereit, das Wahlvolk insgesamt zu vervormunden und das nicht nur auf HartzIV-Empfänger zu beschränken.

    Und was liegt da näher, als auf bewährte Schlagworte der deutschen Geschichte zurückzugreifen Wie hiess das doch noch ... ich habe es auf der Zunge ... prägnant formuliert der Zusammenhang zwischen Freiheit und Arbeit, oder war es umgekehrt ...

    Hören SIE mal auf mit ihrem platten Sprüchen und markigem Vokabular. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen, oder keifen Sie reflexartig um sich beim erschnuppern eines Titels?

    Das Problem sit doch folgendes:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:
    1)Entweder man zwingt leute durch Sanktionen unterbezahlte Arbeit zu schelchten Verhältnissen anzunehmen (Westerwelle)
    2)Oder man gibt ihnen auf freiwilliger Basis die möglichkeit sich ehrenamtlich zu betätigen nachdem klargestellt ist, dass sie aus unterscheidlichen gründen nicht vermittelbar sind (Kraft, sofern sie tatsächlich sanktionslose angebote meint)
    3)Man errichtet von staatlicher seite Vollzeit Jobs mit einem würdigen Midnestlohn im sozialen bereich, wie etwa in Tierheimen, Aidshilfen ect. Diese

    zu 1) Lehne ich vollkommen ab
    zu 2) löst nicht das problem des geringen H4 Satzes und macht arbeit zu entwas, dass umsosnt zu haeben ist. Was in ebstimmten bereichen aber nicht problematisch ist. Ehrenamtliche tätigkeit ist nunmal ehrenamtlich. Ich bins elsbt neben meinem Studium ehrenamtler.
    zu 3) Wäre die beste lösung langristig, finanzierung ist aber...schwierig. Dazu müsste es umfassende reformen geben. Das geld muss von vermögenden geholt werden. Vermögenssteuer wäre zb eine option. Aber ob das reicht?

    So, und nun diskutieren sie mal sachlich. Das nervt langsam. Die ganze NAtion ist runter auf Westerwelle Niveau.

    • Chali
    • 08.03.2010 um 12:48 Uhr

    Aber trotzdem:
    Dieser notdürftig als Partei getarnte INSM-Ableger ist für mich nicht wählbar.

    • keox
    • 08.03.2010 um 13:30 Uhr

    "Auf diese Weise entstünden dem Staat so gut wie keine Mehrkosten."

    Das ist so dumm wie schäbig, spd halt.

  2. nicht bereit sind ein bisschen weniger zu arbeiten und damit Arbeit zu teilen, werden sie irgendwann auch zu den Arbeitslosen gehören und spätestens dann ihre Ansichten ändern.

    Wer z.B. 10% weniger arbeitet (betrifft auch Überstunden) wird zwangsläufig auch weniger Geld verdienen. Da aber dann mehr Menschen in die Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung einzahlen und weniger Arbeitslosengeld bezahlt werden muss (weil dann mehr Menschen in Arbeit sind) kann der Einkommensverlust unter 10% betragen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... klingt sehr schön und auf 10% Gehalt verzichte ich gerne wenn ich dafür einen extra halben freien Tag habe.
    Aber die wenigsten werden sich das wirklich leisten können und Sie wissen genauso gut wie ich das die Unternehmer/Manager kaum neue Leute einstellen werden. Die Arbeit wird einfach in weniger Stunden gemacht.
    Am Ende machen die die Arbeit haben, das gleiche in weniger Zeit für weniger Geld.

    Ja, Arbeitszeitverkürzung muss auch in angriff genommen werden. Dazu würde ich auch gerne mehr von der SPD hören.

    • cojoh
    • 08.03.2010 um 21:38 Uhr

    "Wer z.B. 10% weniger arbeitet (betrifft auch Überstunden) wird zwangsläufig auch weniger Geld verdienen."

    Selbst innerhalb von Unternehmen mit Tarifverträgen gibt es doch heute einen großen Teil von Menschen, die nicht aus Raffgier mehr arbeiten, sondern weil es der Chef voraussetzt! Wer weniger arbeitet, verdient dort nicht weniger Geld, sondern gar keins. Weil er dann auf der Straße sitzt. Insofern ist der Ruf nach der fairen Verteilung von Arbeit nicht beim Arbeitnehmer, sondern beim Arbeitgeber zu platzieren. Der dann antwortet mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen in Länder mit weniger renitenten Mitarbeitern. Da capo.

    ... klingt sehr schön und auf 10% Gehalt verzichte ich gerne wenn ich dafür einen extra halben freien Tag habe.
    Aber die wenigsten werden sich das wirklich leisten können und Sie wissen genauso gut wie ich das die Unternehmer/Manager kaum neue Leute einstellen werden. Die Arbeit wird einfach in weniger Stunden gemacht.
    Am Ende machen die die Arbeit haben, das gleiche in weniger Zeit für weniger Geld.

    Ja, Arbeitszeitverkürzung muss auch in angriff genommen werden. Dazu würde ich auch gerne mehr von der SPD hören.

    • cojoh
    • 08.03.2010 um 21:38 Uhr

    "Wer z.B. 10% weniger arbeitet (betrifft auch Überstunden) wird zwangsläufig auch weniger Geld verdienen."

    Selbst innerhalb von Unternehmen mit Tarifverträgen gibt es doch heute einen großen Teil von Menschen, die nicht aus Raffgier mehr arbeiten, sondern weil es der Chef voraussetzt! Wer weniger arbeitet, verdient dort nicht weniger Geld, sondern gar keins. Weil er dann auf der Straße sitzt. Insofern ist der Ruf nach der fairen Verteilung von Arbeit nicht beim Arbeitnehmer, sondern beim Arbeitgeber zu platzieren. Der dann antwortet mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen in Länder mit weniger renitenten Mitarbeitern. Da capo.

  3. (winnermobil) Bevor die Leute gar nichts mehr tun können, dann Engagement auf ehrenamtlicher Ebene, jedoch gegen Hartz-Erhöhung. Dieser Gedanke verdient Unterstützung. Nicht jedoch bei Arbeitsplatzverdrängung nur aufgrund der besonderen Preiswertigkeit für den Staat.

    • Chali
    • 08.03.2010 um 12:43 Uhr

    Bitte regen Sie sich doch bitte nicht auf!

    Wir haben es hier mich nachfolgern von Schröder und Clement, Tacke und Rieser zu tun. Die sind jederzeit gern bereit, das Wahlvolk insgesamt zu vervormunden und das nicht nur auf HartzIV-Empfänger zu beschränken.

    Und was liegt da näher, als auf bewährte Schlagworte der deutschen Geschichte zurückzugreifen Wie hiess das doch noch ... ich habe es auf der Zunge ... prägnant formuliert der Zusammenhang zwischen Freiheit und Arbeit, oder war es umgekehrt ...

    Antwort auf "Arbeit ohne Lohn"
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    Uuuuuh. Sarkasmus im Zeit-Online-Forum. Wie erfrischend. Hat man ja niiiieeee hier. nur in jedem zweiten Kommentar. uner anderem den meinem hier.

    Aufhörn! Zur Sache diskutieren!

    keine Sorge, ich rege mich nicht auf - eher bin ich amüsiert.

    Die SPD erinnert mich mehr an den Zauberlehrling von Goethe, dem die Besen über den Kopf wuchsen. Momentan probieren sie gerade die Vernichtung der Hydra - wir schlagen einen Kopf ab, damit wir es mit vielen Köpfen zu tun haben.

    Der erste Arbeitsmarkt läuft nicht so, wie die SPD es gern hätte? Ok, schaffen wir noch weitere, die dann ebenso funktionieren. Sozialisten sind eben lernresistent.

    Uuuuuh. Sarkasmus im Zeit-Online-Forum. Wie erfrischend. Hat man ja niiiieeee hier. nur in jedem zweiten Kommentar. uner anderem den meinem hier.

    Aufhörn! Zur Sache diskutieren!

    keine Sorge, ich rege mich nicht auf - eher bin ich amüsiert.

    Die SPD erinnert mich mehr an den Zauberlehrling von Goethe, dem die Besen über den Kopf wuchsen. Momentan probieren sie gerade die Vernichtung der Hydra - wir schlagen einen Kopf ab, damit wir es mit vielen Köpfen zu tun haben.

    Der erste Arbeitsmarkt läuft nicht so, wie die SPD es gern hätte? Ok, schaffen wir noch weitere, die dann ebenso funktionieren. Sozialisten sind eben lernresistent.

  4. Hören SIE mal auf mit ihrem platten Sprüchen und markigem Vokabular. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen, oder keifen Sie reflexartig um sich beim erschnuppern eines Titels?

    Das Problem sit doch folgendes:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:
    1)Entweder man zwingt leute durch Sanktionen unterbezahlte Arbeit zu schelchten Verhältnissen anzunehmen (Westerwelle)
    2)Oder man gibt ihnen auf freiwilliger Basis die möglichkeit sich ehrenamtlich zu betätigen nachdem klargestellt ist, dass sie aus unterscheidlichen gründen nicht vermittelbar sind (Kraft, sofern sie tatsächlich sanktionslose angebote meint)
    3)Man errichtet von staatlicher seite Vollzeit Jobs mit einem würdigen Midnestlohn im sozialen bereich, wie etwa in Tierheimen, Aidshilfen ect. Diese

    zu 1) Lehne ich vollkommen ab
    zu 2) löst nicht das problem des geringen H4 Satzes und macht arbeit zu entwas, dass umsosnt zu haeben ist. Was in ebstimmten bereichen aber nicht problematisch ist. Ehrenamtliche tätigkeit ist nunmal ehrenamtlich. Ich bins elsbt neben meinem Studium ehrenamtler.
    zu 3) Wäre die beste lösung langristig, finanzierung ist aber...schwierig. Dazu müsste es umfassende reformen geben. Das geld muss von vermögenden geholt werden. Vermögenssteuer wäre zb eine option. Aber ob das reicht?

    So, und nun diskutieren sie mal sachlich. Das nervt langsam. Die ganze NAtion ist runter auf Westerwelle Niveau.

    Antwort auf "Arbeit ohne Lohn"
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    • xtc
    • 08.03.2010 um 14:36 Uhr

    Ihre Aussage:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:
    1)Entweder man zwingt leute durch Sanktionen unterbezahlte Arbeit zu schelchten Verhältnissen anzunehmen (Westerwelle)
    ...
    zu 1) Lehne ich vollkommen ab
    ...
    Bereits Ihre Grundaussage ziehe ich in Zweifel.
    Es gibt genug Arbeit. Sie wird in unserer marktradikalisierten und globalisierten Welt lediglich "woanders" erledigt.
    Und durch Sanktionen und deren Androhung (Kündigung, Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland, Arbeitsplatzabbau, etc.) werden die Menschen doch seit Jahren gezwungen, unterbezahlte Arbeit zu schlechten Bedingungen anzunehmen.
    Sie sehen: Das "System Westerwelle" existiert bereits.

    • tronco
    • 08.03.2010 um 14:45 Uhr

    Bei der Sache bleiben ist eine gute Idee, Ihr Kommentar strotzt allerdings von Unsinn. Zu Ihrer ersten Option, die Sie der FDP und Herrn Westerwelle zuschreiben, Arbeitszwang gibt es in diesem Land nicht und würde auch vom Bundesverfassungsgericht sofort kassiert werden; davon spricht auch niemand. Zu Ihrer (2): Der geringe Hartz4-Satz ist kein Problem, sondern eigentlich recht sinnvoll, eben damit motiviert wird. Und Drittens, wenn wir staatliche Vollzeit-Tierheim-Arbeitsplätze einrichten, sagen Sie mir bitte, welches Problem wir damit lösen ? Mit diesem Vorschlag disqualifizieren Sie sich selbst; unser Sozialsystem geht einbeinig am Rolator, unsere Straßen verdrecken, wir brauchen Kinderbetreuung, sowohl für Kleinkinder, als auch für Schulkinder und Sie schlagen Tierheimstellen vor ? Diese Diskussion ist wie alles in diesem Land: Falsch, zu stark ideologisierend und pervers. Was wir brauchen sind privatwirtschaftliche Arbeitsplätze und gutausgebildete Bürger; mit Parteien, die notfalls mit linksradikalen Populisten regieren würden, ist beides nicht umsetzbar.

    "Das Problem sit doch folgendes:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:"

    Das Problem sit vielmehr:
    - Es gibt genug Arbeit
    dwei Optionen:
    - die Qualifikation der Arbeitskräfte reicht nicht für die Stellen
    - es gibt zuviele Geringqualifizierte
    - es gibt zuwenig Hochqualifizierte

    Ooops. Vor gut zehn Jahren wurde davor gewarnt, daß es doppelt so viele Architekturstudenten als Maurerlehrlinge gäbe. Heute haben wir das Ergebnis: Diplom-Architekten, die Taxi fahren, und aus den Maurergesellen sind Meister geworden, die händeringend nach Nachwuchs und Facharbeitern suchen. Ach?

    @xtc: Achso, und Kraft soll die globalisierung aufhalten? Was soll sie denn tun? Die Firmen zwingen in deutschland zu rpoduzieren? Politiker die LINKS AUSSEN stehen fordern doch schon seit ewigkeiten ein grundeinkommen, ein bedingungsloses weil es nie genug arbeit geben wird, undd ie emsnchen trotzdem teilhabe haben sollen.S ie sollen herenamtlich arbeiten werden vom staat ausgestattet. Dass trotz dieser politik dennoch weter versucht werden muss Jobs zu schaffen ist doch klar.
    KRAFT SAGT NICHT DAS GLEICHE WIE WESTERELLE: Ihr vorstoß basiert auf FREIWILLIGKEIT! Ihr Vorstoß ist nicht populistisch.

    @tronco: Ok sie sind offenbar in neoliberaler. Finden es klasse menschen bis aufs hungertuch verarmen zu lassen damit sie druck verstpüren wieder zu arbeiten, in einer gesellschaft in der es abe rniemals arbeit für alle gibt. Ich wiederspreche ihnen in allen punkten: Sie stellen behauptungen auf die sie nicht erklären.
    NATÜRLICH schlage ich Tierheime vor! Was sind sie denn für einer! WIr haben den TIERSCHUTZ IM GRUNDGESETZ! Nicht nur kinder brauchen hilfe, sondern auhc andere hilflose subjektwesen! Wenn ds so weitergeht streuenen bei uns auch die tiere umher und leiden auf den straßen. Sie sind ein sehr kalter mensch, mit verlaub.

    @Arno Nyhm: Dann gehen wir von unterscheidlichen menschebildern aus. JEdenfalls hat ihr einwand nichts mit Rkafts vorstoß zu tun.

    • xtc
    • 08.03.2010 um 14:36 Uhr

    Ihre Aussage:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:
    1)Entweder man zwingt leute durch Sanktionen unterbezahlte Arbeit zu schelchten Verhältnissen anzunehmen (Westerwelle)
    ...
    zu 1) Lehne ich vollkommen ab
    ...
    Bereits Ihre Grundaussage ziehe ich in Zweifel.
    Es gibt genug Arbeit. Sie wird in unserer marktradikalisierten und globalisierten Welt lediglich "woanders" erledigt.
    Und durch Sanktionen und deren Androhung (Kündigung, Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland, Arbeitsplatzabbau, etc.) werden die Menschen doch seit Jahren gezwungen, unterbezahlte Arbeit zu schlechten Bedingungen anzunehmen.
    Sie sehen: Das "System Westerwelle" existiert bereits.

    • tronco
    • 08.03.2010 um 14:45 Uhr

    Bei der Sache bleiben ist eine gute Idee, Ihr Kommentar strotzt allerdings von Unsinn. Zu Ihrer ersten Option, die Sie der FDP und Herrn Westerwelle zuschreiben, Arbeitszwang gibt es in diesem Land nicht und würde auch vom Bundesverfassungsgericht sofort kassiert werden; davon spricht auch niemand. Zu Ihrer (2): Der geringe Hartz4-Satz ist kein Problem, sondern eigentlich recht sinnvoll, eben damit motiviert wird. Und Drittens, wenn wir staatliche Vollzeit-Tierheim-Arbeitsplätze einrichten, sagen Sie mir bitte, welches Problem wir damit lösen ? Mit diesem Vorschlag disqualifizieren Sie sich selbst; unser Sozialsystem geht einbeinig am Rolator, unsere Straßen verdrecken, wir brauchen Kinderbetreuung, sowohl für Kleinkinder, als auch für Schulkinder und Sie schlagen Tierheimstellen vor ? Diese Diskussion ist wie alles in diesem Land: Falsch, zu stark ideologisierend und pervers. Was wir brauchen sind privatwirtschaftliche Arbeitsplätze und gutausgebildete Bürger; mit Parteien, die notfalls mit linksradikalen Populisten regieren würden, ist beides nicht umsetzbar.

    "Das Problem sit doch folgendes:
    - Es gibt nicht genug arbeit
    dwei Optionen:"

    Das Problem sit vielmehr:
    - Es gibt genug Arbeit
    dwei Optionen:
    - die Qualifikation der Arbeitskräfte reicht nicht für die Stellen
    - es gibt zuviele Geringqualifizierte
    - es gibt zuwenig Hochqualifizierte

    Ooops. Vor gut zehn Jahren wurde davor gewarnt, daß es doppelt so viele Architekturstudenten als Maurerlehrlinge gäbe. Heute haben wir das Ergebnis: Diplom-Architekten, die Taxi fahren, und aus den Maurergesellen sind Meister geworden, die händeringend nach Nachwuchs und Facharbeitern suchen. Ach?

    @xtc: Achso, und Kraft soll die globalisierung aufhalten? Was soll sie denn tun? Die Firmen zwingen in deutschland zu rpoduzieren? Politiker die LINKS AUSSEN stehen fordern doch schon seit ewigkeiten ein grundeinkommen, ein bedingungsloses weil es nie genug arbeit geben wird, undd ie emsnchen trotzdem teilhabe haben sollen.S ie sollen herenamtlich arbeiten werden vom staat ausgestattet. Dass trotz dieser politik dennoch weter versucht werden muss Jobs zu schaffen ist doch klar.
    KRAFT SAGT NICHT DAS GLEICHE WIE WESTERELLE: Ihr vorstoß basiert auf FREIWILLIGKEIT! Ihr Vorstoß ist nicht populistisch.

    @tronco: Ok sie sind offenbar in neoliberaler. Finden es klasse menschen bis aufs hungertuch verarmen zu lassen damit sie druck verstpüren wieder zu arbeiten, in einer gesellschaft in der es abe rniemals arbeit für alle gibt. Ich wiederspreche ihnen in allen punkten: Sie stellen behauptungen auf die sie nicht erklären.
    NATÜRLICH schlage ich Tierheime vor! Was sind sie denn für einer! WIr haben den TIERSCHUTZ IM GRUNDGESETZ! Nicht nur kinder brauchen hilfe, sondern auhc andere hilflose subjektwesen! Wenn ds so weitergeht streuenen bei uns auch die tiere umher und leiden auf den straßen. Sie sind ein sehr kalter mensch, mit verlaub.

    @Arno Nyhm: Dann gehen wir von unterscheidlichen menschebildern aus. JEdenfalls hat ihr einwand nichts mit Rkafts vorstoß zu tun.

    • M.M.
    • 08.03.2010 um 12:46 Uhr

    .......was ist denn das wieder für ein durchsichtiges Manöver ?? Haste das denn wirklich nötig, so ohne Not ein Mövenpick-Eischen zu schleckern, wie.....??!!

  5. Uuuuuh. Sarkasmus im Zeit-Online-Forum. Wie erfrischend. Hat man ja niiiieeee hier. nur in jedem zweiten Kommentar. uner anderem den meinem hier.

    Aufhörn! Zur Sache diskutieren!

    Antwort auf "AberAber Thomsa!"
  6. ... klingt sehr schön und auf 10% Gehalt verzichte ich gerne wenn ich dafür einen extra halben freien Tag habe.
    Aber die wenigsten werden sich das wirklich leisten können und Sie wissen genauso gut wie ich das die Unternehmer/Manager kaum neue Leute einstellen werden. Die Arbeit wird einfach in weniger Stunden gemacht.
    Am Ende machen die die Arbeit haben, das gleiche in weniger Zeit für weniger Geld.

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