Merkel vor Türkei-Reise Deutsch ist wichtig für Integration
Vor dem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat Angela Merkel auf dessen Aussagen reagiert. Integration habe nichts mit Assimilation zu tun.
© Jean-Christophe Vergaegen/AFP/Getty Images

Steht ein schwieriger Besuch bevor: Bundeskanzlerin Angela Merkel
Unter dem Eindruck neuerlicher Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis kommt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Montag in Ankara mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan zusammen. Nach dessen Forderung, in Deutschland türkische Gymnasien einzurichten, bekräftigte Merkel die Bedeutung der deutschen Sprache für eine gelungene Integration der türkischen Mitbürger. "Das bedeutet natürlich, dass die deutsche Sprache erlernt wird und die deutschen Gesetze eingehalten werden", sagte die Kanzlerin in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.
Merkel unterstrich zugleich, dass sie unter Integration "nicht etwa Assimilation oder die Aufgabe der eigenen Heimat" verstehe. Es gehe vielmehr darum, "dass sich Menschen, die über viele Generationen bei uns leben, in dieses Land integrieren das heißt, teilhaben an dem gesellschaftlichen Erfolg, teilhaben im Arbeitsleben, teilhaben im Familienleben." Erdoğan hatte vor gut zwei Jahren bei einem Auftritt vor türkischen Landsleuten in Köln vor einer Aufgabe ihrer nationalen Identität in Deutschland gewarnt. Er bezeichnete Assimilation als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und löste damit heftige Reaktionen deutscher Politiker aus.
Auf dem Programm der zweitägigen Reise Merkels stehen noch andere brisante Themen. Dazu gehören die schleppenden Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Nato-Partner Türkei, die Zukunft des Friedensprozesses im Nahen Osten, die Beziehungen zum Iran sowie der schwierige Versöhnungsprozess der Türkei mit Armenien. Auch die von der EU mitgeplante Erdgasleitung Nabucco wird eine Rolle spielen. Mit dem Milliarden-Projekt soll ab 2014 Erdgas unter Umgehung Russlands aus dem Kaukasus nach Mitteleuropa geliefert werden.
"Ich freue mich sehr auf diese Reise", sagte Merkel in ihrer Videobotschaft am Samstag. "Wir arbeiten gemeinsam in der Nato, und wir haben sehr gute bilaterale Beziehungen." Am Montagabend trifft Merkel den Staatspräsidenten Abdullah Gül. Danach reist sie nach Istanbul weiter. Es ist Merkels zweiter Türkei-Besuch als Kanzlerin. Bereits im Oktober 2006 waren die Beitrittsverhandlungen beherrschendes Thema. Ankara will nur eine Vollmitgliedschaft akzeptieren, Merkel plädiert für eine "privilegierte Partnerschaft".
Die deutsche Wirtschaft pocht auf Annäherung und eine "emotionsfreie Diskussion" über die Beitrittsverhandlungen. "Unsere Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei entwickeln sich seit Jahren überdurchschnittlich gut", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf, dem Handelsblatt. Als Zielmarkt deutscher Exporte sei die Türkei mit 15 Milliarden Euro im Jahr 2008 wichtiger als Japan. Der BDI fordere, dass das von Deutschland zum Jahresende 2010 gekündigte Doppelbesteuerungsabkommen mit der Türkei "nahtlos durch ein neues ersetzt wird", um die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen nicht zu beschädigen.
Türkischstämmige Abgeordnete des Bundestages und verschiedener Landtage riefen Merkel in einem Offenen Brief auf, bei Erdoğan auf größere Unabhängigkeit der Justiz, bessere Parteiendemokratie und mehr Presse- und Meinungsfreiheit zu dringen. Grundsätzlich sprachen sich die Abgeordneten für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei aus, weil beide Seiten davon profitierten. Für die Türkei bedeute dies weitere Modernisierung, höherer Wohlstand und politische Stabilität. Die EU würde kulturell, ökonomisch und sicherheitspolitisch hinzugewinnen.
- Datum 28.03.2010 - 12:22 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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dass die Türken, die in Deutschland leben, erst daran erinnert werden müssen, Deutsch zu lernen.
Wer sich in die deutsche Gesellschaft und Arbeitswelt integrieren WILL, lernt von sich aus Deutsch, zumal wenn er/sie hier geboren und aufgewachsen ist. Aber Erdogan und die Islamverbände wollen ja gerade Integration verhindern.
Es ist auch nicht nachzuvollziehen, wie man von einem Staat Alimentierung erwarten kann, dessen Sprache zu lernen man ablehnt. In Kanada oder Neuseeland wäre so etwas völlig undenkbar, in der Türkei selbst wohl auch
...dass trotz vieler Kriege und Tote in der Deutschen Geschichte iummernoch Deutsche meinen, Menschen mit Migrationshintergrund über einen Kamm scheren zu müssen! Jaja, "Die Türken", sollen sie doch "unsere" Sprache lernen! Schrecklich was Sie da von sich geben.
1. Können alle meine türkischen Freunde wunderbar türkisch und deutsch
2. können die wenigsten deutschen türkisch.
3. Kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand bewusst ablehnt deutsch zu lernen.
Leute wie Sie kapieren nicht, dass die Gesellschaft komplizeirt ist und es viele Gründe gibt warum jemand etwas tut oder nicht tut. Warum lernte mein Vater der vor zig Jahren nach Deutschland als mazedonischer Gastarbeiter hierherkam nur sehr langsam deutsch? Weil er hart arbeiten musste, von früh bis spät um seine 4 Kinder zu ernähren. Seine Arbeit war eine einfache, er lernte nur das einfachste Deutsch, was auf dem Bau notwendig war. Er spricht heute noch, nach über 30 Jahren Deutschland zwar gut aber mit starkem Akzent Deutsch.
Menschen haben eine unterschiedliche biographie und ich finde es ätzend, wenn sie über einen Kamm geschert werden. Anstatt hier auf Türken einzudreschen sollten wir uns lieber mal darüber gedanken machen, wie wir möglichst viele Menschen dazu rbignen Deutsch zu lernen. Dazu braucht es Perspektive, dazu braucht es Chancengleichheit, dazu braucht es ein integratives Schulsystem. NICHTS davon bietet Deutschland.
Quelle:http://www.buerger-in-wut.de
Ankara instrumentalisiert türkischstämmige Politiker
Treffen in Istanbul offenbart Strategie Erdogans
Für Aufsehen hat ein Treffen von türkischstämmigen Parlamentariern aus ganz Europa in Istanbul gesorgt. Zu der Veranstaltung hatte der türkische Ministerpräsident Recep T. Erdogan geladen, seines Zeichens auch Chef der regierenden islamisch-nationalistischen AKP. Das Meeting in einem Fünf-Sterne-Hotel der türkischen Millionenmetropole am Bosporus stand unter dem Motto:
"Wo auch immer einer unserer Landsleute ist, dort sind auch wir."
Schon dieser Slogan macht deutlich, daß sich Ankara als ein Schutzpatron der in Europa lebenden Türken sieht. Doch es geht um mehr: Die Regierung Erdogan will türkischstämmige Abgeordnete auch im Deutschen Bundestag gezielt einspannen, um die politischen Interessen der Türkei in Europa durchzusetzen. Das wichtigste Anliegen Ankaras ist dabei natürlich der Beitritt des kleinasiatischen Landes zur Europäischen Union. Von „Nebenaußenpolitik“ der türkischen Regierung spricht eine deutsche Teilnehmerin der Veranstaltung.
Fortsetzung ... 2.Teil
...dass trotz vieler Kriege und Tote in der Deutschen Geschichte iummernoch Deutsche meinen, Menschen mit Migrationshintergrund über einen Kamm scheren zu müssen! Jaja, "Die Türken", sollen sie doch "unsere" Sprache lernen! Schrecklich was Sie da von sich geben.
1. Können alle meine türkischen Freunde wunderbar türkisch und deutsch
2. können die wenigsten deutschen türkisch.
3. Kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand bewusst ablehnt deutsch zu lernen.
Leute wie Sie kapieren nicht, dass die Gesellschaft komplizeirt ist und es viele Gründe gibt warum jemand etwas tut oder nicht tut. Warum lernte mein Vater der vor zig Jahren nach Deutschland als mazedonischer Gastarbeiter hierherkam nur sehr langsam deutsch? Weil er hart arbeiten musste, von früh bis spät um seine 4 Kinder zu ernähren. Seine Arbeit war eine einfache, er lernte nur das einfachste Deutsch, was auf dem Bau notwendig war. Er spricht heute noch, nach über 30 Jahren Deutschland zwar gut aber mit starkem Akzent Deutsch.
Menschen haben eine unterschiedliche biographie und ich finde es ätzend, wenn sie über einen Kamm geschert werden. Anstatt hier auf Türken einzudreschen sollten wir uns lieber mal darüber gedanken machen, wie wir möglichst viele Menschen dazu rbignen Deutsch zu lernen. Dazu braucht es Perspektive, dazu braucht es Chancengleichheit, dazu braucht es ein integratives Schulsystem. NICHTS davon bietet Deutschland.
Quelle:http://www.buerger-in-wut.de
Ankara instrumentalisiert türkischstämmige Politiker
Treffen in Istanbul offenbart Strategie Erdogans
Für Aufsehen hat ein Treffen von türkischstämmigen Parlamentariern aus ganz Europa in Istanbul gesorgt. Zu der Veranstaltung hatte der türkische Ministerpräsident Recep T. Erdogan geladen, seines Zeichens auch Chef der regierenden islamisch-nationalistischen AKP. Das Meeting in einem Fünf-Sterne-Hotel der türkischen Millionenmetropole am Bosporus stand unter dem Motto:
"Wo auch immer einer unserer Landsleute ist, dort sind auch wir."
Schon dieser Slogan macht deutlich, daß sich Ankara als ein Schutzpatron der in Europa lebenden Türken sieht. Doch es geht um mehr: Die Regierung Erdogan will türkischstämmige Abgeordnete auch im Deutschen Bundestag gezielt einspannen, um die politischen Interessen der Türkei in Europa durchzusetzen. Das wichtigste Anliegen Ankaras ist dabei natürlich der Beitritt des kleinasiatischen Landes zur Europäischen Union. Von „Nebenaußenpolitik“ der türkischen Regierung spricht eine deutsche Teilnehmerin der Veranstaltung.
Fortsetzung ... 2.Teil
hier in griechenland leben ca. 50.000 deutsche und viele schon seit jahren.
es ist erstaunlich wie schlecht,wenn sie ueberhaupt griechisch sprechen, im vergleich zu anderen einwanderern aus Albanien oder den Ex-Ostblock Laendern.
Frau Merkel sollte zuerst ihren aussenminister einen englisch kurs aufzwingen,bevor sie mit dem zeigefinger auf andere zielt.
PS:spricht sie eigentlich irgendwas ausser deutsch?
Sie sollten eher fragen: Spricht sie überhaupt selbst Deutsch? Ich habe daran so meine Zweifel.
Bei diesen 50000 Deutschen in Griechenland handelt es sich in meiner Wahrnehmung um Rentner, die dort ihren Lebensabend verbringen. Diese Menschen geben in Griechenland viel Geld aus und es würde mich sehr wundern wenn diese Personen irgendwelche Sozialleistungen in Anspruch nehmen würden. In Kriminalitätsstatistiken dürften diese leute extrem unterrepräsentiert sein und Kinder setzen sie in Griechenland auch nicht in die Welt. Das ist genau der gleiche Quatsch mit den Deutschen/Engländern/Skandinaviern auf Mallorca/Ibiza/... Diese leute fliegen dort zum Urlaub hin oder verbringen als Rentner ihren Lebensabend dort und geben in diesen Ländern Milliarden aus!
Die Türken in Deutschland, Algerier in Frankreich, Pakistaner in England, ... ziehen dort aber in jungen Jahren hin und wollen dort arbeiten (oder leider Sozialhilfe beziehen) und Kinder bekommen. Geld oder Qualifikationen bringen sie nur im absoluten Ausnahmefall mit. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied! Es leben Millionen Spanier in Frankreich, Deutschland, Südamerika, ... Haben sie schon einmal davon gehört, dass die strukturell irgendwelche Probleme machen? Wieviele Millionen/Hunderttausende junge Deutsche leben in der Schweiz, Österreich, England, USA, Australien, Kanada, ... seit wann fallen die in diesen Ländern durch überdurchschnittlichen Empfang von Sozialhilfe und Überrepräsentation in der Kriminalitätsstatistik auf? Haben Sie darüber schonmal nachgedacht?
Grüße
Trench
Sie sollten eher fragen: Spricht sie überhaupt selbst Deutsch? Ich habe daran so meine Zweifel.
Bei diesen 50000 Deutschen in Griechenland handelt es sich in meiner Wahrnehmung um Rentner, die dort ihren Lebensabend verbringen. Diese Menschen geben in Griechenland viel Geld aus und es würde mich sehr wundern wenn diese Personen irgendwelche Sozialleistungen in Anspruch nehmen würden. In Kriminalitätsstatistiken dürften diese leute extrem unterrepräsentiert sein und Kinder setzen sie in Griechenland auch nicht in die Welt. Das ist genau der gleiche Quatsch mit den Deutschen/Engländern/Skandinaviern auf Mallorca/Ibiza/... Diese leute fliegen dort zum Urlaub hin oder verbringen als Rentner ihren Lebensabend dort und geben in diesen Ländern Milliarden aus!
Die Türken in Deutschland, Algerier in Frankreich, Pakistaner in England, ... ziehen dort aber in jungen Jahren hin und wollen dort arbeiten (oder leider Sozialhilfe beziehen) und Kinder bekommen. Geld oder Qualifikationen bringen sie nur im absoluten Ausnahmefall mit. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied! Es leben Millionen Spanier in Frankreich, Deutschland, Südamerika, ... Haben sie schon einmal davon gehört, dass die strukturell irgendwelche Probleme machen? Wieviele Millionen/Hunderttausende junge Deutsche leben in der Schweiz, Österreich, England, USA, Australien, Kanada, ... seit wann fallen die in diesen Ländern durch überdurchschnittlichen Empfang von Sozialhilfe und Überrepräsentation in der Kriminalitätsstatistik auf? Haben Sie darüber schonmal nachgedacht?
Grüße
Trench
Hat die schlechteste Bundeskanzlerin aller Zeiten vielleicht noch mehr solche tiefsinnigen und bahnbrechenden Erkenntnisse zu bieten? Was wird die märkische Pfarrerstochter wohl als nächstes enthüllen? Wer mehr Geld hat, kann sich mehr kaufen? Wenn es regnet, wird die Straße nass? Nachts ist es kälter als draußen?
[...]. Anstatt sich eindeutig und nachvollziehbar zu drängenden politischen Problemen zu positionieren, verkündet sie das, was jeder weiß und jeder unterschreiben kann, in diesem Fall verbunden mit einem Schielen zum rechten Rand, wo solche Banalitäten ja gern als Kampfansage an die Muselmanen aufgenommen und gefeiert werden.
Eines aber macht mich stutzig: Wer behauptet denn, Frau Merkel selbst sei wirklich im Besitz einer unzweifelhaften Kenntnis der deutschen Sprache? Er rede - denn ich habe ihn beleidigt!
[Verzichten Sie bitte auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/vv]
Da ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer: Das sie sich ausgerechnet dann wieder mit ihren kleinen Weißheiten zu Wort meldet, wenn sie wieder auf Tingeltour durch die Welt geht. Das Übliche halt ...
Da ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer: Das sie sich ausgerechnet dann wieder mit ihren kleinen Weißheiten zu Wort meldet, wenn sie wieder auf Tingeltour durch die Welt geht. Das Übliche halt ...
Sie sollten eher fragen: Spricht sie überhaupt selbst Deutsch? Ich habe daran so meine Zweifel.
als Anrwort auf ihre Frage:
Frau Merkel ist promovierte Physikerin. Ich kann ihre berufliche Leistung etwas beurteilen. Ich weiß nicht, ob sie in der Grammatik sattelfester ist als sie, aber eines weiß ich mit Gewissheit:
Durch ihre naturwissenschaftliche Arbeit und ihre Vorbildung spielt sie in einer anderen intellektuellen Liga als die meisten Politiker und auch als sie.
Daher wäre für sie ein kleines bisserl Achtung angebracht.
P.S. Ich bin häufig mit ihrer Politik nicht einverstanden, aber in dieser Sache stehe ich hinter ihr.
als Anrwort auf ihre Frage:
Frau Merkel ist promovierte Physikerin. Ich kann ihre berufliche Leistung etwas beurteilen. Ich weiß nicht, ob sie in der Grammatik sattelfester ist als sie, aber eines weiß ich mit Gewissheit:
Durch ihre naturwissenschaftliche Arbeit und ihre Vorbildung spielt sie in einer anderen intellektuellen Liga als die meisten Politiker und auch als sie.
Daher wäre für sie ein kleines bisserl Achtung angebracht.
P.S. Ich bin häufig mit ihrer Politik nicht einverstanden, aber in dieser Sache stehe ich hinter ihr.
Erdogan, der Wolf im Schafspelz, hat den Bogen längst überspannt. Das einzig Erfreuliche: Kanzlerin Merkel zeigt sich unbeeindruckt und bleibt es hoffentlich auch.
fremdspachenkenntnisse sind nicht das kriterium fuer die qualitaeten eines staatsmannes(frau),koennen aber in der heutigen komplexen zeit ein mittel sein,andere besser und ueberhaupt zu verstehen.
Lost in Translation kann fatale folgen haben...
...dass trotz vieler Kriege und Tote in der Deutschen Geschichte iummernoch Deutsche meinen, Menschen mit Migrationshintergrund über einen Kamm scheren zu müssen! Jaja, "Die Türken", sollen sie doch "unsere" Sprache lernen! Schrecklich was Sie da von sich geben.
1. Können alle meine türkischen Freunde wunderbar türkisch und deutsch
2. können die wenigsten deutschen türkisch.
3. Kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand bewusst ablehnt deutsch zu lernen.
Leute wie Sie kapieren nicht, dass die Gesellschaft komplizeirt ist und es viele Gründe gibt warum jemand etwas tut oder nicht tut. Warum lernte mein Vater der vor zig Jahren nach Deutschland als mazedonischer Gastarbeiter hierherkam nur sehr langsam deutsch? Weil er hart arbeiten musste, von früh bis spät um seine 4 Kinder zu ernähren. Seine Arbeit war eine einfache, er lernte nur das einfachste Deutsch, was auf dem Bau notwendig war. Er spricht heute noch, nach über 30 Jahren Deutschland zwar gut aber mit starkem Akzent Deutsch.
Menschen haben eine unterschiedliche biographie und ich finde es ätzend, wenn sie über einen Kamm geschert werden. Anstatt hier auf Türken einzudreschen sollten wir uns lieber mal darüber gedanken machen, wie wir möglichst viele Menschen dazu rbignen Deutsch zu lernen. Dazu braucht es Perspektive, dazu braucht es Chancengleichheit, dazu braucht es ein integratives Schulsystem. NICHTS davon bietet Deutschland.
möchte ich als Betroffene auch mal kurz darauf hinweisen, das die Deutschlehrer, die zur so wichtigen Integration der Ausländer in diesem Land stark beitragen (sollen), zu Honoraren arbeiten müssen über die sich jeder Hartz IV- Empfänger schlapplachen würde. Und das bei praktisch nicht vorhandener sozialer Absicherung.
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