Kindesmissbrauch Justizministerin kritisiert Richtlinien der katholischen Kirche

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat die katholische Kirche erneut aufgefordert, mehr mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Jene müsse ihre Richtlinien ändern.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat im Zusammenhang mit den Fällen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen erneut eine engere Zusammenarbeit der katholischen Kirche mit der Justiz angemahnt. In der Vergangenheit seien Staatsanwaltschaften in zu wenigen Fällen eingeschaltet worden, sagte die FDP-Ministerin am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung Maybrit Illner.

Die derzeit noch gültige Richtlinie der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 2002 "zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche" müsse geändert werden.

Anzeige

In erwiesenen Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger wird dem Verdächtigten zur Selbstanzeige geraten und je nach Sachlage die Staatsanwaltschaft informiert.

Richtlinie Deutsche Bischhofskonferenz

In den Richtlinien gibt es keine Anzeigepflicht. Zur Zusammenarbeit mit den staatlichen Strafverfolgungsbehörden heißt es darin: "In erwiesenen Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger wird dem Verdächtigten – falls nicht bereits eine Anzeige vorliegt oder Verjährung eingetreten ist – zur Selbstanzeige geraten und je nach Sachlage die Staatsanwaltschaft informiert." 

Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, zeigte sich verständigungsbereit. Ackermann war am 25. Februar von der Deutschen Bischofskonferenz zum Beauftragen für Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ernannt worden.

Leutheusser-Schnarrenberg verteidigte, dass es zwei von der Regierung initiierte Runde Tische zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geben soll. Es sei wichtig, sowohl über Prävention als auch über eine mögliche Entschädigung von Opfern zu sprechen, sagte die Ministerin.

Sowohl Leutheusser-Schnarrenberger als auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatten einen Runden Tisch einberufen: Das Justizministerium richtet den Fokus auf die rechtliche Aufarbeitung des Missbrauchs. Die CDU-Politikerinnen Schröder und Schavan hingegen legen ihren Schwerpunkt auf die Prävention dieser Verbrechen.

Die katholische Kirche will an dem Runden Tisch der Bundesministerinnen für Bildung und Familie teilnehmen. Am Runden Tisch mit Leutheusser-Schnarrenberger will sich die Kirche dagegen nicht beteiligen.

Die Bischofskonferenz reagierte auf die Einladung "überrascht", wie Sprecher Matthias Kopp sagte. Man habe über die Medien von der Einladung erfahren. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, sei an dem Tag verhindert.

Begleitet von der Debatte über Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche kommt Zollitsch mit Papst Benedikt XVI. zusammen. Zollitsch hält sich zu alljährlichen Beratungen mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche im Vatikan auf.

In Deutschland, aber auch in Österreich und den Niederlanden wurden in den vergangenen Tagen immer mehr Fälle von Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der katholischen Kirche bekannt. Zollitsch hat eingeräumt, dass die deutschen Bischöfe das Problem zunächst unterschätzt hätten.

 
Leser-Kommentare
    • GSFM
    • 12.03.2010 um 8:30 Uhr

    immer tiefer und weiter wird sich der Abgrund auftun und dass wird zeit, europaweit, weltweit sollte dieser machtmissbrauch der kirche ans licht kommen, damit sich deren vertreter nicht mehr hinter ihren dicken mauern und zeremonien verstecken können.

  1. Herrn Ratzinger möglich, das Treffen mit Herrn Zollitsch in Deutschland stattfinden zu lassen und auch seinerseits am runden Tisch der Justizministerin teil zu nehmen.

  2. Wenn die Bundesjustizministerin den ersten Tisch für die juristische Aufarbeitung von Missbrauchsopfern der katholischen Kirche einberufen möchte, wundert es, dass er so halbkreisförmig bleiben soll. Nicht alle Institutionen, die eine erhebliche Anzahl von Missbrauchsopfern zu beklagen haben, werden geladen. Möchte die Bundesjustizministerin mehrere runde Tische einberufen? Den nächsten runden Tisch braucht der Regierungsschreiner dann nur noch in Kaffehausgröße herzustellen. Im tete à tete von Frau Leutheusser-Schnarrenberger mit dem Doyen der Reformpädagogik, Hartmut von Hentig, ist sich gewiss gut beratschlagen. Hartmut von Hentig, nach eigenen Angaben Lebenspartner des ehemaligen missbrauchenden Schulleiters der Odenwaldschule, hat früher einen "sehr freien" Umgang des Schulleiters mit Schülern festgestellt, ohne dass ihm jemals ein Missbrauchsverdacht gekommen wäre. Das wird er der Ministerin gewiss vertrauensvoll erklären können, wo sie doch bereits auf eine gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit blicken dürfen, in der sie als Beiratsmitglieder der Humanistischen Union Aktionen gegen die Kirchen beraten haben.
    Das Publikum darf also auf die Ergebnisse der runden Tische gespannt sein.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • pbosch
    • 12.03.2010 um 15:05 Uhr

    ........erhielt sie von den Medien den Spitznamen "Leutselig-Schnatterberger" dem sie auch heute noch gerecht wird.

    Bereits Ende der 90er Jahre wurde in Expertenkreisen von jährlich rund 90.000 bis 120.000 kindlichen bzw. jugendlichen Missbrauchsopfern (pro Jahr) gesprochen. Und das zum übergroßen Teil in familiären oder Familien nahen Verhältnissen.
    Was hat die Justiz getan? Nichts?

    Wenn sich Frau L-S man nur nicht verhebt jetzt mit ihrem Aktionismus.

    Was sie als Politikerin sagt ist sicher ihre Sache - formal sind allerdings die Länderjustizminister bzw. deren Konferenz zuständig.

    Wenn sie sich also "als Ministerin" so aufplustert dann handelt sie alles andere als korrekt.

    Es gäbe im Justizwesen wahrlich genug zu tun als ständig darauf zu schielen in die Headlines zu kommen. So gesehen belegt sie nach Guid Westerwelle im Ranking der Schreihälse die Nr. 2

    • pbosch
    • 12.03.2010 um 15:05 Uhr

    ........erhielt sie von den Medien den Spitznamen "Leutselig-Schnatterberger" dem sie auch heute noch gerecht wird.

    Bereits Ende der 90er Jahre wurde in Expertenkreisen von jährlich rund 90.000 bis 120.000 kindlichen bzw. jugendlichen Missbrauchsopfern (pro Jahr) gesprochen. Und das zum übergroßen Teil in familiären oder Familien nahen Verhältnissen.
    Was hat die Justiz getan? Nichts?

    Wenn sich Frau L-S man nur nicht verhebt jetzt mit ihrem Aktionismus.

    Was sie als Politikerin sagt ist sicher ihre Sache - formal sind allerdings die Länderjustizminister bzw. deren Konferenz zuständig.

    Wenn sie sich also "als Ministerin" so aufplustert dann handelt sie alles andere als korrekt.

    Es gäbe im Justizwesen wahrlich genug zu tun als ständig darauf zu schielen in die Headlines zu kommen. So gesehen belegt sie nach Guid Westerwelle im Ranking der Schreihälse die Nr. 2

  3. Die katholische Kirche und die schlauen Jungs sollten froh sein, dass die Justizministerin so moderat zu einem Runden Tisch einlädt. Aus republikanischer und liberaler Sicht sollte die Rechtslage geändert werden, um dem anmaßenden Verhalten endlich ein Ende zu setzen. Jede andere Institution, die einen Staat im Staat anstrebt würde nicht mit Samthandschuhen angefasst. Warum die Katholische Kirche ? Es wäre auch nicht das erste Mal in der Geschichte, dass der Jesuitenorden verboten wird.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Frau Leutheusser-Schnarrenberger verfährt, unbekümmert um die Betroffenen, aus offenkundig ideologischen Gründen - sie nutzt die Gelegenheit, um der Verwirklichung der Ziele ihrer "Humanistischen Union" näher zu kommen - weiter nach der "Methode Westerwelle":

    (1) Formuliere eine selbstverständliche These ("wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet"; "in Fällen sexuellen Missbrauchs muss die Staatsanwaltschaft eingeschalten werden", "kein Staat im Staat!) so als handle es sich um eine tabuisierte Forderung, die erst - durch Dich - umgesetzt werden muss.

    (2) Wiederhole die These möglichst oft, so dass sich in der Öffentlichkeit der Eindruck verfestigt, H4-Empfänger hätten tatsächlich mehr Geld als Geringverdiener oder die Kirche geriere sich tatsächlich als Staat im Staat, - auch wenn es objektiv falsch ist.

    (3) Nutze die von Dir provozierte oder verstärkte Stimmung, um das umzusetzen, worum es Dir eigentlich geht, denn es hat nun eine - anscheinend - zureichende Begründung: Reduzierung von Sozialleistungen usw. (s. o.)

    (4) Sollte sich herausstellen, dass die Prämisse falsch war, - um so besser: Du hast durch Deine mutige Aktivität die "Veränderung" herbeigeführt (=Methode Merkel).

    Noch mal: Die Katholische Kirche hat kein mit dem staatlichen konkurrierendes (Straf-)Recht. Es mag in der Vergangenheit die Tendenz gegeben haben, die Institution vor Kritik zu schützen, aber einen "Staat im Staat" gibt es nicht, auch keine rechtliche Geheimhaltungspflicht.

    Hier liegt wohl eher ein Abklatsch des längst überwunden geglaubten Bismarckschen Kulturkampfes vor. Dieser mündete dereinst in die Stärkung weltlicher Befugnisse und in die Errichtung einer staatlich organisierten Krankenversicherungs- und Sozialgesetzgebung.
    Die liberalen Minister scheint mit großem Furor an allen Ecken und Enden zugleich Staat, Kirche und soziale Zivilgesellschaft schwächen zu wollen.
    Eine dahinterstehende Idee oder ein Ziel ist nicht auszumachen.

    Frau Leutheusser-Schnarrenberger verfährt, unbekümmert um die Betroffenen, aus offenkundig ideologischen Gründen - sie nutzt die Gelegenheit, um der Verwirklichung der Ziele ihrer "Humanistischen Union" näher zu kommen - weiter nach der "Methode Westerwelle":

    (1) Formuliere eine selbstverständliche These ("wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet"; "in Fällen sexuellen Missbrauchs muss die Staatsanwaltschaft eingeschalten werden", "kein Staat im Staat!) so als handle es sich um eine tabuisierte Forderung, die erst - durch Dich - umgesetzt werden muss.

    (2) Wiederhole die These möglichst oft, so dass sich in der Öffentlichkeit der Eindruck verfestigt, H4-Empfänger hätten tatsächlich mehr Geld als Geringverdiener oder die Kirche geriere sich tatsächlich als Staat im Staat, - auch wenn es objektiv falsch ist.

    (3) Nutze die von Dir provozierte oder verstärkte Stimmung, um das umzusetzen, worum es Dir eigentlich geht, denn es hat nun eine - anscheinend - zureichende Begründung: Reduzierung von Sozialleistungen usw. (s. o.)

    (4) Sollte sich herausstellen, dass die Prämisse falsch war, - um so besser: Du hast durch Deine mutige Aktivität die "Veränderung" herbeigeführt (=Methode Merkel).

    Noch mal: Die Katholische Kirche hat kein mit dem staatlichen konkurrierendes (Straf-)Recht. Es mag in der Vergangenheit die Tendenz gegeben haben, die Institution vor Kritik zu schützen, aber einen "Staat im Staat" gibt es nicht, auch keine rechtliche Geheimhaltungspflicht.

    Hier liegt wohl eher ein Abklatsch des längst überwunden geglaubten Bismarckschen Kulturkampfes vor. Dieser mündete dereinst in die Stärkung weltlicher Befugnisse und in die Errichtung einer staatlich organisierten Krankenversicherungs- und Sozialgesetzgebung.
    Die liberalen Minister scheint mit großem Furor an allen Ecken und Enden zugleich Staat, Kirche und soziale Zivilgesellschaft schwächen zu wollen.
    Eine dahinterstehende Idee oder ein Ziel ist nicht auszumachen.

    • awaler
    • 12.03.2010 um 9:29 Uhr

    Die Leitlinie von 2002 ist eine Anleitung zur Vertuschung.
    Korrekterweise müsste sie den Satz enthalten:

    Beim geringsten Verdacht auf sexuellen Missbrauch ist die Staatsanwaltschaft einzuschalten.

  4. Frau Leutheusser-Schnarrenberger verfährt, unbekümmert um die Betroffenen, aus offenkundig ideologischen Gründen - sie nutzt die Gelegenheit, um der Verwirklichung der Ziele ihrer "Humanistischen Union" näher zu kommen - weiter nach der "Methode Westerwelle":

    (1) Formuliere eine selbstverständliche These ("wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet"; "in Fällen sexuellen Missbrauchs muss die Staatsanwaltschaft eingeschalten werden", "kein Staat im Staat!) so als handle es sich um eine tabuisierte Forderung, die erst - durch Dich - umgesetzt werden muss.

    (2) Wiederhole die These möglichst oft, so dass sich in der Öffentlichkeit der Eindruck verfestigt, H4-Empfänger hätten tatsächlich mehr Geld als Geringverdiener oder die Kirche geriere sich tatsächlich als Staat im Staat, - auch wenn es objektiv falsch ist.

    (3) Nutze die von Dir provozierte oder verstärkte Stimmung, um das umzusetzen, worum es Dir eigentlich geht, denn es hat nun eine - anscheinend - zureichende Begründung: Reduzierung von Sozialleistungen usw. (s. o.)

    (4) Sollte sich herausstellen, dass die Prämisse falsch war, - um so besser: Du hast durch Deine mutige Aktivität die "Veränderung" herbeigeführt (=Methode Merkel).

    Noch mal: Die Katholische Kirche hat kein mit dem staatlichen konkurrierendes (Straf-)Recht. Es mag in der Vergangenheit die Tendenz gegeben haben, die Institution vor Kritik zu schützen, aber einen "Staat im Staat" gibt es nicht, auch keine rechtliche Geheimhaltungspflicht.

    Antwort auf "Kein Staat im Staat"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bleiben Sie sachlich und hören Sie endlich mit Ihren Unterstellungen und Verschwörungstheorien gegen die Frau Justizministerin auf. Lassen Sie die „Humanistische Union“ aus dem Spiel und lenken Sie nicht ab. Es wird hier nicht x-mal etwas wiederholt, um „einen Eindruck zu verfestigen“. (Übrigens eine wirklich köstliche Formulierung), sondern es werden die Richtlinien der katholischen Kirche in Frage gestellt. Und jetzt wiederhole ich mich auch einmal so wie Sie sehr engagiert mit dem Thema seit Tagen umgehen: seien Sie froh, dass so moderat mit dem Thema umgegangen wird.

    Bleiben Sie sachlich und hören Sie endlich mit Ihren Unterstellungen und Verschwörungstheorien gegen die Frau Justizministerin auf. Lassen Sie die „Humanistische Union“ aus dem Spiel und lenken Sie nicht ab. Es wird hier nicht x-mal etwas wiederholt, um „einen Eindruck zu verfestigen“. (Übrigens eine wirklich köstliche Formulierung), sondern es werden die Richtlinien der katholischen Kirche in Frage gestellt. Und jetzt wiederhole ich mich auch einmal so wie Sie sehr engagiert mit dem Thema seit Tagen umgehen: seien Sie froh, dass so moderat mit dem Thema umgegangen wird.

  5. Es ist erschreckend was sich Demokratie nennt. Der Kniefall vor der Kirche.
    Straftaten sind eben nicht Straftaten wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sehr deutlich darstellt.
    Gestern in Kontraste "Aufklärung von sexuellem Missbrauch - Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit" kam ein sehr interessanter Hinweis.
    Beamte, zu denen Priester gehören, werden für Straftaten deren Strafmaß unterhalb 1 Jahres liegt, nicht aus ihrem Amt entfernt. Der Freifahrtschein.
    Emmely wurde fristlos gekündigt. Heike P. Dortmund stahl diverse hunderttausend Euro aus der Stadtkasse und durfte als Beamtin an gleicher Stelle weiter arbeiten.

    Ein Konkordat ist demnach eine Vereinbarung die ausserhalb jeglicher demokratischer Inhalte steht.

    Welche Presse will jemals noch den moralischen Finger zur Einhaltung der Menschenrechte in anderen Länder erheben?

    Es sollte sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg einmal mit der Deutschen Demokratie befassen.
    Quo vadis Justitia!
    Es hat seinen Grund warum zur letzten Wahl die OSZE kommen musste.
    Unverholen regieren unsere Lobbyisten, Privatier und Kirche an runden Tischen und schützen sich gegenseitig vor ihren Straftaten.

    Wir leben in einer freien Demokratie. In einer solchen darf man sagen, was man denkt.
    Man darf bloss nicht denken.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Lesen Sie mal bei Wikipedia unter dem Stichwort: Reichskonkordat. Da können Sie nachlesen, wie der Vatikan Hitler 1933 international hoffähig gemacht hat.

    Warum sollte das Konkordat für demokratische Inhalte stehen, wo doch beide Seiten zutiefst undemokratisch waren und es die katholische Kirche auch heute noch ist. Schließlich steht der Papst mit seinem Unfehlbarkeitsanspruch für das Führerprinzip und spricht anderen - auch christlichen - Religionsgemeinschaften das Recht ab Kirche zu sein.

    Lesen Sie mal bei Wikipedia unter dem Stichwort: Reichskonkordat. Da können Sie nachlesen, wie der Vatikan Hitler 1933 international hoffähig gemacht hat.

    Warum sollte das Konkordat für demokratische Inhalte stehen, wo doch beide Seiten zutiefst undemokratisch waren und es die katholische Kirche auch heute noch ist. Schließlich steht der Papst mit seinem Unfehlbarkeitsanspruch für das Führerprinzip und spricht anderen - auch christlichen - Religionsgemeinschaften das Recht ab Kirche zu sein.

  6. Hier liegt wohl eher ein Abklatsch des längst überwunden geglaubten Bismarckschen Kulturkampfes vor. Dieser mündete dereinst in die Stärkung weltlicher Befugnisse und in die Errichtung einer staatlich organisierten Krankenversicherungs- und Sozialgesetzgebung.
    Die liberalen Minister scheint mit großem Furor an allen Ecken und Enden zugleich Staat, Kirche und soziale Zivilgesellschaft schwächen zu wollen.
    Eine dahinterstehende Idee oder ein Ziel ist nicht auszumachen.

    Antwort auf "Kein Staat im Staat"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mit dieser kennen sich die Vogelsteller, Jesuiten und Vatikan bestens aus. Honduras, Chile Prof. Waldmann, Friedrich Naumann Stiftung
    Ein Konkordat ist ein Anfang einer möglichen sozialen Anomie.

    Ganz bewusst lenkt die FDP von ihren wahren Absichten ab und bedienen dazu alte Propagandatechniken. Natürlich steigt die Bild nicht ein.
    Betrachten Sie einmal die Aussenpolitik speziell Kraftwerk in krupps Brasilien Rio Xingu, BMZ, Frontex, GTZ, die Rohstoffsicherung einer spez. Clique ua.

    BMZ und die Armutsgeschäfte sind aus meiner Sicht der wahre FDP Chaos Grund.
    Das BMZ, "Dirk Niebel, mit der Neubesetzung zahlreicher Spitzenpositionen in seinem Ministerium erhebliches Aufsehen erregt." "Niebel nahestehende Kreise verweisen darauf,.." das BMZ "..ausschließlich von CSU-Politikern und Sozialdemokraten geführt worden sei und die FDP daher einen Nachholbedarf beanspruchen dürfe."

    Aus der Logik darf nun jede andere Schule den Kindesmissbrauch nachholen.

    Vermutlich gibt es Neuwahlen, deswegen holt die FDP alles impulsartig nach und versucht Chaos zu stiften.
    GW ist für Deutschland nur unendlich peinlich.

    Chaos als Ziel kann heute nicht mehr so wie damals funktionieren.
    Trotz aller politischen Unterschiede sind wir doch besser informiert, als die Presse gelenkt werden kann.

    Nun zensiert google schon klammheimlich bestimmte politisch, kritische Seiten. Ohne ChillingEffects!
    Google eine Lügen-/Zensurmaschine.

    Es geht mit neuer Qualität ohne Chaos weiter.

    Mit dieser kennen sich die Vogelsteller, Jesuiten und Vatikan bestens aus. Honduras, Chile Prof. Waldmann, Friedrich Naumann Stiftung
    Ein Konkordat ist ein Anfang einer möglichen sozialen Anomie.

    Ganz bewusst lenkt die FDP von ihren wahren Absichten ab und bedienen dazu alte Propagandatechniken. Natürlich steigt die Bild nicht ein.
    Betrachten Sie einmal die Aussenpolitik speziell Kraftwerk in krupps Brasilien Rio Xingu, BMZ, Frontex, GTZ, die Rohstoffsicherung einer spez. Clique ua.

    BMZ und die Armutsgeschäfte sind aus meiner Sicht der wahre FDP Chaos Grund.
    Das BMZ, "Dirk Niebel, mit der Neubesetzung zahlreicher Spitzenpositionen in seinem Ministerium erhebliches Aufsehen erregt." "Niebel nahestehende Kreise verweisen darauf,.." das BMZ "..ausschließlich von CSU-Politikern und Sozialdemokraten geführt worden sei und die FDP daher einen Nachholbedarf beanspruchen dürfe."

    Aus der Logik darf nun jede andere Schule den Kindesmissbrauch nachholen.

    Vermutlich gibt es Neuwahlen, deswegen holt die FDP alles impulsartig nach und versucht Chaos zu stiften.
    GW ist für Deutschland nur unendlich peinlich.

    Chaos als Ziel kann heute nicht mehr so wie damals funktionieren.
    Trotz aller politischen Unterschiede sind wir doch besser informiert, als die Presse gelenkt werden kann.

    Nun zensiert google schon klammheimlich bestimmte politisch, kritische Seiten. Ohne ChillingEffects!
    Google eine Lügen-/Zensurmaschine.

    Es geht mit neuer Qualität ohne Chaos weiter.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service