Was Rösler vorhat Kampf den Kostentreibern

Mit der Kopfpauschale stößt er auf Ablehnung. Mit dem Arzneiplan hofft Gesundheitsminister Rösler auf breite Zustimmung. Was genau hat er vor? Und wie dringend ist es?

Philipp Rösler steht schwer unter Druck. Ein halbes Jahr lang hat sich der FDP-Mann dem Propagieren seines umstrittenen Kopfpauschalen-Konzepts gewidmet – und sich kaum um die überbordenden Ausgaben im Gesundheitssystem geschert. Kein Sparkonzept, kein einziger Versuch, den Selbstbedienern im System auch nur ein wenig auf die Füße zu treten. Das ärgerte sogar die Kanzlerin.

Vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen muss Rösler nun liefern – zumindest symbolisch. Und um den Sparwillen des Ministers zu demonstrieren, bietet sich die Pharmaindustrie geradezu an. Erstens ist sie der größte Kostentreiber des Systems, im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben für Medikamente wieder um 5,2 Prozent. Zweitens ist ein entschiedenes Auftreten gegen deren Lobbyisten allemal populärer als neue Sparversuche etwa bei den bereits ausgepressten Kliniken. Und drittens sähe es seine eigene Partei wohl auch gar nicht gerne, wenn der Minister stattdessen Ärzte und Apotheker mit Sparvorstößen vergrätzen würde. Schließlich handelt es sich bei ihnen um traditionelle FDP-Wähler.

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Sind Arzneimittel in Deutschland zu teuer?

Im vergangen Jahr bekamen die gesetzlich Versicherten in Deutschland Medikamente im Wert von 29,6 Milliarden Euro verordnet – für die Kassen knapp ein Fünftel ihrer Gesamtausgaben. Laut Arzneimittel-Report ließen sich davon gut 3,4 Milliarden einsparen – und zwar ohne Einbußen in der Versorgungsqualität.

Wie überhöht die Preise teilweise sind, zeigt der Blick in europäische Nachbarländer. Dort sind die gleichen Mittel um bis zu 40 Prozent günstiger zu haben. Den Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs etwa gibt es in der Schweiz für 314 Euro, hierzulande kostet er 477 Euro. Das größte Problem sind innovative Medikamente, deren Preise in Deutschland von den Herstellern frei festgelegt und von den Kassen zunächst anstandslos bezahlt werden. Doch auch sogenannte Analogpräparate, die aus Expertensicht wenig oder gar keinen therapeutischen Zusatznutzen bringen, gehen ins Geld. So ist der Cholesterinsenker Inegy 13-mal so teuer wie die Standardtherapie. Und um solche Arznei unters Patientenvolk zu bringen, investiert mancher Konzern inzwischen weit mehr fürs Marketing als für seine Forschung.

Mancher Preisunterschied mag auch darin begründet sein, dass Arzneimittel in fast allen EU-Ländern nicht dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen. In Irland und Schweden sind sie sogar ganz steuerfrei. Allerdings halten viele Hersteller die Preise hierzulande auch künstlich hoch. Der deutsche Preis nämlich gilt den meisten EU-Staaten als Referenzpreis, von dem sie dann noch Abschläge vereinbaren – fiele er günstiger aus, hätte dies spürbare Folgen fürs Exportgeschäft.

Was plant der Minister?

Er will vor allem bei patentgeschützten Mitteln die Kosten senken. Hier sollen die Konzerne zwar weiter frei kalkulieren dürfen, die Kassen sollen aber nicht mehr jeden Mondpreis bezahlen müssen.

Entscheidend für die Erstattung soll die Qualität der Mittel sein. Die sollen die Hersteller gleich bei der Markteinführung belegen müssen. Ergeben Schnellkontrollen, dass der Zusatznutzen nur gering ist, müssen die Kassen weniger erstatten. Und bei ganz neuartigen und nicht vergleichbaren Mitteln sollen die Hersteller mit den Kassen Erstattungsbeträge aushandeln. Gelingt dies nicht innerhalb eines Jahres, darf ihnen der Staat Höchstpreise verordnen.

Erwogen werden zudem neue Zwangsrabatte und ein Preismoratorium. Von alldem erhofft sich Rösler Einsparungen von mindestens zwei Milliarden Euro.

Ist das Konzept abgestimmt?

Offenbar nicht, denn als Röslers Eckpunktepapier nach langem Vorlauf am Wochenende durchsickerte, gab es prompt Ärger mit der Unionsfraktion. Die CSU nannte die Ideen "unausgegoren", und auch die CDU ärgerte sich darüber, nicht einbezogen worden zu sein. Inhaltlich drängt die Union auf ein schnelleres und massiveres Vorgehen. Röslers Pläne griffen erst in zwei oder drei Jahren, hieß es. Zusätzlich müsse daher auch der Zwangsrabatt der Hersteller von sechs auf 16 Prozent erhöht und ihnen jede Preiserhöhung für drei Jahre untersagt werden.

Wie argumentiert die Pharmaindustrie?

Ihr geht das alles viel zu weit. Zwangsrabatte seien "ein Regulierungsinstrument aus der Mottenkiste", schimpft der Verband Forschender Arzneimittelhersteller. Und Bernd Wegener, der Chef des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, spricht von einer "Politik ohne Augenmaß". Die Sparpläne seien nichts als "hektische Reaktionen unter dem Druck der Antipharmalobby". Wieder einmal werde "undifferenziert so getan, als seien alle Pharmaunternehmen für die Finanzprobleme der GKV verantwortlich". Ihm zufolge kommt bei den Herstellern nach Abzug von Mehrwertsteuer und Aufschlägen für Großhandel und Apotheken gerade mal elf Prozent des Kassenbudgets an – "angesichts der überragenden Bedeutung von Arzneimitteln für die öffentliche Gesundheit kein hoher Prozentsatz".

Was hält die Opposition von Röslers Sparplänen?

Nicht viel. Die Linke sieht den Minister auf erwartungsgemäßem "Kuschelkurs", und auch aus SPD-Sicht fehlt dem Ganzen der Biss. Die Sozialdemokraten wollen denn auch, wie ihr Experte Karl Lauterbach im Bundestag bereits angekündigt hat, in den nächsten Wochen ein eigenes Arzneisparpaket vorlegen. Zu erwarten ist hierin neben Vorschlägen zu einer rigideren und von Vertragsabschlüssen unabhängigen Kosten-Nutzen-Bewertung wohl auch ein Vorstoß in Richtung Apotheker. Wenn man deren Pauschale von 8,10 Euro für jedes abgegebene Medikament nur um einen Euro verringern würde, könne man im Jahr bis zu zwei Milliarden Euro sparen, heißt es in der Partei.

Allerdings hat die SPD mit allzu forschen Forderungen bei dem Thema auch ein gewisses Problem. Sie könnte daran erinnert werden, dass es ihr früherer Kanzler Gerhard Schröder war, der sich 2001 von den Pharma-Bossen bei ein paar Flaschen Bordeaux die Arznei-Sparpläne seiner Ministerin Ulla Schmidt abkaufen ließ. Gegen Zahlung von 400 Millionen Mark an die Krankenkassen, die sich auch noch als Spende absetzen ließen, blieben die Konzerne damals unbehelligt. So zumindest werde es diesmal, versichern sie in der Koalition, keinesfalls ablaufen.

Erschienen im Tagesspiegel.

 
Leser-Kommentare
  1. Beispiel: Citalopram 20 mg Heumann, 100 Stück kosten 28,82€. Wirkungsgleich ist das neue, patentgeschützte Es-Citalopram (Cipramil) in der Dosierung 10 mg. 2 Schachteln à 50 Stück (100er Packungen werden nicht angeboten), kosten 138,76€.

    Dies ist eines von x Beispielen, die man bringen kann. Wenn dann die Erstverordner, häufig Klinikärzte, durch Sponsoring auf das Medikament fixiert werden, bleibt den Niedergelassenen häufig nur die weitere Verordnung. Insofern müsste jede Form von Sponsoring, Incentive-Tours usw. im Pharma-Industrie-Ärzte-Verhältnis strikt verboten werden.

    Aber es gibt so viel mehr Einsparpotenziale, man könnte sicher die Kosten im Gesundheitssystem, um 30% reduzieren, wenn die Entscheidung, ob Massnahmen sinnvoll sind, mehr zu Seiten der Ärzte verlagert würden.

    Auch eine Positivliste hätte was für sich.

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    Die POSITIVLISTE mag man wahrscheinlich nicht; zu sehr ist dieses Mittel vielleicht ideologisch fremd, da die freie Auswahl ja erschwert wird. Mit Positivliste könnte man diese Medikamente günstig preislich EU-weit einkaufen lassen und im Wettbewerb die Preise für Bezüge aushandeln. Werden andere Medikamente, die neu und teuer, aber medizinisch nicht so wirklich viel bringen, soll der Patient die Mehrkosten tragen. Zeigt die Positivliste kein entsprechendes Medikament auf, zahlt es natürlich die Kasse.

    Das alles mag die FDP anscheindend nicht, da diese Dinge w´i r k l i ch etwas bringen. Lieber mag man Rabatte, die dann auf einem in der Realität sicher Extrempreise gesetzt werden. So kann man sagen, besonders vor der NRW Wahl, man macht etwas ... man tut was ... ja, man ist aktiv ... für den Bürger strengt man sich an ... . Rabatte bringen so nichts, da die Preise bewußt sehr hochpreisig gehalten werden. Rabatte bringen aber FDP-politisch etwas, da man sagen kann ... ja es gibt Rabatte.

    Es ist vielmehr nicht so dramatisch schlimm was die FDP tut, sondern dramatischer das, was sie einfach unterläßt, um Kostenausgaben wirksam zu begrenzen. Eigentlich nicht viel, was zu Lasten der Klientels geht. Der Krankenkassekunde mag zwar ein Wähler sein, zählt aber anscheinend nicht zum Klientelcluster der FDP.

    Die POSITIVLISTE mag man wahrscheinlich nicht; zu sehr ist dieses Mittel vielleicht ideologisch fremd, da die freie Auswahl ja erschwert wird. Mit Positivliste könnte man diese Medikamente günstig preislich EU-weit einkaufen lassen und im Wettbewerb die Preise für Bezüge aushandeln. Werden andere Medikamente, die neu und teuer, aber medizinisch nicht so wirklich viel bringen, soll der Patient die Mehrkosten tragen. Zeigt die Positivliste kein entsprechendes Medikament auf, zahlt es natürlich die Kasse.

    Das alles mag die FDP anscheindend nicht, da diese Dinge w´i r k l i ch etwas bringen. Lieber mag man Rabatte, die dann auf einem in der Realität sicher Extrempreise gesetzt werden. So kann man sagen, besonders vor der NRW Wahl, man macht etwas ... man tut was ... ja, man ist aktiv ... für den Bürger strengt man sich an ... . Rabatte bringen so nichts, da die Preise bewußt sehr hochpreisig gehalten werden. Rabatte bringen aber FDP-politisch etwas, da man sagen kann ... ja es gibt Rabatte.

    Es ist vielmehr nicht so dramatisch schlimm was die FDP tut, sondern dramatischer das, was sie einfach unterläßt, um Kostenausgaben wirksam zu begrenzen. Eigentlich nicht viel, was zu Lasten der Klientels geht. Der Krankenkassekunde mag zwar ein Wähler sein, zählt aber anscheinend nicht zum Klientelcluster der FDP.

    • Chali
    • 10.03.2010 um 11:12 Uhr

    Gibts das?

    Ich meine, so bei Rhön oder was da sonst privatisiert durch die Gegend läuft, da wird doch kein "Sponsoring für Klinikärzte" gemacht? Warum auch??

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    Bedenken sie, dass jeder Kassen-Patient in Deutschland mit seiner Karte eine Blanko Rechnung abgibt.
    Es interessiert doch niemanden wieviel ein rezeptflichtiges Medikament kostet, wenn doch eh nur die Gebühren pro Verschreibung erhoben werden.

    Was meinen sie was ein Pharmareferent macht um "seine" Ärzte zu überzeugen und gezielt auf ein Präperat in seiner Verschreibungsgewohnheit hin zu korrigieren.

    Bedenken sie, dass jeder Kassen-Patient in Deutschland mit seiner Karte eine Blanko Rechnung abgibt.
    Es interessiert doch niemanden wieviel ein rezeptflichtiges Medikament kostet, wenn doch eh nur die Gebühren pro Verschreibung erhoben werden.

    Was meinen sie was ein Pharmareferent macht um "seine" Ärzte zu überzeugen und gezielt auf ein Präperat in seiner Verschreibungsgewohnheit hin zu korrigieren.

  2. Bedenken sie, dass jeder Kassen-Patient in Deutschland mit seiner Karte eine Blanko Rechnung abgibt.
    Es interessiert doch niemanden wieviel ein rezeptflichtiges Medikament kostet, wenn doch eh nur die Gebühren pro Verschreibung erhoben werden.

    Was meinen sie was ein Pharmareferent macht um "seine" Ärzte zu überzeugen und gezielt auf ein Präperat in seiner Verschreibungsgewohnheit hin zu korrigieren.

  3. Aus dem Artikel schließe ich, daß Herr Rösler einen Alleingang durchgezogen hat und Grundlegendes bis zur NRW-Wahl nicht zustandebringen wird. Für solche Luftblasen ist er seit Amtsantritt teuer aus Steuermitteln bezahlt. - Ob er schon nur ein wenig nachvollziehen kann, was eine Ulla Schmidt alles einstecken mußte - durch Gerhard Schröder (und Wolfgang Clement nicht zu vergessen) selbst aus der eigenen Partei???? - Und so hoffe ich darauf, daß die SPD aus diesen Fehlern gelernt hat. -

    • Hickey
    • 10.03.2010 um 12:16 Uhr

    ...die Deutsche Bahn verlangt für ein Zugticket Saalfelden München 190 Euro, die Österreiche Bahn verlangt für die gleiche Strecke, gleiche Züge nur 96 Euro.

    Da stimmt doch irgendwas nicht...wahrscheinlich ist es die Gier die überhand nimmt.

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    Das stimmt aber nicht. Da ich schon nach Österreich mit dem Zug gefahren bin hat mich ihre Aussage gewundert. Und nach kurzer Eingabe bei DB und ÖBB kam heraus:
    Saalfelden -> München 22.03. 12:45
    DB 40,50 €
    ÖBB 41,00 €

    Das stimmt aber nicht. Da ich schon nach Österreich mit dem Zug gefahren bin hat mich ihre Aussage gewundert. Und nach kurzer Eingabe bei DB und ÖBB kam heraus:
    Saalfelden -> München 22.03. 12:45
    DB 40,50 €
    ÖBB 41,00 €

  4. Die Pharmaindustrie macht im Vergleich zu anderen Gesundheitsunternehmen hohe Gewinne, also haben die auch Schuld, dass unser Gesundheitssystem zu teuer ist. Sicher hat die Pharmaindustrie enorme politische Macht, aber diese jetzt als Buhmann hinzustellen ist doch zu undifferenziert.
    Was bitte ist falsch für ein Produkt zu werben, auch für Medikamente bei den entsprechenden Ärzten? Wenn diese Ärzte sich dann für ein überteuertes Medikament zur Patientenbehandlung entscheiden, liegt das Problem wohl auch auf der Ärzteseite, die sich nicht ausreichend über günstigere, wirksame Alternativen informiert.

  5. Die POSITIVLISTE mag man wahrscheinlich nicht; zu sehr ist dieses Mittel vielleicht ideologisch fremd, da die freie Auswahl ja erschwert wird. Mit Positivliste könnte man diese Medikamente günstig preislich EU-weit einkaufen lassen und im Wettbewerb die Preise für Bezüge aushandeln. Werden andere Medikamente, die neu und teuer, aber medizinisch nicht so wirklich viel bringen, soll der Patient die Mehrkosten tragen. Zeigt die Positivliste kein entsprechendes Medikament auf, zahlt es natürlich die Kasse.

    Das alles mag die FDP anscheindend nicht, da diese Dinge w´i r k l i ch etwas bringen. Lieber mag man Rabatte, die dann auf einem in der Realität sicher Extrempreise gesetzt werden. So kann man sagen, besonders vor der NRW Wahl, man macht etwas ... man tut was ... ja, man ist aktiv ... für den Bürger strengt man sich an ... . Rabatte bringen so nichts, da die Preise bewußt sehr hochpreisig gehalten werden. Rabatte bringen aber FDP-politisch etwas, da man sagen kann ... ja es gibt Rabatte.

    Es ist vielmehr nicht so dramatisch schlimm was die FDP tut, sondern dramatischer das, was sie einfach unterläßt, um Kostenausgaben wirksam zu begrenzen. Eigentlich nicht viel, was zu Lasten der Klientels geht. Der Krankenkassekunde mag zwar ein Wähler sein, zählt aber anscheinend nicht zum Klientelcluster der FDP.

  6. Die Pharmaindustrie (PI) nutzt mehrere Möglichkeiten, einseitig zu Lasten der Verbraucher die Preise zu bestimmen.

    1) Die PI betreibt Preisdifferenzierung. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Belastung durch indirekte Steuern in den verschiedenen Ländern werden die Preise jeweils so gestaltet, daß man höchstmöglichen Umsatz erzielt. Dies Verfahren kennt unter anderem auch von deutschen Autobauern. Ein Gegenmittel ist die ausdrückliche Zustimmung zu Reimporten und Sanktionen gegen die Hersteller, soweit sie direkt oder indirekt diese Reimporte behindern.

    2) Die Kosten für Forschung und Entwicklung von Produkten durch die PI sind undurchsichtig. Auch die Lizenzvergabe hinsichtlich Öffnung für Wettbewerber und Preisgestaltung für Lizenzen ist nicht wettbewerbsförderlich. Sicher sollten die echten Kosten für Innovationen den entwickelnden Unternehmen vollständig erstattet werden. Dazu sollten sie allerdings vollständig offengelegt werden. Die Monopolstruktur bei neuen Medikamenten muß aufgebrochen werden.

    3) Sinn und Nutzen von neuen Medikamenten sollte von einer neutralen Einrichtung geprüft werden. Gutachten/Expertisen durch die Hersteller selbst bergen immer die Gefahr, daß die Ergebnisse zu eigenen Gunsten einseitig dargestellt werden. Die Ergebnisse der neutralen Einrichtung müssen den Ärzten bzw. Krankenhäusern frei zur Verfügung stehen.

    4) Die Lobbyarbeit der PI bei Ärzten muß wesentlich schärfer kontrolliert werden. Wettbewerbsverstöße sind hart zu ahnden.

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