Sarrazin und Bildung Hausaufgaben nicht gemacht – Kindergeld halbieren

Berlins Ex-Finanzsenator Sarrazin lässt sich vom drohenden Parteiausschluss aus der SPD nicht bremsen. Auf einem Podium hat er seine bildungspolitischen Ideen präsentiert.

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (65) hat sich von dem schwebenden Parteiausschlussverfahren gegen ihn nicht die Lust an provokanten Aussagen nehmen lassen. Auf einem Kongress in Wiesbaden schlug er Sanktionen beim Kindergeld vor, um Eltern dazu zu bringen, die Schularbeiten ihrer Kinder zu überwachen. "Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent gekürzt", sagte Sarrazin. "Was meinen Sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden."

Auf der Diskussionsveranstaltung in Wiesbaden, zu der Hessens Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) geladen hatte, bekannte Sarrazin, er wäre gern Bildungsminister geworden. Er glaube aber selbst nicht, dass er besonders erfolgreich gewesen wäre: "Ich wäre nach einem halben Jahr rausgeflogen, es hilft also nix."

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Sarrazin steht zu seinen provokanten Äußerungen über Ausländer. "Ob das gelungen war oder nicht, es hat gewirkt." Bei den meisten seien die Aussagen richtig angekommen, auch wenn man über Formulierungen streiten könne. Die heftigen Reaktionen seien für ihn unerwartet gewesen. Wenn er sich die Wirkung anschaue, habe dies jedoch für die bundesweite Debatte etwas Positives. "Das ist wie beim Paukenschlag bei Haydn. Irgendwann müssen die Leute auch mal aufwachen. Danach kann man wieder ein bisschen weiterdudeln", sagt er nach der Veranstaltung.

"Das ist wie beim Paukenschlag bei Haydn. Irgendwann müssen die Leute auch mal aufwachen. Danach kann man wieder ein bisschen weiterdudeln"

Berlins früherer Finanzsenator Thilo Sarrazin über seine umstrittenen Äußerungen zur Integrationspolitik

In der Berliner SPD läuft gegen Sarrazin ein Ausschlussverfahren wegen seiner Äußerungen. Die Entscheidung wird voraussichtlich in einigen Wochen fallen.

Auf Einladung des hessischen Integrationsministers Jörg-Uwe Hahn (FDP) diskutierte Sarrazin bei einer Veranstaltung über Integrationspolitik. Mit zugespitzten Äußerungen über das Thema hatte er in den vergangenen Monaten große Empörung ausgelöst und sich den Vorwurf des verdeckten Rassismus eingehandelt. So äußerte er sich abfällig über Ausländer in Berlin und sagte unter anderem: "Eine große Zahl an Arabern und Türken ... hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln."

Vor dem Ministeriumsgebäude protestierten am Dienstagabend Abgeordnete der Linksfraktion im hessischen Landtag gegen die Einladung Sarrazins. "Rassisten ausladen", forderten sie auf einem Plakat. Auf einem anderen stand: "Der Hetze gegen Migranten folgt die Einladung ins Ministerium."

 
Leser-Kommentare
  1. ...wird uns mal wieder auf dem Präsentierteller serviert.

    Ich verstehe überhaupt nicht, warum es noch auf Interesse stößt, was Sarrazin in seiner begrenzeten Vorstellungskraft von sich gibt.

    Lasst den armen alten Mann doch in Ruhe seine Alterssenilität genießen!

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    • clubby
    • 10.03.2010 um 16:32 Uhr

    Wieso wird so ein Vorschlag mal grundsätzlich gleich abgelehnt und als "verrückt" abgestraft?

    Letztlich geht es doch auch darum, dass endloch mal Eltern mehr in die Haftung genommen werden, was die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder angeht. Nicht alles kann die Schule leisten.

    Und ja natürlich ist es mühsam, nach Feierabend NICHT die Glotze anzuschalten und sich berieseln zu lassen, sondern sich mit seinem Kind auseinander zu setzen und sich aktiv um seine Entwicklung in der Schule zu kümmern. Warum hat man sonst welche in die Welt gesetzt?

    Und dazu muß man wohl auch mal regelmäßig mit dabei sein, wenn Hausaufgaben zu erledigen sind. Das kann man durchaus erwarten, wenn auf der anderen Seite Geld zur Untersützung fliesst.

    • joG
    • 11.03.2010 um 10:11 Uhr

    ... es noch auf Interesse stößt, was Sarrazin ...."

    Vielleicht, weil er da recht hat? Ich bin zwar für eine andere Organisation der Eigentumsrechtsstruktur für Kindergeld, aber es ist sicherlich richtig, dass die schulische Leistung bestimmen sollte, wie viel Steuergeld Eltern für die Erziehung erhalten.

    • Loyaan
    • 19.05.2010 um 13:51 Uhr

    Der Herr Sarrazin hätte gesagtes mit Sicherheit diplomatischer ausdrücken können, keine Frage. Wer aber sein Interview mal in Gänze gelesen hat, der weiß auch dass er sich durchaus differenziert zum Integrationsthema äußert. Von "begrenzter Vorstellungskraft" zu reden finde ich ignorant und kann nur von jemandem gesagt werden, der sich mit dem Thema nicht sonderlich beschäftigt hat. Was glauben Sie wie ein hoch verschuldetes Berlin plötzlich wieder schwarze Zahlen schreibt? Mit Schönwetter-Reden gewiss nicht.

    Was Sarrazin an den Tag legt ist trockenes, volkswirtschaftliches Kalkül das höchstens moralische Fragen aufwirft, aber doch nicht rassistisch motiviert ist. Ihm Rassismus zu unterstellen ist leichter als ein Problem, die hohe Verschuldung, wirklich anzugehen.

    Ich halte Sarrazin für einen äußerst fähigen Mann, der wie hier schon gesagt wurde endlich mal Tacheles redet. Nicht umsonst wollte ihn die Bundesbank.

    • clubby
    • 10.03.2010 um 16:32 Uhr

    Wieso wird so ein Vorschlag mal grundsätzlich gleich abgelehnt und als "verrückt" abgestraft?

    Letztlich geht es doch auch darum, dass endloch mal Eltern mehr in die Haftung genommen werden, was die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder angeht. Nicht alles kann die Schule leisten.

    Und ja natürlich ist es mühsam, nach Feierabend NICHT die Glotze anzuschalten und sich berieseln zu lassen, sondern sich mit seinem Kind auseinander zu setzen und sich aktiv um seine Entwicklung in der Schule zu kümmern. Warum hat man sonst welche in die Welt gesetzt?

    Und dazu muß man wohl auch mal regelmäßig mit dabei sein, wenn Hausaufgaben zu erledigen sind. Das kann man durchaus erwarten, wenn auf der anderen Seite Geld zur Untersützung fliesst.

    • joG
    • 11.03.2010 um 10:11 Uhr

    ... es noch auf Interesse stößt, was Sarrazin ...."

    Vielleicht, weil er da recht hat? Ich bin zwar für eine andere Organisation der Eigentumsrechtsstruktur für Kindergeld, aber es ist sicherlich richtig, dass die schulische Leistung bestimmen sollte, wie viel Steuergeld Eltern für die Erziehung erhalten.

    • Loyaan
    • 19.05.2010 um 13:51 Uhr

    Der Herr Sarrazin hätte gesagtes mit Sicherheit diplomatischer ausdrücken können, keine Frage. Wer aber sein Interview mal in Gänze gelesen hat, der weiß auch dass er sich durchaus differenziert zum Integrationsthema äußert. Von "begrenzter Vorstellungskraft" zu reden finde ich ignorant und kann nur von jemandem gesagt werden, der sich mit dem Thema nicht sonderlich beschäftigt hat. Was glauben Sie wie ein hoch verschuldetes Berlin plötzlich wieder schwarze Zahlen schreibt? Mit Schönwetter-Reden gewiss nicht.

    Was Sarrazin an den Tag legt ist trockenes, volkswirtschaftliches Kalkül das höchstens moralische Fragen aufwirft, aber doch nicht rassistisch motiviert ist. Ihm Rassismus zu unterstellen ist leichter als ein Problem, die hohe Verschuldung, wirklich anzugehen.

    Ich halte Sarrazin für einen äußerst fähigen Mann, der wie hier schon gesagt wurde endlich mal Tacheles redet. Nicht umsonst wollte ihn die Bundesbank.

  2. Plenarsitzungen geschwänzt, Diäten um 50 Prozent gekürzt!
    Was meinen Sie, lieber Thilo, was auf einmal die Parlamentssitzungen wieder gut besucht werden.

  3. Warum müssen die Medien eigentlich zwanghaft jede Äußerung dieses Mannes als große Meldung verkaufen?

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    • joG
    • 11.03.2010 um 10:15 Uhr

    ...bricht und wir alle wissen, dass wir den Problemkreis Kinder-Familie-Bildung-Steuergeldvergabe schlecht abgestimmt und die politisch-wirtschaftliche Lösung ziemlich sicher grundsätzlich falsch strukturiert haben.

    • joG
    • 11.03.2010 um 10:15 Uhr

    ...bricht und wir alle wissen, dass wir den Problemkreis Kinder-Familie-Bildung-Steuergeldvergabe schlecht abgestimmt und die politisch-wirtschaftliche Lösung ziemlich sicher grundsätzlich falsch strukturiert haben.

    • clubby
    • 10.03.2010 um 16:32 Uhr

    Wieso wird so ein Vorschlag mal grundsätzlich gleich abgelehnt und als "verrückt" abgestraft?

    Letztlich geht es doch auch darum, dass endloch mal Eltern mehr in die Haftung genommen werden, was die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder angeht. Nicht alles kann die Schule leisten.

    Und ja natürlich ist es mühsam, nach Feierabend NICHT die Glotze anzuschalten und sich berieseln zu lassen, sondern sich mit seinem Kind auseinander zu setzen und sich aktiv um seine Entwicklung in der Schule zu kümmern. Warum hat man sonst welche in die Welt gesetzt?

    Und dazu muß man wohl auch mal regelmäßig mit dabei sein, wenn Hausaufgaben zu erledigen sind. Das kann man durchaus erwarten, wenn auf der anderen Seite Geld zur Untersützung fliesst.

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    Sie schreiben: "Wieso wird so ein Vorschlag mal grundsätzlich gleich abgelehnt und als "verrückt" abgestraft?"

    Weil man an der Denkfähigkeit von Sarrazin zweifeln muss. Da wir noch nicht einem System totaler Überwachung und Kontrolle leben, wäre die unendlich variantenreiche Suche nach Schlupf- und Mauslöchern durch die Betroffenen die logische Folge. Und deren gibt es die Fülle. Jedes gelungene Entkommen wäre ein Sieg gegen das System und würde vermehrte Aktivitäten nach sich ziehen, das System noch besser zu leimen. Das würde wiederum zu einer stetig wachsende Überwachsungsbürokratie führen, da sich das System ja nicht verarschen lassen will. Das wiederum würde den Ehrgeiz der Gegenseite anstacheln ... usw. usw.

    Sie schreiben: "Letztlich geht es doch auch darum, dass endloch mal Eltern mehr in die Haftung genommen werden, was die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder angeht. Nicht alles kann die Schule leisten."

    Falls Sie es nicht wissen: Wir haben Geburtenmangel, nicht Geburtenüberschuss. Wer Eltern immer mehr auflädt und droht, sollte sich nicht wundern, wenn immer mehr Paare sich fragen, ob sie sich derlei antun sollen. Inzwischen zeugt es schon fast von sozialer Dummheit, unter solchen Bedingungen Kinder in die Welt zu setzen. Am Ende landet man im Knast, weil die Kinder nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft sich das vorstellt. Forderungen in dieser Richtung gab es schon.

    Also, Leute, denkt ernsthaft darüber nach, ob ihr euch das antun wollt.

    Wen wollen Sie für was in Haftung nehmen, Eltern dafür, dass Sie bis zu einem Einkommen bei de der Freibetrag wirkt Kindergeld als Steuererleichterung beziehen oder was?
    Heiraten kann man, dann spart man. Wow, da stellt sich ein s
    Standesbeamter vor einen und erklärt einen zu Ehepartnern, labert eine lächerliche Rede runter für die man zahlt und dann ist man steuerbevorzugt..... Hurra, Rationalität lass grüßen.
    Oder die Haftung "produktive" Teilnehmer einer Volkswirtschaft zu züchten?
    Sarazins Äußerung, neben dem Umstand, dass er geistig wohl als eher harmlos einzuschätzen ist, sind lächerlich!
    Aber Klaumaukpolitik kommt an, wenn man gleich als Eltern noch Haften soll.
    Wenn wir von Motivation zur Bildung sprechen, dann geben wir doch Eltern ein Rentenanspruchsplus für bestimmte bildende Leistungen der Kinder. Dann werden wir eine Studentenquote haben, aber ach ja, da darf man ja als Eltern auch noch für aufkommen seit ein paar Jahren. Damit dann der Sprössling noch schön viel Rente für Kinderlose erwirtschaften kann, oder einfach nur das VE, das nötig ist um die Schlaglöcher zu stopfen.
    Ja lassen wir alle haften, die Rentenzahlungen meiner Kinder an meine Frau und mich, dann können wir darüber reden.

    zugegeben ein wütender Beitrag, aber geistiges HIV wie Sarazin es bezieht, ist ....

    So etwas kann man nach meiner Meinung nur schreiben, wenn man selbst keine Kinder hat.
    Wissen Sie wieviel jährlich die Schulbücher kosten ?
    Wissen Sie wieviel Geld für Ausflüge gebraucht wird ?
    Wissen Sie wieviel es kostet immer wieder die geklauten Sportsachen (Turnschuhe, Trainingsanzug ..) zu kaufen ?
    Wissen Sie wieviel Nachhilfestunden kosten ?
    Kapieren Sie nicht, dass das eigene, veraltete Schulwissen oft nicht reicht um die Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen ?
    Wissen Sie wieviel ein Musikunterricht kostet ?
    Wissen Sie wieviel ein Musikinstrument kostet ?
    Wissen Sie wieviel die Mitgliedschaft in einem Sportverein kostet ?
    Wissen Sie wieviel die Sportkleidung und Sportgeräte kosten ?

    Ich denke, dass Sie keine Ahnung haben.

    Sie schreiben: "Wieso wird so ein Vorschlag mal grundsätzlich gleich abgelehnt und als "verrückt" abgestraft?"

    Weil man an der Denkfähigkeit von Sarrazin zweifeln muss. Da wir noch nicht einem System totaler Überwachung und Kontrolle leben, wäre die unendlich variantenreiche Suche nach Schlupf- und Mauslöchern durch die Betroffenen die logische Folge. Und deren gibt es die Fülle. Jedes gelungene Entkommen wäre ein Sieg gegen das System und würde vermehrte Aktivitäten nach sich ziehen, das System noch besser zu leimen. Das würde wiederum zu einer stetig wachsende Überwachsungsbürokratie führen, da sich das System ja nicht verarschen lassen will. Das wiederum würde den Ehrgeiz der Gegenseite anstacheln ... usw. usw.

    Sie schreiben: "Letztlich geht es doch auch darum, dass endloch mal Eltern mehr in die Haftung genommen werden, was die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder angeht. Nicht alles kann die Schule leisten."

    Falls Sie es nicht wissen: Wir haben Geburtenmangel, nicht Geburtenüberschuss. Wer Eltern immer mehr auflädt und droht, sollte sich nicht wundern, wenn immer mehr Paare sich fragen, ob sie sich derlei antun sollen. Inzwischen zeugt es schon fast von sozialer Dummheit, unter solchen Bedingungen Kinder in die Welt zu setzen. Am Ende landet man im Knast, weil die Kinder nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft sich das vorstellt. Forderungen in dieser Richtung gab es schon.

    Also, Leute, denkt ernsthaft darüber nach, ob ihr euch das antun wollt.

    Wen wollen Sie für was in Haftung nehmen, Eltern dafür, dass Sie bis zu einem Einkommen bei de der Freibetrag wirkt Kindergeld als Steuererleichterung beziehen oder was?
    Heiraten kann man, dann spart man. Wow, da stellt sich ein s
    Standesbeamter vor einen und erklärt einen zu Ehepartnern, labert eine lächerliche Rede runter für die man zahlt und dann ist man steuerbevorzugt..... Hurra, Rationalität lass grüßen.
    Oder die Haftung "produktive" Teilnehmer einer Volkswirtschaft zu züchten?
    Sarazins Äußerung, neben dem Umstand, dass er geistig wohl als eher harmlos einzuschätzen ist, sind lächerlich!
    Aber Klaumaukpolitik kommt an, wenn man gleich als Eltern noch Haften soll.
    Wenn wir von Motivation zur Bildung sprechen, dann geben wir doch Eltern ein Rentenanspruchsplus für bestimmte bildende Leistungen der Kinder. Dann werden wir eine Studentenquote haben, aber ach ja, da darf man ja als Eltern auch noch für aufkommen seit ein paar Jahren. Damit dann der Sprössling noch schön viel Rente für Kinderlose erwirtschaften kann, oder einfach nur das VE, das nötig ist um die Schlaglöcher zu stopfen.
    Ja lassen wir alle haften, die Rentenzahlungen meiner Kinder an meine Frau und mich, dann können wir darüber reden.

    zugegeben ein wütender Beitrag, aber geistiges HIV wie Sarazin es bezieht, ist ....

    So etwas kann man nach meiner Meinung nur schreiben, wenn man selbst keine Kinder hat.
    Wissen Sie wieviel jährlich die Schulbücher kosten ?
    Wissen Sie wieviel Geld für Ausflüge gebraucht wird ?
    Wissen Sie wieviel es kostet immer wieder die geklauten Sportsachen (Turnschuhe, Trainingsanzug ..) zu kaufen ?
    Wissen Sie wieviel Nachhilfestunden kosten ?
    Kapieren Sie nicht, dass das eigene, veraltete Schulwissen oft nicht reicht um die Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen ?
    Wissen Sie wieviel ein Musikunterricht kostet ?
    Wissen Sie wieviel ein Musikinstrument kostet ?
    Wissen Sie wieviel die Mitgliedschaft in einem Sportverein kostet ?
    Wissen Sie wieviel die Sportkleidung und Sportgeräte kosten ?

    Ich denke, dass Sie keine Ahnung haben.

  4. ...kann durchaus auch negative folgen haben, wie und Herr Sarrazin wiederholt beweist.

  5. Aus den Augen dieses Mannes sprechen nur noch Verachtung. Und mal schauen, wann die SPD die Neuaufführung der "Unendlichen Geschichte" von Sarrazins Rausschmiss beendet.

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    • ADoria
    • 10.03.2010 um 17:11 Uhr

    … unter der Herr Sarrazin leidet, eine Fazialisparese. Damit kann man leben. Schlimmer ist, wenn der Musculus cerebrum erschlafft.
    Sind Sie Mitglied in einem SPD-Ortsverein?

    reflexartige Verbreitung jedes Pups von bestimmten Leuten stört, stören mich reflexartige Gegenreaktionen, die dann in Forderungen nach Parteirausschmiß münden. Können Sie eigentlich mit dem Begriff "Meinungsfreiheit" etwas anfangen?

    • ADoria
    • 10.03.2010 um 17:11 Uhr

    … unter der Herr Sarrazin leidet, eine Fazialisparese. Damit kann man leben. Schlimmer ist, wenn der Musculus cerebrum erschlafft.
    Sind Sie Mitglied in einem SPD-Ortsverein?

    reflexartige Verbreitung jedes Pups von bestimmten Leuten stört, stören mich reflexartige Gegenreaktionen, die dann in Forderungen nach Parteirausschmiß münden. Können Sie eigentlich mit dem Begriff "Meinungsfreiheit" etwas anfangen?

  6. abfällig? Den meisten Obst- und Gemüsehändlern begegnet die Mehrheit der Bevölkerung doch wohl mit Achtung und Respekt, was man bei professionellen Hartz-IV-Abfängern (Berufsziel: Hartzer) nun wirklich nicht behaupten kann. Außerdem: Auch Nischenberufe müssen gefüllt werden. Beispiel Dönerverkäufer. In Sachsen war das jahrelang ein Problem, denn Döner gab's nur vom Asiaten und entsprechend nicht wirklich echt. Glücklicherweise gibt's inzwischen aber auch Türken in Sachsen, und ich behaupte mal, der Dönerqualität hat das nur geholfen.

    Und leicht ernsthafter: Sarrazin mag den political-correctness-Sprachkurs verpasst haben, aber Tacheles zu reden war vor langer Zeit mal ein Markenzeichen der SPD. Die sollten also froh und glücklich sein, jemanden wie ihn zu haben. Was seinen Kindergeldvorstoß angeht, so ist mir der allerdings auch zu pauschal und führt am bekannten Grundproblem vorbei, welches seit Jahren heißt: Finanzielle Unterstützungsleistungen bringen sehr viel weniger als institutionelle. Meine Meinung deshalb: Kindergeld streichen, dafür flächendeckend kostenlose Vorschulen einführen (der Erfolg der frz. École Maternelle zeigt, was da an Integrations- und Entwicklungsleistung drin steckt) und in den normalen Schulen die Nachmittagsangebote massiv ausbauen. Die Ganztagsschule muss es ja nicht mal sein, Sport-, Kunst- und sonstige Angebote am Nachmittag wären ja auch schonmal ein Fortschritt.

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    Frage: soll es da dann auch das Essen für die Kinder geben oder Klamotten/Lehrmaterial usw.? Die genannten Sachen sind ja alle wichtig, aber das kann nicht alles sein. Also Kindergeld einfach streichen halte ich für keine gute Idee. Mag für Eltern ganz gut sein die im dem sonstigen Geld auskommen, aber sich nicht so sehr um Ihre Kids kümmern (warum auch immer). Nur was ist mit denen die eh kaum Geld haben. Daran sollte auch gedacht werden.

    Die Leute, die ueber Sarrazin empoert sind, zahlen meist
    keine Steuern oder sind davon abhaengig, von den Sozial-
    empfaengern gewaehlt zu werden. Ich finde seine Argumente
    meist richtig, er benuetzt die Ueberspitzung um sich Gehoer
    zu verschaffen. Die oft angesprochene Chancengleichheit der
    Kinder hat viel mehr mit dem Interesse der Eltern als mit dem Einkommen zu tun - allerdings sind die im Beruf erfolg-
    reichen auch meist als Eltern erfolgreich. Sachleistungen
    und bessere Betreuung sind auf jeden Fall Geldzuschuessen an die Eltern vorzuziehen.
    Ich meine auch heute noch dass man sich einen Pullover ueberziehen sollte, wenn es kaelter wird, anstatt die Heizung hoeher zu stellen und dafuer Zuschuss zu verlangen.

    Die SPD hat einige vernuenftige Leute hervorgebracht, die
    in der derzeitigen Spitze nicht vertreten sind.

    Frage: soll es da dann auch das Essen für die Kinder geben oder Klamotten/Lehrmaterial usw.? Die genannten Sachen sind ja alle wichtig, aber das kann nicht alles sein. Also Kindergeld einfach streichen halte ich für keine gute Idee. Mag für Eltern ganz gut sein die im dem sonstigen Geld auskommen, aber sich nicht so sehr um Ihre Kids kümmern (warum auch immer). Nur was ist mit denen die eh kaum Geld haben. Daran sollte auch gedacht werden.

    Die Leute, die ueber Sarrazin empoert sind, zahlen meist
    keine Steuern oder sind davon abhaengig, von den Sozial-
    empfaengern gewaehlt zu werden. Ich finde seine Argumente
    meist richtig, er benuetzt die Ueberspitzung um sich Gehoer
    zu verschaffen. Die oft angesprochene Chancengleichheit der
    Kinder hat viel mehr mit dem Interesse der Eltern als mit dem Einkommen zu tun - allerdings sind die im Beruf erfolg-
    reichen auch meist als Eltern erfolgreich. Sachleistungen
    und bessere Betreuung sind auf jeden Fall Geldzuschuessen an die Eltern vorzuziehen.
    Ich meine auch heute noch dass man sich einen Pullover ueberziehen sollte, wenn es kaelter wird, anstatt die Heizung hoeher zu stellen und dafuer Zuschuss zu verlangen.

    Die SPD hat einige vernuenftige Leute hervorgebracht, die
    in der derzeitigen Spitze nicht vertreten sind.

    • Timo K
    • 10.03.2010 um 16:57 Uhr

    Die armen Lehrer, welche dann in hingeschluderten Entschuldigungsschreiben ertrinken würden.
    Nene liebe Zeit, da kann man sich den Vorpostern nur anschliessen, soviel Schund eine Plattform zu bieten, wie das hier mal wieder der Fall ist...
    Das beste Nachrichtenportal bleibt der Videotext...

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