Hartz-IV-Debatte SPD-Vize fordert gemeinnützige Jobs für Langzeitarbeitslose
Hannelore Kraft will einen "Gemeinwohl-orientierten Arbeitsmarkt" für Hartz-IV-Empfänger schaffen. Die FDP begrüßt den Vorschlag.
In der Hartz-IV-Debatte hat sich die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft für die Schaffung von gemeinnützigen Jobs für Langzeitarbeitslose ausgesprochen. "Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten", sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die im Mai anstehende NRW-Landtagswahl dem Spiegel.
Die FDP begrüßte den Vorschlag. Parteichef Guido Westerwelle war für seine Forderung, Hartz-IV-Empfänger sollten für gemeinnützige Arbeiten wie Schneeschippen verpflichtet werden, scharf kritisiert worden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte derweil, dass Arbeitslosengeld II-Bezieher bessere Anreize bekommen sollen, um wieder ins Arbeitsleben einzusteigen.
"Wir müssen endlich ehrlich sein: Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden", sagte Kraft. Dafür müsse so schnell wie möglich "ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt" aufgebaut werden. Mehrkosten für den Staat entstünden dadurch nicht. "Die meisten Langzeitarbeitslosen werden sich über eine sinnvolle Beschäftigung freuen, selbst wenn sie dafür nur einen symbolischen Aufschlag auf die Hartz-IV-Sätze bekommen."
FDP-Generalsekretärs Christian Lindner erklärte dazu in Berlin, mit den Äußerungen von Kraft gestehe die SPD erstmals ein, dass es im Sozialstaat einen Erneuerungsbedarf gebe. "Wir fordern die SPD auf, in der Tradition von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement zu einer Politik des Forderns und Förderns zurückzukehren", so Lindner. "Krafts Äußerungen entlarven, dass die SPD die von Westerwelle angestoßene Sozialstaatsdebatte bisher als Wahlkampfpolemik instrumentalisiert hat."
Der Bundesvorsitzende des CDU-Sozialflügels, NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, nannte es "unerträglich", dass die SPD-Landeschefin einem Viertel der rund 570.000 Hartz-IV-Empfänger keine Chance mehr einräume. Er warf ihr vor, das eigene Land nicht zu kennen. Heute schon arbeiteten mehr als 70.000 Menschen in solchen gemeinnützigen Jobs.
Linken-Vize Klaus Ernst kritisierte, Kraft plane nichts anderes als eine Verschärfung von Hartz-IV. "Ein-Euro-Jobs gibt es schon heute. Das Modell funktioniert nicht." Arbeit ohne Lohn nehme den Menschen die Würde. "Wenn die SPD in NRW auf Null-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose setzt, gibt es keine Gesprächsgrundlage", sagte Ernst mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai.
Das SPD-Präsidium will sich Informationen des Spiegels zufolge wahrscheinlich an diesem Montag mit Vorschlägen zur Korrektur der Hartz-Arbeitsmarktreform befassen. Die Neujustierung der Reform gehöre zu den wichtigsten Anliegen von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, schreibt das Magazin. Er wolle die Basis mit der Reformpolitik versöhnen und enttäuschte einstige Stammwähler zurückgewinnen.
Für die Neuberechnung der Hartz-IV-Regelsätze, wie sie das Bundesverfassungsgericht der Politik aufgegeben habe, braucht die Regierung nach Angaben Merkels "die Auswertung der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe", die im Sommer vorliegen solle. In einem Interview von Kölner Stadt-Anzeiger und Frankfurter Rundschau trat die Kanzlerin dafür ein, Hilfen für Kinder von Hartz-IV-Beziehern auch als Sachleistungen zu erbringen. Die Bundesregierung werde prüfen, "wie kinderspezifische Bedarfe am besten abgegolten werden können, also auch durch Sachleistungen wie schulische Angebote und nicht nur durch Transferzahlungen".
Nach einem Bericht der WirtschaftsWoche droht mehr als 30.000 privat Krankenversicherten in diesem Jahr eine Schuldenfalle, weil sie Hartz-IV beantragen müssen. Im vergangenen Jahr seien 11.000 Menschen betroffen gewesen. Diese Zahlen habe das Arbeitsministerium auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Brigitte Pothmer genannt.
Hintergrund des Problems: Seit 2009 dürfen Privatversicherte dem Bericht zufolge nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse zurück, wenn sie in Hartz-IV rutschen. Sie müssen stattdessen in den Basistarif wechseln. Dort zahlen sie den halbierten Beitrag, derzeit 291 Euro im Monat. Allerdings gewähren die Jobcenter nur einen Zuschuss von 126 Euro. Können Sie die Differenz von 165 Euro nicht zahlen, muss die Kasse zwar die Kosten für Behandlungen übernehmen, stellt die Schulden aber später in Rechnung.
- Datum 06.03.2010 - 17:19 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 324
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ERnst meint: "Arbeit ohne Lohn nimmt den Menschen ihre Würde."
Liegt er richtig! Allerdings bekommen Hartz IV'ler ja einen Lohn. Der wird Ihnen von den Steuerzahlern ausghändigt...
Vielmehr sollten Ernst und Konsorten mal erkennen, dass es nicht zur Zufriedenheit/Glück des Menschen beiträgt für Nichts bezahlt zu werden! Daher erste Devise: Menshcen in die Arbeit zurückbringen und dann über Regelsätze diskustieren!
Wa spricht dagegen, die Menschen für ihre Arbeit ordentlich zu bezahlen.
Es gibt bereits viele Ehrenamtliche und 1 Euro-Jobber.
In der Stadtbibliothek Bielefeld sucht die Agentur für Ehrenamtliche über ein schwarzes Brett nach Hilfen.
Ich war doch sehr erstaunt, dass für eine öffentliche Einrichtung eine Köchin gesucht wurde, die täglich vier Stunden arbeiten sollte.
sie bekommen ein Sklavenentgelt. Dabei geht es nicht mal so sehr um die Höhe des Entgeltes, sondern über die Art und Weise nach welchem Muster Arbeit verordnet werden soll.
Beamte könnte man ja dann auch gleich für ein festes (niedriges) Entgelt zur Arbeit zwingen!!
Frau Kraft und auch schon des Landes Suppenkasper beweisen, dass sie scheinbar das Prinzip des "miteinander wirtschaften" nicht verstanden haben. Bei diesem Ansatz bewegt man sich moralisch auf hauchdünnem Eis.
Diskutabel wäre so etwas nur mit erheblich besserem Zuverdienst und ernsthafter Qualifizierung. Sozusagen als Lehrstelle.
Aufgrund einer offenen Gesellschaft ist es eine Tatsache, dass die meisten Arbeitsplätze in Deutschland über den globalen Arbeitsmarkt besetzt werden. Andersherum ist es nicht so, dass genügend ausreichend bezahlte Arbeitsplätze im Ausland zur Verfügung stehen. Dies ist nun einmal so. Im Prinzip ist dies kein Problem - dafür ist H4 da und wer noch zu den wenigen aus dieser Klientel gehört, die körperlich und insgesamt belastungfähig sind, dann gibt es den zweiten und dritten Arbeitsmarkt und Arbeitsgelegenheiten wie 1-€-Jobs, das ist doch der Sachstand. Wenn jetzt die Ansicht vertreten wird, dass auch der letzte H4er irgendeiner sehr schlecht bezahlten Zwangsbeschäftigung nachgehen sollte, dann wird meistens die zugewiesene Arbeit nicht mit den Interessen des Langzeitarbeitslosen übereinstimmen - welcher langzeitarbeitslose Ingenieur oder Lehrer hat schon Lust in einem Altenheim vorzulesen. Solche H4er-Berufsgruppen schreiben irgendwelche Artikel bei Wikipedia oder sind Vereinsvorsitzende, d.h. es würde eine zur Qualifikation passende sinnvolle Arbeit abgeschnitten und durch eine ungeliebte und sinnlose Tätigkeit ersetzt. Allerdings gilt der Grundsatz, dass mancher über bestimmte Brücken, selbst für eine H4-Leistung, nicht geht - und was dann. Am besten verdingen sich einige Politiker mal als Sachbearbeiter bei der ARGE und setzen das einmal in die Tat um, was sie ständig an Widrigkeiten für Langzeitarbeitslose fordern. Viel Spass.
Der Begriff Sklavenarbeit wird hier ja recht inflationär verwendet. Aber wir wollen doch mal klar festhalten. Harz IVler bekommen Lohn/Unterstützung. Und das ist auch gut so! Ein Harz IV'ler bekommt deutlich mehr, als ich zu meiner Studentenzeit und weiß Gott ich habe nicht gelitten. Das eigentlich Schlimme ist also die Perspektivlosigkeit. Wenn jemand als Empfänger von staatlichen Förderungsmaßnahmen meinetwegen 4 h pro Tag alten Menschen ein Buch vorließt, so hat das viele positive Effekte. Einer sollte sein, dass der Arbeitslose etwas Sinnvolles getan hat und mit sich zufrieden sein kann. Die Forderung nach "Gehalt"-aufbesserung finde ich nicht diskutierbar. Moralisch. Nicht ökonomisch.
Unglaublicherweise hat der Wohlstandsgedanke schon einen Grad an Absurdität erreicht, dass - meinetwegen geringbezahlte - gemeinnützige Arbeit als Sklavenarbeit bezeichnet wird. Vllt sollte die Gesellschaft lieber mal aufhören 1-Eurojobber in die unterste Kaste zu stellen. Die tun viel für wenig. Für mich stehen sie ganz oben!
Ich finde es sehr problematisch zu behaupten dass ALG2 Empfänger perse vom Steuerzahler finanziert werden. Erstens ist jeder Mensch der in diesem Land Geld ausgeibt steuerzahler. zweitens haben die meisten ALG2 Empfänger selbst jahre viele auch jahzehnte in die sozialkassen eingezahlt. Das ist also kein Gnadenbrot, das ist das recht jeden Menschens, der in Deutschland sesshaft ist.
Ich finde es daher schon fast faschistisch einer ganze gruppe von menschen zu unterstellen sie würden schmarotzen.
Und mit studenten einen 52 jährigen Lüftungsmonteur zu vergleichen ist doch zynismus. 1. haben studenten auch ansosnten viele vergünstigungen. und 2. muss jeder mensch individuell betrachtet werden. Ein Mensch der 10 Jahre gearbeitet hat, sollte nicht, nur weil zb seine Firma aufgrund der Wirtschaftskrise pleite macht, am existenszminimum leben müssen.
das hat das Verfassungsgericht genau so gesgat. Der Satz ist menschenunwürdig, sagte es. Westerwelle war sehr erfolgreich, dieses Urteil zu verdrängen. und nun gibt es eiskalte, neoliberale sozialschelte. Der Bodensee friert offenbar doch bald ein.
Wa spricht dagegen, die Menschen für ihre Arbeit ordentlich zu bezahlen.
Es gibt bereits viele Ehrenamtliche und 1 Euro-Jobber.
In der Stadtbibliothek Bielefeld sucht die Agentur für Ehrenamtliche über ein schwarzes Brett nach Hilfen.
Ich war doch sehr erstaunt, dass für eine öffentliche Einrichtung eine Köchin gesucht wurde, die täglich vier Stunden arbeiten sollte.
sie bekommen ein Sklavenentgelt. Dabei geht es nicht mal so sehr um die Höhe des Entgeltes, sondern über die Art und Weise nach welchem Muster Arbeit verordnet werden soll.
Beamte könnte man ja dann auch gleich für ein festes (niedriges) Entgelt zur Arbeit zwingen!!
Frau Kraft und auch schon des Landes Suppenkasper beweisen, dass sie scheinbar das Prinzip des "miteinander wirtschaften" nicht verstanden haben. Bei diesem Ansatz bewegt man sich moralisch auf hauchdünnem Eis.
Diskutabel wäre so etwas nur mit erheblich besserem Zuverdienst und ernsthafter Qualifizierung. Sozusagen als Lehrstelle.
Aufgrund einer offenen Gesellschaft ist es eine Tatsache, dass die meisten Arbeitsplätze in Deutschland über den globalen Arbeitsmarkt besetzt werden. Andersherum ist es nicht so, dass genügend ausreichend bezahlte Arbeitsplätze im Ausland zur Verfügung stehen. Dies ist nun einmal so. Im Prinzip ist dies kein Problem - dafür ist H4 da und wer noch zu den wenigen aus dieser Klientel gehört, die körperlich und insgesamt belastungfähig sind, dann gibt es den zweiten und dritten Arbeitsmarkt und Arbeitsgelegenheiten wie 1-€-Jobs, das ist doch der Sachstand. Wenn jetzt die Ansicht vertreten wird, dass auch der letzte H4er irgendeiner sehr schlecht bezahlten Zwangsbeschäftigung nachgehen sollte, dann wird meistens die zugewiesene Arbeit nicht mit den Interessen des Langzeitarbeitslosen übereinstimmen - welcher langzeitarbeitslose Ingenieur oder Lehrer hat schon Lust in einem Altenheim vorzulesen. Solche H4er-Berufsgruppen schreiben irgendwelche Artikel bei Wikipedia oder sind Vereinsvorsitzende, d.h. es würde eine zur Qualifikation passende sinnvolle Arbeit abgeschnitten und durch eine ungeliebte und sinnlose Tätigkeit ersetzt. Allerdings gilt der Grundsatz, dass mancher über bestimmte Brücken, selbst für eine H4-Leistung, nicht geht - und was dann. Am besten verdingen sich einige Politiker mal als Sachbearbeiter bei der ARGE und setzen das einmal in die Tat um, was sie ständig an Widrigkeiten für Langzeitarbeitslose fordern. Viel Spass.
Der Begriff Sklavenarbeit wird hier ja recht inflationär verwendet. Aber wir wollen doch mal klar festhalten. Harz IVler bekommen Lohn/Unterstützung. Und das ist auch gut so! Ein Harz IV'ler bekommt deutlich mehr, als ich zu meiner Studentenzeit und weiß Gott ich habe nicht gelitten. Das eigentlich Schlimme ist also die Perspektivlosigkeit. Wenn jemand als Empfänger von staatlichen Förderungsmaßnahmen meinetwegen 4 h pro Tag alten Menschen ein Buch vorließt, so hat das viele positive Effekte. Einer sollte sein, dass der Arbeitslose etwas Sinnvolles getan hat und mit sich zufrieden sein kann. Die Forderung nach "Gehalt"-aufbesserung finde ich nicht diskutierbar. Moralisch. Nicht ökonomisch.
Unglaublicherweise hat der Wohlstandsgedanke schon einen Grad an Absurdität erreicht, dass - meinetwegen geringbezahlte - gemeinnützige Arbeit als Sklavenarbeit bezeichnet wird. Vllt sollte die Gesellschaft lieber mal aufhören 1-Eurojobber in die unterste Kaste zu stellen. Die tun viel für wenig. Für mich stehen sie ganz oben!
Ich finde es sehr problematisch zu behaupten dass ALG2 Empfänger perse vom Steuerzahler finanziert werden. Erstens ist jeder Mensch der in diesem Land Geld ausgeibt steuerzahler. zweitens haben die meisten ALG2 Empfänger selbst jahre viele auch jahzehnte in die sozialkassen eingezahlt. Das ist also kein Gnadenbrot, das ist das recht jeden Menschens, der in Deutschland sesshaft ist.
Ich finde es daher schon fast faschistisch einer ganze gruppe von menschen zu unterstellen sie würden schmarotzen.
Und mit studenten einen 52 jährigen Lüftungsmonteur zu vergleichen ist doch zynismus. 1. haben studenten auch ansosnten viele vergünstigungen. und 2. muss jeder mensch individuell betrachtet werden. Ein Mensch der 10 Jahre gearbeitet hat, sollte nicht, nur weil zb seine Firma aufgrund der Wirtschaftskrise pleite macht, am existenszminimum leben müssen.
das hat das Verfassungsgericht genau so gesgat. Der Satz ist menschenunwürdig, sagte es. Westerwelle war sehr erfolgreich, dieses Urteil zu verdrängen. und nun gibt es eiskalte, neoliberale sozialschelte. Der Bodensee friert offenbar doch bald ein.
Ihr NRW-ler - gebt eurer Hannelore die richtige Antwort. Wählt Links! Wählt Links! Wählt Links! Wählt Links! Wählt Links!
ich einen Haufen orientierungsloser Schwätzer wählen, der unseren Haushalt schneller an die Wand fahren wird als alle Bankenrettungsschirme zusammen es vermögen können?
Sie ahben da was falsch verstanden. Sie wollen eben NICHT Schwarz oder Gelb wählen. Sondern links. Jetzt verstanden?
ich einen Haufen orientierungsloser Schwätzer wählen, der unseren Haushalt schneller an die Wand fahren wird als alle Bankenrettungsschirme zusammen es vermögen können?
Sie ahben da was falsch verstanden. Sie wollen eben NICHT Schwarz oder Gelb wählen. Sondern links. Jetzt verstanden?
Wa spricht dagegen, die Menschen für ihre Arbeit ordentlich zu bezahlen.
Es gibt bereits viele Ehrenamtliche und 1 Euro-Jobber.
In der Stadtbibliothek Bielefeld sucht die Agentur für Ehrenamtliche über ein schwarzes Brett nach Hilfen.
Ich war doch sehr erstaunt, dass für eine öffentliche Einrichtung eine Köchin gesucht wurde, die täglich vier Stunden arbeiten sollte.
und jetzt sollen arbeitslose billig für den stata sklavenarbeit zum nulltarif übernehmen
manche politiker denken aber schon rein gar nichts
... und manche Forusmschreiber fangen erst erst gar nicht damit an.
... und manche Forusmschreiber fangen erst erst gar nicht damit an.
ich einen Haufen orientierungsloser Schwätzer wählen, der unseren Haushalt schneller an die Wand fahren wird als alle Bankenrettungsschirme zusammen es vermögen können?
Was ist das? Ein vernünftiger Vorschlag aus der SPD?
So langsam muss man sich mal Gedanken über das Links-Rechts Schema in der Parteienlandschaft machen.
Zumindest in NRW steht der CDU Arbeiter- und Bauernführer Rüttgers eindeutig links der SPD, die sich immer noch sehr an ihre Industrieverbindungen erinnert.
Hätte jemand aus der CDU oder FDP derartiges gesagt, hätte vermutlich auch die SPD vom neuen Faschismus und dem Reichsarbeitsdienst fabuliert. Zudem hätte man sich im Blätterwald empört, wie man denn einfach so Menschen abschreiben könne und irgendeinen "Arbeit macht Frei" KZ- Vergleich bemüht.
Man sieht also mal wieder: Es kommt nicht darauf an, was gesagt wird, sondern wer es sagt.
Die SPD will wohl ihre Koalitionsoptionen wieder auf die FDP erweitern.
Ja , Julia 09 den gleichen Gedanken hatte ich auch. Wenn das der einzige Beitrag der SPD zu der (sehr, sehr nötigen) Diskussion über die zukunft des Sozialstaates in Deutschland ist,dann würde ich - wäre ich wahlberechtigt und Langzeitarbeitslos - direkt die FDP wählen. Von einer sozialdemokratischen Partei erwarte ich, dass sie zum gesamten Problem Sozialstaat sich äußert und nicht zu einem Teilproblem, welches von den Liberalen zum Schlüsselproblem gemacht wurde. Das heißt garnicht, dass der Vorschlag der SPD nicht diskussionswert ist, aber doch nur in einem Gesamtpaket zu dem alle Aspekte des Sozialwesens gehören (Arbeitslosigkeit, Renten, Steuern, Gesundheiteswesen)
Jesús
jemand gesagt, dass die NRW SPD noch konservativer als die CDU ist.
Die Zeit vergeht und nichts ändert sich.
Ihr versteht das alles nicht leute. Kraft sagt: "Dafür müsse so schnell wie möglich "ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt" aufgebaut werden. "
Und das stimt einfach. Sie hat vollkommen recht. Nur dürfen diese MEnschen nicht wie bisher, geringes Gnadenbrot für Ihre geminnützige Arbeit bekommen, sondenr müssen vernünftig vom Staat entlohnt werden. Entweder das, oder wir führen endlich das bedingungslose Grudneinkomen ein. Kommt beides aufs gleiche raus.
Und wenn man sich hier aufregt, dass man h4-Bezieher in Jobs schickt wo kein Geld fließt, der regt sich über das gerade existierende system auf.
Ich halte also Krafts ansatz fpür richtig. In einer ROt-Rot-Grünen Koalition wird das ganze shcon in sozialistische Bahnen gelenkt. Da bin ich mir sicher.
Ja , Julia 09 den gleichen Gedanken hatte ich auch. Wenn das der einzige Beitrag der SPD zu der (sehr, sehr nötigen) Diskussion über die zukunft des Sozialstaates in Deutschland ist,dann würde ich - wäre ich wahlberechtigt und Langzeitarbeitslos - direkt die FDP wählen. Von einer sozialdemokratischen Partei erwarte ich, dass sie zum gesamten Problem Sozialstaat sich äußert und nicht zu einem Teilproblem, welches von den Liberalen zum Schlüsselproblem gemacht wurde. Das heißt garnicht, dass der Vorschlag der SPD nicht diskussionswert ist, aber doch nur in einem Gesamtpaket zu dem alle Aspekte des Sozialwesens gehören (Arbeitslosigkeit, Renten, Steuern, Gesundheiteswesen)
Jesús
jemand gesagt, dass die NRW SPD noch konservativer als die CDU ist.
Die Zeit vergeht und nichts ändert sich.
Ihr versteht das alles nicht leute. Kraft sagt: "Dafür müsse so schnell wie möglich "ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt" aufgebaut werden. "
Und das stimt einfach. Sie hat vollkommen recht. Nur dürfen diese MEnschen nicht wie bisher, geringes Gnadenbrot für Ihre geminnützige Arbeit bekommen, sondenr müssen vernünftig vom Staat entlohnt werden. Entweder das, oder wir führen endlich das bedingungslose Grudneinkomen ein. Kommt beides aufs gleiche raus.
Und wenn man sich hier aufregt, dass man h4-Bezieher in Jobs schickt wo kein Geld fließt, der regt sich über das gerade existierende system auf.
Ich halte also Krafts ansatz fpür richtig. In einer ROt-Rot-Grünen Koalition wird das ganze shcon in sozialistische Bahnen gelenkt. Da bin ich mir sicher.
hat von Guido gelernt.
Die Sozen haben den Knall nicht gehört. Unfassbare Vorstellung nach dem Rüttgers-Desaster. Sie hätte nur die Klappe halten müssen. Sie agiert in der Tradition von Clement.
Ich wohne in NRW und meine gesamte Famile ( inclusive alter Mutter ) wählen die LINKE.
Wo bleiben die Konzepte zum Abbau der Massenarbeitslosigkeit?
Wo werden Allianzen gegen den Abbau des Sozialstaates geschmiedet? Nicht in der SPD.
... auch der Bundesfuehrung ist, waere damit die SPD erstmalig
von der bisher vertretenen Zielstellung der Vollbechaeftigung abgerueckt. Damit macht man einen weiteren Schritt in Richtung der Abschaffung dieser Partei. Grund: Ueberfluessigkeit, da diese Positionen bereits von der FDP glaubwuedig vertreten werden. August Bebel wird sich im Grabe umdrehen, diese Partei ist nicht mehr zu retten.
Sie schreiben: "Ich wohne in NRW und meine gesamte Famile ( inclusive alter Mutter ) wählen die LINKE."
Ich empfehle zur Vorbesichtigung der im Fall der Fälle dann kommenden Verhältnisse einen Besichtigungstour in Griechenland.
... auch der Bundesfuehrung ist, waere damit die SPD erstmalig
von der bisher vertretenen Zielstellung der Vollbechaeftigung abgerueckt. Damit macht man einen weiteren Schritt in Richtung der Abschaffung dieser Partei. Grund: Ueberfluessigkeit, da diese Positionen bereits von der FDP glaubwuedig vertreten werden. August Bebel wird sich im Grabe umdrehen, diese Partei ist nicht mehr zu retten.
Sie schreiben: "Ich wohne in NRW und meine gesamte Famile ( inclusive alter Mutter ) wählen die LINKE."
Ich empfehle zur Vorbesichtigung der im Fall der Fälle dann kommenden Verhältnisse einen Besichtigungstour in Griechenland.
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