Protestaktion Eine Menschenkette für den Atomausstieg

Mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette wollen Atomkraftgegner heute gegen längere Laufzeiten demonstrieren. Zehntausende Teilnehmer werden erwartet.

Wie hier im September letzten Jahres, wollen auch heute wieder zahlreiche Atomkraftgegner für das baldige Abschalten der deutschen Kraftwerke demonstrieren

Wie hier im September letzten Jahres, wollen auch heute wieder zahlreiche Atomkraftgegner für das baldige Abschalten der deutschen Kraftwerke demonstrieren

Atomkraftgegner planen weitreichende Proteste: Mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette wollen sie für das Abschalten der Meiler und gegen längere Laufzeiten demonstrieren. Zu der Kundgebung, die die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel in Norddeutschland verbinden soll, haben ein breites Bündnis von außerparlamentarisches Gruppen sowie Gewerkschafter, SPD und Grüne aufgerufen. Erwartet werden mehrere tausend Teilnehmer.

Die Proteste richten sich gegen Überlegungen in der schwarz-gelben Koalition, den Ausstiegsbeschluss, wonach nach 2022 kein Strom mehr aus Kernenergie gewonnen werden soll, zu kippen und die Nutzung der Atomkraft auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

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Die Initiatoren wollen zwei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein Zeichen gegen Atomkraft setzen. Die Atomgegner befürchten, dass sich die Bundesregierung nach der Landtagswahl mit der Energiebranche auf längere Laufzeiten einigen wird.

Die Demonstrationen gelten auch als Nagelprobe dafür, wie stark die Anti-Atombewegung noch ist, nachdem beispielsweise die Proteste gegen die Atommülltransporte ins Zwischenlager Gorleben schwächer geworden waren.
 

 
Leser-Kommentare
    • joG
    • 24.04.2010 um 9:33 Uhr

    ...höhere Strompreise sollte das doch eher heißen auch, wenn die Kettenglieder das nicht verstehen wollen. Sie befürworten steigende Preise für ein Grundbedarf. Das trifft die Armen und energiehaltige Produktionen wie Aluminium; also die Arbeiter bzw deren Arbeitsplätze.

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    ..keine Menschenkette, keine Demos.

    Nach uns die Sintflut.
    Und ja sagen. Ja zur Angst vor Preiserhöhungen die sowieso kommen, ja zur Angst vor der Obrigkeit.
    Einfach seine Arbeit machen, ruhig bleiben und hoffen das einem nichts passiert.
    Schutz suchen hinter der augenblicklichen (scheinbaren) Sicherheit.....

    KKW's wurden 'mal auf ca. 40 Jahre ausgelegt. Sie wissen aber, dass sie ohne Probleme 60 Jahre laufen werden? Nächste Forderung ist dann irgendwann 80 Jahre. Ach was, hält! Und wenn's da mal wackeln sollte, mein Gott das bisschen Radioaktivität.
    Entsorgung - kein Problem.
    Warte darauf, wann man im Dunstkreis der Asse das erste strahlende Grundwasser entdeckt. (Ich wohne da in der Nähe.) Aber alles easy, alles billig! Versuchen Sie 'mal zu ermitteln, was das ganze Lagerdesaster uns noch kosten wird.
    Aber Atomkraft ist ja umweltfreundlich.

    Wenn ein Autobauer mit derart unsicheren Rahmenbedingungen ein Auto verkaufen wollte, würde er mit Sicherheit keine Betriebserlaubnis erhalten.

    die gigantischen Ewigkeitskosten der Atomkraft?

    ..keine Menschenkette, keine Demos.

    Nach uns die Sintflut.
    Und ja sagen. Ja zur Angst vor Preiserhöhungen die sowieso kommen, ja zur Angst vor der Obrigkeit.
    Einfach seine Arbeit machen, ruhig bleiben und hoffen das einem nichts passiert.
    Schutz suchen hinter der augenblicklichen (scheinbaren) Sicherheit.....

    KKW's wurden 'mal auf ca. 40 Jahre ausgelegt. Sie wissen aber, dass sie ohne Probleme 60 Jahre laufen werden? Nächste Forderung ist dann irgendwann 80 Jahre. Ach was, hält! Und wenn's da mal wackeln sollte, mein Gott das bisschen Radioaktivität.
    Entsorgung - kein Problem.
    Warte darauf, wann man im Dunstkreis der Asse das erste strahlende Grundwasser entdeckt. (Ich wohne da in der Nähe.) Aber alles easy, alles billig! Versuchen Sie 'mal zu ermitteln, was das ganze Lagerdesaster uns noch kosten wird.
    Aber Atomkraft ist ja umweltfreundlich.

    Wenn ein Autobauer mit derart unsicheren Rahmenbedingungen ein Auto verkaufen wollte, würde er mit Sicherheit keine Betriebserlaubnis erhalten.

    die gigantischen Ewigkeitskosten der Atomkraft?

    • mhakm
    • 24.04.2010 um 9:39 Uhr
  1. 3. [...]

    entfernt.
    Bitte beteiligen Sie sich konstruktiv an der Diskussion und achten Sie auf einen höflichen, respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/km

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [...]
    Bitte verzichten Sie auf zynische Äußerungen und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/km

    [...]
    Bitte verzichten Sie auf zynische Äußerungen und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/km

  2. Protestieren die wieder voller Inbrunst gegen ihre eigenen Gestze und Beschlüsse?

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    • Buh
    • 24.04.2010 um 12:02 Uhr

    Können sie das konkretisieren? Wahrshceinlich nicht, weil sie Nonsens labern.

    • Buh
    • 24.04.2010 um 12:02 Uhr

    Können sie das konkretisieren? Wahrshceinlich nicht, weil sie Nonsens labern.

  3. [...]
    Bitte verzichten Sie auf zynische Äußerungen und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/km

    Antwort auf "[...]"
  4. ..keine Menschenkette, keine Demos.

    Nach uns die Sintflut.
    Und ja sagen. Ja zur Angst vor Preiserhöhungen die sowieso kommen, ja zur Angst vor der Obrigkeit.
    Einfach seine Arbeit machen, ruhig bleiben und hoffen das einem nichts passiert.
    Schutz suchen hinter der augenblicklichen (scheinbaren) Sicherheit.....

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    • joG
    • 24.04.2010 um 12:39 Uhr

    ....weil der Volksglaube ist heute "Anti-Atomkraft", wie es früher das "Gelobt sei Jesus Christus" war: Unhinterfragt und dumpf in den meisten Köpfen. So ist vielmehr es der schwere Weg, die Laufzeitverlängerung zu befürworten, wie es früher der schwere Weg war die Schwäche des Stabilitätspaktes zu kritisieren.

    • joG
    • 24.04.2010 um 12:39 Uhr

    ....weil der Volksglaube ist heute "Anti-Atomkraft", wie es früher das "Gelobt sei Jesus Christus" war: Unhinterfragt und dumpf in den meisten Köpfen. So ist vielmehr es der schwere Weg, die Laufzeitverlängerung zu befürworten, wie es früher der schwere Weg war die Schwäche des Stabilitätspaktes zu kritisieren.

  5. KKW's wurden 'mal auf ca. 40 Jahre ausgelegt. Sie wissen aber, dass sie ohne Probleme 60 Jahre laufen werden? Nächste Forderung ist dann irgendwann 80 Jahre. Ach was, hält! Und wenn's da mal wackeln sollte, mein Gott das bisschen Radioaktivität.
    Entsorgung - kein Problem.
    Warte darauf, wann man im Dunstkreis der Asse das erste strahlende Grundwasser entdeckt. (Ich wohne da in der Nähe.) Aber alles easy, alles billig! Versuchen Sie 'mal zu ermitteln, was das ganze Lagerdesaster uns noch kosten wird.
    Aber Atomkraft ist ja umweltfreundlich.

    Wenn ein Autobauer mit derart unsicheren Rahmenbedingungen ein Auto verkaufen wollte, würde er mit Sicherheit keine Betriebserlaubnis erhalten.

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    • joG
    • 24.04.2010 um 12:50 Uhr

    ....ausgelegt? 12, 15 oder 20? Aber man kann ein Auto auch länger fahren. Ein Freund hat eines, das ist 90 Jahre alt und fährt zuverlässig durch ganz Europa. Nur, man muss aufpassen und Sorgfalt walten lassen. Das Auto braucht anderes Benzin, die Bremsen sind schwächer als die des Vordermanns und man hat keine Sicherheitsgurte. Auch ist der Unterhalt phänomenal teuer.

    Bei einem Atommeiler ist die Wirtschaftlichkeit des Betriebs viel wichtiger. Den sollte man abschalten, wenn er nicht mehr wirtschaftlich läuft. Die Bestimmung der Kosten ist da natürlich wesentlich. Wenn man da die Haftungsfragen nicht berücksichtigt, so werden die Kosten falsch ausgewiesen. Das ist aber nicht ein Problem mit dem Atommeiler. Das ist ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft, die Grüne, SPD oder CDU alle gleichermaßen verschuldet und mit getragen haben.

    • joG
    • 24.04.2010 um 12:50 Uhr

    ....ausgelegt? 12, 15 oder 20? Aber man kann ein Auto auch länger fahren. Ein Freund hat eines, das ist 90 Jahre alt und fährt zuverlässig durch ganz Europa. Nur, man muss aufpassen und Sorgfalt walten lassen. Das Auto braucht anderes Benzin, die Bremsen sind schwächer als die des Vordermanns und man hat keine Sicherheitsgurte. Auch ist der Unterhalt phänomenal teuer.

    Bei einem Atommeiler ist die Wirtschaftlichkeit des Betriebs viel wichtiger. Den sollte man abschalten, wenn er nicht mehr wirtschaftlich läuft. Die Bestimmung der Kosten ist da natürlich wesentlich. Wenn man da die Haftungsfragen nicht berücksichtigt, so werden die Kosten falsch ausgewiesen. Das ist aber nicht ein Problem mit dem Atommeiler. Das ist ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft, die Grüne, SPD oder CDU alle gleichermaßen verschuldet und mit getragen haben.

  6. die gigantischen Ewigkeitskosten der Atomkraft?

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