Familienpolitik Finanzministerium will Schröders Elterngeld-Pläne streichen

Die Familienministerin will mit einer Elterngelderhöhung familienpolitische Akzente setzen. Doch nach Berichten steht das Projekt wegen der Haushaltslage auf der Kippe.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will das Elterngeld ausweiten und stößt auf Widerstand

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will das Elterngeld ausweiten und stößt auf Widerstand

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder trifft mit ihren Plänen, berufstätigen Eltern die Kinderbetreuung weiter zu erleichtern, auf Widerstand aus dem Finanzministerium. Einem Bericht des Spiegel zufolge teilten Beamte des Finanzministers der Familienministerin mit, dass sie den vorgelegten Entwurf ablehnen.

Statt wie bisher 14 Monate sollen Eltern nach Schröders Plänen künftig zusammen insgesamt 16 Monate aus dem Berufsleben aussteigen können. Der Referentenentwurf sieht die Einführung zweier zusätzlicher Vätermonate vor. Auch soll künftig eine Teilzeitvariante möglich sein. Beide Vorhaben sind im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP vereinbart.

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Die Beamten des Finanzministeriums beanstanden vor allem die Kosten von mehr als 250 Millionen Euro. Angesichts des Sparziels von zehn Milliarden Euro im Etat des nächsten Jahres bestehe für ein erweitertes Elterngeld kein Spielraum, hieß es in dem Brief weiter. 

Ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums sagte dazu auf Anfrage, die Ressortabstimmung laufe noch. Das Ministerium gehe davon aus, dass alle noch offenen Fragen geklärt werden könnten.

 
Leser-Kommentare
    • Hefner
    • 01.04.2010 um 15:51 Uhr

    Nicht das ich die Familienpolitik für gelungen halte aber es
    ist schon sehr erstaunlich das diese Regierung Geld für
    Banken, Griechenland, Afghanistan etc. hat aber ausgerechnet
    bei Kindern und Bildung ist kein Geld da.
    Nicht etwa das Kinder und Bildung das wichtigste wären was
    wir haben.

    Ich kann garnicht soviel Essen wie ich k.... muß wenn ich das höre.

  1. NS-Gesetze wie Kindergeld und Kilometergeldpauschale gehören abgeschafft! Es ist unsolidarisch sich die eigene Brut von anderen bezahlen zu lassen, da der Kinderwunsch als individueller Wunsch oder individuelle Vorstellung von Glück anzusehen ist.
    Vom Brüterstaat indoktrinierte eierlose Moralapostel sind hier fehl am Platze.
    Ebenso verhält es sich mit der Kilometergeldpauschale! Diese ist ebenso unsolidarisch, da die Profiteure sich die eigens verschuldete Vergasung der Mitmenschen auch noch durch Steuergelder vergolden lassen.

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    [...]

    Es geht hier wohl eher um einen Ansatz langfristige, sehr ernste demographische Probleme des Staates zu bewältigen, als sich die "Brut" von anderen bezahlen zu lassen. Haben Sie z.B. schon einmal darüber nachgedacht, wer die Renten in D bezahlen soll, wenn die Bevölkerung nur noch aus Rentnern besteht, weil Kinderkriegen unpopulär und finanziell unattraktiv geworden ist? Was glauben Sie was mit dem Gesundheitssystem passiert (und IHREN Beiträgen), wenn keine grösstenteils kerngesunde Jugend mehr existiert , sondern nur noch überwiegend kränkelnde Dauerpatienten im Alter jenseits der 65?

    Schauen Sie mal unter dem Thema "demographische Entwicklung" nach, vielleicht erleichtert das das Differenzieren.

    Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/mh

    • Ranjit
    • 01.04.2010 um 17:23 Uhr

    Ich hoffe jetzt einfach mal ihr Kommentar ist ein (verfehlter) April Scherz.

    Ihnen kann nämlich nicht entgangen sein, dass ihre Rente von dieser "Brut" bezahlt werden wird. Genauso wird diese "Brut" in der Zeit ihres Ruhestandes das Land am laufen halten wird und sie wohl, nebenbei bemerkt, pflegen.

    Kindergeld ist eine sinnvolle Maßnahme. Das fehlen von Kindergeld macht das großziehen von Kindern noch unattraktiver mit Konsequenzen wie in Japan. Dort ist jedes Kind eine risikoreiche und sehr signifikante Investition. Die Konsequenz ist eine Überalterung der Gesellschaft mit den bekannten Konsequenzen.
    In Japan setzt man jetzt aus Verzweiflung auf Roboter (z.B. zur Altenpflege).

    Ganz davon abgesehen kann ein bisschen Solidarität nicht schaden. Solidarität von der auch sie als Kind profitiert haben. Gesellschaften die sich gegen die eigenen Kinder wenden sind das Gegenteil von nachhaltig.

    Wirrkopf!

    [...]

    Es geht hier wohl eher um einen Ansatz langfristige, sehr ernste demographische Probleme des Staates zu bewältigen, als sich die "Brut" von anderen bezahlen zu lassen. Haben Sie z.B. schon einmal darüber nachgedacht, wer die Renten in D bezahlen soll, wenn die Bevölkerung nur noch aus Rentnern besteht, weil Kinderkriegen unpopulär und finanziell unattraktiv geworden ist? Was glauben Sie was mit dem Gesundheitssystem passiert (und IHREN Beiträgen), wenn keine grösstenteils kerngesunde Jugend mehr existiert , sondern nur noch überwiegend kränkelnde Dauerpatienten im Alter jenseits der 65?

    Schauen Sie mal unter dem Thema "demographische Entwicklung" nach, vielleicht erleichtert das das Differenzieren.

    Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/mh

    • Ranjit
    • 01.04.2010 um 17:23 Uhr

    Ich hoffe jetzt einfach mal ihr Kommentar ist ein (verfehlter) April Scherz.

    Ihnen kann nämlich nicht entgangen sein, dass ihre Rente von dieser "Brut" bezahlt werden wird. Genauso wird diese "Brut" in der Zeit ihres Ruhestandes das Land am laufen halten wird und sie wohl, nebenbei bemerkt, pflegen.

    Kindergeld ist eine sinnvolle Maßnahme. Das fehlen von Kindergeld macht das großziehen von Kindern noch unattraktiver mit Konsequenzen wie in Japan. Dort ist jedes Kind eine risikoreiche und sehr signifikante Investition. Die Konsequenz ist eine Überalterung der Gesellschaft mit den bekannten Konsequenzen.
    In Japan setzt man jetzt aus Verzweiflung auf Roboter (z.B. zur Altenpflege).

    Ganz davon abgesehen kann ein bisschen Solidarität nicht schaden. Solidarität von der auch sie als Kind profitiert haben. Gesellschaften die sich gegen die eigenen Kinder wenden sind das Gegenteil von nachhaltig.

    Wirrkopf!

  2. [...]

    Es geht hier wohl eher um einen Ansatz langfristige, sehr ernste demographische Probleme des Staates zu bewältigen, als sich die "Brut" von anderen bezahlen zu lassen. Haben Sie z.B. schon einmal darüber nachgedacht, wer die Renten in D bezahlen soll, wenn die Bevölkerung nur noch aus Rentnern besteht, weil Kinderkriegen unpopulär und finanziell unattraktiv geworden ist? Was glauben Sie was mit dem Gesundheitssystem passiert (und IHREN Beiträgen), wenn keine grösstenteils kerngesunde Jugend mehr existiert , sondern nur noch überwiegend kränkelnde Dauerpatienten im Alter jenseits der 65?

    Schauen Sie mal unter dem Thema "demographische Entwicklung" nach, vielleicht erleichtert das das Differenzieren.

    Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/mh

    Antwort auf "Kindergeld abschaffen!"
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    Ich bin überrascht:
    Sie zensieren mein "undifferenzierter Quatsch" (obwohl sogar dargelegt), aber des Vorredners "Vom Brüterstaat indoktrinierte eierlose Moralapostel" bleibt erhalten, da im Vergleich "respektvoller"...?!

    WOW!

    Im gegensatz zu Ihnen habe ich diesbezüglich individualisisch geschlußfolgert. Das Sie aus Ihrem Kollektivdenken nicht herauskommen, sollte mein Problem nicht sein - oder gehören Sie etwa zu der Sorte Mensch, welche behauptet "Nicht alles was die Nazis taten war schlecht"? Dann wäre es - sehr wohl - auch mein Problem.
    Das von Ihnen - als "langfristig, sehr ernstes demographisches" - erkannte Problem wurde seit 30 Jahren mehr als langfristig herbei-ignoriert. Wenn Sie denn schon mit dieser abgewetzten "wer soll denn später die Renten bezahlen"-Parole kommen, so sollten Sie bedenken, dass Deutschland keine Viehzucht Monsantos ist. Wenn man schon so größenwahnsinnig ist und meint das demographische Renten-Problem lösen zu können, so sollte man mal anfangen Zuckerbrot und Peitsche beiseite legen.
    Ihre "grösstenteils kerngesunde" Jugend ist nämlich in Wahrheit ein zutiefst gestörter, zum großen Teil Antidepressiva schluckender, arbeitsloser Haufen ohne jegliche Perspektive auf Glückseligkeit. Ja, ich benutze das Wort Glückseligkeit, da die Menschen heutzutage Kinder brüten anstatt zu erziehen. Die Erziehung würde der Staat ja am liebsten der Polit-Kaste übertragen - aber das ist ein anderes Thema. Glauben Sie allen Ernstes, dass dieser Haufen Ihrer Rente zu zahlen im Stande ist?

    Haben Sie schon mal an Zuwanderung gedacht?

    Ich bin überrascht:
    Sie zensieren mein "undifferenzierter Quatsch" (obwohl sogar dargelegt), aber des Vorredners "Vom Brüterstaat indoktrinierte eierlose Moralapostel" bleibt erhalten, da im Vergleich "respektvoller"...?!

    WOW!

    Im gegensatz zu Ihnen habe ich diesbezüglich individualisisch geschlußfolgert. Das Sie aus Ihrem Kollektivdenken nicht herauskommen, sollte mein Problem nicht sein - oder gehören Sie etwa zu der Sorte Mensch, welche behauptet "Nicht alles was die Nazis taten war schlecht"? Dann wäre es - sehr wohl - auch mein Problem.
    Das von Ihnen - als "langfristig, sehr ernstes demographisches" - erkannte Problem wurde seit 30 Jahren mehr als langfristig herbei-ignoriert. Wenn Sie denn schon mit dieser abgewetzten "wer soll denn später die Renten bezahlen"-Parole kommen, so sollten Sie bedenken, dass Deutschland keine Viehzucht Monsantos ist. Wenn man schon so größenwahnsinnig ist und meint das demographische Renten-Problem lösen zu können, so sollte man mal anfangen Zuckerbrot und Peitsche beiseite legen.
    Ihre "grösstenteils kerngesunde" Jugend ist nämlich in Wahrheit ein zutiefst gestörter, zum großen Teil Antidepressiva schluckender, arbeitsloser Haufen ohne jegliche Perspektive auf Glückseligkeit. Ja, ich benutze das Wort Glückseligkeit, da die Menschen heutzutage Kinder brüten anstatt zu erziehen. Die Erziehung würde der Staat ja am liebsten der Polit-Kaste übertragen - aber das ist ein anderes Thema. Glauben Sie allen Ernstes, dass dieser Haufen Ihrer Rente zu zahlen im Stande ist?

    Haben Sie schon mal an Zuwanderung gedacht?

    • Ranjit
    • 01.04.2010 um 17:23 Uhr

    Ich hoffe jetzt einfach mal ihr Kommentar ist ein (verfehlter) April Scherz.

    Ihnen kann nämlich nicht entgangen sein, dass ihre Rente von dieser "Brut" bezahlt werden wird. Genauso wird diese "Brut" in der Zeit ihres Ruhestandes das Land am laufen halten wird und sie wohl, nebenbei bemerkt, pflegen.

    Kindergeld ist eine sinnvolle Maßnahme. Das fehlen von Kindergeld macht das großziehen von Kindern noch unattraktiver mit Konsequenzen wie in Japan. Dort ist jedes Kind eine risikoreiche und sehr signifikante Investition. Die Konsequenz ist eine Überalterung der Gesellschaft mit den bekannten Konsequenzen.
    In Japan setzt man jetzt aus Verzweiflung auf Roboter (z.B. zur Altenpflege).

    Ganz davon abgesehen kann ein bisschen Solidarität nicht schaden. Solidarität von der auch sie als Kind profitiert haben. Gesellschaften die sich gegen die eigenen Kinder wenden sind das Gegenteil von nachhaltig.

    Antwort auf "Kindergeld abschaffen!"
  3. Die Kommentatoren 3 u. 4 haben schon alles Sinnmachende zum Thema gesagt. Ich tippe hier auch mal auf einen verfehlten Aprilscherz, denn schlimmer (und dümmer)gehts eigentlich nimmer!

  4. Ich bin überrascht:
    Sie zensieren mein "undifferenzierter Quatsch" (obwohl sogar dargelegt), aber des Vorredners "Vom Brüterstaat indoktrinierte eierlose Moralapostel" bleibt erhalten, da im Vergleich "respektvoller"...?!

    WOW!

    Antwort auf "Erst nachdenken"
  5. Im gegensatz zu Ihnen habe ich diesbezüglich individualisisch geschlußfolgert. Das Sie aus Ihrem Kollektivdenken nicht herauskommen, sollte mein Problem nicht sein - oder gehören Sie etwa zu der Sorte Mensch, welche behauptet "Nicht alles was die Nazis taten war schlecht"? Dann wäre es - sehr wohl - auch mein Problem.
    Das von Ihnen - als "langfristig, sehr ernstes demographisches" - erkannte Problem wurde seit 30 Jahren mehr als langfristig herbei-ignoriert. Wenn Sie denn schon mit dieser abgewetzten "wer soll denn später die Renten bezahlen"-Parole kommen, so sollten Sie bedenken, dass Deutschland keine Viehzucht Monsantos ist. Wenn man schon so größenwahnsinnig ist und meint das demographische Renten-Problem lösen zu können, so sollte man mal anfangen Zuckerbrot und Peitsche beiseite legen.
    Ihre "grösstenteils kerngesunde" Jugend ist nämlich in Wahrheit ein zutiefst gestörter, zum großen Teil Antidepressiva schluckender, arbeitsloser Haufen ohne jegliche Perspektive auf Glückseligkeit. Ja, ich benutze das Wort Glückseligkeit, da die Menschen heutzutage Kinder brüten anstatt zu erziehen. Die Erziehung würde der Staat ja am liebsten der Polit-Kaste übertragen - aber das ist ein anderes Thema. Glauben Sie allen Ernstes, dass dieser Haufen Ihrer Rente zu zahlen im Stande ist?

    Haben Sie schon mal an Zuwanderung gedacht?

    Antwort auf "Erst nachdenken"
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    Sie haben in der Tat recht, dass dies eine Unterhaltung über Geminschafts- gegenüber Individualdenken ist. Und in D herrscht nunmal der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft (auch wenn ich sehr wohl bereit bin, die tägliche Umsetzung zur Diskussion zu stellen).

    Zunächst bin ich aber beeindruckt wie gut (oder schlecht) sie die Jugend zu kennen scheinen. Den Beleg für die Behauptung, dass diese "zum grossen Teil Antidepressiva" schlucken würde, bleiben Sie nämlich schuldig... und dann bin ich höchst amüsiert, wenn sie dem gegenüberstellend die Zuwanderungsjugend mit deren zusätzlichen Integrationshindernissen aber als die Lösung der Probleme sehen. Hmmm.

    Im Übrigen ist ein Problem, welches seit "mehr als 30 Jahren langfristig herbei-ignoriert wurde" nicht dadurch zu lösen, dass man die (sehr wohl sehr späte) Beschäftigung damit nun als "abgewetzt" bezeichnet (Logik?) und in die Nazi-Keule auspackt.

    Kindererziehung ist sehr wohl ein grundlegendes Problem der Gesellschaft, Zustimmung. Wenn Sie aber lamentieren, dass der Staat diese am liebsten selbst ausüben wollen würde (schlicht nur polemisiert), dann frage ich mich, warum Sie gegen Massnahmen sind, die zum Ziel haben, Eltern in der Tat die Zeit (durch finanziellen Rückhalt) freizustellen und zu ermöglichen, sich der Kindererziehung eben nun doch mehr zu widmen?

    Also, Bezug auf meine Überschrift.

    Rundumschlag

    Moin,
    ich meine damit die "Nazi"-Keule (Beitrag #2), hierauf haben mehrere User reagiert. Das ist gut so, das scheinbare Argument "NS-Gesetz" ist kein Wegbereiter für eine inhaltliche Auseinandersetzung, ganz im Gegenteil. Aber mit Ihrem Statement zu "nicht alles, was die Nazis ..." schießt den Vogel endgültig ab, grade so als hätten Sie darauf gewartet und waren etwas enttäuscht, dass niemand damit kam. Letztlich haben Sie damit ihre inhaltlichen Argumente damit in den Hintergrund gedrängt, zu einer Nebensache verkommen lassen. Das wird Ihrem Standpunkt alles andere als gerecht. Ich mag jedenfalls nicht mit Leuten argumentieren, die den Nazi-Vorwurf inflationär benutzen, statt sich mit der aktuellen Situation und Materie zu befassen. Und das berührt die Nazis eben nur am Rande als historische Notiz. Wie wäre es noch einmal mit einem zweiten Anlauf ohne die Nazis irgendwie zu bemühen?
    Beste Grüße
    Grabert

    Guten Tag,

    leider fehlt hier eine sachliche Diskussion zu einem Thema, welches nicht brisanter sein könnte.
    Deutschland fehlen derzeit die qualifizierten Nachwuchskräfte mit höchsten Qualifikationen.
    Der Punkt ist, dass gerade Eltern, die keine entsprechende Unterstützung in der Zeit ihrers Berufsanfangs bekommen, nicht die Möglichkeiten haben Kinder zu bekommen, die so dringend gebraucht werden, weil die finanziellen und beruflichen Auswirkungen enorm sind.

    Es uns traurig stimmen, dass es überhaupt eine Diskussion darüber gibt, ob Familien und Kinder unterstützt werden sollten. Krankenkassen, Pflegekassen, Sozialleistungen werden aus den laufenden Einnahmen gezahlt, nicht aus den früheren Steuern der heutigen Rentner. Die Politiker haben in den 70er und 80ern das Geld verprasst und jetzt werden die vorbezahlten Leistungen eingefordert.
    Selbstverständlich. Aber diese müssen bezahlt werden. Für alle. Von der arbeitenden Bevölkerung und das bleibt leider auch in Zukunft so.

    Meine persönliche Meinung ist, dass Familie und Kinder Glückseeligkeit bedeuten und praktischerweise noch volkswirtschaftlich produktiv sind.

    ad Antidepressiva: Der Kommentar zeigt eine medizinisch unfundierte Meinung. Ich dachte, dass diese Diskussion seit dem Fall Enke endlich tot wäre.

    ad Jugend: Die heute 20-30 jährigen legen Wert auf Familie und soziale Sicherung, dies ergeben neuere Erhebungen der letzten Jahre. Sie meinten wohl die Spassgeneration 90er, die jetzt auch im Arbeitsleben steht.

    Sie haben in der Tat recht, dass dies eine Unterhaltung über Geminschafts- gegenüber Individualdenken ist. Und in D herrscht nunmal der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft (auch wenn ich sehr wohl bereit bin, die tägliche Umsetzung zur Diskussion zu stellen).

    Zunächst bin ich aber beeindruckt wie gut (oder schlecht) sie die Jugend zu kennen scheinen. Den Beleg für die Behauptung, dass diese "zum grossen Teil Antidepressiva" schlucken würde, bleiben Sie nämlich schuldig... und dann bin ich höchst amüsiert, wenn sie dem gegenüberstellend die Zuwanderungsjugend mit deren zusätzlichen Integrationshindernissen aber als die Lösung der Probleme sehen. Hmmm.

    Im Übrigen ist ein Problem, welches seit "mehr als 30 Jahren langfristig herbei-ignoriert wurde" nicht dadurch zu lösen, dass man die (sehr wohl sehr späte) Beschäftigung damit nun als "abgewetzt" bezeichnet (Logik?) und in die Nazi-Keule auspackt.

    Kindererziehung ist sehr wohl ein grundlegendes Problem der Gesellschaft, Zustimmung. Wenn Sie aber lamentieren, dass der Staat diese am liebsten selbst ausüben wollen würde (schlicht nur polemisiert), dann frage ich mich, warum Sie gegen Massnahmen sind, die zum Ziel haben, Eltern in der Tat die Zeit (durch finanziellen Rückhalt) freizustellen und zu ermöglichen, sich der Kindererziehung eben nun doch mehr zu widmen?

    Also, Bezug auf meine Überschrift.

    Rundumschlag

    Moin,
    ich meine damit die "Nazi"-Keule (Beitrag #2), hierauf haben mehrere User reagiert. Das ist gut so, das scheinbare Argument "NS-Gesetz" ist kein Wegbereiter für eine inhaltliche Auseinandersetzung, ganz im Gegenteil. Aber mit Ihrem Statement zu "nicht alles, was die Nazis ..." schießt den Vogel endgültig ab, grade so als hätten Sie darauf gewartet und waren etwas enttäuscht, dass niemand damit kam. Letztlich haben Sie damit ihre inhaltlichen Argumente damit in den Hintergrund gedrängt, zu einer Nebensache verkommen lassen. Das wird Ihrem Standpunkt alles andere als gerecht. Ich mag jedenfalls nicht mit Leuten argumentieren, die den Nazi-Vorwurf inflationär benutzen, statt sich mit der aktuellen Situation und Materie zu befassen. Und das berührt die Nazis eben nur am Rande als historische Notiz. Wie wäre es noch einmal mit einem zweiten Anlauf ohne die Nazis irgendwie zu bemühen?
    Beste Grüße
    Grabert

    Guten Tag,

    leider fehlt hier eine sachliche Diskussion zu einem Thema, welches nicht brisanter sein könnte.
    Deutschland fehlen derzeit die qualifizierten Nachwuchskräfte mit höchsten Qualifikationen.
    Der Punkt ist, dass gerade Eltern, die keine entsprechende Unterstützung in der Zeit ihrers Berufsanfangs bekommen, nicht die Möglichkeiten haben Kinder zu bekommen, die so dringend gebraucht werden, weil die finanziellen und beruflichen Auswirkungen enorm sind.

    Es uns traurig stimmen, dass es überhaupt eine Diskussion darüber gibt, ob Familien und Kinder unterstützt werden sollten. Krankenkassen, Pflegekassen, Sozialleistungen werden aus den laufenden Einnahmen gezahlt, nicht aus den früheren Steuern der heutigen Rentner. Die Politiker haben in den 70er und 80ern das Geld verprasst und jetzt werden die vorbezahlten Leistungen eingefordert.
    Selbstverständlich. Aber diese müssen bezahlt werden. Für alle. Von der arbeitenden Bevölkerung und das bleibt leider auch in Zukunft so.

    Meine persönliche Meinung ist, dass Familie und Kinder Glückseeligkeit bedeuten und praktischerweise noch volkswirtschaftlich produktiv sind.

    ad Antidepressiva: Der Kommentar zeigt eine medizinisch unfundierte Meinung. Ich dachte, dass diese Diskussion seit dem Fall Enke endlich tot wäre.

    ad Jugend: Die heute 20-30 jährigen legen Wert auf Familie und soziale Sicherung, dies ergeben neuere Erhebungen der letzten Jahre. Sie meinten wohl die Spassgeneration 90er, die jetzt auch im Arbeitsleben steht.

  6. Sie haben in der Tat recht, dass dies eine Unterhaltung über Geminschafts- gegenüber Individualdenken ist. Und in D herrscht nunmal der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft (auch wenn ich sehr wohl bereit bin, die tägliche Umsetzung zur Diskussion zu stellen).

    Zunächst bin ich aber beeindruckt wie gut (oder schlecht) sie die Jugend zu kennen scheinen. Den Beleg für die Behauptung, dass diese "zum grossen Teil Antidepressiva" schlucken würde, bleiben Sie nämlich schuldig... und dann bin ich höchst amüsiert, wenn sie dem gegenüberstellend die Zuwanderungsjugend mit deren zusätzlichen Integrationshindernissen aber als die Lösung der Probleme sehen. Hmmm.

    Im Übrigen ist ein Problem, welches seit "mehr als 30 Jahren langfristig herbei-ignoriert wurde" nicht dadurch zu lösen, dass man die (sehr wohl sehr späte) Beschäftigung damit nun als "abgewetzt" bezeichnet (Logik?) und in die Nazi-Keule auspackt.

    Kindererziehung ist sehr wohl ein grundlegendes Problem der Gesellschaft, Zustimmung. Wenn Sie aber lamentieren, dass der Staat diese am liebsten selbst ausüben wollen würde (schlicht nur polemisiert), dann frage ich mich, warum Sie gegen Massnahmen sind, die zum Ziel haben, Eltern in der Tat die Zeit (durch finanziellen Rückhalt) freizustellen und zu ermöglichen, sich der Kindererziehung eben nun doch mehr zu widmen?

    Also, Bezug auf meine Überschrift.

    Rundumschlag

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