CDU Niedersachsen Wulffs geschickte Kabinettsumbildung
Ausgerechnet im Land der konservativen Niedersachsen-CDU wird eine Muslimin Ministerin. Ministerpräsident Wulff will zeigen, dass er sich etwas traut.
© Holger Hollemann

Christian Wulff, Aygül Özkan, Astrid Grotelüschen, Johanna Wanka, Bernd Althusmann (von Links nach Rechts). Wulffs Kabinettsumbildung hat auch bundespolitische Konsequenzen
Kabinettsumbildungen in Landeshauptstädten fallen, wenn sie nicht mit Skandalen verknüpft sind, jenseits der Landesgrenzen meist gar nicht weiter auf und sollen es auch nicht. Für die gleich vier Neuen im Kabinett in Hannover gilt das Gegenteil. Christian Wulff, Ministerpräsident und Stellvertreter Angela Merkels im CDU-Bundesvorsitz, dürfte die Wirkung in Berlin und im Rest der Republik mindestens genau so stark im Blick gehabt haben wie den Effekt in Wiesmoor oder Wolfenbüttel. Das Kabinett Wulff II ist eine Demonstration.
Zeigen will der Mann, der in einem Anfall von Leichtsinn mal von sich behauptet hatte, Kanzler traue er sich nicht – zeigen also will Wulff, was er sich traut. Da wäre, erstens, Aygül Özkan. Die neue Sozialministerin, wenn es sie nicht gäbe, müsste man glatt erfinden: 38 Jahre, in Hamburg geboren, Juristin und vor allem – in der CDU. Ausgerechnet eine Christdemokratin also wird die erste türkischstämmige Ministerin dieser Republik. Es ist noch nicht lange her, da galt der Satz "Deutschland ist ein Einwanderungsland" in der Partei als mutig. Bei Hartgesottenen gilt er bis heute als Hochverrat an christlich-abendländischen Idealen.
Die zweite Frau hat Wulff ebenfalls von außerhalb abgeworben: Johanna Wanka, bisher CDU-Oppositionsführerin in Brandenburg, macht rüber nach Westen als Wissenschaftsministerin. Auch dieser Wechsel fällt aus dem üblichen Rahmen. Die beiden restlichen Neubesetzungen im Kultus- und Landwirtschaftsministerium sind daran gemessen Routine.
Was haften bleibt, ist das Bild einer cleveren Modernisierung. Wulff hat sich, seit er die Wiederwahl geschafft hat, recht ländlich bescheiden gegeben, und auch jetzt spricht er davon, dass die Kabinettsumbildung die Weichen für die Zukunft des Landes stellen solle. Aber der Mann ist 53 Jahre alt, da hat man auch noch allerlei eigene Zukunft vor sich. Und so viele Christdemokraten, die es irgendwann in einer Nach-Merkel-Ära noch mal zu etwas bringen könnten, gibt es ja derzeit nicht.
Gegenüber Jürgen Rüttgers ist der Zeitpunkt, zu dem Wulff seine Demonstration vollführt, übrigens nicht allzu nett. Der Nordrhein-Westfale hat den ersten Integrationsminister der Republik installiert und sucht mit ihm im Migranten-Milieu zu punkten. Das ist für die CDU nach wie vor nicht leicht. Die Bundes-CDU verlegt seit Wochen jede Veranstaltung, die irgendwie mit Integration zu tun hat, nach NRW. Wulff ist auf derlei Schützenhilfe künftig eher nicht mehr angewiesen.
Das Risiko, das der Landesvater damit eingeht, ist begrenzt. Die Niedersachsen-CDU war einmal ziemlich konservativ dominiert, sie ist in den weiten niedersächsischen Landen so richtig in der Moderne zumeist auch noch nicht angekommen. Aber Wulff verbindet die personalpolitische Erneuerung ja nicht mit irgendwelchen umstürzlerischen Taten in der Sache. Ein Türkischstämmige, drei Frauen – ein Symbol, aber keine Revolution. Trotzdem, man schaut nach Hannover. Und das, wie gesagt, ist Wulff ganz recht.
Erschienen im Tagesspiegel vom 20. April
- Datum 20.04.2010 - 10:50 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 37
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...etwas so banales inszenieren muss, und dann auch noch die Zeitungen darüber breichten, dann zeigt das doch ganz gut, in was für einer abartig sexistischen weil konservativen und offenbar zusätzlich noch fremdenfeindlichen Geselslcahft wir uns befinden.
Eine Frau, auch noch eine die mal einen türkischen Pass hatte, wird Ministerin. Wow! Super! Toll! JEtzt ist die CDU ja wieder toll und für alle wählbar. Juhu!
Ich hasse diese ganze Polit-Show
Und dann CDU Gelder für Propgramme gegen rechtsextremismus gekürzt hat ist ja egal. Auch dass die CDU für eine Schulform ist, in der Kinder mit Migrationshintergrund keine Chance haben, ist egal.
Hauptsache eine türkische Frau als ministerin.
Anstatt diese Show zu loben, sollten sich die Mdien vielleicht mal darüber auskotzen, dass zb in Bayern vollkommen offen und ungeniert gesgat wird: Ne, eine Frau als Ministerpräsident geht nicht. Da braucht es einen gestanden Mann.
Der Sexismus und die Ausländerfeindlichkeit in der immernoch konservativen CDU ist kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, wieso Menchen immernoch diese Leute wählen. Da bekomme ich angst, ich als bisexuelle, atheistische Frau und Migrantin.
"Der Sexismus und die Ausländerfeindlichkeit in der immernoch konservativen CDU ist kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, wieso Menchen immernoch diese Leute wählen."
Den Grund für die Popularität der CDU geben Sie selbst in Ihrer Aussage.
Noch lächerlicher als die CDU macht sich Frau Özkan selbst, in dem sie sich aufs billigste und opportunistischste instrumentalisieren lässt.
Wie dumm muss man als Deutsch-Türkin sein, sich überhaupt für die CDU zu engagieren, wenn man doch weiss, dass hartgesottene CDU-Wähler- und das sind nunmal die allermeisten- diese Partei bevorzugen, gerade WEIL sie das rechtsdenkende Lager bedient.
Denkt diese Frau tatsächlich, sie würde in der CDU anerkannt und alle dort würden nun Tränen in den Augen haben ob der gelungenen Integration?
Wie hirnverbrannt muss man sein, um zu glauben, ein Deutsch-Türke mit einem einigermaßen vorhandenen Politk(er)verständnis würde eine CDU wählen, in der Roland Koch Hetzkampagnen gegen Ausländer startet und Sprechfehler Rüttgers gegen faule Rumänen wütet?
Bitte vermeiden Sie trotz aller Kritik derart scharfe Äußerungen, die als beleidigend aufgefasst werden könnten. Danke, die Redaktion/vv
Weder habe ich etwas gegen noch Angst vor Atheisten, noch Lesben, noch Migranten. Sollte aber Ihre Auffassung für einen Menschen, bei dem diese 3 Merkmale zusammen kommen, typisch sein, könnte sich beides ändern.
...keine Ahnung - nämlich von der CDU. Der Gebrauch von Totschlagargumenten ("Sexismus", "Ausländerfeindlichkeit") zeigt deutlich, dass Sie nicht Willen sind, eine sachliche Diskussion zu führen. Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe gehen an der Realität vorbei, wie es bei allen Leuten der Fall ist, die mit solchen Schlagworten operieren.
Im übrigen hat sich auch die CDU nicht mal ansatzweise von diesem absurden "Kampf gegen den Rechtsextremismus", der weitgehend nur ein Buhmann der politischen Linken und ihrer linksfaschistischen Schlägertrupps aus der sog. "Antifa" ist, um dieses Land gesellschaftspolitisch umzukrempeln und jegliche andere politische Ansicht rechts von der SPD zu kriminalisieren, verabschiedet. Es wäre ja schön, wenn unter der neuen Regierung endlich so viel Geld aufgewendet würde, um die Mordbrenner der Antifa-SA, die derzeit die Straßen unsicher machen und den Staat heraufordern, ebenso hartnäckig zu bekämpfen, wie die angebliche Bedrohung von "rechts".
Ebenso Unfug ist die Behauptung, das dreigliedrige Schulsystem (das auch von der CDU - siehe Hamburg - in Frage stellt wird) gäbe Ausländerkindern keine Chance. Zu meiner Zeit hatte ich auch ausländische Mitschüler, die keinesfalls "unter die Räder" kamen, nur weil sie nicht auf einer Einheitsschule waren. Dass Ausländerkinder so schlechte Chancen haben, liegt vor allem an den familiären Hintergründen und an Schulen, in denen es keine "gesunde" Mischung der Schülerschaft mehr gibt.
"Der Sexismus und die Ausländerfeindlichkeit in der immernoch konservativen CDU ist kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, wieso Menchen immernoch diese Leute wählen."
Den Grund für die Popularität der CDU geben Sie selbst in Ihrer Aussage.
Noch lächerlicher als die CDU macht sich Frau Özkan selbst, in dem sie sich aufs billigste und opportunistischste instrumentalisieren lässt.
Wie dumm muss man als Deutsch-Türkin sein, sich überhaupt für die CDU zu engagieren, wenn man doch weiss, dass hartgesottene CDU-Wähler- und das sind nunmal die allermeisten- diese Partei bevorzugen, gerade WEIL sie das rechtsdenkende Lager bedient.
Denkt diese Frau tatsächlich, sie würde in der CDU anerkannt und alle dort würden nun Tränen in den Augen haben ob der gelungenen Integration?
Wie hirnverbrannt muss man sein, um zu glauben, ein Deutsch-Türke mit einem einigermaßen vorhandenen Politk(er)verständnis würde eine CDU wählen, in der Roland Koch Hetzkampagnen gegen Ausländer startet und Sprechfehler Rüttgers gegen faule Rumänen wütet?
Bitte vermeiden Sie trotz aller Kritik derart scharfe Äußerungen, die als beleidigend aufgefasst werden könnten. Danke, die Redaktion/vv
Weder habe ich etwas gegen noch Angst vor Atheisten, noch Lesben, noch Migranten. Sollte aber Ihre Auffassung für einen Menschen, bei dem diese 3 Merkmale zusammen kommen, typisch sein, könnte sich beides ändern.
...keine Ahnung - nämlich von der CDU. Der Gebrauch von Totschlagargumenten ("Sexismus", "Ausländerfeindlichkeit") zeigt deutlich, dass Sie nicht Willen sind, eine sachliche Diskussion zu führen. Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe gehen an der Realität vorbei, wie es bei allen Leuten der Fall ist, die mit solchen Schlagworten operieren.
Im übrigen hat sich auch die CDU nicht mal ansatzweise von diesem absurden "Kampf gegen den Rechtsextremismus", der weitgehend nur ein Buhmann der politischen Linken und ihrer linksfaschistischen Schlägertrupps aus der sog. "Antifa" ist, um dieses Land gesellschaftspolitisch umzukrempeln und jegliche andere politische Ansicht rechts von der SPD zu kriminalisieren, verabschiedet. Es wäre ja schön, wenn unter der neuen Regierung endlich so viel Geld aufgewendet würde, um die Mordbrenner der Antifa-SA, die derzeit die Straßen unsicher machen und den Staat heraufordern, ebenso hartnäckig zu bekämpfen, wie die angebliche Bedrohung von "rechts".
Ebenso Unfug ist die Behauptung, das dreigliedrige Schulsystem (das auch von der CDU - siehe Hamburg - in Frage stellt wird) gäbe Ausländerkindern keine Chance. Zu meiner Zeit hatte ich auch ausländische Mitschüler, die keinesfalls "unter die Räder" kamen, nur weil sie nicht auf einer Einheitsschule waren. Dass Ausländerkinder so schlechte Chancen haben, liegt vor allem an den familiären Hintergründen und an Schulen, in denen es keine "gesunde" Mischung der Schülerschaft mehr gibt.
Für mich Alibifrauen,man hat nichts gegen Muslime und Ost-
deutsche!Die Sensation wird die Deutschtürkin als Ministerin
sein,denn 20 Jahre nach der Wiedereinigung immer noch von
den Ostdeutschen zureden,ist für mich Nonsens,denn es gibt
nur Deutsche,aber das scheint bei vielen Menschen noch nicht
angekommen zu sein.Das Gleiche gilt für mich mit der anderen
Ministerin,der Deutschtürkin,ich bin in Niedersachsen gebo-
ren und weiss,wie die ältere Landbevölkerung tickt,wo Wulff
seine Stimmen holt!Der Schuss könnte nach hinten losgehen,
viele sind Konsevativ und soviel junge Wähler hat die CDU
nicht bei mir zu Hause.Wulff will Stimmen von den Türken und
wird dafür auf dem Lande welche abgeben!Ob sich damit Stimm-
en im Weser-Ems-Raum wie Vechta,Meppen,Lingen oder Osnabrück
erzielen lassen,bezweifle ich,Ostfriesland und mein Zuhause
bei Bremen wählen andere Parteien.Eine Deutschtürkin in sein
Kabinett zu holen hat für mich eine Alibifunktion,zeigen das
es auch als Migrantin schaffen bis in die Politik,was Aus-
nahmen sind und um die Migranten besser zu integrieren.Soll-
te der Plan scheitern,so hat man es wenigstens versucht und
die Schuldfrage bleibt offen.
Warum gibt es die erste türkischstämmige Landesministerin bei der CDU?
Warum ist der erste Bundesminister mit Migrationshintergrund aus der FDP?
Warum hat die erste weibliche Kanzlerin ein CDU-Parteibuch?
Angeblich sind CDU und FDP doch erzreaktionäre Parteien, bei denen Frauen an der Herd gekettet und Ausländer allenfalls als Hilfsarbeiter geduldet werden. So entnehme ich das zumindest der Propaganda von SPD, Grünen und Linkspartei? Oder ist das nur Wahlkampf- Schwindelei?
Warum hatte die SPD eigentlich noch nie eine weibliche Parteivorsitzende? Haben die nur minderqualifizierte Quotenfrauen, denen man den Job nicht zutraut?
deren Antwort sehr interessant wäre.
deren Antwort sehr interessant wäre.
Frau Özkan ist Deutsche, türkischer Abstammung.
Herr Wulf ist MP in Niedersachsen und Chef im Ring.
Er kann solange und so oft wie er will sein Kabinett umbesetzen, vorausgesetzt er findet jemanden.
Nur einer trägt die Verantwortung, das ist der MP.
Diese Verantwortung nimmt ihm keiner ab.
Geht es schief, schreien alle ans Kreuz mit ihm.
Geht es gut, sagen die Gleichen: Haben wir doch schon immer gesagt das war richtig.
Nun lasst die Frau doch in Gottes Namen erst einmal arbeiten.
Diese Wahl wird den Wulff sehr viele Wählerstimmen kosten.
So viele kann der bei den Türken gar nicht abfischen, wie ihm die deutschen Wähler davonlaufen...
Ministerpräsident Wulff erneuert sein Kabinett - na, das hätte Mappus auch dringend nötig. Denn Wissenschaftsminister Frankenberg ist bekannt dafür, dass dieser rechtswidrige Handlungen an Patienten nicht nur duldet, sondern die Täter zudem mit Beförderung und finanziellen Zuwendungen in Millionenhöhe belohnt (google: Friedl, Mertelsmann). Die Experimente von Mertelsmann hatten ausweislich der Süddeutschen der Klinik pro Patient 75.000,00 Euro eingebracht. Wen störts da schon, das die Patienten kurz drauf verstorben sind und vor Studienbeginn nicht ausreichend aufgeklärt wurden.
Und Justizminister Goll sorgt mithilfe einer entsprechenden Besetzung der Justizbehörden dafür, dass Patienten und Hinterbliebene keinen Ärger machen können. Ausweislich einem Bericht der BZ vom 16.07.2007 waren Zeugenaussagen, die Ex-MP Oettinger in Verbindung mit Bestechungsgeldern in der Flowtex-Affäre brachten, in den Schubladen der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe verschwunden.
Bei den zuständigen Staatsanwälten handelte es sich um Peter Häberle und Christine Hügel. Aus Dankbarkeit für deren loyale Arbeitsweise hatten Goll Oettinger Häberle 2007 zum Leiter der StA Freiburg ernannt und Hügel anno 2009 zur Präsidentin am OLG Karlsruhe. In dieser Folge werden Strafanträge von Patienten, die sich gegen Mediziner richten, regelmässig unter einem Vorwand eingestellt.
Auf diese Art wurde sichergestellt, dass an Krankenhäusern zwecks Forschung und Profit hemmungslos drauflosgehunzt werden kann.
Jetzt haben wir also Astrid Grotelüschen als Landwirtschaftsministerin. Sie wird die Putendynastie Ahlhorn GmbH, deren Prokuristin und Geschäftsführerin sie ist, würdig im Amt vertreten. Dass es sich hier um eine unzulässige Verknüpfung von privaten Interessen mit einem öffentlichen Amt handelt, merkt in dieser Republik offensichtlich niemand mehr. Dass es sich darüber hinaus auch noch um eine Provokation der vielen Bürger durch Ministerpräsident Wulff handelt, die sich zur Zeit niedersachsenweit gegen den Hühnermastwahnsinn der Firmen Rothkötter und Wiesenhof engagieren, wissen wohl nur Eingeweihte. Unsere uralten Kulturlandschaften werden vergewaltigt und zu Agrarindustrieparks umgewandelt, ganz nach dem Motto: Eigennutz vor Allgemeinwohl. Frau Grotelüschen wird das Ihrige tun, um diese tier- und menschenverachtende Politik durchzudrücken. Früher saßen die Lobbyisten in den Fluren und Casinos, heute sind die selbst Minister und Ministerinnen. Es überkommt mich ein Ekel und noch schlimmer finde ich, dass niemand im Lande wach wird und die Stimme erhebt, damit solche Machenschaften aufhören! Weichspüler Wulff spuckt auf die Bürger seines Landes und grinst dazu werbewirksam in die Kameras. Angela wird begeistert sein!
Frau Grotelüschen - Geschäftsführerin der Ahlhorn GmbH, wie Sie richtig in Ihrem Kommentar erwähnen - ist doch zunächst einmal eine würdige Vertreterin für Ihr Amt.
Mir ist es lieber, dass das Amt von jemandem bekleidet wird, der sich mit der Materie versteht, als jemand, der das Amt aus Machtanspruchs- oder Machterhaltsgründen inne hat.
Ihr im Vorfeld Lobbyismus vorzuwerfen, halte ich für sehr fahrlässig und unfair. Natürlich wird sich Frau Grotelüschen erst beweisen müssen und sie steht dabei doch unter Aufsicht von Menschen wie Ihnen.
Ein Fehltritt wird sie daher teuer zu stehen kommen und kann sie schnell ihr Amt kosten.
Zum Thema Wiesenhof und Rothkötter und zu Ihrem Hinweis auf "Eingeweihte":
Mir fällt dazu die Geschichte über eine Elterntierfarm in der Nähe von Bremen ein, ausgestrahlt von "report Mainz", die mich zunächst sehr schockierte. Inhaltlich ging es um den Umgang mit den dortigen Tieren. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Aktivistin, die Wiesenhof mit dem Video belasteten, selbst Betreiberin der Farm war und das Video selbst produzierte.
Nachzulesen gibt es die Geschichte auf der Website des Konzerns.
Frau Grotelüschen - Geschäftsführerin der Ahlhorn GmbH, wie Sie richtig in Ihrem Kommentar erwähnen - ist doch zunächst einmal eine würdige Vertreterin für Ihr Amt.
Mir ist es lieber, dass das Amt von jemandem bekleidet wird, der sich mit der Materie versteht, als jemand, der das Amt aus Machtanspruchs- oder Machterhaltsgründen inne hat.
Ihr im Vorfeld Lobbyismus vorzuwerfen, halte ich für sehr fahrlässig und unfair. Natürlich wird sich Frau Grotelüschen erst beweisen müssen und sie steht dabei doch unter Aufsicht von Menschen wie Ihnen.
Ein Fehltritt wird sie daher teuer zu stehen kommen und kann sie schnell ihr Amt kosten.
Zum Thema Wiesenhof und Rothkötter und zu Ihrem Hinweis auf "Eingeweihte":
Mir fällt dazu die Geschichte über eine Elterntierfarm in der Nähe von Bremen ein, ausgestrahlt von "report Mainz", die mich zunächst sehr schockierte. Inhaltlich ging es um den Umgang mit den dortigen Tieren. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Aktivistin, die Wiesenhof mit dem Video belasteten, selbst Betreiberin der Farm war und das Video selbst produzierte.
Nachzulesen gibt es die Geschichte auf der Website des Konzerns.
"Der Sexismus und die Ausländerfeindlichkeit in der immernoch konservativen CDU ist kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, wieso Menchen immernoch diese Leute wählen."
Den Grund für die Popularität der CDU geben Sie selbst in Ihrer Aussage.
Noch lächerlicher als die CDU macht sich Frau Özkan selbst, in dem sie sich aufs billigste und opportunistischste instrumentalisieren lässt.
Wie dumm muss man als Deutsch-Türkin sein, sich überhaupt für die CDU zu engagieren, wenn man doch weiss, dass hartgesottene CDU-Wähler- und das sind nunmal die allermeisten- diese Partei bevorzugen, gerade WEIL sie das rechtsdenkende Lager bedient.
Denkt diese Frau tatsächlich, sie würde in der CDU anerkannt und alle dort würden nun Tränen in den Augen haben ob der gelungenen Integration?
Wie hirnverbrannt muss man sein, um zu glauben, ein Deutsch-Türke mit einem einigermaßen vorhandenen Politk(er)verständnis würde eine CDU wählen, in der Roland Koch Hetzkampagnen gegen Ausländer startet und Sprechfehler Rüttgers gegen faule Rumänen wütet?
Bitte vermeiden Sie trotz aller Kritik derart scharfe Äußerungen, die als beleidigend aufgefasst werden könnten. Danke, die Redaktion/vv
Angesichts Ihrer Beschimpfungen würde ich nicht mal als nicht hartgesottener CDU Wähler mit Ihnen reden, geschwiege denn über Ihre Ausfälle nachdenken.
Die CDU sollte mal kurz innehalten und sich vor Augen führen dass heutzutage ernsthaft konservative Wähler gerade in den türkischstämmigen Milieus zu finden sind.
Welcher deutschstämmige Großstädter ist den noch wirklich wertkonservativ??
Auch z.B. ein Kroate der Etwas auf sich hält kann über B90/Grünen nur müde lächeln.
Da warten doch mehrere Millionen ungenutzter Stimmen auf die CDU.
Ich denke schon, dass sich Frau Özkan von der CDU akzeptiert und bestätigt fühlt, denn sonst würde sie dieses Amt wohl kaum annehmen.
Genauso beschweren Sie sich doch wahrscheinlich darüber, dass es in der CDU keine Politiker mit Migrationshintergrund gibt und nehmen dies zum Anlass, sie eine Partei des "rechtsdenkenden Lager(s)" zu nennen.
Natürlich gibt es Hardliner in der CDU, die gibt es in jeder Partei - so z.B. beim Ex-Finanzsenator des Berliner Senats.
Diese befinden sich jedoch in einer absoluten Minderheit. Ich möchte dieser Minderheit in keiner Weise zuspielen oder sie gar verharmlosen, aber hier zu pauschalisieren und die CDU eine Partei des "rechtsdenkende Lager(s)" zu nennen ist schlicht nicht zutreffend.
...auf einmal! Roland Koch hat zu keinem Zeitpunkt "Hetzkampagnen gegen Ausländer" gestartet. Dass es die politische Linke und besimmte Ausländergruppen bis heute ärgert, dass sich die hessische CDU damals als kampagnenfähiger als die Linksparteien gezeigt hat, dafür kann Herr Koch nichts. Es ging um die doppelte Staatsbürgerschaft, was ein legitimes Anliegen war. Das hatte damals und hat heute nix mit "Hetze gegen Ausländer" zu tun!
Interessant ist übrigens, dass die CDU ganz offensichtlich viel fortschrittlicher zu sein scheint, als es Ihnen und der Linken passt. Erstaunlicherweise ist es die CDU, die eine türkischstämmige Frau als Ministerin aufstellt, das haben nicht mal die Grünen geschafft. Von der alten Mutti SPD oder den Kommunisten ganz abgesehen. Bis heute haben es diese Parteien nicht mal geschafft, ihre Quotenregelungen zu überwinden. Da ist die CDU moderner, die wird seit geraumer Zeit von eine Frau geführt. Damit steht die CDU besser da, als alle anderen Parteien. Versuchen Sie es doch bei Gelegenheit mit sachlicher Kritik anstatt mit Rabulistik.
Entfernt aufgrund von Doppelposting. Die Redaktion/cs
Angesichts Ihrer Beschimpfungen würde ich nicht mal als nicht hartgesottener CDU Wähler mit Ihnen reden, geschwiege denn über Ihre Ausfälle nachdenken.
Die CDU sollte mal kurz innehalten und sich vor Augen führen dass heutzutage ernsthaft konservative Wähler gerade in den türkischstämmigen Milieus zu finden sind.
Welcher deutschstämmige Großstädter ist den noch wirklich wertkonservativ??
Auch z.B. ein Kroate der Etwas auf sich hält kann über B90/Grünen nur müde lächeln.
Da warten doch mehrere Millionen ungenutzter Stimmen auf die CDU.
Ich denke schon, dass sich Frau Özkan von der CDU akzeptiert und bestätigt fühlt, denn sonst würde sie dieses Amt wohl kaum annehmen.
Genauso beschweren Sie sich doch wahrscheinlich darüber, dass es in der CDU keine Politiker mit Migrationshintergrund gibt und nehmen dies zum Anlass, sie eine Partei des "rechtsdenkenden Lager(s)" zu nennen.
Natürlich gibt es Hardliner in der CDU, die gibt es in jeder Partei - so z.B. beim Ex-Finanzsenator des Berliner Senats.
Diese befinden sich jedoch in einer absoluten Minderheit. Ich möchte dieser Minderheit in keiner Weise zuspielen oder sie gar verharmlosen, aber hier zu pauschalisieren und die CDU eine Partei des "rechtsdenkende Lager(s)" zu nennen ist schlicht nicht zutreffend.
...auf einmal! Roland Koch hat zu keinem Zeitpunkt "Hetzkampagnen gegen Ausländer" gestartet. Dass es die politische Linke und besimmte Ausländergruppen bis heute ärgert, dass sich die hessische CDU damals als kampagnenfähiger als die Linksparteien gezeigt hat, dafür kann Herr Koch nichts. Es ging um die doppelte Staatsbürgerschaft, was ein legitimes Anliegen war. Das hatte damals und hat heute nix mit "Hetze gegen Ausländer" zu tun!
Interessant ist übrigens, dass die CDU ganz offensichtlich viel fortschrittlicher zu sein scheint, als es Ihnen und der Linken passt. Erstaunlicherweise ist es die CDU, die eine türkischstämmige Frau als Ministerin aufstellt, das haben nicht mal die Grünen geschafft. Von der alten Mutti SPD oder den Kommunisten ganz abgesehen. Bis heute haben es diese Parteien nicht mal geschafft, ihre Quotenregelungen zu überwinden. Da ist die CDU moderner, die wird seit geraumer Zeit von eine Frau geführt. Damit steht die CDU besser da, als alle anderen Parteien. Versuchen Sie es doch bei Gelegenheit mit sachlicher Kritik anstatt mit Rabulistik.
Entfernt aufgrund von Doppelposting. Die Redaktion/cs
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