Rücktritt Köhler Was heißt hier respektlos?
Der Bundespräsident wirft hin und lässt die Bürger ratlos zurück. Das schadet dem Land. Und spricht dem selbst eingeforderten Respekt vor dem Amt Hohn. Ein Kommentar
Noch im letzten Moment seiner Amtszeit kehrt sich das eigene Wort gegen Bundespräsident Horst Köhler. Die jüngste Kritik an ihm, gegründet auf einer missverständlichen Interview-Äußerung nach einer Afghanistanreise, lasse den notwendigen Respekt an seinem Amt vermissen, sagte der Präsident . Die Worte beschreiben, was sein Rücktritt ausdrückt: mangelnden Respekt vor dem Amt, vor der Lage des Landes, vor dem, was Bürger sich von ihrem Staatsoberhaupt erwarten dürfen.
Der Bundespräsident wirkt durch das Wort. So will es das Grundgesetz. Es billigt dem Staatsoberhaupt keine handelnde Macht zu. Seine Aufgabe ist es, das Gemeinwesen zu repräsentieren; der Bundespräsident, das ist vor allem ein Symbol der Einheit über allem Parteienstreit, ein integrativer Bezugspunkt für die Bürger. Als solchen hat sich Köhler verstanden, wenn er "unbequem" sein wollte, nicht Politiker, sondern ein "Bürgerpräsident".
Als solcher aber darf Köhler seine Bürger nicht fragend und ratlos zurücklassen. Seine Stärke müsste es ja gerade sein, sich über die Kanonenbootrhetorik eines Jürgen Trittin zu erheben. Sein Selbstbewusstsein müsste darüber hinweggehen, sich vom Schweigen der Kanzlerin in der Sache nicht ausreichend unterstützt zu sehen.
Denn was kann einem Bundespräsidenten schon geschehen, wenn er Fehler macht? Weil er keine operationelle Macht hat, wird ihn niemand allzu sehr bedrängen; im schlimmsten Fall heißt es abzuwarten, bis die Zeit über einen Fauxpas hinweg geflossen ist. Köhler hat damit Erfahrung. Schon manches Mal hat er sich sprachlich verholpert, beim Volk blieb er dennoch einer der beliebtesten Politiker.
- Wer rückt nach?
-
Der Rücktritt eines Bundespräsidenten kam bislang in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie vor. Das Grundgesetz regelt die Sache wie folgt:
Bis zur Wahl eines neuen deutschen Staatsoberhaupts führt der Präsident des Bundesrates kommissarisch die Amtsgeschäfte.
Das ist im Augenblick der Bremer Regierungschef und SPD-Politiker Jens Böhrnsen.
- Wann wird von wem gewählt?
-
Für die Wahl des Bundespräsidenten ist die Bundesversammlung zuständig. Sie setzt sich zu gleichen Teilen zusammen aus den Mitgliedern des Bundestages und aus Personen, die von den Landesparlamenten bestimmt werden.
Nach dem Grundgesetz muss die Bundesversammlung nun spätestens in dreißig Tagen zusammentreten, um ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Das heißt, der Nachfolger des zurückgetretenen Horst Köhler muss bis zum 30. Juni gewählt sein.
Noch ist unklar, ob sich bei der neuen Wahl ein Kandidat der schwarz-gelben Bundesregierung oder aber die Opposition durchsetzen wird. Die parteipolitische Zusammensetzung der Bundesversammlung hat sich nach der NRW-Wahl verändert. Wie stark, wird nun auf der Grundlage der aktuellen Bevölkerungszahlen berechnet.
- Die umstrittene Äußerung
-
Als Grund für seinen Rücktritt nannte Horst Köhler die Diskussion um seine jüngsten Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.
Wörtlich hatte Köhler im Deutschlandradio gesagt:
"In meiner Einschätzung sind wir insgesamt auf dem Wege, in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe, mit dieser Außenhandelsabhängigkeit, auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren – zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch negativ auf unsere Chancen zurückschlagen, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden – und ich glaube wir sind auf einem nicht so schlechten Weg."
Selbst wenn er nun zu der Erkenntnis gekommen sein sollte, er finde im politischen Berlin kein Gehör mehr und dringe mit seinen Worten nicht mehr durch, hätte man einen geordneten, sorgsam vorbereiteten Rückzug verstehen können. Nicht aber diese beleidigte Flucht aus dem Amt. Darin unterscheidet sich Köhlers Abgang von der Ankündigung Roland Kochs . Der hessische Ministerpräsident folgt einem wohl abgewogenen Plan. Köhler wirft den Plunder hin.
Seinem Land, dem er schwor, Schaden von ihm abzuwenden, erweist Köhler einen Bärendienst. Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise , zu einer Zeit, da die Bundesregierung wankt, setzt er eine Staatskrise obenauf.
2004 stilisierten Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle Köhler zum Symbol des Neuanfangs. Ein Bündnis aus Christdemokraten und Liberalen sollte der Gegenentwurf sein zur rot-grünen Regierung. Mit seinem Schritt hat Köhler nun das Potenzial, abermals zum Symbol zu werden: für ein bröselndes schwarz-gelbes Projekt, gescheitert, kaum dass es begonnen hat.
In der kommenden Woche steht Angela Merkel vor den vielleicht schwierigsten Verhandlungen ihrer Kanzlerschaft. Die Koalition muss sparen , ohne die Konjunktur abzuwürgen, überhaupt muss sie handlungsfähig werden. Der liberale Koalitionspartner muss sich bewegen, ohne sein Gesicht zu verlieren, zugleich muss die Tür für die Opposition, die bald schon via Nordrhein-Westfalen und den Bundesrat mitregieren wird, offen gehalten werden.
Wann, wenn nicht jetzt, bräuchte es das integrierende Wort eines Präsidenten, eines Mannes, der die Notwendigkeiten dieser Krise versteht, und sie zu erklären weiß. Der die Märkte beim Namen nennt: "Monster". Der das Primat der Politik einfordert: "Es braucht einen starken Staat, der dem Markt Regeln setzt." Der neue Maßstäbe definiert, anhand derer wir am Zusammenhalt unserer angegriffenen Wohlstandgesellschaft arbeiten können: "Wir können uns nicht mehr hauptsächlich auf wirtschaftliches Wachstum als Problemlöser und Friedensstifter in unserer Gesellschaft verlassen." Alles Worte, die Horst Köhler prägte.
Mag sein, der Mann scheiterte an der Überforderung, die diesem Amt innewohnt, das soviel fordert und zugleich so wenige Möglichkeiten offen hält. Mag sein, er ist daran verzweifelt, dass Sachargumente nicht gehört wurden. Mag sein, die Erkenntnis, dass sich das einzige eigene Machtmittel, das Wort, gegen ihn wandte, hat ihn zuletzt aus dem Amt getrieben.
Doch mit dieser Art des Rückzugs nimmt Köhler seinem Amt die letzte Kraft. Wer soll nun folgen, innerhalb von nur 30 Tagen gesucht, dem nicht der Ruch des flott ausgezählten Pappkameraden anhaftet? Horst Köhler bittet um Verständnis für seine Entscheidung. Allein – wie soll man das verstehen.
- Datum 31.05.2010 - 19:29 Uhr
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" [..]
Ich bin der Schirmherr dieses Krötentunnels
Es ist mir eine Ehre
Jetzt kommt ein Grußwort für Hartz IV-Empfänger
Ihr Schicksal trifft mich auch persönlich
Sie halten sich für überflüssig
Es geht mir da ganz ähnlich
[..]"
aus: Rainald Grebe "Der Präsident"
Wir werden Sie nicht vermissen.
....einer Demokratie ein, wie man sieht sichtbares Instrument im Köcher des Bundespräsidenten. Die Frage scheint, was er erreichen wollte damit. Vielleicht hätte er uns das noch mitgeben können.
Warum hat er Rumpsfelds Feststellung nicht berücksichtigt, die Demokratie sei etwas ist, das man jeden Morgen nach dem Aufstehen machen muss. Ist es das, was Köhler gestern tat? Was wollte er anstoßen? Und wollte er nichts bewirken, als seine eigene Ruhe wieder zu bekommen?
Wir werden Sie nicht vermissen.
....einer Demokratie ein, wie man sieht sichtbares Instrument im Köcher des Bundespräsidenten. Die Frage scheint, was er erreichen wollte damit. Vielleicht hätte er uns das noch mitgeben können.
Warum hat er Rumpsfelds Feststellung nicht berücksichtigt, die Demokratie sei etwas ist, das man jeden Morgen nach dem Aufstehen machen muss. Ist es das, was Köhler gestern tat? Was wollte er anstoßen? Und wollte er nichts bewirken, als seine eigene Ruhe wieder zu bekommen?
Einer Position der so wenig Respekt gezollt wird wie bei uns, muss man sich nicht verpflichtet fühlen.
Wenn man sich auf sprachliches "Verholpern" bezieht, so ist die Kritik daran zumindest fadenscheinig.
Denn nur im Hinblick auf Außenwirkung kann das problematisch sein, in der Innenwirkung ist die nationale Illoyalität so weit vorangekommen, das wir uns mit solcherlei diffamierenden Scheingefechten politisch selbst und vollständig lahmgelegt haben.
Ich würde auch das Handtuch werfen und sehen wenigsten das eigene Scherflein noch in Trockene zu bekommen, wenn fürs Ganze nichts mehr zu bewegen ist.
H.
Köhler wollte doch nichts lieber als einen Grund finden, den Büttel endlich hinzuwerfen.
Nachdem die Bundeswehr auch künftig für die wirtschaftlichen Interessen für das Land unserer Grösse eingesetzt werden soll, ist die Frage, ob Kanonenboot-Horsti sich noch auf der Grundlage unserer Verfassung bewegt, mehr als berechtigt.
Dennoch ist es kein Novum: Lübke hat auch schon einmal hingeworfen, er konnte sich aber nicht mehr so genau daran erinnern.
"Seinem Land, dem er schwor, Schaden von ihm abzuwenden, erweist Köhler einen Bärendienst. Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise, zu einer Zeit, da die Bundesregierung wankt, setzt er eine Staatskrise obenauf."
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Horst Köhler hat diesem Amt kein Respekt gegenüber gebracht. Er war nicht ein gewählter Tyrann oder Aufsichtsratvorsitzender der Deutschland AG. Er war erster Repräsentant und damit erster Dienstleister des Landes. Ein wenig mehr Demut diesem Amt gegenüber hätten ihn gut zu Gesicht gestanden.
Dem wohlgesonnene Umgang der Medien hat er zu verdanken, dass er in der Bevölkerung so beliebt ist. Nun sollte endlich die Wahrheit über die seltsame Amtsführung des guten IWF-Beamten in diesem Staatsamt ans Licht und ein guter, überparteilicher Politiker wie früher Rau, Herzog und Weizäcker ins Amt. Diese Männer waren gute Politiker und noch bessere Bundespräsidenten im Amt. An ihnen konnte sich Köhler in den letzten zwei Jahren nicht messen.
Die Einstellung die sie vertreten kann man auch als Ursache betrachten. Es ist eine Frage der Position und Überzeugung, die man einnimmt.
Wenn sie bezüglich seiner Amtsführung so unzufrieden waren, dann ist ihre jetzige Verurteilung des Rücktrittes diesem Vorurteil geschuldet.
Herr Köhler wird sein Amt aber kaum angetreten haben, um ihre Vorstellungen zu befriedigen, was eine vernünftige Amtsführung wäre. Weder wollte er noch konnte er offensichtlich diesen Vorstellungen folgen.
Da sollten Sie einen Rücktritt, der sich als Konsequenz gerade daraus ergibt, dass viele wohl ihre Meinung teilen, eher als konsequent begrüßen.
Eine Staatskrise ergibt sich daraus nicht.
Es sei denn, dass niemand mehr mit passender Reputation bereit wäre, Vorstellungen wie Sie sie haben, zu vertreten.
Das wäre dann aber weniger ein Problem Köhlers, sondern ggf. eher ein Grund diese Vorstellungen zu hinterfragen.
H.
Das ist ein gutes Stichwort! Wenn das von Köhler keine illoyale Handlung war, dann sehe ich nicht mehr durch.
Ich stelle jetzt einmal eine persönliche Theorie in den Raum:
1. Köhler ist ein überzeugter Zionist, der es in der Weltbank zu etwas gebracht hat.
2. Deutsche Politiker, sich dieser Tatsache wohl bewußt, hielten es für einen schlauen Schachzug, genau diesen Mann "mit guten Verbindungen" zum Aushängeschild zu küren.
3. Das Interview, welches er im Zustand der Erschöpfung gab, enthielt wesentlich mehr innere Wahrheit, als er zugeben oder wiederrufen hätte wollen. (Aber "Krieg für die Wirtschaft" - das ist wahrlich keine "deutsche" Position.)
4. Am Tage des unsäglichen Angriffs auf den Gaza-Konvoi wäre es auch an Köhler gewesen, öffentlich von Israel Verhältnismäßigkeit zu fordern. Das wollte er seinen "guten Verbindungen" aber keinesfalls antun - noch dazu amtsmüde, weil bekanntermaßen ohne besonderen Rückhalt in der deutschen Politik.
5. Der Rücktritt.
Schaun´ wir mal, wo sein Leben ihn jetzt hinführt...
Köhler wollte doch nichts lieber als einen Grund finden, den Büttel endlich hinzuwerfen.
Nachdem die Bundeswehr auch künftig für die wirtschaftlichen Interessen für das Land unserer Grösse eingesetzt werden soll, ist die Frage, ob Kanonenboot-Horsti sich noch auf der Grundlage unserer Verfassung bewegt, mehr als berechtigt.
Dennoch ist es kein Novum: Lübke hat auch schon einmal hingeworfen, er konnte sich aber nicht mehr so genau daran erinnern.
"Seinem Land, dem er schwor, Schaden von ihm abzuwenden, erweist Köhler einen Bärendienst. Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise, zu einer Zeit, da die Bundesregierung wankt, setzt er eine Staatskrise obenauf."
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Horst Köhler hat diesem Amt kein Respekt gegenüber gebracht. Er war nicht ein gewählter Tyrann oder Aufsichtsratvorsitzender der Deutschland AG. Er war erster Repräsentant und damit erster Dienstleister des Landes. Ein wenig mehr Demut diesem Amt gegenüber hätten ihn gut zu Gesicht gestanden.
Dem wohlgesonnene Umgang der Medien hat er zu verdanken, dass er in der Bevölkerung so beliebt ist. Nun sollte endlich die Wahrheit über die seltsame Amtsführung des guten IWF-Beamten in diesem Staatsamt ans Licht und ein guter, überparteilicher Politiker wie früher Rau, Herzog und Weizäcker ins Amt. Diese Männer waren gute Politiker und noch bessere Bundespräsidenten im Amt. An ihnen konnte sich Köhler in den letzten zwei Jahren nicht messen.
Die Einstellung die sie vertreten kann man auch als Ursache betrachten. Es ist eine Frage der Position und Überzeugung, die man einnimmt.
Wenn sie bezüglich seiner Amtsführung so unzufrieden waren, dann ist ihre jetzige Verurteilung des Rücktrittes diesem Vorurteil geschuldet.
Herr Köhler wird sein Amt aber kaum angetreten haben, um ihre Vorstellungen zu befriedigen, was eine vernünftige Amtsführung wäre. Weder wollte er noch konnte er offensichtlich diesen Vorstellungen folgen.
Da sollten Sie einen Rücktritt, der sich als Konsequenz gerade daraus ergibt, dass viele wohl ihre Meinung teilen, eher als konsequent begrüßen.
Eine Staatskrise ergibt sich daraus nicht.
Es sei denn, dass niemand mehr mit passender Reputation bereit wäre, Vorstellungen wie Sie sie haben, zu vertreten.
Das wäre dann aber weniger ein Problem Köhlers, sondern ggf. eher ein Grund diese Vorstellungen zu hinterfragen.
H.
Das ist ein gutes Stichwort! Wenn das von Köhler keine illoyale Handlung war, dann sehe ich nicht mehr durch.
Ich stelle jetzt einmal eine persönliche Theorie in den Raum:
1. Köhler ist ein überzeugter Zionist, der es in der Weltbank zu etwas gebracht hat.
2. Deutsche Politiker, sich dieser Tatsache wohl bewußt, hielten es für einen schlauen Schachzug, genau diesen Mann "mit guten Verbindungen" zum Aushängeschild zu küren.
3. Das Interview, welches er im Zustand der Erschöpfung gab, enthielt wesentlich mehr innere Wahrheit, als er zugeben oder wiederrufen hätte wollen. (Aber "Krieg für die Wirtschaft" - das ist wahrlich keine "deutsche" Position.)
4. Am Tage des unsäglichen Angriffs auf den Gaza-Konvoi wäre es auch an Köhler gewesen, öffentlich von Israel Verhältnismäßigkeit zu fordern. Das wollte er seinen "guten Verbindungen" aber keinesfalls antun - noch dazu amtsmüde, weil bekanntermaßen ohne besonderen Rückhalt in der deutschen Politik.
5. Der Rücktritt.
Schaun´ wir mal, wo sein Leben ihn jetzt hinführt...
ob der Herr Bundespraesident bei seinem Ruecktritt nur an sich oder auch an uns Buerger gedacht hat. Noch nie gab es
so einen Eklat wuerde ich sagen, hat Herr Koehler daran gedacht, welch Gerangel er um seine Nachfolge entfacht hat und entspricht dies seinem Interesse, ich glaube nein und das erscheint mir mehr ein Kompliment IHM gegenueber zu sein. Was werden WIR nun wohl ertragen muessen ! warum mutet er UNS sowas zu ? Aus meiner Sicht haette man auch einen Ruecktritt ins Gespraech bringen koennen, angesichts unserer derzeit maroden Regierung in Berlin, die noch
nicht einmal"unsere" BANKER zur Verantwortung ziehen kann,angesichts dessen dass wir mit den Profilneurosen der Herren TRITTIN und WESTERWELLE leben muessen, haette er UNS
nicht SO im Stich lassen duerfen, aber ALLES GUTE HERR KOEHLER und danke fuer Ihre bisherige Amtszeit !
...Präsidentenschelte: "Zeit"würdig.
... im Tonfall wohl, dem Inhalte nach nicht. Zuustimmen ist dem Kommentator darin, daß die Flucht aus dem Amt, wie begrenzt dessen Macht auch immer sein mag, diesem Land nicht gut tut und des gemeinen Bürgers Ratlosigkeit angesichts dessen, was sich hier noch Politik nennt, weiter verstärkt. Aber daß sein Abgang der Regierung, namentlich der Kanzlerin schade? Da wird Ursache und Wirkung verwechselt. Was schadet, ist die vornehmlich dieser Kanzlerin zuzuschreibende Art und Weise zu regieren - durch Ausweichen, Untätigbleiben, Aussitzen, Wegducken, inhaltsleeres Versprechen. Einzig rasant an diesem enervierenden, irritierenden und frustrierenden Politikstil ist der Wechsel der Meinung, und einzig zuverlässig bleibt die Unzuverlässigkeit politischer Aussagen. Köhlers Rücktritt mag inakzeptabel in der Form sein, in der Sache erscheint er als die fast unvermeidliche Konsequenz aus und in solcher Art Politzirkus.
... im Tonfall wohl, dem Inhalte nach nicht. Zuustimmen ist dem Kommentator darin, daß die Flucht aus dem Amt, wie begrenzt dessen Macht auch immer sein mag, diesem Land nicht gut tut und des gemeinen Bürgers Ratlosigkeit angesichts dessen, was sich hier noch Politik nennt, weiter verstärkt. Aber daß sein Abgang der Regierung, namentlich der Kanzlerin schade? Da wird Ursache und Wirkung verwechselt. Was schadet, ist die vornehmlich dieser Kanzlerin zuzuschreibende Art und Weise zu regieren - durch Ausweichen, Untätigbleiben, Aussitzen, Wegducken, inhaltsleeres Versprechen. Einzig rasant an diesem enervierenden, irritierenden und frustrierenden Politikstil ist der Wechsel der Meinung, und einzig zuverlässig bleibt die Unzuverlässigkeit politischer Aussagen. Köhlers Rücktritt mag inakzeptabel in der Form sein, in der Sache erscheint er als die fast unvermeidliche Konsequenz aus und in solcher Art Politzirkus.
Oder unsere liebe Lena? Die Lücke ist jedenfalls nicht allzu groß, die Horst Köhler hinterläßt. Im Grunde genommen ist es doch egal, wer den Berliner Grüßaugust spielt. Meinetwegen kann man dieses 'Staatsamt' auch wegrationalisieren. Bundespräsident - wer braucht den schon?
... da müßte doch GW sofort in die Bresche springen und einen Hartz IV Empfänger engagieren -die sollen doch Arbeiten für die Allgemeinheit leisten.
Ich brauche einen Bundespräsidenten.
Der Staat hat eine rechtsprechende, eine ausführende und eine rechtssetzende Gewalt. Als weltanschaulich neutraler braucht er aber auch so etwas wie eine einende Gewalt. Man kann vom Bundeskanzler nicht erwarten, dass er seine Parteiämter ruhen lässt, vom Präsidenten schon. Von einem Bischof kann man nicht verlangen, dass er für die Deutschen evangelischen Glaubens und für die Muslime spricht, von einem Präsidenten schon. Daraus folgt auch, dass seine "Hausmacht" prekär ist, nämlich die allgemeine Anerkennung, dass er etwas zu sagen hat. Gegen diese Hausmacht hat die Linke schon immer rebelliert; Köhlers Rücktritt hat der Rebellion eine Aufmerksamkeit verliehen, die ihr nicht zusteht.
... da müßte doch GW sofort in die Bresche springen und einen Hartz IV Empfänger engagieren -die sollen doch Arbeiten für die Allgemeinheit leisten.
Ich brauche einen Bundespräsidenten.
Der Staat hat eine rechtsprechende, eine ausführende und eine rechtssetzende Gewalt. Als weltanschaulich neutraler braucht er aber auch so etwas wie eine einende Gewalt. Man kann vom Bundeskanzler nicht erwarten, dass er seine Parteiämter ruhen lässt, vom Präsidenten schon. Von einem Bischof kann man nicht verlangen, dass er für die Deutschen evangelischen Glaubens und für die Muslime spricht, von einem Präsidenten schon. Daraus folgt auch, dass seine "Hausmacht" prekär ist, nämlich die allgemeine Anerkennung, dass er etwas zu sagen hat. Gegen diese Hausmacht hat die Linke schon immer rebelliert; Köhlers Rücktritt hat der Rebellion eine Aufmerksamkeit verliehen, die ihr nicht zusteht.
Bravo, Ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Der Präsident Köhler war das Fähnchen von Merkel/Westerwelle, und wenn er sich nun selbst einrollt, symbolisiert er nur zu gut den Stand des Projektes Schwarz/Gelb. Leider wird es die Mehrheit erst wieder zu spät registrieren, was die ganze Symbolik ausmacht. Man lasse sich das nur noch einmal auf der Zunge zergehen: tatsächlich ist die Kraft des Präsidenten einzig die des Wortes. Und das, was Köhler am wenigsten zur Verfügung stand, war die Macht des Wortes. Sein letztes Interview war nur der Schlußpunkt einer Kaskade von Plattheiten. Aber egal, er bekam den Job, Hauptsache Schwarz/Gelb hat politisch Flagge gezeigt. Dass er freiwillig geht, hätte ihn geehrt, wenn da nicht dieser beleidigte Unterton wäre. Armer Mann, wie hat er nur selbst glauben können, dass ein würdelos ins Amt Gehievter qua Amt an Respekt gewinnt, auch wenn er es nicht ausfüllt. Bleibt eine Hoffnung: Merkel beendet das Projekt Schwarz/Gelb und entscheidet sich neu.
...auch Ihr Kommentar - Schwarz-Rot die sichere Entscheidung der Bürger ließe man ihnen heute die Wahl.
"Fremdermann" Sie zeigen nicht Ihr wahres "Gesicht" (Name), offenbaren jedoch aufgrund ihrer abfälligen, maßlos einseitigen und verurteilenden Worte, umso mehr das, was auch als "Charakterlosigkeit", gedeutet werden kann.
Das Gegenteil trifft auf unseren Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler zu. Er hat aufgrund mangelnder Einsicht und seit langem herrschender destruktiver Unkultur im Politzirkus im Umgang mit Wahrheit nur die unausweichliche Konsequenz gezogen um sich Selbst treu bleiben zu können.
Wenn das Amt des Bundespräsidenten durch die Kritiker, vergleichbar wird, mit dem eines Zirkusclowns, dann ist diese Entscheidung nur folgerichtige Konsequenz.
Den Spieß nun umzudrehen ist pure Heuchelei. Empörung oder noch schlimmer Bestürzung offenbart nur mangelnde Bereitschaft zum Blick in dem Spiegel, den Herr Köhler mit dem Rücktritt allen Kritikern vorhält. Die Kritiker seiner Worte, sind diesselben seines Rücktritts!
Mit "Beleidigt-Sein" hat der Rücktritt nichts, aber viel mit "Treue" sich selbst gegenüber zu tun. Horst Köhler war einer der integrativsten und charakterstärksten Präsidenten überhaupt. Ohne zu moralisieren hat er den Finger in viele Wunden unserer gefühlsarmen Gesellschaft gelegt.
Stattdessen wird der Botschafter schlechter Nachrichten verbal "gelyncht". Wer nicht bereit zum hören ist, wird fühlen. Geschrei zwecklos, wir haben uns das selbst zuzuschreiben.
Jede Gesellschaft bekommt die Politiker die sie verdient. Wenn die Besten gehen, wer bleibt dann noch?
...auch Ihr Kommentar - Schwarz-Rot die sichere Entscheidung der Bürger ließe man ihnen heute die Wahl.
"Fremdermann" Sie zeigen nicht Ihr wahres "Gesicht" (Name), offenbaren jedoch aufgrund ihrer abfälligen, maßlos einseitigen und verurteilenden Worte, umso mehr das, was auch als "Charakterlosigkeit", gedeutet werden kann.
Das Gegenteil trifft auf unseren Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler zu. Er hat aufgrund mangelnder Einsicht und seit langem herrschender destruktiver Unkultur im Politzirkus im Umgang mit Wahrheit nur die unausweichliche Konsequenz gezogen um sich Selbst treu bleiben zu können.
Wenn das Amt des Bundespräsidenten durch die Kritiker, vergleichbar wird, mit dem eines Zirkusclowns, dann ist diese Entscheidung nur folgerichtige Konsequenz.
Den Spieß nun umzudrehen ist pure Heuchelei. Empörung oder noch schlimmer Bestürzung offenbart nur mangelnde Bereitschaft zum Blick in dem Spiegel, den Herr Köhler mit dem Rücktritt allen Kritikern vorhält. Die Kritiker seiner Worte, sind diesselben seines Rücktritts!
Mit "Beleidigt-Sein" hat der Rücktritt nichts, aber viel mit "Treue" sich selbst gegenüber zu tun. Horst Köhler war einer der integrativsten und charakterstärksten Präsidenten überhaupt. Ohne zu moralisieren hat er den Finger in viele Wunden unserer gefühlsarmen Gesellschaft gelegt.
Stattdessen wird der Botschafter schlechter Nachrichten verbal "gelyncht". Wer nicht bereit zum hören ist, wird fühlen. Geschrei zwecklos, wir haben uns das selbst zuzuschreiben.
Jede Gesellschaft bekommt die Politiker die sie verdient. Wenn die Besten gehen, wer bleibt dann noch?
Er macht doch nur seinen Platz für Jürgen Rüttgers frei, damit kann in NRW eine große Koalition gebildet werden.
Das wäre durchaus keine schlechte Lösung.
Prima! Warum nicht gleich Koch? Oder Herrn Pastörs?
Leute de mit Fremdenfeindlichkeit Politik gemacht haben disqualifizieren sich automatisch für dieses Amt.
Nein! Der selbsternannte Arbeiterführer Rüttgers passt besser in das von Ursula von der Leyen verlasse Arbeitsministerium.
Dort kann er dann endlich seine sozialen Streichungsorgien ausleben.
Das wäre durchaus keine schlechte Lösung.
Prima! Warum nicht gleich Koch? Oder Herrn Pastörs?
Leute de mit Fremdenfeindlichkeit Politik gemacht haben disqualifizieren sich automatisch für dieses Amt.
Nein! Der selbsternannte Arbeiterführer Rüttgers passt besser in das von Ursula von der Leyen verlasse Arbeitsministerium.
Dort kann er dann endlich seine sozialen Streichungsorgien ausleben.
Köhler wollte doch nichts lieber als einen Grund finden, den Büttel endlich hinzuwerfen.
Nachdem die Bundeswehr auch künftig für die wirtschaftlichen Interessen für das Land unserer Grösse eingesetzt werden soll, ist die Frage, ob Kanonenboot-Horsti sich noch auf der Grundlage unserer Verfassung bewegt, mehr als berechtigt.
Dennoch ist es kein Novum: Lübke hat auch schon einmal hingeworfen, er konnte sich aber nicht mehr so genau daran erinnern.
in der Aufgabenbeschreibeung der "Deutschen Marine", das steht der Schutz der Handelswege ganz dick drin, davon steht was in jeder "infopost".
Aus den Sätzen Köhlers eine primitive Verfassungsdiskussion über Art. 26 GG zu machen, ist das Niveau einer 8.-9. Klasse Realschule im Politikunterricht.
in der Aufgabenbeschreibeung der "Deutschen Marine", das steht der Schutz der Handelswege ganz dick drin, davon steht was in jeder "infopost".
Aus den Sätzen Köhlers eine primitive Verfassungsdiskussion über Art. 26 GG zu machen, ist das Niveau einer 8.-9. Klasse Realschule im Politikunterricht.
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