Sparpolitik Schäuble will bei Arbeit und Sozialem kürzen

Bildung bleibt auch in der Krise Priorität. So sieht es Finanzminister Schäuble. Stattdessen sieht er Sparpotential im Arbeits- und Sozialetat von Kollegin von der Leyen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will im Bereich Bildung nicht sparen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will im Bereich Bildung nicht sparen

Eins ist klar: Der Bund muss sparen. Doch wo? Darüber wird nun gestritten - im Vorfeld einer Klausurtagung des Kabinetts am 6. und 7. Juni auf Schloss Meseberg. Dort sollen die Schwerpunkte für den Bundeshaushalt 2011 und die mittelfristige Finanzplanung festgelegt werden. Mit drastischen Einsparungen ist zu rechnen. Die Ausgabenwünsche der Ministerien bis 2014 liegen laut Finanzministerium bisher rund 9 Milliarden Euro über der Finanzplanung.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht für Haushaltseinsparungen "erheblichen Spielraum" im Arbeits- und Sozialetat der Kabinettskollegin Ursula von der Leyen (CDU). Dagegen will er an der Priorität für Bildung und Forschung festhalten.

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Schäuble sagte der  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung : "Wir müssen unsere sozialen Sicherungssysteme so ausrichten, dass sie zur Aufnahme regulärer Beschäftigung motivieren und nicht gegenteilige Anreize setzen ." Gabriel äußerte die Sorge, dass wegen der Finanzkrise erneut bei den Menschen gespart werde, die trotz einer Beschäftigung wenig verdienten oder auf Sozialleistungen angewiesen seien. "In einer Zeit, wo wir viele Menschen haben, die wir nur dann in den Arbeitsmarkt kriegen, wenn sie besser qualifiziert werden, ausgerechnet da zu sparen, ist nun nicht besonders klug", sagte er im Deutschlandfunk.

Das rief sogleich den SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel auf den Plan. Er wandte sich gegen Kürzungen bei der Qualifizierung von Arbeitslosen. Kritik kam auch von der Linke-Vorsitzenden Gesine Lötzsch. Sie forderte: "Es müssen Steuern bei denen erhoben werden, die sich in den letzten 20 Jahren eine goldene Nase verdient haben." Allein eine Finanztransaktionssteuer brächte Deutschland im Jahr zwölf Milliarden Euro in die leeren Kassen, soviel wie den Kommunen pro Jahr fehle.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist bereit, Einsparungen bei Rüstungsprojekten zu prüfen. "Ich nehme gerade alle Großvorhaben unter die Lupe", sagte er dem Hamburger Abendblatt . "Es ist selbstverständlich, dass es zum Stopp des einen oder anderen Rüstungsprojekts kommen wird." Für ihn gebe es nur eine "Brandmauer" – und zwar wenn es um die Gesundheit und das Leben der Soldaten gehe, sagte er am Samstag in Potsdam. "Da kann nicht gespart werden, sondern da muss ich auch unerbittlich bleiben."

Guttenberg wandte sich auch gegen Einsparungen zu Lasten von Kindern. "Der Vorschlag von Roland Koch, zuerst an Bildung und Familie zu gehen , ist für mich daher nicht nachvollziehbar." Schäuble nannte Einsparungen bei frühkindlicher Bildung und Integration, guten Schulen und hochklassiger Forschung. falsch. Solche Maßnahmen verringerten die Chancen, Deutschlands Wachstumspotenzial zu stärken.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) kritisierte die Absicht einiger Länder, bereits eingeplante Ausgaben für mehr Bafög und Stipendien zu blockieren. In der Bild am Sonntag erinnerte sie daran, dass der Bund den Ländern die Übernahme eines Teils der Mehrkosten durch die geplante Aufstockung von Bildungsausgaben zugesagt hatte.

Industrie-Präsident Hans-Peter Keitel forderte die Politik auf, auch beim Rentenzuschuss und den Hartz-IV-Leistungen zu sparen. "Zur Sanierung der Staatsfinanzen müssen alle solidarisch beitragen. Wir kommen nicht an den Budgets für Arbeit und Soziales vorbei. Denn eine Haushaltssanierung, die die meisten Bürger gar nicht merken, wird niemals ausreichen", sagte er der Bild am Sonntag .

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, warnte davor, "im Sozialhaushalt zu kürzen, nur weil dieser der größte ist". Gerade in Krisenzeiten müsse gelten, "dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache". Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will die Verwaltungsaufgaben der Bundesagentur für Arbeit auf den Prüfstand stellen, sagte er der Zeitung B.Z. .

 
Leser-Kommentare
  1. Es gäbe eine sehr einfache Maßnahme:
    Führt endlich Mindestlöhne ein!!!
    Dann würden nämlich nicht nur Milliarden an Hartz-Aufstockung eingespart, es kämen auch endlich wieder Einzahlungen in die Sozialkassen und in den Haushalt.
    Es ist erwiesermaßen Unsinn, dass dies im nennenswerten Umfang Arbeitsplätze kosten würde, in den Niederlanden (ebenso in Belgien, Luxemburg und Frankreich) hat der Mindestlohn eine Höhe, der in der Nähe der Forderungen der Linkspartei liegt - und die Niederlande haben eine Arbeitslosenquote von unter 4%.

    Kürzt man hingegen den Hartzempfängern - und damit automatisch auch den Geringverdienern und Hartz-Aufstockern! - noch mehr weg, so führt dies zu 100% zu weiteren Konumverlusten (und damit auch weitern Arbeitsplatzverlusten!), da die Sparquote dieser Bevölkerungsschgichten exakt Null beträgt.

    Eine zweite Maßnahme fällt mir spontan auch noch ein: Mehr Steuerfahnder, die nicht mehr gemäß Lex Hessen wegen Übereiefer frühpensioniert werden.

    Natürlich kann ich mich auch mit Länderfusionen und Kürzungen bei der üppigen Versorgung von Parlamentariern, Staatssekretären und Ministern anfreunden.
    Oder höheren Steuern und weniger Abschreibungsmöglichkeiten für Spitzeneinkünfte.

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    Ich widerspreche Ihnen. Ein Mindestlohn ist sicherlich eine tolle Sache (hätte ich früher gesagt).. Praktisch ist es aber nichts weiteres als ein sinnloses Herumdoktern am Geldsystem, das innerhalb der nächsten Jahre gegen die Wand fahren muss.

    Ich möchte mich an einem Beispiel für "Bier" von der Seite der Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung bedienen.

    "Für jedes Bier und alles, was Sie kaufen, zahlen Sie 30 % drauf. Täglich fließen so in Deutschland 980 Mio. Euro Zinsen von Arm zu Reich. Die Zinsen verbergen sich im Preis des Bieres, den der Wirt verlangt. Er hat genauso wie sein Lieferant, die Brauerei, die Flaschenfabrik und alle anderen Vorleister Schulden gemacht, um in sein Unternehmen investieren zu können. Auf jeder Stufe der Produktion (Rohstoffe, Flasche, Brauerei, Lieferant, Wirt) fallen somit Zinsen an. Diese Zinsen werden als Kapitalkosten genau so in die Preise eingerechnet wie die Personal- und Materialkosten."

    Sicherlich sind es nicht die Mindestlohnempfänger, die von diesen Zinsen profitieren, da sie kaum Aktien oder sonstige Unternehmensanteile besitzen. Statt des Herumdokterns am bestehenden System sollte man sich lieber Gedanken um diese gewaltige Zinsumverteilung Gedanken machen. Schön wäre mal eine Bild-Schlagzeile dieser Art. Dann würden sicherlich "alle mal aufwachen"...

    Ich widerspreche Ihnen. Ein Mindestlohn ist sicherlich eine tolle Sache (hätte ich früher gesagt).. Praktisch ist es aber nichts weiteres als ein sinnloses Herumdoktern am Geldsystem, das innerhalb der nächsten Jahre gegen die Wand fahren muss.

    Ich möchte mich an einem Beispiel für "Bier" von der Seite der Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung bedienen.

    "Für jedes Bier und alles, was Sie kaufen, zahlen Sie 30 % drauf. Täglich fließen so in Deutschland 980 Mio. Euro Zinsen von Arm zu Reich. Die Zinsen verbergen sich im Preis des Bieres, den der Wirt verlangt. Er hat genauso wie sein Lieferant, die Brauerei, die Flaschenfabrik und alle anderen Vorleister Schulden gemacht, um in sein Unternehmen investieren zu können. Auf jeder Stufe der Produktion (Rohstoffe, Flasche, Brauerei, Lieferant, Wirt) fallen somit Zinsen an. Diese Zinsen werden als Kapitalkosten genau so in die Preise eingerechnet wie die Personal- und Materialkosten."

    Sicherlich sind es nicht die Mindestlohnempfänger, die von diesen Zinsen profitieren, da sie kaum Aktien oder sonstige Unternehmensanteile besitzen. Statt des Herumdokterns am bestehenden System sollte man sich lieber Gedanken um diese gewaltige Zinsumverteilung Gedanken machen. Schön wäre mal eine Bild-Schlagzeile dieser Art. Dann würden sicherlich "alle mal aufwachen"...

    • lepkeb
    • 24.05.2010 um 16:03 Uhr

    ihren Wählern, was sie von Ihnen halten. Und den Beamtenadel muss man wie immer aus jeglichen Betrachtungen heraushalten, weiter so.
    Auch kann ich Herrn Keitel nur zu stimmen, der industrielle Komplex muss entlastet werden und die Kürzungen müssen dafür sorgen, dass die dt. Arbeitnehmer mit ihren chinesischen Kollegen, wie es jetzt in Polen erprobt wird, in Konkurrenz treten und das sollte dafür sorgen das Lohn- und Gehaltskürzungen um 40 Prozent drin sind. Die Unterstützung des Koalitionspartners FDP sollte dabei gewiss sein.
    Obwohl im Ausland lebend (trotzdem gewählt) kann es einem nur noch Angst und Bange werden, was aus D-land wird - eine dritte Welt Niedriglohnland - hoffe alle Beteiligten 'Eliten' sind sich über mögliche Konsequenzen im Klaren, glaube es aber nicht.

    • mk85
    • 24.05.2010 um 16:06 Uhr

    Ich muss einfach mal sagen: Herr Schäuble ist für das Amt des Finanzministers perfekt geeignet und jetzt kommt ihm auch seine Hartnäckigkeit zu Hilfe.

    Weiter so!

    • joG
    • 24.05.2010 um 16:07 Uhr

    ....bestimmen, an denen zu sparen ist? Das ist doch Sache der Ressortleiter. Schäuble gibt die Gesamtsumme der Ausgaben pro Ministerium vor und die Minister teilen die Ausgaben ein. Er kann doch den relativen Wert der Einzelaufgaben nicht im Detail prüfen.

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    • ddkddk
    • 24.05.2010 um 18:17 Uhr

    Im Finanzministerium sind deshalb Spiegelreferate für alle Ministerien, über die normalerweise jeder Ausgabenwunsch der anderen Ministerien läuft.

    • ddkddk
    • 24.05.2010 um 18:17 Uhr

    Im Finanzministerium sind deshalb Spiegelreferate für alle Ministerien, über die normalerweise jeder Ausgabenwunsch der anderen Ministerien läuft.

  2. Die Effektivität der Arbeit in den Wirtschafts- und Finanzressorts des Politikbetriebes lässt stark zu wünschen übrig.
    Warum wußte der Michel schon vor Monaten, was kommen wird und unsere hochqualifizierten Befehlsempfänger in der Politik erst jetzt?
    Und es spielt bei der Bezahlung der Spielschulden von Banken und Börsen keine Rolle, dass 20% aller Deutschen über 80% aller Vermögen verfügen.
    Die haben ja mit dem Risikokapitalumschlag nichts zu tun.
    Bezahlt wird von den 80%, die nur die läppischen 20% der Vermögen besitzen.
    Die sind es gewöhnt, zu verzichten.

  3. Da die Löhne zu hoch und die Gewinne zu niedrig sind, wird das Volk schon Wissen, bei wem es sich zu Bedanken hat. Wenn es ans Bestrafen geht, helfen auch keine Ausreden (Argumente) mehr. Und diejenigen, die die Politik, zum eigenen Vorteil beeinflusst haben, kommen wohl auch nicht ungeschoren davon.

  4. Dabei gäbe es doch viele Möglichkeiten, wie man den Haushalt von oben nach unten konsolidieren könnte:

    Die Beamten und die Politiker erhalten ab dem 65.Lebensjahr ab sofort maximal 2.000 Euro Pension.
    Die Mega-Pensionen, insbesondere der Politiker würden dadurch drastisch bereinigt.
    Die Beamten würden dann auf den Level gesetzt, auf den im Normalfall ein RV-Versicherter im Arbeitsleben kommen kann.
    Natürlich müssten die Beamten auch ab sofort in eine geartete RV-Versicherung von ihrem Brutto abführen.

    Die Entwicklungshilfen müssten drastisch heruntergefahren werden.
    Hier könnte man das komplette Ministerium einsparen - wie es ja die FDP vor der Wahl vorhatte.
    Dirk Niebel könnte dies quasi "abwickeln".

    Das wäre nur mal so auf die Schnelle ein paar Möglichkeiten.

    Das Migranten/Moslemthema erwähne ich hier bewusst nicht - auch da gäbe es viele Möglichkeiten.

    Nur eines ist doch ganz klar - wir dürfen nicht wieder an der Bildung sparen, so hatte man es ja in den letzten Jahrzehnten betrieben.

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    "Die Entwicklungshilfen müssten drastisch heruntergefahren werden.
    Hier könnte man das komplette Ministerium einsparen - wie es ja die FDP vor der Wahl vorhatte.
    Dirk Niebel könnte dies quasi "abwickeln"."

    Ich frage mich wie Leute auf solche Ideen kommen können...
    Das die FDP so etwas vor hatte war mir noch gar nicht bewusst.
    Ich unterstelle solchen Leuten einen massiven Mangel an "Auslandserfahrung". Fahren sie einmal nach Afrika, z.B. Kenia. Da war ich vor Kurzem. Es gibt ganz hervorragende Projekte, die in diesen Ländern die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Diese Menschen sind auf unsere Gelder angewiesen. Wenn man Geld sinnvoll einsetzen kann, dann ist es sicherlich bei der Entwicklungshilfe...
    Und wenn Sie denken, Entwicklungshilfe war bisher ein Finanzloch, das den Menschen in diesen Ländern nicht geholfen hat, dann liegt dass zum Beispiel am unfairen Handel.
    Und an der Tatsache, dass (Ich weiß leider nicht mehr wo ich es gelesen habe..) für pro Euro Entwicklungshilfe in die Entwicklungsländer zwei Euro Zinsen in die Industrieländer zurückwandern...

    "Die Entwicklungshilfen müssten drastisch heruntergefahren werden.
    Hier könnte man das komplette Ministerium einsparen - wie es ja die FDP vor der Wahl vorhatte.
    Dirk Niebel könnte dies quasi "abwickeln"."

    Ich frage mich wie Leute auf solche Ideen kommen können...
    Das die FDP so etwas vor hatte war mir noch gar nicht bewusst.
    Ich unterstelle solchen Leuten einen massiven Mangel an "Auslandserfahrung". Fahren sie einmal nach Afrika, z.B. Kenia. Da war ich vor Kurzem. Es gibt ganz hervorragende Projekte, die in diesen Ländern die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Diese Menschen sind auf unsere Gelder angewiesen. Wenn man Geld sinnvoll einsetzen kann, dann ist es sicherlich bei der Entwicklungshilfe...
    Und wenn Sie denken, Entwicklungshilfe war bisher ein Finanzloch, das den Menschen in diesen Ländern nicht geholfen hat, dann liegt dass zum Beispiel am unfairen Handel.
    Und an der Tatsache, dass (Ich weiß leider nicht mehr wo ich es gelesen habe..) für pro Euro Entwicklungshilfe in die Entwicklungsländer zwei Euro Zinsen in die Industrieländer zurückwandern...

  5. Die wirtschaftsliberale Politik wird in Deutschland bereits seit der Regierung Kohl/Genscher/Weigel betrieben.
    Das "Dream-Team" Schröder/Fischer haben es mit der "Agenda 2010" auf die Spitze getrieben.

    Ziel: Deutschland soll international im wirtschaftlichen Bereich wieder konkurrenzfähig werden.

    Die Politik war sich Anfang/Mitte der 90er Jahre bewußt geworden, dass die Kostenstrukturen im wirtschaftlichen Bereich im internationalen Vergleich zu hoch waren (Lohnstückkosten). Um die Abwanderung der Firmen in die Billiglohnländer zu stoppen bzw. Neuansiedlungen in Deutschland zu ermöglichen, muss die deutsche Wirtschaft die Kosten drücken.
    Auf wessen Rücken drückt man die Wirtschaftskosten? Immer auf dem Rücken der Arbeitnehmer...

    Es ist also politisch gewollt, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt. Trotz aller (positiven) Erfahrungen in unseren europäischen Nachbarländern.

    Wozu die innereuropäischen wirtschaftlichen Ungleichgewichte führen, sieht man im Moment an der Euro-Krise. Die Volkswirtschaften der anderen europäischen Länder haben im Vergleich zur deutschen Volkswirtschaft an Leistungsfähigkeit massiv verloren, die Staatsverschuldungen sind exorbitant angestiegen und die Länder wissen nicht, wie sie aus der Zwickmühle herauskommen sollen.
    Sparen allein wird da nicht helfen, die angehäuften Schulden müssen ja schließlich "erwirtschaftet" werden.

    Deutschland hat bessere Chancen, sein Staatsdefizit abzubauen. Dank der liberalen Wirtschaftsphilosophie.

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