Brüssel Schäuble in Krankenhaus eingeliefert

Der Bundesfinanzminister muss sich beim Krisentreffen der EU-Finanzminister in Brüssel vertreten lassen. Schäuble soll ein Medikament nicht vertragen haben.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann nicht am Krisentreffen der europäischen Finanzminister für ein EU-Rettungssystem für klamme Euro-Staaten teilnehmen. "Er befindet sich derzeit zur Beobachtung in einem Brüsseler Krankenhaus", teilte sein Sprecher in Brüssel mit. "Es besteht der Verdacht, dass er auf ein Medikament, welches er gestern zum ersten Mal eingenommen hat, unverträglich reagierte."

Bundesinnenminister Thomas de Maizière werde nach Brüssel reisen und Schäuble bei dem EU-Treffen vertreten.

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Über den Gesundheitszustand Schäubles war in den vergangenen Wochen immer wieder spekuliert worden. Der Bundesfinanzminister hatte wegen einer schlecht verheilenden Operationsnarbe längere Zeit im Krankenhaus verbracht. Die Tatsache, dass er zu wichtigen Treffen, wie der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds, einen Vertreter schicken musste, hatte Spekulationen um seine Leistungsfähigkeit ausgelöst. In einigen Medien war bereits der hessische Ministerpräsident Roland Koch als Nachfolger ins Spiel gebracht worden.

Mit Schäuble fällt bei dem Krisentreffen einer der wichtigsten Minister aus. Die Runde will sich auf einen Notfallmechanismus einigen, um bis zur Öffnung der internationalen Finanzmärkte am Montag ein Zeichen der Geschlossenheit und Stärke des Euro-Raums zu senden.

 
Leser-Kommentare
  1. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Diskussionsbeiträge ohne beleidigende Inhalte. Danke, die Redaktion/vv

    • Pyr
    • 09.05.2010 um 19:24 Uhr
    2. Koch?

    Is' ja mal wieder wundervoll. Jetzt darf Koch demnächst noch mehr kaputt machen. Wie kann man einen solchen [...] auch nur ansatzweise als Nachfolger ansehen?
    Bitte verzichten Sie auf derart vage Bezeichnungen. Danke, die Redaktion/vv

  2. Herr Schäuble allein schon aufgrund seiner Parteizugehörigkeit nicht zu meinen Lieblingspolitikern gehören kann, wünsche ich ihm gute, baldige Besserung (und dass uns der Herr aus Hessen erspart bleibt. Herr Schäuble traue ich in dem Ressort deutlich mehr zu....)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Dem ist nichts Hinzuzufügen!

    Dem ist nichts Hinzuzufügen!

  3. Gute Besserung und Genesung, Herr Schäuble - bitte fallen Sie nicht langfristig aus. Alles Gute!

    • flou
    • 09.05.2010 um 20:25 Uhr

    Auch ich bin kein Anhänger von Herrn Schäuble und seiner Partei. Aber wenn ich lese, wer hier angeblich schon als potentieller Nachfolger gehandelt wird, kann ich nur sagen: Werden Sie möglichst schnell wieder gesund, Herr Schäuble!

  4. Herrn Schäuble muss wohl schlecht geworden sein bei den
    ganzen Schulden,um den Euro zu retten!Darum gute Besserung!
    Wenn Koch sein Nachfolger wird,so wird es seine kürzeste
    Amtszeit,die EU will 600Mrd.Euro aufnehmen,da kann der Crash
    nicht mehr dauern!

  5. Dem ist nichts Hinzuzufügen!

    Antwort auf "Auch wenn"

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