Bundeswehr Sparen – aber richtig!

Verteidigungsminister zu Guttenberg denkt laut über eine radikale Reform der Bundeswehr nach. Ein Schnellschuss wäre hier fatal.

Rekruten in einer Berliner Kaserne - wegen leerer Kassen prüft das Ministerium ein Aussetzen der Wehrpflicht

Rekruten in einer Berliner Kaserne - wegen leerer Kassen prüft das Ministerium ein Aussetzen der Wehrpflicht

150.000 statt 250.000 Berufssoldaten, das Aussetzen der Wehrpflicht und das Schließen von Kasernen – Medienberichten zufolge plant Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg einen radikalen Umbau der Bundeswehr. Dementiert werden diese Pläne vom Ministerium nicht – es gebe keine Denkverbote, sagt zu Guttenberg gerne.

Und auch in einer Sprechererklärung heißt es im schönsten Bürokratendeutsch: "Zur Vorbereitung der Kabinettsklausur werden im Moment unterschiedliche Szenarien durchgerechnet. Dabei gibt es keine Denkverbote, aber auch noch keine Entscheidungen." Eine Entscheidung könnte aber bereits am Sonntag oder Montag auf der Kabinettsklausur in Berlin fallen.

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Das Aussetzen der Wehrpflicht macht auf jeden Fall Sinn. Spitzenmilitärs und Verteidigungspolitiker betonen stets, dass die Bundeswehr eine Armee im Einsatz sei. Das stimmt spätestens seit 1999 und der deutschen Beteiligung an der Kosovo-Mission. Doch für Auslandseinsätze stehen Wehrdienstleistende nicht zur Verfügung – lediglich freiwillig länger Dienende dürfen überhaupt ins Ausland geschickt werden.

Da bisher im Koalitionsvertrag eine Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate vorgesehen ist, wäre ein Aussetzen des Modells zur Landesverteidigung ehrlicher und billiger. Bis zu 400 Millionen Euro könne das Bundesverteidigungsministerium so sparen, sagen Experten. Das einzige Argument, gegen das Ende der Wehrpflicht lautet, dass die Bundeswehr sonst ihren wichtigsten Rekrutierungspool verliert. Andere Berufsarmeen haben dieses Problem aber nur bedingt.

Auch die Schließung von kleinen Kasernen und der Verkauf von Liegenschaften könnten den schrumpfenden Wehretat weiter entlasten. Bisher verhinderte der Protest von Ministerpräsidenten und Landräten die Schließung von Standorten – vor allem in strukturschwachen Gegenden. Doch die Bundeswehr ist kein Regionalförderprogramm.

Eine deutlich größere Einsparsumme böte die Wehrbeschaffung – doch an diese traut zu Guttenberg sich bislang nicht energisch genug ran. Noch immer sind Rüstungsprojekte offen, die noch aus Zeiten des Kalten Krieges stammen und die heute in diesem Umfang nicht mehr sinnvoll sind. Der Rechnungshof rügte immer wieder, dass so Mehrkosten entstehen, die in die Milliardenhöhe gehen: Eurofighter, Raketenabwehrsystem MEADS sind da nur einige Beispiele.

Auch das Transportflugzeug A400 M wird Hunderte Millionen teurer, als mit dem Produzenten Airbus vereinbart. Dennoch entschied Deutschland, an dem Projekt festzuhalten. Warum kauft das Verteidigungsministerium nicht deutlich billigere Flugzeuge im Ausland ein?

Natürlich bestehen Verträge, aber aus diesen kann man aussteigen – auch wenn das gegebenenfalls mit Zahlungen von Konventionalstrafen verbunden ist. Nur um den europäischen Rüstungskonzern EADS und seine Töchter Eurocopter und Airbus nicht fallen zu lassen, dürfen nicht Mehrausgaben in Milliardenhöhe anfallen. Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie ist ebenfalls keine Aufgabe der Bundeswehr. Die Mehrkosten belasten aber den Wehretat.

Mit der Bestellung von gepanzerten Fahrzeugen bei einem Schweizer Hersteller ist zu Guttenberg bereits einen richtigen Schritt gegangen. Nicht der Produktionsort sollte über eine Anschaffung entscheiden, sondern der Bedarf der Truppe. Wenn deutsche Rüstungsschmieden zu teuer sind, etwa Werfte ihre Truppentransporter zu deutlich höheren Preisen anbieten als ausländische, dann muss das Verteidigungsministerium eben in den USA oder in Frankreich bestellen.

Im April hat zu Guttenberg eine Kommission unter dem Vorsitz von Frank-Jürgen Weise, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, eingesetzt. Weise sagte, dass er beim intransparenten Rüstungsmarkt besonders kritisch hinschauen werde. Hoffentlich werden die Empfehlungen der Weise-Kommission dann auch umgesetzt und verstauben nicht später einfach neben den anderen Kommissionsberichten im Ministeriumsarchiv.

Ob die Reduzierung der Bundeswehr um 100.000 Soldaten allerdings mit ihren derzeitigen Aufgaben zusammenpasst, ist fraglich. Mehr als 60.000 junge Männer sind momentan Grundwehrdienstleistende und freiwillig länger Dienende. Diese Zahl fiele nach dem Aussetzen der Wehrpflicht bereits innerhalb von zwei Jahren weg. Dann müssten aber immer noch 40.000 Zeit- und Berufssoldaten gehen – wenn auch nicht sofort. Freiwerdende Stellen würden dann wohl nicht mehr besetzt. Aber wo besteht ein personeller Überhang?

Sicherlich werden ohne Wehrpflicht weniger Ausbilder gebraucht – aber darüber hinaus besteht bei den meisten Teilstreitkräften recht wenig Streichpotenzial.

Die Teilstreitkraft Marin klagt seit Jahren darüber, dass ihr Männer und Frauen fehlen. Deutsche Kriegsschiffe sichern Handelswege vor Somalia und patrouillieren vor der Küste des Libanons. Die Besatzungen der Fregatten oder der Versorger sind sehr oft auf monatelangen Reisen unterwegs. Im Heimathafen warten die Familien. Die private Belastung sei hoch, sagen Offiziere. Bei diesen 17.500 Männern und Frauen wird zu Guttenberg also kaum kürzen können.

Auch bei den rund 24.000 Soldaten des Sanitätsdienstes besteht Personalbedarf und keine Überbesetzung an Stellen. Darauf hat zum Beispiel der frühere Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) immer wieder hingewiesen. Gerade für die Versorgung von verletzten und kranken Soldaten im Ausland benötigt die Truppe einen großen Expertenstamm.

Die größte Teilstreitkraft ist das Heer mit rund 94.000 Mann. Es trägt die Hauptlast des Afghanistan-Einsatzes und steht meist im wahrsten Sinne des Wortes an vorderster Front. Gerade spezialisierte Kräfte wie Fallschirmjäger, Gebirgsjäger, Fernspäher oder auch das Kommando Spezialkräfte (KSK) braucht die Truppe dringend für Sonderaufgaben und den Kampf gegen die Taliban.

Ob im Bundesministerium der Verteidigung tatsächlich 1.245 und bei der Streitkräftebasis 72.685 Soldaten gebraucht werden, muss gründlich überprüft werden. Viele Aufgaben, die Soldaten in der Vergangenheit leisteten, wurden bereits an private Firmen übertragen. Das Unternehmen Ecolog etwa betreibt in den Feldlagern in Afghanistan die Wäschereien, in Masar-i-Scharif unterhält ein Dienstleister die Küche. In Deutschland werden Kasernen zum Teil von Sicherheitsunternehmen bewacht. Mehr Privatisierung sollte es nicht geben. Unbedingt erforderlich ist aber, dass die Kernaufgaben der Bundeswehr weiterhin von Soldaten ausgeführt werden.

Deswegen muss sorgfältig geprüft werden, ob – und wenn wo, die Truppenzahl reduziert werden kann. Wer weniger Soldaten will, muss auch die Aufgaben der Armee im Einsatz reduzieren: Die Missionen in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und vor dem Libanon gehören auf den Prüfstand. Und es sollte offen über die Zukunft der Bundeswehr diskutiert werden. Klar ist, dass die Landesverteidigung der Vergangenheit angehört – doch wie sieht die Zukunft einer Armee mit 150.000 oder 200.000 Soldaten aus?

Gleichwohl: Angesichts des allgemeinen Sparzwangs kommt unter dem neuen Verteidigungsminister viel Leben in ein Ministerium, dass lange Jahre als Hort des Gestrigen galt. Das ist schon mal ein großer Fortschritt.

 
Leser-Kommentare
  1. Ob nun jetzt oder in absehbarer Zukunft: Das die Wehrpflicht keine Zukunft hat, ist keine Überraschung. Im Grunde auch ein Überbleibsel aus dem kalten Kriege "Staatsbürger in Uniform".
    Nicht negativ, aber nichtmehr notwendig.

    Ich hoffe nur, dass unsere Politiker nicht auf halben Wege aufhören etwas umzusetzen. Nicht das wir am Ende irgendwo wieder Mehrkosten haben weil irgendwer irgendwas nicht richtig umgesetzt hat.

    Die Wehrbeschaffung ist ein sehr interessanter Punkt, bei dem ich gespannt bin wie dort agiert wird. Insbesondere, weil sich so die Möglichkeit offenbart, Systeme wie "Roland" und "Gepard" nicht weiterhin Ersatzlos zu streichen. Allerdings Frage ich mich, ob der Gedanke realistisch ist. Immerhin ist es ja ein Auftrag an die Wirtschaft.

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    Das Beispiel mit dem A400m hakt, es ging nicht nur um das Flugzeug, sondern auch um Airbus im Gesamten. Somit stand also in diesem Fall nicht nur dieses Projekt im Vordergrund, andernfalls wäre vermutlich wirklich Ersatz gesucht worden.

    Ich bin ja mal gespannt, wann die Bundeswehr kaputt gespart wurde. Veränderungen wie z.B. Streichung von Stellen ist alles gut und richtig. Aber es ist ja kein Geheimnis, das die Bundeswehr immder leidtragend war, wenn im Haushalt die ein oder andere Milliarde fehlt. Und das auch in Zukunft Milliarden fehlen, davon können wir wohl ausgehen.

    Ich denke wirklich viel kürzen wird Guttenberg nicht. Wenn die Wehrpflichtigen wegfallen, spart der gute Mann imens und er kann die Bw als "kleiner" verkaufen als sie vorher war. Hoffentlich wird, wenn sowieso groß Umgebaut wird, auch etwas gegen solche Aktionen getan, wie das ewige hin und her mit dem Tiger. An sich ja fertig und doch nicht bei der Truppe, weil teilweise minderwertige Qualität verbaut wurde.

    Das Beispiel mit dem A400m hakt, es ging nicht nur um das Flugzeug, sondern auch um Airbus im Gesamten. Somit stand also in diesem Fall nicht nur dieses Projekt im Vordergrund, andernfalls wäre vermutlich wirklich Ersatz gesucht worden.

    Ich bin ja mal gespannt, wann die Bundeswehr kaputt gespart wurde. Veränderungen wie z.B. Streichung von Stellen ist alles gut und richtig. Aber es ist ja kein Geheimnis, das die Bundeswehr immder leidtragend war, wenn im Haushalt die ein oder andere Milliarde fehlt. Und das auch in Zukunft Milliarden fehlen, davon können wir wohl ausgehen.

    Ich denke wirklich viel kürzen wird Guttenberg nicht. Wenn die Wehrpflichtigen wegfallen, spart der gute Mann imens und er kann die Bw als "kleiner" verkaufen als sie vorher war. Hoffentlich wird, wenn sowieso groß Umgebaut wird, auch etwas gegen solche Aktionen getan, wie das ewige hin und her mit dem Tiger. An sich ja fertig und doch nicht bei der Truppe, weil teilweise minderwertige Qualität verbaut wurde.

    • Dray
    • 02.06.2010 um 15:44 Uhr

    Der Artikel ist nicht schlecht, sogar durchaus gut, auch wenn ich gerne eine genaue Erörterung der Frage gehört hätte ob die Zahl der Soldaten wirklich in der Höhe gerechtfertigt ist. Zur Zeit befinden sich laut wiki 6.884 Soldaten in Auslandseinsätze. Selbst wenn man die dreifache Anzahl für Vor- und Nachbereitung bräuchte, wäre es noch ein weiter Weg bis 250.000. Es gibt dafür sicher plausible Erklärungen, gehört hab ich sie bisher aber noch nicht.

    "Natürlich bestehen Verträge, aber aus diesen kann man aussteigen – auch wenn das gegebenenfalls mit Zahlungen von Konventionalstrafen verbunden ist. [...] Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie ist ebenfalls keine Aufgabe der Bundeswehr. Die Mehrkosten belasten aber den Wehretat."

    Diese Aussage muss allerdings kritisiert werden. So richtig die Argumentation ist, dass es bei extremer Verzögerung und Verteuerung nicht ein Festhalten um jeden Preis geben darf: das Problem wird doch nur verlagert. Der Wehretat wäre vielleicht entlastet, dafür ist aber der Sozialetat, der Etat der BA und die Einnahmenseite dauerhaft geschädigt. Man spielt sich den Verlust von der einen in die andere Tasche und spart am Ende nichts.

  2. Richtig, es gibt zig Rüstungsprojekte die nur so vor sich hin dümpeln ohne je ein Produkt zu zeitigen. Das ist eigentlich eine Subvention für die Forschung. Wenn man die Ergebnisse dann tatsächlich auch unter diesem Blickwinkel betrachten würde, ergäbe es sogar einen Sinn.

    Außerdem Bundeswehr = Soldaten Wehrverwaltung Spezialpolitiker. In meiner Kaserne gab es einen ROAR, der ausschließlich für die Reiseplanung der Soldaten zuständig war, inkl. Fahrkarten ausdrucken. Das war sicher ein unglaublich stressiger Job, der zum Beispiel an einen DB-Fahrkartenautomaten hätte outgesourct werden können. Ein anderer Soldat sollte sich um die Rechnerinfrastruktur der Kaserne kümmern, zu erreichen war er am besten per Festnetz im PC-geschäft seiner Frau :-). Dann noch die Jungs, die die teuren Spezialöle von der Tnke unter der Hand verticken, ... Noch fragen, wie die Bundeswehr bei knapp 7000 Einsatzkäften im Verhältnis zu ca. 200000 Zeit- und Berufssoldaten und 75000 Verwaltungsbeamten überfordert sein kann. Die Antwort: Nur wenige Soldaten in wenigen Einheiten eignen sich für den Krieg.

    Aber sparen kann man sicherlich. Zum Beispiel könnte man Auslandseinsaätze ohne klar definierten Erfolgs- und Zeithorizont, der von einer klassischen Armee wie der Bundeswehr auch tatsächlich erreicht werden kann, ersatzlos streichen.

    Das sollte auch den einen oder anderen Euro sparen.

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    • Sredna
    • 04.06.2010 um 15:09 Uhr

    Wenn die hohen Rüstungsausgaben der Bundeswehr (45,6 Mrd. US$ im Jahr 2009, damit stehen wir weltweit auf Platz 7) wirklich eine Subvention sein sollen, muss man sich fragen, wofür? Für die Rüstungsindustrie. Ist die es Wert, subventioniert zu werden? Sicher nicht. Von daher wäre das keine gute Rechtfertigungsstrategie...

    • Sredna
    • 04.06.2010 um 15:09 Uhr

    Wenn die hohen Rüstungsausgaben der Bundeswehr (45,6 Mrd. US$ im Jahr 2009, damit stehen wir weltweit auf Platz 7) wirklich eine Subvention sein sollen, muss man sich fragen, wofür? Für die Rüstungsindustrie. Ist die es Wert, subventioniert zu werden? Sicher nicht. Von daher wäre das keine gute Rechtfertigungsstrategie...

    • IllI
    • 02.06.2010 um 16:25 Uhr

    " In Deutschland werden Kasernen zum Teil von Sicherheitsunternehmen bewacht."
    ... na da trau ich doch denen auch die - derzeit - nichtmehr notwendige Landesverteidigung zu, wenn sie nichtmal mehr im stande sind die eigene kaserne zu bewachen ... was ist denn bitte das ??
    eine armee aus 2/3 stümpern zu unterhalten ist schlichtweg fürn *rsch, entschuldigung, aber junge menschen an der waffe auszubilden ist nun wirklich überholt.
    die armee der zukunft verfügt über kampfmittel auf dme neuesten stand der technik und keine 30jahre lang entwickelten "alleskönner" (eurofighter) die längst nicht nur von amerikanischen kampfflugzeugen überholt wurden. ebenso wird die armee der zukunft klein und flexiebel sien und das kann man dem deutschen heer nun wirklich nicht nachsagen ..
    also theo lass krachen, aber machs richtig und nimm dir kein vorbild an den pfuschern in anderen ministerien.
    solong

  3. Leider wurde für die BW viel Kriegsmaterial gekauft,was gar-
    nicht zum Einsatz kommt bei Auslandseinsätzen und nur in
    Kasernen vor sich hin gammelt.Auch die Marine hat zu viele
    Fregatten,aber kein Marinelandungsschiff wie die Holländer
    oder einen Hubschrauberträger.Man muss die BW so umbauen,das
    man ohne fremde Hilfe anderer Nato-Staaten aus kommt,ob zu
    Lande,zu Wasser oder in der Luft.Sollte morgen plötzlich
    ein schnelles Evakuieren kommen in Afghanistan,ausser der
    alten Transall hat die BW noch angemietete Antonows,müsste
    wieder die USA helfen.Meiner Meinung muss man von Allem et-
    was haben an Kriegsmaterial,aber nie nur einseitig einkaufen
    wegen der deutschen Rüstungsindustrie,die meist überteuerte
    Produkte verkauft!Wofür nützen Panzerhaubitzen und Leopard,
    wenn nicht das geeignete Transportflugzeug zur Verfügung
    steht.Als Interventionsarmee braucht man viele Sachen nicht
    mehr aus Zeiten des kaltes Krieges und auch die Soldaten
    müssen den körperlichen Anstrengungen gerade bei den Kampf-
    truppen gerecht werden,also strengere Auswahlkriterien!Die
    Zeiten als Wehrpflichtiger ohne Test Zeitsoldat zu werden
    gehören der Vergangenheit an,bei einer Berufsarmee jeden-
    falls.Ob Kampfschwimmer oder KSK,wieviel schaffen denn die
    Aufnahmeprüfung von hundert Bewerbern?Vielleicht fünf Mann!
    Wer eine kleine,aber feine schlagkräftige elitäre Armee hat,
    braucht keinen Gegner zu Fürchten!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Hallo Walhalla,

    warum sollten die Kosten für extrem teure - aber sinnvolle - Rüstungsprojekte nicht von mehreren Ländern geteilt werden? Ihr Appell, dass die Bundeswehr ohne fremde Hilfe auskommen muss, leuchtet mir nicht ein. Allerdings gebe ich Ihnen bei der Antonow recht.

    Ich fände, eine koordinierte europäische Rüstungspolitik sinnvoll. Weshalb teilt sich Deutschland nicht einen Hubschrauberträger mit Frankreich, den Niederlanden und anderen Partnern? Wieso gibt es keine europäische Transportmaschinen. Auch Versorger der Marine könnten Fregatten und Korvetten verschiedener Nationen auf hoher See beliefern....

    Nationalstolz oder die Förderung der einheimischen Wirtschaft finde ich als Antworten nicht schlüssig...

    Redaktion

    Hallo Walhalla,

    warum sollten die Kosten für extrem teure - aber sinnvolle - Rüstungsprojekte nicht von mehreren Ländern geteilt werden? Ihr Appell, dass die Bundeswehr ohne fremde Hilfe auskommen muss, leuchtet mir nicht ein. Allerdings gebe ich Ihnen bei der Antonow recht.

    Ich fände, eine koordinierte europäische Rüstungspolitik sinnvoll. Weshalb teilt sich Deutschland nicht einen Hubschrauberträger mit Frankreich, den Niederlanden und anderen Partnern? Wieso gibt es keine europäische Transportmaschinen. Auch Versorger der Marine könnten Fregatten und Korvetten verschiedener Nationen auf hoher See beliefern....

    Nationalstolz oder die Förderung der einheimischen Wirtschaft finde ich als Antworten nicht schlüssig...

  4. Redaktion

    Hallo Walhalla,

    warum sollten die Kosten für extrem teure - aber sinnvolle - Rüstungsprojekte nicht von mehreren Ländern geteilt werden? Ihr Appell, dass die Bundeswehr ohne fremde Hilfe auskommen muss, leuchtet mir nicht ein. Allerdings gebe ich Ihnen bei der Antonow recht.

    Ich fände, eine koordinierte europäische Rüstungspolitik sinnvoll. Weshalb teilt sich Deutschland nicht einen Hubschrauberträger mit Frankreich, den Niederlanden und anderen Partnern? Wieso gibt es keine europäische Transportmaschinen. Auch Versorger der Marine könnten Fregatten und Korvetten verschiedener Nationen auf hoher See beliefern....

    Nationalstolz oder die Förderung der einheimischen Wirtschaft finde ich als Antworten nicht schlüssig...

    Antwort auf "Die deutsche Armee"
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    Die Frage ist doch generell wieso man keine EU-Armee aufbaut.

    Die Frage ist doch generell wieso man keine EU-Armee aufbaut.

    • IllI
    • 02.06.2010 um 17:06 Uhr

    ... aber zutreffend ist sie dennoch diese Antwort.

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