Koch-Nachfolge Bouffier zum Vorsitzenden der Hessen-CDU gewählt
Mit 96 Prozent der Stimmen hat CDU Innenminister Volker Bouffier die Nachfolge Roland Kochs angetreten. Zum Einstand übte er Kritik an der Bundesregierung
© Uwe Zucchi dpa/lhe

Tritt die Koch-Nachfolge an: Der neue hessische CDU-Landesvorsitzende, Innenminister Volker Bouffier
Mit großer Mehrheit hat die hessische CDU Landesinnenminister Volker Bouffier zu ihrem neuen Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Roland Koch gewählt. Beim Landesparteitag im nordhessischen Willingen erhielt der 58-Jährige 310 der 323 gültigen Delegierten-Stimmen, das entspricht 96 Prozent. Bouffier gilt als langjähriger Weggefährte Kochs. Dieser bleibt Ehrenvorsitzender der hessischen CDU.
Bouffier soll Koch im August auch als hessischer Ministerpräsident ablösen. Die CDU-Fraktion in Wiesbaden will in der kommenden Woche Bouffier als Kandidaten für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten wählen. Der Amtswechsel ist dann für August geplant. Koch will im November auch sein Amt als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender abgeben und schlug den Landesinnenminister als seinen Nachfolger vor. Bouffier würdigte seinen Vorgänger als "großen Mann" und den "erfolgreichsten Ministerpräsidenten, den Hessen je gehabt hat".
Vor seiner Wahl sagte Bouffier, die hessische CDU müsse "die politisch führende Kraft in Hessen bleiben" und bekannte sich deutlich zur Koalition mit der FDP. Feste Grundüberzeugungen und Werte müssten Grundlage für Antworten auf neue Herausforderungen sein. Zur Diskussion um die Wehrpflicht in Berlin sagte er daher: "Man kann einen Grundsatz, den wir über Jahre vertreten haben, nicht an einem Nachmittag zur Disposition stellen." Wie zuvor schon Koch kritisierte Bouffier den Zustand der Regierungskoalition in Berlin: "Streit in der Sache ist nicht schlimm. Streit ist aber schlimm, wenn eine als Wunschbündnis angetretene Koalition sich selbst zerlegt."
In der 75-minütigen Rede vor seiner Wahl forderte Bouffier eine "Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft". Das bedeute, "dass wir das Sozialstaatsprinzip anerkennen, es aber nicht gegen das Leistungsprinzip ausspielen". Schwache brauchten Unterstützung, müssten selbst aber auch das ihnen Mögliche einbringen: "Wir müssen deutlich machen, dass der Fleißige nicht der Dumme ist." Die Gesellschaft dürfe aber nicht in Einzelinteressen ersticken, forderte Bouffier. Insbesondere die Finanzwirtschaft müsse ihre "dienende Funktion" zurückfinden. "Raffgier" habe mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun. "Solidarität meint alle, auch und gerade in dieser Branche", unterstrich Bouffier.
- Datum 12.06.2010 - 16:49 Uhr
- Quelle afp
- Kommentare 6
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Bouffier ist doch derjenige, der die Verantwortung dafür trägt, dass eine Gruppe pflichtbewusster Steuerbeamter als Verrückt aus dem Staatsdienst entfernt wurden, als sie bei Reichen Mitbürgern mal genauer nachforschen wollten, wie Wahrheotsgemäß deren Angaben in den Steuererklärungen sind.
Bouffier steht doch für den gleichen schmierigen Korruptions-Sumpf (Jüdische Vermächtnisse ..), den es in der Hessen-CDU schon immer gegeben hat und den Koch so "brutalst-möglich" aufklären wollte, Lach! Dabei geht es der Kronberg-Mafia doch besser als je zuvor - auf Kosten der Masse der Steuerzahler ..
Y.S.
war Fin.-Min. Weimar. Nachzulesen bei WIKI ...
war Fin.-Min. Weimar. Nachzulesen bei WIKI ...
na das nenne ich mal demokratisch und kein Gegenkandidat
und ist der nicht in bestimmten Fällen bei Kriminalfällen für die Einführung der Folter??
schlimmer könne es nicht werden...
schlimmer könne es nicht werden...
schlimmer könne es nicht werden...
dass man den Bock zum Gärtner macht.
in Wahrheit ist Bouffier nur der für die Abwicklung beauftragte Insolvenzverwalter.
Die CDU in Hessen hat abgewirtschaftet und wird bei der nächsten Wahl kein Land mehr sehen. Das hat Herr Koch erkannt und ist gegangen, solange sein Name nicht mit diesem Niedergang verbunden werden kann.
Bouffier macht jetzt noch ein bisschen den Brown, wird damit gebauchpinselt mal MP gewesen zu sein und damit hat es sich.
war Fin.-Min. Weimar. Nachzulesen bei WIKI ...
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