Frauenquote Schröder will Unternehmen zur Frauenförderung zwingen

Um den Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten zu erhöhen, plant Familienministerin Kristina Schröder eine gesetzliche Berichtspflicht für Unternehmen.

Im Koalitionsvertrag stand es schon lange, jetzt hat Familienministerin Kristina Schröder erstmals öffentlich von "Zwang" gesprochen: Die gesetzliche Frauenquote für Unternehmen soll kommen. Zusammen mit Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will Familienministerin Kristina Schröder ein Gesetz vorlegen, das den Firmen vorschreibt, auf Führungsebene eine eigene Frauenquote festzulegen und zu veröffentlichen. Das kündigte die Ministerin in einem Interview mit dem Handelsblatt an. Diese sogenannte verbindliche Berichtspflicht, die im Koalitionsvertrag vereinbart ist, solle "so schnell wie möglich" kommen. Sie wünsche sich einen Frauenanteil von im Schnitt 20 Prozent im Jahr 2015, sagte Schröder, "und ich halte das auch für machbar".

Der Frauenanteil in Aufsichtsräten beträgt rund 10 Prozent, ohne die Vertreterinnen der Arbeitnehmerseite wären nur drei Prozent der Posten in den Kontrollgremien mit Frauen besetzt. 

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Eine Quote hatte im März bereits die Deutsche Telekom als erster großer börsennotierter Konzern freiwillig eingeführt . Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Konzern mit Frauen besetzt sein. Die Regierungskommission für gute Unternehmensführung (Corporate Governance) verlangt in ihrem Kodex, dass Firmen Frauen "angemessen" berücksichtigen.

In Norwegen gibt es bereits seit 2008 eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent. Dass Deutschland dies gesetzlich festschreiben könnte, gilt indes als sehr unwahrscheinlich. Von einer freiwilligen Stufenregelung gehen Frauen-Wirtschaftsverbände aus, die bereits seit Jahren massiven Lobbydruck machen. Von einer verbindlich gesetzlich vorgeschriebenen Quote hält auch die Familienministerin nichts. "Das Beste an einer angedrohten Quote ist, dass sie wie ein Damoklesschwert wirkt", sagte sie. Eine verbindliche Berichtspflicht wäre allerdings eine Quote durch die Hintertür: Unternehmen, die nicht veröffentlichen, wie hoch der Frauenanteil auf Führungsebene bei ihnen ist, würden gegen das Gesetz verstoßen. Damit wäre zumindest die Selbstverpflichtung Zwang. "Breitere Berichts- und Transparenzpflichten können Öffentlichkeit herstellen und Debatten auslösen", sagte Schröder.

Die Familienministerin wies Kritik zurück, die Politik sei schuld am niedrigen Frauenanteil in den Führungsetagen der Unternehmen, da über Jahrzehnte kaum Kinderbetreuung angeboten worden sei. "Wir haben mächtig zugelegt: Das ist ja gerade einer der Gründe, warum ich so für den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab 2013 kämpfe." Damit falle diese Ausrede für die Firmen weg. Angesichts der vielen gut ausgebildeten Frauen sei es aber sowieso im "Eigeninteresse der Firmen, Frauen ans Ruder zu lassen."

 
Leser-Kommentare
  1. Kaum zu glauben: die Frau ist noch so jung und sie erliegt jetzt auch schon dem Charme der sozialistischen Planwirtschaft. Muss irgendwie von der Chefin abfärben.

    Frauen können Firmen gründen. Jederzeit. Frauen können mittels AGG um Hilfe rufen, wenn sie sich benachteiligt fühlen. Aber das reicht den DDR Nostalgikern und Planungsfans nicht: Immer soll der Staat eingreifen. Immer alles regeln. Als ob der irgendetwas regeln könnte, wie man an den Problemen jüngerer Vergangenheit sieht.

    Diese Regierung mitsamt ihren Träumen stammt noch nicht mal aus dem letzten Jahrtausend. Eher aus der Steinzeit. Bei so viel Regierungsunsinn ist es glatt verwunderlich, dass die Krise nicht noch schneller und tiefer um sich greift.

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    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:29 Uhr

    Sie machen sich überhaupt keine Gedanken, mein Lieber! Hier geht es nicht darum was frauen von Staatswegen erlaubt ist, sondernw as Frauen von gesellscahftswegen verbaut wird. Und hier ist es sehrwohl Sache einer gerechten Demokratie, und damit des Staates Chancengleichheit herzustellen. Und das die Märkte ganz siche rnicht von allein Gleichberechtigung generieren werden, sieht man doch in vielen bereichen, indenen sie nicht in der Lage sind zu funktionieren. Sei es weil Diät-Produkte Dick machen, Finanzmärkte Staaten ruinieren oder arbeitsmärkte Frauen benachteiligen. Der Staat steht in der pflicht und wir alle wie wir hier leben auch!

    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:29 Uhr

    Sie machen sich überhaupt keine Gedanken, mein Lieber! Hier geht es nicht darum was frauen von Staatswegen erlaubt ist, sondernw as Frauen von gesellscahftswegen verbaut wird. Und hier ist es sehrwohl Sache einer gerechten Demokratie, und damit des Staates Chancengleichheit herzustellen. Und das die Märkte ganz siche rnicht von allein Gleichberechtigung generieren werden, sieht man doch in vielen bereichen, indenen sie nicht in der Lage sind zu funktionieren. Sei es weil Diät-Produkte Dick machen, Finanzmärkte Staaten ruinieren oder arbeitsmärkte Frauen benachteiligen. Der Staat steht in der pflicht und wir alle wie wir hier leben auch!

  2. Frauen sind in "Führungspositionen" zu sehr mit "frauenbewegten" Pseudoidiologien beschäftigt ......

    Bitte untermauern Sie Ihren Standpunkt mit Argumenten. Die Redaktion/is

  3. Sollte man, wenn man eine Quote möchte diese nicht geschlechtsneutral formulieren und auf alle Berufsfelder ausdehnen? Also von der Müllentsorgung über die Kinderbetreuung bis hin zu wirtschaftlich leitenden Positionen und der Politik.
    Die Frage die dann bleibt ist nur folgende: Ist es nicht vernünftiger den Unternehmen das Recht zu erhalten die bestqualifizierteste bzw. den bestqualifiziertesten Bewerber für eine Tätigkeit zu einzustellen - Dem Unternehmen und dem Staat zuliebe?

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    • Buh
    • 14.06.2010 um 15:29 Uhr

    Es geht hier garnicht darum Männer in sogenannte frauenberufe zu bekommen und umgekehrt, sondern es geht um etwas essentielleres: Die Chance zum beruflichen aufstieg. Das sit qualitativ etwas anderes, weil es fast ausnahmslos Frauen trifft, welche ja wie ich in diesem Forum öfters erwähnte, im schnitt schlechter vedeinen und häufiger arm sind, und vorallem wesentlich schlechtere renten bekommen. Es geht um Chancengleichheit die in diesem Falle frauen verwehrt wird.

    In einem anderen thema, muss es darum gehen, die gesellschaftlich manifestierten Mann-Frau rollen so lösen, dass Männer problemlos Kindergärtner und frauen Problemlos Physiker werden können, ohne sich im gesamten Bildungsverlauf unwohl fühlen zu müssen, der einzige seines geschlechts zu sein um später zu merken, dass in den höheren Bereichen auch noch keine chancengleichheit besteht.
    Ich bin auch sehr dafür, dass in nächster Zukunft alle Bildungsfelder unabhängig des geschlechts gefüllt werden können. Dazu muss aber eine Mentalitätsänderun von statten gehenm, die im Kinderschlafzimmer beginnt.

    Ein unternehmer sollte immer die bestqualifiziertesten Menchen nehmen. Das wird die Quote auch nicht verändern, wie die realität zeigt.

    • Buh
    • 14.06.2010 um 15:29 Uhr

    Es geht hier garnicht darum Männer in sogenannte frauenberufe zu bekommen und umgekehrt, sondern es geht um etwas essentielleres: Die Chance zum beruflichen aufstieg. Das sit qualitativ etwas anderes, weil es fast ausnahmslos Frauen trifft, welche ja wie ich in diesem Forum öfters erwähnte, im schnitt schlechter vedeinen und häufiger arm sind, und vorallem wesentlich schlechtere renten bekommen. Es geht um Chancengleichheit die in diesem Falle frauen verwehrt wird.

    In einem anderen thema, muss es darum gehen, die gesellschaftlich manifestierten Mann-Frau rollen so lösen, dass Männer problemlos Kindergärtner und frauen Problemlos Physiker werden können, ohne sich im gesamten Bildungsverlauf unwohl fühlen zu müssen, der einzige seines geschlechts zu sein um später zu merken, dass in den höheren Bereichen auch noch keine chancengleichheit besteht.
    Ich bin auch sehr dafür, dass in nächster Zukunft alle Bildungsfelder unabhängig des geschlechts gefüllt werden können. Dazu muss aber eine Mentalitätsänderun von statten gehenm, die im Kinderschlafzimmer beginnt.

    Ein unternehmer sollte immer die bestqualifiziertesten Menchen nehmen. Das wird die Quote auch nicht verändern, wie die realität zeigt.

  4. 4. unfug

    "Angesichts der vielen gut ausgebildeten Frauen sei es aber sowieso im Eigeninteresse der Firmen, Frauen ans Ruder zu lassen."

    Dann kann man sich das ganze doch auch klemmen.

    • TDU
    • 14.06.2010 um 11:40 Uhr

    Im Grunde ist das doch alles Populismus. Denn verschwiegen wird, dass die Besetzungen in den Aufsichtsräten ein Ergebnis von Familienzusammengehörigkeiten und Beziehungen untereinander sind. Die Mitglieder, die sich "von unten" rein gearbeitet haben, sind doch in der Minderheit.

    Die Telekom kann anders, da sie ein Unternehmen mit "neuer Technologie ist.

    Die Kinder dieses Beziehungsgeflechts müssten doch alle hervorragend ausgebildet sein, so das bald die Töchter Forderungen anmelden werden, wenn sie denn wollen.

    Und eins sollte man auch nicht vergessen: Der Aufsichtsrat sollte kein Nickkränzchen sein, sondern die fachlich Qualifziertesten vereinen, egal ob Mannn oder Frau. Und selbst dann ist ein Unternehmenserfolg nicht garantiert. Aufsichtsräte mit der Qualität der Gremien bei Landesbanken brauchen wir gar nicht, egal ob mit Männern oder Frauen besetzt.

    Die undifferenzierte Einforderung mit Drohpotential sieht die Verwaltung als Kernfunktion des Aufsichtsrats. Wie wärs dann noch mit einer Parteienquote?

  5. ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?

    Und hier ein paar Antworten darauf:
    Fefe

    Die gute Frau, die sich ihre 08/15-Doktorarbeit von ihrem Assistenten schreiben ließ, entblödet sich nicht, noch weiter gegen die ärmsten zu hetzten.

  6. Ich bewerb mich dann sofort im Vorstand einer beliebigen Firma, die überhaupt nicht genug interessierte Frauen hat (zuviel Stress und so) und wenn die mich nicht nehmen, verklage ich sie! Ha! Natürlich werden die behaupten, das ihre Ablehnung daran liegt, dass ich nunmal keinerlei Qualifikation für die Stelle habe und ja auch andeutete, ich würde das ganze locker angehen lassen und maximal 6 Stunden am Tag arbeiten, aber das ist einfach unr übelster Chauvinismus.

    Da ich mich mit dem richtigen Geschlecht geboren wurde, hab ich die Stellung grundsätzlich verdient, also her damit bitte. Die Männer sollen sich gefälligst normal hocharbeiten, sofern sie nicht das Glück von Vitamin B haben (nur gilt das genauso für Frauen).

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    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:32 Uhr

    Informieren Sie sich doch erstmal über das Wuotenmodell bevor sie auf Stammtischniveau ihre einfältige, tempöräre Meinung hier hin klatschen! Niergendwo auf der Welt, wo diese Quotenmodelle aufgestellt wurden, gab es eine Welle unqualifizierter arbeiterinnen.W arum meinen Sie überhaupt, dass Frauen unqualifizierter sind? Wie kommen sie auf den Gedanken, es gäbe zu wenig qualifizierte frauen? Haben sie dazu Studien? Irgendlweche wissenscahftlichen Kriterien? Oder was bewegt sie dazu? Ihre Meinung entbehrt jeder realitätsbezogenheit und zeigt doch nur, dass sie sich noch nie damit eingehend beschäftigt haben.

    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:32 Uhr

    Informieren Sie sich doch erstmal über das Wuotenmodell bevor sie auf Stammtischniveau ihre einfältige, tempöräre Meinung hier hin klatschen! Niergendwo auf der Welt, wo diese Quotenmodelle aufgestellt wurden, gab es eine Welle unqualifizierter arbeiterinnen.W arum meinen Sie überhaupt, dass Frauen unqualifizierter sind? Wie kommen sie auf den Gedanken, es gäbe zu wenig qualifizierte frauen? Haben sie dazu Studien? Irgendlweche wissenscahftlichen Kriterien? Oder was bewegt sie dazu? Ihre Meinung entbehrt jeder realitätsbezogenheit und zeigt doch nur, dass sie sich noch nie damit eingehend beschäftigt haben.

    • io
    • 14.06.2010 um 11:48 Uhr

    denn damit müssen die Unternehmen schauen, ob der Bewerber Hose oder Rock trägt. Und es zeigt auch, dass Frauen es nicht durch Ihre Qualifikation schaffen. Sie schaffen es nur durch eine massive Einwirkung von aussen, die natürlich viiiel besser weiss, was Unternehmen brauchen, als die Unternehmen selbst. Oder sind Frau Schröder die Untenehmen egal, hauptsache sie hat jetzt eine Frauenquote durchgedrückt.

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    • Buh
    • 14.06.2010 um 13:59 Uhr

    Frau schafft es nicht in die Führungsrigen. Das sit ein Fakt.

    Warum ist das so? Mehrere möglichkeit:
    1) Männer (und Frauen) Diskriminieren die Frauen. Werden zb erst garnicht zu einer entsprechenden Beförderrung erwogen, oder in bestimmten Posten eingetellt. (Früher war das Argumetn: Frauen sind zu emotional, die können dasnicht)
    2) Männer (und Frauen) diskriminieren die Frauen "Unterbewusst". Im Sinne von: Man hat ein bestimmtes rollenklischee und möchte dem auch rigednwie gerecht werden. Nachdem jahrtausende Frauen nähen und kochen mussten, ist es immernoch beschwerlich von beiden Seiten, diese Rollen abzubauen. Zumal ja heute noch, die frauen die Rosa Kinderzimmer und die männer die Blauen bekomen. Jan geht fußball spielen, Julia spielt mir ihren Puppen...So enstehen Rollenbilder die bishin in die Berufswahl abfärben.
    3) Frauen trauen sich erst garnicht eine bestimmte Richtung einzuschlagen. e skostet doch zb viel mut die einzgie Frau im Betribe/in der etage zu sein. So wird nur nach und nach diese Kursten aufgebrochen wenn überhaupt.

    Daher ist es ausgesprochen Sinnvoll Wuoten einzuführen,welche dafür sorgen, dass ein gewisser Prozentsatz (gerne 50%, häufig liegen die Quotena ber eher um die 30%)der Belegschaft in höheren Poisitonen Frauen sind.

    Hierbei geht es erstmal nicht darum, Frauen in Männerbrufen zu krigen sondern Aufstiegsmöglichkeiten zu gewährleisten, die bisher nur männern vorbehalten waren.

    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:04 Uhr

    So ist es zb so, dass Frauen im Schnitt ärmer sind als Männer, sie arebiten häufiger im niedriglohnsektor, haben häufiger Jobs die schlechte rbezahlt werden, oder werden sogar im sleben Job schelchter bezahl als Männer. Das sind sehr starke Hinweise auf diskriminierung, teils durch Personen, teils eben durch gesellscahftlich generierte Rollenklischees, die im schnitt den Männern immernoch einen Vorteil lassen.
    Es geht hier also inbesondere um die Aufstiegsmöglichkeiten, die frauen weniger haben. "Chancengleichheit", sollte sich niemand erkämpfen müssen, sondern sollte jedem ermöglicht sein, weswegen ihre Asusage "Und es zeigt auch, dass Frauen es nicht durch Ihre Qualifikation schaffen. Sie schaffen es nur durch eine massive Einwirkung von aussen" absoluter Blödsinn ist und zudem diskriminierend. Damit deuten sie doch an, dass frauen perse es nicht schaffen können, weil sie eben frauen sind. Genau diese Denke gilt es zu überwinden.

    Es gehört also zu den wichtigen errungenschaften einer gerechten Gesellscahft, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Dazu müssen nicht unbedingt mehr Männer Kindergärtner sien und mehr frauen Mechaniker (Obwohl das sicher förderlich wäre im sinne der Rollenüberwindung) sondern vorallem gewisse bereiche für alle Geschlechter offen stehen.

    Dass auch Männer diskriminiert werden ist dem Rollenbild ebenso verschuldet und ist sicherlich auch kritikwürdig. Warum das aber immer als gegenargument herhalten muss sit mir unklar.

    • Juni29
    • 14.06.2010 um 16:32 Uhr

    dass Frauen es nicht durch ihre Qualifikation schaffen. Immer dort wo es nach objektiver Leistung (z.B. Note) geht, sind die Frauen sogar vorn.

    Ein Bekannter hat bei einem Training (in Wahrheit mehrwöchiges Assessment-Center) eines internationalen Konzerns mitgemacht fürs oberste Management. 70 Leute waren dabei aus Wissenschaft und Industrie. Die Beste war eine Frau. Der zweitbeste mein Bekannter. Er wurde drei Jahre später Manager des Jahres international dieses konzerns. Die Frau ist irgendwo dazwischen in den Hierachien hängengeblieben. Sicher, der Bekannte ist eine Rampensau. Aber die Frau hat in dem mehrwöchigen Test volle 100 % gebracht, alle Ziele perfekt durchgesetzt, auf eine stille Art. Und der Test war objektiv.

    Wenn man sagt Frauen würden es nicht schaffen, hat man nur das Bild vor Augen, was einen erfolgreichen Manager ausmacht. Und da denkt man sich nun mal einen Mann dazu.

    • Buh
    • 14.06.2010 um 13:59 Uhr

    Frau schafft es nicht in die Führungsrigen. Das sit ein Fakt.

    Warum ist das so? Mehrere möglichkeit:
    1) Männer (und Frauen) Diskriminieren die Frauen. Werden zb erst garnicht zu einer entsprechenden Beförderrung erwogen, oder in bestimmten Posten eingetellt. (Früher war das Argumetn: Frauen sind zu emotional, die können dasnicht)
    2) Männer (und Frauen) diskriminieren die Frauen "Unterbewusst". Im Sinne von: Man hat ein bestimmtes rollenklischee und möchte dem auch rigednwie gerecht werden. Nachdem jahrtausende Frauen nähen und kochen mussten, ist es immernoch beschwerlich von beiden Seiten, diese Rollen abzubauen. Zumal ja heute noch, die frauen die Rosa Kinderzimmer und die männer die Blauen bekomen. Jan geht fußball spielen, Julia spielt mir ihren Puppen...So enstehen Rollenbilder die bishin in die Berufswahl abfärben.
    3) Frauen trauen sich erst garnicht eine bestimmte Richtung einzuschlagen. e skostet doch zb viel mut die einzgie Frau im Betribe/in der etage zu sein. So wird nur nach und nach diese Kursten aufgebrochen wenn überhaupt.

    Daher ist es ausgesprochen Sinnvoll Wuoten einzuführen,welche dafür sorgen, dass ein gewisser Prozentsatz (gerne 50%, häufig liegen die Quotena ber eher um die 30%)der Belegschaft in höheren Poisitonen Frauen sind.

    Hierbei geht es erstmal nicht darum, Frauen in Männerbrufen zu krigen sondern Aufstiegsmöglichkeiten zu gewährleisten, die bisher nur männern vorbehalten waren.

    • Buh
    • 14.06.2010 um 14:04 Uhr

    So ist es zb so, dass Frauen im Schnitt ärmer sind als Männer, sie arebiten häufiger im niedriglohnsektor, haben häufiger Jobs die schlechte rbezahlt werden, oder werden sogar im sleben Job schelchter bezahl als Männer. Das sind sehr starke Hinweise auf diskriminierung, teils durch Personen, teils eben durch gesellscahftlich generierte Rollenklischees, die im schnitt den Männern immernoch einen Vorteil lassen.
    Es geht hier also inbesondere um die Aufstiegsmöglichkeiten, die frauen weniger haben. "Chancengleichheit", sollte sich niemand erkämpfen müssen, sondern sollte jedem ermöglicht sein, weswegen ihre Asusage "Und es zeigt auch, dass Frauen es nicht durch Ihre Qualifikation schaffen. Sie schaffen es nur durch eine massive Einwirkung von aussen" absoluter Blödsinn ist und zudem diskriminierend. Damit deuten sie doch an, dass frauen perse es nicht schaffen können, weil sie eben frauen sind. Genau diese Denke gilt es zu überwinden.

    Es gehört also zu den wichtigen errungenschaften einer gerechten Gesellscahft, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Dazu müssen nicht unbedingt mehr Männer Kindergärtner sien und mehr frauen Mechaniker (Obwohl das sicher förderlich wäre im sinne der Rollenüberwindung) sondern vorallem gewisse bereiche für alle Geschlechter offen stehen.

    Dass auch Männer diskriminiert werden ist dem Rollenbild ebenso verschuldet und ist sicherlich auch kritikwürdig. Warum das aber immer als gegenargument herhalten muss sit mir unklar.

    • Juni29
    • 14.06.2010 um 16:32 Uhr

    dass Frauen es nicht durch ihre Qualifikation schaffen. Immer dort wo es nach objektiver Leistung (z.B. Note) geht, sind die Frauen sogar vorn.

    Ein Bekannter hat bei einem Training (in Wahrheit mehrwöchiges Assessment-Center) eines internationalen Konzerns mitgemacht fürs oberste Management. 70 Leute waren dabei aus Wissenschaft und Industrie. Die Beste war eine Frau. Der zweitbeste mein Bekannter. Er wurde drei Jahre später Manager des Jahres international dieses konzerns. Die Frau ist irgendwo dazwischen in den Hierachien hängengeblieben. Sicher, der Bekannte ist eine Rampensau. Aber die Frau hat in dem mehrwöchigen Test volle 100 % gebracht, alle Ziele perfekt durchgesetzt, auf eine stille Art. Und der Test war objektiv.

    Wenn man sagt Frauen würden es nicht schaffen, hat man nur das Bild vor Augen, was einen erfolgreichen Manager ausmacht. Und da denkt man sich nun mal einen Mann dazu.

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