Spar-Klausur Neuverschuldung fällt niedriger aus
Der Bund wird in diesem Jahr wohl weniger Schulden machen als zunächst befürchtet, gespart werden muss trotzdem. Im Gespräch ist auch eine Ausweitung der Lkw-Maut.
Gute Nachricht vor der einschneidenden Sparklausur des schwarz-gelben Kabinetts am Sonntag: Auch dank der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt rechnet die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr mit einer geringeren Neuverschuldung. Sie werde sich auf "70 Milliarden Euro oder weniger" belaufen, berichtet die Rheinische Post aus Koalitionskreisen. Bisher war man von 82 Milliarden Euro ausgegangen.
Insgesamt könne die Nettokreditaufnahme des Bundes sogar um bis zu 15 Milliarden Euro geringer ausfallen als geplant, hieß es.
Befürchtungen vor allzu heftigen Einschnitten war Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bereits am Mittwoch entgegengetreten. Es gebe die Hoffnung, dass der Bund in diesem Jahr weniger neue Schulden machen müsse. Dadurch werde sich auch der Spardruck in den kommenden Jahren möglicherweise verringern.
Um die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse einhalten zu können, muss das Haushaltsdefizit zwischen 2011 und 1016 durch Einsparungen oder höhere Einnahmen verringert werden. Bisher rechnete die Koalition mit einem Finanzierungsbedarf von insgesamt 60 Milliarden Euro oder zehn Milliarden im Jahr. Doch auch wenn diese Summe ab 2012 nun etwas niedriger ausfallen könnte,sollen nach Angaben der Regierung zumindest 2011 mindestens zehn Milliarden Euro eingespart werden.
Unterdessen sind immer mehr Minister mit teils radikalen Kürzungsvorschlägen und Ideen für neue Einnahmequellen vorgeprescht. So soll Schäuble bei einem Treffen mit den Parteichefs der schwarz-gelben Koalition eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags von derzeit 5,5 Prozent auf 8 Prozent vorgeschlagen haben, berichtet die Financial Times Deutschland . Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Guido Westerwelle (FDP) und Horst Seehofer (CSU) hätten das Vorhaben jedoch abgelehnt.
Die 1991 eingeführte Sonderabgabe sollte helfen, die Kosten der deutschen Einheit zu stemmen. Allerdings ist die Verwendung der Mittel, die dem Bundeshaushalt zugute kommen, nicht zweckgebunden.
- Die Grenze
Bund und Länder dürfen von 2020 an grundsätzlich keine neuen Schulden mehr machen. Der Bund erhält dabei aber etwas Spielraum: Die Obergrenze der Verschuldung liegt für ihn bei 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das wären derzeit etwa acht Milliarden Euro. Von 2011 bis 2016 erhält der Bund eine Übergangszeit, um das Ziel zu erreichen. Politisch gewollt ist aber auch beim Bund, von 2020 an keine neuen Schulden mehr aufzubauen.
- Ausnahmen
In wirtschaftlich guten Jahren müssen Rücklagen gebildet oder Schulden getilgt werden. In Notlagen wie Naturkatastrophen und bei schweren Konjunkturkrisen sind unter strengen Bedingungen Ausnahmen möglich. Der Bundestag und die Länderparlamente können dann mit der jeweiligen Regierungsmehrheit das Abweichen von der Schuldenbremse beschließen.
- Pakt
Ärmere Bundesländer werden zum Abbau ihrer Altschulden von 2011 bis 2019 jährlich mit mindestens 800 Millionen Euro unterstützt. Die insgesamt 7,2 Milliarden Euro teilen sich Bund und Länder je zur Hälfte. Nach bisherigem Stand kann Bremen mit rund 300 Millionen Euro jährlich rechnen, das Saarland mit 260 Millionen und Schleswig-Holstein mit 80 Millionen Euro pro Jahr. Weitere Begünstigte sind Berlin und Sachsen-Anhalt. Sie können ebenfalls mit 80 Millionen Euro rechnen.
- Alarmsystem
Um Haushaltskrisen rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern, soll ein Frühwarnsystem eingeführt werden. Dazu wird ein Bund-Länder-Gremium als Stabilitätsrat gebildet. Er soll den Umgang von Bund und Ländern mit dem Haushalt kontrollieren. Bei Verstoß gegen Auflagen werden den ärmeren Ländern die Finanzmittel für den Rest des Förderungszeitraumes gestrichen.
- Steuerausgleich
Bund und Länder haben sich bereits auf eine Übertragung der Kfz-Steuer auf den Bund verständigt. Dafür ist ein Ausgleich von 8,9 Milliarden Euro pro Jahr an die Länder vorgesehen.
Neue Einnahmequellen sucht auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). "Es gibt Vorschläge im Rahmen der Haushaltsverhandlungen, ob und wie man die Lkw-Maut ausweiten könnte", sagte er dem Hamburger Abendblatt . Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.
Eine Pkw-Maut stehe aber "nicht im Koalitionsvertrag und auch nicht auf der Tagesordnung", betonte Ramsauer. Der Verkehrsminister rief allerdings dazu auf, "angesichts der knappen öffentlichen Kassen neue Finanzierungsquellen" zu erschließen. "Ich denke da vor allem an weitere Projekte öffentlich-privater Partnerschaft, mit denen wir privates Kapital für den Bau und den Betrieb von Autobahnen mobilisieren", sagte er.
Die von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ins Gespräch gebrachten massiven Kürzungen im Wehretat unterstützt die FDP. Der CSU-Politiker liege richtig mit der Überlegung, die Personalstärke der Bundeswehr massiv zu reduzieren und die Wehrpflicht auszusetzen, sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Die Aussetzung der Wehrpflicht, die derzeit noch bei neun Monaten liegt, wäre nicht nur haushaltspolitisch sinnvoll, sondern auch sicherheitspolitisch richtig. Nach Medienberichten wird eine Reduzierung der Truppenstärke von derzeit 250.000 auf 150.000 Soldaten ausgelotet.
Widerstand gegen eine schnelle Entscheidung über eine Aussetzung der Wehrpflicht kommt allerdings aus der CDU. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Frage in Zusammenhang mit der Sparklausur entschieden wird", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder. Wie die Financial Times berichtet, soll auch Merkel bei einem Treffen mit den Unionsministern vor der Kabinettssitzung am Mittwoch deutlich gemacht haben, dass eine Aussetzung der Wehrpflicht in der derzeitigen Spardebatte nicht infrage komme. "Eine Reform, die das Ende der Wehrpflicht auslöst, lässt sich nun wirklich nicht nur mit der Notwendigkeit des Sparens begründen und erst recht nicht in drei Tagen durchdrücken", habe Merkel den Angaben zufolge gesagt.
Zugleich betonte die Kanzlerin allerdings, dass die eingesetzte Kommission zur Neuorganisation der Bundeswehr "ohne Denkverbote" arbeiten solle. Die Kommission soll bis zum Sommer einen Vorschlag vorlegen.
Die Arbeitgeber forderten unterdessen die Bundesregierung auf, die Ausgaben für Arbeitslose zu kürzen. "Auch die Arbeitsmarktpolitik kann und muss einen Beitrag leisten", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Tageszeitung Die Welt.
Mittelfristig ließen sich mehr als sechs Milliarden Euro sparen, ohne dass die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen darunter litten. Sparen solle die Regierung auch bei den Hartz-IV-Empfängern. So solle der Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II gestrichen werden.
Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, warnte in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung davor, die Binnenwirtschaft kaputt zu sparen. Die vorerst letzte Rezession am Binnenmarkt habe das Handwerk vor zehn Jahren durchgemacht, "mit hohen Beschäftigungsverlusten", fügte Kentzler hinzu. Zukunftsinvestitionen dürften nicht gekappt werden, auch nicht nach dem "Rasenmäherprinzip". Dazu zählte er Bildung und Forschung, aber auch Klimaschutz oder öffentliche Infrastruktur.
Auch führende Wirtschaftswissenschaftler warnten vor einem zu harten Sparkurs, so auch Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW). "Der Aufschwung ist noch nicht stabil, deshalb wären strenge Sparmaßnahmen jetzt gefährlich und könnten eine neue Rezession auslösen." Um das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen, schlug der IfW-Chef die Einführung einer Schuldenquote vor. "Man braucht eine Regel, damit die Politik in wirtschaftlich guten Zeiten nicht wie bislang immer zu viel Geld ausgibt", sagte Snower.
Auch Professor Thomas Straubhaar, Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) warnte, "jetzt mit der Hauruck-Methode schnell Milliarden einzusparen ist der falsche Weg". Der HWWI-Chef riet der Bundesregierung, die Krise als Chance für Reformen zu nutzen und ihre Kernfunktionen neu zu definieren.
- Datum 03.06.2010 - 09:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 22
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Ich würde mal anfangen an der zweiten Position im Bundeshaushalt zu sparen, den Zinsen. Da könnte man mit einem Schlag 41,7 Milliarden Euro einsparen. Natürlich wäre dies auch „schmerzlicher“ Sparkurs für einige Deutsche.
http://www.ploync.de/geld...
die größten Bezieher von Zinseinkünften sind die Rentenkassen, die die Beiträge ihrer Mitglieder anlegen müssen. Alle Reichen dieser Welt sind hiergegen relativ arm. Allein die Pensionsfonds der Allianz benötigen jeden Monat mehr als 2,5 Mrd. Euro an frischen, verzinslichen Papieren. In islamischen Fonds ist dies übrigens nicht anders. Nur sind es halt dort Gewinnbeteiligungen an den Anlagen, die sich die Anleger erwarten. Was Sie fordern ist, dass Gespartes generell keinen Zins abwerfen darf und eine Anlage keine Rendite mehr haben dürfe. Wo aber niemand anlegt, bekommt auch niemand mehr Geld um zu investieren. Wir fallen dann wieder auf die Stufe der Tauschwirtschaft zurück und das will niemand.
die größten Bezieher von Zinseinkünften sind die Rentenkassen, die die Beiträge ihrer Mitglieder anlegen müssen. Alle Reichen dieser Welt sind hiergegen relativ arm. Allein die Pensionsfonds der Allianz benötigen jeden Monat mehr als 2,5 Mrd. Euro an frischen, verzinslichen Papieren. In islamischen Fonds ist dies übrigens nicht anders. Nur sind es halt dort Gewinnbeteiligungen an den Anlagen, die sich die Anleger erwarten. Was Sie fordern ist, dass Gespartes generell keinen Zins abwerfen darf und eine Anlage keine Rendite mehr haben dürfe. Wo aber niemand anlegt, bekommt auch niemand mehr Geld um zu investieren. Wir fallen dann wieder auf die Stufe der Tauschwirtschaft zurück und das will niemand.
die "Neuverschuldung fällt niedriger aus" die vielen Kommentare der Arbeitgeberinstitutionen (sie wollten schon immer das beste!!! für?..), die Tips (oder ist das Wissen??, wie immer in den letzten Jahren) der Wirtschaftsfachleute (Fachleute oder auch nur bezahlt von den vorgenannten Institutionen) und dann die in die Tiefe gehende Recherche (oder doch nur eine zielgerichtete angepaßte DPA... Meldung) von Frau Schuler in der überparteilich unabhängigen ZEIT.
Im Ergebniss liebe Zeitleser, alle? müssen sich einschränken, in erster Linie natürlich die Sozialschmarotzer ganz die Schrödersche Linie, die war doch schon mal Zeitgestützt soooo erfolgreich. Ein schönen Tag noch beim Sparen.
gruß gokahe
Alle EU-Länder sparen,also wird Deutschland auch weniger
Waren verkaufen,wie es wird,kann kein Mensch voraus sagen.
Jetzt ist die Neuverschuldung wieder geringer und in drei
Monaten wieder höher,sollte es noch schlechter werden mit
dem Euro und den PIGS,was dann?Tritt die Bürgschaft von 148
Mrd.Euro in Kraft,welche Pläne hat die Politik?Gar keine.
Der Haushaltsplan ist eine Momentaufnahme,aufgebaut auf das
Wachstum,welches vielleicht in der zweiten Jahreshälfte wie-
der ab nimmt!Bei der Politik wird immer wieder mit Einnahmen
gerechnet,was passiert eigentlich,wenn die angenommene Summe
nicht erreicht wird?Dann kommt der Nachtragshaushalt!Bis lang lebt die Wirtschaft von den Konjunkturprogrammen auf der Welt und weil die Lagerbestände aufgefüllt werden,aber
die Politik redet vom Aufschwung,der auf Pump statt findet!
Wer achthunderttausend Kurzarbeiter noch hat,redet vom Job-
wunder,viele können nicht rechnen und müssen zweimal rechnen
wie so oft in der Politik!Gespart wird jetzt wieder beim
Volk,also schadet es dem Binnenmarkt und die ganzen Baustel-
len wie Gesundheitsreform werden auch noch zu Lasten des
Bürgers gehen,im Gegensatz zur Regierung kann er nur einmal
das Geld ausgeben,darum kommt im Herbst noch ein Nachtrags-
haushalt und alle Berechnungen sind für die Katz!
„Der Bund wird in diesem Jahr wohl weniger Schulden machen als zunächst befürchtet, gespart werden muss trotzdem“
Selbst weniger neue Schulden sind immer noch zusätzliche Schulden, wie kann man da die Sparzwänge auch nur ansatzweise in Frage stellen.
Nur keiner will das ernsthaft - sparen sollen immer nur die anderen.
Scheinbar ist der Ernst der Lage immer noch nicht allen klar.
Wir sollten in allen Medien mal permanent unsere Schuldenuhr einblenden oder abdrucken.
Vielleicht wachen dann einige Damen und Herren auf und sparen mal an sich selbst zuerst.
Die Finanzmärkte haben sich vergaloppiert. Der Realwirtschaft geht es eigentlich gut.
Wann nimmt man in Deutschland endlich die Analysen von heutigen namhaften internationalen Wirtschaftswissenschaftlern wie den Nobelpreisträger Stiglitz zur Kenntnis und rennt nicht ständig der alten Neoklassikern in Deutschland und den damit aufgewachsenen Lobbyisten in der Finanzwirtschaft hinterher. Die Finanzkrise ist vor allem eine Finanzmarktkrise und die Gefahr, dass diese Krise deutlich auf die Realmärkte durchschlägt, ist noch nicht überwunden.
Ziel einer aktuellen Wirtschaftspolitik muss es sein, Möglichkeiten zu finden, die toxischen Papiere weitgehend mit den an ihnen hängenen Werten geräuschlos zu vernichten ohne den Kreditmarkt für die Realwirtschaft zu schädigen.
Die Verstaatlichung von Banken war deshalb eine große Chance, deren Eigenkapitalkraft zu stärken, und nach der Erholung der Märkte durch Reprivatisierung dem Staat ohne Steuererhöhung das dafür gebundene Kapital wiederhereinzuholen. In Deutschland wird eine vormoderne und mit Theorien des 19ten Jahrhunderts belegte Diskussion geführt. In den USA und Asien wird stattdessen um die Theorien des 21ten Jahrhunderts gerungen.
die größten Bezieher von Zinseinkünften sind die Rentenkassen, die die Beiträge ihrer Mitglieder anlegen müssen. Alle Reichen dieser Welt sind hiergegen relativ arm. Allein die Pensionsfonds der Allianz benötigen jeden Monat mehr als 2,5 Mrd. Euro an frischen, verzinslichen Papieren. In islamischen Fonds ist dies übrigens nicht anders. Nur sind es halt dort Gewinnbeteiligungen an den Anlagen, die sich die Anleger erwarten. Was Sie fordern ist, dass Gespartes generell keinen Zins abwerfen darf und eine Anlage keine Rendite mehr haben dürfe. Wo aber niemand anlegt, bekommt auch niemand mehr Geld um zu investieren. Wir fallen dann wieder auf die Stufe der Tauschwirtschaft zurück und das will niemand.
und statt dessen die Steuern senken. Das war es was Kirchhoff vorschlug und dafür von allen Seiten gründlich abgewatscht wurde. Natürlich kann man sich fragen, wie ein Steuerrechtsexperte überhaupt so einen Vorschlag machen kann.
sind diese ständigen Aussagen über Schulden und Zinsen, Zinsen und Schulden. Alles nur Instrumente, um ganze Völker zu knechten. Schafft das System, dass man mit Geld neues Geld verdient endlich ab. Jeder, dem es gesundheitlich und intellektuell gegeben ist, darf sich mit Arbeit, die ihm selbst und auch seinen Mitmenschen zugute kommt betätigen.
Das System: Geld verdient Geld gehört nicht mehr ins 21. Jahrhundert, gehörte nie in irgendeine Zeit. Immer war dies ein Unterdrückungsinstrument. Man sieht es auch jetzt wieder, die blöde "Masse" soll wieder mit Almosen auskommen, damit Superreiche ihren Standard beibehalten können - pfui, unsere Regierungen sollten sich schämen, so uverholen die eigenen Bürger auszuplündern...
dass Ihre wie die Sparguthaben aller nicht mehr verzinst werden? Dann werden Sie die Banken dafür bezahlen müssen, dass sie Ihr Geld für Sie aufbewahren. Und wenn Sie mal einen Kredit brauchen: vergessen Sie es. Warum sollte Ihnen jemand Geld leihen wollen, wenn er nichts dafür bekommt und das Risiko eingeht, dass Sie es ihm nicht mehr zurückzahlen können.
Ja, dafür plädiere ich. Banken sind (oder besser: sollten es sein) Dienstleister. Für ihre Dienstleistungen können sie transparente Vergütungen bekommen, nicht völlig aus dem Ruder laufende Zinsen. Damit können sie ihre Kosten decken.
Kreditvergabe kann auch aus anderen Gründen als dem reinen Profit geschehen, z.B. wenn das Gemeinwesen seinen Bürgern dadurch ein lebenswertes Leben beschert. Was meinen Sie wohl, warum Menschen Geld stiften ? Leider sind die meisten Menschen so gestrickt wie Sie es sind, ständig auf Profite aus. Und daher steuern wir auf immer neue Katastrophen zu...
dass Ihre wie die Sparguthaben aller nicht mehr verzinst werden? Dann werden Sie die Banken dafür bezahlen müssen, dass sie Ihr Geld für Sie aufbewahren. Und wenn Sie mal einen Kredit brauchen: vergessen Sie es. Warum sollte Ihnen jemand Geld leihen wollen, wenn er nichts dafür bekommt und das Risiko eingeht, dass Sie es ihm nicht mehr zurückzahlen können.
Ja, dafür plädiere ich. Banken sind (oder besser: sollten es sein) Dienstleister. Für ihre Dienstleistungen können sie transparente Vergütungen bekommen, nicht völlig aus dem Ruder laufende Zinsen. Damit können sie ihre Kosten decken.
Kreditvergabe kann auch aus anderen Gründen als dem reinen Profit geschehen, z.B. wenn das Gemeinwesen seinen Bürgern dadurch ein lebenswertes Leben beschert. Was meinen Sie wohl, warum Menschen Geld stiften ? Leider sind die meisten Menschen so gestrickt wie Sie es sind, ständig auf Profite aus. Und daher steuern wir auf immer neue Katastrophen zu...
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