Bundespräsidentenwahl Bundesversammlung wählt Wulff zum Bundespräsidenten
Stundenlange Zitter-Partie für Kanzlerin Merkel: Erst im dritten Wahlgang hat die Bundesversammlung den Koalitionskandidaten Wulff zum Bundespräsidenten gewählt.
Die Bundesversammlung hat den bisherigen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) zum Bundespräsidenten gewählt. Im dritten Wahlgang erreichte Wulff 625 Stimmen und damit die absolute Mehrheit. Sein von SPD und Grünen aufgestellter Mitbewerber Joachim Gauck kam auf 494 Stimmen, 121 Delegierte enthielten sich. Damit erhielt Gauck 32 Stimmen mehr, als das rot-grüne Lager an Delegierten aufbot. Wulff, der unmittelbar nach der Verkündung des Ergebnisses sein Amt als Regierungschef in Hannover niederlegte, tritt die Nachfolge von Horst Köhler an.
Der gewählte Bundespräsident dankte in einer kurzen Ansprache seinem Amtsvorgänger und dem Kandidaten Gauck für einen "fairen Wettbewerb um das Präsidentenamt". Als eine Priorität seiner Amtszeit nannte er die innere Einheit des Landes. Er wünsche sich, dass die Deutschen "aufeinander zugehen statt aneinander vorbei zu leben."
Gauck sagte nach der Wahl, er sei zuversichtlich, dass Wulff in seinem neuen Amt Erfolg haben werde. Er stünde dem neuen Bundespräsidenten "selbstverständlich" als Gesprächspartner zur Verfügung. Gauck selbst wolle weiterhin helfen, die Distanz zwischen Bürgern und Politikern zu verringern. "Bleiben sie dran", forderte er die Fernsehzuschauer zur politischen Teilhabe auf. Das Verhalten der Linkspartei nannte er ein "trauriges Kapitel".
Wulffs Wahl waren dramatische Stunden vorausgegangen. Der Kandidat von Union und FDP erreichte im ersten Wahlgang nur 600 Stimmen und verfehlte damit die in diesem Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit von 623 Stimmen deutlich. Gauck kam auf 499 Stimmen, für die linke Kandidatin Luc Jochimsen stimmten 126 Delegierte – drei mehr, als die Linke Wahlleute hat. Der Kandidat der rechtsextremen NPD, Frank Rennicke, erhielt die drei Stimmen der NPD-Wahlleute.
Weil die Regierungsparteien nominell über eine Mehrheit von 644 Wahlleuten verfügen – 44 schwarz-gelbe Wahlleute also nicht für Wulff stimmten – war das Ergebnis als Ohrfeige für die Bundesregierung gewertet worden.
Auch im zweiten Wahlgang erreichte Wulff nicht die absolute Mehrheit. Nur 615 Delegierte stimmten für den bisherigen niedersächsischen Ministerpräsidenten. Gauck kam auf 490, Jochimsen auf 123 Stimmen.
Im dritten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit zur Präsidentenkür reichte, war Gauck auf die Stimmen der Linken angewiesen. Zwischen SPD, Grünen und Linkspartei begannen nun intensive Verhandlungen. Schließlich verkündete Linken-Fraktionschef Gregor Gysi, seine Partei werde zwar ihre Kandidatin zurückziehen und die Abstimmung für die linken Delegierten freigeben, aber keine Empfehlung für Gauck aussprechen. Damit war für Wulff der Weg ins Schloss Bellevue frei.
SPD-Chef Gabriel sagte nach der Wahl, es sei deutlich geworden, "dass die Linkspartei sich nicht von ihrem SED- und Stasi-Erbe befreien konnte".
Aus der Koalitionsspitze waren erleichterte Reaktionen zu hören. Die Kanzlerin sagte, die Wahl habe deutlich gemacht, dass hinter Christian Wulff "eine große Mehrheit" stünde, "die er auch in der Bevölkerung finden wird". Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach von einem "überzeugenden Vertrauensbeweis" für Wulff. Die Wahl sei ein "Lehrstück der Demokratie" gewesen. Weniger begeistert war CSU-Chef Horst Seehofer, der sich "dankbar" zeigte, dass "im dritten Wahlgang die Bedeutung dieser Versammlung von der Mehrheit der Versammelten erkannt wurde".
Die Wahl war nötig geworden, weil Köhler vor einem Monat überraschend zurückgetreten war, nachdem es heftige Kritik an seinen Interview-Äußerungen zu Afghanistan gegeben hatte. Er hatte darin für Kritiker den Eindruck erweckt, auch wirtschaftliche Gründe könnten einen Krieg rechtfertigen.
- Datum 30.06.2010 - 22:12 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Die sogenannte "LINKE" hat eine historische Chance vertan, über ihren eigenen SED-Schatten zu springen und den klar besseren Kandidaten Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen. Das wird hoffentlich der Anfang vom Ende der freiheitsfeindlichen Neo-Kommunisten sein.
Das Verhalten der Ex-SED, Ex-PDS und wie auch immer sich dieser rotlackierte Klüngel in Zukunft noch nennen wird, wird ihren Symphatisanten hoffentlich die Augen öffnen.
Dieser Partei wird ihr taktisches Verhalten noch gewaltige Schwierigkeiten bereiten.
Wäre die Linke wirklich eingeknickt und hätte mittels Fraktionszwang gegen ihre Überzeugungen abgestimmt, wäre ihr vielleicht dieser schwachsinnige Vorwurf der magelnden Vergangenheitsbewältigung erspart geblieben - allerdings hätte sie mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit bei einem Großteil der linken Wähler verloren.
Es gibt Menschen, die wählen die Linken eben weil sie ihre Entscheidungen von Sachfragen abhängig machen. Eben weil sie sich nicht auf die widerlichen Taktiken unserer parlamentarischen Demokratie einlassen.
Jeder, der der Linken jetzt etwas vorwirft, hat absolut nicht begriffen wie niederträchtig sich die SPD den Linken gegenüber verhalten hat. Es war von Anfang an geplant, dass nicht nur den bürgerlichen Parteien mit Gauck ein Hahn ins Nest gesetzt wird, sondern auch die Blosstellung der Linken war genau so einkalkuliert gewesen.
Es gibt allerdings noch Wähler in Deutschland, die begriffen haben, dass die SPD in keinster Weise einen Wechsel vollzogen hat. Sie will nur wieder an die Macht, die programmatischen Mehrheiten sind ihr völlig egal.
Hätte die Linke Gauck gewählt, wäre die Regierung vermutlich zusammengebrochen und bei Neuwahlen hätte die SPD mit den Grünen wohl eine knappe Mehrheit erreicht. Die Linke hätte man links liegen lassen. Es ist doch offensichtlich, dass die Linke sich auf sowas nicht einlässt.
Jeder der auch nur ansatzweise glaubt die Entscheidung der Linken hat irgentwas mit der DDR Vergangenheit zu tun, ist komplett auf dem Holzweg.
Das soll Demokratie sein? Aus Angst vor Ämter- und Besoldungsverlust sind die "Abweichler" und Denkzettelverpasser von CDU, CSU und FDP im dritten Wahldurchgang wieder ganz brav zur vorgeschriebenen Meinung zurückgekehrt (absolute Mehrheit). Diese Parteidisziplin erinnert doch sehr an eine ehemalige Einheitspartei, von der sich DIE LINKE weitaus mehr absetzt als die derzeitigen anderen Regierungs- und Oppositionsparteien mit ihren Blockflöten.
Besser, die Linken ent-täuschen jetzt und machen aus dieser Position heraus deutlich, dass sie zu einer authentischen und verantwortungsbewußten Politik nicht in der Lage sind, als von Demagogen a la Wagenknecht und Co in der Regierungsverantwortung dann getäuscht zu werden. Weiter so an SPD und Grüne, die Zeit spricht für euch!
Das Klagen über das Verhalten der Linken bei dieserWahl erinnert doch nur an eines. Man nennt es, glaube ich Krokodilstränen. Und was davon zu halten ist,weiß jeder.
Vergossen werden sie von all jenen, denen die Linke im Prinzip völlig gleichgültg ist.
Natürlich wäre es am besten,sie würde sic einfügen in den Reigen jener,die bei anstehenden Entcheidungen eben mal schnell einlenken, um ihr Gesicht zu wahren, das sie bei solcher Gelegenheit aber doch wohl eher verlieren.
Gaucks Positionen haben ihn für die Linke unwählbar gemacht(er ist eben ein Meister der Formulierung: er befürwortet den Afghanistan-Krieg nicht, er "erträgt" ihn ). Unerträglich, weil das Volk ihn ablehnt!
Wenn die SPD forderte, die Linke sollte mit ihrer Wahl den Abschied von ihrer DDR-Vergangenheit dokumentieren, dann paßt das genau zu dieser Partei. Prinzipienlos nicht nur bis auf die Knochen sondern bis tief ins Mark. Gauck passte doch für alles, aber für alles nur ein bißchen. Und ob das wirklich gut ist in schwerer Zeit, wage ich zu bezweifeln.
Erforderlich ist, daß da jemand für das Ganze steht und das heißt für alle. Und diesem Anspruch genügten beide der aussichtsreichen Kandidaten nicht.
Eine Wahl die von vornherein nur einen Verlierer kannte: das Volk, und das genauso mit wie ohne Gauck.
Das Verhalten der Ex-SED, Ex-PDS und wie auch immer sich dieser rotlackierte Klüngel in Zukunft noch nennen wird, wird ihren Symphatisanten hoffentlich die Augen öffnen.
Dieser Partei wird ihr taktisches Verhalten noch gewaltige Schwierigkeiten bereiten.
Wäre die Linke wirklich eingeknickt und hätte mittels Fraktionszwang gegen ihre Überzeugungen abgestimmt, wäre ihr vielleicht dieser schwachsinnige Vorwurf der magelnden Vergangenheitsbewältigung erspart geblieben - allerdings hätte sie mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit bei einem Großteil der linken Wähler verloren.
Es gibt Menschen, die wählen die Linken eben weil sie ihre Entscheidungen von Sachfragen abhängig machen. Eben weil sie sich nicht auf die widerlichen Taktiken unserer parlamentarischen Demokratie einlassen.
Jeder, der der Linken jetzt etwas vorwirft, hat absolut nicht begriffen wie niederträchtig sich die SPD den Linken gegenüber verhalten hat. Es war von Anfang an geplant, dass nicht nur den bürgerlichen Parteien mit Gauck ein Hahn ins Nest gesetzt wird, sondern auch die Blosstellung der Linken war genau so einkalkuliert gewesen.
Es gibt allerdings noch Wähler in Deutschland, die begriffen haben, dass die SPD in keinster Weise einen Wechsel vollzogen hat. Sie will nur wieder an die Macht, die programmatischen Mehrheiten sind ihr völlig egal.
Hätte die Linke Gauck gewählt, wäre die Regierung vermutlich zusammengebrochen und bei Neuwahlen hätte die SPD mit den Grünen wohl eine knappe Mehrheit erreicht. Die Linke hätte man links liegen lassen. Es ist doch offensichtlich, dass die Linke sich auf sowas nicht einlässt.
Jeder der auch nur ansatzweise glaubt die Entscheidung der Linken hat irgentwas mit der DDR Vergangenheit zu tun, ist komplett auf dem Holzweg.
Das soll Demokratie sein? Aus Angst vor Ämter- und Besoldungsverlust sind die "Abweichler" und Denkzettelverpasser von CDU, CSU und FDP im dritten Wahldurchgang wieder ganz brav zur vorgeschriebenen Meinung zurückgekehrt (absolute Mehrheit). Diese Parteidisziplin erinnert doch sehr an eine ehemalige Einheitspartei, von der sich DIE LINKE weitaus mehr absetzt als die derzeitigen anderen Regierungs- und Oppositionsparteien mit ihren Blockflöten.
Besser, die Linken ent-täuschen jetzt und machen aus dieser Position heraus deutlich, dass sie zu einer authentischen und verantwortungsbewußten Politik nicht in der Lage sind, als von Demagogen a la Wagenknecht und Co in der Regierungsverantwortung dann getäuscht zu werden. Weiter so an SPD und Grüne, die Zeit spricht für euch!
Das Klagen über das Verhalten der Linken bei dieserWahl erinnert doch nur an eines. Man nennt es, glaube ich Krokodilstränen. Und was davon zu halten ist,weiß jeder.
Vergossen werden sie von all jenen, denen die Linke im Prinzip völlig gleichgültg ist.
Natürlich wäre es am besten,sie würde sic einfügen in den Reigen jener,die bei anstehenden Entcheidungen eben mal schnell einlenken, um ihr Gesicht zu wahren, das sie bei solcher Gelegenheit aber doch wohl eher verlieren.
Gaucks Positionen haben ihn für die Linke unwählbar gemacht(er ist eben ein Meister der Formulierung: er befürwortet den Afghanistan-Krieg nicht, er "erträgt" ihn ). Unerträglich, weil das Volk ihn ablehnt!
Wenn die SPD forderte, die Linke sollte mit ihrer Wahl den Abschied von ihrer DDR-Vergangenheit dokumentieren, dann paßt das genau zu dieser Partei. Prinzipienlos nicht nur bis auf die Knochen sondern bis tief ins Mark. Gauck passte doch für alles, aber für alles nur ein bißchen. Und ob das wirklich gut ist in schwerer Zeit, wage ich zu bezweifeln.
Erforderlich ist, daß da jemand für das Ganze steht und das heißt für alle. Und diesem Anspruch genügten beide der aussichtsreichen Kandidaten nicht.
Eine Wahl die von vornherein nur einen Verlierer kannte: das Volk, und das genauso mit wie ohne Gauck.
David gegen die Goliath-Mafia. Politische Dumpfheit als Sieger ! Schade...
Wieder einmal wird erfolgreich auf das deutsche Volk uriniert. Selbst wenn ein Prozentsatz für Wulff gestimmt hätte, wäre Gauck der vom Volk legitimierte Bundespräsident. Wieder einmal wurde unser Volk entmündigt. Schämt euch, ihr machtbesessenen Politiker! Und ich schäme mich, von meinem letzten vierjährigen Wahlrecht Gebrauch gemacht und euch gewählt zu haben! Musste mir alles live im Bundestags-TV ansehen, jetzt ist mir nur noch übel...
Vor der Nominierung von Gauck, war dieser in der Bevölkerung im Westen relativ unbekannt. Die Medien haben ihn innnerhalb von vier Wochen zum Volksrepräsentaten aufgeblasen.
Was hat das mit Demokratie zu tun. Hier haben 200 Leute ausgekungelt, dass der Mann brauchbar ist. Dann wurde diese Erkenntnis dem Volk eingeimpft.
Ich spreche weder für noch gegen Gauck oder Wulff. Ich sage nur, dass das System ernsthaft krank ist.
Und wie sind die Mitglieder der Bundesversammlung zu diesem Job gekommen? Haben sie sich zusammengerottet und den Reichstag besetzt? Es verwundert mich immer wieder, welche merkwürdige Vorstellungen manche Leute von unserer Verfassung haben...
Niemand bleibt es verwehrt sich für eine GG-Änderung mit einer Direktwahl des Bundespräsidenten einzusetzen. Vorher empfehle ich aber zumindest einen Blick in Wikipedia, Stichwort "Paul von Hindenburg"...
Meines Wissens haben insbesondere die konservativ neo-liberalen dieses Mal darauf verzichtet, wie sonst üblich, neben den Politikern von Bundestag und Bundesrat Menschen aus dem Volk als Wahlmänner zu berufen. Auf alle "Nichtpolitiker" unter den Wahlmännerb wurde zusätzlich massiv Einfluss zwecks deren Stimmverhalten genommen. TROTZDEM ist der Abnickaugust Wulff zweimal gescheitert. Wenn das besser als eine Direktwahl des Präsidenten wäre dann weiss ich nicht. Und ca 40% gehen gar nicht mehr wählen und zeigen somit ihre Abneigung gegen unsere Politikerjauche weitere 11% wählen Die Linke und sicher mindestens noch mal 5% sonstige Parteien um somit zu zeigen, dass sie mit dem bestehenden System nicht einverstanden sind. Wo ist also die Legitimation für solche "Volksvertreter" wenn man dann noch bedenkt, dass von den nicht mal 50% Wählern die regierenden Parteien zur Zeit nicht mal auf 35% davon kommen. Das ist alles so verlogen das mir nur noch übel wird. Und dann den Kasper auch noch als Brückenbauer fürs Volk feiern. Der ist nur dazu da um alle Gesetze der sozialen Kälte unkommentiert abzunicken.
Sehr geehrter Easygoing,
Werfen Sie auch dann so leichtfertig Prinzipien des Grundgesetzes in den Müll, wenn Sie mal zufällig davon begünstigt oder gerechtfertigt werden?
Müsste das Volk den Präsidenten wählen, hätten wir noch einmal mehr personalisierten, von sachlichen Argumenten freien Wahlkampf: Wer kann sich das wünschen?
Vor der Nominierung von Gauck, war dieser in der Bevölkerung im Westen relativ unbekannt. Die Medien haben ihn innnerhalb von vier Wochen zum Volksrepräsentaten aufgeblasen.
Was hat das mit Demokratie zu tun. Hier haben 200 Leute ausgekungelt, dass der Mann brauchbar ist. Dann wurde diese Erkenntnis dem Volk eingeimpft.
Ich spreche weder für noch gegen Gauck oder Wulff. Ich sage nur, dass das System ernsthaft krank ist.
Und wie sind die Mitglieder der Bundesversammlung zu diesem Job gekommen? Haben sie sich zusammengerottet und den Reichstag besetzt? Es verwundert mich immer wieder, welche merkwürdige Vorstellungen manche Leute von unserer Verfassung haben...
Niemand bleibt es verwehrt sich für eine GG-Änderung mit einer Direktwahl des Bundespräsidenten einzusetzen. Vorher empfehle ich aber zumindest einen Blick in Wikipedia, Stichwort "Paul von Hindenburg"...
Meines Wissens haben insbesondere die konservativ neo-liberalen dieses Mal darauf verzichtet, wie sonst üblich, neben den Politikern von Bundestag und Bundesrat Menschen aus dem Volk als Wahlmänner zu berufen. Auf alle "Nichtpolitiker" unter den Wahlmännerb wurde zusätzlich massiv Einfluss zwecks deren Stimmverhalten genommen. TROTZDEM ist der Abnickaugust Wulff zweimal gescheitert. Wenn das besser als eine Direktwahl des Präsidenten wäre dann weiss ich nicht. Und ca 40% gehen gar nicht mehr wählen und zeigen somit ihre Abneigung gegen unsere Politikerjauche weitere 11% wählen Die Linke und sicher mindestens noch mal 5% sonstige Parteien um somit zu zeigen, dass sie mit dem bestehenden System nicht einverstanden sind. Wo ist also die Legitimation für solche "Volksvertreter" wenn man dann noch bedenkt, dass von den nicht mal 50% Wählern die regierenden Parteien zur Zeit nicht mal auf 35% davon kommen. Das ist alles so verlogen das mir nur noch übel wird. Und dann den Kasper auch noch als Brückenbauer fürs Volk feiern. Der ist nur dazu da um alle Gesetze der sozialen Kälte unkommentiert abzunicken.
Sehr geehrter Easygoing,
Werfen Sie auch dann so leichtfertig Prinzipien des Grundgesetzes in den Müll, wenn Sie mal zufällig davon begünstigt oder gerechtfertigt werden?
Müsste das Volk den Präsidenten wählen, hätten wir noch einmal mehr personalisierten, von sachlichen Argumenten freien Wahlkampf: Wer kann sich das wünschen?
Ich gratuliere hiermit CDU/CSU, FDP und der LINKE das ihr Kandidat es doch noch geschafft hat.
Mit dieser unrühmlichen Politik im Plenum hat sich die Linke auf Jahre hinaus diskreditiert.
Wieder einmal wurde aus Parteitaktik der klar bessere (weil vom Volk nachdrücklich gewünschte) Kandidat ausgespielt.
Ob Wulff kritische Worte zustandebringt und Politik zur Räson steuert? Bisher ist er mir eher als ein viel zu unkritischer Parteisoldat aufgefallen. Glückwunsch Herr Wulff, nun aber beweisen Sie, dass Sie das Wohl des Volkes wollen - und nicht wie die Regierung ausschließlich Wirtschaftsinteressen vertritt.
Was genau macht Gauck zum besseren Kandidaten?
Was genau macht Gauck zum besseren Kandidaten?
Dank der LINKEN haben wir erstens einen Bundespraesidenten, den die Mehrheit von uns nicht will und zweitens darf diese Laienschauspielertruppe in Berlin darauf hoffen, uns noch eine Weile an der Nase herumzufuehren. Hoffentlich versinkt diese rote Cholera recht bald im Muelleimer der Geschichte.
...der Bürger ist hier absolut unentscheiden.S ow ill es das politische system. Entscheidend sit laut Verfassung das gewissen der Wahlmänner und Frauen, weshalb sie sich nicht darüber aufzuregen haben, wenn die Wahlpersonen der Linken nach ihren eigenen Grunsätzen wählen. Dazu gehört nunmal, niemanden zum Bundespräsidenten zu wählen, wenn er soziale Freiheit Missachtet und sich für die räuberischsten kreige unsere zeit ausspricht. Ihr nun vorzuwerfen sie habe Wulff herbeigewähl ist eine ad absurdum Führung des rechtes sich bei einer Wahl zu enthalten. Das recht ist nicht umsonst gegeben. Die Linken haben richtig gehandelt, denn sie haben sich den Strategiespielchen der Rot-Grünen nicht ergeben und anch eigenen Kriterien gehandelt.
Mir ist vollkommen verständlich, dass die Medien und ihre Bürger dieses nicht sos ehen wollen. Schließlich wird die Linke seit jehher von der Medienlandschaft aufs übelste Beleidigt und auf höcsht amnipulative Weise wiedergegeben. Dennoch verlange ich von Ihnen etwas mehr Verstand. Die weigerung sich für Pest zu entscheiden kann nicht den vorwurf begründen pest bekommen zu haben.
Ich bin froh, dass sie da nicht mitgemacht haben. Aus inhaltlicher sicht haben Rot-Grün sich selbst als Strategiespieler offenbart die nichts auf einen Gemeinsamen Kandidaten aller Fraktionen geben, sondern lediglich der Regierung schaden wollten. Schwarz-Gelb versuchte mit der präsidentenwahl ihre Koalition aufzupolieren,m einzig die linken handelte nach freiem gewissen
...der Bürger ist hier absolut unentscheiden.S ow ill es das politische system. Entscheidend sit laut Verfassung das gewissen der Wahlmänner und Frauen, weshalb sie sich nicht darüber aufzuregen haben, wenn die Wahlpersonen der Linken nach ihren eigenen Grunsätzen wählen. Dazu gehört nunmal, niemanden zum Bundespräsidenten zu wählen, wenn er soziale Freiheit Missachtet und sich für die räuberischsten kreige unsere zeit ausspricht. Ihr nun vorzuwerfen sie habe Wulff herbeigewähl ist eine ad absurdum Führung des rechtes sich bei einer Wahl zu enthalten. Das recht ist nicht umsonst gegeben. Die Linken haben richtig gehandelt, denn sie haben sich den Strategiespielchen der Rot-Grünen nicht ergeben und anch eigenen Kriterien gehandelt.
Mir ist vollkommen verständlich, dass die Medien und ihre Bürger dieses nicht sos ehen wollen. Schließlich wird die Linke seit jehher von der Medienlandschaft aufs übelste Beleidigt und auf höcsht amnipulative Weise wiedergegeben. Dennoch verlange ich von Ihnen etwas mehr Verstand. Die weigerung sich für Pest zu entscheiden kann nicht den vorwurf begründen pest bekommen zu haben.
Ich bin froh, dass sie da nicht mitgemacht haben. Aus inhaltlicher sicht haben Rot-Grün sich selbst als Strategiespieler offenbart die nichts auf einen Gemeinsamen Kandidaten aller Fraktionen geben, sondern lediglich der Regierung schaden wollten. Schwarz-Gelb versuchte mit der präsidentenwahl ihre Koalition aufzupolieren,m einzig die linken handelte nach freiem gewissen
[entfernt. Bitte seien Sie vorsichtig mit Kommentaren zynischen Charakters. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Ich habe mir heute, der Situation angemessen, Urlaub von meiner Vorsicht gegönnt. Es ist schließlich nicht ein Tag wie jeder andere.....
Ich habe mir heute, der Situation angemessen, Urlaub von meiner Vorsicht gegönnt. Es ist schließlich nicht ein Tag wie jeder andere.....
Vor der Nominierung von Gauck, war dieser in der Bevölkerung im Westen relativ unbekannt. Die Medien haben ihn innnerhalb von vier Wochen zum Volksrepräsentaten aufgeblasen.
Was hat das mit Demokratie zu tun. Hier haben 200 Leute ausgekungelt, dass der Mann brauchbar ist. Dann wurde diese Erkenntnis dem Volk eingeimpft.
Ich spreche weder für noch gegen Gauck oder Wulff. Ich sage nur, dass das System ernsthaft krank ist.
Das ist zwar sicher korrekt; dennoch - und das ist nur meine persönliche Meinung - wäre ein anderer als Wulff besser gewesen. Ob dieser Gauck oder wie auch immer heist.
Klar unzufrieden!
Ich denke, dass allein die Diskussion um diese Wahl herum ein Gewinn für das allgemeine Politikverstândnis war. Angetan vom Wetteifern (vielleicht auch angefeuert vom Gefühl der Fussballweltmeisterschaft) ist ein herrlich stilisierter Wahlkampf enstanden, bei dem sich extrem viele Menschen für die Wahl des Bundespräsidenten interessiert haben. Während die Meinungsmache der Medien und die daraus resultierende Bewegung in der Öffentlichkeit vielleicht nicht unbedingt als ein positives Beispiel angesehen werden kann, so doch die losgetretene Debatte über den vorherrschenden Politikstil und das von Herrn Gauck immer wieder zitierte Verhältnis von Politikern und Bevölkerung. Dem kann und will sich die viel kritisierte Regierung und vor allem Herr Wulff mit Sicherheit nicht entziehen - ich bin gespannt was kommt und dankbar, dass Herr Gauck im Rahmen dieser Wahl die Möglichkeit hatte, seine interessanten und für den momentanen Stand der Dinge erfrischenden Gedanken los zu werden.
Das ist zwar sicher korrekt; dennoch - und das ist nur meine persönliche Meinung - wäre ein anderer als Wulff besser gewesen. Ob dieser Gauck oder wie auch immer heist.
Klar unzufrieden!
Ich denke, dass allein die Diskussion um diese Wahl herum ein Gewinn für das allgemeine Politikverstândnis war. Angetan vom Wetteifern (vielleicht auch angefeuert vom Gefühl der Fussballweltmeisterschaft) ist ein herrlich stilisierter Wahlkampf enstanden, bei dem sich extrem viele Menschen für die Wahl des Bundespräsidenten interessiert haben. Während die Meinungsmache der Medien und die daraus resultierende Bewegung in der Öffentlichkeit vielleicht nicht unbedingt als ein positives Beispiel angesehen werden kann, so doch die losgetretene Debatte über den vorherrschenden Politikstil und das von Herrn Gauck immer wieder zitierte Verhältnis von Politikern und Bevölkerung. Dem kann und will sich die viel kritisierte Regierung und vor allem Herr Wulff mit Sicherheit nicht entziehen - ich bin gespannt was kommt und dankbar, dass Herr Gauck im Rahmen dieser Wahl die Möglichkeit hatte, seine interessanten und für den momentanen Stand der Dinge erfrischenden Gedanken los zu werden.
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