Umwelt Röttgen will mehr Windenergie

Der Umweltminister macht sich für mehr Windparks im Meer und vor der Küste stark. Bis Ende 2011 sollen zehn Anlagen in Nord- und Ostsee finanziert sein.

Wenn es nach Umweltminister Röttgen geht, dann wird die gesamte Stromversorgung in Deutschland bis 2050 durch erneuerbare Energien gestellt

Wenn es nach Umweltminister Röttgen geht, dann wird die gesamte Stromversorgung in Deutschland bis 2050 durch erneuerbare Energien gestellt

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will Windkraftanlagen stärker als bislang fördern. Beim Ausbau der erneuerbaren Energie wolle er in Windparks im Meer und vor der Küste Investitionen erleichtern. Für den Ausbau der Windenergie will der Umweltminister auch staatliche Mittel zur Verfügung stellen: "Ich werde mich für Bürgschaften einsetzen, die von Offshore-Windenergie-Unternehmen beantragt werden können", sagte Röttgen dem Hamburger Abendblatt .

Das Geld solle für die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Stromeinspeisung, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land gelten, sagte der Minister.

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Röttgen verwies zudem auf das Ziel, in zehn Jahren mehr als 10.000 Megawatt und in 20 Jahren mehr als 25.000 Megawatt Strom mit Offshore-Windenergieanlagen zu produzieren. Der Umweltminister äußerte weiter die Hoffnung, dass eine vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050 erreicht werden könnte.

Bis Ende 2011 sollten "feste Investitionsentscheidungen für zehn Windparks in Nord- und Ostsee" erreicht sein. "Das wird bei der Offshore-Energie eine richtige Eigendynamik auslösen." Zuletzt hatte der Umweltminister sich für ein Verbot neuer Ölbohrungen in der Nordsee stark gemacht.

 
Leser-Kommentare
  1. Nun gut er muß es ja auch nicht bezahlen! Deshalb bin ich schon dafür, dass Politiker mindestens mit ihren Pensionsansprüchen für das haften, was sie beim Regieren anrichten! Röttgen ist mit Merkel und Schäuble die größte Fehlbesetzung der letzten 60 Jahre! Quasi das Trio Invernale!
    Der letzte macht das Licht aus!

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    • alkyl
    • 28.07.2010 um 13:12 Uhr

    aber er mag ja gerne schauen, wo er im Jahr 2050 noch die fossilen Energieträger herschaffen will, die eine Stromproduktion auf heutigem Niveau sicherstellen.

    • alkyl
    • 28.07.2010 um 13:12 Uhr

    aber er mag ja gerne schauen, wo er im Jahr 2050 noch die fossilen Energieträger herschaffen will, die eine Stromproduktion auf heutigem Niveau sicherstellen.

    • alkyl
    • 28.07.2010 um 13:12 Uhr

    aber er mag ja gerne schauen, wo er im Jahr 2050 noch die fossilen Energieträger herschaffen will, die eine Stromproduktion auf heutigem Niveau sicherstellen.

    • alkyl
    • 28.07.2010 um 13:17 Uhr

    den Strom für den dann nicht mehr möglichen ölbasierten Verkehr.

    • tisass
    • 28.07.2010 um 14:04 Uhr

    Als rot-grün an die Regierung kam und begann alternative/regenerative Energiequellen zu fördern wurde das von der Union noch als Geldverschwendung und einen Anschlag auf die Wirtschaftsordnung sowie auf die Energiesicherheit diffamiert.

    Ja, die Zeiten ändern sich.

  2. ... allerdings nicht aus den Gründen, die ein Ewiggestriger unter der großzügigen Ignoranz der Kosten für die Kohle- und Atomenergie anführt.

    Es ist geradezu so grotesk, dass man neben schlichter Inkompetenz auch wesentlich unlautere Motive bei Herrn Röttgen vermuten kann:

    1. Fast alle offshore Windparks werden von den 4 Strommonopolisten geplant und finanziert.
    2. Für den Fortgang der Arbeiten sind ausschließlich die 4 Strommonopolisten veranwortlich.
    3. Die Strommonopolisten haben ein ausgesprochenes Interesse daran, die offshore Windparks so lange wie möglich hinaus zu zögern.
    4. Je länger die offshore Windparks auf sich warten lassen, desto länger bleiben die AKW der 4 Strommonopolisten am Netz.

    Ergo:

    Den 4 Strommonopolisten jetzt (über die üppige Einspeisevergütung extra für offshore Windparks hinaus) auf Staatskosten noch Geld zuzuschieben, obwohl diese die Verursacher der Verzögerungen sind, ist entweder SAUBLÖD oder ganz einfach korrupt.

    Oder beides...

  3. „Renewable Energy Standard“ heißt das Fachwort dafür. Er sieht unter anderem vor, dass Energieversorger in ihrem Strommix einen bestimmten Anteil von Ökostrom vorweisen müssen“.
    Das ist der Schlüssel! Nur in dieser Richtung liegt die Zukunft des Ökostroms! Und wenn die USA schon nicht Mal den Anteil von 15% Ökostrom (gesetzlich!) im Strommix zulassen wollen, dann ist alles, was unsere rechte Kommunisten (rot-grün) da rund um den Ökostrom trommeln, nichts anderes, als eine gezielte politische Provokation... USA, ich wiederhole, sind in allen Fragen der Elektrotechnik um 50 Jahren VORNE, wir sind da blinde neugeborene Kätzchen... Aber abwarten, interessant, wie die rot-grüne „Strategen“ das verdauen. Und merken wir uns, dass diese 15% sollen in den USA die Energieversorger herstellen, also vor allem die Strom-Monopolisten, wie unsere rot-grüne Ökostrom-Demagogen unsere Stromversorger so lieb nennen. Also, wenn es auch bei uns soweit kommt, werden die Strom-Monopolisten den Ökostrom produzieren, nicht die Abenteurer und Phantasten mit Strom-Sahara und Speicher Norwegen... Und da wird endlich auch für unser Land (außer Wales, Sylt, Spanien) was getan, nicht nur über Neue Technologien und Effizienzrevolutionen geschrien...

  4. „Ds Fusionsforscher feiern... Ihr großes internationales Experiment „ITER“, das im industriellen Maßstab Wasserstoffkerne zu Helium verschmelzen und den Weg zu unerschöpflicher und umweltfreundlichen Energie eröffnen soll, steht in der Krise“. Südd. Z. Nr.170 27.07.10., Artikel „Budget spalten und Atome verschmelzen“ - Beim Fusions-Projekt „Iter“ steht das nächste Krisentreffen an, weil der Reaktor dreimal so teuer wird wie geplant. Und-und! Unter dem Foto steht: Für den Fusionsreaktor „Iter“ haben Bagger und Planierraupen in Cadarache eine 42 Hektar große Fläche vorbereitet. Doch sein April 2009 liegt die Baustelle brach; nur eine Tafel zeigt, was dort entstehen soll. Und am Ende: „Als ob all dies nicht kompliziert genug wäre, müssen die Forscher bangen , ob ihr Reaktor überhaupt als Energiequelle taugt.... Ob die Fusionsmaschine als Stromlieferant taugt, wird sich frühestens 2026 zeigen“. Ist das nicht ein rot-grüner Europa-Basar?! Aber, keine Sorge, solch „Effizienzrevolutionen“ wird es noch mehrere geben, wichtig ist das Geld richtig kommunistisch verteilen...

  5. und im Jahr 2050 wird die industrielle Produktion aus Energiekostengründen ganz China übernommen, die uns dann die rente subventionieren, indem sie unsere Staatsanleihen kaufen.
    Die Betreiber von Solaranlagen mit sozialem Gewissen ( häufig grün ) verhalten sich höchst unsozial , indem sie sich Ihren Ökostrom-profit von der Masse der Verbraucher bezahlen lassen.Wer das noch nicht verstanden hat : alternative Energie kann nur durch massive Subvention erzeugt werden. Die Stromlieferanten sind zur Abnahme verpfichtet und berechnen uns die Kosten weiter. Stromlieferanten = Kartell der Ökoschrate ?
    Wie war das mit der Kohlesubvention ?
    Und dann schimpfen wir über die Strompreise .

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