Sozialpolitik Von der Leyen will Hartz-IV-Sätze neu regeln

Arbeitslose können sich möglicherweise auf höhere Bezüge freuen: Laut einem Medienbericht will die Bundesregierung die Hartz-IV-Berechnungen grundlegend ändern.

Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant weitreichende Korrekturen bei den Hartz-IV-Leistungen. Wie das Nachrichtenmagazin DerSpiegel berichtet , sollen sie zum Jahresende neu berechnet werden. Infolge dieser Neubestimmung werden die Hartz-IV-Sätze steigen.

Wie der Spiegel weiter berichtet, zeigen die vorläufigen Berechnungen, dass der Regelsatz von derzeit 359 Euro im Monat für einen alleinstehenden Erwachsenen zu niedrig ist. Die von der Bundesregierung herangezogenen Vergleichszahlen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe beim Statistischen Bundesamt deuten demnach darauf hin, dass der Satz bei einem Betrag von bis zu 400 Euro liegen müsste.

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Diese Zahlen wurden allerdings vom Arbeitsministerium als Spekulation zurückgewiesen. Die neuen Sätze könnten erst im Herbst anhand neuer Einkommens-Stichproben berechnet werden, sagte ein Sprecher.

Haushalte mit Kindern sollen dagegen nicht mehr Geld bekommen. Laut Spiegel will die Ministerin sie stattdessen mit sogenannten Teilhabe- und Bildungsgutscheinen ausstatten, die an bestimmte Zwecke gebunden sind. Dazu zählen etwa Sport- und Freizeitangebote. Das Mittagessen in Schulkantinen oder Hort-Einrichtungen soll künftig direkt von der zuständigen Behörde bezahlt werden.

Dem Magazin zufolge soll sich Hartz-IV nach den Plänen des Ministeriums künftig je zur Hälfte an der Entwicklung der Nettolöhne und der Inflation orientieren. Die bisherige Kopplung an die Rentenentwicklung werde aufgegeben. Von der Leyen ginge davon aus, dass die Hartz-IV-Sätze dadurch künftig stärker steigen werden als die Renten.

Das Gesetz, dem auch der Bundesrat zustimmen müsste, soll zum Jahreswechsel in Kraft treten. die Ministerin will damit ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umsetzen. Die Richter hatten im Februar eine Neubestimmung der Hartz-IV-Sätze gefordert und der Regierung aufgetragen, auch den Bildungsbedarf der Kinder zu berücksichtigen. Von der Leyen hatte bereits erklärt, Kindern könne man über Sachleistungen und Gutscheine helfen.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich bin erklärtermaßen kein Fan von vdL, aber das Thema "Gutscheine" gefällt mir gut. Zwar jammern die Gutmenschen immer, dass dadurch die Selbstbestimmung des Prekariats unzulässig beschränkt werde, aber genau diese "Selbstbestimmung" führt empirisch belegbar zur sozialen Vererbung ökonomischer Abhängigkeit an die Kinder - und zwar weil die angedachten Mittel leider viel zu Häufig entweder zweckentfremdet werden oder gar nicht für die Belange der Kinder eingesetzt werden.

    Dieses Allokationsproblem kann man nur so lösen. Endlich mal ein Lichtblick in der Sozialpolitik.

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    [...]

    Moderiert. Äußern Sie bitte Ihre Kritik sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/is

    Ich bin immer leicht verwirrt, weil in diesen Diskussionen das Wort 'Gutmensch' in negativem Kontext verwendet wird.

    Können Sie mir erklären, was genau sie mit dem Wort meinen, bzw. wie kann ein guter Mensch gleichzeitig schlecht sein?

    • bivi
    • 31.07.2010 um 16:46 Uhr

    "...Zwar jammern die Gutmenschen immer..."

    Wer mit Begriffen wie 'Gutmensch' (was soll das sein?) in Diskussionen hantiert, der will Menschen mit abweichenden Meinungen diffamieren, ihnen von vornherein jede Kompetenz absprechen. Die Verwendung der 'beiläufigen Wörtchen' immer und nie tut ein Übriges, sie zeugen von wenig Diskussions- und Lernbereitschaft, erklären die eigene Meinung zum Dogma.

    Schon lange fordern viele derer, die täglich in sozialen Brennpunkten arbeiten (sind das Gutmenschen in Ihrem Sinne?), besonders da, wo es um die Belange der Kinder geht, Gutscheine statt Barzuwendungen, weil damit gezielter und erfolgsversprechender gearbeitet werden kann. Das ist also keine neue Idee. Frau von der Leyen suchte dies - wenn ich mich recht erinnere - als Familienministerin im Rahmen der Familienförderung schon einmal auf den Weg zu bringen.
    Damals wurde sie ausgebremst von ihrer eigenen Partei und insbesondere der CSU (sind/waren das Gutmenschen in Ihrem Sinne?).

    bevor sie Fremdwörter verwenden, deren Sinn sie nicht verstehen, dann das ist anhand des Gebrauchs Allokation evident, sehen sie bitte vorher in den einschlägigen Lexika udn Lehrbüchern bitte nach! Sei verwenden es nämlich sowohl von der Etymologie/Semantik als auch von der Art udn Weise der Verwendung falsch (udn darüber hinaus menschenverachtend.
    Hartz-anspruch ist eiN Rechtsanspruch udn kein Güterverteilung iS der Alloktaion. Danke, Nicht genügend, Sitzen bleiben.
    Darüber hinaus belegen sie ihre scheinbaren empirischen Evidenzen denn mit Quellen. Da sie das nicht könne, sind ihre Aussagen falsch.
    By the way: Gutscheine sidn menschenverachtend, da stigmatisierend. Aber sie scheine eine Art von Gutmensch (anhand ihre Aussage) zu sein: Selbstgefällig udn selbstgerecht: Solange nicht davon betroffen, nur laut entsoldarisierend gegen die Schwächsten schreien. Aber wenn betroffen, dann wehe,wenn man das mit ihnen macht.
    Es gibt Lösung, die von seriösen udn kompetenten Netzwerken zB in Österreich erarbeitet wurden.

    zu 1
    schön wenn einem so ein wort so ratz fatz über die lippen geht ( hüstel )
    mit verlaub, kommentare bei denen ich was lerne ( was so ein wort wie Allokationsproblem heißt / bedeutet ) bereichern meinen wortschatz, allerdings ist kommentar lesen und kommentar verstehen ohne dwds oder wdg oder wikipedia schlicht einfacher
    was mich ein wenig stutzig macht ist Allokationsproblem und bildung - die ressourse bildung sollte ja nicht beschränkt sein - bildungsrepublik deutschland - jeder darf und sollte da ja mitmachen, schon mit blick auf den drohenden fachkräftemangel und die entwicklung der gesellschaft.
    wenn es um die ressourse geld geht verstehe ich den zusammenhang eher
    ich gebe aber zu bedenken, bildung ist ländersache und frau von der leyen ist bundesministerin und was die länder dann ggf. aus den gutgemeinten gutscheinen machen ist dann eben ländersache . . . . .

    • joflo
    • 01.08.2010 um 9:15 Uhr

    Da Sie ja behaupten, dass die Mittel fuer die Kinder zweckentfremdet werden: Haben Sie eine Quelle? Mein Eindruck ist bisher naemlich, dass eher die Eltern ihre Gelder fuer die Kinder "zweckentfremden".

    Allerdings werden die Gutscheine zwei Probleme mit sich bringen:

    Erstens werden die Kinder, die ja nun wirklich nichts fuer ihre Situation koennen, stigmatisiert. Jeder weiss sofort, wessen Eltern arbeitslos sind.

    Zweitens duerfte sich ein gewaltiges rechtliches Problem ergeben: Bisher wurden saemtliche Haertefaelle vor Gericht abgewiesen, mit der Begruendung, dass Hartz IV eine Pauschalleistung ist, man also zum Beispiel geringere Ausgaben fuer Schulhefte in einem Monat mit hoeheren Ausgaben fuer eine neue Waschmaschine verrechnen muss. Sobald es Gutscheine gibt, geht das nicht mehr.

    Ein drittes Problem ist uebrigens, dass die Saetze deutlich steigen muessten: Denn nicht jedes Kind wird ja alle Gutscheine nutzen (was hilft ein Gutschein fuer einen Sportverein, wenn das Kind lieber Fahrrad faehrt als im Verein Fussball zu spielen?). Alternativ laesst sich so natuerlich Geld sparen, ohne dass man die Saetze offiziell verringert.

    Letztendlich ist es skandaloes, Hartz IV je nachdem, wie es gerade passt, zu interpretieren: Entweder muss der ganze Satz als Pauschale ausgezahlt werden. Oder aber man muss fuer alle gesonderten Ausgaben Sonderzahlungen beantragen koennen.

    • Buh
    • 01.08.2010 um 12:43 Uhr

    Nehmen wir einen Opel-Mitarbeiter der infolge der bankenkriese seinen Job verlor. er hat 4 Kinder, 3 Davon leben bei den Eltern, und eine Frau. Sagen wir sie ist...Kindergärternin. Der Mann ist plötzlich arbeitslos und weil er 55 Jahre alt ist, bekommt er keinen Job mnehr. die Frau verdient unter 1000€ Der Mann Rutscht in ALG2.

    Nun sagt ihm seine Sacharbeiterin: Sie haben sich zwar 55 Jahre slebt versorgt, aber wir glauben nicht, dass da Geld was wir ihnen geben den kindern zugute kommt. daher bekommens ie das jetzt in Gutscheine!

    ICH WÜRDE PLATZEN!!!

    Ich bin ENTSCHIEDEN gegen Gutscheine. Wir brauchen einen höheren Satz UND zustäzliche ANgebote für kinder inS chulen und Jugendzentren.W ir brauchen Jugendfahrten und Musikangebote wir brauchen Theatergruppen und Feste. Das brauchen wir! Keine Gutscheine, die h4-Bezieher auf Alkoholsüchtige reduziert... Man ich fasse es nicht!

    Aber das wollen die Gutmenschen hier (siehe die Antworten zu ihrem Kommentar) nicht wahrhaben. Gutmenschen sind Leute, die meinen, sie täten (mit fremdem Geld !) Gutes. Das geht in vielen Fällen aber gründlich daneben. Wenn der Besitzende seinen Mantel zerschneidet, um ihn mit dem Armen zu teilen, frieren schließlich beide.

    [...]

    Moderiert. Äußern Sie bitte Ihre Kritik sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/is

    Ich bin immer leicht verwirrt, weil in diesen Diskussionen das Wort 'Gutmensch' in negativem Kontext verwendet wird.

    Können Sie mir erklären, was genau sie mit dem Wort meinen, bzw. wie kann ein guter Mensch gleichzeitig schlecht sein?

    • bivi
    • 31.07.2010 um 16:46 Uhr

    "...Zwar jammern die Gutmenschen immer..."

    Wer mit Begriffen wie 'Gutmensch' (was soll das sein?) in Diskussionen hantiert, der will Menschen mit abweichenden Meinungen diffamieren, ihnen von vornherein jede Kompetenz absprechen. Die Verwendung der 'beiläufigen Wörtchen' immer und nie tut ein Übriges, sie zeugen von wenig Diskussions- und Lernbereitschaft, erklären die eigene Meinung zum Dogma.

    Schon lange fordern viele derer, die täglich in sozialen Brennpunkten arbeiten (sind das Gutmenschen in Ihrem Sinne?), besonders da, wo es um die Belange der Kinder geht, Gutscheine statt Barzuwendungen, weil damit gezielter und erfolgsversprechender gearbeitet werden kann. Das ist also keine neue Idee. Frau von der Leyen suchte dies - wenn ich mich recht erinnere - als Familienministerin im Rahmen der Familienförderung schon einmal auf den Weg zu bringen.
    Damals wurde sie ausgebremst von ihrer eigenen Partei und insbesondere der CSU (sind/waren das Gutmenschen in Ihrem Sinne?).

    bevor sie Fremdwörter verwenden, deren Sinn sie nicht verstehen, dann das ist anhand des Gebrauchs Allokation evident, sehen sie bitte vorher in den einschlägigen Lexika udn Lehrbüchern bitte nach! Sei verwenden es nämlich sowohl von der Etymologie/Semantik als auch von der Art udn Weise der Verwendung falsch (udn darüber hinaus menschenverachtend.
    Hartz-anspruch ist eiN Rechtsanspruch udn kein Güterverteilung iS der Alloktaion. Danke, Nicht genügend, Sitzen bleiben.
    Darüber hinaus belegen sie ihre scheinbaren empirischen Evidenzen denn mit Quellen. Da sie das nicht könne, sind ihre Aussagen falsch.
    By the way: Gutscheine sidn menschenverachtend, da stigmatisierend. Aber sie scheine eine Art von Gutmensch (anhand ihre Aussage) zu sein: Selbstgefällig udn selbstgerecht: Solange nicht davon betroffen, nur laut entsoldarisierend gegen die Schwächsten schreien. Aber wenn betroffen, dann wehe,wenn man das mit ihnen macht.
    Es gibt Lösung, die von seriösen udn kompetenten Netzwerken zB in Österreich erarbeitet wurden.

    zu 1
    schön wenn einem so ein wort so ratz fatz über die lippen geht ( hüstel )
    mit verlaub, kommentare bei denen ich was lerne ( was so ein wort wie Allokationsproblem heißt / bedeutet ) bereichern meinen wortschatz, allerdings ist kommentar lesen und kommentar verstehen ohne dwds oder wdg oder wikipedia schlicht einfacher
    was mich ein wenig stutzig macht ist Allokationsproblem und bildung - die ressourse bildung sollte ja nicht beschränkt sein - bildungsrepublik deutschland - jeder darf und sollte da ja mitmachen, schon mit blick auf den drohenden fachkräftemangel und die entwicklung der gesellschaft.
    wenn es um die ressourse geld geht verstehe ich den zusammenhang eher
    ich gebe aber zu bedenken, bildung ist ländersache und frau von der leyen ist bundesministerin und was die länder dann ggf. aus den gutgemeinten gutscheinen machen ist dann eben ländersache . . . . .

    • joflo
    • 01.08.2010 um 9:15 Uhr

    Da Sie ja behaupten, dass die Mittel fuer die Kinder zweckentfremdet werden: Haben Sie eine Quelle? Mein Eindruck ist bisher naemlich, dass eher die Eltern ihre Gelder fuer die Kinder "zweckentfremden".

    Allerdings werden die Gutscheine zwei Probleme mit sich bringen:

    Erstens werden die Kinder, die ja nun wirklich nichts fuer ihre Situation koennen, stigmatisiert. Jeder weiss sofort, wessen Eltern arbeitslos sind.

    Zweitens duerfte sich ein gewaltiges rechtliches Problem ergeben: Bisher wurden saemtliche Haertefaelle vor Gericht abgewiesen, mit der Begruendung, dass Hartz IV eine Pauschalleistung ist, man also zum Beispiel geringere Ausgaben fuer Schulhefte in einem Monat mit hoeheren Ausgaben fuer eine neue Waschmaschine verrechnen muss. Sobald es Gutscheine gibt, geht das nicht mehr.

    Ein drittes Problem ist uebrigens, dass die Saetze deutlich steigen muessten: Denn nicht jedes Kind wird ja alle Gutscheine nutzen (was hilft ein Gutschein fuer einen Sportverein, wenn das Kind lieber Fahrrad faehrt als im Verein Fussball zu spielen?). Alternativ laesst sich so natuerlich Geld sparen, ohne dass man die Saetze offiziell verringert.

    Letztendlich ist es skandaloes, Hartz IV je nachdem, wie es gerade passt, zu interpretieren: Entweder muss der ganze Satz als Pauschale ausgezahlt werden. Oder aber man muss fuer alle gesonderten Ausgaben Sonderzahlungen beantragen koennen.

    • Buh
    • 01.08.2010 um 12:43 Uhr

    Nehmen wir einen Opel-Mitarbeiter der infolge der bankenkriese seinen Job verlor. er hat 4 Kinder, 3 Davon leben bei den Eltern, und eine Frau. Sagen wir sie ist...Kindergärternin. Der Mann ist plötzlich arbeitslos und weil er 55 Jahre alt ist, bekommt er keinen Job mnehr. die Frau verdient unter 1000€ Der Mann Rutscht in ALG2.

    Nun sagt ihm seine Sacharbeiterin: Sie haben sich zwar 55 Jahre slebt versorgt, aber wir glauben nicht, dass da Geld was wir ihnen geben den kindern zugute kommt. daher bekommens ie das jetzt in Gutscheine!

    ICH WÜRDE PLATZEN!!!

    Ich bin ENTSCHIEDEN gegen Gutscheine. Wir brauchen einen höheren Satz UND zustäzliche ANgebote für kinder inS chulen und Jugendzentren.W ir brauchen Jugendfahrten und Musikangebote wir brauchen Theatergruppen und Feste. Das brauchen wir! Keine Gutscheine, die h4-Bezieher auf Alkoholsüchtige reduziert... Man ich fasse es nicht!

    Aber das wollen die Gutmenschen hier (siehe die Antworten zu ihrem Kommentar) nicht wahrhaben. Gutmenschen sind Leute, die meinen, sie täten (mit fremdem Geld !) Gutes. Das geht in vielen Fällen aber gründlich daneben. Wenn der Besitzende seinen Mantel zerschneidet, um ihn mit dem Armen zu teilen, frieren schließlich beide.

  2. Sie muss es. Was sie will ist, dass das Ganze möglichst geringfügig ausfällt, so wie eben auch damals schon, als di Berechnung eigentlich weit höher lag, aber man hat sie eben angepasst, exakt auf den gewünschten Betrag von 345€. Das Ergebnis stand also vorher fest und die Formel wurde darauf zurechtgestutzt.

    Doch noch gefunden - sollte man mal lesen:
    http://www.hartz4-plattfo...

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    • Hurtz1
    • 31.07.2010 um 17:12 Uhr

    ...natürlich nur Gutes. Vor der Einführung des Reichengeldes für ihre feudalistischen Hofschranzen und die Unternehmersgattin von Heute, erging sich unser Ministertöchterchen, als Ministerin für Familie, Soziales etc. in Niedersachsen an warmherzigen Verbesserungen für z.B. blinde Menschen!

    Die Streichung des Blindengeldes - sparte 30 Mios ein - sollte dieser Zielgruppe zu mehr Eigenverantwortung verhelfen.

    AUF DIE STRASSE!!!

    • Hurtz1
    • 31.07.2010 um 17:12 Uhr

    ...natürlich nur Gutes. Vor der Einführung des Reichengeldes für ihre feudalistischen Hofschranzen und die Unternehmersgattin von Heute, erging sich unser Ministertöchterchen, als Ministerin für Familie, Soziales etc. in Niedersachsen an warmherzigen Verbesserungen für z.B. blinde Menschen!

    Die Streichung des Blindengeldes - sparte 30 Mios ein - sollte dieser Zielgruppe zu mehr Eigenverantwortung verhelfen.

    AUF DIE STRASSE!!!

  3. [...]

    Moderiert. Äußern Sie bitte Ihre Kritik sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/is

  4. Nicht nur die höheren Hartz IV Sätze: Die Aufstocker kommen dann auch noch dazu. Und wieviele Menschen werden sich dann noch mit 3 - 4 EUR die Stunde abspeisen lassen, wenn ihnen klar wird, dass sie fürs Nichtstun mehr Geld bekommen?!

    Ich bin mal gespannt, wie vdL das dem Hundt verkaufen will.

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    Klar werden sich wieder mehr Menschen denken, dass sie mit Hartz 4 aufs selbe hinauskommen und dafür dann nicht arbeiten müssen. Aber man muss auch sehen, wo die Wurzel diesen Übels liegt und zwar bei einer Lohnpolitik, nach der in manchen Hotels Reinigungskräfte mit 2,50 die Stunde abgefüttert werden, während sich Politiker aller Couleur mit der ach so tollen deutschen Tarifautonomie schmücken.
    Ich halte es für absolut richtig, die Regelsätze zu erhöhen, allein schon aus Inflationsgründen; wenn dann keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten geht merken manche vielleicht endlich, dass wir Mindestlöhne brauchen, damit sich Arbeit für jeden lohnt. Traurig, dass man das überhaupt formulieren muss.

    Und wieviele Menschen werden sich dann noch mit 3 - 4 EUR die Stunde abspeisen lassen, wenn ihnen klar wird, dass sie fürs Nichtstun mehr Geld bekommen?!

    Niemand - Wie heute auch schon...

    Die berühmte Ausnahme bilden nur jene, die sich wahlweise zu fein oder zu altruistisch sind bei derartigen Löhnen aufstockendes ALG2 zu beantragen. Das allseits vielzitierte arme Schwein das bei derart niedrigen Löhnen darben >>MUSS<< gibt es nicht. Jeder in der BRD der arbeitet hat gemäss der geltenden Rechtslage einen Anspruch auf mehr als das nackte ALG2/Grundsicherung. Insbesondere bei jenen die nur knapp mehr als den ALG2-Satz verdienen ergibt sich dadurch die für manche überraschende Situation Netto mehr zu haben als Brutto...

    • joflo
    • 01.08.2010 um 9:52 Uhr

    Alle Hartz-IV-Empfaenger werden sich auch weiterhin mit 2,50 Euro die Stunde zufrieden geben - denn ansonsten werden ja die Leistungen gestrichen. Allerdings besteht die Hoffnung, dass dann irgendwann auch diese Regierung versteht, dass der Zwang zur Annahme jeder Arbeit sehr teuer fuer den Staat wird, wenn er keine Mindestloehne einfuehrt...

    Klar werden sich wieder mehr Menschen denken, dass sie mit Hartz 4 aufs selbe hinauskommen und dafür dann nicht arbeiten müssen. Aber man muss auch sehen, wo die Wurzel diesen Übels liegt und zwar bei einer Lohnpolitik, nach der in manchen Hotels Reinigungskräfte mit 2,50 die Stunde abgefüttert werden, während sich Politiker aller Couleur mit der ach so tollen deutschen Tarifautonomie schmücken.
    Ich halte es für absolut richtig, die Regelsätze zu erhöhen, allein schon aus Inflationsgründen; wenn dann keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten geht merken manche vielleicht endlich, dass wir Mindestlöhne brauchen, damit sich Arbeit für jeden lohnt. Traurig, dass man das überhaupt formulieren muss.

    Und wieviele Menschen werden sich dann noch mit 3 - 4 EUR die Stunde abspeisen lassen, wenn ihnen klar wird, dass sie fürs Nichtstun mehr Geld bekommen?!

    Niemand - Wie heute auch schon...

    Die berühmte Ausnahme bilden nur jene, die sich wahlweise zu fein oder zu altruistisch sind bei derartigen Löhnen aufstockendes ALG2 zu beantragen. Das allseits vielzitierte arme Schwein das bei derart niedrigen Löhnen darben >>MUSS<< gibt es nicht. Jeder in der BRD der arbeitet hat gemäss der geltenden Rechtslage einen Anspruch auf mehr als das nackte ALG2/Grundsicherung. Insbesondere bei jenen die nur knapp mehr als den ALG2-Satz verdienen ergibt sich dadurch die für manche überraschende Situation Netto mehr zu haben als Brutto...

    • joflo
    • 01.08.2010 um 9:52 Uhr

    Alle Hartz-IV-Empfaenger werden sich auch weiterhin mit 2,50 Euro die Stunde zufrieden geben - denn ansonsten werden ja die Leistungen gestrichen. Allerdings besteht die Hoffnung, dass dann irgendwann auch diese Regierung versteht, dass der Zwang zur Annahme jeder Arbeit sehr teuer fuer den Staat wird, wenn er keine Mindestloehne einfuehrt...

  5. Klar werden sich wieder mehr Menschen denken, dass sie mit Hartz 4 aufs selbe hinauskommen und dafür dann nicht arbeiten müssen. Aber man muss auch sehen, wo die Wurzel diesen Übels liegt und zwar bei einer Lohnpolitik, nach der in manchen Hotels Reinigungskräfte mit 2,50 die Stunde abgefüttert werden, während sich Politiker aller Couleur mit der ach so tollen deutschen Tarifautonomie schmücken.
    Ich halte es für absolut richtig, die Regelsätze zu erhöhen, allein schon aus Inflationsgründen; wenn dann keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten geht merken manche vielleicht endlich, dass wir Mindestlöhne brauchen, damit sich Arbeit für jeden lohnt. Traurig, dass man das überhaupt formulieren muss.

    Antwort auf "Das wird aber teuer!"
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    Sie sehen das Problem also in den Löhnen.

    Allerdings muss man Bedenken, dass wir keiner Übermenschen sind.
    Also wir rechtfertigen Sie bei gleicher Leistung höhere Löhne?

    Nur damit, dass wir in Deutschland leben?

    Oder damit, dass wir ja auch unser teures Sozialsystem finanzieren müssen?

    Keine relevanten Argumente für ein international agierendes Unternehmen

    Nehmen wir Rahmenbedingungen wie z.B. Infrastruktur etc. raus (was sogesehen in den Löhnen bereits berücksichtigt wird)

    Warum sollte ein international agierendes Unternehmen für die gleiche Leistung ohne ersichtlichen Grund ein vielfaches bezahlen?

    Wenn sie die Löhne für das Problem verantwortlich machen, so müssen Sie auch die Wurzel dieses "Übels" anpacken, was z.B. sehr preisgünstige Arbeitskräfte in Asien sind.

    Ich denke, wir müssen viel mehr endlich von unserem hohen Ross runterkommen und erkennen, dass wir uns in einem internationalen Wettbewerb befinden, dem wir uns zu stellen haben.

    Wir haben bzw. leben teils weit über unsere Verhältnisse !!!

    Nicht umsonst geht es Hartz4-Empfängern materiell besser als über 3/4 der Weltbevölkerung.

    Keiner muss in Deutschland hungern.
    Alle haben genug Essen und Trinken und ein warmes Dach übern Kopf. (und diversen "Luxus")

    Dabei vom Kampf am "Existenzminimum" zu sprechen, empfinde ich als Verhöhnung über 3/4 der Weltbevölkerung.

    Es ist leider die Ursache gut gemeinter Sozialpolitik, die auf Basis von Schulden den Lebenstil aus Popularitätsgründen steigern sollte.

    Bitte seien Sie so freundlich, und konkretisieren Sie Ihre Aussagen mit Belegen. Die Redaktion/is

    Klar, internationale Unternehmen werden immer auch auf die Preise der Arbeitskräfte schauen, das ist ihr Job im Wettbewerb. Allerdings geht es gerade bei den billigsten der billigen Jobs gar nicht um Dinge, die man international verwirklichen kann oder muss um z.B. bei dem Beispiel der Reinigungskräfte zu bleiben. Wenn man darauf schimpft dass Hartz 4 "wieder" steigt muss man nur auch immer die andere Seite sehen und da ist es nunmal so, dass eine mittlerweile immer größere Zahl an Arbeitnehmern von ihrem Lohn nicht einmal annähernd leben kann; und an der Stelle muss man sich fragen ob nicht der Gedanke der Arbeit als Grundlage der Existenz ad absurdum geführt wird.
    Natürlich haben sie Recht, dass immer noch jeder hier besser lebt als 3/4 der Weltbevölkerung, ich glaube allerdings nicht daran, dass das ein Argument ist, wenn 3/4 der Welt in unhaltbaren Verhältnissen leben...
    Dass das ungerecht ist, stimmt schon, aber in meinen Augen ist es ähnlich ungerecht, dass die obersten 10% der deutschen Bevölkerung zwischen 70 und 90 Prozent des Volksvermögens besitzen, je nachdem wen man fragt.

    Sie sehen das Problem also in den Löhnen.

    Allerdings muss man Bedenken, dass wir keiner Übermenschen sind.
    Also wir rechtfertigen Sie bei gleicher Leistung höhere Löhne?

    Nur damit, dass wir in Deutschland leben?

    Oder damit, dass wir ja auch unser teures Sozialsystem finanzieren müssen?

    Keine relevanten Argumente für ein international agierendes Unternehmen

    Nehmen wir Rahmenbedingungen wie z.B. Infrastruktur etc. raus (was sogesehen in den Löhnen bereits berücksichtigt wird)

    Warum sollte ein international agierendes Unternehmen für die gleiche Leistung ohne ersichtlichen Grund ein vielfaches bezahlen?

    Wenn sie die Löhne für das Problem verantwortlich machen, so müssen Sie auch die Wurzel dieses "Übels" anpacken, was z.B. sehr preisgünstige Arbeitskräfte in Asien sind.

    Ich denke, wir müssen viel mehr endlich von unserem hohen Ross runterkommen und erkennen, dass wir uns in einem internationalen Wettbewerb befinden, dem wir uns zu stellen haben.

    Wir haben bzw. leben teils weit über unsere Verhältnisse !!!

    Nicht umsonst geht es Hartz4-Empfängern materiell besser als über 3/4 der Weltbevölkerung.

    Keiner muss in Deutschland hungern.
    Alle haben genug Essen und Trinken und ein warmes Dach übern Kopf. (und diversen "Luxus")

    Dabei vom Kampf am "Existenzminimum" zu sprechen, empfinde ich als Verhöhnung über 3/4 der Weltbevölkerung.

    Es ist leider die Ursache gut gemeinter Sozialpolitik, die auf Basis von Schulden den Lebenstil aus Popularitätsgründen steigern sollte.

    Bitte seien Sie so freundlich, und konkretisieren Sie Ihre Aussagen mit Belegen. Die Redaktion/is

    Klar, internationale Unternehmen werden immer auch auf die Preise der Arbeitskräfte schauen, das ist ihr Job im Wettbewerb. Allerdings geht es gerade bei den billigsten der billigen Jobs gar nicht um Dinge, die man international verwirklichen kann oder muss um z.B. bei dem Beispiel der Reinigungskräfte zu bleiben. Wenn man darauf schimpft dass Hartz 4 "wieder" steigt muss man nur auch immer die andere Seite sehen und da ist es nunmal so, dass eine mittlerweile immer größere Zahl an Arbeitnehmern von ihrem Lohn nicht einmal annähernd leben kann; und an der Stelle muss man sich fragen ob nicht der Gedanke der Arbeit als Grundlage der Existenz ad absurdum geführt wird.
    Natürlich haben sie Recht, dass immer noch jeder hier besser lebt als 3/4 der Weltbevölkerung, ich glaube allerdings nicht daran, dass das ein Argument ist, wenn 3/4 der Welt in unhaltbaren Verhältnissen leben...
    Dass das ungerecht ist, stimmt schon, aber in meinen Augen ist es ähnlich ungerecht, dass die obersten 10% der deutschen Bevölkerung zwischen 70 und 90 Prozent des Volksvermögens besitzen, je nachdem wen man fragt.

  6. Da können sich die Rentner freuen. Irgendwo muss ja gespart werden. Irgendwann leben alle auf HartzIV-Niveau: Arbeitslose, Aufstocker, Rentner.

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    • ribera
    • 02.08.2010 um 1:05 Uhr

    Die werden nämlich auf Harz4 Niveau runtergesteuert.
    Übrig bleiben die Superreichen, die sich eh dem Steuersystem entziehen können und die Politiker.

    Es kann nicht angehen, das der Verdiener in der Familie
    nicht genug Geld für seine Arbeit bekommt und auch als
    Beschäftigter sofort wieder bei Vater Staat um Unterstützung
    nachsuchen muß.
    Alle Parteien sollten sich dafür stark machen, das Arbeit
    ordentlich bezahlt wird.
    Solange der Staat Hungerlöhne mit Direkt Zahlungen
    ausgleicht, wird sich das nicht ändern.
    Man darf sich nur wundern, wer sich so einen Schwachsinn
    ausdenkt und dafür im Parlament auch noch eine Mehrheit findet.

    • ribera
    • 02.08.2010 um 1:05 Uhr

    Die werden nämlich auf Harz4 Niveau runtergesteuert.
    Übrig bleiben die Superreichen, die sich eh dem Steuersystem entziehen können und die Politiker.

    Es kann nicht angehen, das der Verdiener in der Familie
    nicht genug Geld für seine Arbeit bekommt und auch als
    Beschäftigter sofort wieder bei Vater Staat um Unterstützung
    nachsuchen muß.
    Alle Parteien sollten sich dafür stark machen, das Arbeit
    ordentlich bezahlt wird.
    Solange der Staat Hungerlöhne mit Direkt Zahlungen
    ausgleicht, wird sich das nicht ändern.
    Man darf sich nur wundern, wer sich so einen Schwachsinn
    ausdenkt und dafür im Parlament auch noch eine Mehrheit findet.

  7. Es muss nicht mehr Geld für erwerbslose Menschen geben. Was wir benötigen sind qualifiziertere Fachkräfte in den ARGE(n) und Jobcentren. Oftmals begegnet man dort einer traurigen Gesellschaft von inkompetenden "Fallmanagern", die von qualifizierter Beratung keine Ahnung haben.

    Innerhalb eines Jahres erhält man dann zwei Arbeitsvorschläge, die dann auch noch jenseits der eigenen Fähigkeiten sind. So, als könnte man sich auf den Beruf des "Mechatronikers" bewerben, nur weil man das Zeug dazu hat, den Zündschlüssel umzudrehen. Und ist dieses Jahr abgelaufen, so erhält man im Jahr darauf die selbigen Arbeitsangebote nochmals.

    Somit findet ein fließender Abstieg statt, von der qualifizierten Fachkraft, hin zum Langzeitarbeitslosen. Hier in Berlin bestimmt kein Einzelfall. Und vorwurfsvoll muss man dann dem Fallmanger oder der Fallmanagerin Rechenschaft ablegen, warum es nur noch Absagen hagelt, wenn überhaupt noch eine Rückmeldung auf eine Bewerbung statt findet.

    Die Realtität ist oft grausamer, als die Phantasie vieler Menschen.

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    Ihre Schilderung über die fachliche Qualifikationstiefe der Fallmanager in den ARGE/JobCenter wird von vielen mehr als bestätigt.

    Eine unabhängige Leistungsprüfung wäre wohl mal angebracht!

    Beispiele für die Inkompetenz und Ignoranz sogenannter Fallmanagerinen, welche in der Praxis lediglich ihre Fälle verwalten.

    Von aktiver Arbeitsvermittlung gibt es in den ARGEn kaum eine Spur. Statt dessen werden die Fälle fristgerecht vorgeladen und mit standardisierten 'Verträgen' zur Kooperation verpflichtet und in den meisten Fällen bitter enttäuscht.

    Diese Mitarbeiter scheinen zum großen Teil noch nicht einmal vertraut mit den internen EDV-Programmen und vorhandenen Fördermöglichkeiten, geschweige denn mit den aktuellen lokalen Arbeitsmärkten oder Qualifikationsprofilen.

    Betreuungsplätze für die Kinder alleinerziehende 'Kunden'? Fehlanzeige, will meinen Endstation Unvermittelbarkeit.

    • Buh
    • 01.08.2010 um 12:49 Uhr

    ...regelrecht rassistisch von seiner Fallmanagerin angemacht. Ausserdem behandeln die einen als wäre man des mOrdes angeklagt.
    Dazu kommt, dass die dauernd Missverständnisse haben. Wenn man zb angibt dass man arbeitlos sit. Sagen die dir 2 Moante später, ud hättest ja gearbeitet. und war? Weil die deine Kündigung verschlampt haben. Also nochmal abgeben und hoffen, dass man nicht die Leistung zurückzahlen muss...wieviele Klagen gab es shcon deswegen?

    Diese ganze GEschichte ist von vorn bis hinten schlecht organisiert und HArtz 4 empfänger werden zu Generalverdächtigen. Das gepaart mit wenig geld und kaum hoffnung auf arbeit...kein wunder wenn viele zur flasche greifen...

    ist wirklich eines der größten Probleme der ARGEN. Einige die Umschulung oder Maßnahmen wirklich bräuchten, bekommen nie eine, Andere wiederum wandern von einer sinnlos Maßnahme in die Nächste. So wurde z.B. ein Staplerfahrer von einer ARGE auf Staplerfahrer umgeschult.
    http://www.bild.de/BILD/p...
    Die Mitarbeiter (MA) der ARGEN sind halt überwiegend wenig bis gar nicht für Verwaltungsaufgaben qualifiziert. Oft ehemalige Telekom oder Postmitarbeiter. Dann haben die MA i.d.R. auch nur Zeitverträge. Sie müssen eine gewisse Summe einsparen. Erfüllen Sie diese Zielvereinbarungen nicht sind sie selber arbeitslos. Dazu kommt dann noch etwas, dass ich schwer als Nichtpsychologe beschreiben kann. Viele Mitarbeiter ergötzen sich an ihrer Allmacht und schikanieren (oft sogar rechtswidrig) die Leistungsbezieher ohne Not oder Anlaß. Das liegt daran, dass Hartz 4 zwar massig Maßnahmen zur Maßregelung der Bürger vorsieht aber keine Maßnahmen zur Abwehr von Behördenwillkür. Versuchen Sie gerne Mal sich gegen eine Willkürmaßnahme der ARGE zur Wehr zu setzen. Den Hartz Gesetzen merkt man an allen Ecken und Enden an, dass sie mit der heissen Nadel gestrickt worden sind. Die ARGEn beugen das Gesetz zu ihren Gunsten wo es nur geht.

    Ihre Schilderung über die fachliche Qualifikationstiefe der Fallmanager in den ARGE/JobCenter wird von vielen mehr als bestätigt.

    Eine unabhängige Leistungsprüfung wäre wohl mal angebracht!

    Beispiele für die Inkompetenz und Ignoranz sogenannter Fallmanagerinen, welche in der Praxis lediglich ihre Fälle verwalten.

    Von aktiver Arbeitsvermittlung gibt es in den ARGEn kaum eine Spur. Statt dessen werden die Fälle fristgerecht vorgeladen und mit standardisierten 'Verträgen' zur Kooperation verpflichtet und in den meisten Fällen bitter enttäuscht.

    Diese Mitarbeiter scheinen zum großen Teil noch nicht einmal vertraut mit den internen EDV-Programmen und vorhandenen Fördermöglichkeiten, geschweige denn mit den aktuellen lokalen Arbeitsmärkten oder Qualifikationsprofilen.

    Betreuungsplätze für die Kinder alleinerziehende 'Kunden'? Fehlanzeige, will meinen Endstation Unvermittelbarkeit.

    • Buh
    • 01.08.2010 um 12:49 Uhr

    ...regelrecht rassistisch von seiner Fallmanagerin angemacht. Ausserdem behandeln die einen als wäre man des mOrdes angeklagt.
    Dazu kommt, dass die dauernd Missverständnisse haben. Wenn man zb angibt dass man arbeitlos sit. Sagen die dir 2 Moante später, ud hättest ja gearbeitet. und war? Weil die deine Kündigung verschlampt haben. Also nochmal abgeben und hoffen, dass man nicht die Leistung zurückzahlen muss...wieviele Klagen gab es shcon deswegen?

    Diese ganze GEschichte ist von vorn bis hinten schlecht organisiert und HArtz 4 empfänger werden zu Generalverdächtigen. Das gepaart mit wenig geld und kaum hoffnung auf arbeit...kein wunder wenn viele zur flasche greifen...

    ist wirklich eines der größten Probleme der ARGEN. Einige die Umschulung oder Maßnahmen wirklich bräuchten, bekommen nie eine, Andere wiederum wandern von einer sinnlos Maßnahme in die Nächste. So wurde z.B. ein Staplerfahrer von einer ARGE auf Staplerfahrer umgeschult.
    http://www.bild.de/BILD/p...
    Die Mitarbeiter (MA) der ARGEN sind halt überwiegend wenig bis gar nicht für Verwaltungsaufgaben qualifiziert. Oft ehemalige Telekom oder Postmitarbeiter. Dann haben die MA i.d.R. auch nur Zeitverträge. Sie müssen eine gewisse Summe einsparen. Erfüllen Sie diese Zielvereinbarungen nicht sind sie selber arbeitslos. Dazu kommt dann noch etwas, dass ich schwer als Nichtpsychologe beschreiben kann. Viele Mitarbeiter ergötzen sich an ihrer Allmacht und schikanieren (oft sogar rechtswidrig) die Leistungsbezieher ohne Not oder Anlaß. Das liegt daran, dass Hartz 4 zwar massig Maßnahmen zur Maßregelung der Bürger vorsieht aber keine Maßnahmen zur Abwehr von Behördenwillkür. Versuchen Sie gerne Mal sich gegen eine Willkürmaßnahme der ARGE zur Wehr zu setzen. Den Hartz Gesetzen merkt man an allen Ecken und Enden an, dass sie mit der heissen Nadel gestrickt worden sind. Die ARGEn beugen das Gesetz zu ihren Gunsten wo es nur geht.

  8. Na, da wird doch der spätrömischen Dekadenz ein kräftiger Schub gegeben. Bin gespannt, was der Westerwelle dazu sagt... Aber der scehint ja mittlerweile sprachlos zu sein

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