Die Finanzen dominieren die Diskussion um die Zukunft der Bundeswehr
Dennoch: Die Sparvorgaben dominieren derzeit die Diskussion um die Zukunft der Bundeswehr. Immerhin hatte das Kabinett auf seiner Sparklausur einen radikalen Einschnitt im Wehretat beschlossen. Eingespart werden sollen bis 2014 insgesamt 8,3 Milliarden. Damit sei die Wehrpflicht nicht mehr finanzierbar, war damals aus dem Umfeld des Verteidigungsministers zu hören. Deswegen ist ein Umbau der Bundeswehr zwingend notwendig. Das sieht auch die Opposition so.
Kritik gibt es dennoch von SPD, Grünen und Linkspartei. "Die Reform der Bundeswehr wird vom falschen Ende her geplant", sagte Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Linkspartei. Das Primat der Politik über das Militär werde mit Guttenbergs Plänen aufgegeben.
Die Sozialdemokraten legten am Mittwoch ein eigenes Konzept vor. "Transformation der Bundeswehr – Mehr Effizienz mit Augenmaß" heißt das Programm. Die Verteidigungsexperten der SPD wollen die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten um 50.000 auf 200.000 senken. Anstelle einer Wehrpflicht setzen sie auf ein Freiwilligenmodell, das allerdings eine Zwangsverpflichtung vorsieht, wenn sich zu wenige Freiwillige finden. Rainer Arnold glaubt aber nicht, dass dieser Zwang jemals ausgeübt werden müsste. Denn man käme mit viel weniger jungen Frauen und Männern aus als bisher – zumal die Wehrgerechtigkeit dann keine Rolle mehr spielen würde.
Das SPD-Konzept wird in der Union heftig kritisiert. "Die SPD hat mit ihrem Papier zur Reform der Bundeswehr keinen großen Wurf gelandet. Die genannten Feststellungen, Schlussfolgerungen und Forderungen sind längst bekannt und bereits häufig formuliert worden", sagte Beck. "Statt zukunftsweisender Ideen finden sich vor allem Allgemeinplätze mit wenig Substanz." Die SPD nähre Illusionen, schimpfte der CDU-Politiker. In der Großen Koalition hatten die Sozialdemokraten bereits ihr Konzept der Freiwilligenarmee vorgeschlagen und waren am Widerstand der Union gescheitert.
Neben den Beamten und Soldaten im Verteidigungsministerium suchen außerdem die Mitglieder der Weise-Kommission nach Lösungen für die Strukturprobleme der Bundeswehr. Die Experten unter Leitung von Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, wurden von Guttenberg vor den Sparvorgaben des Kabinetts damit beauftragt, Vorschläge für eine schlankere und effektivere Armee zu machen.
Nun will das Kabinett im September über die wichtigsten Fragen der Bundeswehrreform entscheiden. Im Oktober und im November sollen dann Delegierte auf dem CSU- und dem CDU-Parteitag über die Zukunft der Wehrpflicht und damit der Armee entscheiden.
- Datum 22.07.2010 - 16:38 Uhr
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wird unser Land mit 80 Mio Einwohnern von 150.000 Männern beschützt? Wie viele davon sind dann noch kampfeinsatzfähig, wenn man noch die Verwaltung und Versorgungseinheiten hinaus nimmt? Natürlich sind die politischen Zeichen auf Frieden gestellt, aber die Geschichte zeigt wie schnell sich das Umfeld wandelt. Und was ist, wenn der nächste Auslandseinsatz ansteht? Egal ob es "nur" kosovoähnliche Zustände sind oder ein neues Afghanistan, die Bundeswehr kann schon jetzt keine weiteren Verpflichtungen mehr erfüllen. Und wer weiß schon was die Zukunft bringt...
Sie haben recht. Und der Zeitenwechsel hat bereits stattgefunden. Meist wird sowas von der Gesellschaft ja erst im Rückblick bemerkt. Aber die Generationen die in einer bipolaren Welt des Kalten Krieges bzw. sich extrem widersprechenden Kategorien von Gut/Böse; Kapitalismus/Sozialismus; Diktatur/Demokratie;...aufgewachsen sind scheinen nicht die feinen Antennen für subtilere Veränderungen zu haben. Was nicht in altbekannte Muster passt wird auch nicht wahrgenommen.
Die Welt ist heute näher an einem Atomkrieg als jemals zuvor, die Welt ist heute reicher aber auch ärmer als je zuvor (Wohlstandsgefälle > sozialer "Sprengstoff"), die Welt hat heute so große ökologische Probleme wie noch nie, so große technische Möglichkeiten wie nie, sie ist medial und sozial so nah zusammengedrückt wie nie und durch so uneins wie noch nie. Alles was man über unsere Zeit sagen kann stimmt - und ist doch falsch. Diese Unübersichtlichkeit scheint die Menschen dazu zu verleiten sich gar nicht erst die Mühe zu machen die Lage mal zu analysieren und sich Gedanken über die Konsequenzen, "die Zukunft", zu machen.
Ein Beispiel: die USA sind so oder so finanziell für mind. eine Generation ausgeblutet, deren gigantische globale Militärmaschine kann nicht weiter von den amerikanischen Steuerzahlern finanziert werden. Isolitianismus feiert in der amerikanischen Öffentlichkeit neue Urständ. Diese globale Präsenz der Amerikaner hat es den Europäern aber erst ermöglicht ihre Armeen kleinzusparen. Bad timing!
...was hat Deutschland da zu suchen?
Sind da die deutschen Grenzen? - Das Grundgesetz erlaubt bloß die Verteidigung jener.
Klar, man kann ja Wirtschaftskriege führen - aber die sind vom Grundgesetz nicht gedeckt.
Ich würde sagen deutsche Armee abschaffen - man braucht sie nicht - leider ist das unrealistisch.
Und bevor sie fragen - ich unterstützte die Bundeswehr nicht - und werde es nicht tun - nicht bei einem Angriffskrieg und auch nicht wenn tatsächlich jemand Deutschland annektieren sollte.
Ich bitte Sie, "150.000 sollen 80.000.000 verteidigen", was ist das denn für eine populistische Aussage. Die Zeiten des Massenkrieges sind vorbei und die der direkten Territorialen Bedrohung Deutschlands de facto auch. Wer von unseren direkten (oder auch der nächsten 3 darauf folgenden Nachbarn) soll für Deutschland die Gefahr eines EINMARSCHES darstellen? De Facto niemand! Und wer das leugnet verkennt die aktuelle politische Situation und die Lage unseres Staates. Da gibt es nichts herumzudiskutieren, das ist einfach so.
Was Auslandseinsätze betrifft werden diese sicherlich nicht stabiler, erfolgreicher und besser organisiert mit einem durch Wehrplfichtige aufestocktem Massenheer, dessen Grundorganisation auf einem Verteidigungskrieg gegen Feinde aus dem Warschauer Pakt besteht.
Ganz im Gegenteil, was die Bundeswehr braucht um Einsätze wie in Afghanistan zu bestehen (falls man diese für notwendig hält, was wiederum ein Thema für sich ist), ist grundlegend eine spezialisierte Truppe, mit hervorragender Ausrüstung und langfristiger Ausbildung. Eine 150.000 Mann aus verschiedenen Feldern (mit langwieriger Verplichtung und Ausbildung) reichen da völlig.
Wer meint man brauche heute noch Millionen von Soldaten um irgendwelche Schreckgespenster ala "die Russen kommen" abzuwehren, der verewigt nur Unwahrheiten.
Aktuell gibt es etwas über 250.000 Soldaten. Sollte der dritte Weltkrieg ausbrechen und/oder die Welt oder einzelne Länder sich gegen Deutschland verschwören (lesen sie den sarkastischen Unterton?), dann kommt es ganz sicher nicht auf 100.000 Soldaten mehr oder weniger an und ganz bestimmt auch nicht auf die Reservisten, die irgendwann mal Grundwehrdienst geleistet haben.
Seien wir doch mal ehrlich. Bei der Wehrpflichtsfrage geht es nicht darum, dass Wehrpflichtige oder 100.000 Soldaten mehr oder weniger Deutschland verteidigen, sondern darum, dass das Sozialsystem nicht mehr ohne die jährlich 80.000 billigen Arbeitskräfte, auch genannt Zivildienstleistende, auskommt.
Die Bundeswehr ist ein riesiger Geldschlucker, an dem gesparrt werden muss, wenn man sieht, wie deutsche Schulen teilweise aussehen oder wie teuer ein Arztbesuch für den Patienten mittlerweile werden kann. Die Kritik, durch Sparmaßnahmen und Abschaffung der Wehrpflicht würde die Bundeswehr zu einer Interventionsarmee, ist Unfug, da sie genau das längst schon ist.
Von den 250.000 Soldaten "intervenieren" zur Zeit etwa 7.000. Das heißt, 243.000 Soldaten darben im (ziemlich kostspieligen) Selbstzweck vor sich hin, da der Verteidigungsfall ungefähr so Wahrscheinlich ist, wie der Weltuntergang. Die größte bewaffnete Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist, ist der Terror. Die Bundeswehr hat weder Aufgabe, noch Befugnis, den im Inland zu bekämpfen (was gut ist). Warum die diese Zahl nicht um 100.000 reduzieren?
Sie haben recht. Und der Zeitenwechsel hat bereits stattgefunden. Meist wird sowas von der Gesellschaft ja erst im Rückblick bemerkt. Aber die Generationen die in einer bipolaren Welt des Kalten Krieges bzw. sich extrem widersprechenden Kategorien von Gut/Böse; Kapitalismus/Sozialismus; Diktatur/Demokratie;...aufgewachsen sind scheinen nicht die feinen Antennen für subtilere Veränderungen zu haben. Was nicht in altbekannte Muster passt wird auch nicht wahrgenommen.
Die Welt ist heute näher an einem Atomkrieg als jemals zuvor, die Welt ist heute reicher aber auch ärmer als je zuvor (Wohlstandsgefälle > sozialer "Sprengstoff"), die Welt hat heute so große ökologische Probleme wie noch nie, so große technische Möglichkeiten wie nie, sie ist medial und sozial so nah zusammengedrückt wie nie und durch so uneins wie noch nie. Alles was man über unsere Zeit sagen kann stimmt - und ist doch falsch. Diese Unübersichtlichkeit scheint die Menschen dazu zu verleiten sich gar nicht erst die Mühe zu machen die Lage mal zu analysieren und sich Gedanken über die Konsequenzen, "die Zukunft", zu machen.
Ein Beispiel: die USA sind so oder so finanziell für mind. eine Generation ausgeblutet, deren gigantische globale Militärmaschine kann nicht weiter von den amerikanischen Steuerzahlern finanziert werden. Isolitianismus feiert in der amerikanischen Öffentlichkeit neue Urständ. Diese globale Präsenz der Amerikaner hat es den Europäern aber erst ermöglicht ihre Armeen kleinzusparen. Bad timing!
...was hat Deutschland da zu suchen?
Sind da die deutschen Grenzen? - Das Grundgesetz erlaubt bloß die Verteidigung jener.
Klar, man kann ja Wirtschaftskriege führen - aber die sind vom Grundgesetz nicht gedeckt.
Ich würde sagen deutsche Armee abschaffen - man braucht sie nicht - leider ist das unrealistisch.
Und bevor sie fragen - ich unterstützte die Bundeswehr nicht - und werde es nicht tun - nicht bei einem Angriffskrieg und auch nicht wenn tatsächlich jemand Deutschland annektieren sollte.
Ich bitte Sie, "150.000 sollen 80.000.000 verteidigen", was ist das denn für eine populistische Aussage. Die Zeiten des Massenkrieges sind vorbei und die der direkten Territorialen Bedrohung Deutschlands de facto auch. Wer von unseren direkten (oder auch der nächsten 3 darauf folgenden Nachbarn) soll für Deutschland die Gefahr eines EINMARSCHES darstellen? De Facto niemand! Und wer das leugnet verkennt die aktuelle politische Situation und die Lage unseres Staates. Da gibt es nichts herumzudiskutieren, das ist einfach so.
Was Auslandseinsätze betrifft werden diese sicherlich nicht stabiler, erfolgreicher und besser organisiert mit einem durch Wehrplfichtige aufestocktem Massenheer, dessen Grundorganisation auf einem Verteidigungskrieg gegen Feinde aus dem Warschauer Pakt besteht.
Ganz im Gegenteil, was die Bundeswehr braucht um Einsätze wie in Afghanistan zu bestehen (falls man diese für notwendig hält, was wiederum ein Thema für sich ist), ist grundlegend eine spezialisierte Truppe, mit hervorragender Ausrüstung und langfristiger Ausbildung. Eine 150.000 Mann aus verschiedenen Feldern (mit langwieriger Verplichtung und Ausbildung) reichen da völlig.
Wer meint man brauche heute noch Millionen von Soldaten um irgendwelche Schreckgespenster ala "die Russen kommen" abzuwehren, der verewigt nur Unwahrheiten.
Aktuell gibt es etwas über 250.000 Soldaten. Sollte der dritte Weltkrieg ausbrechen und/oder die Welt oder einzelne Länder sich gegen Deutschland verschwören (lesen sie den sarkastischen Unterton?), dann kommt es ganz sicher nicht auf 100.000 Soldaten mehr oder weniger an und ganz bestimmt auch nicht auf die Reservisten, die irgendwann mal Grundwehrdienst geleistet haben.
Seien wir doch mal ehrlich. Bei der Wehrpflichtsfrage geht es nicht darum, dass Wehrpflichtige oder 100.000 Soldaten mehr oder weniger Deutschland verteidigen, sondern darum, dass das Sozialsystem nicht mehr ohne die jährlich 80.000 billigen Arbeitskräfte, auch genannt Zivildienstleistende, auskommt.
Die Bundeswehr ist ein riesiger Geldschlucker, an dem gesparrt werden muss, wenn man sieht, wie deutsche Schulen teilweise aussehen oder wie teuer ein Arztbesuch für den Patienten mittlerweile werden kann. Die Kritik, durch Sparmaßnahmen und Abschaffung der Wehrpflicht würde die Bundeswehr zu einer Interventionsarmee, ist Unfug, da sie genau das längst schon ist.
Von den 250.000 Soldaten "intervenieren" zur Zeit etwa 7.000. Das heißt, 243.000 Soldaten darben im (ziemlich kostspieligen) Selbstzweck vor sich hin, da der Verteidigungsfall ungefähr so Wahrscheinlich ist, wie der Weltuntergang. Die größte bewaffnete Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist, ist der Terror. Die Bundeswehr hat weder Aufgabe, noch Befugnis, den im Inland zu bekämpfen (was gut ist). Warum die diese Zahl nicht um 100.000 reduzieren?
abrupt die bunderswehr in ihrer grundform ändern? macht das wirtschaftlich so viel aus, söldner müssen auch bezahlt werden! was sind die militärischen eigenschaften einer berufsarmee?....
was geht hier ab leute...
....Gründen primär durchgeführt. Die Bundeswehr ist für Einsätze ungeeignet und ist überfordert, wenn man 10.000 Soldaten ins Feld stellen will. Man will in Zukunft etwas mehr Verantwortung für internationale Sicherheit übernehmen. Dazu braucht man aber etwa 40.000 oder 50.000 Mann, wenn man annähernd auf gleicher Augenhöhe sein wollte, wie die Franzosen oder Engländer.
....Gründen primär durchgeführt. Die Bundeswehr ist für Einsätze ungeeignet und ist überfordert, wenn man 10.000 Soldaten ins Feld stellen will. Man will in Zukunft etwas mehr Verantwortung für internationale Sicherheit übernehmen. Dazu braucht man aber etwa 40.000 oder 50.000 Mann, wenn man annähernd auf gleicher Augenhöhe sein wollte, wie die Franzosen oder Engländer.
Sie haben recht. Und der Zeitenwechsel hat bereits stattgefunden. Meist wird sowas von der Gesellschaft ja erst im Rückblick bemerkt. Aber die Generationen die in einer bipolaren Welt des Kalten Krieges bzw. sich extrem widersprechenden Kategorien von Gut/Böse; Kapitalismus/Sozialismus; Diktatur/Demokratie;...aufgewachsen sind scheinen nicht die feinen Antennen für subtilere Veränderungen zu haben. Was nicht in altbekannte Muster passt wird auch nicht wahrgenommen.
Die Welt ist heute näher an einem Atomkrieg als jemals zuvor, die Welt ist heute reicher aber auch ärmer als je zuvor (Wohlstandsgefälle > sozialer "Sprengstoff"), die Welt hat heute so große ökologische Probleme wie noch nie, so große technische Möglichkeiten wie nie, sie ist medial und sozial so nah zusammengedrückt wie nie und durch so uneins wie noch nie. Alles was man über unsere Zeit sagen kann stimmt - und ist doch falsch. Diese Unübersichtlichkeit scheint die Menschen dazu zu verleiten sich gar nicht erst die Mühe zu machen die Lage mal zu analysieren und sich Gedanken über die Konsequenzen, "die Zukunft", zu machen.
Ein Beispiel: die USA sind so oder so finanziell für mind. eine Generation ausgeblutet, deren gigantische globale Militärmaschine kann nicht weiter von den amerikanischen Steuerzahlern finanziert werden. Isolitianismus feiert in der amerikanischen Öffentlichkeit neue Urständ. Diese globale Präsenz der Amerikaner hat es den Europäern aber erst ermöglicht ihre Armeen kleinzusparen. Bad timing!
Globalisierung, Klimawandel, Sozialerwandel usw.
Alles Veränderungen die keinen interessieren, jeder wird ruhig gestellt und vor die Glotze gesetzt. Nur ein paar kritischer mündiger Bürger sprechen die Probleme an und diskutieren Lösungen. Aber vor allem die Betroffen werden keine Revolution starten. Die Armen. Sie werden weiter CDU wählen oder auch garnich, weil das nunmal alle Bild-Leser machen. Gefahr durch die Unterschicht, die keiner sehen will, besteht nicht.
Näher am Atomkrieg denn je? Eher nicht. Aber das gefährlichste momentan. Und sollte eine Atombombe fliegen, dann ist es sowie so vorbei. Dann ist es egal wie viele Bundeswehr-Soldaten beschäftigt sind oder ob über haupt.
Im unwarscheinlichsten Fall, wenn Deutschland von einer Armee angegriffen wird, dann sind im Notfall noch die blau helme da.
Sicherheit, ihr kann man niemals sicher sein. Nur der Bitterkeit, die man mit dem Sicherheitswahn herauf beschwört.
Globalisierung, Klimawandel, Sozialerwandel usw.
Alles Veränderungen die keinen interessieren, jeder wird ruhig gestellt und vor die Glotze gesetzt. Nur ein paar kritischer mündiger Bürger sprechen die Probleme an und diskutieren Lösungen. Aber vor allem die Betroffen werden keine Revolution starten. Die Armen. Sie werden weiter CDU wählen oder auch garnich, weil das nunmal alle Bild-Leser machen. Gefahr durch die Unterschicht, die keiner sehen will, besteht nicht.
Näher am Atomkrieg denn je? Eher nicht. Aber das gefährlichste momentan. Und sollte eine Atombombe fliegen, dann ist es sowie so vorbei. Dann ist es egal wie viele Bundeswehr-Soldaten beschäftigt sind oder ob über haupt.
Im unwarscheinlichsten Fall, wenn Deutschland von einer Armee angegriffen wird, dann sind im Notfall noch die blau helme da.
Sicherheit, ihr kann man niemals sicher sein. Nur der Bitterkeit, die man mit dem Sicherheitswahn herauf beschwört.
Was macht es am Ende für einen Unterschied, ob man eine Berufsarmee oder Freiwillige rekrutiert?
Oder ist die Freiwilligkeit in der Qualität, Ausbildung und Vergütung im Sinne einer Wehrpflicht zu verstehen?
Im letzteren Falle bleibt die SPD den Nachweis schuldig, dass sich genügend freiwillige finden.
Und falls es anders gemeint ist, was soll daran letztlich anders, als in einer Berufsarmee sein?
Es scheint hier viel heiße oppositionelle Marketingluft verblasen zu werden und wenig Substanz.
H.
...was hat Deutschland da zu suchen?
Sind da die deutschen Grenzen? - Das Grundgesetz erlaubt bloß die Verteidigung jener.
Klar, man kann ja Wirtschaftskriege führen - aber die sind vom Grundgesetz nicht gedeckt.
Ich würde sagen deutsche Armee abschaffen - man braucht sie nicht - leider ist das unrealistisch.
Und bevor sie fragen - ich unterstützte die Bundeswehr nicht - und werde es nicht tun - nicht bei einem Angriffskrieg und auch nicht wenn tatsächlich jemand Deutschland annektieren sollte.
Und wenn Sie dann um Hilfe schreien, werde ich Sie auch nicht verteidigen................
Im Ernst: mit ca 9.000 Mann im Ausland plus Waffen und Gerät sei die Bundeswehr am Endpunkt ihrer Kapazitäten hieß es unlängst und das bei einer Friedensstärke von 250.000 Mann.
Dazu sei Ausrüstung und Bewaffnung teilweise unzureichend und veraltet.
Wie will man die "Interventionsarmee" ausrüsten und unterhalten, wenn fast 100.000 Soldaten fehlen ?
Und beträgt nicht das Verhältnis kämpfende:versorgende Truppe mindesten 1:5 ???
Luftwaffe abspecken, Heer verkleinern, Marine teileinmotten ???
Was kommt schlussendlich zum Einsatz, wenn es denn sein muss ??
Fragen über Fragen, wenn Zivilisten das Geschäft des Militärs besorgen. Deutschland 2010 !!!
Und wenn Sie dann um Hilfe schreien, werde ich Sie auch nicht verteidigen................
Im Ernst: mit ca 9.000 Mann im Ausland plus Waffen und Gerät sei die Bundeswehr am Endpunkt ihrer Kapazitäten hieß es unlängst und das bei einer Friedensstärke von 250.000 Mann.
Dazu sei Ausrüstung und Bewaffnung teilweise unzureichend und veraltet.
Wie will man die "Interventionsarmee" ausrüsten und unterhalten, wenn fast 100.000 Soldaten fehlen ?
Und beträgt nicht das Verhältnis kämpfende:versorgende Truppe mindesten 1:5 ???
Luftwaffe abspecken, Heer verkleinern, Marine teileinmotten ???
Was kommt schlussendlich zum Einsatz, wenn es denn sein muss ??
Fragen über Fragen, wenn Zivilisten das Geschäft des Militärs besorgen. Deutschland 2010 !!!
Wie soll das denn gehen SPD? Wenn der Weise von der BFA dabei ist, dann könnte das doch die Zwangsverpflichtung von Arbeitslosen bedeuten, oder? Damit könnten dann die Arbeitslosenzahlen weiter geschönt werden.
Die Aussetzung der Wehrpflicht zum jetzigen Zeitpunkt macht Sinn. Sie führt letztlich auch zu mehr Wehrgerechtigkeit. Und der Zivildienst? Der sollte durch ein verpflichtendes soziales Jahr für alle Frauen und Männer nach der Schulausbildung ersetzt werden.
Ja das wäre es doch gleich wieder einen Arbeitsdienst einführen, damit die Träger der Gesundheits- und Umweltbranche noch mehr einstreichen können.
Entweder man schafft die Wehrpflicht ab oder man behält sie, weil man dafür sicheritspolitische Gründe hat, aber nicht um damit den Zivildienst am Leben zu erhalten.
Wenn der Zivildienst wegfällt, weil es die Wehrpflicht nicht mehr gibt, dann kann er nicht durch einen neuen Pflichtdienst ersetzt werden.
Dies ist völlig unlogisch und wäre auch verfassungswidrig.
Denn die Wehrpflich begründet sich aus der äußeren Integrität der Bundesrepublik, der Zivildienst wurde nur eingeführt um Leuten die aus "Gewissensgründen" nicht den dienst an der Waffe leisten wollen eine Alternative zu geben.
Der Staat kann nicht sagen, wie können uns nicht leisten a) b) C) zu finanzieren, also führen wir einen neuen Zwangsdienst ein.
Dann würde man dem Staat aber sagen, warum machst Du die Arbeiten die du Staat erledigt haben willst nicht attraktiver und stellst dein Steuer- und SV-System entsprechend um.
Denn anders als reguläre Streitkräfte kann man fast aslles sonst am Markt nachfragen.
Ja das wäre es doch gleich wieder einen Arbeitsdienst einführen, damit die Träger der Gesundheits- und Umweltbranche noch mehr einstreichen können.
Entweder man schafft die Wehrpflicht ab oder man behält sie, weil man dafür sicheritspolitische Gründe hat, aber nicht um damit den Zivildienst am Leben zu erhalten.
Wenn der Zivildienst wegfällt, weil es die Wehrpflicht nicht mehr gibt, dann kann er nicht durch einen neuen Pflichtdienst ersetzt werden.
Dies ist völlig unlogisch und wäre auch verfassungswidrig.
Denn die Wehrpflich begründet sich aus der äußeren Integrität der Bundesrepublik, der Zivildienst wurde nur eingeführt um Leuten die aus "Gewissensgründen" nicht den dienst an der Waffe leisten wollen eine Alternative zu geben.
Der Staat kann nicht sagen, wie können uns nicht leisten a) b) C) zu finanzieren, also führen wir einen neuen Zwangsdienst ein.
Dann würde man dem Staat aber sagen, warum machst Du die Arbeiten die du Staat erledigt haben willst nicht attraktiver und stellst dein Steuer- und SV-System entsprechend um.
Denn anders als reguläre Streitkräfte kann man fast aslles sonst am Markt nachfragen.
Wie wäre es denn mit einem Volksentscheid?!!
Und wenn Sie dann um Hilfe schreien, werde ich Sie auch nicht verteidigen................
Im Ernst: mit ca 9.000 Mann im Ausland plus Waffen und Gerät sei die Bundeswehr am Endpunkt ihrer Kapazitäten hieß es unlängst und das bei einer Friedensstärke von 250.000 Mann.
Dazu sei Ausrüstung und Bewaffnung teilweise unzureichend und veraltet.
Wie will man die "Interventionsarmee" ausrüsten und unterhalten, wenn fast 100.000 Soldaten fehlen ?
Und beträgt nicht das Verhältnis kämpfende:versorgende Truppe mindesten 1:5 ???
Luftwaffe abspecken, Heer verkleinern, Marine teileinmotten ???
Was kommt schlussendlich zum Einsatz, wenn es denn sein muss ??
Fragen über Fragen, wenn Zivilisten das Geschäft des Militärs besorgen. Deutschland 2010 !!!
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