Serie Junge Politiker "Wir Jungen sind nicht schuld"
Sie leiden unter dem Ruf der Koalition: Zwei Jungpolitiker, seit zehn Monaten im Bundestag, sprechen über Stress, Frustspeck und wie sie damit umgehen.
© Presse/petertauber.de

Peter Tauber, seit Oktober Mitglied des Deutschen Bundestags
ZEIT ONLINE begleitet fünf junge Abgeordnete, die im September neu in den Bundestag gewählt wurden.
Hier
finden Sie die bisherigen Teile der Langzeit-Serie.
Peter Tauber (CDU), "immer am Limit" in Berlin
Peter Tauber ist Frühaufsteher. Oft betritt der 35-jährige CDU-Politiker schon um sieben Uhr morgens sein Abgeordnetenbüro im Jakob-Kaiser Haus. Nur dann findet er die Ruhe, sich auf den Tag vorzubereiten. Schließlich kommen um acht Uhr schon seine Mitarbeiter: die Sekretärin und der wissenschaftliche Referent. Von da an ist es hektisch. Das Telefon klingelt, die Kaffeemaschine zischt, Türen schlagen.
Tauber hat um 8:30 Uhr geladen. Mit ausgebreiteten Armen führt er durch sein Büro. Ein kurzer Rundgang: Die drei Zimmer sind winzig, mehr als ein Schreibtisch passt jeweils kaum rein. Aber Tauber ist froh, hier gelandet zu sein. Zuerst hieß es, er müsse ins Abgeordnetenbüro Unter den Linden 50, wo viele Bundestagsneulinge untergebracht sind. Dort sind zwar die Zimmer größer. Aber die Wege zu den Ausschüssen, zum Plenarsaal oder zur Kantine sind weiter. Als ein Büro frei wurde, konnte Tauber nachrücken. Jetzt sitzt er "mit den wichtigen Kollegen" im selben Flur, wie er es zufrieden nennt.
Das Büro hat er inzwischen gut gefüllt. Auf seinem Schreibtisch türmen sich die Stapel. Ordner, Akten, dazwischen: mindestens 50 Aufkleber von Messi, Christiano Ronaldo und anderen Fußballstars. Tauber sammelt Panini-Bildchen, seit der WM 86 in Mexiko macht er das. Die Doppelten tauscht er aber nicht wie früher mit Schulfreunden, sondern mit anderen jungen Abgeordneten. Einer der "wenigen Momente von überparteilichem Austausch".
Es ist ein heißer Morgen, Anfang Juli, auch für Politiker beginnen jetzt die Sommerferien. Tauber will aber noch mindestens eine Woche in Berlin bleiben und schon vor Ende der Sommerpause zurückkommen. Vieles ist liegen geblieben. Die ersten zehn Monate als Abgeordneter waren stressiger als erwartet. "Ich könnte 24 Stunden am Tag mit dem verbringen, was alles auf mich einprasselt."
Die Arbeit in den Fachausschüssen, den Arbeitsgruppen, im heimischen Wahlkreis, die vielen Parteitreffen – all das schlaucht und verlangt eine permanente Vorbereitung. Dazu kommen die neuen Medien. Fast täglich twittert , bloggt oder live-chattet Tauber. Eigentlich will er auch schon lange einen Aufsatz zu seinem Fachgebiet, der Familienpolitik, verfassen. Aber oft ist er abends, zu "platt", um noch irgendwas Geistreiches zu formulieren. An das "hohe Niveau" musste er sich erst einmal gewöhnen, seufzt er. In Berlin müsse man "immer am Limit" sein, sonst verlieren die "wichtigen Gesprächspartner" schnell das Interesse an einem. "An Abgeordneten gibt's ja keinen Mangel."
Was aber auch Vorteile hat. Tauber genießt inzwischen die Anonymität in Berlin. Schuld ist der schlechte Ruf der Bundesregierung. "Ich kann in Hanau nicht mehr weggehen", ohne dass ihn jemand auf Westerwelle, Merkel oder Seehofer anspricht. Selten freundlich.
Ständig muss er sich rechtfertigen, stellvertretend für die Kanzlerin und ihre Minister: für das Sparpaket, für die Hilfe für Griechenland, für den Hotel-Rabatt. Vor der Bundespräsidentenwahl bekam er etliche E-Mails, in denen Bürger aus seinem Wahlkreis ihn aufforderten, den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck zu wählen. Vielen hat er dann zurückgeschrieben: es gebe ein freies Mandat und viele gute Gründe für Christian Wulff.
Na klar, das Werben um Verständnis, sei Teil seines neuen Jobs. Das hat Tauber verinnerlicht, auch wenn er nicht von jedem Regierungs-Beschluss überzeugt ist. Nach außen vertritt er ihn. "Mit Disziplin und Pflichtbewusstsein", wie er es nennt. Von vielen älteren Kollegen würde er sich das auch wünschen. Überhaupt, die Jungen im Bundestag könnten am wenigsten für das miese Image von Schwarz-Gelb. Sie ärgert, beteuert Tauber, die weit verbreitete öffentliche Streit- und Profilierungslust. So werde jeder Regierungsbeschluss von vornherein zerredet.
Sich dagegen zu wehren, ist nicht leicht. Wie kritisiert man die andauernde Kritiklust der Kollegen? Ohne dass man sich dabei selbst in den Chor der Lästermäuler und Schlechtredner einreiht? Auch intern hält er sich noch zurück. In den Fraktionssitzungen meldet er sich selten bis nie zu Wort. Dazu gebe es "keine Veranlassung". Was er damit meint: Wer hier wann reden darf, gehorcht ungeschrieben Gesetzen. Neulinge stehen in der Hierarchie weit hinten.
Im Parlament hat er sich dagegen schon einen gewissen Ruf erarbeitet, mit Zwischenrufen. Politiker der Linkspartei bezeichnen ihn als rechten Hardliner. "Ihr seid rot lackierte Faschisten", schleuderte er ihnen einmal während einer hitzigen Plenarsitzung entgegen. Es ging um die Ankündigung der Familienministerin Kristina Schröder, künftig auch den Linksextremismus stärker bekämpfen zu wollen. Tauber verteidigte seine hessische Parteifreundin. Ihr war vorgeworfen hatte, die CDU würde im Osten mit Nazis paktieren.
"Das war ein Reflex", sagt Tauber. Er schwankt zwischen Reue und Stolz über diesen Vorgang, der in seiner Lokalpresse ausführlich diskutiert worden ist – und ihm eine (bisher folgenlose) Anzeige wegen Volksverhetzung einbrachte. Ein bisschen sei er danach schon über sich selbst erschrocken. "Das hättest du dir verkneifen können", sagt er. Andererseits stehe er zu seiner Meinung. Ihn ärgere die Verharmlosung linksextremer Gewalt. Außerdem hätte auch schon der Sozialdemokrat Kurt Schumacher die Kommunisten als "rot lackierte Faschisten" bezeichnet. Er, Tauber, sehe das eben ähnlich.
Baut man so Frust ab, indem man den politischen Gegner verunglimpft? Tauber klopft sich auf den Bauch. Es gibt noch andere Mittel zur Stressbewältigung. Seit er in Berlin ist, hat er drei Kilo zugenommen. Die Cola oder die Currywurst seien eben die einzigen Freuden an langen Sitzungs-Tagen. Im Urlaub will er nun eine Woche lang Fahrrad fahren, um abzunehmen und runterzukommen.
- Datum 22.07.2010 - 11:40 Uhr
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- Serie Jungpolitiker
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Ohne jetzt Mitleid mit den beiden Herren zu haben, schließlich haben sie sich den Job ja selbst ausgesucht höre ich die Schar der Kommentatoren schon wieder lästern, das Politiker ja alles faule Säcke bei übermäßig guter Besoldung seien, die von Tuten und Blasen ja keine Ahnung hätten.
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung.
Jeder, der über Politiker Pauschalurteile fällt, soll sich einfach mal selbst wählen lassen und den Job eine Legistlaturperiode lang mitmachen. Ich habe für mich entschieden, ich halte mich mit Pauschalurteilen über Politiker zurück und möchte den Job nicht machen. Auch nicht für sehr viel mehr Geld.
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung."
Oh? Sprechen wir von Crewmembern in Fastfoodunternehmen?
Oder von Gastro-Arbeitnehmern?
*hrrr*
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung."
Oh? Sprechen wir von Crewmembern in Fastfoodunternehmen?
Oder von Gastro-Arbeitnehmern?
*hrrr*
Hoffentlich lassen sich die guten Vorsätze auch durchsetzen. Ich wünsche es ihnen und uns allen. Ich finde, der Artikel bringt gut rüber, wie viel ARBEIT die Menschen da auf sich nehmen, auch wenn so mancher andere in seinem Job überforderte Mitmensch darüber höhnen mag.
Worüber ich hier an anderer Stelle schonmal schrieb, das findet sich aber auch hier in den Zeilen über die "Neuen" und in deren Aussagen wieder: die Zermürbung durch Informationsüberfluss einerseits und Balanceakte zwischen Integrität und Loyalität andererseits hat schon bald nach Mandatsantritt begonnen.
Manchmal frage ich mich, ob das bedingungslose Zumüllen mit Informationen aller Art nicht System ist, das letztlich dazu führt, dass keiner, kein Entscheidungsträger mehr einen klaren Kopf behält und letztlich nach Kriterien der schnellst- oder größtmöglichen Entlastung von Belästigungen entscheidet (sprich: die größten und hartnäckigsten Quälgeister werden zuerst bedient)... was leider oft zu suboptimalen Ergebnissen (abgesehen vom vorrangig bedienten Quälgeist selbst) führt...
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
in einer Partei. Sonst wüssten Sie, dass um Wahlkreise und Listenplätze regelrecht gekämpft wird.
Ein Besuch beim HNO muss kein Fehler sein.
in einer Partei. Sonst wüssten Sie, dass um Wahlkreise und Listenplätze regelrecht gekämpft wird.
Ein Besuch beim HNO muss kein Fehler sein.
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
die pompöse Alters-Überversorgung zu erwähnen.
die pompöse Alters-Überversorgung zu erwähnen.
Ich gehöre zu denen die sauer sind über die Politk - ich gehöre zu denen, die in den Politikern auch den Menschen sehen. Ich weiss aus meinem Freundeskreis,welchem Druck die Politiker teilweise ausgesetzt sind. Gewissen gegenüber dem Wähler zu Hause und der unsägliche Fraktionszwang - ein Spagat bei dem die Adduktoren nicht mehr belastbar sind. Ich habe selber einen Burnout hinter mir und versuche jetzt anderen frühzeitig zu helfen.
Empfehlung: hören Sie auf mit dem twittern, chatten, bloggen und facebooken!
Schon mal den Nutzen überdacht?
Müssen Sie jeden Krempel mitmachen?
Geben Sie Ihrem Geist, Ihrer Seele und Ihren Freunden und Familien Frieden!
Ein schwerer Weg - man ist ja unersetzlich - aber es geht. Lernen Sie das Wort NEIN auszusprechen. Und zum Schluss eine kleine Geschichte die ich irgendwann mal gelesen habe.
Unter "Passt oder nicht ... die 2.
Achten Sie darauf dass das Spiel Jung gegen Alt nicht zum täglichen Spiel mutiert! Das können einige Ihrer Kollegen sehr gut, M W
Verbunden mit den besten Wünschen
Oberalten
Da kommt eines Tages ein Mann zum Arzt mit einer gewissen Atemlosigkeit. Er ist völlig fertig. Der Arzt untersucht ihn gründlich. Einschließlich Röntgenaufnahme und Zuckertest. Die Blutabnahme wird ins Labor geschickt. Nach vier Tagen wird er nochmal bestellt. Der Arzt untersucht ihn nochmal. Herz, Kreislauf, Blutdruck, Röntgenaufnahme und die Blutwerde werden abgeglichen. „Tja“ – sagt der Doktor. Organisch kann ich nichts feststellen. Das ist bei Ihnen ein psychosomatisches Problem – aber ich hätte da eine Therapie für Sie: Es ist gerade ein guter Zirkus in der Stadt. Mit allem, was zu einem Zirkus gehört: Pferde, Elefanten, Wühlmäuse auf dem Fahrrad, Trapezkünstler und einem wirklich guten Clown. Kaufen Sie sich eine Zirkuskarte, wählen Sie einen guten Platz. Achten Sie auf den Clown, nicht auf die Menschen um Sie herum, und lachen Sie. Entspannen Sie sich, seien Sie ganz relaxed. Das könnte Ihre Therapie sein. Der Mann schaut den Doktor an, zögert einen kleinen Augenblick und sagt: „Da gibt es ein Problem, Herr Doktor. Ich bin der Clown!“
Bin ich der Clown? Derjenige, der immer gut drauf ist? Der alle mitreißen soll? Oder diejenige, die für die nötige Stimmung sorgen soll? Die sich zu viel aufgeladen oder der man zu viel aufgeladen hat? Die alles annimmt und den Karren zieht? Viele Menschen leben in einem lebensfeindlichen Zeitdruck.
Atemlose Menschen sind Menschen, die krank werden.
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