Johannes Vogel, der FDP-Reformator
Johannes Vogel, der FDP-Reformator
Auch Johannes Vogel merkt man die wenigen Monate im Bundestag bereits an. Der an sich ziemlich schlanke FDP-Abgeordnete hat ebenfalls zugenommen, wenn auch nur "ein ganz klein wenig", wie er erzählt.
Vogels Veränderung ist weniger äußerlich. Der 28-Jährige hat binnen weniger Monate sein politisches Profil gewandelt, vom Jungpolitiker zum Fachpolitiker. Als Vogel im Oktober in den Bundestag einzog, war er noch Vorsitzender der JuLis, der Jugendorganisation der FPD. Eine Zeitlang, gerade zu Beginn von Schwarz-Gelb, konnte man seinen Namen jeden Tag auf den Titelseiten der großen Tageszeitungen lesen. Vogel sagt dies zum Koalitionsvertrag, Vogel sagt jenes zu den neuen Ministern.
Im Frühjahr hat er seinen Juli-Chefposten aufgegeben, um sich auf seinen neuen Job als arbeitsmarktpolitischer Sprecher zu konzentrieren. Manchmal schaue er "wehmütig" zurück, räumt er ein. Aber unterm Strich ist Vogel glaubhaft überzeugt, die "richtige Entscheidung" getroffen zu haben. Er genießt es, sich "nicht mehr zu jeder Diskussion äußern zu müssen".
Fachliche "Substanz", das ist sein neues Zauberwort. Wenn er ernsthaft in der Spitzenpolitik mitspielen will, dann habe er noch viel zu lernen. Also hat er sich in die Arbeits- und Sozialpolitik reingefuchst. Er hat gelesen, nachgeschlagen, gerechnet. Inzwischen gilt er – über die Parteigrenzen hinweg – als anerkannter Fachmann im Bereich "A und S", wie die Profis sagen. Die Positionen, die die FDP hierzu im Frühjahr präsentierte, sind zu großen Teilen in seinem Büro konzipiert worden. Der "Christian" habe ihn darum gebeten, sagt Vogel, nicht ohne Stolz.
Gemeint ist der neue Generalsekretär Lindner. Vogel und er kennen sich schon seit Jahren, beide kommen aus Nordrhein-Westfalen. Beide gelten als Senkrechtstarter ihrer Generation. Und als Reformer. Schon im ersten Gespräch mit ZEIT ONLINE sagte Vogel im Oktober, dass ihn die einseitige Fixierung der FDP auf die Steuerpolitik störe – und dass man nicht zu kalt rüberkommen dürfe. Damals hatte die FDP noch 15 Prozent in den Umfragen, heute steht sie bei vier.
Lindner, Vogel und ein paar andere haben sich nun vorgenommen, die FDP umzubauen. Bis zur nächsten Bundestagswahl wollen sie ein neues Parteiprogramm erarbeiten. Die Begriffe Fairness und Chancengerechtigkeit spielen darin eine wichtige Rolle. Die ersten Vorüberlegungen lesen sich wie klare Abgrenzungen zu Parteichef Westerwelle und dessen Generation, die in ihren Programmen die selbstregulierenden Kräfte des Marktes pries.
Öffentliche Kritik an Westerwelle verkneift sich Vogel indes. Nach seinen fünf Jahren als JuLi-Chef ist er ein politischer Profi, der weiß, welche Wörter welche Wirkung haben. Er erzählt nur dann, was ihn "ankotzt", wenn es hinterher nicht veröffentlicht wird. Aber er setzt sich inhaltlich mit Westerwelle auseinander, durchaus auf hohem Niveau. Für die ZEIT verfasste er im Mai einen Gastbeitrag . Es war ein Plädoyer für eine sozial-liberale Renaissance und eine Abrechnung mit den alten Westerwelle-Thesen, ohne dass der Name des Parteichefs ein einziges Mal auftaucht. Dafür aber Sätze wie: "Die FDP ist die Partei der Freiheit, nicht der Freibeträge."
Natürlich leidet auch Vogel unter dem schlechten Ruf der schwarz-gelben Koalition. Manches hat ihm selbst nicht gefallen. Aber er trägt das nicht zur Schau. Fast noch mehr stören ihn nämlich, ähnlich wie Tauber, die Politiker, die den Streit ständig weiter anfachen. "Wer jetzt nicht kapiert hat, dass damit Schluss sein muss, dem ist nicht mehr zu helfen", sagt er.
Vogel will das für sich nicht mehr: die Sprüche, das Frozzeln, die schnellen Schüsse, die Schlacht um Pointen. Zumindest nicht in seiner ersten Legislaturperiode. Sein Ziel sind "Spuren im Bundesgesetzblatt", wie er es nennt. So könne man viel bewirken. Er illustriert es an einem Beispiel. Ein Mädchen aus einem Hartz-IV-Haushalt hatte sich bei ihm darüber beklagt, dass es ihr nicht möglich sei, Geld für ihren Aufenthalt als Au-Pair-Mädchen in den USA dazu zu verdienen. Inzwischen, auch dank Vogels Engagement, seien die Zuverdienstmöglichkeiten geändert worden. Er werde nie ihre Freude vergessen, als er ihr das erzählte, erzählt er. "Das hat mich wieder für drei Wochen motiviert."
Vogel hat das Standing und die Ausstattung, um die Agenda der Bundesregierung mitzugestalten. Gerade die vom Umfragetief geschockte FDP-Führung ist dankbar für jede Anregung und Initiative. Warum sollte er jetzt die Chance nicht wahrnehmen, und sich einbringen?
Übergroßen Respekt vor seinen neuen Kollegen in der Fraktion hat er jedenfalls nicht. Das unterscheidet ihn ein wenig von Tauber. Schon früh, mit Anfang 20, hat er eine schlichte, aber prägende Erfahrung gemacht: Alle kochen nur mit Wasser. Auch als Fast-noch-Jugendlicher kann man sich gegen all die Landeschefs und anderen wichtigen Herren im Parteipräsidium durchsetzen. Wenn man das bessere Argument hat oder besser vorbereitet ist.
Jetzt aber freut er sich erst mal auf die Ferien. Er fühle sich "sehr k.o.", und müsse dringend ausspannen. Danach aber wartet weitere Reformarbeit auf ihn. "Das ganze Hartz-IV-System wird im Herbst generalüberholt." Seine Augen strahlen, als er das sagt. Vogel weiß jetzt schon: Er wird bei diesen Umbauarbeiten eine Rolle spielen.
Demnächst lesen Sie: Zwischen Englischkurs und Frontalopposition. Wie sich unsere drei jungen Abgeordneten von SPD, Grünen und Linkspartei geschlagen haben.
- Datum 22.07.2010 - 11:40 Uhr
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- Serie Jungpolitiker
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Ohne jetzt Mitleid mit den beiden Herren zu haben, schließlich haben sie sich den Job ja selbst ausgesucht höre ich die Schar der Kommentatoren schon wieder lästern, das Politiker ja alles faule Säcke bei übermäßig guter Besoldung seien, die von Tuten und Blasen ja keine Ahnung hätten.
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung.
Jeder, der über Politiker Pauschalurteile fällt, soll sich einfach mal selbst wählen lassen und den Job eine Legistlaturperiode lang mitmachen. Ich habe für mich entschieden, ich halte mich mit Pauschalurteilen über Politiker zurück und möchte den Job nicht machen. Auch nicht für sehr viel mehr Geld.
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung."
Oh? Sprechen wir von Crewmembern in Fastfoodunternehmen?
Oder von Gastro-Arbeitnehmern?
*hrrr*
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
Dabei ist die Realität oft wie hier beschrieben: Miese Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, kaum Privatleben, ständig in der öffentlichen Kritik und miese Bezahlung."
Oh? Sprechen wir von Crewmembern in Fastfoodunternehmen?
Oder von Gastro-Arbeitnehmern?
*hrrr*
Hoffentlich lassen sich die guten Vorsätze auch durchsetzen. Ich wünsche es ihnen und uns allen. Ich finde, der Artikel bringt gut rüber, wie viel ARBEIT die Menschen da auf sich nehmen, auch wenn so mancher andere in seinem Job überforderte Mitmensch darüber höhnen mag.
Worüber ich hier an anderer Stelle schonmal schrieb, das findet sich aber auch hier in den Zeilen über die "Neuen" und in deren Aussagen wieder: die Zermürbung durch Informationsüberfluss einerseits und Balanceakte zwischen Integrität und Loyalität andererseits hat schon bald nach Mandatsantritt begonnen.
Manchmal frage ich mich, ob das bedingungslose Zumüllen mit Informationen aller Art nicht System ist, das letztlich dazu führt, dass keiner, kein Entscheidungsträger mehr einen klaren Kopf behält und letztlich nach Kriterien der schnellst- oder größtmöglichen Entlastung von Belästigungen entscheidet (sprich: die größten und hartnäckigsten Quälgeister werden zuerst bedient)... was leider oft zu suboptimalen Ergebnissen (abgesehen vom vorrangig bedienten Quälgeist selbst) führt...
Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen.
Im Übrigen gilt, was einst ein Bundestagsabgeordneter, der unfreiwillig aus Bonn zurückgekehrt war, in seinem Wahlkreis auf die Frage antwortete, wie es denn in Bonn gewesen wäre.
Seine Antwort lautete: Es ist dort genau so, wie Klein Fritzchen es sich vorstellt!
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
klingt aber auch arg nach einer nach dem unfreiwilligen Abgang beleidigten Leberwurst. Sicherlich ist was dran, auch einer der Jung-Abgeordneten nahm schließlich das Wort vom Wasser, mit dem die alle kochen, zur Hand.
Mit dem ersten Kommentar stimme ich inhaltlich nur in einem Punkt NICHT überein: "miese Bezahlung" kann man das Salär der Abgeordneten und das "Gesamtpaket" bestimmt nicht nennen, _auch_ wenn woanders mehr gezahlt wird (dass diese Millionenbeträge mitunter nicht mit rechten Dingen zugehen, steht auf einem anderen Blatt). Ich bin nicht neidisch darauf, aber man muss ja doch auf dem Boden bleiben, zumal Abgeordneten nun wahrhaftig KEINERLEI "Wertschöpfung" betreiben... (und sich dessen wahrhaftig auch enthalten sollten !).
"Schließlich haben sich diese Leute den Job nicht nur selbst ausgesucht, sondern versucht ihn mit ALLEN Mitteln zu bekommen."
Da ist sie wieder, die pauschale Aburteilung und das über einen Kamm Scheren von Politkern. Als hätte ich es gerochen...
@ Meine@Meinung
Über das Wort "Miese Bezahlung" kann man sicher streiten. Setzt man es ins Verhältnis zur Arbeitszeit, Wochenendarbeit ect. ist es aus meiner Sicht eine miese Bezahlung. 80 Stundenwochen sind oft keine Seltenheit. Aber wie gesagt, das Geld würde ich gerne nehmen, es wäre sehr viel mehr, als ich jetzt verdiene, aber nicht den Job.
in einer Partei. Sonst wüssten Sie, dass um Wahlkreise und Listenplätze regelrecht gekämpft wird.
Ein Besuch beim HNO muss kein Fehler sein.
in einer Partei. Sonst wüssten Sie, dass um Wahlkreise und Listenplätze regelrecht gekämpft wird.
Ein Besuch beim HNO muss kein Fehler sein.
Diät eines "einfachen" Abgeordneten: : 7.668 € /Monat
dazu kommen:
Steuerfreie Kostenpauschale: 3.868 €/Monat
Zuschuss zur Krankenversicherung: ca. 250 €/Monat
Und "last" aber ganz und gar nicht "least" die Nebentätigkeiten. Spitzenreiter Friedrich Merz: ~250.000€
(Quelle: Wikipedia)
Natürlich hat ein Neuling im Bundestag meist letztere noch nicht (in großem Umfang), aber niemand fängt ganz oben an.
Mir gehts nicht darum zu sagen die sind überbezahlt (im Gegenteil, ich würde die Diäten sogar erhöhen und dafür Nebeneinkünfte verbieten) aber Leid tun wegen Ihrer schlechten Bezahlung müssen Sie uns nun auch nicht. Manche gegen für 15% von deren Diäten (ohne alles andere) 40h die Woche arbeiten...
die pompöse Alters-Überversorgung zu erwähnen.
die pompöse Alters-Überversorgung zu erwähnen.
Ich gehöre zu denen die sauer sind über die Politk - ich gehöre zu denen, die in den Politikern auch den Menschen sehen. Ich weiss aus meinem Freundeskreis,welchem Druck die Politiker teilweise ausgesetzt sind. Gewissen gegenüber dem Wähler zu Hause und der unsägliche Fraktionszwang - ein Spagat bei dem die Adduktoren nicht mehr belastbar sind. Ich habe selber einen Burnout hinter mir und versuche jetzt anderen frühzeitig zu helfen.
Empfehlung: hören Sie auf mit dem twittern, chatten, bloggen und facebooken!
Schon mal den Nutzen überdacht?
Müssen Sie jeden Krempel mitmachen?
Geben Sie Ihrem Geist, Ihrer Seele und Ihren Freunden und Familien Frieden!
Ein schwerer Weg - man ist ja unersetzlich - aber es geht. Lernen Sie das Wort NEIN auszusprechen. Und zum Schluss eine kleine Geschichte die ich irgendwann mal gelesen habe.
Unter "Passt oder nicht ... die 2.
Achten Sie darauf dass das Spiel Jung gegen Alt nicht zum täglichen Spiel mutiert! Das können einige Ihrer Kollegen sehr gut, M W
Verbunden mit den besten Wünschen
Oberalten
Da kommt eines Tages ein Mann zum Arzt mit einer gewissen Atemlosigkeit. Er ist völlig fertig. Der Arzt untersucht ihn gründlich. Einschließlich Röntgenaufnahme und Zuckertest. Die Blutabnahme wird ins Labor geschickt. Nach vier Tagen wird er nochmal bestellt. Der Arzt untersucht ihn nochmal. Herz, Kreislauf, Blutdruck, Röntgenaufnahme und die Blutwerde werden abgeglichen. „Tja“ – sagt der Doktor. Organisch kann ich nichts feststellen. Das ist bei Ihnen ein psychosomatisches Problem – aber ich hätte da eine Therapie für Sie: Es ist gerade ein guter Zirkus in der Stadt. Mit allem, was zu einem Zirkus gehört: Pferde, Elefanten, Wühlmäuse auf dem Fahrrad, Trapezkünstler und einem wirklich guten Clown. Kaufen Sie sich eine Zirkuskarte, wählen Sie einen guten Platz. Achten Sie auf den Clown, nicht auf die Menschen um Sie herum, und lachen Sie. Entspannen Sie sich, seien Sie ganz relaxed. Das könnte Ihre Therapie sein. Der Mann schaut den Doktor an, zögert einen kleinen Augenblick und sagt: „Da gibt es ein Problem, Herr Doktor. Ich bin der Clown!“
Bin ich der Clown? Derjenige, der immer gut drauf ist? Der alle mitreißen soll? Oder diejenige, die für die nötige Stimmung sorgen soll? Die sich zu viel aufgeladen oder der man zu viel aufgeladen hat? Die alles annimmt und den Karren zieht? Viele Menschen leben in einem lebensfeindlichen Zeitdruck.
Atemlose Menschen sind Menschen, die krank werden.
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