Koalitionsvertrag Rot-Grün sagt ja zum RisikoSeite 2/2
Der Grünen-Chefin Sylvia Löhrmann sind die angestrebten Bildungsreformen ebenfalls besonders wichtig. Die Grünen tagen zeitgleich mit der SPD in Neuss. Beziehungsweise: Sie haben zeitgleich angefangen. Aber während Kraft in Köln schon lange fertig ist, wirbt Löhrmann, die frühere Lehrerin, noch in Neuss für die Zustimmung ihrer Partei zum Koalitionsvertrag. "Wir haben es nicht so eilig wie die Genossen", sagt ein Grüner Spitzenpolitiker. Während die Sozialdemokraten den Koalitionsvertrag im Eiltempo durchwinken, gehen die Grünen ihn Kapitel für Kapitel durch. Doch am Ergebnis bestehen es auch hier früh keinen Zweifel. Am Ende gibt es auch in Neuss nur zwei Gegenstimmen und Standing Ovations für Sylvia Löhrmann.
Löhrmann gilt als Architektin der Minderheitsregierung. Öffentlich forderte sie Kraft auf, den Schritt zu wagen und verkauft ihn seither auch offensiver als die SPD-Führungsfrau. Im Interview mit ZEIT ONLINE schwärmte sie von der "Chance" für die Demokratie" und für Nordrhein-Westfalen, die sich die durch die Minderheitsregierung biete, da das Parlament nun gestärkt werde. Tatsächlich aber ist fraglich, ob nicht ausgerechnet in Löhrmanns Fachbereich, dem Bildungsressort, bald erbitterte Kämpfe in der Landespolitik drohen. Gegen die Gemeinschaftsschulen formieren sich bereits die konservativen Parteien und Medien.
Der Jubel auf den Parteitagen trügt ein wenig darüber hinweg, dass in beiden Parteien Skepsis durchaus verbreitet ist. So haben die Linken zwar ebenfalls am Samstag auf ihrem Parteitag ihren Landtagsabgeordneten empfohlen, sich bei der Wahl von Kraft zu enthalten und ihr so den Weg zu ebnen. Doch für die weitere Unterstützung fordert die Linkspartei bereits eine Mitsprache.
Auch das Verhältnis zwischen SPD und Grünen ist trotz aller zur Schau gestellten Harmonie nicht ganz ungetrübt. So lästert ein Grüner über sozialdemokratische Flughafenausbau-Wünsche. Manche Genossen erinnern sich wiederum an die konfliktreiche Zeit in der letzten rot-grünen Landesregierung und unterstellen den Grünen insgeheim, immerhin noch wirtschaftsfeindlich eingestellt zu sein. Alle wissen: Schon im Herbst droht der Koalition die "erste große Nagelprobe", wie es Andreas Bialas formuliert, ein SPD-Abgeordneter aus Wuppertal. Dann muss der Haushalt eingebracht werden. Mindestens zwei Abgeordnete der drei Oppositionsparteien müssen sich dann enthalten oder sogar zustimmen. Andernfalls gäbe es rasch Neuwahlen.
Bis dahin muss die Stimmung aber so gut bleiben, wie sie jetzt ist. Und das ist in Regierungsverantwortung bekanntlich nicht so einfach. Hannelore Kraft ahnt vermutlich bereits, dass sie als Ministerpräsidentin mit anderen Maßstäben gemessen wird. Sie muss nun ihre Wahlkampfversprechen einlösen, ohne eigene Mehrheit – und einem riesigen Schuldenberg. Das erwarten ihre Parteifreunde nun. Wie zum Beispiel der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, der auf dem Parteitag anmahnte, dass die Landesregierung nun als "Advokat" der Kommunen auftreten müsse. Ähnliches verlangten auch ein Gewerkschafter und ein Lehrer. Da kann man Kraft schon verstehen, dass sie den Parteitag nicht ausufern lassen wollte.
- Datum 10.07.2010 - 19:36 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Und zu den demokratischen Spielregeln gehört es, die zukünftige neue regierung an ihren taten zu messen.
warum müssen sie immer so gegen links und etwas linkere Parteien hetzen? Warum müssen sie immer so latent IHREN politischen gegner kleinreden? Warum freuen Sie sich nicht einfach mit uns, dass wir die Chance haben eine Regierung zu haben die nicht an Bürger und Parlamente vorbeiregieren kann, wie es die Neoliberale-Pseudochrsitliche Regierung im bund derzeit tut? Ihr vokabular ist wirklich verräterisch und ihre Komentare IMMER absolut einseitig. Ich verstehe nicht was diese Zeitung sich mit Ihnen verspricht? Konservative ans ruder zu lassen sit ja Nett, aber sie sollten doch wenigstens in der Lage sein interessantere und reflektiertere Artikel zu fabrizieren udn nicht immer derartig platten Kram.
Nungut. Rot-Grün wird es nicht einfach haben. Vielelicht wird es bis zum ende halten. Aber eine bessere Regierung gibt es für NRW in diesem Parlament einfach nicht. Schwarz-Gelb hat abgewirtschaftet, die Linken werden zu sehr gehasst von Medien und anderen Parteien und jede andere Konstellation scheitert an inkompetente Parteien von Rechts, sie sich lieber in alberne fundamentalopposition begeben als Politik für alle Menschen in Deutschland zu machen.
Rot-Grün wird es schon schaffen, die Linken sind weit weniger Dickschädelig als Schwarze und Gelbe. Sobald die SPD das kapiert und die Linke nicht mehr als Konkurenten sondern als Partner versteht wird auch Rot-Rot-Grün fluppen. Dazu braucht es umdisponierung personeller Art bei der SPD. Die Zeit wird es bringen.
Beste Grüße
toll, was für ein risiko?
eventuell das, nach einem halben jahr wegen abgelehnten haushaltsplans in neuwahlen gehen zu müssen, selbstverständlich mit all den zählern auf den gehalts-, pensionenkonten?
für deren 'pyramiden' müssen wir bluten.
apropos pyramiden, hat noch jemand was von bärbel dieckmann gehört, gelesen?
von ihrer pyramide WCCB liest mensch dagegen ja jeden tag.
ihre pyramide - unser geld.
auf zu den neuen pyramiden in nrw! das pharaonengrab rüttgers hat baustopp!
wer links blinkt, sollte nicht geradeaus fahren (gegen die nächste wand...)
DAS RISIKO TRÄGT DER BÜRGER, vor allem der steuern zahlende.
entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/km
Rückwärtsgewante, steinharte Vorurteile ohne Gegenwartsbezug und fairer Kritik. Pures rumgedisse, völlig unreflektiert und ohne jedes Argument oder irgendeine Grundlage.
Wissen Sie wo NRW liegt? Wissen Sie in welchem Jahr wir leben? Kennen Sie die Personen und Inhalte der Linken und der SPD?
Wer immernoch gegen Links hetzt (1933 war ja alles was in der opposition war "üble Kommunisten" die den untergang des Volkes wollen. Die Vorwürfe und Vorurteile sind die gleichen geblieben) und die gegenwärtige notwendige Politik nicht sehen will, der schadet dem Land in dem wir leben.
Rückwärtsgewante, steinharte Vorurteile ohne Gegenwartsbezug und fairer Kritik. Pures rumgedisse, völlig unreflektiert und ohne jedes Argument oder irgendeine Grundlage.
Wissen Sie wo NRW liegt? Wissen Sie in welchem Jahr wir leben? Kennen Sie die Personen und Inhalte der Linken und der SPD?
Wer immernoch gegen Links hetzt (1933 war ja alles was in der opposition war "üble Kommunisten" die den untergang des Volkes wollen. Die Vorwürfe und Vorurteile sind die gleichen geblieben) und die gegenwärtige notwendige Politik nicht sehen will, der schadet dem Land in dem wir leben.
Frau Kraft und Frau Löhrmann
können erzählen was sie wollen, sie sind auf die "politikunfähige" LINKE angewiesen und schlimmer noch, de facto sind sie ihr ausgeliefert,
Rückwärtsgewante, steinharte Vorurteile ohne Gegenwartsbezug und fairer Kritik. Pures rumgedisse, völlig unreflektiert und ohne jedes Argument oder irgendeine Grundlage.
Wissen Sie wo NRW liegt? Wissen Sie in welchem Jahr wir leben? Kennen Sie die Personen und Inhalte der Linken und der SPD?
Wer immernoch gegen Links hetzt (1933 war ja alles was in der opposition war "üble Kommunisten" die den untergang des Volkes wollen. Die Vorwürfe und Vorurteile sind die gleichen geblieben) und die gegenwärtige notwendige Politik nicht sehen will, der schadet dem Land in dem wir leben.
Entschuldigung, Sie spinnen doch. Was hat das Hauhaltsproblem und überhaupt die jetztige Situation in NWR mit 1933 zu tun?. Die Strömungen in den Parteien wie Herr Schlieben bemerkt, existieren doch. In der ersten Rot/Grünen Regierung in NRW konnte man doch wirklich bei den Grünen eine "Wirtschaftsfeindlichkeit ausmachen und das Nicht Sanieren von Verkehrswegen war Mittel der Verkehrsberuhigung.
Und allein von der Natur können wir auch nicht leben. Das Verbot des Fleisch Essens wird Ihnen Rot-Grün auch nicht gewähren, und der Haushalt ist nun mal Grundlage des Regierens.
Buhs Kommentar bezieht sich auf den Kommentar Nr. 4 und nicht auf den Schlieben-Artikel. Lesen Sie sich also bitte noch einmal den Kommentar Nr. 4 durch und bewerten Sie Buhs Antwort darauf noch einmal neu. Ich finde seine(ihre) Antwort jedenfalls angemessen, würde an seiner(ihrer) Stelle aber künfig keine rechten Trolle mehr füttern.
Entschuldigung, Sie spinnen doch. Was hat das Hauhaltsproblem und überhaupt die jetztige Situation in NWR mit 1933 zu tun?. Die Strömungen in den Parteien wie Herr Schlieben bemerkt, existieren doch. In der ersten Rot/Grünen Regierung in NRW konnte man doch wirklich bei den Grünen eine "Wirtschaftsfeindlichkeit ausmachen und das Nicht Sanieren von Verkehrswegen war Mittel der Verkehrsberuhigung.
Und allein von der Natur können wir auch nicht leben. Das Verbot des Fleisch Essens wird Ihnen Rot-Grün auch nicht gewähren, und der Haushalt ist nun mal Grundlage des Regierens.
Buhs Kommentar bezieht sich auf den Kommentar Nr. 4 und nicht auf den Schlieben-Artikel. Lesen Sie sich also bitte noch einmal den Kommentar Nr. 4 durch und bewerten Sie Buhs Antwort darauf noch einmal neu. Ich finde seine(ihre) Antwort jedenfalls angemessen, würde an seiner(ihrer) Stelle aber künfig keine rechten Trolle mehr füttern.
... wenn die beiden das Risiko "Ehrlichkeit mit den Bürger" eingingen. Was, sie wollen nicht? OK, dann eben weiter mit dem Schuldenmachen.
Entschuldigung, Sie spinnen doch. Was hat das Hauhaltsproblem und überhaupt die jetztige Situation in NWR mit 1933 zu tun?. Die Strömungen in den Parteien wie Herr Schlieben bemerkt, existieren doch. In der ersten Rot/Grünen Regierung in NRW konnte man doch wirklich bei den Grünen eine "Wirtschaftsfeindlichkeit ausmachen und das Nicht Sanieren von Verkehrswegen war Mittel der Verkehrsberuhigung.
Und allein von der Natur können wir auch nicht leben. Das Verbot des Fleisch Essens wird Ihnen Rot-Grün auch nicht gewähren, und der Haushalt ist nun mal Grundlage des Regierens.
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