Bundespräsident Wulff zu Besuch bei Freunden

Bundespräsident Wulff hat seinen Urlaub im Appartement eines befreundeten Unternehmers aus Hannover verbracht. Das Präsidialamt nahm Stellung.

Bundespräsident Christian Wulff (CDU) muss mit einer Diskussion über seinen Urlaubsort rechnen. Wulff verbrachte seinen Sommerurlaub mit seiner Familie in einer von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschotteten Villa nahe dem Hafenort Port d'Andratx. Laut der Mallorca Zeitung gehört das Anwesen dem Grundbuch-Register zufolge der Eigentümergesellschaft Paradise Castle . Geschäftsführer und einziger Inhaber dieser Gesellschaft ist laut Handelsregister der Hannoveraner Versicherungsunternehmer Carsten Masch­meyer.

Der mit Wulff seit Jahren befreundete Manager ist Gründer und war langjähriger Vorstandsvorsitzender des Finanzdienstleisters AWD. In Wulffs Zeit als Ministerpräsident Niedersachsens trafen sich beide regelmäßig in einem Kreis von Politikern, Wirtschaftsmanagern und Prominenz in Hannover. Wulffs Frau Bettina soll sich auch gut mit der Schauspielerin Veronica Ferres verstehen, der Lebensgefährtin Maschmeyers.

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Das Bundespräsidialamt bezog Stellung zu der Reise des Bundespräsidenten. "Der Bundespräsident hat ein Appartement in Port d'Andratx angemietet", sagte der Sprecher des Präsidialamts, Olaf Glaeseker. Wulff habe seinen Urlaub privat bezahlt, sagte Glaeseker. Er sei zudem mit einem Charterflug geflogen, obwohl ihm auch ein Flug mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr zugestanden habe.

Wegen der Ereignisse auf der Duisburger Loveparade sei das Staatsoberhaupt nach gut einer Woche am Montag vorzeitig wieder nach Deutschland zurückgekehrt, teilte Glaeseker weiter mit.

 
Leser-Kommentare
  1. Maschmeier, der durch seinen Kumpel Schröder dick in die private Rentenversicherung einstieg ( dabei aber auch von der Hilfestellung der gesetzlichen profitierte) und Milliarden verdient, zeigt sich erkenntlich auch bei Wulf, der nichts entgegenzusetzen hatte und ein guter Kumpel aus Hannover ist.
    Maschmeyer, Utz Claasen, Mehdorn, Werner Müller, Asmussen usw. usw. sind unter der neoliberalen Politik der Privatisierung hochgespült worden und nehmen die Bürger/Steuerzahler aus, egal, auf welcher Seite der Tür sie stehen. Clement habe ich ja ganz vergessen, der ist doch vornebei diesem Vorgang immer dabei gewesen.
    Mir ist so schrecklich übel....
    Aber dass sich Bettina gut mit Veronika versteht wärmt mir als Frau natürlich das Herz.

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    [...]

    Bitte unterlassen Sie polemische Äußerungen. Die Redaktion/is

    dass es Ihr Herz erwärmt weil sich Bettina gut mit Veronika versteht.
    Ansonsten sehr guter Kommentar, ihm ist nichts hinzuzufügen!

    [...]

    Bitte unterlassen Sie polemische Äußerungen. Die Redaktion/is

    dass es Ihr Herz erwärmt weil sich Bettina gut mit Veronika versteht.
    Ansonsten sehr guter Kommentar, ihm ist nichts hinzuzufügen!

  2. Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht. Im Urlaub kann er doch wohl mehr oder weniger tun, wozu er lustig ist.

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    Ja, klar. Wenn wir das so locker nehmen wollen, dann darf der nette Herr Wulff im Urlaub natürlich auch von jedem Unternehmer etwas Taschengeld annehmen, um Cocktails, Butler und Kindermädchen zu bezahlen. Nur böse Menschen halten den Freundschaftsdienst von Maschmeyer für politische Landschaftspflege oder etwa eine illegale Parteispende. Wenn Unternehmen und Unternehmer nun Politiker beliebig beschenken dürfen, beispielsweise mit Flugticket-Upgrades oder mietfreien Ferienhäusern, dann brauchen wir Steuerzahler unseren Politikern zukünftig keine Diäten, Bezüge oder Renten mehr zahlen. Das übernimmt dann ja die Wirtschaft. Dann können wir uns auch endlich wieder zum Drei-Klassen-Wahlrecht bekennen. Persönlich dachte ich eigentlich, dass Herr Wulff als Bundespräsident, Ministerpräsident und Landtagsabgeordneter genug Geld verdient, um sich ein luxuriöses Leben leisten zu können. Er scheint aber noch auf reiche Freunde angewiesen zu sein. Und nebenbei bemerkt: Herr Maschmeyer ist auch sehr gut mit Gerhard Schröder und Bert Rürup befreundet, was natürlich auch überhaupt nichts mit der Riester-Rente zu tun hat, von der Herr Maschmeyers Unternehmen AWD so stark profitiert hat. Und zur Erinnerung: Ulla Schmidt hat übrigens bei ihrem Urlaub vor der letzten Bundestagswahl keine kostenlosen Dienstleistungen von Freunden angenommen.

    Ja, klar. Wenn wir das so locker nehmen wollen, dann darf der nette Herr Wulff im Urlaub natürlich auch von jedem Unternehmer etwas Taschengeld annehmen, um Cocktails, Butler und Kindermädchen zu bezahlen. Nur böse Menschen halten den Freundschaftsdienst von Maschmeyer für politische Landschaftspflege oder etwa eine illegale Parteispende. Wenn Unternehmen und Unternehmer nun Politiker beliebig beschenken dürfen, beispielsweise mit Flugticket-Upgrades oder mietfreien Ferienhäusern, dann brauchen wir Steuerzahler unseren Politikern zukünftig keine Diäten, Bezüge oder Renten mehr zahlen. Das übernimmt dann ja die Wirtschaft. Dann können wir uns auch endlich wieder zum Drei-Klassen-Wahlrecht bekennen. Persönlich dachte ich eigentlich, dass Herr Wulff als Bundespräsident, Ministerpräsident und Landtagsabgeordneter genug Geld verdient, um sich ein luxuriöses Leben leisten zu können. Er scheint aber noch auf reiche Freunde angewiesen zu sein. Und nebenbei bemerkt: Herr Maschmeyer ist auch sehr gut mit Gerhard Schröder und Bert Rürup befreundet, was natürlich auch überhaupt nichts mit der Riester-Rente zu tun hat, von der Herr Maschmeyers Unternehmen AWD so stark profitiert hat. Und zur Erinnerung: Ulla Schmidt hat übrigens bei ihrem Urlaub vor der letzten Bundestagswahl keine kostenlosen Dienstleistungen von Freunden angenommen.

  3. Kann man sich hierzulande über Politiker und ihre Nähe zu Kreisen der Wirtschaft noch wundern?
    Mich wundert es,dass Politiker trotz ihres unterirdischen Ansehens bei dem niederen Pöbel bei öffentlichen Auftritten von selbigem immer noch mit Beifall,anstatt mit Buhrufen oder faulen Eiern bedacht werden.

  4. Also ich versteh es ehrlich gesagt auch nicht. Darf ein Bundespräsident keine Freunde haben?

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    In diesem hohen Amt sollte man aber mehr Fingerspitzengefühl mitbringen. Ich fand schon seinen ersten Kommentar zu Duisburg wenig geglückt. Als Ministerpräsident von Niedersachsen wären die Äußerungen ganz in Ordnung gewesen. In die Rolle des Bundespräsidenten, insbesondere des überparteilichen und unabhängigen muss er sich noch hereinfinden. Viel Zeit hat er dazu nicht mehr, sonst bleibt uns Horst Köhler als bisher letzter Vertreter dieser Art in Erinnerung, obwohl schon er nicht überparteilich war.

    In diesem hohen Amt sollte man aber mehr Fingerspitzengefühl mitbringen. Ich fand schon seinen ersten Kommentar zu Duisburg wenig geglückt. Als Ministerpräsident von Niedersachsen wären die Äußerungen ganz in Ordnung gewesen. In die Rolle des Bundespräsidenten, insbesondere des überparteilichen und unabhängigen muss er sich noch hereinfinden. Viel Zeit hat er dazu nicht mehr, sonst bleibt uns Horst Köhler als bisher letzter Vertreter dieser Art in Erinnerung, obwohl schon er nicht überparteilich war.

  5. Ich bin generell sehr skeptisch was die Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft angeht.
    Dennoch sollte auch ein Politiker noch das Recht haben sich in seinem Urlaub mit seinen Freunden zu treffen.

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    • jwenz
    • 30.07.2010 um 9:05 Uhr

    profitieren und "günstig" wohnen nicht. Möchte gerne die Rechnung von Maschmeier für die Apartmentnutzung sehen. Die Zahlungsanweisung der Wulffs (oder wurde die Miete bar rübergeschoben)? Und versteuert Maschmeier die Wulffsche Miete?

    Fragen über Fragen, die sich erübrigen würden wenn die Wulffs Gespür für das Anständige und Angemessene hätten.

    • jwenz
    • 30.07.2010 um 9:05 Uhr

    profitieren und "günstig" wohnen nicht. Möchte gerne die Rechnung von Maschmeier für die Apartmentnutzung sehen. Die Zahlungsanweisung der Wulffs (oder wurde die Miete bar rübergeschoben)? Und versteuert Maschmeier die Wulffsche Miete?

    Fragen über Fragen, die sich erübrigen würden wenn die Wulffs Gespür für das Anständige und Angemessene hätten.

  6. die frage ist, kommt er wieder und fällt das auf !?

  7. In diesem hohen Amt sollte man aber mehr Fingerspitzengefühl mitbringen. Ich fand schon seinen ersten Kommentar zu Duisburg wenig geglückt. Als Ministerpräsident von Niedersachsen wären die Äußerungen ganz in Ordnung gewesen. In die Rolle des Bundespräsidenten, insbesondere des überparteilichen und unabhängigen muss er sich noch hereinfinden. Viel Zeit hat er dazu nicht mehr, sonst bleibt uns Horst Köhler als bisher letzter Vertreter dieser Art in Erinnerung, obwohl schon er nicht überparteilich war.

    Antwort auf "Unverständnis"
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    ...hat er durch seinen Rücktritt bewiesen. Und immer noch begreift das Volk nicht, daß wir mit ihm den Besten und Integersten verloren haben. Da muß erst ein Drückerchef kommen, um uns das vor Augen zu führen.

    ...hat er durch seinen Rücktritt bewiesen. Und immer noch begreift das Volk nicht, daß wir mit ihm den Besten und Integersten verloren haben. Da muß erst ein Drückerchef kommen, um uns das vor Augen zu führen.

  8. 8. danke

    [...]

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