Abgebrühte SPD, überraschte Schüler
Abgebrühter reagieren dagegen SPD und Grüne. In der ersten Reihe sitzen hier Sigmar Gabriel, Thomas Oppermann, Frank-Walter Steinmeier und Jürgen Trittin. Sie alle kennen Wulff noch aus dem niedersächsischen Landtag. Ihnen fällt sichtlich schwer, in dem Langzeit-Widersacher den neuen Präsidenten zu sehen. Manch SPD-Applaus fällt ausgesprochen halbherzig aus.
Deren gescheiterter Kandidat Joachim Gauck lauscht derweil von der voll besetzten Besuchertribüne aus, ebenso wie Altbundespräsident Roman Herzog oder Verfassungsgerichtsvize Andreas Voßkuhle. Auf der Regierungsbank strahlt die Kanzlerin, hellblau gekleidet, als Wulff parteiübergreifend Applaus erhält. Als Wulff von seinen Blättern abliest, sieht sie müde und fertig aus.
Man ahnt, was sie belastet: Dass Wulff auf höchst unwürdige Weise nach einem erbitterten Neun-Stunden-Wahlkampf ins Amt gestolpert war. Erst im dritten Anlauf verhalfen ihm die eigenen Leute zur absoluten Mehrheit – als die einfache gereicht hätte. Seither giert die Koalition nach politischem Erfolg und hofft, dass die Fußball-Weltmeisterschaft die Schmach bald überdeckt.
Auf der Tribüne sitzt auch die Schülergruppe aus Straubing, die den CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken besuchen. Von der Aussichtskuppel herab spähen Reichstagsbesucher ins Rund des Plenarsaals, nachdem sie 50 Meter Warteschlange in sengender Hitze überstanden haben. Sie blicken meistenteils zufrieden auf ihren obersten Repräsentanten: 72 Prozent der Deutschen halten Wulff für einen guten Präsidenten, nur 35 Prozent trauern Gauck nach. Die, die Wulff ins Amt hoben, kommen dagegen immer schlechter weg: Zwei Drittel der Deutschen geben der Koalition "nicht mehr lange".
Am Abend feiert Wulff mit seinen Gästen im Schloss, auch seinen zweijährigen Sohn Linus wollte er mitbringen. Wohnen wird die Präsidentenfamilie dort nicht. Denn wo vor dem grundlegenden Umbau von Bellevue die Präsidentenwohnung war, arbeiten am Freitag die Journalisten im improvisierten Pressezentrum. Familie Köhler lebte in der früheren Dienstvilla von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Denkbar, dass auch Wulffs dahin ziehen. Das Spiel Deutschland
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Argentinien am Samstag will er aber im niedersächsischen Großburgwedel sehen. Wulffs wollen ihr Haus dort nicht aufgeben.
- Datum 02.07.2010 - 18:53 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Autokratische gemeinwesen fallen durch eindeutige und schnelle Ergebnisse auf, der Vorwurf "drei Wahlgänge" ist lächerlich, gerade auch unter Bezug auf Frau Merkel.
....es keine Tote gibt, bedeutet das keinen demokratischen Prozess.
....es keine Tote gibt, bedeutet das keinen demokratischen Prozess.
Hätte man früher die Türkei und die Türken ernst genommen, hätte man an der rasanten Entwicklung der Türkei besser verdienen können und man hätte sich einige Spannungen in Deutschland gespart. Hätte man statt auf die die Formel "Gastarbeiter bleibt Gastarbeiter" auf gut ausgebildete "Ausländer" gesetzt, hätte man weniger Probleme in Hauptschulen, weniger Kopftücher und mehr Özils und Özkans.
Dass die deutsche Bevölkerung hierfür nicht so weit ist, liegt vorallem an Stammtisch-Politikern die sich massiv gegen eine Gleichberechtigung wehren. Konflikte in Gerichtssälen, Zeitungen, Sportplätzen sind die Folge.
Die Türkei ist heute die 6 größte Wirtschaft in Europa und die Auswanderung geht enorm zurück. Die Türken in Deutschland (2,5% der BRD) werden bestimmt nicht das Land übernehmen (wie viele heimlich befürchten) wenn man z.B. die doppelte Staatsangehörigkeit zulässt, den Islam auch rechtlich als vollwertige Religion anerkennt und PKK-Terroristen ausliefert statt sie frei herum laufen zulassen. usw.
Ich wünsche Ihnen Herr Wulff viel Kraft gegen die Betonköpfe die oft rechts neben einem stehen. Es würde Deutschland und auch seinen Minderheiten gut tun
Dies muss einmal relativiert werden.
Im letzten Jahr hatte die Türkei ein Wachstum von etwa 6% bei einem BIP/Einwohner von 6.500 Euro. Die BRD eine Vergleichswert von 32.200 Euro.
Wenn man als Basis diese Vegleichszahlen ansetzt, dann hat die Türkei ein zu Deutshcland relatives Wachstum von ca 1,2%.
Berücksichtigt man das Wachstum der Bevölkerung, das ja in der Türkei höher liegt (positiv ist) als in der BRD, so ergibt sich ein Wert von etwa 1,1 %
Bereits in den neunziger Jahren, nach der Wiedervereinigung, machten die VWler den Fehler, die Ausgangsbasis zu missachten. Damals hiess es bei den VWlern und dem damaligen Wirtschaftsminister Rexrodt, als die neuen Bundesländer 1994 ein Wachstum von 8,9% erzielten: "Die Wachstumsregion Europas"
Ich habe damals Herrn Rexrodt auf den gravierenden Basisfehler aufmerksam gemacht und auch erläutert, dass jede Erhöhung der Basis in der Regel eine Verlangsamung des Wachstums bedeutet oder nach sich zieht. 1994 habe ich prognostiziert, dass eine 80% wirtschaftl. Gleichstellung der neuen Bundesländer demzufolge erst in 2018 möglich sei, entgegen seiner Darstellung von etwa sechs Jahren (zum 2000)
Man sollte nicht immer in Euphorie ausbrechen, sondern das ganze nüchtern sehen.
Dies muss einmal relativiert werden.
Im letzten Jahr hatte die Türkei ein Wachstum von etwa 6% bei einem BIP/Einwohner von 6.500 Euro. Die BRD eine Vergleichswert von 32.200 Euro.
Wenn man als Basis diese Vegleichszahlen ansetzt, dann hat die Türkei ein zu Deutshcland relatives Wachstum von ca 1,2%.
Berücksichtigt man das Wachstum der Bevölkerung, das ja in der Türkei höher liegt (positiv ist) als in der BRD, so ergibt sich ein Wert von etwa 1,1 %
Bereits in den neunziger Jahren, nach der Wiedervereinigung, machten die VWler den Fehler, die Ausgangsbasis zu missachten. Damals hiess es bei den VWlern und dem damaligen Wirtschaftsminister Rexrodt, als die neuen Bundesländer 1994 ein Wachstum von 8,9% erzielten: "Die Wachstumsregion Europas"
Ich habe damals Herrn Rexrodt auf den gravierenden Basisfehler aufmerksam gemacht und auch erläutert, dass jede Erhöhung der Basis in der Regel eine Verlangsamung des Wachstums bedeutet oder nach sich zieht. 1994 habe ich prognostiziert, dass eine 80% wirtschaftl. Gleichstellung der neuen Bundesländer demzufolge erst in 2018 möglich sei, entgegen seiner Darstellung von etwa sechs Jahren (zum 2000)
Man sollte nicht immer in Euphorie ausbrechen, sondern das ganze nüchtern sehen.
Bei der Antrittsrede des neuen Bundespräsidenten, Herrn Wulff, fiel mir unangenehm auf, dass er zwar alle im Reichstag anwesenden gegrüßt, aber die Zuschauer im Lande, seine eigentlichen Arbeitgeber, vergessen hat.
Das passt zur Einstellung der heutigen Politikerclique.
Schuhe, die vorne so spitz wie Bleistifte aussahen" ? Unerhört, das ist ja skandalös...
Also bitte, liebe ZEIT-Redakteure, habt doch noch ein bisschen Reststolz und rutscht nicht ganz auf das Niveau der BUNTEN hinunter. Welche Schuhe Frau Wulff trägt, interessiert vielleicht die Leserinnen bunter Blättchen beim Friseur, aber sicher niemanden, der die ZEIT liest.
Das ist das Niveau, auf dem Herr Wulff nach seinem Ausstieg aus der Politik wahrgenommen wird: ab in die Gazette.
Koch weg, Merz weg, Wulff weg. Angela alleine zu Hause. Kinderlose Merkel mit kinderlosem Westerwelle machen nun Politik für die Oberschicht. Hier eine Milliarde für die Hoteliers, da ein paar Milliarden für die Rüstungsindustrie. Und dort ein paar Milliarden Zinsen für Geldbesitzer, da man leider sich nicht auf einen ausgeglichen Haushalt einigen konnte.
Nach mir die Sintflut mit der "Generation Abzocker". Party zur Hoteleinweihung mit Pornomodel Gina Wild oder Copacabana bei 32 Grad Celsius mit Lebewnsabschnittsgefährten, bei dem es nicht mal zur Homosexuellen-Ehe gereicht hat (wäre zu viel Committment) oder mit dem Staatsdüser zum Entertainment nach Südafrika wie Nagel morgen dann.
Die alleinerziehenden Mütter udn die Krankenversicherten werden das Luxusleben der "Christen" und "Liberalen" schon finanzieren.
Danke LINKE. Zersetzt den linken Teil der Bevölkerung schön weiter mit Eurem politikfernen Agitprop, dann können die Christen schön weiter ungehemmt in ihrer spätrömischen Dekadenz weiter plündern.
Und für die Prolls gibt's dann in der Gazette den stillgelegten Wulff. Ey super ey. Hosianna.
Yeah, mir ist richtig nach Flashmob :-)
Guter Beitrag, danke.
Guter Beitrag, danke.
Mit dieser salbungsvollen Turbo - Phrasendreschmaschine sind unsere Probleme nicht einmal angerissen. Pastorales Getue haben schon Carstens und Weizsäcker vorgeführt und nichts bewirken können.
Herr Rüttgers will noch 4 Jahre einen Dienstwagen mitsamt Chauffeur und Bureau samt Angestellten behalten - ja, guter Herr Wulf, was sagen Sie denn DAZU ? DAS - und Tausenderlei Ähnliches - ist es doch, was den Leuten hier den Kragen platzen lässt: Die sog. Polit-Elite schert sich nach innen einen feuchten Kehricht um die Belange der per Verfassung allzu ruhiggestellten Wählerschaft und hält nach aussen deutsche Interessen für ein Teufelswerk, das weg muss.
sondern ein bewährter Mitläufer, der tun wird, was man ihm sagt und dabei die Seinen nicht weh tut. So wollte man es ja auch, wie man bei genauerem Hinhören schon zuvor erfahren konnte, keinen Querdenker. Nun ist es ihnen auch gelungen, sich ihren Bundespräsidenten zu wählen und nun haben sie einen. Aber das Amt wurde beschädigt. Das Volk, ich bin sicher, hätte anders gewählt. Richtig, die Wahl musste zwar sein, aber hätte für ein solches Amt so nicht erst erfolgen dürfen, sondern vorher (möglichst) frei sein müssen von allen parteikleingeistigen Einfüssen. Der gewünschte Kandidat wurde zwar gewählt, aber insgesamt und einschließlich der Demokratie gab es bei dieser Wahl nur Verlierer. Das ist wieder einmal bitter. Macht nur weiter so! Leider, denn so seid ihr programmiert und könnt nicht anders. Aber der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Und voller Resignation: zu wünschen wäre bald. Denn lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ferner, es ist nun ein zwar Konkurrent weniger im Feld bei den nächsten Wahl des Bundeskanzlers. Doch habt Acht, es wird auch einer weniger da sein, der einmal einer Wahl der heutigen Opposition als Regierungspartei im Wege stehen wird.
Es ist immer wieder interessant die Kommentare von jan.dark zu lesen. Der Mann/die Frau hat DURCHBLICK. Danke!
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