Drohender Parteiausschluss Sarrazin legt nach
Thilo Sarrazin hat in einer Talkshow seine umstrittenen Thesen wiederholt. Die SPD will den Bundesbankvorstand ausschließen – dagegen sprechen sich Berliner Genossen aus.
© John MacDougall/AFP/Getty Images

Steht in der Kritik: Thilo Sarrazin
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat seine heftig kritisierten Thesen wiederholt. "Es gibt Gene, anhand von denen man Volksgruppen voneinander unterscheiden kann. Das gilt für viele Volksgruppen, also nicht nur für die Juden", sagte er in der ARD-Sendung Beckmann . Der 65-Jährige war zuvor von der Bundesbank für seine Wortwahl gerügt worden. Zudem hatte der SPD-Vorstand beschlossen, ein Parteiordnungsverfahren gegen den früheren Berliner Finanzsenator anzustreben. "Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden", hatte Sarrazin in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt.
Sarrazin räumte in der Talkshow zwar ein, dass er sich nicht hinreichend präzise ausgedrückt habe. Er bedauere die entstandenen "Irritationen und Missverständnisse". Sarrazin sagte erneut, er habe diese Passage überhaupt nicht als problematisch angesehen. Sie habe auch nichts mit seinem Buch Deutschland schafft sich ab zu tun, das er am Montag vorgestellt hatte. "Ich lade alle ein, Unstimmigkeiten in meiner Analyse zu finden", sagte der Bundesbankvorstand. Das werde aber nicht einfach sein. Zudem betonte er: "Ich sehe mich durch die Meinungsfreiheit in Deutschland gedeckt."
Darin kritisiert er die mangelnde Integration muslimischer Einwanderer und fordert drastische Gegenmaßnahmen wie höhere Hürden für die Zuwanderung. Die niedersächsische Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) warf dem Autor in der Sendung Häme und eine verächtliche Art vor. Sarrazin erkenne die Leistungen von Migranten nicht an und versuche die Gesellschaft zu spalten, sagte die Ministerin mit türkischen Wurzeln.
SPD-Vize Olaf Scholz begründete das Ziel seiner Partei, Sarrazin auszuschließen. "Er diskutiert über Abstammung, über Herkunft als Problem, und nicht als Aufgabe, wie man Menschen eine bessere Zukunft verschaffen kann." Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, sprach sich im ARD- Nachtmagazin gegen einen Ausschluss aus. Die Partei müsse unbequeme Themen aushalten, sagte Buschkowsky. "Zur Not muss man sich fetzen."
Auch der Bundesbankvorstand hatte sich von Sarrazins Thesen distanziert und von einem Schaden für das Institut gesprochen. Der Forderung aus der Politik, Sarrazin zu entlassen, kam die Bundesbank bisher jedoch nicht nach.
Der Bundesverband der Arbeitsrichter hält einen Rauswurf Sarrazins aufgrund seiner umstrittenen Äußerungen für unzulässig. "Die Aussagen Sarrazins, mögen sie als noch so abstrus empfunden werden, reichen kaum aus, um ihn deshalb zu entlassen", sagte der Verbandsvorsitzende Joachim Vetter der Neuen Osnabrücker Zeitung . Allein mit einem Verstoß gegen den internen Verhaltenskodex der Bundesbank ließe sich eine Entlassung juristisch nicht begründen, sagte Vetter. "Voraussetzung dafür wäre eine gravierende dienstliche Verfehlung." Es sei aber mehr als fraglich, ob sich diese aus privaten Meinungsäußerungen ohne Zusammenhang mit dem Amt herleiten lasse.
- Datum 31.08.2010 - 07:56 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, afp
- Kommentare 238
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p0xer: #Beckmann [...] Der verfälscht doch die ganze Diskussion.
chauffeurinbonn: RT @ellebil: Wenn sie Beckmann aus dem Studio entfernen würden, wäre es vielleicht besser.
LohmyDD: #Sarrazin bei Beckmann - alle sind erfreulich sachlich, ausser Beckmann
Lachgas: weiß wieder warum ich nie #beckmann schaue ... warum unterbricht der die gäste ständig bei interessanten punkten?
joeshoe: Ranga Yogeshwar ist kurz davor, einen interessanten Gedanken zuende zu führen, Beckmann, greif ein! #beckmann
RCDSSascha: Armselige Debatte im #ARD.#Beckmann sollte zumindest seinem Job nachkommen.#Sarrazins Thesen müssen widerlegt, nicht abgewürgt werden.
jofreund: #beckmann zermoderiert die ganze Sendung.
DennyRamone: #Beckmann inszeniert sich selbst. Das ist so schlecht.
christiansoeder: Was kann Beckmann überhaupt?
twitgeridoo: Uh. #Beckmann ist der grauenhafteste Moderator, den ich je erlebt habe! - Ranga #Yogeshwar for President! - Schwachmat #Sarrazin ignorieren.
glutamatberlin: @mofiz ist das nicht ein trauriges stück fernsehgeschichte? #beckmann #fail
Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl und wählen Sie demgemäß auch Zitate aus. Danke, die Redaktion/fk.
...... meiner Meinung nach ist dieser Beckmann eine komplette Fehlbesetzung als Jounalist. Alleine schon dieses ständige Unterbrechen seiner Interviewpartner nervt einfach nur. Man hat beim ihm immer den Eindruck, dass er von oben herab auf die Leute schaut und sich eigentlich gar nicht für sein gegenüber interessiert.
...... meiner Meinung nach ist dieser Beckmann eine komplette Fehlbesetzung als Jounalist. Alleine schon dieses ständige Unterbrechen seiner Interviewpartner nervt einfach nur. Man hat beim ihm immer den Eindruck, dass er von oben herab auf die Leute schaut und sich eigentlich gar nicht für sein gegenüber interessiert.
... dass der Sarrazin prima in die SPD passt.
Aus Platzgründen verweise ich auf Herrn Steinfeld in der SZ
der meine Meinung wohl formuliert hat.
http://www.sueddeutsche.d...
Die Betrachtung von Menschen (ob nun Staatsbürger oder nicht) unter dem Gesichtspunkt "Gebrauchswert" ist doch allgemein üblich? Auch Herr Steinbrück hat sich in dieser Zeitung doch ganz ähnlich geäussert?
Wir sollten (und müssen) unterscheiden zwischen persönlichen Beziehungen und Rollenbeziehungen. Letztere sind unpersönlich.
Bsp: "Ich bin ihr Captain, ich kann also nicht nur Ihr Freund sein." (Captain Janeway zu Seven of Nine in der Serie Star Trek, Raumschiff Voyager.)
Etwas prosaischer heißt es 'beim Bier': "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps."
Ich selbst halte diesen Aspekt der Entpersönlichung von Rollenbeziehungen für einen kulturellen Fortschritt. Die Alternative wären Clanstrukturen (um günstigen Falle "Filz" und im ungünstigen die "Mafia".)
Das vorweg ist es legitim den "Gebrauchswert" von Menschen (ich weiß, das klingt schrecklich, wir können auch nach einem besseren Wort suchen) zu betrachten (moderne Einwandererländer haben das stets getan) - wenn, ja wenn die Gsellschaft gleichzeitig einen sozialen Aspekt aufweist.
Dazu muss sie aber den Problemfällen helfen, werden Sie sagen.
Ja, wenn sie das von den Ressourcen her kann.
Auch an dieser Stelle nochmals ein Beispiel: Die ehemlige Leiterin eines Hochbegabtenzweiges an einer Eliteschule (nennen wir sie W.-S.) bemerkte: "Wir können nur einen gewissen Prozentsatz an verhaltensauffälligen Hochbegabten aufnehmen. Wir kämen sonst zu schnell an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit."
Herzlichst Crest
Wir sollten (und müssen) unterscheiden zwischen persönlichen Beziehungen und Rollenbeziehungen. Letztere sind unpersönlich.
Bsp: "Ich bin ihr Captain, ich kann also nicht nur Ihr Freund sein." (Captain Janeway zu Seven of Nine in der Serie Star Trek, Raumschiff Voyager.)
Etwas prosaischer heißt es 'beim Bier': "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps."
Ich selbst halte diesen Aspekt der Entpersönlichung von Rollenbeziehungen für einen kulturellen Fortschritt. Die Alternative wären Clanstrukturen (um günstigen Falle "Filz" und im ungünstigen die "Mafia".)
Das vorweg ist es legitim den "Gebrauchswert" von Menschen (ich weiß, das klingt schrecklich, wir können auch nach einem besseren Wort suchen) zu betrachten (moderne Einwandererländer haben das stets getan) - wenn, ja wenn die Gsellschaft gleichzeitig einen sozialen Aspekt aufweist.
Dazu muss sie aber den Problemfällen helfen, werden Sie sagen.
Ja, wenn sie das von den Ressourcen her kann.
Auch an dieser Stelle nochmals ein Beispiel: Die ehemlige Leiterin eines Hochbegabtenzweiges an einer Eliteschule (nennen wir sie W.-S.) bemerkte: "Wir können nur einen gewissen Prozentsatz an verhaltensauffälligen Hochbegabten aufnehmen. Wir kämen sonst zu schnell an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit."
Herzlichst Crest
Ich unterstütze die Meinung Thilo Sarrazins voll und ganz und verlange, dass ihm das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeräumt wird, ohne dass er ohne Beweis in die Ecke Rechtsradikaler gerückt wird! Die unsägliche Gleichstellung von "Moslemkritiker = Neonazi" muss unbedingt sofort aufhören. Gleichzeitig bin ich sehr enttäuscht und verblüfft von der Haltung unserer Politiker. Was mir vor allem auffällt, ist die einheitliche Haltung. Niemand hat eine andere Meinung, außer das Volk.... und sogar unsere Kanzlerin, die dafür bekannt ist, dass sie sich aus allem stets heraushält, gibt plötzlich auch einen Kommentar (zu einem Buch) ab, der natürlich mal wieder vernichtend ausfällt.
Ich weiß wirklich nicht mehr, wen ich wählen soll! Alle Parteien haben zu dieser Frage die gleiche Meinung, es gibt keine Wahlmöglichkeit durch Unterscheidbarkeit. Auch die Medien sind in dieser Haltung gleich (-geschaltet?). Man weiß allenfalls "dass es Probleme gibt", aber niemand sagt, welche. Nur Thilo Sarrazin. (Die anderen ignoriere ich absichtlich)Aber die Wahrheit muß wohl unbedingt unterdrückt werden. Z.b., dass 70% eines kommunalen Haushaltes für Sozialleistungen ausgegeben werden müssen, der mehrheitlich an Muslime gezahlt wird (das ist beweisbar). Wollen wir wirklich warten, bis wir die Allimentierung der Muslime nicht mehr leisten können, bis auch der Mainstream merkt, dass da mächtig etwas schief läuft?
Aber die Meinung des Volkes spiegelt sich nicht in den Foren der Online-Gazetten, übrigens sind Migranten auch das Volk. Leider hat das gegliederte deutsche Schulsystem diese dermaßen vernachlässigt, dass sie ihre Meinung nicht äußern können/wollen????
>Die unsägliche Gleichstellung von
>"Moslemkritiker = Neonazi" muss unbedingt
>sofort aufhören.
Diese Gleichstellung gibt es gar nicht. Nur bei solchen Kritikern, denen die Xenophobie aus alles Körperöffnungen trieft (wie bei Sarrazin) wird diese Gleichstellung zu Recht vorgenommen.
>Niemand hat eine andere Meinung, außer das Volk....
Bitte unterstellen sie nicht, dass "das Volk" Ihre persönlichen Ansichten teilt.
>Ich weiß wirklich nicht mehr, wen ich wählen soll!
Ist die Migrantenfrage für Sie wirklich die wichtigste politische Frage? Wenn ja, warum? Aus meiner Sicht gibt es wesentlich relevantere politische Fragen, besonders zur Zeit.
>Man weiß allenfalls "dass es Probleme gibt",
aber niemand sagt, welche. Nur Thilo Sarrazin.
Das ist eine Lüge! Eine, die Leute wie Herr Sarrazin nutzen, um damit ihre Bücher zu verkaufen. Kaum ein Thema wurde in den letzten Jahren so intensiv diskutiert wie die Integrationsproblematik, gerade auch die Bildung bei Migranten.
Listen Sie doch bitte mal alle Probleme auf, die Herr Sarrazin erkannt hat, die aber sonst totgeschwiegen werden!
>(das ist beweisbar)
Dann mal los!
>Wollen wir wirklich warten, bis wir
>die Allimentierung der Muslime nicht
>mehr leisten können
Was meinen Sie denn mit "warten"? Werden es (schnell) immer mehr? Wird es (schnell) immer teurer? Ich bezweifle es, aber wenn Sie Zahlen aus seriöser (!) Quelle haben, die ihre Angst unterlegen, immer her damit!
"70% eines kommunalen Haushaltes für Sozialleistungen ausgegeben werden müssen, der mehrheitlich an Muslime gezahlt wird (das ist beweisbar)"
Bezirkshaushalt Friedrichshain-Kreuzberg
Ausgaben: 600 Millionen
Davon Soziales: 300 Millionen
Also etwa 50 %
Soziales beinhaltet:
- Soziale Dienste: 6 Millionen
- SGB 12 (Behinderte): 120 Millionen
- Senioren 3 Millionen
- Asylbewerber 8 Millionen
Und jetzt kommt:
- Grundsicherung Arbeitslose 170 Millionen, von denen 40 Millionen der Bund trägt, den Haushalt belasten tun formal also 130 Millionen
(http://www.berlin.de/ba-f...)
12 % der HartzIV-Empfänger in Friedrichshain-Kreuzberg sind Türken, 70 % deutsch, der Rest entfällt auf andere Ausländer (4 %) und gemischte Haushalte. (http://www.statistik-berl...) Selbst wenn die 4 % "andere Ausländer" alle Muslime wären, sind das also max. 16 % Muslime.
Was sagt uns das? Selbst in Kreuzberg, Klein-Istanbul, sind ihre Behauptungen nicht im Ansatz haltbar!
1. Es sind keine 70 %, sondern knapp 30 %, nach Abzug des Bundesanteils sogar nur 20% des Bezirkshaushaltes, die auf Hartz IV entfallen, Personalkosten eingerechnet!
2. Selbst für Friedrichshain-Kreuzberg gilt, dass nur 12 % und damit weit weniger als "mehrheitlich" des HartzIV-Volumens an Türken geht.
Von welcher Wahrheit, Herr Berger, wollten Sie noch gleich sprechen?
Ausnahmslos alle Parteien sind Schuld an den desaströsen Folgen eine völlig verfehlten Zuwanderungspolitik. Die Vertreter dieser Parteien halten zur Zeit alle zusammen und schlagen auf die Kritiker ein. Frau Merkel hat den Anfang gemacht, indem sie sich in abfälliger Weise über das Buch geäußert hat. Wenn nämlich ein einziger Politiker zugeben würde, was jahrzehntelang falsch gelaufen ist, würden die anderen ja ebenfalls schlecht dastehen und müssten ihre Verantwortung übernehmen.
Sie schreiben: "Ich unterstütze die Meinung Thilo Sarrazins voll und ganz und verlange, dass ihm das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeräumt wird, ohne dass er ohne Beweis in die Ecke Rechtsradikaler gerückt wird!"
Sarrazin soll also seine Meinung frei äußern dürfen. Einverstanden.
Denen aber, die ihn in der rechtsradikalen Ecke sehen, wollen Sie dasselbe Recht verweigern?
"Die unsägliche Gleichstellung veon "Moslemkritiker = Neonazi" muss unbedingt sofort aufhören."
Der Islam hat die Eigenart, jede Kritik an ihm zu verbieten. Wer sich dieser Anordnung entgegenstellt, wird nicht selten mit der Todesstrafe bedroht. Diese Kritikunfähigkeit des Islams ist das eigentliche Problem. Deshalb gibt es keine Innovation und keinen Fortschritt in islamischen Ländern, keine funktionierende Wirtschaft und deshalb gibt es die Massenflucht in die europäischen Zuwanderungsländer. Wenn wir diese Kritikunfähigkeit unterstützen, indem sogar in Deutschland Islamkritiker verfolgt und beschimpft werden, leisten wir der Tatsache Vorschub, dass sich der Islam niemals der modernen Zeit anpassen wird.
Aber die Meinung des Volkes spiegelt sich nicht in den Foren der Online-Gazetten, übrigens sind Migranten auch das Volk. Leider hat das gegliederte deutsche Schulsystem diese dermaßen vernachlässigt, dass sie ihre Meinung nicht äußern können/wollen????
>Die unsägliche Gleichstellung von
>"Moslemkritiker = Neonazi" muss unbedingt
>sofort aufhören.
Diese Gleichstellung gibt es gar nicht. Nur bei solchen Kritikern, denen die Xenophobie aus alles Körperöffnungen trieft (wie bei Sarrazin) wird diese Gleichstellung zu Recht vorgenommen.
>Niemand hat eine andere Meinung, außer das Volk....
Bitte unterstellen sie nicht, dass "das Volk" Ihre persönlichen Ansichten teilt.
>Ich weiß wirklich nicht mehr, wen ich wählen soll!
Ist die Migrantenfrage für Sie wirklich die wichtigste politische Frage? Wenn ja, warum? Aus meiner Sicht gibt es wesentlich relevantere politische Fragen, besonders zur Zeit.
>Man weiß allenfalls "dass es Probleme gibt",
aber niemand sagt, welche. Nur Thilo Sarrazin.
Das ist eine Lüge! Eine, die Leute wie Herr Sarrazin nutzen, um damit ihre Bücher zu verkaufen. Kaum ein Thema wurde in den letzten Jahren so intensiv diskutiert wie die Integrationsproblematik, gerade auch die Bildung bei Migranten.
Listen Sie doch bitte mal alle Probleme auf, die Herr Sarrazin erkannt hat, die aber sonst totgeschwiegen werden!
>(das ist beweisbar)
Dann mal los!
>Wollen wir wirklich warten, bis wir
>die Allimentierung der Muslime nicht
>mehr leisten können
Was meinen Sie denn mit "warten"? Werden es (schnell) immer mehr? Wird es (schnell) immer teurer? Ich bezweifle es, aber wenn Sie Zahlen aus seriöser (!) Quelle haben, die ihre Angst unterlegen, immer her damit!
"70% eines kommunalen Haushaltes für Sozialleistungen ausgegeben werden müssen, der mehrheitlich an Muslime gezahlt wird (das ist beweisbar)"
Bezirkshaushalt Friedrichshain-Kreuzberg
Ausgaben: 600 Millionen
Davon Soziales: 300 Millionen
Also etwa 50 %
Soziales beinhaltet:
- Soziale Dienste: 6 Millionen
- SGB 12 (Behinderte): 120 Millionen
- Senioren 3 Millionen
- Asylbewerber 8 Millionen
Und jetzt kommt:
- Grundsicherung Arbeitslose 170 Millionen, von denen 40 Millionen der Bund trägt, den Haushalt belasten tun formal also 130 Millionen
(http://www.berlin.de/ba-f...)
12 % der HartzIV-Empfänger in Friedrichshain-Kreuzberg sind Türken, 70 % deutsch, der Rest entfällt auf andere Ausländer (4 %) und gemischte Haushalte. (http://www.statistik-berl...) Selbst wenn die 4 % "andere Ausländer" alle Muslime wären, sind das also max. 16 % Muslime.
Was sagt uns das? Selbst in Kreuzberg, Klein-Istanbul, sind ihre Behauptungen nicht im Ansatz haltbar!
1. Es sind keine 70 %, sondern knapp 30 %, nach Abzug des Bundesanteils sogar nur 20% des Bezirkshaushaltes, die auf Hartz IV entfallen, Personalkosten eingerechnet!
2. Selbst für Friedrichshain-Kreuzberg gilt, dass nur 12 % und damit weit weniger als "mehrheitlich" des HartzIV-Volumens an Türken geht.
Von welcher Wahrheit, Herr Berger, wollten Sie noch gleich sprechen?
Ausnahmslos alle Parteien sind Schuld an den desaströsen Folgen eine völlig verfehlten Zuwanderungspolitik. Die Vertreter dieser Parteien halten zur Zeit alle zusammen und schlagen auf die Kritiker ein. Frau Merkel hat den Anfang gemacht, indem sie sich in abfälliger Weise über das Buch geäußert hat. Wenn nämlich ein einziger Politiker zugeben würde, was jahrzehntelang falsch gelaufen ist, würden die anderen ja ebenfalls schlecht dastehen und müssten ihre Verantwortung übernehmen.
Sie schreiben: "Ich unterstütze die Meinung Thilo Sarrazins voll und ganz und verlange, dass ihm das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeräumt wird, ohne dass er ohne Beweis in die Ecke Rechtsradikaler gerückt wird!"
Sarrazin soll also seine Meinung frei äußern dürfen. Einverstanden.
Denen aber, die ihn in der rechtsradikalen Ecke sehen, wollen Sie dasselbe Recht verweigern?
"Die unsägliche Gleichstellung veon "Moslemkritiker = Neonazi" muss unbedingt sofort aufhören."
Der Islam hat die Eigenart, jede Kritik an ihm zu verbieten. Wer sich dieser Anordnung entgegenstellt, wird nicht selten mit der Todesstrafe bedroht. Diese Kritikunfähigkeit des Islams ist das eigentliche Problem. Deshalb gibt es keine Innovation und keinen Fortschritt in islamischen Ländern, keine funktionierende Wirtschaft und deshalb gibt es die Massenflucht in die europäischen Zuwanderungsländer. Wenn wir diese Kritikunfähigkeit unterstützen, indem sogar in Deutschland Islamkritiker verfolgt und beschimpft werden, leisten wir der Tatsache Vorschub, dass sich der Islam niemals der modernen Zeit anpassen wird.
Herr Beckmann hat auch gestern wieder die eingeladenen Statisten "seiner Show" unhöflich unterbrochen...
Dabei war klar, wer welche Rolle spielen sollte: Beckmann im Sinne des "politischen Berlin", Yogeshwar, der kluge Wissenschaftler, der Sarrazin wiederholt provozieren wollte, Frau Künast kannte das Buch nicht wirklich, wollte aber kritisch sein usw. Dennoch ist es nicht gelungen, den Buchautor wirklich zu "stellen".
Am Ende verkündete Beckmann eine Mehrheit für Sarrazinin von 70 Prozent (ARD-Chatroom).
Der öffentliche (nicht veröffentlichte) Zuspruch für Sarrazin hat mit dem gelesenen Buch (war noch nicht möglich) offensichtlich wenig zu tun. Auch die veröffentlichten Buch-Thesen darf man sehr strittig begleiten (besser, wenn man sie gelesen hat), aber um diese scheint es überhaupt nicht zu gehen...
Hier ahnt die Gesellschaft, dass ein Bürger des Landes wegen seiner freien Meinungsäusserung, die den Polit-Eliten nicht gefällt, bestraft werden soll (SPD-Rauswurf, Job-Verlust usw.). Das fordert den Widerspruch der Basis, die seit 20, 30 Jahren lieber Sachbeiträge zum Thema von Berufspolitikern gesehen hätte. Es ist auch unangenehm im Stil, wenn Politiker nicht mit Fakten antworten und sachlich argumentieren. Ist ja auch schwer mit dem Blick in den Spiegel der eigenen Versäumnisse...
Ärgerlich wird es, wenn Politiker, die in anderen Ländern ständig Verstösse gegen die Menschenrechte entdecken, in Sachdiskussionen Prinzipien verraten (http://www.richtungswechs...).
Verzichten Sie auf rassistische Aussagen. Die Redaktion / mh
Ich gebe Ihnen Recht. Was sich Beckmann gestern geleistet hat, hat mit einer seriösen Talk-Show nichts zu tun. Aber es heißt ja auch Show.
Ich geben Ihnen Recht, Kühnast hat außer populistisches Gesabbel nichts zu bieten.
Falsch ist, dass Ranga Yogeshwar ein Image pflegte. Er hat als Wissenschaftler glasklar die aus dem 19. jahrhundert stammenden rassistischen Thesen von Sarazin widerlegt.
Auffallend ist, dass Sie genau das nicht erwähnen, sondern ihn einen "Gutmenschen" schimpfen.
Damit liegen Sie genau auf Augenhöhe mit Kühnast. Reden, aber nichts sagen...
Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Ich gebe Ihnen Recht. Was sich Beckmann gestern geleistet hat, hat mit einer seriösen Talk-Show nichts zu tun. Aber es heißt ja auch Show.
Ich geben Ihnen Recht, Kühnast hat außer populistisches Gesabbel nichts zu bieten.
Falsch ist, dass Ranga Yogeshwar ein Image pflegte. Er hat als Wissenschaftler glasklar die aus dem 19. jahrhundert stammenden rassistischen Thesen von Sarazin widerlegt.
Auffallend ist, dass Sie genau das nicht erwähnen, sondern ihn einen "Gutmenschen" schimpfen.
Damit liegen Sie genau auf Augenhöhe mit Kühnast. Reden, aber nichts sagen...
Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Die ganze Diskussion war vor allem deshalb unerträglich, weil Beckmann von seinem guten Recht als Moderator zu viel Gebrauch gemacht und an den falschen Stellen dazwischengequatscht hat. Und zwar immer dann, wenn es interessant wurde. Das niveaulose Gequake von Künast dagegen wurde nicht abgewürgt. Da wäre es am Platz gewesen.
Aber die Meinung des Volkes spiegelt sich nicht in den Foren der Online-Gazetten, übrigens sind Migranten auch das Volk. Leider hat das gegliederte deutsche Schulsystem diese dermaßen vernachlässigt, dass sie ihre Meinung nicht äußern können/wollen????
die Meinung des Volkes (darf man das überhaupt noch sagen, oder ist das schon wieder Autobahn und Gasfeuerzeug?)spiegelt sich sicherlich nicht exakt in Online-Foren wider.
Allerdings würde ich jede Wetten halten, dass veröffentlichte Meinung (bsp gestern Nachtmagazin: "Die öffentliche Mehrheit ist empört über Sarrazin" = sinngemäß)und öffentliche Meinung im Moment nicht weiter von einander entfernt sein könnten. Und Online-Foren und Kommentarspalten sind sicherlichder bessere Indikator als die publizierten Schlagzeilen unserer jämmerlichen Medienlandschaft.
die Meinung des Volkes (darf man das überhaupt noch sagen, oder ist das schon wieder Autobahn und Gasfeuerzeug?)spiegelt sich sicherlich nicht exakt in Online-Foren wider.
Allerdings würde ich jede Wetten halten, dass veröffentlichte Meinung (bsp gestern Nachtmagazin: "Die öffentliche Mehrheit ist empört über Sarrazin" = sinngemäß)und öffentliche Meinung im Moment nicht weiter von einander entfernt sein könnten. Und Online-Foren und Kommentarspalten sind sicherlichder bessere Indikator als die publizierten Schlagzeilen unserer jämmerlichen Medienlandschaft.
Entfernt. Achten Sie auf eine respektvolle Ausdrucksweise. Die Redaktion/sh
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