Provokante Thesen Gabriel legt Sarrazin Parteiaustritt nahe
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat wieder mit Äußerungen zum Thema Migration provoziert. SPD-Chef Gabriel fragt sich, warum der Ex-Senator noch in der Partei ist.
Sigmar Gabriel distanziert sich in scharfer Form von seinem Parteikollegen, dem Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin , und legt ihm den Parteiaustritt nahe. Anlass sind erneute Äußerungen des früheren Berliner Finanzsenators über Ausländer und ihr Integrationsverhalten in Deutschland. Der SPD-Chef sagte während seiner Sommerreise nahe Worms, Sarrazin agiere in der Debatte mit "sprachlich gewalttätigen Aussagen" und fügte hinzu: "Wenn Sie mich fragen, warum der noch bei uns Mitglied sein will – das weiß ich auch nicht."
Er wolle nun prüfen, ob Sarrazins Zuordnung von Charakterisierungen zu bestimmten Bevölkerungsgruppen wie Afrikaner oder Asiaten nicht rassistisch sei.
Sarrazin hatte zuletzt mit Forderungen nach einer strengeren Auswahl bei der Zuwanderung von Muslimen wieder einmal für heftige Reaktionen gesorgt. Aus den Reihen der Grünen wurden ihm "Hasstiraden" vorgeworfen, der Interkulturelle Rat in Deutschland kritisierte, Sarrazin befürworte "die gesetzliche Diskriminierung von Muslimen".
Der Hintergrund: Der Bankmanager und frühere Berliner Finanzsenator veröffentlicht Ende dieses Monats ein Buch zur deutschen Integrationspolitik, Passagen daraus wurden vorab unter anderem im Magazin Der Spiegel veröffentlicht.
Im Deutschlandradio Kultur hatte der Bundesbank-Vorstand zudem gesagt: "Die unqualifizierte Migration, die wir gegenwärtig haben, und die Migration des ungebildeten, unqualifizierten Familiennachzugs, das kann in dieser Form nicht weitergehen." Für die Gesamtheit der "muslimischen Einwanderung" in Deutschland gelte "die statistische Wahrheit: In der Summe haben sie uns sozial und auch finanziell wesentlich mehr gekostet, als sie uns wirtschaftlich gebracht haben."
Integration müsse deshalb eine Bringschuld von Migranten werden. "Wir müssen den Menschen, die bei uns leben, (...) alle Chancen geben, sich zu integrieren, wir müssen diese Chancen aber auch mit einem kräftigen Aufforderungscharakter verbinden", verlangte Sarrazin.
Ob die SPD aufgrund dieser und ähnlicher Äußerungen ein neues Parteiausschlussverfahren anstrengen wolle, ließ Gabriel offen. Ein solcher Schritt müsse im Zweifelsfall vor einem Gericht klar begründbar sein. Ein entsprechender Vorstoß war vor einiger Zeit bereits gescheitert.
Der Parteichef sagte weiter, er wolle aber auch die intellektuelle Auseinandersetzung über die Integrationspolitik.
- Datum 25.08.2010 - 08:26 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 277
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Das sind doch ur-sozialdemokratische Meinungen? Warum will man die denn unterdrücken?
Und selbst "Nicht alles, was wahr ist, muss man auch sagen":
Wo bleibt die Meinungsfreiheit?
Das Versagen in der Zuwanderungs-und Ausländerpolitik kann die SPD durch nichts vertuschen.
Von den Grünen und den Hamas-Freunden bei den Linken ganz zu schweigen.
Sarrazin ist ein mutiger Mann.
...das Herr Sarazin erreichen wollte ist, dass sein Buch gut verkauft wird. Der Rest geht ihm am Hintern vorbei. Aber erstaunlich wie viel Hass hinter diesem Thema in Deutschland steht...
...das Herr Sarazin erreichen wollte ist, dass sein Buch gut verkauft wird. Der Rest geht ihm am Hintern vorbei. Aber erstaunlich wie viel Hass hinter diesem Thema in Deutschland steht...
"Über die schiere Abnahme der Bevölkerung hinaus gefährdet vor allem die kontinuierliche Zunahme der weniger Stabilen, weniger Intelligenten und weniger Tüchtigen die Zukunft Deutschlands...
Das Realeinkommen des einzelnen Erwerbstätigen steigt schon seit 20 Jahren nicht mehr, spätestens in 10 Jahren wird es sinken, und das wird infolge der demografischen Verschiebungen ein nachhaltiger Trend sein."
es liegt also an euch selbst und/ oder die dumme masse drueckt den durchschnitt der realeinkommen.
auweia.
wie Kirsten Heisigs Buch.
Er kritisiert das Politische versagen weiter und zeigt Rückrad.
Ich muss leider eine zunehmende Ausländer- und Islamfeindlichkeit in DE feststellen; in erster Linie in der „intellektuellen“ Schicht. Umso erschreckender ist es, dass diese Feindseligkeit ggü. Ausländern mit einer bisher nie da gewesenen Blindheit und Arroganz geführt wird.
Es ist richtig, dass wir eine Schieflage erreicht haben, die übrigens Folge falscher Integrationspolitik ist. Leider sind jedoch die einstigen Verantwortlichen dieser Laisse-Faire-Politik die ersten, die heute auf die Barrikaden gehen; auf Kosten der hier lebenden Ausländer.
Als hier lebender Ausländer persischer Herkunft (promoviert und mit Harvard-Abschluss) fühle ich mich zunehmend bedroht von dieser Welle, die scheinbar eine breite gesellschaftliche Unterstützung findet. Die Diskussion ist richtig, wir müssen nur die wirklichen Verantwortlichen ansprechen und einen angemessenen und konstruktiven Ton finden. Im Moment geht es nur um Volksverhetzung und nicht um Lösungen.
Übrigens, das Thema Zahlen wurde mehrfach erwähnt.
1. Es sind die Italiener in DE mit der geringsten Schulabschlussquote. Aber wir sollten ruhig weiter die Muslime kritisieren.
2. Die hier lebenden Perser weisen durchschnittlich einen höheren Akademikeranteil auf als die Deutschen. Wir machen dieses Land NICHT DÜMMER, SONDERN INTELLIGENTER.
3. @Daimon: Es heißt „politisches Versagen“ und nicht „Politisches versagen“ und es heißt nicht „Rückrad“ sondern „Rückgrat“. Aber wer bin ich schon. Ich mache ja nur dieses Land dümmer.
ymmd!
Genau das tut er. Sarrazzin zeigt das Rückrad, mit dem er uns 70 Jahre in die Geschichte zurück drehen will.
Ich muss leider eine zunehmende Ausländer- und Islamfeindlichkeit in DE feststellen; in erster Linie in der „intellektuellen“ Schicht. Umso erschreckender ist es, dass diese Feindseligkeit ggü. Ausländern mit einer bisher nie da gewesenen Blindheit und Arroganz geführt wird.
Es ist richtig, dass wir eine Schieflage erreicht haben, die übrigens Folge falscher Integrationspolitik ist. Leider sind jedoch die einstigen Verantwortlichen dieser Laisse-Faire-Politik die ersten, die heute auf die Barrikaden gehen; auf Kosten der hier lebenden Ausländer.
Als hier lebender Ausländer persischer Herkunft (promoviert und mit Harvard-Abschluss) fühle ich mich zunehmend bedroht von dieser Welle, die scheinbar eine breite gesellschaftliche Unterstützung findet. Die Diskussion ist richtig, wir müssen nur die wirklichen Verantwortlichen ansprechen und einen angemessenen und konstruktiven Ton finden. Im Moment geht es nur um Volksverhetzung und nicht um Lösungen.
Übrigens, das Thema Zahlen wurde mehrfach erwähnt.
1. Es sind die Italiener in DE mit der geringsten Schulabschlussquote. Aber wir sollten ruhig weiter die Muslime kritisieren.
2. Die hier lebenden Perser weisen durchschnittlich einen höheren Akademikeranteil auf als die Deutschen. Wir machen dieses Land NICHT DÜMMER, SONDERN INTELLIGENTER.
3. @Daimon: Es heißt „politisches Versagen“ und nicht „Politisches versagen“ und es heißt nicht „Rückrad“ sondern „Rückgrat“. Aber wer bin ich schon. Ich mache ja nur dieses Land dümmer.
ymmd!
Genau das tut er. Sarrazzin zeigt das Rückrad, mit dem er uns 70 Jahre in die Geschichte zurück drehen will.
Statt unliebsame Meinungen zu zensieren, wie das seit Jahrzehnten die deutschen Medien machen, sollten die Gegener Sarrazins lieber versuchen, die von ihm gennanten Zahlen und Fakten zu widerlegen. Vielleicht ist die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten Jahren ja ein riesiger Gewinn für Deutschland, nur wie merken es nicht. Aber warum sich mit solch komplizierten Dingen auseinandersetzen, wenn es viel einfacher ist, Mahner und Kritiker der gesellschaftlichen Entwicklung mundtot zu machen.
siehe mein zitat in beitrag 3.
gefunden uebrigens auf
"http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/23/thilo-sarrazin/deutschland-immer-aermer-und-duemmer.html"
stagnierende/ sinkende realeinkommen ausschlieslich mit zuwanderung und verdummung zu begruenden,
ist schon ein starkes stueck.
wer mag, kann auf bild.de sarazzin bewerten.
man kann dort auch unendlich oft abstimmen...
ich denke, man sollte diesen pseudo-bürgerlichen dampfplauderer nicht mundtot machen wollen, sondern auf seine 'thesen' eingehen und argumentativ darauf reagieren. die von ihm herausposaunten 'beobachtungen' ('verallgemeinerungen' könnte man auch sagen) mögen einen realen kern haben - was definitiv falsch (und rassistisch) ist, sind neben der verallgemeinerung seine 'lösungs'-vorschläge.
wer in bezug auf antisemitismus schonmal von der 'realkonfliktthese' gehört hat, weis wie es läuft: es gibt ein problem zwischen gruppen - und statt eine vernünftige lösung zu suchen, wird der schwarze peter 'den' anderen zugeschoben, und 'man' selbst kümmert sich um die 'lösung'...
das ist der fehler und nicht irgendein tabubruch etwas 'totgeschwiegenes' anzusprechen.
ps: seine parteien sollte man sich nach programmatischer übereinstimmung aussuchen, dann gibts auch da keine konflikte ;)
***Statt unliebsame Meinungen zu zensieren, wie das seit Jahrzehnten die deutschen Medien machen, sollten die Gegener Sarrazins lieber versuchen, die von ihm gennanten Zahlen und Fakten zu widerlegen.***
Weil man ja sonst nichts zu tun hat.
***Vielleicht ist die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten Jahren ja ein riesiger Gewinn für Deutschland, nur wie merken es nicht.***
Vielleicht kann man die Zuwanderung aber auch nach anderen Kriterien als Gewinn oder Verlust betrachten. Zum Beispiel nach den sozialstaatlichen und menschenrechtlichen Kriterien, die das Grundgesetz vorsieht.
***Aber warum sich mit solch komplizierten Dingen auseinandersetzen, wenn es viel einfacher ist, Mahner und Kritiker der gesellschaftlichen Entwicklung mundtot zu machen.***
Dieser „Mundtote“ kommt selbst in der „Zeit“ erstaunlich oft zu Wort.
Das wollen aber leider die Fans einfacher Feindbilder nicht wahr haben.
siehe mein zitat in beitrag 3.
gefunden uebrigens auf
"http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/23/thilo-sarrazin/deutschland-immer-aermer-und-duemmer.html"
stagnierende/ sinkende realeinkommen ausschlieslich mit zuwanderung und verdummung zu begruenden,
ist schon ein starkes stueck.
wer mag, kann auf bild.de sarazzin bewerten.
man kann dort auch unendlich oft abstimmen...
ich denke, man sollte diesen pseudo-bürgerlichen dampfplauderer nicht mundtot machen wollen, sondern auf seine 'thesen' eingehen und argumentativ darauf reagieren. die von ihm herausposaunten 'beobachtungen' ('verallgemeinerungen' könnte man auch sagen) mögen einen realen kern haben - was definitiv falsch (und rassistisch) ist, sind neben der verallgemeinerung seine 'lösungs'-vorschläge.
wer in bezug auf antisemitismus schonmal von der 'realkonfliktthese' gehört hat, weis wie es läuft: es gibt ein problem zwischen gruppen - und statt eine vernünftige lösung zu suchen, wird der schwarze peter 'den' anderen zugeschoben, und 'man' selbst kümmert sich um die 'lösung'...
das ist der fehler und nicht irgendein tabubruch etwas 'totgeschwiegenes' anzusprechen.
ps: seine parteien sollte man sich nach programmatischer übereinstimmung aussuchen, dann gibts auch da keine konflikte ;)
***Statt unliebsame Meinungen zu zensieren, wie das seit Jahrzehnten die deutschen Medien machen, sollten die Gegener Sarrazins lieber versuchen, die von ihm gennanten Zahlen und Fakten zu widerlegen.***
Weil man ja sonst nichts zu tun hat.
***Vielleicht ist die Zuwanderung nach Deutschland in den letzten Jahren ja ein riesiger Gewinn für Deutschland, nur wie merken es nicht.***
Vielleicht kann man die Zuwanderung aber auch nach anderen Kriterien als Gewinn oder Verlust betrachten. Zum Beispiel nach den sozialstaatlichen und menschenrechtlichen Kriterien, die das Grundgesetz vorsieht.
***Aber warum sich mit solch komplizierten Dingen auseinandersetzen, wenn es viel einfacher ist, Mahner und Kritiker der gesellschaftlichen Entwicklung mundtot zu machen.***
Dieser „Mundtote“ kommt selbst in der „Zeit“ erstaunlich oft zu Wort.
Das wollen aber leider die Fans einfacher Feindbilder nicht wahr haben.
Lt. einem Bericht des Magazins "Stern" (15. 10. 2009) stammt der ehemalige Berliner Finanzminister und heutige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin aus einer sabäischen Familien, die über Nordafrika und Spanien nach Frankreich gelangte und sich dort mit Hugenotten "vermischte". Daher dürfte die Namensbedeutung im Französischen zu finden sein:
Franz. sarrazin / sarrasin =
1. eine Person, die zur muslimischen Bevölkerung des Mittelalters gehörte
2. Buchweizen
Herr Sarrazin, die Erde ist rund und alle Menschen leben hier, ob es Ihnen passt oder nicht!!!!!!!
Anm.: Bitte konzentrieren Sie sich auf eine sachbezogene, auf Argumenten aufbauende Debatte und sehen Sie von persönlichen Angriffen ab. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.
Einfach nach Thilo-Sarrazin-ist-ein-grosser-Integrationserfolg Googeln oder falls der Link erscheint anklicken.
http://www.welt.de/politi...
Ist es wirklich notwendig, dass jetzt bei jedem Sarrazin Artikel die Namensherkunft erörtert wird?
a) weiß das Hr. Sarrazin mit Sicherheit schon und jeder andere inzwischen auch, und
b) ist es völlig irrelevant. Entgegen landläufiger Meinung hat Herr Sarrazin nämlich nicht das geringste gegen die Einwanderung von Ausländern/Moslems. Es ist nur gegen die Einwanderung (seiner Meinung nach) unnützer Ausländer, die (wieder seiner Meinung nach) unter den Moslems weit verbreitet sind.
Sind Sie (an alle gerichtet) der Meinung alle Menschen weltweit sollten sich den Wohnort ohne Einschränkungen frei aussuchen dürfen?
Falls nein, was wären für Sie angemessene "Sortierungskriterien" wen man reinlässt und wen nicht?
Entfernt. Bitte achten Sie Ihrerseits auf einen angemessenen Ton. Danke. Die Redaktion/cs
Gerade Sarrazin beweist doch, dass Integration möglich ist, vorausgesetzt der Wille dazu besteht.
Die Diskussion um die Thesen Thilo Sarrazins folgt einem Muster, das sich fatalerweise in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik zu ihrem Schaden immer mehr durchgesetzt hat und das einer echt demokratischen Diskussionskultur mehr als unwürdig ist: einem von der Presse sekundierten Aufschrei selbsternannter Moralisten folgt das große Schweigen. Um eine vernünftige Prüfung der von Sarrazin aufgeführten Zahlen, um das sachliche Abwägen seiner Argumente, geht es gar, wenn erst die wohlfeile Faschismuskeule ausgepackt ist. Dass Gabriel Sarrazin zum Parteiaustritt auffordert (um einem Ausschlussverfahren zuvorzukommen?) zeigt, dass auch DIE Partei, die das Soziale auf ihre Fahnen geschrieben hat, nicht (mehr) in der Lage ist, sich einem Problem zu stellen, das mittlerweile für jeden, der es sehen WILL, an den sozialen Brennpunkten unserer Großstädte mehr als deutlich in Erscheinung tritt.
Es geht nicht darum, ob Moslems "dümmer" sind, wenn er sich zu Recht fragt, warum gerade diese Immigrantengruppe sich mit der Integration so ungleich schwerer tut als andere.
Die deutsche Geschichte ist auch eine Geschichte gelungener Integration. Das Stichwort "Hugenotten" ist nur ein Beleg. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Reich weitgehend durch Zuwanderer neu "peupliert". All diese Maßnahmen folgten jedoch rationalen Überlegungen und ließen keine Ghettobildung zu.
Herr Sarrazin weist zu Recht auf die Politik der klassischen Einwanderungsstaaten hin. Kanada, Australien und vor allem die USA (auch wenn der Zuzug illegaler Hispanics diese Politik langfristig zu unterminieren droht)verfolgen eine gelenkte Einwanderungspolitik, die leistungswilligen Immigranten Anreize bietet, ohne sie mit sozialen "Wohltaten" zu verwöhnen respektive gerade zu ködern. Wenn man will, kann man diese Politik "egoistisch" nennen, als Sozialromantiker auch "hart-/kaltherzig".
Ein Staat muss jedoch, wenn er im Innern langfristig den sozialen Frieden erhalten will, im Interesse der autochthonen Bevölkerung und der Immigranten, die die Bereitschaft zur Integration in die (Noch-)Mehrheitsgesellschaft anstreben oder schon verwirklicht haben, gewisse Hürden setzen, die einen Zustrom nicht integrationswilliger Migranten stoppen. Es geht nicht darum, Zuwanderer zu zwingen, ihre Herkunftskultur abzulegen oder zu verleugnen. Es geht jedoch sehr wohl darum, dass diese Kultur im Einklang mit der Aufnahmegesellschaft im privaten Raum gelebt wird und nicht in ausschließender Konkurrenz zu ihr.
Alle Erhebungen zeigen jedoch, dass Muslime überproportional die letztgenannte Haltung zu Staat einnehmen.
Als Begründung reicht nicht aus, der deutschen Gesellschaft Rassismus zu unterstellen und eine bewusste Benachteiligung muslimischer Migranten. Man muss unvoreingenommen untersuchen dürfen, ob nicht der Islam und die westliche Demokratie möglicherweiser inkompatibel sind.
Einfach nach Thilo-Sarrazin-ist-ein-grosser-Integrationserfolg Googeln oder falls der Link erscheint anklicken.
http://www.welt.de/politi...
Ist es wirklich notwendig, dass jetzt bei jedem Sarrazin Artikel die Namensherkunft erörtert wird?
a) weiß das Hr. Sarrazin mit Sicherheit schon und jeder andere inzwischen auch, und
b) ist es völlig irrelevant. Entgegen landläufiger Meinung hat Herr Sarrazin nämlich nicht das geringste gegen die Einwanderung von Ausländern/Moslems. Es ist nur gegen die Einwanderung (seiner Meinung nach) unnützer Ausländer, die (wieder seiner Meinung nach) unter den Moslems weit verbreitet sind.
Sind Sie (an alle gerichtet) der Meinung alle Menschen weltweit sollten sich den Wohnort ohne Einschränkungen frei aussuchen dürfen?
Falls nein, was wären für Sie angemessene "Sortierungskriterien" wen man reinlässt und wen nicht?
Entfernt. Bitte achten Sie Ihrerseits auf einen angemessenen Ton. Danke. Die Redaktion/cs
Gerade Sarrazin beweist doch, dass Integration möglich ist, vorausgesetzt der Wille dazu besteht.
Die Diskussion um die Thesen Thilo Sarrazins folgt einem Muster, das sich fatalerweise in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik zu ihrem Schaden immer mehr durchgesetzt hat und das einer echt demokratischen Diskussionskultur mehr als unwürdig ist: einem von der Presse sekundierten Aufschrei selbsternannter Moralisten folgt das große Schweigen. Um eine vernünftige Prüfung der von Sarrazin aufgeführten Zahlen, um das sachliche Abwägen seiner Argumente, geht es gar, wenn erst die wohlfeile Faschismuskeule ausgepackt ist. Dass Gabriel Sarrazin zum Parteiaustritt auffordert (um einem Ausschlussverfahren zuvorzukommen?) zeigt, dass auch DIE Partei, die das Soziale auf ihre Fahnen geschrieben hat, nicht (mehr) in der Lage ist, sich einem Problem zu stellen, das mittlerweile für jeden, der es sehen WILL, an den sozialen Brennpunkten unserer Großstädte mehr als deutlich in Erscheinung tritt.
Es geht nicht darum, ob Moslems "dümmer" sind, wenn er sich zu Recht fragt, warum gerade diese Immigrantengruppe sich mit der Integration so ungleich schwerer tut als andere.
Die deutsche Geschichte ist auch eine Geschichte gelungener Integration. Das Stichwort "Hugenotten" ist nur ein Beleg. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Reich weitgehend durch Zuwanderer neu "peupliert". All diese Maßnahmen folgten jedoch rationalen Überlegungen und ließen keine Ghettobildung zu.
Herr Sarrazin weist zu Recht auf die Politik der klassischen Einwanderungsstaaten hin. Kanada, Australien und vor allem die USA (auch wenn der Zuzug illegaler Hispanics diese Politik langfristig zu unterminieren droht)verfolgen eine gelenkte Einwanderungspolitik, die leistungswilligen Immigranten Anreize bietet, ohne sie mit sozialen "Wohltaten" zu verwöhnen respektive gerade zu ködern. Wenn man will, kann man diese Politik "egoistisch" nennen, als Sozialromantiker auch "hart-/kaltherzig".
Ein Staat muss jedoch, wenn er im Innern langfristig den sozialen Frieden erhalten will, im Interesse der autochthonen Bevölkerung und der Immigranten, die die Bereitschaft zur Integration in die (Noch-)Mehrheitsgesellschaft anstreben oder schon verwirklicht haben, gewisse Hürden setzen, die einen Zustrom nicht integrationswilliger Migranten stoppen. Es geht nicht darum, Zuwanderer zu zwingen, ihre Herkunftskultur abzulegen oder zu verleugnen. Es geht jedoch sehr wohl darum, dass diese Kultur im Einklang mit der Aufnahmegesellschaft im privaten Raum gelebt wird und nicht in ausschließender Konkurrenz zu ihr.
Alle Erhebungen zeigen jedoch, dass Muslime überproportional die letztgenannte Haltung zu Staat einnehmen.
Als Begründung reicht nicht aus, der deutschen Gesellschaft Rassismus zu unterstellen und eine bewusste Benachteiligung muslimischer Migranten. Man muss unvoreingenommen untersuchen dürfen, ob nicht der Islam und die westliche Demokratie möglicherweiser inkompatibel sind.
Der Herr Gabriel scheint sich der Realität genauso zu verschließen wie die anderen Politiker der etablierten Parteien. Das zeigt, dass das politische Establishment bereits das eigenen Land aufgegeben hat und nur noch den persönlichen Vorteil sucht. Wir werden viele Sarrazins und neue Parteien brauchen, die Deutschland wieder reparieren und erneuern.
in obigem Zeitartikel steht nun wirklich nichts Schreckliches , dass ein Parteiausschlussverfahren rechtfertigte.
Probleme zu erkennen , na ja , die kennt eigentlich jeder , Lösungen vorzuschlagen ist ein sehr heikler Job, da ist das Zukleistern mit Hilfsgeldern bislang politsch unbedenklich gewesen ist und wird es vermutlich auch weiterhin sein .
....Da war eigentlich nichts, dass eine so krasse Reaktion rechtfertigt. Fragt man sich, was hinter den Begebenheiten inklusive des Artikels tatsächlich steckt.
....Da war eigentlich nichts, dass eine so krasse Reaktion rechtfertigt. Fragt man sich, was hinter den Begebenheiten inklusive des Artikels tatsächlich steckt.
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