Nierentransplantation Ehepaar Steinmeier nach OP wohlauf

Die Nierentransplantation von SPD-Fraktionschef Steinmeier und seiner Frau ist gut verlaufen. Beide machen nach Angaben der Ärzte zufriedenstellende Fortschritte.

Der damalige SPD-Kanzlerkandidat und heutige Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender am Tag der Bundestagswahl 2009 in Berlin

Der damalige SPD-Kanzlerkandidat und heutige Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender am Tag der Bundestagswahl 2009 in Berlin

Dem 54-jährigen Politiker war zunächst eine gesunde Niere entnommen worden. Anschließend wurde das Organ bei dem mehrstündigen Eingriff seiner schwer erkrankten 48-jährigen Frau eingepflanzt. Ob die Niere vom Körper angenommen wird, wird sich erst in einigen Wochen endgültig zeigen.

Steinmeier hatte am Montag angekündigt, er werde sich wegen der Nierenspende für einige Wochen aus der Politik zurückziehen. Seine Frau leide unter einer fortgeschrittenen Nierenerkrankung; ihr Gesundheitszustand habe sich in den vergangenen Wochen akut zugespitzt. Steinmeier stellte seine Rückkehr in die Politik für Oktober in Aussicht. 

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Nach Angaben von medizinischen Fachleuten kann der Spender einer Lebendniere nach etwa sieben bis zehn Tagen die Klinik verlassen. Er ist vier Wochen bis drei Monate arbeitsunfähig. Eine Organempfängerin wie Steinmeiers Frau muss danach noch etwa zwei Wochen im Transplantationszentrum bleiben. Anschließend wird sie in eine Nachsorgeklinik verlegt.

 
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    • Quelle dpa
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    • Schlagworte Frank Walter Steinmeier | Bundestagswahl | Körper | Berlin
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