Laufzeitverlängerung Atomindustrie kommt billiger weg als geplant
Die Energiekonzerne können aus dem Atomkompromiss Steuervorteile schöpfen: Die Brennelementesteuer kostet sie deshalb erheblich weniger als geplant.
Die Energiewirtschaft muss einem Pressebericht zufolge zum Sparpaket der Bundesregierung wesentlich weniger beitragen als geplant. Bei dem Atomgipfel unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich die Koalition darauf verständigt, die Brennelementesteuer um ein Drittel zu kürzen, berichtet die Berliner Zeitung . Statt mit 2,3 Milliarden Euro pro Jahr könne Finanzminister Wolfgang Schäuble nur mit 1,5 Milliarden Euro rechnen.
Grund für diese Verringerung ist dem Bericht zufolge, dass die Stromkonzerne die Steuerzahlungen beim Finanzamt als Betriebskosten absetzen können, wodurch die Nettoeinnahmen für den Staat geringer ausfielen. Eigentlich habe die Regierung diesen Effekt durch einen entsprechend höheren Tarif der Brennelementesteuer ausgleichen wollen. Diese Absicht gebe sie jetzt auf und habe den Satz reduziert, sodass weniger in die Bundeskasse fließe. Der bisherige Gesetzentwurf sah eine Abgabe in Höhe von 220 Euro pro eingesetztem Gramm Uran vor. Nun sollen es lediglich 145 Euro sein.
Wie es in dem Bericht der Berliner Zeitung weiter heißt, konnte sich Schäuble auch mit seinem Wunsch nach einer dauerhaften Einnahme nicht gegen die Atomlobby durchsetzen. In den abschließenden Koalitionsverhandlungen am Sonntagnachmittag habe er eine Befristung der Steuer akzeptieren müssen.
Das Bundesfinanzministerium dementierte den Bericht. Die Zahl von 1,5 Milliarden Euro sei "sachlich falsch", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums ZEIT ONLINE. Zwar sei es grundsätzlich richtig, dass durch die steuerliche Absetzbarkeit die Mehreinnahmen aus der Steuer etwas geringer ausfallen werden. In Berlin war von rund 200 Millionen Euro jährlich die Rede. Der Konsolidierungskurs sei durch den Atomkompromiss jedoch nicht gefährdet, da das Aufkommen aus der Steuer "vorsichtig berechnet" sei. "Das Aufkommen wird 2,3 Millionen Euro sein. Das ist völlig unstreitig", sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble dem ZDF.
Das Laufzeitplus führe zu Zusatzgewinnen der Stromkonzerne, die über die Körperschaftsteuer Bund und Ländern zugute komme, sagte der Minister. Im Ergebnis würden sich beide Effekte aufheben. Dies werde sich in der Steuerschätzung niederschlagen. "Und deswegen ist die Berechnung, dass wir 2,3 Milliarden aus der Brennelementesteuer als Aufkommen haben, schon eine seriöse", sagte Schäuble.
Nach dem Beschluss von Union und FDP sollen die deutschen Atomkraftwerke durchschnittlich zwölf Jahre länger betrieben werden . Bis 1980 gebaute AKW sollen acht Jahre länger laufen, neuere AKW 14 Jahre. Im Gegenzug sollen die Energiekonzerne neben der bereits beschlossenen Brennelementesteuer in den kommenden Jahren insgesamt rund 15 Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien zahlen.
Durch diese Regelung erwarten die Stadtwerke massive Einbußen und fordern deshalb Entschädigungen. Der Kompromiss werde die städtischen Versorger mit 4,5 Milliarden Euro belasten, sagte der Vorsitzende der Stadtwerkevereinigung 8KU, Albert Filbert. "Unsere Investitionen in Kraftwerke sind im Glauben auf politische Verlässlichkeit geschehen", sagte er. Die Auslastung des Kraftwerksparks der städtischen Unternehmen sinke durch die längeren Laufzeiten deutlich. "Die Entscheidung entzieht auch allen zukünftigen Investitionen in Kraftwerke die Grundlage." Bis 2030 sei so viel Erzeugungskapazität vorhanden, dass es keine neuen Bauvorhaben geben werde. "Der Wettbewerb ist damit quasi tot."
Wie Filbert forderte auch der Deutsche Städtetag Ausgleichszahlungen für die kommunalen Versorger. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke dürften die Investitionen in umweltfreundliche Energieerzeugung nicht gefährden, sagte Städtetags-Präsidentin Petra Roth. Deshalb bräuchten die Stadtwerke eine Kompensation.
Auch die CDU-Mittelstandsunion kritisierte den Kompromiss als unzureichend. Ihr Vorsitzender Josef Schlarmann forderte, Atomkraftwerke zeitlos unbefristet weiterlaufen zu lassen. "Damit hätte man alle energiepolitischen Ziele, nämlich CO2-Reduktion, Versorgungssicherheit und günstige Strompreise, erreicht."
Der Reaktor-Experte Michael Sailer warnte derweil davor, dass die Laufzeitverlängerung das Störfallrisiko für die Atomkraftwerke erhöhen werde. Nachrüstungen könnten die älteren der 17 Reaktoren nicht auf den Sicherheitsstand der neueren Anlagen bringen, sagte der Geschäftsführer des Öko-Instituts.
Als "weltweit einzigartig" lobte dagegen Bundesumweltminister Norbert Röttgen das Energiekonzept der Regierung, deren Bestandteil die Laufzeitverlängerung ist. In den ARD- Tagesthemen kündigte er an, sich nun um die Frage zu kümmern, wie der Atommüll entsorgt werden soll .
Anders als seine Vorgänger wolle er die Entsorgungsfrage "nicht einfach unseren Kindern ungelöst vor die Füße schütten", sagte Röttgen. Dazu habe er die Erkundung im möglichen Atommüllendlager Gorleben wiederaufnehmen lassen. In dem dortigen Salzstock soll ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll entstehen, die Entscheidung darüber wird aber erst in etlichen Jahren fallen. Auch Röttgen sagte, der Ausgang der Erkundung sei weiter offen.
Auf die Frage nach zusätzlichem Atommüll durch längere Laufzeiten sagte Röttgen, dass die Masse des zu entsorgenden Mülls nicht vom Weiterbetrieb der Atommeiler komme, sondern durch den Rückbau stillgelegter Kraftwerke. "Vom Volumen her ist das nicht das Problem." Dem widersprach die Umweltorganisation Greenpeace: Deren Atomexperte Tobias Münchmeyer nannte die Entscheidung der Koalition pro Laufzeitverlängerung "unverantwortlich" , da dadurch Tausende Tonnen an zusätzlichem Atommüll anfallen würden.
- Datum 07.09.2010 - 12:32 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 74
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...was es mit der Einspeisegarantie auf sich hat? Rötgen sagt, dass die Kommunen die in erneuerbare Energien investiert haben irgendeine jahrelange garantie auf einspeisung haben um keine nachteile befürchten zu müssen. wie wasserdicht ist das argument?
....sind sie sicher für bestehende Anlagen. Neue Anlagen unterliegen auf die Betriebszeit den jeweils geltenden Subventionsförderbedingungen. Soweit die Rechtssicherheit also gewährleistet wäre, würden die Kommunen oder andere Investoren in alternative Energien also keine Nachteile auf Altinvestitionen erleiden. Dass allerdings die Rechtssicherheit instabil ist, zeigte sich, als der Ausstieg aus der Atomenergie durchgesetzt wurde.
...sondern darum, dass die erneuerbaren Energie Kraftwerke der kommunen ihren Strom nicht ins Stromnetz einspeisen können weil dieses bereits durch den billigeren Atomstrom überfüllt ist. das Problem gibt es ja heute schon und laut den Aussagen der Kommunen würde sich dieser Effekt verstärken anstatt dass er durch den kommenden atomausstieg verbessern würde.
Über die Subventionen rede ich nicht. Würde dem aber widersprechen. Die plaungssicherheit war durch den atomausstieg gegeben. Er wurde damals MIT DER INDUSTRIE, also mit denen die jetzt mehr Laufzeiten und dadurch mehr Geld rausschlagen wollen, ausgehandelt.
Die Einspeisegarantie bezieht sich auf alle Anlagen, die dem EEG unterliegen. Erneuerbare Energie haben laut EEG Vorrang, müssen also immer ins Netz eingespeist werden dürfen (ist in realiter auch nicht so, Windparks gehen bei Überangebot häufig vom Netz - AKWs und Kohlekraftwerken können das ja nicht - werden aber wenigstens entschädigt).
Die EEG-Vergütung sichert über einen Zeitraum von 20 Jahren mit jährlicher Degression die pro kWh erhaltenen Erlöse.
Die Kritik vieler Stadtwerke wegen erodierter Investitionssicherheit bezieht sich dagegen auf v. a. Gaskraftwerke, in Verbindung mit Nahewärmenetzen häufig auch sog. Heizkraftwerk. Der von diesen Kraftwerken produzierte Strom - den wir gleichwohl für die Energiewende brauchen, müssen u. a. diese schnell anfahrbaren Kraftwerke doch die fluktuierende EE-Einspeisung ausgleichen - unterliegen nun eben nicht dem EEG. Die kommen nun an der Strombörse nicht in den Maße zum Zuge, wie das bei Fortbestand des Atomausstiegs gewesen wäre. Stadtwerke und damit Kommunen verlieren u. U. also massiv Geld.
Die Antwort kommt ein bisschen spät, hilft aber hoffentlich trotzdem weiter.
....sind sie sicher für bestehende Anlagen. Neue Anlagen unterliegen auf die Betriebszeit den jeweils geltenden Subventionsförderbedingungen. Soweit die Rechtssicherheit also gewährleistet wäre, würden die Kommunen oder andere Investoren in alternative Energien also keine Nachteile auf Altinvestitionen erleiden. Dass allerdings die Rechtssicherheit instabil ist, zeigte sich, als der Ausstieg aus der Atomenergie durchgesetzt wurde.
...sondern darum, dass die erneuerbaren Energie Kraftwerke der kommunen ihren Strom nicht ins Stromnetz einspeisen können weil dieses bereits durch den billigeren Atomstrom überfüllt ist. das Problem gibt es ja heute schon und laut den Aussagen der Kommunen würde sich dieser Effekt verstärken anstatt dass er durch den kommenden atomausstieg verbessern würde.
Über die Subventionen rede ich nicht. Würde dem aber widersprechen. Die plaungssicherheit war durch den atomausstieg gegeben. Er wurde damals MIT DER INDUSTRIE, also mit denen die jetzt mehr Laufzeiten und dadurch mehr Geld rausschlagen wollen, ausgehandelt.
Die Einspeisegarantie bezieht sich auf alle Anlagen, die dem EEG unterliegen. Erneuerbare Energie haben laut EEG Vorrang, müssen also immer ins Netz eingespeist werden dürfen (ist in realiter auch nicht so, Windparks gehen bei Überangebot häufig vom Netz - AKWs und Kohlekraftwerken können das ja nicht - werden aber wenigstens entschädigt).
Die EEG-Vergütung sichert über einen Zeitraum von 20 Jahren mit jährlicher Degression die pro kWh erhaltenen Erlöse.
Die Kritik vieler Stadtwerke wegen erodierter Investitionssicherheit bezieht sich dagegen auf v. a. Gaskraftwerke, in Verbindung mit Nahewärmenetzen häufig auch sog. Heizkraftwerk. Der von diesen Kraftwerken produzierte Strom - den wir gleichwohl für die Energiewende brauchen, müssen u. a. diese schnell anfahrbaren Kraftwerke doch die fluktuierende EE-Einspeisung ausgleichen - unterliegen nun eben nicht dem EEG. Die kommen nun an der Strombörse nicht in den Maße zum Zuge, wie das bei Fortbestand des Atomausstiegs gewesen wäre. Stadtwerke und damit Kommunen verlieren u. U. also massiv Geld.
Die Antwort kommt ein bisschen spät, hilft aber hoffentlich trotzdem weiter.
Das Bergwerk Asse, dass Angela Merkel als Atomlager genehmigt hat, ist wegen Schlamperei im Betrieb ein Sanierungsfall. Nicht mal die Sanierung der Asse hat man am Sonntag gebacken bekommen. Eine nach Atomrecht zwingende Voraussetzung für den Betrieb der Grossverseucheranlagen, die Endlagerung, ist immer noch noch in Sicht. Wie in der sozialistischen DDR, die sie nachzuahmen versucht (auch mit dem Versuch, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen) betreibt Merkel mit der Gesundheit der Menschen Raubbau.
Erneut macht Merkel massive Umverteilungspolitik gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Der Umbau der Energieversorgung wird durch die Dreckstechnologie von Merkel massiv verhindert, wie die Aussagen der Kommunen erneut belegen.
Merkel wird noch im Herbst über diese Politik gegen die Bevölkerung, mit der sie Honecker nachahmt, scheitern. Demonstration um Demonstration wird sie aus dem Amt treiben. Die Bevölkerung der BRD will diese bruatel Umverteilung zugunsten der Buddies von Merkel nicht. Der Sozialismus und die Wandlitzer Ausbeutungsbande sind gescheitert. Das Land braucht einen schnellen Umbau zu alternativen Energie, nicht neuen und zusätzlichen Merkelschen Atomdreck, der schon in der Asse unbeherrschbar war.
Die Straße wird Merkel vertrieben. Selbst das hätte sie am Zusammenbruch ihrer geliebten DDR lernen können.
Bitte bemühen Sie sich um einen weniger aggressiven Ton. Danke, die Redaktion/vv
ein sehr treffender Kommentar - de hätte ich besser kaum schreiben können - weiter so ! ! !
Redaktion : Ich finde ein Vorgehen gegen das Volk durchaus aggressiver als den Ton von jan.dark - aber zum Glück kann sich da jeder selst seine Gedanken dazu machen . . .
ein sehr treffender Kommentar - de hätte ich besser kaum schreiben können - weiter so ! ! !
Redaktion : Ich finde ein Vorgehen gegen das Volk durchaus aggressiver als den Ton von jan.dark - aber zum Glück kann sich da jeder selst seine Gedanken dazu machen . . .
http://www.campact.de/ato...
Bitte verwenden Sie Links als Ergänzung zu Ihren eigenen Argumenten. Danke. Die Redaktion/sh
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aggressive, destruktive und am Ende menschenverachtende Politik der Wespen-Koalition.
Man kann nur hoffen, dass dieser Spuk nach der BW-Wahl, aber spätestens im Herbst 2013 nach der Bundestagswahl vorbei ist.
An alle Lobbyisten: Richtet Euch darauf ein, dass alle diese Energiebeschlüsse im Gegensatz zum Atommüll nur ein Halbwertszeit von 2 Jahren haben!
Die Behälter mit dem strahlenden Atommüll lagern nicht im Salzstock, wie es in der Bildunterschrift steht, sondern in einer grünen Halle an der Oberfläche: www.zeit.de/2003/48/Gorleben
Anhand dises Artikels wird wieder einmal ersichtlich, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung kolossal versagt. Erst diese unsägliche Mehrwertsteuersenkung für Bankiers, und jetzt das Desaster mit der Energiepolitik. Anstelle die unnötig subventionierten alten Meiler endlich (wie bereits GESETZLICH festgelegt!) endlich vom Netz zu nehmen, lässt man die teilweise weit über 30 Jahre alten Meiler noch etliche Jahre weiterlaufen und stärkt so die Marktmacht der 4 Großanbieter und erstickt sowohl Neuinvestitionen als auch aufkeimenden Wettbewerb auf dem Energiemarkt im Keim. Das hat NICHTS mit nachhaltiger Politik zu tun, da es sowohl dem Volk, als auch der Industrie und lokalen Anbietern massiv schaden wird. Außerdem ist die Endlagerungsproblematik alles andere als gelöst, und für den Transport und die Lagerung latzen eh die Steuerzahler.
Das Bestechungsgeschenk der 2,8 MRD haben die Juristen von EnBW und EON gleich auf 6 Jahre begrenzen lassen, während der volkswirtschaftliche Aufwand ungleich höher sein wird, von der Skepsis von mehr als 2/3 der Bevölkerung und namhafter Forschungseinrichtungen mal komplett abgesehen.
Wie kann man so Politik machen? Ich hoffe, dass der Bundesrat dieses unsinnige Gesetz zum Teufel jagen wird, und der Wähler die Gurkentruppe von Merkel gleich mit.
"Ich hoffe, dass der Bundesrat dieses unsinnige Gesetz zum Teufel jagen wird, "
Wird er. Die Regierung weiß selber, dass das nicht durchsetzbar ist. Darum geht es aber auch garnicht. Es geht darum den großspendern der Parteien honig ums maul zu schmieren. Es geht darum zu zeigen: Schaut her Eon und Co. wir haben alels getan, was ihr von uns wolltet.
Dass der Bundesrat das kippt kalkulieren die mit ein. Die wissen dass es wahnsinn ist, was die da entschieden haben.
"Ich hoffe, dass der Bundesrat dieses unsinnige Gesetz zum Teufel jagen wird, "
Wird er. Die Regierung weiß selber, dass das nicht durchsetzbar ist. Darum geht es aber auch garnicht. Es geht darum den großspendern der Parteien honig ums maul zu schmieren. Es geht darum zu zeigen: Schaut her Eon und Co. wir haben alels getan, was ihr von uns wolltet.
Dass der Bundesrat das kippt kalkulieren die mit ein. Die wissen dass es wahnsinn ist, was die da entschieden haben.
Herr Brüderle hat vollmunndig stabile Strompreise versprochen (es war wohl eher ein Versprecher als ein Versprechen), schon haben die Stromkonzerne höhere Preise angekündigt wegen der zu zahlenden Abgaben - d.h. die Verbraucher zahlen im Endeffekt die Brennelementesteuer !!
Die ohnehin klammen Kommunen klagen jetzt, daß sie eigentlich veräppelt wurden, da sie im Vetrauen auf politische Entscheidungen Investitionen in dezentrale Energieerzeugung getätigt haben, die sich jetzt nicht rentieren.
Dafür schossen die Aktienkurse der Atomindustrie in die Höhe. Politik zum Wohle des Volkes wird schon lange nicht mehr gemacht. Dafür werden in vorauseilendem Gehorsam die Interessen der Lobbyisten in nie gesehener Dreistigkeit umgesetzt.
Ein Zitat aus dem Titanic-Magazin
Was bringt die längere Laufzeit der Wissenschaft?
Die Wissenschaft kann längere Laufzeiten sehr gut gebrauchen. Die Erforschung der Jugendleukämie steckt noch in den Kinderschuhen und kann nun dank der Unterstützung der Kernkraftwerksbetreiber weiter vorangetrieben werden.
Wird der Strom durch längere Laufzeiten billiger?
Das wäre ja noch schöner! Und wer bezahlt dann die Lobby- und PR-Arbeit, die nötig war, um die Verlängerung durchzudrücken?
Welche Sicherheitsauflagen müssen die AKW-Betreiber befolgen?
Alle Meiler müssen einen absichtlich herbeigeführten Windows 7-Absturz aushalten. Bei einem GAU muß schnellstmöglich die Bevölkerung informiert werden, z.B. durch helle Licht- und weithin sichtbare Rauchsignale.
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