Energiepolitik Schäuble nennt Verhandlungen mit Atomkonzernen abgeschlossen
Die zuständigen Bundesminister haben den Beschluss des Kabinetts über längere AKW-Laufzeiten verteidigt. Die Entscheidung werde die Stromversorgung verlässlicher machen.
Die Bundesregierung hat die Verhandlungen mit den Stromkonzernen über den Atomvertrag abgeschlossen. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, der Vertrag über die Zahlungen der Konzerne werde noch an diesem Dienstag paraphiert. Endgültig unterschrieben soll die Vereinbarung aber erst werden, wenn das Gesetz in Kraft tritt.
Die Betreiber der 17 deutschen Kernkraftwerke E.on, RWE, EnBW und Vattenfall haben sich mehrere Schutzklauseln für den Fall zusichern lassen, dass künftige Regierungen die schwarz-gelben Atombeschlüsse für längere Laufzeiten von bis zu 14 Jahren verändern. Dann zahlen sie weniger Geld in den staatlichen Ökofonds ein.
Schäuble sagte, die neue Kernbrennstoffsteuer werde zwischen 2011 und 2016 jährlich 2,3 Milliarden Euro in den Bundeshaushalt spülen. Daneben leisteten die Konzerne freiwillige Zahlungen für den neuen Energie- und Klimaschutzfonds. Das Atompaket stehe auf einem soliden finanziellen Fundament.
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) verteidigte das umstrittene Energiekonzept. "Das ist ein Meilenstein in der Wirtschaftsgeschichte unseres Landes." Noch nie habe es im Energie- und Umweltbereich so anspruchsvolle Ziele und Maßnahmen gegeben.
Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) betonte, die längeren Atomlaufzeiten würden dazu beitragen, dass Strom verlässlich und bezahlbar bleibe. Jetzt müsse der Ausbau der Stromnetze vorangetrieben werden. "Die schönsten Windparks nutzen nichts, wenn der Strom nicht in Berlin ankommt."
Nach Angaben von Bauminister Peter Ramsauer (CSU) müssen Deutschlands Häuser fit für den Klimaschutz gemacht werden. Zwei Drittel der 18 Millionen Gebäude entsprächen nicht dem neuesten Stand. Ramsauer versuchte, die Sorgen vieler Hausbesitzer zu zerstreuen: "Es wird kein Zwang ausgeübt zur Gebäudesanierung, sondern wir wollen Sanieren erreichen durch finanzielle Anreize."
- Datum 28.09.2010 - 12:34 Uhr
- Quelle dpa
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Unter Welt online ist zu lesen, dass schwarz-gelb die Auffassung vertritt, dass die Zustimmung von Bundesrat für die Laufzeitverlängerung nicht nötig wär. Dagegen will die Opposition Verfassungsbeschwerde einreichen. Haha. Kann man sich ja vorstellen wie Vosskuhle und Kollegen entscheiden werden. Denn 2007 fand ein Treffen von Barroso und Schavan in Freiburg statt, wo Vosskuhle seit 1999 einen Lehrstuhl unterhält. 2008 wurde Vosskuhle von SPD und CDU dann einvernehmlich nach Karlsruhe berufen.
Offenbar hatten Barroso und Schavan sich 2007 davon überzeugen können, dass Vosskuhle die damals umstrittene neue EU-Verfassung absegnen und die Verfassungsbeschwerden von CSU und der Linken abweisen werde. Und so kams dann ja auch. Bezeichnenderweise zeigte sich der damals amtierende Ministerpräsident von Baden-Württemberg Oettinger über die Berufung von Vosskuhle ans Bundesverfassungsgericht hocherfreut.
So wie sich die Verhältnisse in Baden-Württemberg darstellen, käme es einem neuen Weltwunder gleich, wenn Vosskuhle dem Bundesrat die Entscheidung überliesse. Ich empfehle, gelegentlich unter google "Karlsruhe Bundesverfassungsgericht" einzugeben und die Bewertungen unter google maps zu lesen. Viel Spass.
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über Weihnachten sind abgeschlossen.
Weihnachten wird zunächst einmal auf Ostern vertagt!
Sollten Gänse bis dahin unangemessen behandelt werden, erhalten sie extra Futterrationen.
Sollte der Bauernhof den Besitzer wechseln, werden alle Gänse zu Ehrengänsen und erhalten ein zeitlich nicht befristetes Gnadenbrot.
Gute Besserung, Herr Schäuble!
Aber geben Sie jetzt endlich diesen Job ab! Und nehmen Sie Asmussen mit!
"der Umfaller des Jahres"!- Wo andere "ein Kreuz haben", hat der offensichtlich ein Gummiband!?
Schade eigentlich,- aus dem hätte ein guter Politiker werden können! Aber am Ende geht es wohl immer nur noch um die Rettung der eigenen (politischen) Haut!?
Eine schlimme Entwicklung in der politischen Landschaft Deutschlands, die jede Courage von Politikern vermissen läßt sich gegen den (unsinnigen) "mainstream" dieser schwarz/gelben Regierung Merkel zu stellen und noch für "schlechte politische Vorbilder" gut ist.
Was kann man von deutschen Politikern eigentlich noch erwarten?- Iregndwann werden uns als Bürger der Drage unsrerer Kinder und Enkelkinder stellen müssen: "Wie konnte das alles nur passieren, warum habt ihr das alles zugelassen und nichts dagegen getan?"- Ich habe Angst vor der Antwort...
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