Integrationsprogramm Lehrer? – Nein Danke

In Zukunft sollen verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund als Lehrer geworben werden. Doch deren Zurückhaltung hat Gründe.

Die Forderung ist einleuchtend und gut begründet: In Zukunft müssten deutlich mehr Menschen mit Migrationshintergrund für den Lehrerberuf geworben werden, heißt es im bundesweiten Integrationsprogramm, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde.

Pädagogisches Personal und Lehrkräfte mit Migrationshintergrund spielten eine wichtige Rolle bei der interkulturellen Öffnung von Bildungseinrichtungen, der Zusammenarbeit mit zugewanderten Eltern und der Förderung von Mehrsprachigkeit, heißt es dort weiter. Des Weiteren seien Erzieher und Lehrer mit Migrationshintergrund wichtige Rollenvorbilder für Kinder mit ausländischen Wurzeln.

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Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass diese Einsicht alles andere als neu ist. Sie ist längst Konsens zwischen Fachleuten, Kultusministerkonferenz und Migrantenorganisationen. Gleichwohl ist die gegenwärtige Situation tatsächlich mehr als unbefriedigend.

Von den 667.000 Lehrern an allgemeinbildenden Schulen hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2008 nur knapp fünf Prozent einen Migrationshintergrund. Dies waren 31.000 Lehrer. Im Vergleich dazu lag der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung bei 19 Prozent.

Und Besserung ist nicht in Sicht. Denn derzeit entscheiden sich nach Angaben des Bundesbildungsministeriums nur sechs Prozent aller Studenten mit Migrationshintergrund für ein Lehramtsstudium. Bei den Deutschen seien es doppelt so viele.

Die Gründe dafür sind vielfältig. In der Vergangenheit habe vor allem die Tatsache, dass Lehrer fast immer Beamte waren, verhindert, dass der Migrantenanteil in diesem Beruf hätte gesteigert werden können, sagt Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sei dieser Beruf deswegen verschlossen gewesen.

Das Problem heute sei dagegen eher, dass der Lehrerberuf unter den jungen Abiturienten mit Migrationshintergrund kein besonders hohes Ansehen habe. "Wer es in Deutschland trotz Migrationshintergrund bis zum Abitur geschafft hat, hat einen steinigen Weg hinter sich", sagt Demmer. Diese Gruppe habe das Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben. Sie strebe bewusst einen Beruf mit hohem Sozialprestige und gutem Einkommen an.

Eine gezielte Werbung um Lehramtsstudenten mit ausländischem Hintergrund hält Demmer zwar für sinnvoll. "Viele Menschen warten auf das Signal, dass man sie braucht", sagt sie. Wie wirkungsvoll das sei, lasse sich aber bisher noch nicht beurteilen. Schließlich gebe es in den Ländern erst sehr "zaghafte Ansätze" in dieser Hinsicht. Zudem würden entsprechende Versuche nur unzureichend evaluiert.

Wenn es stimmt, dass junge, gut ausgebildete Migranten nicht Lehrer werden wollen, weil dieser Beruf ihnen nicht attraktiv genug erscheint, dürfte gezielte Werbung allerdings kaum reichen. Dann wird nur eine allgemeine Aufwertung des Berufs das Problem lösen können. Angesichts des zu erwartenden Lehrermangels – in den kommenden zehn Jahren fehlen rund 80.000 Lehrer – ist die ohnehin dringend geboten.

Eine andere Möglichkeit, den Migrantenanteil unter den Lehrern zu steigern, bestünde darin, die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse voranzutreiben. Jeder zweite beschäftigte Einwanderer mit Berufsabschluss arbeitet nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums derzeit unter seiner Qualifikation. Darunter auch mancher Lehrer und manche Lehrerin, die in Deutschland ihr Geld mit Putzen verdienen müssen.
 

 
Leser-Kommentare
    • Yroc
    • 08.09.2010 um 18:42 Uhr

    Hier in NRW ist dieser Lehrermangel schon seit Jahren vorhanden. Ich kenne eine Schule, wo man in der 12. Klasse Montags 4 Freistunden hat. Einfach weil die Lehrer fehlen.
    Oder kleinere Schulen, an denen schon 7 Fachlehrer fehlen, die man so schnell auch nicht finden wird.

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    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:53 Uhr

    ... "Stellen" die Rüttgers geschaffen haben will, ohne sie besetzt zu haben. Zum Leidwesen der Kindern.

    An der Schule meiner Schwester ganz konkret: Sie meldet sich vom Religionsunterricht ab, weil sie agnostisch ist und ihr diese Form des Glaubensunterricht missfällt. Ihr gutes Recht. Und was bietet die Schule als Alterantive an? Ethik? philosophie? Nein. Die Alterantive zu Religion ist an dieser Schule, bei der SChulleiterin sitzen und willkürliche aufgaben lösen, zusammen mit Leuten die Strafaufgaben machen.

    Soetwas können wir us nicht leisten wenn wir uns ernst nehmen wollen. Die Kinder verdienen nicht nur gute Bildung sondern haben auch ein Recht darauf.

    Ich denke aber, dass die neue NRW-Regierung da die nötigen Weichen stellen wird, auch wenn ich noch skepütisch bin ob sie sich wirklich trauen.

    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:53 Uhr

    ... "Stellen" die Rüttgers geschaffen haben will, ohne sie besetzt zu haben. Zum Leidwesen der Kindern.

    An der Schule meiner Schwester ganz konkret: Sie meldet sich vom Religionsunterricht ab, weil sie agnostisch ist und ihr diese Form des Glaubensunterricht missfällt. Ihr gutes Recht. Und was bietet die Schule als Alterantive an? Ethik? philosophie? Nein. Die Alterantive zu Religion ist an dieser Schule, bei der SChulleiterin sitzen und willkürliche aufgaben lösen, zusammen mit Leuten die Strafaufgaben machen.

    Soetwas können wir us nicht leisten wenn wir uns ernst nehmen wollen. Die Kinder verdienen nicht nur gute Bildung sondern haben auch ein Recht darauf.

    Ich denke aber, dass die neue NRW-Regierung da die nötigen Weichen stellen wird, auch wenn ich noch skepütisch bin ob sie sich wirklich trauen.

  1. 2. [...]

    Entfernt. /Die Redaktion pt.

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    ist ganz offensichtlich Programm.

    ist ganz offensichtlich Programm.

    • Ron777
    • 08.09.2010 um 18:50 Uhr

    Unterlassen Sie diffamierende Kommentare. Die Redaktion / mh

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    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:58 Uhr

    ...hören sie doch auf damit. Es sit ermüdend. Wir haben ja verstanden dass eine schweigende Merhheit inD eutschland meint, Muslime sind das Böse und gehören wahlweise stärker Sanktioniert oder einfach ausgewiesen. Ich hab keine Lust mehr auf diese Heiße Luft. Wann beginnen die Antigutmenschen mal nachzudenken? Wenn eine mehrheit der Muslime weniger gebildet sit, dann kann und darf man, wenn man den menschen und seine Individualität ernst nimmmt, nicht daraus scließen, dass muslime von "natur aus" oder einfach per se dümmer ist. Es ist, wie der innenminister richtig sagt, ein Unterschichten problem und kein Religions-, oder Kulturproblem. Die Religion kann das zwar verstä-rken aber nur bedingt.

    Ja, in der Tat, Lehrkräfte aus dem Ausland entsprechen nicht "deutschen" Standards - was vielleicht ja auch die großen Unterschiede in der Bildung der Schulabgänger erklärt (s. Pisa-Studie - ätsch, reingefallen!).
    Wenn sie aber von "unseren" Standards schreiben, dann definieren sie doch mal, was denn "unsere" Standards sind - ihre und meine?
    Ich wurde übrigens zu 80% von Lehrern mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit ausgebildet. Bin nun Ingenieur, technischer Leiter, habe Personalverantwortung für ein hochkarätiges team - kurz, ich würde mal behaupten, aus mir ist etwas geworden. Und das trotz der Ausbildung durch nichtdeutsche Lehrer.
    Tja, 5 Sprachen in Wort & Schrift sind das Ergebnis, Kenntnis der unterschiedlichsten Kulturen, beste Kontakte quer durch Europa.
    Also, was ist denn nun mit "den ausländischen Lehrern"??
    Oder ist ihnen da nur eine peinliche Verallgemeinerung unterlaufen?

    • fizmat
    • 08.09.2010 um 19:45 Uhr

    Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann sind doch
    hier Lehrer gemeint, die im deutschen Bildungssystem ausgebildet
    werden, die entsprechen doch dann den deutschen Standards.
    "Importierte" ausländische Lehrer werden daraufhin überprüft,
    ob ihre Leistungen den deutschen Standards entsprechen, und
    ich kenne qualifizierte Leute, bei denen die Anerkennung ihrer osteuropäischen Lehramtsprüfungen sehr restriktiv gehandhabt wurde.

    ziemlich überzeugt zu sein. Höchst wahrscheinlich waren Sie auch noch nie in einem anderen Land und haben sich mit den Lehrern und Schulsystem in anderen Ländern beschäftigt. Ich weiss, dass ich nichts weiss, sagte Sokrates nach dem er sehr weit gekommen war. Die Hoffnung sollte man nicht aufgeben, vielleicht trift sie auch irgendwann man die Erleuchtung.

    Bitte verzichten Sie auf indirekte Provokationen. Die Redaktion/is

    Lieber Ron, jetzt halt mal schön die Luft an!!
    Du willst wissen, was für ein steiniger Weg dahinter steckt?!
    Ich habe meine Kindheit im Asylantenheim verbracht. 12 Jahre lang. Mein älterer Bruder war der 1te jemals ausm "Lager" der es auf ein Gymnasium geschafft hatte. Ich folgte ihm. Mit viel Fleiß und Disziplin.
    Das "Tollste" an unserer Kindheit war aber dass wir ständig auf gepackten Koffern saßen. Ständig wollten sie uns weg haben. Uns. Die sich soweit integriert haben wie man es doch nur verlangen konnte von Leuten in unserer Lage. Wieso will man eine Familie in ihre Heimat schicken, wenn man sieht wie sich die Kinder hier blendend einleben?
    Wir/ich hab/en nichts geschenkt bekommen damals! Im Gegenteil, uns wurden alle nur erdenklich möglichen Steine in den Weg gelegt, die man jemanden in den Weg legen kann!
    Deswegen spricht der Artikel mir perfekt aus der Seele.
    "Diese Gruppe habe das Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben. Sie strebe bewusst einen Beruf mit hohem Sozialprestige und gutem Einkommen an."
    Und ja, jetzt bin ich bin WIRKLICH stolz auf mich. Ich hab es als muslimisches Migrantenkind ausm Lager zum Abi geschafft.
    Und wieso ich den "Traumjob Lehrer" nicht machen will? Naja... 1. war das nie so mein Ding und 2. liest du ja oben schon raus... möchte was mit Noch mehr Prestige.

    Ich hoffe du wirst dafür Verständnis haben.
    [detaillierte Version siehe Privatnachricht]

    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:58 Uhr

    ...hören sie doch auf damit. Es sit ermüdend. Wir haben ja verstanden dass eine schweigende Merhheit inD eutschland meint, Muslime sind das Böse und gehören wahlweise stärker Sanktioniert oder einfach ausgewiesen. Ich hab keine Lust mehr auf diese Heiße Luft. Wann beginnen die Antigutmenschen mal nachzudenken? Wenn eine mehrheit der Muslime weniger gebildet sit, dann kann und darf man, wenn man den menschen und seine Individualität ernst nimmmt, nicht daraus scließen, dass muslime von "natur aus" oder einfach per se dümmer ist. Es ist, wie der innenminister richtig sagt, ein Unterschichten problem und kein Religions-, oder Kulturproblem. Die Religion kann das zwar verstä-rken aber nur bedingt.

    Ja, in der Tat, Lehrkräfte aus dem Ausland entsprechen nicht "deutschen" Standards - was vielleicht ja auch die großen Unterschiede in der Bildung der Schulabgänger erklärt (s. Pisa-Studie - ätsch, reingefallen!).
    Wenn sie aber von "unseren" Standards schreiben, dann definieren sie doch mal, was denn "unsere" Standards sind - ihre und meine?
    Ich wurde übrigens zu 80% von Lehrern mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit ausgebildet. Bin nun Ingenieur, technischer Leiter, habe Personalverantwortung für ein hochkarätiges team - kurz, ich würde mal behaupten, aus mir ist etwas geworden. Und das trotz der Ausbildung durch nichtdeutsche Lehrer.
    Tja, 5 Sprachen in Wort & Schrift sind das Ergebnis, Kenntnis der unterschiedlichsten Kulturen, beste Kontakte quer durch Europa.
    Also, was ist denn nun mit "den ausländischen Lehrern"??
    Oder ist ihnen da nur eine peinliche Verallgemeinerung unterlaufen?

    • fizmat
    • 08.09.2010 um 19:45 Uhr

    Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann sind doch
    hier Lehrer gemeint, die im deutschen Bildungssystem ausgebildet
    werden, die entsprechen doch dann den deutschen Standards.
    "Importierte" ausländische Lehrer werden daraufhin überprüft,
    ob ihre Leistungen den deutschen Standards entsprechen, und
    ich kenne qualifizierte Leute, bei denen die Anerkennung ihrer osteuropäischen Lehramtsprüfungen sehr restriktiv gehandhabt wurde.

    ziemlich überzeugt zu sein. Höchst wahrscheinlich waren Sie auch noch nie in einem anderen Land und haben sich mit den Lehrern und Schulsystem in anderen Ländern beschäftigt. Ich weiss, dass ich nichts weiss, sagte Sokrates nach dem er sehr weit gekommen war. Die Hoffnung sollte man nicht aufgeben, vielleicht trift sie auch irgendwann man die Erleuchtung.

    Bitte verzichten Sie auf indirekte Provokationen. Die Redaktion/is

    Lieber Ron, jetzt halt mal schön die Luft an!!
    Du willst wissen, was für ein steiniger Weg dahinter steckt?!
    Ich habe meine Kindheit im Asylantenheim verbracht. 12 Jahre lang. Mein älterer Bruder war der 1te jemals ausm "Lager" der es auf ein Gymnasium geschafft hatte. Ich folgte ihm. Mit viel Fleiß und Disziplin.
    Das "Tollste" an unserer Kindheit war aber dass wir ständig auf gepackten Koffern saßen. Ständig wollten sie uns weg haben. Uns. Die sich soweit integriert haben wie man es doch nur verlangen konnte von Leuten in unserer Lage. Wieso will man eine Familie in ihre Heimat schicken, wenn man sieht wie sich die Kinder hier blendend einleben?
    Wir/ich hab/en nichts geschenkt bekommen damals! Im Gegenteil, uns wurden alle nur erdenklich möglichen Steine in den Weg gelegt, die man jemanden in den Weg legen kann!
    Deswegen spricht der Artikel mir perfekt aus der Seele.
    "Diese Gruppe habe das Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben. Sie strebe bewusst einen Beruf mit hohem Sozialprestige und gutem Einkommen an."
    Und ja, jetzt bin ich bin WIRKLICH stolz auf mich. Ich hab es als muslimisches Migrantenkind ausm Lager zum Abi geschafft.
    Und wieso ich den "Traumjob Lehrer" nicht machen will? Naja... 1. war das nie so mein Ding und 2. liest du ja oben schon raus... möchte was mit Noch mehr Prestige.

    Ich hoffe du wirst dafür Verständnis haben.
    [detaillierte Version siehe Privatnachricht]

    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:53 Uhr

    ... "Stellen" die Rüttgers geschaffen haben will, ohne sie besetzt zu haben. Zum Leidwesen der Kindern.

    An der Schule meiner Schwester ganz konkret: Sie meldet sich vom Religionsunterricht ab, weil sie agnostisch ist und ihr diese Form des Glaubensunterricht missfällt. Ihr gutes Recht. Und was bietet die Schule als Alterantive an? Ethik? philosophie? Nein. Die Alterantive zu Religion ist an dieser Schule, bei der SChulleiterin sitzen und willkürliche aufgaben lösen, zusammen mit Leuten die Strafaufgaben machen.

    Soetwas können wir us nicht leisten wenn wir uns ernst nehmen wollen. Die Kinder verdienen nicht nur gute Bildung sondern haben auch ein Recht darauf.

    Ich denke aber, dass die neue NRW-Regierung da die nötigen Weichen stellen wird, auch wenn ich noch skepütisch bin ob sie sich wirklich trauen.

    • Buh
    • 08.09.2010 um 18:58 Uhr

    ...hören sie doch auf damit. Es sit ermüdend. Wir haben ja verstanden dass eine schweigende Merhheit inD eutschland meint, Muslime sind das Böse und gehören wahlweise stärker Sanktioniert oder einfach ausgewiesen. Ich hab keine Lust mehr auf diese Heiße Luft. Wann beginnen die Antigutmenschen mal nachzudenken? Wenn eine mehrheit der Muslime weniger gebildet sit, dann kann und darf man, wenn man den menschen und seine Individualität ernst nimmmt, nicht daraus scließen, dass muslime von "natur aus" oder einfach per se dümmer ist. Es ist, wie der innenminister richtig sagt, ein Unterschichten problem und kein Religions-, oder Kulturproblem. Die Religion kann das zwar verstä-rken aber nur bedingt.

    Antwort auf "[entfernt]"
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    • Tera
    • 09.09.2010 um 16:22 Uhr

    wenn sie nicht Nutzen für unsere Volkswirtschaft bringen, haben Ausläner hier nichts zu suchen. Da es sich um Deutschland handelt, mithin das Land der Deutschen (und nun auch Europäer).

    Und wenn sie überqualifiziert sind als Lehrer, gerne! Ich würde auch nicht Lehrer werden wollen. Aus meinem Jahrgang sind 3 Lehrer geworden und es waren die größten Deppen, einer hatte keinen Bock auf irgendwas, die andere wurde bei den Cops nicht genommen und dann halt... Ja, dann eben Lehrer.
    Wir sollten uns aber mal die grundlegendere Frage stellen: Wozu brauchen wir Migrations.-lehrer!? Okay, wenn sie besser sind als die bisherigen Schlaftabletten: ja.

    Aber sonst: Wer hier lebt, der hört gefälligst auf die Lehrer, die wir haben. Egal ob Christ oder weiblich oder nicht. Sonst stehen sie eh nicht "auf dem Boden der Grundrechte". Und damit Tschüssssssss....

    • Tera
    • 09.09.2010 um 16:22 Uhr

    wenn sie nicht Nutzen für unsere Volkswirtschaft bringen, haben Ausläner hier nichts zu suchen. Da es sich um Deutschland handelt, mithin das Land der Deutschen (und nun auch Europäer).

    Und wenn sie überqualifiziert sind als Lehrer, gerne! Ich würde auch nicht Lehrer werden wollen. Aus meinem Jahrgang sind 3 Lehrer geworden und es waren die größten Deppen, einer hatte keinen Bock auf irgendwas, die andere wurde bei den Cops nicht genommen und dann halt... Ja, dann eben Lehrer.
    Wir sollten uns aber mal die grundlegendere Frage stellen: Wozu brauchen wir Migrations.-lehrer!? Okay, wenn sie besser sind als die bisherigen Schlaftabletten: ja.

    Aber sonst: Wer hier lebt, der hört gefälligst auf die Lehrer, die wir haben. Egal ob Christ oder weiblich oder nicht. Sonst stehen sie eh nicht "auf dem Boden der Grundrechte". Und damit Tschüssssssss....

  2. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ew

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    Sie sagen es ja selbst, die Deutschen kriegen zu wenig Kinder, schaffen sich also SELBST ab, mit oder ohne Zuzug...

    • Vera30
    • 09.09.2010 um 0:25 Uhr

    Die Herangehensweise an das Problem ist in den Thesen von Herrn S. flach, fast 100 Jahre alt, eindimensional, und hilft Euch nicht weiter.

    Der Grund für "Integrationsverweigerung" ist -zumindest teilweise- der gleiche wie der Grund, warum Deutsche keine Kinder haben wollen.

    In deutschem Denksystem gibt es nämlich keinen Platz für Kinder, für Menschlichkeit, für etwas mehr als Karriere, Beruf und effektives "Funktionieren" für die Wirtschaft. Wer über geistige Bedürfnise der Menschen hier spricht, macht sich lächerlich. Kinder zu haben in Deutschland ist nicht modern, nicht "inn" und dazu noch gefährilch - man läuft sehr schnell Gefahr als "schlechte Eltern" aufzufallen, wenn man das Unmögliche (gute Erziehung trotz Zeitmangel und allgegenwertiger Dekadenz) nicht schafft. Und dann holt das Jugendamt das Kind sehr schnell ab.

    Warum sollen die Ausländer, die die geistigen Bedürfnise noch haben, sich mit so einem kahlem, unmöglichem, utopischem System, der auch Kinder- und Familienfeindlich ist und den Mensch nur als Instrument der Wirtschaft sieht, integrieren wollen???

    Würden die Deutschen etwas auf ihr Wachstumswahn und Wohlstand zugunsten der geistigen Werte verzichten, würden sie selbst mehr Kinder kriegen und auf der anderen Seite mehr Herzen der Ausländer gewinnen.

    als die beschworene Abschaffung Deutschlands. Alle Nationen sind jahrtausendelang im Wandel gewesen. Glaubt denn jemand ernsthaft, Deutsch (oder meinethalben Sanskrit) sprechende Menschen hätten diesen Landstrich schon seit 10.000 Jahren beherrscht? Oh, keineswegs. Alles ist im Wandel. Seien wir doch froh, daß wir die Chance haben zu beweisen, daß wir anders sind als unsere Großeltern. Daß wir der Welt beweisen können, daß wir mit Andersdenkenden, Anderssprechenden, Andersbetenden in Frieden in diesem Land leben können. Wenigstens ist das meine Hoffnung. Es ging in diesem Thread um Unterricht und Integration, wir sind wieder bei ausländerfeindlichen Parolen gelandet, Herr Ron77. Ich kenne die Vorurteile, wegen denen bei unseren türkischen (und sicher auch anderen) Mitbürgern eine Integrationsverdrossenheit entstanden ist. Und das ist auch folgerichtig. Wenn man in einem fremden Land lebt, bewahrt man seine Sprache und Kultur mit gesteigerter Liebe. Das kann nur verstehen, wer Migrationshintergrund hat.

    • Grommi
    • 09.09.2010 um 8:02 Uhr

    Was hat die Zahl der Bevölkerung (in Heimat stämmigen gerechnet) mit der Lebensqualität zu tun?

    • aram62
    • 09.09.2010 um 10:03 Uhr

    Manchmal frage ich mich, ob das so schrecklich wäre?

    zugrunde??

    Sie sagen es ja selbst, die Deutschen kriegen zu wenig Kinder, schaffen sich also SELBST ab, mit oder ohne Zuzug...

    • Vera30
    • 09.09.2010 um 0:25 Uhr

    Die Herangehensweise an das Problem ist in den Thesen von Herrn S. flach, fast 100 Jahre alt, eindimensional, und hilft Euch nicht weiter.

    Der Grund für "Integrationsverweigerung" ist -zumindest teilweise- der gleiche wie der Grund, warum Deutsche keine Kinder haben wollen.

    In deutschem Denksystem gibt es nämlich keinen Platz für Kinder, für Menschlichkeit, für etwas mehr als Karriere, Beruf und effektives "Funktionieren" für die Wirtschaft. Wer über geistige Bedürfnise der Menschen hier spricht, macht sich lächerlich. Kinder zu haben in Deutschland ist nicht modern, nicht "inn" und dazu noch gefährilch - man läuft sehr schnell Gefahr als "schlechte Eltern" aufzufallen, wenn man das Unmögliche (gute Erziehung trotz Zeitmangel und allgegenwertiger Dekadenz) nicht schafft. Und dann holt das Jugendamt das Kind sehr schnell ab.

    Warum sollen die Ausländer, die die geistigen Bedürfnise noch haben, sich mit so einem kahlem, unmöglichem, utopischem System, der auch Kinder- und Familienfeindlich ist und den Mensch nur als Instrument der Wirtschaft sieht, integrieren wollen???

    Würden die Deutschen etwas auf ihr Wachstumswahn und Wohlstand zugunsten der geistigen Werte verzichten, würden sie selbst mehr Kinder kriegen und auf der anderen Seite mehr Herzen der Ausländer gewinnen.

    als die beschworene Abschaffung Deutschlands. Alle Nationen sind jahrtausendelang im Wandel gewesen. Glaubt denn jemand ernsthaft, Deutsch (oder meinethalben Sanskrit) sprechende Menschen hätten diesen Landstrich schon seit 10.000 Jahren beherrscht? Oh, keineswegs. Alles ist im Wandel. Seien wir doch froh, daß wir die Chance haben zu beweisen, daß wir anders sind als unsere Großeltern. Daß wir der Welt beweisen können, daß wir mit Andersdenkenden, Anderssprechenden, Andersbetenden in Frieden in diesem Land leben können. Wenigstens ist das meine Hoffnung. Es ging in diesem Thread um Unterricht und Integration, wir sind wieder bei ausländerfeindlichen Parolen gelandet, Herr Ron77. Ich kenne die Vorurteile, wegen denen bei unseren türkischen (und sicher auch anderen) Mitbürgern eine Integrationsverdrossenheit entstanden ist. Und das ist auch folgerichtig. Wenn man in einem fremden Land lebt, bewahrt man seine Sprache und Kultur mit gesteigerter Liebe. Das kann nur verstehen, wer Migrationshintergrund hat.

    • Grommi
    • 09.09.2010 um 8:02 Uhr

    Was hat die Zahl der Bevölkerung (in Heimat stämmigen gerechnet) mit der Lebensqualität zu tun?

    • aram62
    • 09.09.2010 um 10:03 Uhr

    Manchmal frage ich mich, ob das so schrecklich wäre?

    zugrunde??

  3. Dann sollten wir die Inhalte stark flexibel halten, eine Art Kurssystem, man kann vorzeigen mit was man sich beschäftigt hat!

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