Bereicherungsvorwurf Linken-Chef verzichtet auf Fraktionsgeld
Linksparteichef Klaus Ernst beugt sich dem Druck der Basis: Wer ein Einkommen von der Partei erhält, soll künftig nicht auch als Fraktions-Verantwortlicher Geld bekommen.
© Sean Gallup/Getty Images

Linksparteichef Klaus Ernst
Einkünfte von Spitzenfunktionären könnten in der Linkspartei bald schmaler ausfallen als bisher. Wie Parteichef Klaus Ernst sagte, sollen gleichzeitige Bezüge von Partei und Bundestagsfraktion künftig verboten sein.
Falls der Parteivorstand Ende September zustimmt, müsste Ernst auf eine Zulage für sein Amt im Fraktionsvorstand von 1913 Euro im Monat verzichten. Ihm blieben aber noch die Bezüge als Abgeordneter von 7668 Euro monatlich und 3500 Euro für sein Amt als Parteivorsitzender.
Ernst unterbreitete seinen Vorschlag zunächst dem geschäftsführenden Fraktionsvorstand. Er reagierte damit auf Kritik an seinen Mehrfachbezügen, die bei den Linken laut geworden war, weil viele Parteimitglieder darin einen Widerspruch zur politischen Programmatik sahen.
Außer Ernst wäre nur noch der Parteibildungsbeauftragte und Fraktionsvize Ulrich Maurer von der Neuregelung betroffen. Die zweite Parteivorsitzende Gesine Lötzsch hatte bereits zu Beginn ihrer Amtszeit auf ihr Parteigehalt verzichtet.
Gegen Ernst laufen staatsanwaltliche Ermittlungen wegen des Verdachts, er habe Dienstreisen falsch abgerechnet. Außerdem hatte ihm im Sommer der Vorwurf des bayerischen Landesschatzmeisters zu schaffen gemacht, er habe die Mitgliederkarteien manipuliert, um bei der Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl 2010 davon zu profitieren.
Nach der Sitzung des Fraktionsvorstandes räumte Ernst Fehler ein. "Wir hatten ein Kommunikationsproblem", sagte er. Der geschäftsführende Vorstand habe ihm aber eine "breite Solidarität" entgegengebracht. "Das Tribunal hat nicht stattgefunden, im Gegenteil."
- Datum 06.09.2010 - 16:35 Uhr
- Quelle dpa
- Kommentare 5
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






....denn die linken eigentlich immer gegen geld?
Zum Beispiel:
Stehen in einer 5-köpfigen Familie 5 Äpfel auf dem Tisch und
1 Familienmitglied nimmt sich 2 davon, dann reichen die Äpfel nicht für alle.
So einfach ist das!
Zum Beispiel:
Stehen in einer 5-köpfigen Familie 5 Äpfel auf dem Tisch und
1 Familienmitglied nimmt sich 2 davon, dann reichen die Äpfel nicht für alle.
So einfach ist das!
Die Wähler sowie Genossen mögen keine Umfaller. Nie.
Ein weiterer Sieg für die Gesine auf dem Weg zur Alleinherr - ähem -frauschaft.
Zum Beispiel:
Stehen in einer 5-köpfigen Familie 5 Äpfel auf dem Tisch und
1 Familienmitglied nimmt sich 2 davon, dann reichen die Äpfel nicht für alle.
So einfach ist das!
Wenn man eien Doppelspitze hat muss man sich verdammt noch mal absprechen. Da kann es nicht sein, dass der eine das Doppelgehalt annimt und die andere nicht. Das ist ein IMgaeschaden sondergleichen.
Aber das wussten alle die für Ernst gestimmt haben. Er ist ein Risiko, weil er ein "verrückter" ist. Andererseits ist er politisch Top. Aber gerade für die Linke geht es auch sehr darum sich nicht angreifbar zu machen, für die Medienmeute, die allesamt die Linke runterschreiben wo es geht. Da muss man wirklich drauf acht geben, dass sowas nicht mehr passiert.
Ich finde es aber traurig, dass derartige kleinigkeiten zum Skandal zerschrieben werden. Auch finde ich es ekelhaft zu bahupten, die BAsis hätte das verlangt. Gab es eine abstimmung? Die Medien tun derzeit gerne so, als sei die Linke Basis gegen die Linke-Führung. Das sit aber nicht der Fall. Merhheitlich steht die Basis hinter die linke, weil die wissen, dass die anderen parteien im zweifel ihre eigene großmutter verkkaufen.
Von daher ist es wirklich abnorm, was in den Zeitungen behauptet wird, ohne belege zu führen.
Dennoch war es richtig diesem Meidendruck nachzugeben und eine neue Regelung zu finden.
Dennoch möchte ich hier nochmal ganz plaktiv und für alel lesbar schreiben: Die Linke presigt kein Wasser. Sie predigt Wein und trinkt ihn auch selber. Die Linke kämpft für Opfer des Systems, da bringt es nichts, sich artifitiel selsbt zum Opfer des Systems zu machen.
Tja, Wasser predigen und Wein trinken. Salonkommunisten waren mir schon immer ein Greuel. Ich kann mir da jede Meinung erlauben, meine Grosseltern haben zuerst unter den Nazis und dann unter Honecker und Co. ihre Haftstrafen und Berufsverbote bekommen. Ob rote oder braune Sozialisten ist relativ egal, fuer mich unwaelbar. Abgesehen davon, dass ich fuer derartige Gehaelter nicht einmal mein Garagentor oeffnen wuerde. Arzt im Ausland halt....
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren