Islam-Debatte Sarrazin ist nicht der deutsche Wilders
Seite 2/2:

 "Jüdische Gene" spielen bei Wilders keine Rolle

 Das stimmt. Sieht man davon ab, dass die aus Somalia immigrierte holländische Ex-Muslimin Ayaan Hirsi Ali den Islam als rückständige Religion und Ursache für die Armut vieler moslemischer Staaten beschrieb und damit die Islamdebatte in Holland aufgeheizt hat, spielte der vulgärdarwinistische Diskurs im holländischen oder dänischen Rechtspopulismus keine nennenswerte Rolle. Cuperus: "Da spielt Herr Sarrazin mit pseudowissenschaftlichem, rassistischem Gift."

Geert Wilders, was immer man sonst über ihn denkt, sei islamophob, keine Frage, aber der Gedanke an "jüdische Gene" spiele bei ihm, dem treuen Freund und leidenschaftlichen Unterstützer Israels, keine Rolle. Und auch die Auseinandersetzung mit dem Islam konzentriert sich in der Tat, wie schon bei Wilders’ legendärem Vorläufer Pim Fortuyn, auf die illiberalen Elemente im Islam (Rolle der Frauen, Verfolgung der Homosexualität, Scharia), nicht auf vermutete genetische Defekte. Insofern sei Sarrazins Buch viel gefährlicher, vor allem, falls es Teil des Mainstreams werden sollte.

Umso wichtiger ist es, die Wirkung dieser und ähnlicher Vulgärphilosophien einzudämmen und die Verbreitung des "Gifts" zu bremsen. Parteiausschlüsse und Jobkündigungen, mögen sie in Einzelfällen auch eine logische Konsequenz sein, werden im Kampf gegen die europäischen Versionen der durchgeknallten amerikanischen Tea Party nicht helfen.

Die Auseinandersetzung mit dem völkischen, pseudo-christlich-abendländischen und nun auch unverhohlen rassistisch argumentierenden Populismus kann erfolgreich und sinnvoll nur mit politischen Mitteln geführt werden. Sie muss sich einer offenen, klaren und kompromisslosen Sprache bedienen. "Nein" statt "Ja, aber!" Und sie darf die refrainhaft dazwischen gerufenen Vorwürfe der "politischen Korrektheit" – Markenzeichen derer, die mit "unkorrekten" Provokationen für Aufmerksamkeit bei Talkshow-Redaktionen sorgen – nicht scheuen.

In diesem Sinne sollte für die Demokraten gelten: Raus aus den Parteibüros, Fraktionszimmern und Abgeordnetenpolstern. Mehr Populismus wagen. Frei nach dem Spanier José Luis Rodríguez Zapatero, auch einer, der mit dem Rücken zur Wand steht: Wer die Flut stoppen will, muss sich selbst nass machen! Und darf diejenigen, die schon an der Arbeit sind, nicht länger allein schuften lassen.

Kiezverbundene Leute wie der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, der Wiener Stadtchef Michael Häupel, der in Marokko geborene moslemische Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb dürfen keine Solonummer in ihren Parteien bleiben.

Niemand hat gesagt, dass Demokratie bequem ist. Politik in der Demokratie ist kein Job wie jeder andere. Sofern man ihn ernst nimmt, ist er härter. Und deshalb können die Demokraten nur mit Aufwand, Einsatz und Phantasie verhindern,  dass der Salonrassismus sich nicht mit den Vorurteilen und Ängsten in den Straßen verbündet und zur Massenbewegung wird.   

 
Leser-Kommentare
  1. Dass dieses Wort wohl von Hr. Schirrmacher ins Leben gerufen wurde macht es nicht besser.
    Die Lehre Darwins ist an sich schon "vulgär", in dem einfachen Sinne, dass es bei um die Selektion der Angepaßten geht.
    Aber so ist nunmal das Leben. Schön,wenn die Prinzipien Darwins durch den dt. Sozialstaat -zeitweise - außer Kraft gesetzt werden, das ändert aber nichts daran, dass auch dieser Spaß finanziert werden muss und sei es auf Pump, auf Kosten der nächsten Generation, wie es heute passiert.
    Dieser Begriff dient einzig und allein dazu, Sarrazin in seinen Äußerungen zu diffamieren, bringt aber keinen Erkenntnisgewinn in der Sache.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Survival by the fittest ohne Sozialstaat?
    "Auf zum fröhlichen jagen!"

    Die unser System vom Kollaps abhält. Selbst heute fließt der Geldstrom noch nach oben, nur die Überreichen werden immer Reicher, der Rest verliert beständig oder hält maximal das Niveau.

    Und genau das ist ein weiterer, entscheidender Punkt, den ich Sarrazin vorwerfe: Er lenkt mit dem Schwachsinn, den er von sich gibt, von den wahren Problemen ab, wie er es schon immer getan hat und zwar ausgerechnet auf den einzigen Stützbalken, den das Land noch hat, nämlich den Sozialstaat.

    Seine abartigen Züchtungsvorschläge mit Gebärprämien, würden dabei sehr viel Geld einsparen - vermeintlich. Selbst die 50.000€ Prämie ist nämlich weniger, als die Eltern durch das Kindergeld im Laufe der Jahre erhalten würden, während gerade jene, die es am meisten brauchen, nichts mehr bekommen.

    Wenn man Darwin unbedingt so fanatisch verstehen will wie Sarrazin - und auch Hitler und all die anderen, die ähnliches glauben - dann können Sie schonmal sämtliche Krankenhäuser schließen, die sind nämlich zutiefst Evolutonsfeindlich, wenn sich dadadurch selbst schwache Individuen fortpflanzen dürfen. Und auch die "Elite" bliebe nicht verschont, weil letztlich unser gesamter Forschritt, auch die Systeme, mit denen Sie sich bereichern, absolute evolutionsfeindlich sind, usw. usw.

    Tierschutz muss ganz nebenbei auch weg, aber an den werden wir wohl eh nicht mehr denken, wenn wir uns alle gegenseitig nur noch abschlachten.

    Hinweis an 'Kartusche': die 'Prinzipien Darwins' koennen von keinem Sozialstaat ausser Kraft gesetzt werden. Sie beziehen sich nicht auf die menschliche Gesellschaft, sondern auf die rein biologische Dimension. Es ist voellig korrekt, den Begriff 'Vulgaerdarwinismus' auf jede Art von Sozialdarwinismus anzuwenden. HS

    "Aber so ist nunmal das Leben. Schön,wenn die Prinzipien Darwins durch den dt. Sozialstaat -zeitweise - außer Kraft gesetzt werden, ..."

    Außer Kraft setzen lassen sich die Kräfte der Evolution nicht. Unter den Bedingungen des Sozialstaates heisst "survival of the fittest" eben, dass derjenige einen Vorteil erhält, der ihn am besten auszunutzen versteht. Das sind nicht unbedingt diejenigen, die ihn wirklich nötig haben.

    • joG
    • 09.09.2010 um 13:51 Uhr

    .... seinen Äußerungen zu diffamieren, ...."

    Ich fürchte, da haben Sie recht. Das ist wieder so eine Zuspitzung, wie wir das in letzter Zeit oft haben. Man mobbt.

    Survival by the fittest ohne Sozialstaat?
    "Auf zum fröhlichen jagen!"

    Die unser System vom Kollaps abhält. Selbst heute fließt der Geldstrom noch nach oben, nur die Überreichen werden immer Reicher, der Rest verliert beständig oder hält maximal das Niveau.

    Und genau das ist ein weiterer, entscheidender Punkt, den ich Sarrazin vorwerfe: Er lenkt mit dem Schwachsinn, den er von sich gibt, von den wahren Problemen ab, wie er es schon immer getan hat und zwar ausgerechnet auf den einzigen Stützbalken, den das Land noch hat, nämlich den Sozialstaat.

    Seine abartigen Züchtungsvorschläge mit Gebärprämien, würden dabei sehr viel Geld einsparen - vermeintlich. Selbst die 50.000€ Prämie ist nämlich weniger, als die Eltern durch das Kindergeld im Laufe der Jahre erhalten würden, während gerade jene, die es am meisten brauchen, nichts mehr bekommen.

    Wenn man Darwin unbedingt so fanatisch verstehen will wie Sarrazin - und auch Hitler und all die anderen, die ähnliches glauben - dann können Sie schonmal sämtliche Krankenhäuser schließen, die sind nämlich zutiefst Evolutonsfeindlich, wenn sich dadadurch selbst schwache Individuen fortpflanzen dürfen. Und auch die "Elite" bliebe nicht verschont, weil letztlich unser gesamter Forschritt, auch die Systeme, mit denen Sie sich bereichern, absolute evolutionsfeindlich sind, usw. usw.

    Tierschutz muss ganz nebenbei auch weg, aber an den werden wir wohl eh nicht mehr denken, wenn wir uns alle gegenseitig nur noch abschlachten.

    Hinweis an 'Kartusche': die 'Prinzipien Darwins' koennen von keinem Sozialstaat ausser Kraft gesetzt werden. Sie beziehen sich nicht auf die menschliche Gesellschaft, sondern auf die rein biologische Dimension. Es ist voellig korrekt, den Begriff 'Vulgaerdarwinismus' auf jede Art von Sozialdarwinismus anzuwenden. HS

    "Aber so ist nunmal das Leben. Schön,wenn die Prinzipien Darwins durch den dt. Sozialstaat -zeitweise - außer Kraft gesetzt werden, ..."

    Außer Kraft setzen lassen sich die Kräfte der Evolution nicht. Unter den Bedingungen des Sozialstaates heisst "survival of the fittest" eben, dass derjenige einen Vorteil erhält, der ihn am besten auszunutzen versteht. Das sind nicht unbedingt diejenigen, die ihn wirklich nötig haben.

    • joG
    • 09.09.2010 um 13:51 Uhr

    .... seinen Äußerungen zu diffamieren, ...."

    Ich fürchte, da haben Sie recht. Das ist wieder so eine Zuspitzung, wie wir das in letzter Zeit oft haben. Man mobbt.

  2. Die wirklich gescheiterte Integration ist die von Sarrazin bei der Bundesbank.

  3. Die Medien reiten auf einigen Gen-Zitaten herum. Abgesehen mal davon, dass es diese Forschung nunmal gibt, insbesondere in Israel und den USA. Aber das tut nichts zur Sache. Was die fehlende Integration der Muslime angeht in Europa, hat er einfach recht. Er hat es sogar milde ausgedrückt, aber das bekommt die politische Kaste und die reiche Müsli- und Zeit-Leser-Oberschicht in idyllischen Vororten wohl nicht mit. Ich möchte in einem freien Land leben. Schluss mit politisch-korrekter Gedankenpolizei und Neu-Sprech! Die Wahrheit bahnt sich ihren Weg und die Menschen erkennen das in Deutschland. Wenn es so weiter geht, wird dieser Staat wie die DDR enden. Die Lüge wird von der Realität überrollt und die Menschen werden endlich aufstehen gegen die Bevormundung von islamophilen Tagträumern.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Was hat das bitte mit der DDR zu tun? Und wo ist bitte die Gedankenpolizei die ihren Artikel löscht und Sie foltert?
    Und George Orwell hat als Sozialist bestimmt nicht ihre Ansichten geteilt, also nutzen sie nicht seine Despotie für Ihre Zwecke.
    Sie argumentieren übrigens ohne Zusammenhang.

    Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion zur Diskussion von Artikelinhalten vorgesehen ist. In diesem Fall lautet das Thema Rechtspopulismus und dessen Status in der öffentlichen Diskussion. Danke, die Redaktion/fk.

    • macey
    • 03.09.2010 um 18:52 Uhr

    "Er hat es sogar milde ausgedrückt, aber das bekommt die politische Kaste und die reiche Müsli- und Zeit-Leselschr-Oberschicht in idyllischen Vororten wohl nicht mit."

    Ausgerechnet die ärmeren und weniger priviligerten Gesellschaftsschichten in Deutschland sollen die Integrationsarbeit in eine,sie überfordernde Multi-Kulti-Gesellschaft leisten. Wer die Filme aus Duisburg-Marxloh gesehen hat, erkennt unzählige völlig verzweifelte Einheimische, die weder Geld noch Kraft haben, ihren Heimatort zu verlassen, in dem sie häufig schon seit Geburt an leben. Sie sind zugleich gezwungen, in Jobs zu arbeiten, in denen massive Konkurrenz durch Zuwanderer herrscht, das ist nämlich in allen weniger qualifizierten Arbeitsverhältnissen der Fall. Viele wurden durch die Massenzuwanderung von Arbeitskräften aus dem Arbeitsmarkt in die Sozialsysteme verdrängt.
    Die Multi-Kulti-Fans leben meistens in Vororten ohne zugewanderte Parallelgesellschaften, haben in ihren Jobs keine zugewanderte Konkurrenz zu fürchten und ihre Kinder sind auf den Straßen nicht der Migrantenkriminalität ausgeliefert.
    Gerade die Linken, die sich früher mal für die Arbeiterklasse eingesetzt hat, sollten sich schämen für ihre Ignoranz der Probleme.

    wann brennen die moscheen und gemüseläden?
    solche wahrheiten wie Ihre habe ich schon mal gelesen, aber in einem anderen Zusammenhang.

    Was hat das bitte mit der DDR zu tun? Und wo ist bitte die Gedankenpolizei die ihren Artikel löscht und Sie foltert?
    Und George Orwell hat als Sozialist bestimmt nicht ihre Ansichten geteilt, also nutzen sie nicht seine Despotie für Ihre Zwecke.
    Sie argumentieren übrigens ohne Zusammenhang.

    Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion zur Diskussion von Artikelinhalten vorgesehen ist. In diesem Fall lautet das Thema Rechtspopulismus und dessen Status in der öffentlichen Diskussion. Danke, die Redaktion/fk.

    • macey
    • 03.09.2010 um 18:52 Uhr

    "Er hat es sogar milde ausgedrückt, aber das bekommt die politische Kaste und die reiche Müsli- und Zeit-Leselschr-Oberschicht in idyllischen Vororten wohl nicht mit."

    Ausgerechnet die ärmeren und weniger priviligerten Gesellschaftsschichten in Deutschland sollen die Integrationsarbeit in eine,sie überfordernde Multi-Kulti-Gesellschaft leisten. Wer die Filme aus Duisburg-Marxloh gesehen hat, erkennt unzählige völlig verzweifelte Einheimische, die weder Geld noch Kraft haben, ihren Heimatort zu verlassen, in dem sie häufig schon seit Geburt an leben. Sie sind zugleich gezwungen, in Jobs zu arbeiten, in denen massive Konkurrenz durch Zuwanderer herrscht, das ist nämlich in allen weniger qualifizierten Arbeitsverhältnissen der Fall. Viele wurden durch die Massenzuwanderung von Arbeitskräften aus dem Arbeitsmarkt in die Sozialsysteme verdrängt.
    Die Multi-Kulti-Fans leben meistens in Vororten ohne zugewanderte Parallelgesellschaften, haben in ihren Jobs keine zugewanderte Konkurrenz zu fürchten und ihre Kinder sind auf den Straßen nicht der Migrantenkriminalität ausgeliefert.
    Gerade die Linken, die sich früher mal für die Arbeiterklasse eingesetzt hat, sollten sich schämen für ihre Ignoranz der Probleme.

    wann brennen die moscheen und gemüseläden?
    solche wahrheiten wie Ihre habe ich schon mal gelesen, aber in einem anderen Zusammenhang.

  4. Survival by the fittest ohne Sozialstaat?
    "Auf zum fröhlichen jagen!"

    Antwort auf "Vulgärdarwinismus"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [...]

    Die Kommentarfunktion ist zur Diskussion der Artikelinhalte - ist Sarrazin der deutsche Wilders - vorbehalten. Danke, die Redaktion/fk.

    [...]

    Die Kommentarfunktion ist zur Diskussion der Artikelinhalte - ist Sarrazin der deutsche Wilders - vorbehalten. Danke, die Redaktion/fk.

  5. Bitte äußern Sie sich in Kommentaren zum Thema des Artikels - die Konjunktur des Rechtspopulismus und die Verortung Sarrazins in diesem Diskurs. Danke, die Redaktion/fk.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/fk.

    Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/fk.

  6. Entfernt. Äußern Sie sich zum Thema des Artikels. Die Redaktion/sh

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Selbst wenn ich den Thesen von Hr. Sarrazin fundamental gegenüber stehe, Hr. Wilders verachte usw. muss es jeden anständigen Demokraten grauen, wenn muslimische Fanatiker Andersdenkende mit dem Tod bedrohen.

    http://www.spiegel.de/pol...

    Dass das keine leeren Drohungen sind, zeigt nicht nur die Fälle Van Gogh, Westergaard, auch Fernsehsendungen und Opernaufführungen werden aus Rücksicht vor diffusen muslimischen Befindlichkeiten oder möglichen Gewaltexzessen abgesagt.
    Was hat das noch mit einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft zu tun?

    Selbst wenn ich den Thesen von Hr. Sarrazin fundamental gegenüber stehe, Hr. Wilders verachte usw. muss es jeden anständigen Demokraten grauen, wenn muslimische Fanatiker Andersdenkende mit dem Tod bedrohen.

    http://www.spiegel.de/pol...

    Dass das keine leeren Drohungen sind, zeigt nicht nur die Fälle Van Gogh, Westergaard, auch Fernsehsendungen und Opernaufführungen werden aus Rücksicht vor diffusen muslimischen Befindlichkeiten oder möglichen Gewaltexzessen abgesagt.
    Was hat das noch mit einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft zu tun?

  7. Wie intolerant man über Herrn Sarrazin pöbelt, macht mich traurig und betroffen.
    Wo sind die Lichterketten für Demokratie und Meinungsfreiheit?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie schreiben: "Wo sind die Lichterketten für Demokratie und Meinungsfreiheit?"

    Na zum Beispiel hier, in den anderen Foren der ZEIT und in vielen, vielen anderen mit wohl inzwischen Tausenden von Beitrtägen. Da wird diskutiert, dass die Fetzen fliegen - und das sind die Lichterketten der Meinungsfreiheit. Google meldet inzwischen zu "Sarrazin" 3.850.000 Ergebnisse - keine Meinungsfreiheit?

    Oder meinten Sie, Meinungsfreiheit sei nur, wenn man Sarrazin zustimmt und für ihn Lichterketten bastelt?

    Da hätten Sie dann wohl etwas gründlich falsch verstanden.

    "Wo sind die Lichterketten für Demokratie und Meinungsfreiheit?"
    Seine Meinungsfreiheit wird in keinster Weise eingeschränkt!Wird sein Buch etwa zensiert?Darf er es nicht mehr verkaufen?Muss er vor Gericht wegen Volksverhetzung?Nein-eben weil er Meinungsfreiheit hat!Die politischen Konsequenzen die er tragen muss haben nicht das geringste mit der Meinungsfreiheit zu tun.Würde unser Bundespräsident der Ansicht sein,Ostdeutsche seien dümmer als Westdeutsche dann wäre das auch von der Meinungsfreiheit gedeckt.Nur er würde die politische Konsequenz tragen müssen-was auch richtig wäre.
    Dieser üble Rassist der die Würde von Millionen Menschen verletzt muss eben die Konsequenz tragen!
    Wo sind die Lichterketten die für die Würde der Menschen eintreten???

    Die kennen die meisten nur gegenüber denjenigen, die uns ausnutzen!
    Man schafft Anti-Diskriminierungs-Gesetze und schaut zu, wie das eigene Volk diskrimiert wird, von denen, für die solche Gesetze geschaffen wurden, damit sie langsam unantastbar werden!
    Irgendwie ist das alles bedenklicher Schwachsinn, was in diesem Land geschieht!

    Sie schreiben: "Wo sind die Lichterketten für Demokratie und Meinungsfreiheit?"

    Na zum Beispiel hier, in den anderen Foren der ZEIT und in vielen, vielen anderen mit wohl inzwischen Tausenden von Beitrtägen. Da wird diskutiert, dass die Fetzen fliegen - und das sind die Lichterketten der Meinungsfreiheit. Google meldet inzwischen zu "Sarrazin" 3.850.000 Ergebnisse - keine Meinungsfreiheit?

    Oder meinten Sie, Meinungsfreiheit sei nur, wenn man Sarrazin zustimmt und für ihn Lichterketten bastelt?

    Da hätten Sie dann wohl etwas gründlich falsch verstanden.

    "Wo sind die Lichterketten für Demokratie und Meinungsfreiheit?"
    Seine Meinungsfreiheit wird in keinster Weise eingeschränkt!Wird sein Buch etwa zensiert?Darf er es nicht mehr verkaufen?Muss er vor Gericht wegen Volksverhetzung?Nein-eben weil er Meinungsfreiheit hat!Die politischen Konsequenzen die er tragen muss haben nicht das geringste mit der Meinungsfreiheit zu tun.Würde unser Bundespräsident der Ansicht sein,Ostdeutsche seien dümmer als Westdeutsche dann wäre das auch von der Meinungsfreiheit gedeckt.Nur er würde die politische Konsequenz tragen müssen-was auch richtig wäre.
    Dieser üble Rassist der die Würde von Millionen Menschen verletzt muss eben die Konsequenz tragen!
    Wo sind die Lichterketten die für die Würde der Menschen eintreten???

    Die kennen die meisten nur gegenüber denjenigen, die uns ausnutzen!
    Man schafft Anti-Diskriminierungs-Gesetze und schaut zu, wie das eigene Volk diskrimiert wird, von denen, für die solche Gesetze geschaffen wurden, damit sie langsam unantastbar werden!
    Irgendwie ist das alles bedenklicher Schwachsinn, was in diesem Land geschieht!

  8. Ein kompromissloses Niederschreien, anders kann man diese Aussage nicht interpretieren.

    " Sie muss sich einer offenen, klaren und kompromisslosen Sprache bedienen. "Nein" statt "Ja, aber!" Und sie darf die refrainhaft dazwischen gerufenen Vorwürfe der "politischen Korrektheit" – Markenzeichen derer, die mit "unkorrekten" Provokationen für Aufmerksamkeit bei Talkshow-Redaktionen sorgen – nicht scheuen."

    Na da stehen uns ja "tolle" Zeiten bevor.
    Dieses verhalten als demokratisch zu titulieren halte ich für gewagt.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service