Drohender Parteiausschluss Sarrazin erhält Beistand aus der SPD
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Gauweiler bezichtigt Wulff des Wortbruchs

Allerdings sieht sich Wulff im Fall Sarrazin unter Druck: Der CSU-Politiker Peter Gauweiler warf dem Bundespräsidenten vor, sich bereits entschieden zu haben. Schon vor dem Antrag der Bundesbank auf eine Abberufung Sarrazins habe Wulff Formulierungen verwendet, die in der Presse als "Aufforderung zum Rausschmiss" angesehen worden seien, sagte der Rechtsanwalt Gauweiler. Eine solche "vorherige Festlegung" sei "ein Rechtsbruch". Auch Berlins Innensenator Eberhart Körting (SPD) hatte Wulff scharf angegriffen. Dass der Bundespräsident als derjenige, "der über die Abberufung Sarrazins neutral und unabhängig entscheiden soll, sich vorher schon äußert und die Bundesbank ermuntert, tätig zu werden", sei für ihn ein "zweiter Skandal", sagte Körting.

Beide Politiker bezogen sich auf die Aussage Wulffs, "dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international".

Der Bundespräsident selbst ist sich freilich keiner Schuld bewusst. Über einen Sprecher ließ Wulff am Wochenende ausrichten, das Verfahren werde "selbstverständlich und ausschließlich nach Recht und Gesetz durchgeführt".

 
Leser-Kommentare
    • Wismut
    • 06.09.2010 um 9:17 Uhr

    Auch "die Zeit" hat jetzt bemerkt, dass man mit DDR Methoden das Volk nicht Mundtot machen kann und fängt an von ihrer anfänglichen Stellung zurück zu rudern. Tja, so kann man keine Abonnenten gewinnen, wenn man das Gegenteil von dem in der Zeitung liest, was man selbst denkt. Ich werde mein Abo nicht mehr verlängern spätestens seit dem Auftritt von dem "Zeit-typen" bei Maybritt Illner, wurde es mir zu blöd.

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    war schwach und fuer sowas sichtlich ueberfordert,schade eigentlich, 2 zu NULL fuer den Herrn Kollegenaus der Schweiz, ich war irgendie enttaeuscht, c'est la vie !

    Die Berichterstattung der "Zeit" hat doch nichts mit DDR-Methoden zu tun. Eine solche Kritik ist schlicht unsachlich.

    Gerade in Deutschlang muss man vor dem Hintergrund des Holocausts eine sehr vorsichtige Debatte führen.

    Mann darf nicht - gerade in Deutschland - behaupten, dass bestimmte Verhaltensweisen sich genetisch, biologisch vererben lassen.

    Eine solche Sichtweise ist einfach nicht akzptabel.

    Haben denn schon so viele Leute vergessen, welches ungeheuerliche und unbeschreibare Leid den Juden - gerade in Deutschland - zugefügt worden ist?!?

    Ich mahne nur:
    “Wehret den Anfängen!”

    war schwach und fuer sowas sichtlich ueberfordert,schade eigentlich, 2 zu NULL fuer den Herrn Kollegenaus der Schweiz, ich war irgendie enttaeuscht, c'est la vie !

    Die Berichterstattung der "Zeit" hat doch nichts mit DDR-Methoden zu tun. Eine solche Kritik ist schlicht unsachlich.

    Gerade in Deutschlang muss man vor dem Hintergrund des Holocausts eine sehr vorsichtige Debatte führen.

    Mann darf nicht - gerade in Deutschland - behaupten, dass bestimmte Verhaltensweisen sich genetisch, biologisch vererben lassen.

    Eine solche Sichtweise ist einfach nicht akzptabel.

    Haben denn schon so viele Leute vergessen, welches ungeheuerliche und unbeschreibare Leid den Juden - gerade in Deutschland - zugefügt worden ist?!?

    Ich mahne nur:
    “Wehret den Anfängen!”

  1. .
    uns Schily ausgehalten, sie hat Otmar Schreiner uns lange Zeit Lafontaine ausgehalten, sie hat die abtrünnigen hessischen Landtagsaggeordneten ausgehalten und sie hält auch diesen hugenottischen Wirtschafts- und Genetiktheoretiker mit Migrationshintrergrund Sarrazin aus!

    Soll er doch sein Buch verkaufen und in die Talk-Shows gehen, am besten gemeinsam mit Westerwelle!

    Wenn er Mut und Charakter hätte, würde er zumimdest aus dem Vorstand der Bundesbank zurücktreten!

    [...]

    Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vorwürfe. Die Redaktion/sh

  2. Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und konstruktiv zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/ag

  3. Oder hält er sich vornehm zurück aus Gründen der Parteiräson?

    Herr Bundeskanzler, wenn Sie etwas zu sagen haben, dann tun Sie es!

    Und sollte es vielleicht nicht auf Gabriels Linie sein, dann tun Sie es um der Wahrheit willen und um Schaden an der Partei zu verhindern. Denn der steht bei Sarrazins Ausschluss bevor.

    Und weil sich die Einwanderungspolitik Deutschlands ändern muss, tun Sie es nicht zuletzt auch, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

    Die Deutschen werden Sie dafür ehren.

    Amen.

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    Nach dieser Woche weiß Schmidt auch nicht mehr, wer Ihn zuerst rausschmeißen würde : die SPD oder die Zeit.
    Bei Donany ist die Sache einfacher, da er sich geäussert hat: der gehört ausschlossen.

    Gute Nacht, SPD.

    Nach dieser Woche weiß Schmidt auch nicht mehr, wer Ihn zuerst rausschmeißen würde : die SPD oder die Zeit.
    Bei Donany ist die Sache einfacher, da er sich geäussert hat: der gehört ausschlossen.

    Gute Nacht, SPD.

  4. Die SPD hat unter Sigmar Gabriel nichts dazugelernt.
    Statt hirnlos auf Thilo Sarrazin einzuprügeln und ihn für die Defizite der SPD verantwortlich zu machen, sollte sich Gabriel doch mal mit der eigenen Basis in Verbindung setzen.
    Wie alle Politiker mit dem Unfehlbarkeitsgen ausgestattet trötet Gabriel stimmenfangmäßig und vermeintlich beschwichtigend durch die Gegend, ein Bild des Jammers, wobei die anderen Parteien auch kein besseres Bild abgeben, von unserem neuen Bundespräsidenten ganz zu schweigen.
    Naja, Sigmar Gabriel wird sein Mäntelchen schon noch in die richtige Richtung wehen lassen, dorthin wo die meisten Wählerstimmen zu vermuten sind...mal sehen wie er die Kurve nehmen wird.
    Die Geschichte Sarrazin zeigt wie weit sich die Politik von der Demokratie schon entfernt hat. Politik einfach zum wegschauen.

  5. Eine Woche nach dem praktisch alle relevanten Kräfte hier ihr wahres Gesicht gezeigt haben, gibt man sich jetzt im Angesicht der öffentlichen Empörung (nicht über Sarrazin) plötzlich wieder konziliant und es wird wieder ein wenig Pluralismus vorgetäuscht.

    Dabei zeigt gerade diese plötzlich Wendung in allen Medien, wie gelenkt alles wohl doch ist.

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    • lepkeb
    • 06.09.2010 um 10:36 Uhr

    getroffen.
    Als die Macht- und Führungseliten, allen voran die Medien, mitbekommen haben das ihre antinationale Rethorik und Hetze beim Volk nicht mehr ankommen und sie ihr wahres Gesicht gezeigt haben, sind sie jetzt um Schadensbegrenzung bemüht, denn eins ist allen gemeinsam, der Wille zum Machterhalt. Und sie werden es auch wieder schaffen den dt. Michel einzulullen. Einen Vorteil haben sie ja schon draus gezogen, in der ganzen Diskussion ist die Verabschiedung des Gesetzes über einen verschärften Sozialabbau beim dt. Michel vollkommen untergegangen.

    das gefühl habe ich allerdings auch.

    irgendwie - um es mal auf 'gut deutsch' zu sagen - "hups, unsere meinungsmache hat irgendwie nich' funktioniert"

    ich erinnere mich an den zeitredakteur jessen, der vor einer leninbüste damals zu einem ähnlichen thema (es ging um jugendliche schläger mit migrationshintergrund) stellung bezog und die fehler bei den migranten feindlich-gesinnten deutschen sah.

    wirft man einem physiker die beschreibung eines phänomens vor?

    der punkt ist, dass man sich hierzulande uneins darüber ist, wo genau das problem eigentlich liege.
    die versammelte politikercharge inklusive der steigbügelhalterpresse meinen, - so verstehe ich es bisher - es mangele an bildungsanstrengungen und integrationsbemühungen seitens der regierung.
    der andere teil der bevölkerung sieht eine bringschuld bei einwanderern.

    wie bitte erstellt man eine lösung ohne das problem zu kennen?

    sarrazin lieferte eine perspektivische analyse der verhältnisse (ob sie nun richtig oder falsch ist, möge an anderer stelle entschieden werden).

    ich als software-entwickler weiß aus beruflicher erfahrung wie wichtig eine genaue problemanalyse ist, zur entwicklung einer *geeigneten* lösung. das ist ein prinzip von allgemeingültigkeit.

    da hilft es nicht vorzuwerfen, man vermenge nicht ordentlich lösung mit analyse.
    für mich ist das nur ein weiteres zeichen wie gegenstandslos die debatte von medialer seite geführt wird.

    ich lese jetzt das buch und bilde mir mein eigenes urteil. meine etablierte-medien-phobie allerdings wächst weiter.

    • lepkeb
    • 06.09.2010 um 10:36 Uhr

    getroffen.
    Als die Macht- und Führungseliten, allen voran die Medien, mitbekommen haben das ihre antinationale Rethorik und Hetze beim Volk nicht mehr ankommen und sie ihr wahres Gesicht gezeigt haben, sind sie jetzt um Schadensbegrenzung bemüht, denn eins ist allen gemeinsam, der Wille zum Machterhalt. Und sie werden es auch wieder schaffen den dt. Michel einzulullen. Einen Vorteil haben sie ja schon draus gezogen, in der ganzen Diskussion ist die Verabschiedung des Gesetzes über einen verschärften Sozialabbau beim dt. Michel vollkommen untergegangen.

    das gefühl habe ich allerdings auch.

    irgendwie - um es mal auf 'gut deutsch' zu sagen - "hups, unsere meinungsmache hat irgendwie nich' funktioniert"

    ich erinnere mich an den zeitredakteur jessen, der vor einer leninbüste damals zu einem ähnlichen thema (es ging um jugendliche schläger mit migrationshintergrund) stellung bezog und die fehler bei den migranten feindlich-gesinnten deutschen sah.

    wirft man einem physiker die beschreibung eines phänomens vor?

    der punkt ist, dass man sich hierzulande uneins darüber ist, wo genau das problem eigentlich liege.
    die versammelte politikercharge inklusive der steigbügelhalterpresse meinen, - so verstehe ich es bisher - es mangele an bildungsanstrengungen und integrationsbemühungen seitens der regierung.
    der andere teil der bevölkerung sieht eine bringschuld bei einwanderern.

    wie bitte erstellt man eine lösung ohne das problem zu kennen?

    sarrazin lieferte eine perspektivische analyse der verhältnisse (ob sie nun richtig oder falsch ist, möge an anderer stelle entschieden werden).

    ich als software-entwickler weiß aus beruflicher erfahrung wie wichtig eine genaue problemanalyse ist, zur entwicklung einer *geeigneten* lösung. das ist ein prinzip von allgemeingültigkeit.

    da hilft es nicht vorzuwerfen, man vermenge nicht ordentlich lösung mit analyse.
    für mich ist das nur ein weiteres zeichen wie gegenstandslos die debatte von medialer seite geführt wird.

    ich lese jetzt das buch und bilde mir mein eigenes urteil. meine etablierte-medien-phobie allerdings wächst weiter.

    • Chali
    • 06.09.2010 um 9:47 Uhr

    warum man den Mann aus der SPD ausschliessen möchte.

    Diese Unterteilung nach "nützlich" und "unnützlich" (auch: "nunmehr unnützlich") - das ist doch von allen führenden SPD-lern gepredigt - ist doch Allgemeingut?

    Die ganze Agenda 2010 - das macht sonst doch überhaupt gar keinen Sinn?

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    • Chali
    • 06.09.2010 um 10:12 Uhr

    Ich zitiere:

    "Den Impuls für das ehrgeizige Sozialprojekt hat vor gut eineinhalb Jahren ...XXX... bei einem Besuch an der Friedrichshafener Privat-Uni gegeben. Bei einer Diskussion mit den Studenten zeigte er sich überzeugt, dass die Perspektivlosigkeit in sozial benachteiligten Schichten vererbbar sei. Die These stachelte den Ehrgeiz der Studierenden an, einige taten sich zusammen, um das Gegenteil zu beweisen – damit war »Rock your Life« geboren"
    http://www.zeit.de/2010/2...
    Und wer ist der geheimnisvolle Biologe ...XXX...?

    • Chali
    • 06.09.2010 um 10:12 Uhr

    Ich zitiere:

    "Den Impuls für das ehrgeizige Sozialprojekt hat vor gut eineinhalb Jahren ...XXX... bei einem Besuch an der Friedrichshafener Privat-Uni gegeben. Bei einer Diskussion mit den Studenten zeigte er sich überzeugt, dass die Perspektivlosigkeit in sozial benachteiligten Schichten vererbbar sei. Die These stachelte den Ehrgeiz der Studierenden an, einige taten sich zusammen, um das Gegenteil zu beweisen – damit war »Rock your Life« geboren"
    http://www.zeit.de/2010/2...
    Und wer ist der geheimnisvolle Biologe ...XXX...?

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