Einwanderung Union will Fachkräftemangel aussitzen

Mit einem Punktesystem möchte die FDP mehr ausländische Arbeitskräfte ins Land holen – weil die Wirtschaft sie braucht. Doch die Union stellt sich stur.

Vielleicht bereut Horst Seehofer inzwischen seine Äußerung. Seitdem er nämlich einen Zu zugsstopp für Ausländer "aus fremden Kulturkreisen" gefordert hat, ist etwas passiert, was er wohl nicht bezweckt hat: Plötzlich ist zum Thema geworden, wie wichtig ausländische Arbeitskräfte für die deutsche Wirtschaft sind.

Wirtschaftsvertreter und Experten verweisen darauf, dass in Deutschland bereits heute 50.000 bis 70.000 Fachkräfte fehlen. Wegen des Geburtenrückgangs steuert Deutschland deshalb auf eine Situation zu, in der es nicht mehr wettbewerbsfähig ist und sein Sozialsystem nicht mehr stemmen kann.

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Die Liberalen nutzten die neue Einwanderungsdebatte nun, um eine Gesetzesänderung zu fordern. Es gelte den Zuzug von ausländischen Arbeitnehmern zu erleichtern, sagte FDP-Migrationsexperte Hartfrid Wolff ZEIT ONLINE: "Wir brauchen eine schnellere und systematischere Prüfung der Zugangsvoraussetzungen für ausländische Arbeitskräfte." Das sei nur über ein Punktesystem zu machen.

Bereits 2007 hatte Wolff für seine (damalige Oppositions-) Fraktion die Möglichkeiten eines solchen Punktesystems skizziert. Vorbild ist Kanada, wo die Einwanderung von ausländischen Arbeitskräften schon lange über die Vergabe von Punkten erfolgt. Das FDP-Papier schlägt analog dazu vor, auch bei den deutschen Behörden zunächst Bewertungen für das Alter, die Bildung und die Deutschkenntnisse einer potenziellen ausländischen Fachkraft zu vergeben.

Wer mindestens 90 Punkte erreicht, soll als "Hochqualifizierter" gelten und ohne Hürden ins Land kommen dürfen. Mit 70 Punkten gilt man im FDP-Sinne lediglich als "Qualifizierter" und muss vor dem Eintritt auf den deutschen Arbeitsmarkt unter anderem ein konkretes Angebot eines Arbeitgebers vorliegen haben.

Auch das Herkunftsland von arbeitswilligen Ausländern soll laut dem FDP-Papier übrigens "bepunktet" werden. Warum das so sein soll, wird offen gehalten. Definitiv gehe es nicht um unliebsame Religionen, sagt Wolff, vielmehr sollten damit die unterschiedlichen Bildungsstandards in anderen Ländern aufgefangen werden.

Die FDP will sich nun zunutze machen, dass sie heute nicht mehr in der Opposition ist und die Bundesregierung bis Mitte kommenden Jahres sowieso eine neue EU-Richtlinie zur Einwanderung in nationales Recht umsetzen muss. Darunter ist eine sogenannte Blue Cardfür Ausländer mit Hochschulabschluss, die ihnen gewisse Erleichterungen zusichert, wenn sie in der EU in akademischen Berufen arbeiten wollen.

Die neue Blue-Card-Regelung sei eine gute Gelegenheit, weitere Vereinfachungen für den Zuzug von ausländischen Fachkräften festzuschreiben, findet Wolff. Doch beim Koalitionspartner stößt die FDP auf völlige Ablehnung.

"Mit der Union wird es kein Punktesystem geben", sagt CDU-Innenpolitiker Reinhard Grindel unmissverständlich. "Wir haben derzeit alle rechtlichen Möglichkeiten, um genügend ausländische Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt zu bekommen."

Genauso sieht das der Vorsitzende des Bundestag-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach. "Wir sollten erst einmal abwarten, wie sich im nächsten Jahr die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Ländern auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt", sagt der CDU-Innenexperte.

Wissenschaftler verweisen allerdings darauf, dass Osteuropa genauso mit einem Geburtenrückgang zu kämpfen hat wie Deutschland. Außerdem hätten sich die Lebensbedingungen in vielen EU-Beitrittsländern so sehr verbessert, dass die Bundesrepublik als Arbeitsort gar nicht mehr so attraktiv sei, sagte Demografie-Experte Reiner Klingholz kürzlich im Interview mit ZEIT ONLINE .

Leser-Kommentare
  1. ich frage mich warum dann bei den Arbeitsämtern immer so tolle Berufe wie Speditionskaufmann oder Busfahrer angeboten werden zur Weiterbildung..
    Wieso wird nicht besser Qualifiziert?
    Zuwanderer sind sicher nicht durchweg besser...
    Will man uns das weismachen?
    Also erst verdummen lassen und dann angebliche schlaue zuwanderer ins land holen??
    Oh das geht nicht mehr lange gut..

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    ...Qualifikationen haben Sie kaum eine Chance..."Umschulung" ist bei vielen Unternehmen so etwas wie ein Schimpfwort...

    Ganz einfach: Besser qualifizierte, vielleicht sogar mit abitur und Hochschulabschluss aus D will man nicht - angeblich sind sie zu teuer und stellen sowieso nur dumme Fragen. Der Schock von 1968 sitzt bei nicht wenigen 'Entscheidern' und Personalern noch sehr tief. Man möchte willig und - vor allem: billig. Und da wird Osteuropa schon so langsam so entsetzlich uninteressant.

    ... es gibt keinen Fachkräftemangel. Folgender Artikel bringt die Tatsachen viel besser auf den Punkt:
    http://www.weissgarnix.de...

    • macey
    • 14.10.2010 um 8:29 Uhr

    Erst seit einigen Monaten bieten die Arbeitsagenturen auch Langzeitarbeitslosen an, eine berufliche Qualifikation zu erwerben. Allerdings ist das Angebot an Lehrgängen, die meistens über 2 Jahre gehen, spärlich und eine ordentliche Beratung dafür findet nicht statt.
    Jahrzehntelang wurde also versäumt, die irrsinnig hohen Massen an Langzeitarbeitslosen zu qualifizierten. Wir haben in Deutschland ca 6 Millionen Menschen, die länger als ein Jahr nach einem Job suchen, darunter unzählige Migranten.
    Dass nach immer mehr Zuwanderung gerufen wird, ist eine bodenlose Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber dem schlimmen Schicksal vieler älterer Arbeitsloser, die in den vergangenen Jahren keinerlei Förderung erhielten.

    ...Qualifikationen haben Sie kaum eine Chance..."Umschulung" ist bei vielen Unternehmen so etwas wie ein Schimpfwort...

    Ganz einfach: Besser qualifizierte, vielleicht sogar mit abitur und Hochschulabschluss aus D will man nicht - angeblich sind sie zu teuer und stellen sowieso nur dumme Fragen. Der Schock von 1968 sitzt bei nicht wenigen 'Entscheidern' und Personalern noch sehr tief. Man möchte willig und - vor allem: billig. Und da wird Osteuropa schon so langsam so entsetzlich uninteressant.

    ... es gibt keinen Fachkräftemangel. Folgender Artikel bringt die Tatsachen viel besser auf den Punkt:
    http://www.weissgarnix.de...

    • macey
    • 14.10.2010 um 8:29 Uhr

    Erst seit einigen Monaten bieten die Arbeitsagenturen auch Langzeitarbeitslosen an, eine berufliche Qualifikation zu erwerben. Allerdings ist das Angebot an Lehrgängen, die meistens über 2 Jahre gehen, spärlich und eine ordentliche Beratung dafür findet nicht statt.
    Jahrzehntelang wurde also versäumt, die irrsinnig hohen Massen an Langzeitarbeitslosen zu qualifizierten. Wir haben in Deutschland ca 6 Millionen Menschen, die länger als ein Jahr nach einem Job suchen, darunter unzählige Migranten.
    Dass nach immer mehr Zuwanderung gerufen wird, ist eine bodenlose Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber dem schlimmen Schicksal vieler älterer Arbeitsloser, die in den vergangenen Jahren keinerlei Förderung erhielten.

  2. Mich kotzt das ganze langsam an. Sicherlich gibt es Berufe, in die man nur kann arbeiten kann wenn man darin gelernt oder Studiert hat.

    Es gibt aber auch genügend Berufe, wo die Firmen einfacxh was fertig vorgekautes haben wollen.

    Ich habe mich z.B. einmal bei vielen Buchhandlungen beworben, welche auch lange gesucht haben. Vor allem dachte ich mir dass meine Ausbildung zum Kaufmann/Einzelhandel und zum Fachinformatiker und meine Arbeit in diversen Agenturen im Bereich der Computer-Literatur sicherlich hilfreich sein könnten, da ich viele Bücher auch aus eigener Erfahrung kenne. Zudem glaubte ich viele Kunden vielleicht besser beraten zu können, weil ich vielleicht besser verstehen würde, was sie brauchen als jemand, der dort einfach reingesteckt wurde.

    Dazu kommt noch dass ich 5 Jahre beim Lokalrundfunk gearbeitet hatte (in meiner Freizeit) und dort auch Sendungen aus verschiedenen Bereichen (Computer, Kinderbücher und -hörbücher, Hörbücher für Erwachsene ect...) redaktionel geleitet hatte und diese auch moderierte. Dadurch habe ich mir auch ein gutes, ausbaubares Wissen in diesem Bereich angearbeitet.

    Meine Frau ist stduierte Bibliothekarin und da wir beide Büchernarren sind wohnen wir quasi in einer eigenen kleinen Bücherei mit Wohngelegenheit (irgendwo hinten).

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    Ich studiere noch, bin über der Regelstudienzeit und seit neustem Vater einer kleinen Tochter. Meinen Abschluss werde ich jetzt im Urlaubssemester wegen Kindererziehung machen. Nach dem Bätschela werde ich mir für das erste Master-Semester wieder ein Urlaubssemester nehmen. Die Zeit, die ich dadurch auf meinem Lebenslauf verliere ist mir egal, da ich sie intensiv mit unserem Kind verbringen werde. Ich bin gespannt, sollte mich ein Personaler auf diese „Lücken“ im Lebenslauf ansprechen.

    Ich studiere noch, bin über der Regelstudienzeit und seit neustem Vater einer kleinen Tochter. Meinen Abschluss werde ich jetzt im Urlaubssemester wegen Kindererziehung machen. Nach dem Bätschela werde ich mir für das erste Master-Semester wieder ein Urlaubssemester nehmen. Die Zeit, die ich dadurch auf meinem Lebenslauf verliere ist mir egal, da ich sie intensiv mit unserem Kind verbringen werde. Ich bin gespannt, sollte mich ein Personaler auf diese „Lücken“ im Lebenslauf ansprechen.

  3. So könnte man meinen, dass dies alles Eigenschaften sind, die man sicherlich gut verbinden könnte, egal ob Computer-,Jugend- oder Kinderliteratur, Hörbücher oder sonstiges. Zudem habe ich ja auch in meiner ersten Ausbildung und jahre danach im Verkauf gearbeitet, und das recht gerne.

    Meine Frau meinte auch dass es im Buchhandel nichts gibt, was man nicht auch danach sich aneignen könnte. Wenn man die Chance dazu bekommt.

    Aber die bekommt man in Deutschland nicht.Wenn man nicht einen absolut gradlinigen Lebenslauf hat, hat man keine Chance mehr. Das man auch mal den Mut hatte, etwas auszuprobieren, wird da eher negativ gesehen. Natürlich merkt man bei der einen oder anderen Sache auch dass es das nicht ist und bricht es ab.

    Für mich wäre es so etwas tolles in dem Bereich zu arbeiten. Aber manche Betriebe nehmen lieber etwas von der Stange, auch wenn es nur ein Job für denjenigen ist. Derjenige, der sich den A..... für solch einen Job aufreissen würde, dessen Bewerbung wandert direkt in den Papierkorb.

    Also liebe Betriebe: Bevor ihr immer weiter und lauter jammert, macht mal die Augen auf, ob es da nicht doch den einen oder anderen gibt, dem eine Chance verdient hätte und der vielleicht sogar eine Bereicherung für eurer Unternehmen ist - auch wenn ihr ihm vielleicht einige Zeit zur Einarbeitung geben müsst...vielleicht fällt euch aber dann auf, dass ihr so einen sehr loyalen Mitarbeiter finden würdet...

  4. ...Qualifikationen haben Sie kaum eine Chance..."Umschulung" ist bei vielen Unternehmen so etwas wie ein Schimpfwort...

    Antwort auf "Fachkräfte"
  5. Ganz einfach: Besser qualifizierte, vielleicht sogar mit abitur und Hochschulabschluss aus D will man nicht - angeblich sind sie zu teuer und stellen sowieso nur dumme Fragen. Der Schock von 1968 sitzt bei nicht wenigen 'Entscheidern' und Personalern noch sehr tief. Man möchte willig und - vor allem: billig. Und da wird Osteuropa schon so langsam so entsetzlich uninteressant.

    Antwort auf "Fachkräfte"
  6. schneller als man gucken kann. Deshalb auch hier nochmal:

    Was aus der letzten Aktion 'Arbeitskräfte aus dem Auland' geworden ist sieht man ja. Der haben wir jetzt nämlich zu verdanken, dass der Islam Teil von Deutschland ist. Die Wirtschaft soll endlich mal mit diesem einfallslosen rumgeflenne (den etwas anderes ist es nicht) aufhören und endlich mal was aus ihrer Arbeitnehmerschaft machen, die sinnlos an ihren Arbeitsplätzen versauert. Das nur mit Arbeitslosen zu bewerkstelligen verlangt auch keiner. Aber wer nicht willens ist sich eine langfristige Strategie dafür zu überlegen, der hat unser Mitleid nicht verdient. Statt ständig solche Artikel/Interviews zu machen sollte echt mal über die Versäumnisse der Wirtschaft berichtet werden und hier nicht ständig der Teufel an die Wand gemalt werden! Dann können auch weniger Qualifizierte nachrücken. Die Gastarbeitergeneration ist überhaupt kein völlig anders Thema, weil sie nämlich der gleichen hysterischen Arbeitskraftmangel-Diskussion entspringt! Bitte kommt mir hier nicht mir so oberflächlichem blabla.

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    • macey
    • 14.10.2010 um 8:35 Uhr

    [...]
    Leute, die solche Überlegungen anstellen, haben nicht die geringste Ahnung, was es in solchen Ländern eigentlich aussieht, dass es z. B. überhaupt keine Berufsausbildungssystem gibt, das den westlichen Anforderungen entspricht. Dass gar nicht die Firmen vorhanden sind, die Facharbeiter ausbilden könnten. Warum flüchten denn die Muslime in Millionenheeren nach Deutschland? Weil sie in ihrer Heimat eben keine vernünftige Berufsausbildung erhalten.
    Was das Foto mit den IT-Indern betrifft, dass ist doch lachhaft. Inder kommen schon deshalb nicht nach Deutschland, weil sie mit ihrem Englisch in den USA besser klarkommen und weil die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen überall sonst besser sind als in Deutschland.

    Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/km

    • macey
    • 14.10.2010 um 8:35 Uhr

    [...]
    Leute, die solche Überlegungen anstellen, haben nicht die geringste Ahnung, was es in solchen Ländern eigentlich aussieht, dass es z. B. überhaupt keine Berufsausbildungssystem gibt, das den westlichen Anforderungen entspricht. Dass gar nicht die Firmen vorhanden sind, die Facharbeiter ausbilden könnten. Warum flüchten denn die Muslime in Millionenheeren nach Deutschland? Weil sie in ihrer Heimat eben keine vernünftige Berufsausbildung erhalten.
    Was das Foto mit den IT-Indern betrifft, dass ist doch lachhaft. Inder kommen schon deshalb nicht nach Deutschland, weil sie mit ihrem Englisch in den USA besser klarkommen und weil die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen überall sonst besser sind als in Deutschland.

    Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/km

    • xpol
    • 13.10.2010 um 20:57 Uhr

    ... denn hier "aussitzen"?

    Gesetzesänderungen zur Umsetzung vereinheitlichten Rechts in der EU stehen an und die FDP bastelt parallel an Sonderlösungen.

    Und das Ganze wegen gerade mal 50.000-70.000 vorgeblich fehlenden "Fachkräften" - einer im Vergleich zum Gesamtarbeitsmarkt zu vernachlässigenden Anzahl.

    Natürlich ist es einfacher für Arbeitgeber, statt Fachkräfte selbst auszubilden, bei Bedarf welche mit Zeitvertrag im Ausland anzuwerben.

    Wieso das allerdings Ziel von Regierungshandeln sein soll, ist mir schleierhaft.

  7. Ich studiere noch, bin über der Regelstudienzeit und seit neustem Vater einer kleinen Tochter. Meinen Abschluss werde ich jetzt im Urlaubssemester wegen Kindererziehung machen. Nach dem Bätschela werde ich mir für das erste Master-Semester wieder ein Urlaubssemester nehmen. Die Zeit, die ich dadurch auf meinem Lebenslauf verliere ist mir egal, da ich sie intensiv mit unserem Kind verbringen werde. Ich bin gespannt, sollte mich ein Personaler auf diese „Lücken“ im Lebenslauf ansprechen.

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    ...soweit sind, dass Sie ihm das persönlich sagen können, dann haben sie eigentlich die gleichen Chancen wie alle anderen. Darin liegt ja das Problem. Im persönlichen Gespräch kann man überzeugen, der Gegenüber kann das leuchten in den Augen sehen wie man sich für den Job interessiert. Auch kann man die eine oder andere Lücke erklären - oftmals völlig logisch. Aber man kommt ja erst gar nicht dahin. Da wird die Bewerbung durchgeschaut und auf den großen "nein"-Stapel gelegt...ich will nicht wissen wieviele wirklich gute Mitarbeiten den Peronalchefs so durch die lappen gehen. Aber dann die Arroganz besitzen wegen Fachkräftmangel zu jammern...

    Ich habe z.b. in meinem Lebenslauf für das letzte Jahr extra "Hausbau" reingeschrieben...damit dieses fehlende Jahr bloß nicht falsch gedeutet werden kann...

    Soweit ich weiß, ist es nicht möglich im Urlaubssemester (egal aus welchem Grund) Prüfungen abzulegen. Viel Glück!

    ...soweit sind, dass Sie ihm das persönlich sagen können, dann haben sie eigentlich die gleichen Chancen wie alle anderen. Darin liegt ja das Problem. Im persönlichen Gespräch kann man überzeugen, der Gegenüber kann das leuchten in den Augen sehen wie man sich für den Job interessiert. Auch kann man die eine oder andere Lücke erklären - oftmals völlig logisch. Aber man kommt ja erst gar nicht dahin. Da wird die Bewerbung durchgeschaut und auf den großen "nein"-Stapel gelegt...ich will nicht wissen wieviele wirklich gute Mitarbeiten den Peronalchefs so durch die lappen gehen. Aber dann die Arroganz besitzen wegen Fachkräftmangel zu jammern...

    Ich habe z.b. in meinem Lebenslauf für das letzte Jahr extra "Hausbau" reingeschrieben...damit dieses fehlende Jahr bloß nicht falsch gedeutet werden kann...

    Soweit ich weiß, ist es nicht möglich im Urlaubssemester (egal aus welchem Grund) Prüfungen abzulegen. Viel Glück!

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