Islam-Debatte Integriert die Union!
CDU und CSU brechen eine vorgestrige Leitkultur-Debatte vom Zaun. Es ist der absurde Versuch, Integration mithilfe von Ausgrenzung zu erreichen. Ein Kommentar
An dieser Stelle muss sich der Autor selbst korrigieren. Nachdem er am Sonntag Christian Wulff zugehört hatte, schrieb er , der Bundespräsident habe eine solide, aber keine große Rede gehalten. Und er urteilte: Die Passage, in der Wulff über den Islam sprach, sei die stärkste einer "ganz normalen Bundespräsidenten-Rede" gewesen.
Allerdings: Eine Rede, die derart heftige Reaktionen hervorruft, kann nicht (mehr) gewöhnlich genannt werden. Auch dann nicht, wenn der Satz des Anstoßes von banaler Richtigkeit ist. "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland", hat Christian Wulff gesagt und damit eine schlichte Wahrheit ausgesprochen.
Zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Muslime leben in Deutschland. Sie sind mehr oder weniger religiös. Die meisten haben Arbeit, zahlen Steuern, manche sind deutsche Staatsbürger. Der Islam gehört zu Deutschland, wie es ultrakonservative Katholiken und protestantische Freikirchler tun, die im Übrigen bisweilen eine ähnliche Tendenz zur Parallelgesellschaft in sich tragen wie manche Muslime.
Wulffs Rede war eine Einladung, gemeinsam in diesem Land zu leben und gemeinsam Integrationsdefizite, die es zweifellos gibt, anzugehen. Was die Union derzeit aber betreibt, ist der absurde Versuch, Integration mithilfe von Ausgrenzung zu erreichen.
Der CSU-Politiker Norbert Geis etwa. Er sagte den kuriosen Satz , dass der Islam erst dann zu Deutschland gehöre, wenn die Integration gelungen sei. Mit derselben Argumentation könnte man behaupten, Deutschland sei erst dann eine Demokratie, wenn 100 Prozent der Wähler ihre Stimme abgeben.
Daneben liegt auch Angela Merkel (die Wulffs Rede in einer ersten Reaktion am Montag übrigens lobte). Auf einer CDU-Regionalkonferenz in Wiesbaden sagte sie : "Es gilt in Deutschland ganz eindeutig das Grundgesetz und nicht die Scharia." Wer Wulffs Rede zum Anlass nimmt, solchen Stumpfsinn zu verbreiten, hat nichts begriffen.
Es war ein langer Prozess, bis auch rot-grüne Politiker und Migrantenverbände die Tatsache anerkannt haben, dass es in Deutschland Integrationsprobleme gibt. Es war ein langer Prozess, bis man zu der Erkenntnis kam, dass sehr konkrete Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese Probleme zu lösen.
Doch das kümmert die Hysteriker in CDU und CSU nicht. Auch nicht, was Bundespräsident Wulff sonst noch sagte in seiner Rede. Sprachkurse, Maßnahmen gegen Schulschwänzer, islamischen Religionsunterricht von hier ausgebildeten Lehrern in deutscher Sprache – all das hat Wulff genannt. All das könnte von der Union diskutiert werden. Stattdessen wird die verstaubte Leitkultur-Debatte wieder ausgegraben. Wer so redet, benötigt einen Integrationskurs für die Gegenwart.
- Datum 07.10.2010 - 16:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Wenn geleugnet wird, dass der Islam mutmaßlich zu Deutschland gehöre, dann ist damit eigentlich gemeint, dass man den Islam nicht in Deutschland haben will.
Das allein wäre ja ok, zumal man ja rechtlich nicht genötigt werden kann, eine Religion angenehm zu finden-nur zeigt eben die Art der Diskussion ein weiteres Mal, dass man in diesem Land nicht fähig oder willens ist, seine Gedanken und Gefühle klar zu benennen.
Diese lähmende Feigheit, öffentlich dazu zu stehen, was man denkt-nicht nur in der Frage der Nichtintegration bestimmter Einwanderergruppen, sondern in jeglichen politischen und gesellschaftlichen Themen, sei es die Wirtschaft, die Banken oder die Umwelt.
Die Medien können die politische Korrektheit lebendig schreiben, wie sie wollen-es hilft nichts. Islam und Deutschland sind wie Sonne und Mond, sollten am besten nicht aufeinander treffen.
Tipp an den Autor: Wenn Sie von der Union einen Richtungswechsel wollen, brauchen Sie nur zwei Dinge. Einen schwarzen Koffer und Geld.
Völlig richtig, was Sie da schreiben.
Warum?
Weil (s. Kommentar #3) in der Tat eine "Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes (...)“ besteht.
In Anbetracht der zunehmenden Alterung der deutschen Bevölkerung mit einer Geburtenrate von nur 1,4 und der deutlich höheren Fortpflanzungsfreude der türkischstämmigen Mitbürger, geht die Islamisierung Deutschlands einher mit dem, was Sarrazin genannt hat: "Deutschland schafft sich ab"!
Aus dem Bericht der Enquete-Kommission "Demographischer Wandel" des Deutschen Bundestages geht hervor, dass im Jahr 2030 bei gleichbleibender Bevölkerungsentwicklung den nur noch 56 Millionen Deutschen 21 Millionen Nichtdeutsche gegenüberstehen werden.
Zwei Generationen weiter wird es nur noch 42 Millionen Deutsche geben...
Die CDU wollte noch nie Integration. Sie haben die Deutschkurse/Integrationskurse schon immer verneint. SPD und Grüne mussten damals mit großer Kraft diese gegen den Willen der CDU durchsetzen. Die CDU will in dieser Sache ausgrenzen weil man angst hat. Man hat eben sein begrenztes Weltbild und fühlt sich plötzlich einer NAtion verbunden die man sonst garnicht so toll findet. Bevor man den türken zum problem gemacht hat, wurde eben über Sozialhilfeepfänger egschimpft oder über die Linken. gibt doch immer ne gruppe die man hassen kann. Und nun haben wir eben einige Muslime und solche die dafür gehalten werden, da wird ein "wir" kosntruiert mit einer chrsitlichen tradition, die eine große Menge in diesem Land eher mit Frauenunterdrückung und Homophiobie in vebrindung bringt, als seien wir alle Chrsiten. Ich bin seit dem ichd as christentum kenne kritker von religionen die ihre glaubensätze andern aufdrücken wollen.
Mir ist piep egal woran jemand glaubt weil nur wichtig ist, dass man sich an die egsetze hällt. Dabei ist es sicherlich sinnvoll als Polizei und sozialarbeiter zu wissen in welchen egsellscahftlichen gruppen man gewisse probleme eher zu erwarten hat, aber für eine itnegrationsdebatte, die ihre Zuwanderer auf friedliche und freiehtiliche weise eingleider will, ist dieses dogmatische "das chrsitentum ist die leitkultur" einfach nicht zuträglich.
Wir brauchen endlich die trennung von Staat und Kirche und die gleichbehandlung aller Religionen.
"Wenn geleugnet wird, dass der Islam mutmaßlich zu Deutschland gehöre, dann ist damit eigentlich gemeint, dass man den Islam nicht in Deutschland haben will.
Das allein wäre ja ok, zumal man ja rechtlich nicht genötigt werden kann, eine Religion angenehm zu finden-nur zeigt eben die Art der Diskussion ein weiteres Mal, dass man in diesem Land nicht fähig oder willens ist, seine Gedanken und Gefühle klar zu benennen.
Diese lähmende Feigheit, öffentlich dazu zu stehen, was man denkt-nicht nur in der Frage der Nichtintegration bestimmter Einwanderergruppen, sondern in jeglichen politischen und gesellschaftlichen Themen, sei es die Wirtschaft, die Banken oder die Umwelt."
Diesen Eindruck habe ich auch seit Jahren. Die Frage, die mich seit Jahren bewegt ist, können die Menschen die Ursachen der Probleme nicht verstehen, oder wollen sie sie nicht verstehen?
Sie haben den Kern des Problems ausgezeichnet dargestellt.
Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Dennoch finde ich den Artikel sehr gelungen und spricht genau die Defizite der Konservativen in der Kulturdebatte an.
Völlig richtig, was Sie da schreiben.
Warum?
Weil (s. Kommentar #3) in der Tat eine "Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes (...)“ besteht.
In Anbetracht der zunehmenden Alterung der deutschen Bevölkerung mit einer Geburtenrate von nur 1,4 und der deutlich höheren Fortpflanzungsfreude der türkischstämmigen Mitbürger, geht die Islamisierung Deutschlands einher mit dem, was Sarrazin genannt hat: "Deutschland schafft sich ab"!
Aus dem Bericht der Enquete-Kommission "Demographischer Wandel" des Deutschen Bundestages geht hervor, dass im Jahr 2030 bei gleichbleibender Bevölkerungsentwicklung den nur noch 56 Millionen Deutschen 21 Millionen Nichtdeutsche gegenüberstehen werden.
Zwei Generationen weiter wird es nur noch 42 Millionen Deutsche geben...
Die CDU wollte noch nie Integration. Sie haben die Deutschkurse/Integrationskurse schon immer verneint. SPD und Grüne mussten damals mit großer Kraft diese gegen den Willen der CDU durchsetzen. Die CDU will in dieser Sache ausgrenzen weil man angst hat. Man hat eben sein begrenztes Weltbild und fühlt sich plötzlich einer NAtion verbunden die man sonst garnicht so toll findet. Bevor man den türken zum problem gemacht hat, wurde eben über Sozialhilfeepfänger egschimpft oder über die Linken. gibt doch immer ne gruppe die man hassen kann. Und nun haben wir eben einige Muslime und solche die dafür gehalten werden, da wird ein "wir" kosntruiert mit einer chrsitlichen tradition, die eine große Menge in diesem Land eher mit Frauenunterdrückung und Homophiobie in vebrindung bringt, als seien wir alle Chrsiten. Ich bin seit dem ichd as christentum kenne kritker von religionen die ihre glaubensätze andern aufdrücken wollen.
Mir ist piep egal woran jemand glaubt weil nur wichtig ist, dass man sich an die egsetze hällt. Dabei ist es sicherlich sinnvoll als Polizei und sozialarbeiter zu wissen in welchen egsellscahftlichen gruppen man gewisse probleme eher zu erwarten hat, aber für eine itnegrationsdebatte, die ihre Zuwanderer auf friedliche und freiehtiliche weise eingleider will, ist dieses dogmatische "das chrsitentum ist die leitkultur" einfach nicht zuträglich.
Wir brauchen endlich die trennung von Staat und Kirche und die gleichbehandlung aller Religionen.
"Wenn geleugnet wird, dass der Islam mutmaßlich zu Deutschland gehöre, dann ist damit eigentlich gemeint, dass man den Islam nicht in Deutschland haben will.
Das allein wäre ja ok, zumal man ja rechtlich nicht genötigt werden kann, eine Religion angenehm zu finden-nur zeigt eben die Art der Diskussion ein weiteres Mal, dass man in diesem Land nicht fähig oder willens ist, seine Gedanken und Gefühle klar zu benennen.
Diese lähmende Feigheit, öffentlich dazu zu stehen, was man denkt-nicht nur in der Frage der Nichtintegration bestimmter Einwanderergruppen, sondern in jeglichen politischen und gesellschaftlichen Themen, sei es die Wirtschaft, die Banken oder die Umwelt."
Diesen Eindruck habe ich auch seit Jahren. Die Frage, die mich seit Jahren bewegt ist, können die Menschen die Ursachen der Probleme nicht verstehen, oder wollen sie sie nicht verstehen?
Sie haben den Kern des Problems ausgezeichnet dargestellt.
Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Dennoch finde ich den Artikel sehr gelungen und spricht genau die Defizite der Konservativen in der Kulturdebatte an.
Der Titel hat was von der TAZ, die haben auch nette überschriften in der Schlagzeile.
Inhaltlich treffend. Laschert und Röttgers (?!) aus NRW machen es vor, wie dies gehen kann. Frau Merkel ist auch ne Wuchtbrumme, auch ne Wuchtbrumme. Wulff sowieso.
Bei der CDU gibt es also Hoffnung, bei der CSU sehe ich da eher Schwarz (man beachte den Wortwitz!).
Selbst Koch, der wohl so langsam verstanden hat, wo die Zukunft des Landes liegt (Gemeinsam statt gegeneinander), redet nicht mehr als Hetzer daher.
Ich hoffe, dass Deutschlkand seinen Weg findet mit den Willigen zusammen zuleben unbd den Unwilligen die richtigen Sanktionen entgegenbringt. Diese gibt es, das will kein objectiver Beobachter abstreiten.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/km
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/km
ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen. Unsere eigene Kultur ist selbst schützenswert und zu respektieren. Sie hat im eigenen Lande daher einen Vorrang.
Der Islam ist zudem mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.
"Niemand kann zwei Herren dienen"
Islam und Grundgesetz stehe zueinander in schroffem Gegensatz. Was soll dann islamischer Religionsunterricht vermitteln? Wenn man sich hier nicht entscheidet, droht Chaos. (...)
http://www.faz.net/s/RubC...
„Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes (...)“
Bundesverfassungsgerichtsentscheidungen Band 77, Seite 137 ff.
"Laut Völkerrecht, ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
Mit den Deutschen meinen Sie natürlich auch Muslime deutscher Staatsangehörigkeit, oder?
"ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
Lieber Moron,
bevor Sie alle Mauren umbringen:
Die Deutschen haben das Recht wahrgenommen, ein paar Millionen Muslime ins Land zu bitten, um jene arbeiten zu tun, für die sich Deutsche zu fein waren.
selbige Deutsche haben ebenfalls eine Verfassung geschrieben, die die Religionsfreiheit und Ausübung garantiert und die alle Menschen unter ein Recht stellt, die Mauren und auch die Moronen, also auch Sie.
Ich möchte Sie aber nicht töten. das war nur ein Witz.
Sie schreiben: "ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen"
Inzwischen gibt es auch wohl etliche hunderttausend Deutsche islamischen Glaubens.
Sie zitieren das BVG: "Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes (...)“
1. Dieser Satz bezieht sich auf die territoriale Einheit des deutschen Volkes (Wiedervereinigung).
2. Diese Zitat findet sich nicht wörtlich an der angegebenen Stelle.
Dort wird vielmehr ausgeführt:
/Zitat
Aus dem Wahrungsgebot folgt insbesondere die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten. Diese Pflicht ist nicht statisch auf den Kreis derjenigen Personen begrenzt, die bei Inkrafttreten des Grundgesetzes deutsche Staatsangehörige waren, und auf jene, die später zufolge des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben und noch erwerben werden...
Die im Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes enthaltene Wahrungspflicht gebietet es auch, die Einheit des deutschen Volkes als des Trägers des völkerrechtlichen Selbstbestimmungsrechts nach Möglichkeit zukunftsgerichtet auf Dauer zu bewahren
Zitat/
http://www.servat.unibe.c...
".....ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
..und viele Deutsche sind Muslime.Diese deutschen Muslime dürfen auch bestimmen was ihnen passt und was nicht!!Wenn ein deutscher Muslim keine polnischen Christen mehr in sein Land lassen will hat er auch das Recht dazu-nach ihrer richtigen Definition.Er ist schließlich Deutscher.
Kapieren sie endlich dass die meisten Muslime hier Deutsche sind.Dies ist auch ihr Land.Ein deutscher Christ hat von einem deutschen Muslim überhaupt nichts zu fordern!
Ehrliche und Steuern zahlende Bürger haben allerdings etwas von kriminellen und Intoleranten zu fordern!Das ist der Unterschied!Kein Deutscher ist besser als der andere nur weil der eine Muslim, der andere Christ ist.
Ich bin übrigens katholisch..
Wer Deutsch sein über das Blutrecht definiert, sollte bedenken, dass wir dann Deutschland auflösen müssten: Wir sind nämlich geschichtlich ein Vielvölkergemisch und vereinen in der Mitte Europas sehr gut verschiedene Kulturen von West bis Ost und Nord bis Süd (Kelten, Germanen usw.).
Was mich weiterhin stört, ist die Verhöhnung des Grundgesetzes durch viele Kommentatoren hier und Politiker in der CDU: Deutschland ist KEIN Kirchenstaat, das Grundgesetz trennt Staat und Religion scharf. Außerdem gibt es neben den ständig genannten drei Religionen noch andere und auch Atheisten finden sich unter unseren Landsleuten.
Hier gibt es einige Verwirrte, denn in blinder Islamphobie wird aus Deutschland ein Gottestaat mit angeblich christlichen Grundgesetz konstruiert.
Zu guter Letzt: Christentum und Islam haben ihre gemeinsame Wurzel im jüdischen Glauben. Christentum und Islam berufen sich in Teilen (das neue Testament ist nur ein Teil der Bibel) auf Jesus und seine Lehren. Zur Integration gehört nämlich auch die Erkenntnis des Gemeinsamen. Außerdem wird von Rechts nun in die selbstverständlichen Sätze von Wulff nur noch Unsinn hereininterpretiert.
"Laut Völkerrecht, ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
Mit den Deutschen meinen Sie natürlich auch Muslime deutscher Staatsangehörigkeit, oder?
"ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
Lieber Moron,
bevor Sie alle Mauren umbringen:
Die Deutschen haben das Recht wahrgenommen, ein paar Millionen Muslime ins Land zu bitten, um jene arbeiten zu tun, für die sich Deutsche zu fein waren.
selbige Deutsche haben ebenfalls eine Verfassung geschrieben, die die Religionsfreiheit und Ausübung garantiert und die alle Menschen unter ein Recht stellt, die Mauren und auch die Moronen, also auch Sie.
Ich möchte Sie aber nicht töten. das war nur ein Witz.
Sie schreiben: "ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen"
Inzwischen gibt es auch wohl etliche hunderttausend Deutsche islamischen Glaubens.
Sie zitieren das BVG: "Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des Deutschen Volkes (...)“
1. Dieser Satz bezieht sich auf die territoriale Einheit des deutschen Volkes (Wiedervereinigung).
2. Diese Zitat findet sich nicht wörtlich an der angegebenen Stelle.
Dort wird vielmehr ausgeführt:
/Zitat
Aus dem Wahrungsgebot folgt insbesondere die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten. Diese Pflicht ist nicht statisch auf den Kreis derjenigen Personen begrenzt, die bei Inkrafttreten des Grundgesetzes deutsche Staatsangehörige waren, und auf jene, die später zufolge des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben und noch erwerben werden...
Die im Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes enthaltene Wahrungspflicht gebietet es auch, die Einheit des deutschen Volkes als des Trägers des völkerrechtlichen Selbstbestimmungsrechts nach Möglichkeit zukunftsgerichtet auf Dauer zu bewahren
Zitat/
http://www.servat.unibe.c...
".....ist Deutschland das Land der Deutschen, und nur sie haben das Recht, zu bestimmen, wen sie in das Land lassen, oder wie sie es gestalten wollen."
..und viele Deutsche sind Muslime.Diese deutschen Muslime dürfen auch bestimmen was ihnen passt und was nicht!!Wenn ein deutscher Muslim keine polnischen Christen mehr in sein Land lassen will hat er auch das Recht dazu-nach ihrer richtigen Definition.Er ist schließlich Deutscher.
Kapieren sie endlich dass die meisten Muslime hier Deutsche sind.Dies ist auch ihr Land.Ein deutscher Christ hat von einem deutschen Muslim überhaupt nichts zu fordern!
Ehrliche und Steuern zahlende Bürger haben allerdings etwas von kriminellen und Intoleranten zu fordern!Das ist der Unterschied!Kein Deutscher ist besser als der andere nur weil der eine Muslim, der andere Christ ist.
Ich bin übrigens katholisch..
Wer Deutsch sein über das Blutrecht definiert, sollte bedenken, dass wir dann Deutschland auflösen müssten: Wir sind nämlich geschichtlich ein Vielvölkergemisch und vereinen in der Mitte Europas sehr gut verschiedene Kulturen von West bis Ost und Nord bis Süd (Kelten, Germanen usw.).
Was mich weiterhin stört, ist die Verhöhnung des Grundgesetzes durch viele Kommentatoren hier und Politiker in der CDU: Deutschland ist KEIN Kirchenstaat, das Grundgesetz trennt Staat und Religion scharf. Außerdem gibt es neben den ständig genannten drei Religionen noch andere und auch Atheisten finden sich unter unseren Landsleuten.
Hier gibt es einige Verwirrte, denn in blinder Islamphobie wird aus Deutschland ein Gottestaat mit angeblich christlichen Grundgesetz konstruiert.
Zu guter Letzt: Christentum und Islam haben ihre gemeinsame Wurzel im jüdischen Glauben. Christentum und Islam berufen sich in Teilen (das neue Testament ist nur ein Teil der Bibel) auf Jesus und seine Lehren. Zur Integration gehört nämlich auch die Erkenntnis des Gemeinsamen. Außerdem wird von Rechts nun in die selbstverständlichen Sätze von Wulff nur noch Unsinn hereininterpretiert.
Danke an den Verfasser des obigen Artikels.
Ich bin die ganze Leitkultur-Debatte herzlich leid!
Der Bundespräsident hat nur gesagt, dass die Muslime ein Teil Deutschlands sind, dass der Islam nach Deutschland gehört.
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, in einer Zeit, die geprägt von den Greueln des Naziregiems eine Demokratie wurde, sich nach außen öffnete, offen war für anderes Denken und andere Kulturen.
In diesem Geist bin ich, Jahrgang 1949, aufgewachsen.
Mich haben andere Länder, ihre Sitten, ihre Rituale, ihre Religionen immer sehr interessiert.
1985 bin ich zum Islam konvertiert und gehöre, wie einige hier im Forum aus meinen Kommentaren wissen, zu einem gemässigten, liberalen Islam.
Trotzdem ist er mir wichtig, ans Herz gewachsen, ein wichtiger Teil meiner Identität.
Die gegenwärtige Debatte, losgetreten von Sarrazin, aber bereits vorher in den Köpfen vieler Menschen, die Angst vor dem Fremden haben, auf einemal ihre christlichen Wurzeln wieder entdecken, vorhanden gewesen.
Heute, nach 40 Jahren in einem Sozialberuf, auch in der Integrationsarbeit tätig, bin ich einigermaßen verzweifelt.
Ich zweifle nicht an meinem Glauben, ich verzweifle an Deutschland!
Ich bin eine Fremde in meinem eigenen Land.
happy loser
>... Demokratie wurde, sich nach außen öffnete,
> offen war für anderes Denken und andere Kulturen.
ist in dieser Hinsicht ein großer Rückschritt:
http://www.tagesspiegel.d...
http://ralfschuler.wordpr...
http://www.faz.net/s/Rub9...
"""1985 bin ich zum Islam konvertiert und gehöre, wie einige hier im Forum aus meinen Kommentaren wissen, zu einem gemässigten, liberalen Islam.""""
Gibt es denn einen gemäßigten Islam? Ist der Koran denn interpretierbar? Meines Wissens nicht. Denn er ist nun einmal Gottes Wort und Weisung.
Hier kann Sie niemand zwingen sämtliche Regeln des Islam einzuhalten. Sie können in unserem freiheitlichen Land sich einen verwässerten Islam zusammen zimmern und danach leben.
Haben Sie einmal versucht in muslimischen Ländern zu leben (nicht nur besuchen), die den Islam streng reglementiert ausüben? z.B. Saudi Arabien oder Jemen?
Gruß
hthswa
"""""Auch nicht, was Bundespräsident Wulff sonst noch sagte in seiner Rede. Sprachkurse, Maßnahmen gegen Schulschwänzer, islamischen Religionsunterricht von hier ausgebildeten Lehrern in deutscher Sprache – all das hat Wulff genannt."""""
Dabei verkennt Herr Wulff ganz offensichtlich die enormen Schwierigkeiten rechtlicher Art Imame hier auszubilden und sie dann in den Schulen und Gemeinden einzusetzen.
Sprachkurse, Schulschwänzer sind doch allseits bekannte und fast ausdiskutierte Tatsachen, die zumindest am Tag der Deutschen Einheit nichts zu suchen haben.
Leitkultur hin oder her, es gibt einen Wertekanon, den muss man nichtunbedingt als Leitkultur definieren, aber man sollte ihn schon einmal präzisieren.
Das haben weder die Politiker noch die Multi-Kulti, noch die Vertreter der Islam Organisationen jemals getan.
Erst dann kann man trefflich darüber diskutieren und streiten.
So werden von allen Beteiligten "!Nebelkerzen" geworfen durch Allgemeinplätze, ohne einen offenen Kanon aufzustellen.
Ich mache einfach einmal einen Anfang.
1.) Unser GG ist für alle hier lebenden Menschen gültig und muss von diesen auch anerkannt werden.
2.) Die deutsche Rechtsordnung des BGB und des STGB ist für alle verbindlich und muss von diesen anerkannt werden.
Jeder hat sich sachkundig zu machen was diese Regeln bedeuten: z.B. Scheidungsrecht, Gleichheit von Mann und Frau, Eherecht etc.
Jetzt kann jeder seine weiteren Vorstellungen einbringen.
Gruß hthswa
verein an das deutsche Grundgesetz zu halten.
Das gilt für den Islam als auch für die katholische / evangelische Kirche.
Eine Leserreaktion in einer niederländischen Zeitung vom 06.10.2010
Die Debatte über Islam und Christentum ist und bleibt eine unsinnige Debatte, die Bibel predigt auch, Seelen zu gewinnen und von der Anwendung von Gewalt wird im Alten Testament auch nicht abgeraten… einfache Zitate aus der Bibel würden zu einem Bibel-Fitna-Film (analog zum Koran-Fitna-Film von Geert Wilders) führen …
Es gibt keine moderate Bibel, sie sind alle gleich. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden gewalttätigen Religionen ist, dass die Auswüchse eines solchen Schwachsinns im Christentum seit ein paar hundert Jahren vorbei sind… Das Bewusstsein ist unter den Christen gewachsen, dass der Gebrauch von Gewalt, um den Glauben zu verbreiten, von wenig Zivilisation zeugt (hiervon ausgenommen Nordirland und einige andere lokale Länder der Dritten Welt).
Muslime müssen erkennen, dass auch ihre gewaltsame Ausführung der Religion stoppen muß, da sonst ein feiner dritter Weltkrieg kommt.
—–
Anmerkung: Der 30jährige Krieg in D. war ein Religionskrieg zwischen Protestanten und Katholiken. Er endete mit dem “Frieden von Münster und Osnabrück”. Alle beteiligte Parteien “erkannten, daß ein weiterer Kampf nur weiteres Leid brächte, aber keinen Vorteil”
---
http://blog.zeit.de/bittn...
Da sagen Sie etwas!
Diese Debatte ging mir von Anfang an gründlich auf den Zünder. Am deutschen Wesen... *hahaha*
Und diese jetzt erst recht.
Kürzlich bekam ich mit, wie sich zwei Türkinnen (klar, Kopftuch), Mutter und Tochter, im Bus über Gedichte von Heinrich Heine unterhielten. Anscheinend Hausaufgaben. Und das Beispiel auf dem Zettel sehr schön fanden.
Da frag ich mich, was dieser ganze Blödsinn eigentlich soll...
Anscheinend sind uns die Feinde abhanden gekommen.
(happy loser: nicht verzeifeln, zweifeln ja. :-)
Btw., den Artikel find ich richtig gut!
Es müssen aber nicht alle so fühlen wie Sie! Der Islam kommt nicht aus Deutschland und ist hier auch nicht beheimatet. Wenn die einheimische Bevölkerung kein Verständnis für eine solche Religion hat, müssen Sie das akzeptieren. Ich bin aus der Kirche ausgetreten und kann überhaupt nicht verstehen, wie man sich solch einer z.T.politischen Religion unterwerfen kann. Schon gar nicht als Frau ...Sie fordern Verständnis von der einheimischen Bev. Aber Sie müssen auch verstehen, dass es inzwischen viele Leute gibt, die sich von den Religionen belästigt fühlen, da sie sich überall selbst darstellen müssen (Moscheeen , Kopftücher etc.) Ich empfimde es als ein aufdringlisches Zurschaustellen. Was sollen die Leute machen, die von der Religion(en) in Ruhe gelassen werden wollen?
als ´gemäßigter islamist´ brauchen sie an deutschland nicht zu verzweifeln.sie sollten vielmehr dafür kämpfen, daß ihre reaktionären glaubensbrüder unsere werteordnung achten, die scharia nicht über das grundgesetz stellen, ihre frauen nicht benachteiligen,ihre kinder in die schulen schicken, die mädchen am turnunterricht teilnehmen lassen etc. etc.- sich also integrieren. dann gäbe es in der deutschen mehrheitsgesellschaft gegenüber dem islam keine vorbehalte , und alle wären zufrieden.
>... Demokratie wurde, sich nach außen öffnete,
> offen war für anderes Denken und andere Kulturen.
ist in dieser Hinsicht ein großer Rückschritt:
http://www.tagesspiegel.d...
http://ralfschuler.wordpr...
http://www.faz.net/s/Rub9...
"""1985 bin ich zum Islam konvertiert und gehöre, wie einige hier im Forum aus meinen Kommentaren wissen, zu einem gemässigten, liberalen Islam.""""
Gibt es denn einen gemäßigten Islam? Ist der Koran denn interpretierbar? Meines Wissens nicht. Denn er ist nun einmal Gottes Wort und Weisung.
Hier kann Sie niemand zwingen sämtliche Regeln des Islam einzuhalten. Sie können in unserem freiheitlichen Land sich einen verwässerten Islam zusammen zimmern und danach leben.
Haben Sie einmal versucht in muslimischen Ländern zu leben (nicht nur besuchen), die den Islam streng reglementiert ausüben? z.B. Saudi Arabien oder Jemen?
Gruß
hthswa
"""""Auch nicht, was Bundespräsident Wulff sonst noch sagte in seiner Rede. Sprachkurse, Maßnahmen gegen Schulschwänzer, islamischen Religionsunterricht von hier ausgebildeten Lehrern in deutscher Sprache – all das hat Wulff genannt."""""
Dabei verkennt Herr Wulff ganz offensichtlich die enormen Schwierigkeiten rechtlicher Art Imame hier auszubilden und sie dann in den Schulen und Gemeinden einzusetzen.
Sprachkurse, Schulschwänzer sind doch allseits bekannte und fast ausdiskutierte Tatsachen, die zumindest am Tag der Deutschen Einheit nichts zu suchen haben.
Leitkultur hin oder her, es gibt einen Wertekanon, den muss man nichtunbedingt als Leitkultur definieren, aber man sollte ihn schon einmal präzisieren.
Das haben weder die Politiker noch die Multi-Kulti, noch die Vertreter der Islam Organisationen jemals getan.
Erst dann kann man trefflich darüber diskutieren und streiten.
So werden von allen Beteiligten "!Nebelkerzen" geworfen durch Allgemeinplätze, ohne einen offenen Kanon aufzustellen.
Ich mache einfach einmal einen Anfang.
1.) Unser GG ist für alle hier lebenden Menschen gültig und muss von diesen auch anerkannt werden.
2.) Die deutsche Rechtsordnung des BGB und des STGB ist für alle verbindlich und muss von diesen anerkannt werden.
Jeder hat sich sachkundig zu machen was diese Regeln bedeuten: z.B. Scheidungsrecht, Gleichheit von Mann und Frau, Eherecht etc.
Jetzt kann jeder seine weiteren Vorstellungen einbringen.
Gruß hthswa
verein an das deutsche Grundgesetz zu halten.
Das gilt für den Islam als auch für die katholische / evangelische Kirche.
Eine Leserreaktion in einer niederländischen Zeitung vom 06.10.2010
Die Debatte über Islam und Christentum ist und bleibt eine unsinnige Debatte, die Bibel predigt auch, Seelen zu gewinnen und von der Anwendung von Gewalt wird im Alten Testament auch nicht abgeraten… einfache Zitate aus der Bibel würden zu einem Bibel-Fitna-Film (analog zum Koran-Fitna-Film von Geert Wilders) führen …
Es gibt keine moderate Bibel, sie sind alle gleich. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden gewalttätigen Religionen ist, dass die Auswüchse eines solchen Schwachsinns im Christentum seit ein paar hundert Jahren vorbei sind… Das Bewusstsein ist unter den Christen gewachsen, dass der Gebrauch von Gewalt, um den Glauben zu verbreiten, von wenig Zivilisation zeugt (hiervon ausgenommen Nordirland und einige andere lokale Länder der Dritten Welt).
Muslime müssen erkennen, dass auch ihre gewaltsame Ausführung der Religion stoppen muß, da sonst ein feiner dritter Weltkrieg kommt.
—–
Anmerkung: Der 30jährige Krieg in D. war ein Religionskrieg zwischen Protestanten und Katholiken. Er endete mit dem “Frieden von Münster und Osnabrück”. Alle beteiligte Parteien “erkannten, daß ein weiterer Kampf nur weiteres Leid brächte, aber keinen Vorteil”
---
http://blog.zeit.de/bittn...
Da sagen Sie etwas!
Diese Debatte ging mir von Anfang an gründlich auf den Zünder. Am deutschen Wesen... *hahaha*
Und diese jetzt erst recht.
Kürzlich bekam ich mit, wie sich zwei Türkinnen (klar, Kopftuch), Mutter und Tochter, im Bus über Gedichte von Heinrich Heine unterhielten. Anscheinend Hausaufgaben. Und das Beispiel auf dem Zettel sehr schön fanden.
Da frag ich mich, was dieser ganze Blödsinn eigentlich soll...
Anscheinend sind uns die Feinde abhanden gekommen.
(happy loser: nicht verzeifeln, zweifeln ja. :-)
Btw., den Artikel find ich richtig gut!
Es müssen aber nicht alle so fühlen wie Sie! Der Islam kommt nicht aus Deutschland und ist hier auch nicht beheimatet. Wenn die einheimische Bevölkerung kein Verständnis für eine solche Religion hat, müssen Sie das akzeptieren. Ich bin aus der Kirche ausgetreten und kann überhaupt nicht verstehen, wie man sich solch einer z.T.politischen Religion unterwerfen kann. Schon gar nicht als Frau ...Sie fordern Verständnis von der einheimischen Bev. Aber Sie müssen auch verstehen, dass es inzwischen viele Leute gibt, die sich von den Religionen belästigt fühlen, da sie sich überall selbst darstellen müssen (Moscheeen , Kopftücher etc.) Ich empfimde es als ein aufdringlisches Zurschaustellen. Was sollen die Leute machen, die von der Religion(en) in Ruhe gelassen werden wollen?
als ´gemäßigter islamist´ brauchen sie an deutschland nicht zu verzweifeln.sie sollten vielmehr dafür kämpfen, daß ihre reaktionären glaubensbrüder unsere werteordnung achten, die scharia nicht über das grundgesetz stellen, ihre frauen nicht benachteiligen,ihre kinder in die schulen schicken, die mädchen am turnunterricht teilnehmen lassen etc. etc.- sich also integrieren. dann gäbe es in der deutschen mehrheitsgesellschaft gegenüber dem islam keine vorbehalte , und alle wären zufrieden.
der artikel trifft den nagel auf den kopf. genauso ist es gemeint gewesen, sollte es verstanden werden, habe ich es verstanden und wurde von den christdemokraten arrogant umgedeutet.
wie ich schon immer sagte: christdemokraten, für alles zu haben, zu nichts zu gebrauchen.
Die Integration wird wohl noch Generationen dauern, aber wir könnten sie ein stückchen vorwärts auf den richtigen Weg bringen, in dem wir doch mal drüber nachdenken, ob es möglich wäre, in den Schulen mehr Lehrer mit Muttersprache Türkisch, Russisch, polnisch usw. einzusetzen um hier ein kleines Signal zu geben.
Oder was das Thema Islam betrifft, nun vielleicht könnten uns da die "Kirchenmänner" weiterhelfen, sei es Rabbiner, sei es Imane, sei es Bischöfe, Pastoren usw.
Man könnte eine Art "Trivil pursuit" in den Schulen als "kleines Modell starten", nämlich im sogn. "Religionsunterricht" oder sogar eine neue Schulstunde zu kreiieren, um zu sehen, was wissen die Teens und Kids eigentlich voneinander bzw. deren Religionen...
Die Basis liefert das Fundament für Verständnis aller Religionen und hier ist wirklich ein Ansatzpunkt.
Sehr erfreulich, daß Herr Horeld einige zutreffende Sachverhalte anspricht wie etwa den Vergleich: "Der Islam gehört zu Deutschland, wie es ultrakonservative Katholiken und protestantische Freikirchler tun." Oder: "Es war ein langer Prozess, bis auch rot-grüne Politiker und Migrantenverbände die Tatsache anerkannt haben, dass es in Deutschland Integrationsprobleme gibt." Nur die Schlußfolgerung daraus, wir bräuchten deshalb keine Leitkultur-Debatte ist nicht konsequent noch nachvollziehbar!!!
1. ultrakonservative Katholiken und der Islam haben viel gemeinsam. Richtig! Aber genau dafür, daß ultrakonservative Katholiken in Deutschland heute keinen nennenswerten Einfluß mehr haben, haben wir in Deutschland und Europa jahrhundertlang gekämpft. Warum sollten wir also einen Islam willkommen heißen, der jedenfalls in seinen politisch aktivsten Teilen genauso rückwärtsgewandt ist wie diese Katholiken???
2. wie also ausgerechnet aus dem Islam ein Beitrag zur Leitkultur kommen soll, ist mir schleierhaft. Und dass diese äußerst nötig ist, kann nach den letzten Wochen voller Sarrazin-Debatte überhaupt keine Frage mehr sein: offensichtlich wühlt dieses Thema die Deutschen und das Land gewaltig auf, es geht um unsere Identität! Nichts anderes ist die "Leitkultur"!
3. Es ist offensichtlich, daß die Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Meinungsfreiheit zentraler Bestandteil dieser Leitkultur sind. Und davon ist der bewußt gelebte Islam genauso weit entfernt wie diese Katholiken.
Unsere Leitkultur ist die freiheitlich demokratische Grundordnung. Die steht fest, seit Jahrzehnten und darüber müssen wir auch nicht diskutieren, denn die allermeisten erkennen sie an.
Ein Gedanke, nur so als Anregung:
Von Friedrich dem Zweiten (Der Große) ist überliefert, dass er erklärte, auch Moscheen für Muselmanen bauen zu wollen, wenn sie denn nach Preußen kämen. Der bedeutenste preußische König - das mag mancher kaum glauben, es war aber so. Vorsicht beim Weiterlesen - es kommt durchaus noch schlimmer, der war nämlich auch mehr oder weniger offen schwul (vor mehr als 200 Jahren!) und glaubte nicht an irgendeinen der heute in Rede stehenden Götter. Beerdigt werden wollte er ohne christlichen Pfarrer, ohne Pomp. Religion war für ihn unwichtig. Wer denn wollte, der sollte "nach seiner Fasson seelig werden". Ihm war es egal. Hauptsache jeder zahlte zu Lebzeiten Steuern oder wurde Soldat.
Auch dieser Mann gehört zur "deutschen Leitkultur", irgendwie scheint er aber wesentlich moderner gewesen zu sein als viele der heute Streitenden.
Unsere Leitkultur ist die freiheitlich demokratische Grundordnung. Die steht fest, seit Jahrzehnten und darüber müssen wir auch nicht diskutieren, denn die allermeisten erkennen sie an.
Ein Gedanke, nur so als Anregung:
Von Friedrich dem Zweiten (Der Große) ist überliefert, dass er erklärte, auch Moscheen für Muselmanen bauen zu wollen, wenn sie denn nach Preußen kämen. Der bedeutenste preußische König - das mag mancher kaum glauben, es war aber so. Vorsicht beim Weiterlesen - es kommt durchaus noch schlimmer, der war nämlich auch mehr oder weniger offen schwul (vor mehr als 200 Jahren!) und glaubte nicht an irgendeinen der heute in Rede stehenden Götter. Beerdigt werden wollte er ohne christlichen Pfarrer, ohne Pomp. Religion war für ihn unwichtig. Wer denn wollte, der sollte "nach seiner Fasson seelig werden". Ihm war es egal. Hauptsache jeder zahlte zu Lebzeiten Steuern oder wurde Soldat.
Auch dieser Mann gehört zur "deutschen Leitkultur", irgendwie scheint er aber wesentlich moderner gewesen zu sein als viele der heute Streitenden.
Herr Horeld, leider irren Sie in der obigen Zusammenfassung Ihres Artikels und auch in der abschließenden Schlussfolgerung am Ende, denn über das, was diese sogenannte „Leitkultur“ ausmacht, was sie ist, wurde nie diskutiert. Der Begriff ist eigentlich kaum bestimmt und als rechtes Bollwerk verschrien. In meinen Augen ist dies falsch, man sollte endlich beginnen über diese „Leitkultur“ zu sprechen und zu diskutieren und zwar inhaltlich, den Begriff einen Füllung geben.
Eine Argumentation, welche für maßgebend das Grundgesetz bezeichnet, ist zwar nicht völlig falsch, aber dennoch zu kurz gegriffen. Es geht doch um mehr, als unseren Wertekodex. Dieser ist eine Synthese aus unserer Kultur und unserer Geschichte. Daran hat man sich zu halten, wohl wahr, aber helfen tut es nicht. Über Absurditäten zu diskutieren, ob denn nun Bratwurst essen und Weißbier trinken dazu gehört, brauchen wir auch nicht sprechen.
Problematisch ist aber in der Tat ist die Definition dieses Begriffes. Was verstehen wir darunter und was muss zwingend darunter gefasst werden. In unserem Grundgesetz steht beispielsweise an keiner Stelle etwas von „deutsch“ als unserer Sprache; zu dieser deutschen „Leitkultur“, einer glückenden Integration und einer funktionierenden Gesellschaft gehört das Beherrschen dieser Sprache in diesem Land aber zwingend. Was könnte denn sonst dazu gehören?
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