S-21-Gegner skeptisch im Hinblick auf Abriss-Stop
Zugleich erneuerte er noch einmal sein Verhandlungsangebot an die Gegner von Stuttgart 21. Es gehe in dem jetzigen Stadium nicht mehr um den Bahnhof und das Projekt an sich, sondern um eine Befriedung der Situation und darum, "wieder Gesprächsbereitschaft herzustellen". Er selbst könne sich durchaus vorstellen, das Projekt an einigen Stellen "betriebswirtschaftlich effizienter" zu machen. Einen Baustopp aber, unterstrich Mappus, werde es nicht geben.
Die Demonstranten wenden sich gegen den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der eine unterirdische Durchgangsstation vorsieht. Sie monieren die zu hohen Kosten von bis zu zehn Milliarden Euro.
Die Gegner des Projekts reagierten skeptisch auf die Ankündigung von Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU), der Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes werde zunächst nicht abgerissen . "Der Begriff 'zunächst' ist sehr schwammig", kritisierte der Sprecher der Parkschützer-Gruppe, Fritz Mielert, in Stuttgart. Zudem habe Gönner nicht die Macht, über den Abriss des Südflügels zu entscheiden.
Mielert fürchtet vielmehr, dass damit möglicherweise auch den Gegnern des Milliardenprojekts das Gefühl gegeben werden soll, schon fast gesiegt zu haben und nicht mehr auf die Straße gehen zu müssen. Er wies darauf hin, dass derzeit Entkernungsarbeiten im Seitenflügel vorgenommen würden. Ohnehin werde der Bahnhofsteil derzeit gebraucht, um Einheiten der Bundespolizei unterzubringen. Der Nordflügel wurde bereits vollständig abgebrochen.
- Datum 05.10.2010 - 14:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
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einen Fehler zuzugeben. Lassen Sie sich doch nicht Stück für Stück vorführen. Das kann nur zu einem erheblichen Verlust in die politischen Instanzen führen.
…dabei wäre es so einfach den inneren Frieden zu wahren. Dies würde aber voraussetzen, dass auch Leute wie Mappus echte Demokratie können. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Mappus geht zwar einen besonderen Weg, der mutet aber sehr feudal an.
Es wäre so einfach … würde sich die Landesregierung dazu entschließen den Showdown vorzuverlegen. Die Auseinandersetzung ist ja bereist auf zu einer Entscheidungsschlacht hochstilisiert. Also sollte der nicht gewählte sondern der ernannte Mappus mal ein Stück Demokratieverständnis zeigen und für die Auflösung des Parlamentes sorgen, dann ließen sich die Dinge schnell klären. Sowas wäre eine echte Stärke.
http://qpress.de/2010/10/...
…dabei wäre es so einfach den inneren Frieden zu wahren. Dies würde aber voraussetzen, dass auch Leute wie Mappus echte Demokratie können. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Mappus geht zwar einen besonderen Weg, der mutet aber sehr feudal an.
Es wäre so einfach … würde sich die Landesregierung dazu entschließen den Showdown vorzuverlegen. Die Auseinandersetzung ist ja bereist auf zu einer Entscheidungsschlacht hochstilisiert. Also sollte der nicht gewählte sondern der ernannte Mappus mal ein Stück Demokratieverständnis zeigen und für die Auflösung des Parlamentes sorgen, dann ließen sich die Dinge schnell klären. Sowas wäre eine echte Stärke.
http://qpress.de/2010/10/...
...Mappus hat keine Fehler gemacht und wird auch nie welche machen. Das steht so in der Satzung der Landesregierung BW.
Diejenigen, die verletzt wurden - weil sie womöglich einem ganzkörper-gepanzerten Polizisten eine Kastanie an den Helm gebollert haben - sollen froh sein, dass sie noch leben.
Man hätte auch noch härter hinlangen können.
Die finanziellen Interessen der S21-Protagonisten würden auch das rechtfertigen.
Tja - wir müssen uns wohl damit abfinden, in einer Kapitaldiktatur zu leben. Oder wir wehren uns...
...und haben damit gegen die Kapital-(Medien-)macht viel Arbeit zu leisten. Weil das Volk den Medien noch zuviel blindes Vertrauen entgegenbringt. Merke: Zeitunglesen entbindet nicht vom eigenen Denken - im Gegenteil.
...und haben damit gegen die Kapital-(Medien-)macht viel Arbeit zu leisten. Weil das Volk den Medien noch zuviel blindes Vertrauen entgegenbringt. Merke: Zeitunglesen entbindet nicht vom eigenen Denken - im Gegenteil.
Alles "alternativlos". Oder nicht?
"Mappus sieht bei sich keine Fehler": Entscheidend ist, was der Wähler denkt.
Zitat aepfelundbirnen:
> "Mappus sieht bei sich keine Fehler": Entscheidend ist, was > der Wähler denkt.
Da sei der Wahlcomputer vor. Leider ist der inzwischen nicht mehr erlaubt. Da geht das dann nur durch bedauerliche Verzähler bei einer Wahl, wie bei der letzten Schleswig-Holstein-Wahl im Wahlkreis Nordfriesland...
http://www.zeit.de/politi...
Zitat aepfelundbirnen:
> "Mappus sieht bei sich keine Fehler": Entscheidend ist, was > der Wähler denkt.
Da sei der Wahlcomputer vor. Leider ist der inzwischen nicht mehr erlaubt. Da geht das dann nur durch bedauerliche Verzähler bei einer Wahl, wie bei der letzten Schleswig-Holstein-Wahl im Wahlkreis Nordfriesland...
http://www.zeit.de/politi...
Politiker wie Mappus, die übrigens nicht vom Volk direkt gewählt wurden, sehen prinzipiell keine Fehler bei sich. Innenminister Rech scheint schon an Altersstarrsinn zu leiden, wenn er immer noch von den aggressiven Demonstranten faselt. Die hohen Polizeibeamten Deutschland's sind eher selten dadurch aufgefallen, jemals irgendeinen Fehler bei sich zu suchen, obwohl der örtliche Polizeieinheitsführer von der Einsatzleitung nicht darüber informiert wurde, dass zur gleichen Zeit eine genehmigte Demonstration von Kindern und Jugendlichen im Stuttgarter Schlosspark stattfand. Der Vorsitzende Richter am Stuttgarter Landgericht, Reicherter, wurde von einem gezielten Strahl eines gepanzerten Wasserwerfers von den Beinen gefegt. Aber nein, Fehler wurden von niemand gemacht. Wieso sollte also irgendjemand die Verantwortung für das Polizeidesaster übernehmen? Da klingt es wie Hohn und die Zornesröte schiesst mir ins Gesicht, wenn dann Frau Dr. Merkel die Demonstranten zur Deeskalation und zu friedlichen Demonstrationen aufruft. Meine harte Erziehung verbietet es mir, das auszusprechen, was mir auf der Zunge liegt!
dann ist es raus,denn so empfinden die meisten......
In einer Plutokratie gibt es nicht viele Verbaltabus....
dann ist es raus,denn so empfinden die meisten......
In einer Plutokratie gibt es nicht viele Verbaltabus....
Jetzt kommen MP Mappus und seine 'Kollegen' mit leicht durchschaubaren politischen Taschenspielertricks daher... Wie groß muss da zum einen ob der politischen Hilflosigkeit die Verzweiflung sein und wie groß die Angst, vorzeitig aus dem Amt gejagt zu werden...
Auf welcher Verhandlungsbasis will Her Mappus den Verhandeln,darauf dass wenn das recht auf Protest wahrgenommen wird notfalls mit grenzenloser Gewalt reagiert wird?
Bei Stuttgart schneiden sich die Geister ich wollte dem Fortschritt und einem Modernem Bahnhof auch nicht im Weg stehen
Aber die Leute sind ja anscheinend auch über die ca. -11.000.000.000 Milliarden Euro kosten im Unklaren gelassen worden
Und die sind bei ca -21.000Euro pro Kopf pro Einwh. Staatsverschuldung ein starkes gegen Argument
Da ist so ein Protest vorprogrammiert,Politik manipuliert und um in so einem Prozess die wahren Zahlen und Fakten zu erkennen dauert
Politik hat sich auf das Volk abzustimmen und nicht umgekehrt
Dass ist schon ein harter Brocken dass ein Politiker welcher sein Gehalt von den Staatsbürgern erhält Gewalt gegen diese als richtig empfindet da frage ich mich wo noch der gesunde Respekt vor der Demokratie und der Mehrheit die diese aus macht bleibt
Ich denke das ist Stuttgarter Theater was da gerade aufgeführt wird.
Ich glaube das ganze Theater versteht kein Mensch der nicht aus Stuttgart kommt.
Ich habe noch kein Argument in diesem ganzen Theater von den Gegnern gehört was auch nur ansatzweise gegen den neuen Bahnhof spricht.
Bin aus Berlin und wen auch immer ich frage- stehts schütteln alle den Kopf über so viel Rückständigkeit der Stuttgarter.
Nicht mal das Geld kann als Argument gelten.
Investitionen in Infrastruktur kosten eben.
Was glauben denn die Stuttgarter was der Berliner Hauptbahnhof gekostet hat? Oder der BBI bis er fertig ist kostet?
Und interessiert das auch nur irgendjemanden in Berlin oder Brandenburg? Nein, weil eben neues Geld kostet.
Entfernt. Widersprechen Sie anderen Diskussionsteilnehmer bitte mit sachlichen Gegenargumenten. Die Redaktion/sh
Kommt eben aus dem Westen, Berlin = Osten, Stuttgart = Westen.
Solidaritätszuschlag als Stichwort sollte reichen, es gibt übrigens einige Westdeutschestädte die aufgrund von Transferleistungen, im Gegensatz zu den Ostdeutschen Städte, pleite sind.
Vielleicht sollten sie als Berliner einmal ihren Horizont erweitern, über den Tellerrand blicken etc...
Ich habe noch kein Argument in diesem ganzen Theater von den Gegnern gehört was auch nur ansatzweise gegen den neuen Bahnhof spricht.
Da gäbe es jede Menge Antworten zu, aber das ist alles schon gesagt. Nur manche wollen es nicht hören.
Bin aus Berlin und wen auch immer ich frage- stehts schütteln alle den Kopf über so viel Rückständigkeit der Stuttgarter.
Ich bin auch aus Berlin und zu 100% anderer Meinung als Sie - watt nu?
Was in Stuttgart gerade passiert, ist der schon lange überfällige Aufschrei der bevölkerung gegen korrupte Politik und Seilschaften, in der solche Projekte gedeihen, die mit Lügen, verfälschten Gutachten zum Geld verdienen einer kleinen Clique per Hinterzimmerdiplomatie gegen die Bevölkerung vorangetrieben werden.
Was auch für den unnötigen Berliner Hauptbahnhof, den falschen BBI-Standort wie auch für das Berliner Stadtschloß, aber auch den Potsdamer Parlamentsneubau gilt.
Es werden unnötig Milliarden verbraten, die für andere wirklich wichtige Projekte fehlen, wie z.B. den Güterverkehr und den Bahnausbau in der Fläche, der mit solchen Projekten verhindert wird.
Der Berliner Hauptbahnhof hat 1,2 Milliarden Euro gekostet.
Der internationale Flughafen Berlin-Brandenbug soll insgesamt 2 Milliarden Euro kosten.
Der neue Bahnhof für Stuttgart sollte 5 Milliarden Euro kosten und jüngere Schätzungen ergeben bereits über 10 Milliarden Euro. Manche sprechen sogar von fast 19 Milliarden Euro (Vieregg & Rößler).
Vergleichen Sie bitte die Zahlen.
Bei S21 geht es nicht mehr um den Bahnhof, aber auch nicht um die Landtagswahl, wie die CDU ausweichend darzustellen versucht.
Hier ist die ganze Repräsentative Demokratie auf dem Prüfstand - ein Stresstest.
Die Befürworter halten an der demokratischen Legitimation fest. Diese wurde aber damals mit einem Kostenfaktor erreicht, der heute nicht mehr stimmt. Die Legitimation zum Bau des Projekts ist zwar vorhanden, aber nur zu dem Preis, als die Mehrheit zustande kam.
In einem juristischen Disput hätte dieses Projekt also keine Chance mehr.
Die Repräsentative Demokratie mit Regierung/Opposition ist die wohl ineffizienteste Form einer Demokratie. Darum, weil Gesetze dermassen parteiisch verabschiedet werden, dass sie beim Regierungswechsel gleich wieder geändert oder gekippt werden.
Ineffizient auch, weil jeder Schritt entweder auf eine Partei oder eine Person heruntergebrochen wird. Und noch keine Partei/Personaldebatte hat jemals ein Problem gelöst.
Bsp: Wem soll ein Hersteller von Solar-Panels die Stimme geben, den Grünen oder den Liberalen? No Chance, den Liberalen die Stimme zu geben und in der Sache den Grünen zuzustimmen.
Dies ist in einer Direkten Demokratie anders. Dort wird pro Sachvorlage gearbeitet. Der Bürger kann sich also in der Sache für Alternativen entscheiden, während er konservativ wählt.
In D wird eine Sache alleine durch eine Partei definiert - und dies 4 Jahre lang. Darum wird mehr über Personen und Parteien debattiert, als über die Sache selbst.
Hier bei der ZEIT sind doch Pros und Contras aufgeführt. Warum lesen Sie die denn nicht? Wozu braucht man einen 10 km langen Tunnel vom Hbf zum Flughafen, na garnicht. Das wäre zB ein Argument gegen S21. Von den exorbitanten Kosten ganz zu schweigen und zu schweigen auch von den 100 ha Immobilienfläche, bei denen sich wahrsch jeder zweite unserer schwarz-gelben Volksvertreter in BaWü ne goldene Nase verdient, auf die ein oder andere Weise
Hallo Robert,
ohne allzugroßen Aufwand finden sich die Argumente
- Wenn ein renomierter Architekt wie Prof. Frei Otto den Planungsstab verläßt weil ihm die Risiken in diesen Boden einen Untergrundbahnhof zu setzen zu hoch sind. Beim vor ca. 10 Jahren gebauten Engelbergtunnel (15 km entfernt) hat es jetzt auch die Fahrbahn angehoben. Der Boden in dieser Region ist wirklich sehr problematisch.
- Das aktuelle Projekt löst nur ein Teilproblem der Infrastruktur. Die von Kanzlerin Merkel angesprochene Aufgabe der Verlagerung ders Verkehrs von Straße auf die Schiene wird vom aktuellen Entwurf nur teilweise erfüllt. Speziell der Güterverkehr profitiert zu wenig von den eingesetzten Milliarden
diese Liste lässt sich leicht fortsetzen
"Was glauben denn die Stuttgarter was der Berliner Hauptbahnhof gekostet hat? Oder der BBI bis er fertig ist kostet?
Und interessiert das auch nur irgendjemanden in Berlin oder Brandenburg? Nein, weil eben neues Geld kostet."
und BaWü es mit dem Länderfinanzausgleich bezahlt!
Zitat: "Bin aus Berlin und wen auch immer ich frage- stehts schütteln alle den Kopf über so viel Rückständigkeit der Stuttgarter."
Die Rentner aus Berlin haben schon immer den Kopf geschüttelt, egal was passierte.
Aber vergessen Sie bitte nicht, dass der gesamte Berliner "Fortschritt", auf den Sie so stolz zu sein scheinen, "fremdfinanziert" wurde, sozusagen als westdeutsche Spende für die völlig marode Stadt an der Spree, die aber unbedingt Hauptstadt werden wollte. Da lässt es sich natürlich trefflich über andere lästern.
Ich würd mich zuerst informieren, bevor ich den Kopf schüttle. Dann raff ich vielleicht auch, dass in S21 auch Berliner Steuergelder zu Gunsten von Wirtschaftsinteressen versenkt werden.
Aber naja, so lange man in Berlin Probleme wie wilde Hundehaufen hat ...
Entfernt. Widersprechen Sie anderen Diskussionsteilnehmer bitte mit sachlichen Gegenargumenten. Die Redaktion/sh
Kommt eben aus dem Westen, Berlin = Osten, Stuttgart = Westen.
Solidaritätszuschlag als Stichwort sollte reichen, es gibt übrigens einige Westdeutschestädte die aufgrund von Transferleistungen, im Gegensatz zu den Ostdeutschen Städte, pleite sind.
Vielleicht sollten sie als Berliner einmal ihren Horizont erweitern, über den Tellerrand blicken etc...
Ich habe noch kein Argument in diesem ganzen Theater von den Gegnern gehört was auch nur ansatzweise gegen den neuen Bahnhof spricht.
Da gäbe es jede Menge Antworten zu, aber das ist alles schon gesagt. Nur manche wollen es nicht hören.
Bin aus Berlin und wen auch immer ich frage- stehts schütteln alle den Kopf über so viel Rückständigkeit der Stuttgarter.
Ich bin auch aus Berlin und zu 100% anderer Meinung als Sie - watt nu?
Was in Stuttgart gerade passiert, ist der schon lange überfällige Aufschrei der bevölkerung gegen korrupte Politik und Seilschaften, in der solche Projekte gedeihen, die mit Lügen, verfälschten Gutachten zum Geld verdienen einer kleinen Clique per Hinterzimmerdiplomatie gegen die Bevölkerung vorangetrieben werden.
Was auch für den unnötigen Berliner Hauptbahnhof, den falschen BBI-Standort wie auch für das Berliner Stadtschloß, aber auch den Potsdamer Parlamentsneubau gilt.
Es werden unnötig Milliarden verbraten, die für andere wirklich wichtige Projekte fehlen, wie z.B. den Güterverkehr und den Bahnausbau in der Fläche, der mit solchen Projekten verhindert wird.
Der Berliner Hauptbahnhof hat 1,2 Milliarden Euro gekostet.
Der internationale Flughafen Berlin-Brandenbug soll insgesamt 2 Milliarden Euro kosten.
Der neue Bahnhof für Stuttgart sollte 5 Milliarden Euro kosten und jüngere Schätzungen ergeben bereits über 10 Milliarden Euro. Manche sprechen sogar von fast 19 Milliarden Euro (Vieregg & Rößler).
Vergleichen Sie bitte die Zahlen.
Bei S21 geht es nicht mehr um den Bahnhof, aber auch nicht um die Landtagswahl, wie die CDU ausweichend darzustellen versucht.
Hier ist die ganze Repräsentative Demokratie auf dem Prüfstand - ein Stresstest.
Die Befürworter halten an der demokratischen Legitimation fest. Diese wurde aber damals mit einem Kostenfaktor erreicht, der heute nicht mehr stimmt. Die Legitimation zum Bau des Projekts ist zwar vorhanden, aber nur zu dem Preis, als die Mehrheit zustande kam.
In einem juristischen Disput hätte dieses Projekt also keine Chance mehr.
Die Repräsentative Demokratie mit Regierung/Opposition ist die wohl ineffizienteste Form einer Demokratie. Darum, weil Gesetze dermassen parteiisch verabschiedet werden, dass sie beim Regierungswechsel gleich wieder geändert oder gekippt werden.
Ineffizient auch, weil jeder Schritt entweder auf eine Partei oder eine Person heruntergebrochen wird. Und noch keine Partei/Personaldebatte hat jemals ein Problem gelöst.
Bsp: Wem soll ein Hersteller von Solar-Panels die Stimme geben, den Grünen oder den Liberalen? No Chance, den Liberalen die Stimme zu geben und in der Sache den Grünen zuzustimmen.
Dies ist in einer Direkten Demokratie anders. Dort wird pro Sachvorlage gearbeitet. Der Bürger kann sich also in der Sache für Alternativen entscheiden, während er konservativ wählt.
In D wird eine Sache alleine durch eine Partei definiert - und dies 4 Jahre lang. Darum wird mehr über Personen und Parteien debattiert, als über die Sache selbst.
Hier bei der ZEIT sind doch Pros und Contras aufgeführt. Warum lesen Sie die denn nicht? Wozu braucht man einen 10 km langen Tunnel vom Hbf zum Flughafen, na garnicht. Das wäre zB ein Argument gegen S21. Von den exorbitanten Kosten ganz zu schweigen und zu schweigen auch von den 100 ha Immobilienfläche, bei denen sich wahrsch jeder zweite unserer schwarz-gelben Volksvertreter in BaWü ne goldene Nase verdient, auf die ein oder andere Weise
Hallo Robert,
ohne allzugroßen Aufwand finden sich die Argumente
- Wenn ein renomierter Architekt wie Prof. Frei Otto den Planungsstab verläßt weil ihm die Risiken in diesen Boden einen Untergrundbahnhof zu setzen zu hoch sind. Beim vor ca. 10 Jahren gebauten Engelbergtunnel (15 km entfernt) hat es jetzt auch die Fahrbahn angehoben. Der Boden in dieser Region ist wirklich sehr problematisch.
- Das aktuelle Projekt löst nur ein Teilproblem der Infrastruktur. Die von Kanzlerin Merkel angesprochene Aufgabe der Verlagerung ders Verkehrs von Straße auf die Schiene wird vom aktuellen Entwurf nur teilweise erfüllt. Speziell der Güterverkehr profitiert zu wenig von den eingesetzten Milliarden
diese Liste lässt sich leicht fortsetzen
"Was glauben denn die Stuttgarter was der Berliner Hauptbahnhof gekostet hat? Oder der BBI bis er fertig ist kostet?
Und interessiert das auch nur irgendjemanden in Berlin oder Brandenburg? Nein, weil eben neues Geld kostet."
und BaWü es mit dem Länderfinanzausgleich bezahlt!
Zitat: "Bin aus Berlin und wen auch immer ich frage- stehts schütteln alle den Kopf über so viel Rückständigkeit der Stuttgarter."
Die Rentner aus Berlin haben schon immer den Kopf geschüttelt, egal was passierte.
Aber vergessen Sie bitte nicht, dass der gesamte Berliner "Fortschritt", auf den Sie so stolz zu sein scheinen, "fremdfinanziert" wurde, sozusagen als westdeutsche Spende für die völlig marode Stadt an der Spree, die aber unbedingt Hauptstadt werden wollte. Da lässt es sich natürlich trefflich über andere lästern.
Ich würd mich zuerst informieren, bevor ich den Kopf schüttle. Dann raff ich vielleicht auch, dass in S21 auch Berliner Steuergelder zu Gunsten von Wirtschaftsinteressen versenkt werden.
Aber naja, so lange man in Berlin Probleme wie wilde Hundehaufen hat ...
Die können gar nicht anders...
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