Bahnchef Grube und S21 "Ein Vertrag ist ein Vertrag"

Bahnchef Grube hat einem Baustopp von S21 eine klare Absage erteilt. Ein solcher würde teuer kommen. Schlichter Geißler will sich heute mit den Gegnern des Projekts treffen.

Vor den Toren der Stuttgarter Liederhalle demonstrierten nach Polizeiangaben am Montagabend rund 2000 Projektgegner gegen Stuttgart 21. In dem Kongresszentrum selbst erklärte Bahnchef Rüdiger Grube derweil einem Baustopp eine Absage. "Es kann und es darf keinen Bau- und Vergabestopp geben", sagte Grube. "Ein Vertrag ist ein Vertrag, und ein Vertrag ist dafür da, dass er erfüllt wird", fügte er vor mehreren Hundert Vertretern von Wirtschaft und Politik hinzu. Somit steht die Schlichtung im Streit um das 4,1 Milliarden Euro teure Vorhaben auf der Kippe.

Die Gegner des Bahnprojekts fordern, dass alle Bauarbeiten in und um den Bahnhof ruhen. Dies ist ihre Bedingung für die Teilnahme an einem ersten Gespräch, das für Ende der Woche geplant ist. Sie wollen sich an diesem Dienstag mit Vermittler Heiner Geißler treffen. Für den wird der Spielraum immer enger. Geißler hatte zuvor gesagt, die oberirdische Verlegung von Rohren für die Regulierung des Grundwassers könne möglicherweise unterbrochen werden. Grubes einziges Angebot an die Projektgegner ist aber, den Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes vorerst unangetastet zu lassen und nicht unbedingt notwendige Aufträge nicht zu vergeben.

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Stuttgart 21: Pro

Ohne Stuttgart 21 wird Baden-Württemberg vom internationalen Bahnverkehr abgehängt. So ermögliche der Bau den Lückenschluss in der europäischen Magistrale Paris-Budapest.

Die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm wird halbiert. Zudem werden Flughafen und Landesmesse an die Schnellbahnstrecke nach Ulm angebunden. Auch der Schienenregionalverkehr profitiere von dem Projekt.

Das Projekt bringt die Bauwirtschaft in Schwung und schafft rund 4000 neue Arbeitsplätze. Die verkehrsgünstige Lage des neuen Europaviertels am Bahnhof erleichtert die Ansiedlung von Dienstleistungen mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen.

Auf derzeit noch mit Gleisen bedeckten Flächen werden Parkanlagen erweitert, außerdem entsteht neuer Wohn- und Arbeitsraum im Stadtzentrum.

Der Bau des unterirdischen Bahnhofs zieht viel weniger Probleme für die Fahrgäste nach sich als die Modernisierung des Kopfbahnhofes "unter dem rollenden Rad".

Contra

Die Kosten laufen aus dem Ruder, das Geld könnte besser in Bildung, sowie das Gesundheits- und Sozialwesen gesteckt werden.

Die Modernisierung des Kopfbahnhofes (K21) würde mehrere Milliarden Euro weniger kosten, vor allem wegen weniger Tunnelkilometern. Zudem müssten Teile des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes von Paul Bonatz nicht abgerissen werden.

Auch bei K21 kann der Bahnhof an die Schnellbahntrasse angeschlossen werden und dem Regionalverkehr würde wie im Fall von S21 kein Geld entzogen.

Im Schlossgarten werden alte Bäume gefällt und der Park wird durch die hohen Lichtaugen des unterirdischen Bahnhofs verschandelt.

Wird Stuttgart21 gebaut, wird sich künftig das Klima im Stuttgarter Kessel aufheizen. Bislang kühlen sich die unbebauten Flächen des Gleisvorfeldes nachts stark ab und halten dadurch die Temperaturen in Grenzen. Zudem wird die Feinstaubbelastung durch den Abtransport des Bauschutts steigen.

Ein Bau- und Vergabestopp würde nach Grubes Worten pro Woche 2,5 Millionen Euro kosten. Er schloss aus, die Grundwasserregulierung einzustellen. Das Fundament für die Halle, in der die Anlagen für die Grundwasserregulierung installiert werden, müsse noch vor der Frostperiode gelegt werden. Ansonsten könne der Bauplan bis zu einem halben Jahr verzögert werden. Die Gleisvorfeldarbeiten könnten mit Blick auf den Fahrplan der Bahn ebenfalls nicht vorübergehend gestoppt werden.

Der Bahnchef erläuterte weiter, dass Kostenkalkulationen nicht offen gelegt werden könnten, da die an Ausschreibungen beteiligten Unternehmen rechtlich dagegen vorgehen würden. Möglicherweise könnten die Unterlagen aber in kleinem Kreise mit der Verpflichtung zur Verschwiegenheit erörtert werden. Grube sagte: "Wir werden alles tun, um den Dialog zu ermöglichen." Zu den Chancen einer Schlichtung sagte er: "Wenn man es nur will, hat es eine Chance."

 

An der sogenannten Montagsdemonstration nahmen im Schlossgarten nach Angaben der Veranstalter mehr als 30.000, nach Polizeiangaben rund 10.000 Menschen teil. Sie forderten erneut den Rücktritt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU).

Das Aktionsbündnis der Gegner, mit dem sich Geißler heute treffen will, besteht auf einem vollständigen Baustopp. Man dürfe nicht vor der Schlichtung Fakten schaffen, sagte der Stuttgarter Stadtrat Hannes Rockenbauch in der ARD. "Ohne Bau- und Vergabestopp wird es mit uns hinterher keine Gespräche geben", sagte der Linken-Politiker. An den Bahnchef gerichtet sagte er: "Wir fordern einfach mal Grube auf, hier nicht (...) den Rambo zu machen und den Schlichter Heiner Geißler zu demontieren."

 
Leser-Kommentare
    • papayu
    • 12.10.2010 um 7:32 Uhr

    Da schreit einer wieder NEIN.Als die Vertraege "abgeschlossen" wurde, hiess der Chef Mehdorn oder noch anders.
    Es nimmt doch Wunder. dass der Herr Grube (Baugrube) genauestens unterrichtet ist. Der Mann muss ein Genie sein, wenn er alle Unterlagen gelesen hat. Das schafft niemand.

    S21 ist das Duemmste, was je von Bahn und Politik beschlossen wurde, hat weder Hand noch Fuss.

    Aber schliesslich geht es doch um die Provisionen, die jeder Vertrag enthaelt oder??

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    Auf der einen Seite werden die Arbeitnehmer und Angestellte dazu aufgefordert, die momentane Situation be der Bahn zu begreifen und einen eigenen Beitrag, in Form von Mehrarbeit und Personalabbau, zu akzeptieren.
    Die Wartung der Züge und der Gleisanlagen wird auf minimum herunter- bzw. es wird auf Verschleis gefahren.
    Auf der anderen Seite werden Jahrzente alte Vorhaben, welche zig Mia. an Mehrkosten verursachen, umgesetzt.

    Ein altes Spruch besagt:
    Somanch ein Schwäble lässt sich lieber 2 Backenzähne ziehen, bevor er 5 Mark ausgibt.

    Vielleicht sollte sich Bauherren einmal überlegen, ob sie nicht nach der letzten Strophe des urtümlichen Schwäbschen Eisenbahn-Lied vorgehen sollen.
    Die da lautet:

    11. So, jetzt wär das Lied gesunge, 's hätt euch in d'Ohre g'klunge.
    Wer's no nit begreife ka, fang's no mal von vorne a!
    Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
    Wer's no nit begreife ka, fang is no mal von vorne a!

    Auf der einen Seite werden die Arbeitnehmer und Angestellte dazu aufgefordert, die momentane Situation be der Bahn zu begreifen und einen eigenen Beitrag, in Form von Mehrarbeit und Personalabbau, zu akzeptieren.
    Die Wartung der Züge und der Gleisanlagen wird auf minimum herunter- bzw. es wird auf Verschleis gefahren.
    Auf der anderen Seite werden Jahrzente alte Vorhaben, welche zig Mia. an Mehrkosten verursachen, umgesetzt.

    Ein altes Spruch besagt:
    Somanch ein Schwäble lässt sich lieber 2 Backenzähne ziehen, bevor er 5 Mark ausgibt.

    Vielleicht sollte sich Bauherren einmal überlegen, ob sie nicht nach der letzten Strophe des urtümlichen Schwäbschen Eisenbahn-Lied vorgehen sollen.
    Die da lautet:

    11. So, jetzt wär das Lied gesunge, 's hätt euch in d'Ohre g'klunge.
    Wer's no nit begreife ka, fang's no mal von vorne a!
    Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
    Wer's no nit begreife ka, fang is no mal von vorne a!

  1. es ist schon imposant wie eindrücklich und nachhaltig demonstriert wird, dass man zu keinerlei Einlenken bereit ist. Grube kann´s ja vielleicht eher mal egal sein, aber von seiten der Politiker verstehe ich das Hardliner-Gehabe nicht. Will man noch mehr Bürger gegen sich aufbringen, die Presse noch stärker herausfordern ? Jeden Tag neue, jeden Tag schlechtere Schlagzeilen für die S21 - Befürworter. Welcher Sinn wird denn da verfolgt?

  2. 3. [...]

    Herr Grube ist nicht alleine auf der Welt und die Bahn ist nicht losgelöst von der Gesellschaft.

    Maoous und Grube hatten nie vor sich schlichten zu lassen. Sie wollen Fakten schaffen bis zur Wahl im März und somit S21 unumkehrbar machen.

    Das nenne ich asoziales Verhalten.

    Überschrift entfernt. Verzichten Sie bitte auf geschmacklose Übertreibungen und persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew

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    Das Wort Krieg in dem Konflikt um den Stuttgarter Bahnhof zu verwenden, ist eine ungeheuerliche Verhöhung der Millionen von Menschen die in Kriegen umgekommen sind bzw. unter ihnen gelitten haben.

    Sie können Herr Grube beschimpfen wie Sie wollen. Aber die Situation in Stuttgart mit Krieg zu bezeichnen, zeigt dass einige der Foristen jedes Maß verloren haben.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Sie nie wirklich in kriegerische Handlungen verwickelt werden.

    Das Wort Krieg in dem Konflikt um den Stuttgarter Bahnhof zu verwenden, ist eine ungeheuerliche Verhöhung der Millionen von Menschen die in Kriegen umgekommen sind bzw. unter ihnen gelitten haben.

    Sie können Herr Grube beschimpfen wie Sie wollen. Aber die Situation in Stuttgart mit Krieg zu bezeichnen, zeigt dass einige der Foristen jedes Maß verloren haben.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Sie nie wirklich in kriegerische Handlungen verwickelt werden.

  3. Ein Vertrag, der unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und weglassen von Gründen, die gegen ihn sprechen, entstanden ist ist Betrug.

    • 3land
    • 12.10.2010 um 7:43 Uhr

    ...wenn die Vertragsgrundlagen klar und eindeutig waren. Hierzu gehören jedenfalls auch die Kostenkalkulationen mit dazu, die er nicht öffentlich machen möchte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Entscheidungsträger die von der Bahn schön gerechneten Kosten, die nochmals mit dem Rotstift „angepasst“ wurden (lt. Spiegel), im Detail kanntne. Wie kann es zudem sein, dass immer wieder die Kostensteigerungen mit dem langen Verfahren begründet werden? Die lange Bauzeit ist doch bekannt! Warum soll es nicht möglich sein, den Entscheidungsträgern dann die Summe zu nennen, die am Ende zu bezahlen sein wird? Jeder private Häuslebauer muss wissen, was er letzten Endes für den Hausbau bezahlen muss, nur dies zählt für ihn. Und genau dies ist für seine Entscheidung wichtig, er muss wissen, ob er sich die Sache tatsächlich leisten kann.

  4. "Der Bahnchef erläuterte weiter, dass Kostenkalkulationen nicht offen gelegt werden könnten, da die an Ausschreibungen beteiligten Unternehmen rechtlich dagegen vorgehen würden. "

    Ja, das wäre was, wenn dieser Selbstbereicherungsladen aufflöge.

    http://stuttgart-21-karte...

  5. Die Ausgaben werden auf 3 Milliarden festgeschrieben, zugesichert, dass kein Mineralwasser oder Juchtenkäfer und keine weitere Demonstranten gewasserwerfert werden - und die Befürworter verpflichten sich PER VERTRAG alle Mehrkosten aus EIGENER Tasche zu bezahlen. Vertraglich wird festgezurrt, dass alle versprochenen Zugewinne (neue Bäume, Verkürzung der Fahrzeit, Erhaltung des sauberen Grundwassers eingehalten werden. Damit haften die Befürworter mit ihrem Privatvermögen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Chali
    • 12.10.2010 um 8:24 Uhr

    Die Leute tragen doch eine grosse Verantwortungt!

    Da ist es doch unfair, wenn sie auch noch die Konsequenzen trügen? Wie? Häh? Das haben Sie sicher nicht bedacht!

    Arbeitsteilige Wirtschaft!

    also dann doch Feuer frei, plündert die Kassen, mixt das Quellwasser mit Pfefferspray und baut den Tunnel meinetwegen auch mit dem Umweg zur Ostsee...Der Bürger zahlt und zahlt und zahlt... Und dass ich ja nix mehr vom Juchtenkäfer höre ! Diese dicken Bäume waren mir eh lästig mit der Laubschmeißerei jedes Jahr! Das Ganze aus Kunststoff in einer Kunstwelt wäre mir soundso lieber. Und allen Ausführenden, den Präsidenten und Präsidentinnen jedes Jahr eine Pensionserhöhung, Gehaltserhöhung und mindestens 1 Stuttgarter Neuwagen. Auf gehts beim Schichtl!

    • hollo
    • 13.10.2010 um 17:59 Uhr

    In Venezuela, ist mal eine christdemokratische Gouverneurin nach der Wahl, in die Staaten abgehauen und hat voher noch die Staatkasse geplündert, mal sehen wann das hier kommt.

    • Chali
    • 12.10.2010 um 8:24 Uhr

    Die Leute tragen doch eine grosse Verantwortungt!

    Da ist es doch unfair, wenn sie auch noch die Konsequenzen trügen? Wie? Häh? Das haben Sie sicher nicht bedacht!

    Arbeitsteilige Wirtschaft!

    also dann doch Feuer frei, plündert die Kassen, mixt das Quellwasser mit Pfefferspray und baut den Tunnel meinetwegen auch mit dem Umweg zur Ostsee...Der Bürger zahlt und zahlt und zahlt... Und dass ich ja nix mehr vom Juchtenkäfer höre ! Diese dicken Bäume waren mir eh lästig mit der Laubschmeißerei jedes Jahr! Das Ganze aus Kunststoff in einer Kunstwelt wäre mir soundso lieber. Und allen Ausführenden, den Präsidenten und Präsidentinnen jedes Jahr eine Pensionserhöhung, Gehaltserhöhung und mindestens 1 Stuttgarter Neuwagen. Auf gehts beim Schichtl!

    • hollo
    • 13.10.2010 um 17:59 Uhr

    In Venezuela, ist mal eine christdemokratische Gouverneurin nach der Wahl, in die Staaten abgehauen und hat voher noch die Staatkasse geplündert, mal sehen wann das hier kommt.

  6. 8. ~ 1112

    Ist Grube nicht der Bahnchef? Woher nur sein engagiertes Eintreten für die Bauarbeiten? Das Projekt ist für die Bahn nicht entscheidend; es gibt sogar genügend Fachleute, die meinen, dass das dort verbuddelte Geld besser in den Ausbau bestehender Strecken und des Nahverkehrs gesteckt werden sollte. Grube tut aber so, als wäre es unmittelbar betroffen. Ist er es vielleicht auch? Irgend welche Händelchen vielleicht oder Beteiligungen an Planungs- und Baufirmen?

    Das ist der andere Punkt, der mich stets extrem aufregt. Es geht hier um öffentliche Gelder. Die kommen nicht einfach vom Staat, sondern sind ein Volksvermögen. Trotzdem erhält das Volk nie Einsicht in die Beschlüsse und Vergabesysteme, sobald es um das Finanzielle geht. Stets wird da von irgend welchen Schweigepflichten und Rechten der Unternehmen geredet. Ich sehe das nicht so, grundsätzlich, aber auch weil so viel Missbrauch in der Vergangenheit betrieben wurde. Wer auch immer bei Plan oder Durchführung eines vom Staat finanzierten Projekts beteiligt ist, sollte verpflichtet sein, seine Einflüsse, Beteiligungen und Rechnungen offen zu legen. Nur so kann die Öffentlichkeit, die ebenfalls durch das Geld beteiligt ist, es kontrollieren. Und was hätten die Beteiligten schon zu verlieren? Dass es bekannt wird, dass sie offensichtlich zu niedrig kalkulierten oder dass sie einen Auftrag durch Fürsprache erhielten?

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    1. Er hat den Verkaufserlös des Grundstücks bereits als gewinn verbucht und müsste bei Rückabwicklung einen entsprechenden verlust verbuchen.
    2. Die Bahn hat großes Eigeninteresse daran, dass Projekte mit möglichst großer Geldverschwendung einhergehen, denn die Bahn zahlt selbst nur einen kleinen Teil der Investition, bekommt dann aber vom Bund hohe jährliche Pauschalzahlungen für Wartungsausgaben, welche sich in ihrer Höhe nach dem Investitionsvolumen richte, also um so mehr, je teurer das Projekt war. Wenn die Bahn es dann macht, wie etwa in England geschehen, und spart sich die Wartung, bis alles zusammenfällt, bekommt sie dennoch diese Wartungspauschale als Reingewinn mit direkter Relevanz für Grubes Jahresbonus.

    Gewinne privatisiert....

    1. Er hat den Verkaufserlös des Grundstücks bereits als gewinn verbucht und müsste bei Rückabwicklung einen entsprechenden verlust verbuchen.
    2. Die Bahn hat großes Eigeninteresse daran, dass Projekte mit möglichst großer Geldverschwendung einhergehen, denn die Bahn zahlt selbst nur einen kleinen Teil der Investition, bekommt dann aber vom Bund hohe jährliche Pauschalzahlungen für Wartungsausgaben, welche sich in ihrer Höhe nach dem Investitionsvolumen richte, also um so mehr, je teurer das Projekt war. Wenn die Bahn es dann macht, wie etwa in England geschehen, und spart sich die Wartung, bis alles zusammenfällt, bekommt sie dennoch diese Wartungspauschale als Reingewinn mit direkter Relevanz für Grubes Jahresbonus.

    Gewinne privatisiert....

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