Oppositionspartei Die SPD wartet auf den Ruck

Von der Kanzlerin ignoriert, von den Grünen übertrumpft: Noch immer sucht die SPD nach ihrer Rolle. Und nun grummelt auch noch die Partei-Rechte.

SPD-Chef Sigmar Gabriel vor einer Sitzung des Parteivorstands

SPD-Chef Sigmar Gabriel vor einer Sitzung des Parteivorstands

Nicht einmal ein Jahr ist es her, da wurde jeden Tag über die SPD geredet und geschrieben. Damals ging es der Partei schlecht, die Bundestagswahl hatten die Sozialdemokraten krachend verloren. Vor dem 27. September war offen gewettet worden, ob sie es über die Marke von 20 Prozent schaffen würden. Endlose Querelen um den glücklosen Vorsitzenden Kurt Beck und die Richtungslosigkeit der Partei hatten die Monate davor bestimmt.

Und heute? Aus der Ferne betrachtet geht es der Partei besser. Die Umfragewerte haben sich halbwegs stabilisiert, Parteichef Gabriel sitzt fest im Sattel. Doch ausgestanden ist die Krise der SPD deswegen noch lange nicht, und das lässt sich an einer Zahl ablesen: Genau ein einziges Mal erwähnte die Bundeskanzlerin die Sozialdemokraten in ihrer Haushaltsrede (die traditionell als Generalabrechnung von Opposition und Regierung gilt) am Mittwoch.

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Zwei dürre Sätze über die nach Sitzverteilung größte Oppositionspartei, mehr nicht. Auf die schwache Rede von Frank-Walter Steinmeier antwortete Merkel erst gar nicht. Fast liebevoll hingegen nahm Angela Merkel die Grünen ins Gebet: Stuttgart 21, Pumpspeicherwerke, neuerdings sogar Olympische Winterspiele – immer seien die Grünen dagegen. "Wenn das so weitergeht, werden die Grünen für Weihnachten sein, aber gegen die vorgeschaltete Adventszeit."

Scharmützel mit der Regierung sind Tagesgeschäft und Existenzberechtigung jeder Oppositionspartei. Darum ist es wenig schmeichelhaft für die Sozialdemokraten, dass Union und Liberale nun die Grünen zu ihrem Hauptgegner auserkoren haben. Wenig schmeichelhaft auch deshalb, weil der Aufstieg der Ökopartei nicht nur mit deren populären Kontrapositionen zur Atomkraft und dem Bahnprojekt in Stuttgart zu tun hat. Sondern vor allem mit der Sprachlosigkeit der Sozialdemokraten nach elf Jahren Regierungsbeteiligung.

Es gibt kaum ein Thema der schwarz-gelben Regierung, das die SPD nicht zuvor selbst beackert hätte: Hartz IV, Gesundheit, Rente mit 67, Afghanistan. Harte Oppositionsarbeit ist in diesen Politikfeldern für die Sozialdemokraten kaum möglich, ohne dem eigenen Regierungshandeln zu widersprechen. Das Dilemma zeigt sich exemplarisch am Schlingerkurs der Partei zur Hartz-IV-Reform. Ihre Zustimmung im Bundesrat wollen SPD-Politiker an eine Bedingung knüpfen: Die Regierung soll ihnen mit der Einführung flächendeckender Mindestlöhne entgegenkommen. Dass beide Themen nur bedingt zusammenhängen und sich kaum in einem gemeinsamen Gesetz behandeln lassen, scheint die Sozialdemokraten nicht anzufechten.

Wenn man in diesen Tagen mit Vertretern der Partei spricht, fällt auf, dass die SPD immer noch dabei ist, das verheerende Wahlergebnis von 2009 zu verarbeiten und die programmatischen Konsequenzen zu ziehen. "Wir haben noch immer ein Verliererimage", sagt ein Vertreter aus dem Willy-Brandt-Haus. "Aber die Stabilisierung ist in den vergangenen Monaten gelungen."

Auch die Grünen sieht niemand als Bedrohung. "Natürlich macht es der Kanzlerin jetzt mehr Spaß, die SPD links liegen zu lassen und die Grünen demonstrativ anzugreifen", sagt zum Beispiel der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels. Der ehemalige Wahlkampfstratege und heutige Wirtschaftsminister Thüringens Matthias Machnig sagte ZEIT ONLINE: "Die Grünen haben ein Zwischenhoch, das ist bald wieder vorbei. Wer thematisch breiter wird, wird auch profilloser." Das Kalkül: Sollten die Grünen in Baden-Württemberg oder Berlin wirklich eine Landesregierung stellen, werden die Umfragewerte zwangsläufig auch wieder sinken. Dann wäre die Zeit der SPD wieder gekommen. Machnig: "Die nächsten Bundestagswahlen finden nicht 2011 statt, sondern erst 2013." 

Angesichts dieser demonstrativen Gelassenheit verwundert ein Thesenpapier, das der ostfriesische Bundestagsabgeordnete und Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises Garrelt Duin am Mittwoch veröffentlichte . Zitat der ersten beiden Sätze: "Keine Panik, alles wird gut. Ein verhängnisvolles Motto, von dem die SPD sich einlullen lässt." Duin fordert seine Partei auf, endlich wieder eine klare Linie zu finden anstatt "mal Hü und mal Hott zum selben Thema" zu sagen. Er plädiert dafür, die Partei zurück auf einen Kurs der Mitte zu führen. Eine klare Kritik an der ambivalenten Haltung zur Hartz IV-Reform oder der Rente mit 67.

Einen Tag später will Duin das Papier aber nicht als Kritik an den "handelnden Personen" verstanden wissen, wie er im Gespräch mit ZEIT ONLINE sagt. Es sei vor allem ein Diskussionsbeitrag zur anstehenden inhaltlichen Debatte der Partei und eine "sehr deutliche" Zustandsbeschreibung: "Wir sollten uns über schwierige Richtungsentscheidungen lieber jetzt als Oppositionspartei streiten, als dann später in der Regierung."

Dass die SPD neue Themen braucht, ist auch im Willy-Brandt-Haus Konsens: "Nach der Konsolidierung fehlt ein Fortschrittsprogramm", sagt ein Insider. "2011 werden unsere Zukunftsthemen auf den Tisch kommen."

Ein wichtiger Termin für den Ruck, der durch die SPD gehen soll, dürfte die Klausurtagung des Parteivorstands im Januar sein. Parteiintern wird seit Monaten in Arbeitsgruppen am großen Aufschlag gebastelt. Etwa in der Zukunftswerkstatt Demokratie, wo die SPD die Lehren aus dem Stuttgart 21-Debakel ziehen will. Stichworte oder gar Details will noch niemand verraten, doch die Parteivertreter versprechen sich Großes: "Die Demokratie an sich war für die Politik noch nie ein Thema, wir werden das besetzen", sagt zum Beispiel Hans-Peter Bartels, Sprecher der Arbeitsgruppe Demokratie der Bundestagsfraktion.

Als weitere "Zukunftsthemen" werden immer wieder genannt: Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, soziale Gerechtigkeit, die Rolle Deutschlands in Europa. Welche kampagnenfähigen Ansätze die Sozialdemokraten aus diesen wohlfeilen Schlagworten generieren wollen, wollen sie ebenfalls noch nicht verraten.

Doch wenn die SPD nicht warten will, bis sich die grünen Wohlfühlthemen Stuttgart 21 und Atomausstieg von selbst totgelaufen haben, muss sie mit einer großen – eigenen – Idee in ihr zweites Oppositionsjahr gehen. Es gilt, was ein Parteivertreter zu ZEIT ONLINE sagte: "Die SPD muss in die Puschen kommen."

 
Leser-Kommentare
  1. dieser Partei. Manche SPD-Mitglieder, den Begriff Genossen möchte ich hier nicht verwenden, scheinen immer noch in der falschen Partei zu sein. Wer immer noch davon träumt die bürgerliche Mitte erreichen zu wollen, der kann und muss mit den Konservativen um die Mitte kämpfen und deren Ziele verfechten. Das wird wie gehabt dazu führen, dass wieder Ergebnisse produziert werden, die die Otto-Normalverbraucher erneut nicht zur Wahl gehen lassen wird.
    Parteien, die sich nur noch durch das Logo unterscheiden, ansonsten aber im Wesentlichen die selbe Sauce anbieten, sind der Untergang der Demokratie.

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    man müsse sich nur richtig Positionieren dann klappt es auch mit dem Wähler ? Nicht das Programm ,keine Schwerpunkte die die Politische Arbeit bestimmen sollen,kein logisches und nachvollziehbares Konzept braucht es .Mann muss nur auf die andern schauen und ordentlich über die andern schimpfen ,dann wird man auch gewählt .
    Das ist es was die SPD macht,und die will keiner haben .
    Also ihr macht das genau richtig,weiter so SPD,bei der nächsten Wahl schafft ihr die 5% Hürde nicht mehr .
    Ein Verlust ist es nicht !!!

    man müsse sich nur richtig Positionieren dann klappt es auch mit dem Wähler ? Nicht das Programm ,keine Schwerpunkte die die Politische Arbeit bestimmen sollen,kein logisches und nachvollziehbares Konzept braucht es .Mann muss nur auf die andern schauen und ordentlich über die andern schimpfen ,dann wird man auch gewählt .
    Das ist es was die SPD macht,und die will keiner haben .
    Also ihr macht das genau richtig,weiter so SPD,bei der nächsten Wahl schafft ihr die 5% Hürde nicht mehr .
    Ein Verlust ist es nicht !!!

    • ludna
    • 25.11.2010 um 19:06 Uhr

    Nun, die SPD war 10 Jahre in der Regierungsverantwortung. So was verschleisst. Die thematische und personelle Erneuerung (was zusammengehört) beginnt erst. Die nächsten 7-8 Jahre wird die SPD nicht in die Nähe der Bundesregierung gelangen.
    Zum Thema Mitte: Sicher werden Wahlen dort gewonnen. Aber zum einen wurde die SPD von der Mitte gewählt, hat aber dann eher neoliberal agiert, die Aufforderung des seeheimer Kreises wird meiner meinung nach im Moment noch weiter von der Mitte wegführen. Zm anderen ist die Mitte nicht starr. War vor 5 Jahren noch neoliberales Gedankengut die Mitte, sieht man es im Moment zunehmend broeseln.
    Da viele in der Mitte die Linkspartei nicht wählen wollen, die SPD nicht für glaubwürdig halten geht der Trend Richtung Grüne.
    Mein Vorschlag an die SPD: trennt euch von Steinmeier als Fraktionsvorzitzenden, schmeisst die ungelernte Karreristin Nahles raus und holt Leute an die Spitze, die schon mal einen Betrieb von innen gesehen haben, Biographien haben , die brüchig, aber glaubhaft sind.

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    • keox
    • 25.11.2010 um 23:55 Uhr

    "Die Demokratie an sich war für die Politik noch nie ein Thema, wir werden das besetzen".

    Was will man da erwarten?

    Man besetzt zum Teufel noch mal kein Thema, man hat ein Thema und kämpft dafür.

    Was ist denn das für eine Einstellung? Die Krämerseele als Vorreiter der Demokratie? Posten, Posten, Posten, und dafür muß man 'neue Wählerschichten erschließen'?

    Falls das unbekannt sein sollte: Im Grundgesetz heißt es, 'die Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit'.

    Das heißt ganz klar: es geht auch ohne diese Beutegemeinschaften.

    • keox
    • 25.11.2010 um 23:55 Uhr

    "Die Demokratie an sich war für die Politik noch nie ein Thema, wir werden das besetzen".

    Was will man da erwarten?

    Man besetzt zum Teufel noch mal kein Thema, man hat ein Thema und kämpft dafür.

    Was ist denn das für eine Einstellung? Die Krämerseele als Vorreiter der Demokratie? Posten, Posten, Posten, und dafür muß man 'neue Wählerschichten erschließen'?

    Falls das unbekannt sein sollte: Im Grundgesetz heißt es, 'die Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit'.

    Das heißt ganz klar: es geht auch ohne diese Beutegemeinschaften.

  2. Viele frühere SPD-Wähler strafen die Partei mit Liebsentzug. Dahinter stecken heftige Enttäuschungen. Enttäuschungen aufzuarbeiten dauert lange. Zu lange hat die Partei ihre eigenen Ideen verraten. Herr Gabriel hat sicher eine Strategie, die in die richtige Richtung geht, nämlich nicht vorwiegend kurzfristige Strohfeuer zu entfachen, sondern sich langfristig neu zu positionieren. Das passt natürlich nicht in unsere heutige Zeit, in der die Medien sich damit übertrumpfen, als erste eine neue Meldung zu bringen. Bekanntlich geht das aber auf Kosten der Qualität.
    Mir ist es lieber, wenn die Partei die Problemfelder gründlich diskutiert und dann Lösungsansätze bietet, die sie nicht alle paar Monate wieder korrigieren muß. Daher hätte ich durchaus noch Geduld. Aber schon jetzt ist eines völlig klar: Steinmeier, einer der größten Verräter bei den Sozialdemokraten, der zusammen mit Schröder, Clement und Müntefering die Solidarität mit "den kleinen Leuten" aufgekündigt hat, kann keine "neue" SPD glaubwürisg vertreten. Er gehört aus seinem Amt entfernt. Mag sein, dass eine andere Person nötig ist, um Gabriels manchmal überschäumendes Temperament abzukühlen. Aber mit FWS hält das Tief der SPD länger als nötig an.

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    • keox
    • 26.11.2010 um 0:05 Uhr

    das ist Verachtung.

    Verachtung für eine Partei, die in sich so undemokratisch organisiert ist, das sie den 'Führern' Schröder, Müntefering, Clement, Steinmeier und den Lakaien Scholz, Heil, Steinbrück und und und gegenüber in Duldungsstarre verfiel.

    Diese Partei soll für demokratische Verhältnisse kämpfen?

    Mein lieber Schwan.

    • keox
    • 26.11.2010 um 0:05 Uhr

    das ist Verachtung.

    Verachtung für eine Partei, die in sich so undemokratisch organisiert ist, das sie den 'Führern' Schröder, Müntefering, Clement, Steinmeier und den Lakaien Scholz, Heil, Steinbrück und und und gegenüber in Duldungsstarre verfiel.

    Diese Partei soll für demokratische Verhältnisse kämpfen?

    Mein lieber Schwan.

  3. man müsse sich nur richtig Positionieren dann klappt es auch mit dem Wähler ? Nicht das Programm ,keine Schwerpunkte die die Politische Arbeit bestimmen sollen,kein logisches und nachvollziehbares Konzept braucht es .Mann muss nur auf die andern schauen und ordentlich über die andern schimpfen ,dann wird man auch gewählt .
    Das ist es was die SPD macht,und die will keiner haben .
    Also ihr macht das genau richtig,weiter so SPD,bei der nächsten Wahl schafft ihr die 5% Hürde nicht mehr .
    Ein Verlust ist es nicht !!!

  4. 5. [...]

    [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er

  5. 6. ~ 1252

    Ich habe die Debatte leider kaum selbst verfolgen können.

    Ein Stück Merkel begegnete mir und ich hatte den Eindruck, dass ihr Vorwurf zu den Grünen, stets dagegen zu sein, in dieser ihrer Rede besonders auf sie zutraf: Alle anderen Meinungen wurden pauschal abgelehnt und diffamiert, sie war gegen alles. Renate Künast sah ich zum Teil, beeindruckend. Nicht thematisch, dazu sah ich zu wenig. Sondern ihr Auftreten, so selbstbewusst und wie eine Kanzlerin in spe.

    Mir fiel zunächst gar nicht auf, dass ich auch etwas von der SPD gesehen hatte. Damit muss ich den Eindruck des Artikelschreibers bestätigen. Es war mir nicht aufgefallen, weil die Leute von der SPD so fürchterlich farblos und auch inhaltlich vage blieben. Selbst in ihrem opposionellen Kontra waren sie kraftlos.

    Nur eine Aussage war mir im Gedächtnis geblieben: Der Vorwurf von Gabriel, die Ausgaben für die innere Sicherheit wären zu gering. Das war mir zu platt, zu wenig durch Fakten belegt und auch zu unpassend zu irgend einer Richtung der SPD. Ich dachte nur: peinlich - und wendete mich ab.

    Ich sehe auch keinen Weg für die SPD, besonders keine Personen, die irgend einen beschreiten könnten. Der Seeheimer Kreis dagegen weist erneut die falsche Richtung. Die SPD kann keinen Erfolg damit haben, die bessere CDU sein zu wollen. Sie muss das Schlagwort "soziale Gerechtigkeit" zur eigenen Maxime erheben, allenfalls dann hat sie wieder eine Chance.

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    • keox
    • 26.11.2010 um 0:10 Uhr

    "Sie muss das Schlagwort "soziale Gerechtigkeit" zur eigenen Maxime erheben, allenfalls dann hat sie wieder eine Chance."

    Genau das ist das Problem. Es ist - wenn überhaupt erwähnt - ein Schlagwort.

    y nada mas

    • keox
    • 26.11.2010 um 0:10 Uhr

    "Sie muss das Schlagwort "soziale Gerechtigkeit" zur eigenen Maxime erheben, allenfalls dann hat sie wieder eine Chance."

    Genau das ist das Problem. Es ist - wenn überhaupt erwähnt - ein Schlagwort.

    y nada mas

    • Harzer
    • 25.11.2010 um 19:43 Uhr

    ... ist die SPD von ihrem linken (ein bißchen links der Mitte)
    Platz aufgestanden und wollte sich unbedingt "in die Mitte" drängen (Blair ließ grüßen).
    Dort war aber gar kein Platz frei. Auf ihrem alten Platz sitzen nun jeweils mit einer A....backe auch noch jeweils die Linke und die Grünen, und die SPD steht dumm rumm.
    Dann hat die SPD auch noch gegen ihre eigenen Wähler neoliberale Interessen vertreten und CDU u. FDP die Drecksarbeit abgenommen. (Noske läßt grüßen)
    War die damalige SPD-Führung von Lobbies verführt oder einfach unintelligent, oder beides?

    Jetzt hilft nur ein wirklicher, umfassender inhaltlicher und personeller Neuanfang. Mit Schröders "Mach- mal"-Technokraten z.B., wird das nicht glaubhaft gelingen!

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    @ War die damalige SPD-Führung von Lobbies verführt oder einfach unintelligent, oder beides?
    _______________________
    Nicht nur verführt und unintelligent sonder auch noch unerträglich Weltfremd.......

    @ War die damalige SPD-Führung von Lobbies verführt oder einfach unintelligent, oder beides?
    _______________________
    Nicht nur verführt und unintelligent sonder auch noch unerträglich Weltfremd.......

  6. Nein. Nicht auf den Ruck. Sondern auf den Tritt, da wo es weh tut.
    Der SPD-Spitze ist es mit "grösstem anzunehmenden Erfolg" gelungen, ihre Wählerschaft zu verraten.

    Wenn die noch wenigen Anständigen in der SPD noch etwas tun wollen, dann müssten sie die Partei auflösen und neu gründen.

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