Umfrage Hamburger wollen Machtwechsel zu Rot-Grün
Eine Neuauflage von Schwarz-Grün wird es in Hamburg wohl nicht geben: Laut einer Umfrage bekommt die SPD die meisten Stimmen und könnte mit den Grünen die Stadt regieren.
Das Aus für die schwarz-grüne Koalition in Hamburg kennt einen klaren Gewinner: Die SPD . Wenn bereits am kommenden Sonntag – und nicht wie geplant Mitte Februar – gewählt werden sollte, könnten die Sozialdemokraten dem ZDF-Politbarometer zufolge 41 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit würde die Partei ihr Ergebnis von 2008 (34,1 Prozent) um sieben Prozentpunkte verbessern und ihr Landesvorsitzender und Spitzenkandidat Olaf Scholz hätte beste Chancen, der nächste Bürgermeister der Hansestadt zu werden.
Auch die Grünen, in Hamburg treten sie als Grüne Alternative Liste (GAL) an, profitieren von dem von ihnen initiierten Koalitionsbruch . Bei einer Wahl am kommenden Sonntag würden sie ihren Stimmanteil von 9,6 Prozent mehr als verdoppeln und auf 21 Prozent kommen. Eine rot-grüne Koalition hätte damit derzeit eine Mehrheit von 62 Prozent.
Klarer Verlierer sind dagegen die Christdemokraten. Die CDU hätte einen dramatischen Einbruch um rund 20 Prozentpunkte im Vergleich zu 2008 zu befürchten, als sie 42,6 Prozent erhalten hatten. Nun würden ihnen nur 22 Prozent der Bürger ihre Stimme geben.
Die in Hamburg traditionell schwache FDP würde mit vier Prozent wie schon bei der vorherigen Wahl den Einzug in die Bürgerschaft verpassen. Die Linkspartei würde derzeit sieben Prozent erhalten. Die Linkspartei hatte vor zwei Jahren 6,4 Prozent erzielt.
Auch im direkten Vergleich ihrer Spitzenkandidaten schneidet die SPD deutlich besser ab als ihre konservative Konkurrenz. So wünschen sich 58 Prozent der Befragten SPD-Landeschef Scholz als neuen Bürgermeister, während Amtsinhaber Christoph Ahlhaus nur auf etwa 20 Prozent kommt. Der CDU-Politiker hatte erst im August das Amt von Ole von Beust übernommen, der sich überraschend aus der Politik zurückgezogen hatte.
Eine Neuauflage von Schwarz-Grün , die sich laut der Umfrage nur noch 13 Prozent wünschen, wird somit immer unwahrscheinlicher. Auch die designierte Spitzenkandidatin der Hamburger Grünen, Anja Hajduk, schloss ein solches Bündnis vorerst aus. "Mit der gegenwärtigen Hamburger CDU beim nächsten Wahltermin nicht", sagte die bisherige Umwelt- und Stadtentwicklungssenatorin. "Ich wollte das Ende dieser Koalition. Sie hatte nicht mehr die Kraft und Stabilität, um für die Stadt wichtige Zukunftsentscheidungen treffen zu können", ergänzte die Spitzenpolitikerin der GAL.
Laut ZDF ergeben sich die schlechten Umfragewerte für die CDU vor allem aus einer "vernichtenden" Leistungsbeurteilung des gescheiterten schwarz-grünen Senats. Auf einer Bewertungsskala von plus fünf bis minus fünf gäben die Befragten diesem durchschnittlich eine Note von minus 1,3. Dies sei der schlechteste Wert, den die Forschungsgruppe Wahlen je für eine Regierung vor einer Wahl gemessen habe. Das widersprüchliche Abschneiden von CDU und GAL bestätige dabei zugleich, dass Misserfolge einer Regierung in erster Linie dem größeren Koalitionspartner angelastet würden.
Für die Umfrage hatte die Forschungsgruppe Wahlen am vergangenen Montag und Dienstag 1006 zufällig ausgewählte Hamburger Bürger befragt.
- Datum 01.12.2010 - 15:29 Uhr
- Quelle AFP, Reuters
- Kommentare 40
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erste Schritt in die Zwangsverwaltung Hamburgs !
Vielleicht darf ich Sie erinnern bzw. darauf hinweisen, dass Hamburg von 1946 bis 2000 (mit nur einer Ausnahme) SPD "zwangsverwaltwet" wurde, wie Sie es zu nennen belieben.
In dieser Zeit ist Hamburg zu einer der schönsten und wohlhabendsten Städte Deutschlands (und Geberland im Ländefinanzausgleich) geworden, kulturell eine allererste Adresse und Sitz einer großen Reihe heraus ragender Bürgermeister.
Gut, das mag Ihnen nicht gefallen, weil es nicht Ihrem Weltbild entspricht, aber zur Kenntnis nehmen sollten Sie es schon.
Vielleicht darf ich Sie erinnern bzw. darauf hinweisen, dass Hamburg von 1946 bis 2000 (mit nur einer Ausnahme) SPD "zwangsverwaltwet" wurde, wie Sie es zu nennen belieben.
In dieser Zeit ist Hamburg zu einer der schönsten und wohlhabendsten Städte Deutschlands (und Geberland im Ländefinanzausgleich) geworden, kulturell eine allererste Adresse und Sitz einer großen Reihe heraus ragender Bürgermeister.
Gut, das mag Ihnen nicht gefallen, weil es nicht Ihrem Weltbild entspricht, aber zur Kenntnis nehmen sollten Sie es schon.
das muss der Union die (unpassende) Zornesröte ins Gesicht treiben. Sollte sich die Umfrage auch nur andeutungsweise in einem Wahlergebnis wiederfinden, wäre die Union auf den Stand von vor über 10 Jahren zurückgeworfen und es gäbe in Hamburg eine Rot-Grüne-Zweidrittelmehrheit. Das wäre dann nicht nur eine Ohrfeige für die CDU in Hamburg, das würde durchaus auch die Union im Bund und ihre Vorsitzende treffen. Das Projekt "moderne, liberale, umweltbewusste Großstadtpartei", das die angebliche Modernisiererin Angela Merkel angestoßen haben soll, wäre dann klar gescheitert und die "konservativen Eisenbeißer" in der Union würden wieder Oberwasser bekommen.
Interessant sind auch die Hinweise in der Medienlandschaft, dass sich die Hamburger CDU organisatorisch und personell auf die "Vor-von-Beust-Zustände" hinbewegt, d.h. die Kreisvorsitzenden wichtiger Kreisverbände die maßgeblichen Entscheidungen dort treffen. Das dürfte einen Ausblick auf Berlin eröffnen. Dort wurde zunächst der (erfolglose) Modernisierer Pflüger davon gejagt und der alte Ingo Schmitt ebenfalls entmachtet. Frank Henkel versucht dort den Spagat zwischen Modern (wg. der einzigen Machtoption mit den GRÜNEN), muss aber andererseits "alte" Kreisverbände im Zaun halten, die sich gerne selbst zerfleischen (wie etwa Neukölln) oder versuchen "eigene Leute" durchzunominieren (wie etwa in Charlottenburg). Renate Künast sollte dies genau beobachten.
CHILLY
leistet sich kein Gedächtnis, welches die Eskapaden
der GRÜNEN speichert.
[...]
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Meinung mit Quellen. Danke. Die Redaktion/er
[...]
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Meinung mit Quellen. Danke. Die Redaktion/er
Die Lawine kommt in Rollen. Los geht es in Hamburg...
Februar Hamburg : Rot/Grün (ca. 60%)
20. März Sachsen-Anhalt: Rot/Rot/Grün (ca. 55%)
27. März Baden-Württemberg: Grün/Rot (ca. 50%)
27. März Rheinland-Pfalz: Rot/Grün (ca. 50%)
Und dann dürfen sich die grauen Herren erstmal ein paar Jahre in ihren hartverdienten Aufsichtratsposten ausruhen, während das Land wieder regiert anstatt ausgenommen wird.
Ich hoffe übrigens 2011 endlich die erste Rot/Rot/Grüne Landesregierung zu sehen. Obwohl die Linke eigentlich die perfekte Oppositionspartei ist, soll sie sich jetzt auch mal in Verantwortung beweisen.
Zitat:
Februar Hamburg : Rot/Grün (ca. 60%)
20. März Sachsen-Anhalt: Rot/Rot/Grün (ca. 55%)
27. März Baden-Württemberg: Grün/Rot (ca. 50%)
27. März Rheinland-Pfalz: Rot/Grün (ca. 50%)
Zitatende
Also in Sachsen-Anhalt wird es RotRot oder SchwarzRot geben. Die Grünen braucht man nicht, höchstens bei Jamaika.
Linke 30 %
CDU 30 %
SPD 21 %
So derzeit die Umfrage in Sachsen-Anhalt.
Die gibt es doch schon in NRW rot 7rot 7grün,hier enthält sich die rote um das rotgrün zu halten,wie lange weiss keiner.
Auch keine Kraft,sondern nur die dunkelroten.
Zitat:
Februar Hamburg : Rot/Grün (ca. 60%)
20. März Sachsen-Anhalt: Rot/Rot/Grün (ca. 55%)
27. März Baden-Württemberg: Grün/Rot (ca. 50%)
27. März Rheinland-Pfalz: Rot/Grün (ca. 50%)
Zitatende
Also in Sachsen-Anhalt wird es RotRot oder SchwarzRot geben. Die Grünen braucht man nicht, höchstens bei Jamaika.
Linke 30 %
CDU 30 %
SPD 21 %
So derzeit die Umfrage in Sachsen-Anhalt.
Die gibt es doch schon in NRW rot 7rot 7grün,hier enthält sich die rote um das rotgrün zu halten,wie lange weiss keiner.
Auch keine Kraft,sondern nur die dunkelroten.
Endlich zeigen die Wähler, dass sie sich erinnern können und schmeißen die CDU aus der Landesregierung. Die Zeit in der CDU Stammwähler die CDU wählen, nur weil sie schon immer CDU gewählt haben, scheint endlich zuneige zu gehen.
Glückwunsch an die Hamburger!
Hamburg war immer eine Hochburg der Sozialdemokraten.
Irgendwann sind ihnen ihre Wähler abhanden gekommen und die haben dann CDU gewählt.
Die Zeit in der SPD Stammwähler die CDU wählen, scheint zuneige zu gehen.
Hamburg war immer eine Hochburg der Sozialdemokraten.
Irgendwann sind ihnen ihre Wähler abhanden gekommen und die haben dann CDU gewählt.
Die Zeit in der SPD Stammwähler die CDU wählen, scheint zuneige zu gehen.
Nur das wäre aufgrund ihrer Leistungen der vergangenen Jahre gerecht.
machtgeile,realitätsferne Kriegstreiber und die verzweifelte SPD ein weiteres Bundesland mit neuen Schulden in den Untergang treiben.
@hanswurst
"Ich hoffe übrigens 2011 endlich die erste Rot/Rot/Grüne Landesregierung zu sehen. Obwohl die Linke eigentlich die perfekte Oppositionspartei ist, soll sie sich jetzt auch mal in Verantwortung beweisen."
Nunja , es gibt eine weitere perfekte Oppostionspartei - die grade ihre unfähigkeit beweist - die FDP. Die wird mit der Zeit den Grünen die Stimmen der Frustrierten und Protestler wieder abjagen ;).
schreibt sich HANZWURST !
So viel zeit muss sein !
Die FDP nennen sich auch die Liberalen ,
http://de.wikipedia.org/w...
schreibt sich HANZWURST !
So viel zeit muss sein !
Die FDP nennen sich auch die Liberalen ,
http://de.wikipedia.org/w...
So wünschen sich 58 Prozent der Befragten SPD-Landeschef Scholz als neuen Bürgermeister, während Amtsinhaber Christoph Ahlhaus nur auf etwa 20 Prozent kommt.
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sträflich vernachlässigt:
Herr Ahlhaus ist ein Quitsche, ein Zugereister, 20% Zustimmung der Bürger.
Herr Scholz ist ein geborener Hamburger, ein Hamburger Jung, 58% Zustimmung der Bürger.
Das ist das Gleiche, als wenn sie in Kreuth zur BGM Wahl, einen Berliner gegen einen Bayern aufstellen, das geht 100% in die Hose.
Ja, und in Hamburg aufgewachsen
Der Befragten !!!
Wenn ich eine Umfrage starte sind 99,9 % für Schäuble !
Ja, und in Hamburg aufgewachsen
Der Befragten !!!
Wenn ich eine Umfrage starte sind 99,9 % für Schäuble !
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