Grüne Woche Tausende demonstrieren gegen Massentierhaltung
Protest für gesunde Lebensmittel: Demonstranten und Politiker forderten in der Hauptstadt eine grundlegende Wende in der Agrarpolitik.
Ein breites Bündnis von Bauern, Umweltschützern und Verbrauchern hat in Berlin für eine grundlegende Reform der Agarpolitik demonstriert. Mit mehr als 50 Traktoren zogen die Demonstranten durch die Stadt zu einer Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor. Die Veranstalter sprachen von 22.000 Teilnehmern, die Polizei nur von einigen tausend Demonstranten. Der Protest richtete sich gegen die gegen industrielle Landwirtschaft, Gentechnik und Massentierhaltung.
Ein Meer von grünen Luftballons und Transparenten schwebte über dem Zug. Zu lesen waren dort Slogans wie "Genfood ist beschissen, das soll jeder wissen" oder "Blütenvielfalt statt Agrarwüsten".
Auf der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor wurde als Konsequenz aus dem Dioxin- und anderen Lebensmittelskandalen gefordert, Bundesregierung und EU sollten statt Agrarfabriken die bäuerliche Landwirtschaft fördern. Die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Renate Künast, forderte ein klares Nein zur Massentierhaltung. Die frühere Agrarministerin appellierte an die Bundesregierung: "Stecken Sie das Geld lieber in Öko, Regional und Bildung!"
Der Vorsitzende des Umweltorganisation BUND, Hubert Weiger, warb für eine Agrarwende, "nicht in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union". Der aktuelle Dioxin-Skandal mache den "Reformstau in der Landwirtschaftspolitik schlagartig deutlich", sagte er. Ohne eine grundlegende Agrarreform in Europa werde die Bundesregierung "schon beim nächsten Lebensmittelskandal wieder ins Schlingern" geraten. Gleichzeitig drohte Weiger: "Wir kommen wieder nach Berlin, mit doppelt so vielen Leuten, wenn die Politik nicht endlich handelt."
Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Maria Heubuch, sagte: "Massentierhaltung und Gentechnik sind eine gefährliche Sackgasse für die Bauern und ein erhöhtes Risiko für die Verbraucher." Für die Veranstalter sagte Campact-Geschäftsführer Felix Kolb: "Die Bevölkerung will ein Ende der industriehörigen Landwirtschafts- und Lebensmittelpolitik." Strengere Lebensmittelkontrollen alleine reichten nicht aus. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) müsse eine echte EU-Agrarreform und den Ausstieg aus der Massentierhaltung voranbringen.
Zu der Protestaktion unter dem Motto "Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" hatte ein Bündnis aus rund 120 Organisationen aufgerufen. Aus dem ganzen Bundesgebiet reisten die Teilnehmer an. Bauern und Imker in Arbeitskleidung, thematisch dekorierte Wagen und Musikorchester nahmen an dem Demonstrationszug teil. Am Berliner Messegelände, wo derzeit die "Grüne Woche" stattfindet, übergaben Teilnehmer der Proteste eine Resolution an Vertreter des Bundeslandwirtschaftsministeriums.
Anlass der Demonstration war die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarkonferenz, die auf der Grünen Woche begann. Beim dritten internationalen Agrarministertreffen im Rahmen der Verbrauchermesse ging es im Kern um die Frage, wie weltweit genug Nahrungsmittel zu bezahlbaren Preisen verfügbar sein können. Aigner hatte angekündigt, sich für eine Eindämmung der Spekulation auf den Preis von Lebensmitteln einsetzen zu wollen.
- Datum 22.01.2011 - 17:42 Uhr
- Quelle dpa, Reuters
- Kommentare 56
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... weiter so!
Vermutlich wurde noch nie so viel Grausamkeit gegenüber Tieren verübt wie in unserem Zeitalter der Gier.
würden noch mehr menschen an hunger kreppieren. wir hier in der reichen festung europa wollen gutes bioessen. uns ist es egal, wenn dieses bioessen die bis zu 2fache ackerfläche benötigt. leider sind ackerflächen arg begrenzt. unser wohlstand zum nachteil der armen bevölkerung.
was machen wir wenn unsere böden und unser grundwasser durch deinen angepriesenen kunstdünger kaputtgedüngt wurden?
von den chemischen giften die tonnenweise versprüht werden ganz zu schweigen...
geht es doch vorrangig um MassenTIERhaltung oder hab ich was falsch verstanden!?
Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Thema! Kaum etwas schädigt der dritten Welt und dem Weltklima so sehr wie Massentierhaltung. Das Vieh steht nämlich nicht auf der Weide, sondern wird mit Soja gefüttert, dass vorher nach Regenwaldrodungen in den ärmsten Regionen der Welt angebaut wurde.
Wenn es Ihnen tatsächlich um den Welthunger geht: Ernähren Sie sich, soweit es geht: vegan, bio, saisonal, regional! Ansonsten können Sie auch Essen aus Massentierhaltung und Großanbau verspeisen, aber bitte behaupten Sie nicht, das wäre im Sinne der hungernden Weltbevölkerung!
Es braucht 0.2 Hektar um einen Menschen zu ernähren. Menschen auf anderen Kontinenten und Ländern brauche blos Zugang zu den eigenen Ressourcen. Blos schlecht wenn da Rosen für Europa drauf wachsen, oder chinesiche Trawler alles wegfischen. Eine Überbevölkerung brauchen wir aber nicht mitzutragen. Die Argumente mit der hungendern Weltbevölkerung sind in dieser Beziehung scheinheilig.
hätten wir keinen Kunstdünger
...hätten wir keine überdüngten umkippenden Meere
hätten wir keinen Kunstdünger
...würden die Bauern die Fruchtfolge und den Wert der Bodenfruchtbarkeit beachten.
hätten wir keinen Kunstdünger
...würden die Böden nicht ausgelaugt und verkarstet
Die durch Kunstdünger ausgelaugten Böden erfordern immer höhere Düngeeinträge um die darauf wachsende Frucht mit Nährstoffen zu versorgen.Diese Dünger halten nicht die Bodenfruchtbarkeit aufrecht sondern geben ihre Düngeeigenschaft gezielt an die Wurzeln ab.Die Pflanzen wachsen geil und sind sehr anfällig für Krankheitserreger,was zur Folge hat das z.B.mit Fungiziden vorsorglich gegen Pilzerkrankungen in regelmäßigen Abständen gespritzt werden muß.Tierischen Schädlingen sind diese Pflanzen hilflos ausgesetzt,sodas auch dagegen nur die Giftspritze hilft.Jedes Unkräutlein muß weggespritzt werden weil diese überdüngte Pflanze keine eigenen Kräfte hat und zu jeder fremden Pflanze in Konkurenz steht.
Hätten wir keinen Kunstdünger würde es unseren Äckern,der Umwelt und damit auch uns wesentlich besser gehen.
Jahrtausende standen den Menschen Alternativen zur Verfügung.Bis eine Industrie aufgebaut wurde die alles besser schneller und leichter machen sollte.Der Erfolg ist bitter.
was machen wir wenn unsere böden und unser grundwasser durch deinen angepriesenen kunstdünger kaputtgedüngt wurden?
von den chemischen giften die tonnenweise versprüht werden ganz zu schweigen...
geht es doch vorrangig um MassenTIERhaltung oder hab ich was falsch verstanden!?
Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Thema! Kaum etwas schädigt der dritten Welt und dem Weltklima so sehr wie Massentierhaltung. Das Vieh steht nämlich nicht auf der Weide, sondern wird mit Soja gefüttert, dass vorher nach Regenwaldrodungen in den ärmsten Regionen der Welt angebaut wurde.
Wenn es Ihnen tatsächlich um den Welthunger geht: Ernähren Sie sich, soweit es geht: vegan, bio, saisonal, regional! Ansonsten können Sie auch Essen aus Massentierhaltung und Großanbau verspeisen, aber bitte behaupten Sie nicht, das wäre im Sinne der hungernden Weltbevölkerung!
Es braucht 0.2 Hektar um einen Menschen zu ernähren. Menschen auf anderen Kontinenten und Ländern brauche blos Zugang zu den eigenen Ressourcen. Blos schlecht wenn da Rosen für Europa drauf wachsen, oder chinesiche Trawler alles wegfischen. Eine Überbevölkerung brauchen wir aber nicht mitzutragen. Die Argumente mit der hungendern Weltbevölkerung sind in dieser Beziehung scheinheilig.
hätten wir keinen Kunstdünger
...hätten wir keine überdüngten umkippenden Meere
hätten wir keinen Kunstdünger
...würden die Bauern die Fruchtfolge und den Wert der Bodenfruchtbarkeit beachten.
hätten wir keinen Kunstdünger
...würden die Böden nicht ausgelaugt und verkarstet
Die durch Kunstdünger ausgelaugten Böden erfordern immer höhere Düngeeinträge um die darauf wachsende Frucht mit Nährstoffen zu versorgen.Diese Dünger halten nicht die Bodenfruchtbarkeit aufrecht sondern geben ihre Düngeeigenschaft gezielt an die Wurzeln ab.Die Pflanzen wachsen geil und sind sehr anfällig für Krankheitserreger,was zur Folge hat das z.B.mit Fungiziden vorsorglich gegen Pilzerkrankungen in regelmäßigen Abständen gespritzt werden muß.Tierischen Schädlingen sind diese Pflanzen hilflos ausgesetzt,sodas auch dagegen nur die Giftspritze hilft.Jedes Unkräutlein muß weggespritzt werden weil diese überdüngte Pflanze keine eigenen Kräfte hat und zu jeder fremden Pflanze in Konkurenz steht.
Hätten wir keinen Kunstdünger würde es unseren Äckern,der Umwelt und damit auch uns wesentlich besser gehen.
Jahrtausende standen den Menschen Alternativen zur Verfügung.Bis eine Industrie aufgebaut wurde die alles besser schneller und leichter machen sollte.Der Erfolg ist bitter.
was machen wir wenn unsere böden und unser grundwasser durch deinen angepriesenen kunstdünger kaputtgedüngt wurden?
von den chemischen giften die tonnenweise versprüht werden ganz zu schweigen...
Die Forderungen hören sich so schön an und würden wohl von niemandem ernsthaft ablehnt.
Aber wie soll denn das in unserem Wirtschaftssystem möglich sein?
Massentierhaltung wird den häuslichen Betrieb im Preis immer schlagen, da sie effizienter und damit auch kostengünstiger ist.
In den letzten Jahrzehnten haben die Massentierhaltung die Lebensmittelpreise derart in den Keller gedrückt, dass bereits ein Großteil der häuslichen Betriebe die Segel streichen und sich neue Arbeitsplätze suchen mussten. Die Zahlen werden durch die Agrarsubventionen verschleiert. Ohne diese wären noch mehr Kleinbetriebe arbeitslos und ein noch größerer Anteil unseres Essen stammte aus der Massentierhaltung.
Das ist zum Wohle aller passiert, da durch die billigen Lebensmittel mehr Geld für den sonstigen Konsum zur Verfügung steht und damit die Wirtschaftskraft gestärkt wird.
Man kann jetzt nicht plötzlich daherkommen und die Lebensmittel verteuern wollen, was zu einem Einbruch der sonstigen Wirtschaft führen würde. Das kann und darf man im Kapitalismus nicht zulassen!
In Wahrheit wird sogar über das Gegenteil nachgedacht und von vielen Seiten immer wieder die Abschaffung der Agrarsubventionen gefordert, damit die Massentierhaltung ihre Marktmacht durchsetzen kann, wir durch die Aufgabe der Kleinbetriebe noch mehr Arbeitslose bekommen und sichd ie Qualität unseres Essens verschlechtert.
Der Kapitalismus schaut nicht auf Werte sondern nur aufs Geld. Die Forderungen sind komplett unrealistisch.
Zu behaupten irgendetwas wäre (im Kapitalismus) nicht möglich - nicht denkbar - ist Unsinn. Alles ist denkbar und alles ist möglich! Wieso soll eine Abschaffung der Massentierhaltung unrealistisch sein? Millionen Vegetarier machen es jeden Tag vor! Wieso soll der Kapitalismus nicht nach ethischen Gesichtspunkte gestaltet werden können? Nach dieser Argumentation müsste man sofort die Kinderarbeit wieder erlauben, schließlich dürfte sie um einiges kostengünstigere Produktion von ... und ... und ... und ... ermöglichen. Vielleicht könnte man dann auch diesen Ökoschwachsinn mit den Windmühlen lassen. Schließlich ließe sich mittels Kinderarbeit auch deutsche Kohle wieder konkurenzfähig fördern!
Astrid Lindgren hat dort die Abschaffung der Massentierhaltung propagiert und das Volk hat dies befürwortet. Sie hatte Erfolg. Schweden hat meiner Meinung nach das beste Tierschutzgesetz Europas.
Deutschland hinkt weit hinterher. In Deutschland hat zb ein Schwein während der Aufzucht 0,3 qm Platz in Schweden sind es 3,6 qm! In Schweden sind auch die von Tierschützern als Tierschutzwidrig bezeichneten Spaltenböden verboten, in Deutschland erlaubt. Die Deutschen fixieren die Sauen während des Abkalbens unentwegt. Im Abferkelbereich wird die Sau in Deutschland fixiert. In Schweden nicht. Dort wird die Sau nur eine Woche während dem Ferkeln und dem Decken fixiert.
Wir tun immer so, als hätten wir ein gutes Tierschutzgesetz. Haben wir aber nicht. Und nicht nur das.
Während es im Umweltschutz rechtlich möglich ist und praktiziert wird, dass die Umweltverbände ein Klagerecht haben, bleibt dank dieser unsäglichen CDU dieses Recht den Tierschutzverbänden versagt.
Der Tierschutz ist einer der Hauptgründe, warum die CDU in meinen Augen Bigott ist. Sie sorgen jeden Tag tatkräftig dafür, dass es den Tieren in diesem Land schlecht geht.
Wenn es nach mir ginge, würde kein Schwein und kein Huhn "produziert" um es am ende zu ermorden. Aber da Politik müßig und langsam ist, wäre ich sehr zufrieden, wenn wir unser Tierschutzgesetz durch ein neues, besseres ersetzen,m das den Namen auch verdient. Ich verlange hervorragende Haltung für Tiere und das ist auch im Kapitalismus möglich ist.
Zu behaupten irgendetwas wäre (im Kapitalismus) nicht möglich - nicht denkbar - ist Unsinn. Alles ist denkbar und alles ist möglich! Wieso soll eine Abschaffung der Massentierhaltung unrealistisch sein? Millionen Vegetarier machen es jeden Tag vor! Wieso soll der Kapitalismus nicht nach ethischen Gesichtspunkte gestaltet werden können? Nach dieser Argumentation müsste man sofort die Kinderarbeit wieder erlauben, schließlich dürfte sie um einiges kostengünstigere Produktion von ... und ... und ... und ... ermöglichen. Vielleicht könnte man dann auch diesen Ökoschwachsinn mit den Windmühlen lassen. Schließlich ließe sich mittels Kinderarbeit auch deutsche Kohle wieder konkurenzfähig fördern!
Astrid Lindgren hat dort die Abschaffung der Massentierhaltung propagiert und das Volk hat dies befürwortet. Sie hatte Erfolg. Schweden hat meiner Meinung nach das beste Tierschutzgesetz Europas.
Deutschland hinkt weit hinterher. In Deutschland hat zb ein Schwein während der Aufzucht 0,3 qm Platz in Schweden sind es 3,6 qm! In Schweden sind auch die von Tierschützern als Tierschutzwidrig bezeichneten Spaltenböden verboten, in Deutschland erlaubt. Die Deutschen fixieren die Sauen während des Abkalbens unentwegt. Im Abferkelbereich wird die Sau in Deutschland fixiert. In Schweden nicht. Dort wird die Sau nur eine Woche während dem Ferkeln und dem Decken fixiert.
Wir tun immer so, als hätten wir ein gutes Tierschutzgesetz. Haben wir aber nicht. Und nicht nur das.
Während es im Umweltschutz rechtlich möglich ist und praktiziert wird, dass die Umweltverbände ein Klagerecht haben, bleibt dank dieser unsäglichen CDU dieses Recht den Tierschutzverbänden versagt.
Der Tierschutz ist einer der Hauptgründe, warum die CDU in meinen Augen Bigott ist. Sie sorgen jeden Tag tatkräftig dafür, dass es den Tieren in diesem Land schlecht geht.
Wenn es nach mir ginge, würde kein Schwein und kein Huhn "produziert" um es am ende zu ermorden. Aber da Politik müßig und langsam ist, wäre ich sehr zufrieden, wenn wir unser Tierschutzgesetz durch ein neues, besseres ersetzen,m das den Namen auch verdient. Ich verlange hervorragende Haltung für Tiere und das ist auch im Kapitalismus möglich ist.
Bedauerlich ist es, dass das bald schon wieder in Vergessenheit geraten wird. Ich bin überzeugt davon, dass wir solche Skandale nicht zu befürchten hätten, wenn die Verbraucher ihre Konsumgewohnheiten ändern würden. Hauptsache billig muss es sein - und sich dann wundern, dass die Qualität auf der Strecke bleibt. Es wird nur das angeboten, was auch nachgefragt wird. Das ist keine Frage von stärkeren Kontrollen, sondern eine Frage deren Lösung von unseren Konsumgewohnheiten abhängt.
Die niedrigen Preise sind günstig, um eine Überproduktion an Fleisch zu generieren, dass dann blillig ans Ausland verkauft wird.
Die Subventionen kommen ja auch nicht aus der Luft sondern werden Steuergelder sein. Also statt Steuern für Subventionen höhere Preise.
Die Subventionen werden zudem bisher auch an Großbetriebe vergeben, dabei brauchen sie auch nur Nahrungsmittel verarbeiten statt selber erzeugen. Die Agrarfläche wird hier nicht in Betracht gezogen.
Also Subventionen runter, dafür Preise hoch, damit die Bauern, die nachgefragt werden auch Leben können. Zudem das Preismonopol von Lidl, Aldi und CO. brechen und dort wo es wichtig wird, gezielt subventionieren. Wenn Frau Aigner sich opfern würde, könnte sie auch gegen die Großagrarlobby ankommen. Aber wer will schon den eigenen Ast absägen?
vor allem in der Mittel- und der Oberschicht.
den konsumenten die schuld in die schuhe zu schieben, kann nur jemand argumentieren, der tatsächlich die wahl hat zu entscheiden, was er kaufen kann und was nicht.
leider geht es auch in diesem lande immer mehr menschen so, daß sie diese wahl nicht mehr haben, sondern tatsächlich und ganz real angewiesen sind auf diese billigfutterprodukte von aldi und co. dazu gehören auch nicht nur arbeitslose, sondern genauso niedriglöhner aus immer mehr bereichen (auch übrigens in der hehren wissenschaft), studenten, renter, alleinerzeihende, kranke usw. diese haben schlicht nicht mehr die wahl zur entscheidung.
ich kenne sehr viele, und gehöre selbst auch dazu, die sich sehr gerne aus dem biomarkt ernähren würden. allein es ist auf h4-niveau geradeso möglich, sich überhaupt auf einem halbwegs akzeptablen niveau zu ernähren. man ist trotz arbeit extrem unterfianziert (für ein normales bürgerliches leben). ich persönlich habe diesen konflikt gelöst, indem ich mir einen garten angeschafft habe und dort viel gemüse selbst anbaue. in diesem jahr werde ich mir auch kaninchen und hühner noch anschaffen. das aber ist die rückkehr zur subsistenz. dazu aber wird manquasi gezwungen durch die unsoziale politik seit mindestns 10 jahren.
nein, die schuld den konsumenten zu geben, ist völlig unakzeptabel und zeugt meiner auffassung anch von weltfremdheit udn einer gewissen arroganz, oder zeigt schlicht, welcher einkommensgruppe der argumentierende angehört.
Ich bin Student :)
Die niedrigen Preise sind günstig, um eine Überproduktion an Fleisch zu generieren, dass dann blillig ans Ausland verkauft wird.
Die Subventionen kommen ja auch nicht aus der Luft sondern werden Steuergelder sein. Also statt Steuern für Subventionen höhere Preise.
Die Subventionen werden zudem bisher auch an Großbetriebe vergeben, dabei brauchen sie auch nur Nahrungsmittel verarbeiten statt selber erzeugen. Die Agrarfläche wird hier nicht in Betracht gezogen.
Also Subventionen runter, dafür Preise hoch, damit die Bauern, die nachgefragt werden auch Leben können. Zudem das Preismonopol von Lidl, Aldi und CO. brechen und dort wo es wichtig wird, gezielt subventionieren. Wenn Frau Aigner sich opfern würde, könnte sie auch gegen die Großagrarlobby ankommen. Aber wer will schon den eigenen Ast absägen?
vor allem in der Mittel- und der Oberschicht.
den konsumenten die schuld in die schuhe zu schieben, kann nur jemand argumentieren, der tatsächlich die wahl hat zu entscheiden, was er kaufen kann und was nicht.
leider geht es auch in diesem lande immer mehr menschen so, daß sie diese wahl nicht mehr haben, sondern tatsächlich und ganz real angewiesen sind auf diese billigfutterprodukte von aldi und co. dazu gehören auch nicht nur arbeitslose, sondern genauso niedriglöhner aus immer mehr bereichen (auch übrigens in der hehren wissenschaft), studenten, renter, alleinerzeihende, kranke usw. diese haben schlicht nicht mehr die wahl zur entscheidung.
ich kenne sehr viele, und gehöre selbst auch dazu, die sich sehr gerne aus dem biomarkt ernähren würden. allein es ist auf h4-niveau geradeso möglich, sich überhaupt auf einem halbwegs akzeptablen niveau zu ernähren. man ist trotz arbeit extrem unterfianziert (für ein normales bürgerliches leben). ich persönlich habe diesen konflikt gelöst, indem ich mir einen garten angeschafft habe und dort viel gemüse selbst anbaue. in diesem jahr werde ich mir auch kaninchen und hühner noch anschaffen. das aber ist die rückkehr zur subsistenz. dazu aber wird manquasi gezwungen durch die unsoziale politik seit mindestns 10 jahren.
nein, die schuld den konsumenten zu geben, ist völlig unakzeptabel und zeugt meiner auffassung anch von weltfremdheit udn einer gewissen arroganz, oder zeigt schlicht, welcher einkommensgruppe der argumentierende angehört.
Ich bin Student :)
Zu behaupten irgendetwas wäre (im Kapitalismus) nicht möglich - nicht denkbar - ist Unsinn. Alles ist denkbar und alles ist möglich! Wieso soll eine Abschaffung der Massentierhaltung unrealistisch sein? Millionen Vegetarier machen es jeden Tag vor! Wieso soll der Kapitalismus nicht nach ethischen Gesichtspunkte gestaltet werden können? Nach dieser Argumentation müsste man sofort die Kinderarbeit wieder erlauben, schließlich dürfte sie um einiges kostengünstigere Produktion von ... und ... und ... und ... ermöglichen. Vielleicht könnte man dann auch diesen Ökoschwachsinn mit den Windmühlen lassen. Schließlich ließe sich mittels Kinderarbeit auch deutsche Kohle wieder konkurenzfähig fördern!
Das klingt so, als müsse man nur den Menschen ändern, damit das machbar ist. Wir müssen ja nur weniger Fleisch essen oder zumindest nur noch von ausgewählten Quellen (was in der Firmenkantine, beim Essen gehen, beim Fastfood, bei den Grichten mit Fleisch im Supermarkt usw schwierig wird).
Es ist alles denkbar, man muss ja nur. Daran ist schon der Kommunismus gescheitert, er wollte auch nur den Menschen ändern.
Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist möglich dass sich die Menschen ändern. Je weniger wichtiger der Punkt ist, desto eher ändert sich der Mensch.
Aber bei etwas derart fundamental lebenswichtigem wie dem Essen? Ich habe gravierende Zweifel daran, dass wir uns da ändern.
Das ganze müsste ja eben freiwillig, also von sich aus passieren, ohne dass dafür Anreize geschaffen werden, da diese eben im Kapitalismus schwierig sind. Wir sehen das aktuell an den regenerativen Energien, für die Anreize geschaffen werden - und sofort heult die halbe Bevölerung auf und es entstehen die wildesten Theorien.
Es ist nicht einfach, den Menschen zu ändern. Und von sich aus wird sich der Mensch noch träger verhalten. Es ist bedeutend einfacher, die Umstände zu ändern.
Der Kapitalismus ist das Prinzip, dass darin investiert wird, wo der meiste Gewinn zu erwarten ist. Also die Fixierung auf Geld. Ein Einfügen von Moral in diesen Kontext würde bedeuten, dass wir den Kapitalismus überwinden. Wie sehen Sie das?
Das klingt so, als müsse man nur den Menschen ändern, damit das machbar ist. Wir müssen ja nur weniger Fleisch essen oder zumindest nur noch von ausgewählten Quellen (was in der Firmenkantine, beim Essen gehen, beim Fastfood, bei den Grichten mit Fleisch im Supermarkt usw schwierig wird).
Es ist alles denkbar, man muss ja nur. Daran ist schon der Kommunismus gescheitert, er wollte auch nur den Menschen ändern.
Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist möglich dass sich die Menschen ändern. Je weniger wichtiger der Punkt ist, desto eher ändert sich der Mensch.
Aber bei etwas derart fundamental lebenswichtigem wie dem Essen? Ich habe gravierende Zweifel daran, dass wir uns da ändern.
Das ganze müsste ja eben freiwillig, also von sich aus passieren, ohne dass dafür Anreize geschaffen werden, da diese eben im Kapitalismus schwierig sind. Wir sehen das aktuell an den regenerativen Energien, für die Anreize geschaffen werden - und sofort heult die halbe Bevölerung auf und es entstehen die wildesten Theorien.
Es ist nicht einfach, den Menschen zu ändern. Und von sich aus wird sich der Mensch noch träger verhalten. Es ist bedeutend einfacher, die Umstände zu ändern.
Der Kapitalismus ist das Prinzip, dass darin investiert wird, wo der meiste Gewinn zu erwarten ist. Also die Fixierung auf Geld. Ein Einfügen von Moral in diesen Kontext würde bedeuten, dass wir den Kapitalismus überwinden. Wie sehen Sie das?
Die niedrigen Preise sind günstig, um eine Überproduktion an Fleisch zu generieren, dass dann blillig ans Ausland verkauft wird.
Die Subventionen kommen ja auch nicht aus der Luft sondern werden Steuergelder sein. Also statt Steuern für Subventionen höhere Preise.
Die Subventionen werden zudem bisher auch an Großbetriebe vergeben, dabei brauchen sie auch nur Nahrungsmittel verarbeiten statt selber erzeugen. Die Agrarfläche wird hier nicht in Betracht gezogen.
Also Subventionen runter, dafür Preise hoch, damit die Bauern, die nachgefragt werden auch Leben können. Zudem das Preismonopol von Lidl, Aldi und CO. brechen und dort wo es wichtig wird, gezielt subventionieren. Wenn Frau Aigner sich opfern würde, könnte sie auch gegen die Großagrarlobby ankommen. Aber wer will schon den eigenen Ast absägen?
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