Grüne WocheTausende demonstrieren gegen Massentierhaltung

Protest für gesunde Lebensmittel: Demonstranten und Politiker forderten in der Hauptstadt eine grundlegende Wende in der Agrarpolitik.

Ein breites Bündnis von Bauern, Umweltschützern und Verbrauchern hat in Berlin für eine grundlegende Reform der Agarpolitik demonstriert. Mit mehr als 50 Traktoren zogen die Demonstranten durch die Stadt zu einer Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor. Die Veranstalter sprachen von 22.000 Teilnehmern, die Polizei nur von einigen tausend Demonstranten. Der Protest richtete sich gegen die gegen industrielle Landwirtschaft, Gentechnik und Massentierhaltung.

Ein Meer von grünen Luftballons und Transparenten schwebte über dem Zug. Zu lesen waren dort Slogans wie "Genfood ist beschissen, das soll jeder wissen" oder "Blütenvielfalt statt Agrarwüsten".

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Auf der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor wurde als Konsequenz aus dem Dioxin- und anderen Lebensmittelskandalen gefordert, Bundesregierung und EU sollten statt Agrarfabriken die bäuerliche Landwirtschaft fördern. Die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Renate Künast, forderte ein klares Nein zur Massentierhaltung. Die frühere Agrarministerin appellierte an die Bundesregierung: "Stecken Sie das Geld lieber in Öko, Regional und Bildung!"

Der Vorsitzende des Umweltorganisation BUND, Hubert Weiger, warb für eine Agrarwende, "nicht in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union". Der aktuelle Dioxin-Skandal mache den "Reformstau in der Landwirtschaftspolitik schlagartig deutlich", sagte er. Ohne eine grundlegende Agrarreform in Europa werde die Bundesregierung "schon beim nächsten Lebensmittelskandal wieder ins Schlingern" geraten. Gleichzeitig drohte Weiger: "Wir kommen wieder nach Berlin, mit doppelt so vielen Leuten, wenn die Politik nicht endlich handelt."

Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Maria Heubuch, sagte: "Massentierhaltung und Gentechnik sind eine gefährliche Sackgasse für die Bauern und ein erhöhtes Risiko für die Verbraucher." Für die Veranstalter sagte Campact-Geschäftsführer Felix Kolb: "Die Bevölkerung will ein Ende der industriehörigen Landwirtschafts- und Lebensmittelpolitik." Strengere Lebensmittelkontrollen alleine reichten nicht aus. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) müsse eine echte EU-Agrarreform und den Ausstieg aus der Massentierhaltung voranbringen.

Zu der Protestaktion unter dem Motto "Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" hatte ein Bündnis aus rund 120 Organisationen aufgerufen. Aus dem ganzen Bundesgebiet reisten die Teilnehmer an. Bauern und Imker in Arbeitskleidung, thematisch dekorierte Wagen und Musikorchester nahmen an dem Demonstrationszug teil. Am Berliner Messegelände, wo derzeit die "Grüne Woche" stattfindet, übergaben Teilnehmer der Proteste eine Resolution an Vertreter des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Anlass der Demonstration war die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarkonferenz, die auf der Grünen Woche begann. Beim dritten internationalen Agrarministertreffen im Rahmen der Verbrauchermesse ging es im Kern um die Frage, wie weltweit genug Nahrungsmittel zu bezahlbaren Preisen verfügbar sein können. Aigner hatte angekündigt, sich für eine Eindämmung der Spekulation auf den Preis von Lebensmitteln einsetzen zu wollen.

 
Leserkommentare
  1. Folgendes spricht gegen Fleischkonsum aus Massentierhaltung (und 99% unseres Fleisches kommt aus Massentierhaltung):
    - Fleischkonsum ist abscheulichste Tierquälerei
    - Fleischkonsum ist Klimakiller Nr.1
    - Fleischkonsum zerstört den Regenwald und die dortige Tiervielfalt
    - Fleischkonsum ist hauptverantwortlich dafür, dass Millionen Menschen Hunger leiden
    - Fleischkonsum schadet der Gesundheit (Schlaganfälle, Herz-Kreislauferkrankungen,Übergewicht,...)
    - Fleischkonsum ist Trinkwasserverbraucher Nr.1, d.h. Fleischkonsum fördert die Wahrscheinlichkeit eines Wasser-Weltkrieges noch in diesem Jahrhundert
    -........

    Folgendes spricht für unseren Fleischkonsum:
    - Gewohnheit
    - falsche Überzeugungen (durch Traditionen und die Werbung suggeriert, z.b. Fleisch bringt Stärke und Potenz)
    - "es schmeckt halt"

    Bitte hört auf, diesen Scheiss zu kaufen, es wird euch besser gehen. Esst vegan, regional, saisonal! Ganz einfach, so gesund, und nicht wirklich teuerer!

    • Nalika
    • 24.01.2011 um 10:32 Uhr

    Dass diese Länder Zugang zu eigenen Ressourcen brauchen ist vollkommen richtig und genau das schlagende Argument um den Hunger zu bewältigen.
    Was sie dabei übersehen oder ignorieren ist nur, dass auf diesen Feldern keine, wie sie sagen Rosen wachsen, sondern dass dort Futtermittel für unsere Fleisch- und Milchproduktion angebaut werden.
    Und zwar in solchen Mengen, dass dafür und für die Rinderzucht bisher 70% der Regenwaldes abgeholzt worden sind.
    Was weiterhin bedeutet, dass wir durch den Konsum von tierischen Produkten diesen Ländern ihre Ressourcen vor der Nase wegfressen.
    Ungefähr die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird als Tierfutter verfüttert. Würde man dieses Getreide direkt an den Menschen füttern, statt es erst den Tieren zu geben und danach deren Produkte zu essen, könnten wir doppelt so viele Menschen ernähren, wie im Moment.
    Die Gründe des Hungers auf Anderes als den Fleischkonsum zu schieben sind doch nur unehrliche Ausreden, um sich selbst weiter in dem Glauben zu lassen, man könne und müsse nichts tun!
    Und ich frage mich, weshalb man das immer und immer wieder erwähnen muss, wo es seit Jahren in den Medien ist, wenn man nur genau hinschaut.
    Die Quellen sind längst keine alternativen grünen Institutionen mehr sind, sondern internationale, unabhängige Forschungsinstitutionen und wer das immer noch nicht wahrhaben will ist entweder schlecht informiert, oder macht die Augen zu, um nichts an den eigenen Gewohnheiten ändern zu müssen.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Jedem sein Land"
    • Nalika
    • 24.01.2011 um 10:47 Uhr

    zu entscheiden, was wir kaufen und was nicht.
    Die moderne Viehwirtschaft und Landwirtschaft ist Antwort auf unser Konsumverhalten und unsere Essensgewohnheiten und keine unbegründete Erfindung der Industrie. WIeso muss denn immer mehr billiges Fleisch produziert werden? Weil wir es täglich in Unmengen in uns stopfen wollen, aber nicht bereit sind, dafür einen anständigen Preis zu zahlen.
    Nirgends wird im Verhältnis zum Einkommen so wenig Geld für Essen ausgegeben, wie bei uns.
    Daher liegt die Macht immer beim Konsumenten, weil er das Geld hat, an dem Firmen verdienen.
    Mit der Macht, hat der Konsument auch die Schuld. (Wer denn sonst?)
    Oder die Chance etwas zu ändern...
    Ich bin selbst Studentin und habe ein monatliches Einkommen, das unter dem eines Jeden Harz 4 Empfängers liegt. Und ich kann mich ausgewogen und bewusst meistens aus dem Bioladen ernähren, ohne Billigfleisch und Discounterprodukte.

    Antwort auf "@ # 6 antwort"
  2. Fleisch zu essen hat uns überhaupt in die Lage gebracht heute hier zu stehen und für Tierrechte kämpfen zu können. Die Fähigkeit, Feuer zu machen und damit Fleisch verwertbarer für uns zu machen war der evolutionäre Quantensprung der nötig war um unser Gehirn ausreichend versorgen und damit wachsen lassen zu können.

    Fleisch essen hat nichts mit Gewohnheit und erst recht nichts mit Tierquälerei zu tun sondern ist zwangsläufig für unser menschliches Sein.

    Trotzdem interessiert mich, wie Sie meinen letzten Satz denn verstanden haben wollen, denn es war eigentlich eine Frage zum Nachdenken, keine Aussage.

    Und noch eine Frage hinter: wie begründen Sie denn die Würde der Tiere? Und bedingt diese Würde eine Norm wonach wir Tiere nicht mehr essen sollen? Wenn ja, warum?

    Antwort auf "Lesen Sie"
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    Was Sie hier zum besten geben ist doch (gezielt ?) am Thema vorbei.

    Das Problem ist nicht, das man mal Fleisch ist sondern das Fleisch und Wurstverzehr für die Masse zur täglichen Essgewohnheit geworden ist.

    Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten.

    Das ist einfach nur grober Unfug und entbehrt jeder seriöusen Grundlage.

    Es wäre dringend nötig die Essgewohnheiten der letzten Jahrzehnte wieder zu ändern. Weniger ist mehr ist die richtige Devise übrigens nicht nur beim Fleisch.

    Die zunehmende All you can eat und all inlkusive Mentalität wird zunehmend leider immer sichtbarer in der Öffentlichkeit, das Problem des Übergewichts insbesondere auch bei Kindern nimmt beunruhigende Ausmaße an.

    Also bitte wie bei allen Dingen Maß halten das ist intelligent und nicht unreflektiert u.a. immer größere Mengen Fleischprodukte zu konsumieren.

    Außerdem schadet es den Armen der Welt, denn das Futter und Getreide für unseren gewaltigen Fleischhunger muss ja irgendwo her kommen, um die Massentierfabriken beliefern zu können.Das findet meist in Schwellen und Dritte Welt Ländern statt.

    Verantwortliches Handeln heißt u.a. eben auch, seinen Fleischkonsum zu hinterfragen. Das schreibt übrigens kein Vegetatrier, sondern ein Mensch, der mit Maß und Genuss eher seltener, aber dann qualitativ hochwertige Fleischprodukte verzehrt.

    Was Sie hier zum besten geben ist doch (gezielt ?) am Thema vorbei.

    Das Problem ist nicht, das man mal Fleisch ist sondern das Fleisch und Wurstverzehr für die Masse zur täglichen Essgewohnheit geworden ist.

    Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten.

    Das ist einfach nur grober Unfug und entbehrt jeder seriöusen Grundlage.

    Es wäre dringend nötig die Essgewohnheiten der letzten Jahrzehnte wieder zu ändern. Weniger ist mehr ist die richtige Devise übrigens nicht nur beim Fleisch.

    Die zunehmende All you can eat und all inlkusive Mentalität wird zunehmend leider immer sichtbarer in der Öffentlichkeit, das Problem des Übergewichts insbesondere auch bei Kindern nimmt beunruhigende Ausmaße an.

    Also bitte wie bei allen Dingen Maß halten das ist intelligent und nicht unreflektiert u.a. immer größere Mengen Fleischprodukte zu konsumieren.

    Außerdem schadet es den Armen der Welt, denn das Futter und Getreide für unseren gewaltigen Fleischhunger muss ja irgendwo her kommen, um die Massentierfabriken beliefern zu können.Das findet meist in Schwellen und Dritte Welt Ländern statt.

    Verantwortliches Handeln heißt u.a. eben auch, seinen Fleischkonsum zu hinterfragen. Das schreibt übrigens kein Vegetatrier, sondern ein Mensch, der mit Maß und Genuss eher seltener, aber dann qualitativ hochwertige Fleischprodukte verzehrt.

  3. Was Sie hier zum besten geben ist doch (gezielt ?) am Thema vorbei.

    Das Problem ist nicht, das man mal Fleisch ist sondern das Fleisch und Wurstverzehr für die Masse zur täglichen Essgewohnheit geworden ist.

    Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten.

    Das ist einfach nur grober Unfug und entbehrt jeder seriöusen Grundlage.

    Es wäre dringend nötig die Essgewohnheiten der letzten Jahrzehnte wieder zu ändern. Weniger ist mehr ist die richtige Devise übrigens nicht nur beim Fleisch.

    Die zunehmende All you can eat und all inlkusive Mentalität wird zunehmend leider immer sichtbarer in der Öffentlichkeit, das Problem des Übergewichts insbesondere auch bei Kindern nimmt beunruhigende Ausmaße an.

    Also bitte wie bei allen Dingen Maß halten das ist intelligent und nicht unreflektiert u.a. immer größere Mengen Fleischprodukte zu konsumieren.

    Außerdem schadet es den Armen der Welt, denn das Futter und Getreide für unseren gewaltigen Fleischhunger muss ja irgendwo her kommen, um die Massentierfabriken beliefern zu können.Das findet meist in Schwellen und Dritte Welt Ländern statt.

    Verantwortliches Handeln heißt u.a. eben auch, seinen Fleischkonsum zu hinterfragen. Das schreibt übrigens kein Vegetatrier, sondern ein Mensch, der mit Maß und Genuss eher seltener, aber dann qualitativ hochwertige Fleischprodukte verzehrt.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Fleisch essen"
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    Ich wurde gefragt und habe darauf geantwortet, auch wenn es nicht direkt das Artikel-Thema betrifft.

    "Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten."

    Nein, ich sprach von der evolutionären Entwicklung des Menschen. Ohne Fleischkonsum gäbe es uns nicht.

    Aber wie begründen Sie denn Ihre Forderung dass wir weniger Fleisch essen sollen?

    Das Argument mit den armen Ländern zieht nicht, da wir, obwohl wir Nettofleischexporteur sind (also auch mehr Getreide verfüttern als wir für die Stillung unseres Hungers verfüttern müssten) trotzdem auch noch Nettogetreideexporteur sind. Wir leben nicht auf Kosten der anderen Länder, wir geben denen sogar Essen.

    Das Übergewicht wird überwiegend auf veränderte Essumstände zurückgeführt (schnell und zwischendurch), sowie auf verstärkten Fett- und Kohlehydratverzehr sowie mangelnde Bewegung. Aber nicht durch Fleischverzehr.

    Die weniger ist mehr-Mentalität ist ein typisches Lifestyle-Produkt da sie der Natur unseres Wesens und auch dem Wesen aller Tiere widerspricht. Das können wir uns nur leisten solange wir im Überfluss leben. Wenn härtere Zeiten kommen ändert sich das wieder. Nicht umsonst speichert der Körper Energieträger in Form von Fett für schwierigere Zeiten.

    Fleisch essen ist ein sehr natürlicher Vorgang, dessen Einschränkung ich einfach nur gerne begründet haben möchte.

    Ich wurde gefragt und habe darauf geantwortet, auch wenn es nicht direkt das Artikel-Thema betrifft.

    "Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten."

    Nein, ich sprach von der evolutionären Entwicklung des Menschen. Ohne Fleischkonsum gäbe es uns nicht.

    Aber wie begründen Sie denn Ihre Forderung dass wir weniger Fleisch essen sollen?

    Das Argument mit den armen Ländern zieht nicht, da wir, obwohl wir Nettofleischexporteur sind (also auch mehr Getreide verfüttern als wir für die Stillung unseres Hungers verfüttern müssten) trotzdem auch noch Nettogetreideexporteur sind. Wir leben nicht auf Kosten der anderen Länder, wir geben denen sogar Essen.

    Das Übergewicht wird überwiegend auf veränderte Essumstände zurückgeführt (schnell und zwischendurch), sowie auf verstärkten Fett- und Kohlehydratverzehr sowie mangelnde Bewegung. Aber nicht durch Fleischverzehr.

    Die weniger ist mehr-Mentalität ist ein typisches Lifestyle-Produkt da sie der Natur unseres Wesens und auch dem Wesen aller Tiere widerspricht. Das können wir uns nur leisten solange wir im Überfluss leben. Wenn härtere Zeiten kommen ändert sich das wieder. Nicht umsonst speichert der Körper Energieträger in Form von Fett für schwierigere Zeiten.

    Fleisch essen ist ein sehr natürlicher Vorgang, dessen Einschränkung ich einfach nur gerne begründet haben möchte.

  4. Ich wurde gefragt und habe darauf geantwortet, auch wenn es nicht direkt das Artikel-Thema betrifft.

    "Sie wollen uns doch wohl nicht weißmachen, das wir den heutigen Fortschritt nicht erreicht hätten, wenn wir uns nicht inzwischen seit Jahrzehnten mit großen Mengen von Fleischprodukten ernährt hätten."

    Nein, ich sprach von der evolutionären Entwicklung des Menschen. Ohne Fleischkonsum gäbe es uns nicht.

    Aber wie begründen Sie denn Ihre Forderung dass wir weniger Fleisch essen sollen?

    Das Argument mit den armen Ländern zieht nicht, da wir, obwohl wir Nettofleischexporteur sind (also auch mehr Getreide verfüttern als wir für die Stillung unseres Hungers verfüttern müssten) trotzdem auch noch Nettogetreideexporteur sind. Wir leben nicht auf Kosten der anderen Länder, wir geben denen sogar Essen.

    Das Übergewicht wird überwiegend auf veränderte Essumstände zurückgeführt (schnell und zwischendurch), sowie auf verstärkten Fett- und Kohlehydratverzehr sowie mangelnde Bewegung. Aber nicht durch Fleischverzehr.

    Die weniger ist mehr-Mentalität ist ein typisches Lifestyle-Produkt da sie der Natur unseres Wesens und auch dem Wesen aller Tiere widerspricht. Das können wir uns nur leisten solange wir im Überfluss leben. Wenn härtere Zeiten kommen ändert sich das wieder. Nicht umsonst speichert der Körper Energieträger in Form von Fett für schwierigere Zeiten.

    Fleisch essen ist ein sehr natürlicher Vorgang, dessen Einschränkung ich einfach nur gerne begründet haben möchte.

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    Um nur mal ein Argument gegen ein weiter so beim Verzehr von Fleischprodukten zu nennen hier der Link dazu:
    http://www.welt.de/die-we...

    Für die Produktion von einem 1 KG Rind sind letztlich 14.000 Liter Wasser nötig.

    Dies ist eine gigantische Verschwendung unserer lebenswichtigsten Resource dem Trinkwasser, nur um massenhaft Fleisch essen zu können.

    außerdem macht der Fleischkonsum die Feldfrüchte teurer gerade auch in der Dritten Welt, mit verheerenden Auswirkungen für die dortige Bevölkerung

    http://www.welt.de/wirtsc...

    Ihre genannten Argumente für Fleisch sind falsch und Sie bleiben jeden Beleg schuldig.

    Ihr import Export Geschiebe ist falsch und auch hier fehlen die belegten Zahlen. Fakt bleibt das in Regionen mit kanpper Nahrung riesige Flächen belegt sind, damit in der ersten Welt exorbitant viel Fleisch gegressen werden kann.
    Und nicht nur die Tierre leben in oft unerträglicher Massentierhaltung auch die Schlachter werden ausgebeutet zu Dumping Preisen.
    http://www.tagesspiegel.d...

    Ich kann nun wirklich keine Vorteile der massenhaften Fleischproduktion erkennen für den Verbraucher nicht und schon gar nicht für die zu Dumping Löhnen beschäftigten Arbeiter in der Branche.

    Profituere sind allein die wenigen Großschlachtereien und natürlich die Agrar- / Fleischindustrie.

    Um nur mal ein Argument gegen ein weiter so beim Verzehr von Fleischprodukten zu nennen hier der Link dazu:
    http://www.welt.de/die-we...

    Für die Produktion von einem 1 KG Rind sind letztlich 14.000 Liter Wasser nötig.

    Dies ist eine gigantische Verschwendung unserer lebenswichtigsten Resource dem Trinkwasser, nur um massenhaft Fleisch essen zu können.

    außerdem macht der Fleischkonsum die Feldfrüchte teurer gerade auch in der Dritten Welt, mit verheerenden Auswirkungen für die dortige Bevölkerung

    http://www.welt.de/wirtsc...

    Ihre genannten Argumente für Fleisch sind falsch und Sie bleiben jeden Beleg schuldig.

    Ihr import Export Geschiebe ist falsch und auch hier fehlen die belegten Zahlen. Fakt bleibt das in Regionen mit kanpper Nahrung riesige Flächen belegt sind, damit in der ersten Welt exorbitant viel Fleisch gegressen werden kann.
    Und nicht nur die Tierre leben in oft unerträglicher Massentierhaltung auch die Schlachter werden ausgebeutet zu Dumping Preisen.
    http://www.tagesspiegel.d...

    Ich kann nun wirklich keine Vorteile der massenhaften Fleischproduktion erkennen für den Verbraucher nicht und schon gar nicht für die zu Dumping Löhnen beschäftigten Arbeiter in der Branche.

    Profituere sind allein die wenigen Großschlachtereien und natürlich die Agrar- / Fleischindustrie.

  5. Um nur mal ein Argument gegen ein weiter so beim Verzehr von Fleischprodukten zu nennen hier der Link dazu:
    http://www.welt.de/die-we...

    Für die Produktion von einem 1 KG Rind sind letztlich 14.000 Liter Wasser nötig.

    Dies ist eine gigantische Verschwendung unserer lebenswichtigsten Resource dem Trinkwasser, nur um massenhaft Fleisch essen zu können.

    außerdem macht der Fleischkonsum die Feldfrüchte teurer gerade auch in der Dritten Welt, mit verheerenden Auswirkungen für die dortige Bevölkerung

    http://www.welt.de/wirtsc...

    Ihre genannten Argumente für Fleisch sind falsch und Sie bleiben jeden Beleg schuldig.

    Ihr import Export Geschiebe ist falsch und auch hier fehlen die belegten Zahlen. Fakt bleibt das in Regionen mit kanpper Nahrung riesige Flächen belegt sind, damit in der ersten Welt exorbitant viel Fleisch gegressen werden kann.
    Und nicht nur die Tierre leben in oft unerträglicher Massentierhaltung auch die Schlachter werden ausgebeutet zu Dumping Preisen.
    http://www.tagesspiegel.d...

    Ich kann nun wirklich keine Vorteile der massenhaften Fleischproduktion erkennen für den Verbraucher nicht und schon gar nicht für die zu Dumping Löhnen beschäftigten Arbeiter in der Branche.

    Profituere sind allein die wenigen Großschlachtereien und natürlich die Agrar- / Fleischindustrie.

    Antwort auf "ja, aber warum denn?"
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    Ihre Quelle bezieht sich auf ein anderes Thema (Viehimporte zur Weiterverarbeitung) und damit nur auf einen Einzelaspekt in der Gesamtkette.

    Kennzeichnend ist der Selbstversorgungsgrad, der dem Gesamtverhältnis Verbrauch zu Erzeugung eines Gutes innerhalb eines Landes entspricht.

    Die Zahlen bzgl. des SVGs habe ich von von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft: http://www.agraroekonomik...

    Oder übersichtlich gemacht: http://www.situations-ber...

    Fakt ist, dass Deutschland gleichzeitig mehr Fleisch und Getreide (Basis der Fleischerzeugung) erzeugt als es verbraucht. Der Übrschuss wird exportiert.

    Unser Versorgungsgrad an Obst und Gemüse beträgt 13% bzw. 37%
    Das bedeutet, dass der Großteil davon von anderen Ländern erzeugt, dann aber nach Deutschland ausgefahren werden. Extrem überspitzt formuliert sind Vegetarier schuld am Hunger dieser Welt weil sie anderen Ländern das Essen wegnehmen während Fleischesser sich von den lokalen Ressourcen ernähren. Wie gesagt, das ist absichtlich überspitzt formuliert und so natürlich nicht richtig. Das Gegenteil ist aber vollkommen falsch.

    Ihr Link ist deswegen nicht aussagekräftig, da er den nur den Lebendviehimport betrachtet, nicht aber den -export und erst recht nicht die Erzeugungswarenströme und die Produktwarenströme. Suchen Sie mal bei destatis nach den Zahlen, Ihnen werden die Augen aufgehen.

    Wegen der Zeichenbegrenzung:
    Quellenangabe des Bundesministeriums für Landwirtschaft:
    http://www.bmelv-statisti...

    Hier finden Sie die Daten detailiert und aufgeschlüsselt.

    Bzgl. der Wasserproblematik antworte ich in Ihrem Stil auch mit einem Welt-Artikel:
    http://www.welt.de/wissen...

    und zitiere den entscheidenden Satz: "Das Fünffache dessen, was wir brauchen, erneuere sich laufend."

    Und das, obwohl wir trotz des hohen Wasserverbrauches bei der Fleischproduktion in Deutschland bereits eine Überversorgung mit Fleisch haben.

    Wenn Sie darauf beharren, dass diese Zahlen falsch sind, dann bitte ich um Gegenargumente.

    Ihre Quelle bezieht sich auf ein anderes Thema (Viehimporte zur Weiterverarbeitung) und damit nur auf einen Einzelaspekt in der Gesamtkette.

    Kennzeichnend ist der Selbstversorgungsgrad, der dem Gesamtverhältnis Verbrauch zu Erzeugung eines Gutes innerhalb eines Landes entspricht.

    Die Zahlen bzgl. des SVGs habe ich von von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft: http://www.agraroekonomik...

    Oder übersichtlich gemacht: http://www.situations-ber...

    Fakt ist, dass Deutschland gleichzeitig mehr Fleisch und Getreide (Basis der Fleischerzeugung) erzeugt als es verbraucht. Der Übrschuss wird exportiert.

    Unser Versorgungsgrad an Obst und Gemüse beträgt 13% bzw. 37%
    Das bedeutet, dass der Großteil davon von anderen Ländern erzeugt, dann aber nach Deutschland ausgefahren werden. Extrem überspitzt formuliert sind Vegetarier schuld am Hunger dieser Welt weil sie anderen Ländern das Essen wegnehmen während Fleischesser sich von den lokalen Ressourcen ernähren. Wie gesagt, das ist absichtlich überspitzt formuliert und so natürlich nicht richtig. Das Gegenteil ist aber vollkommen falsch.

    Ihr Link ist deswegen nicht aussagekräftig, da er den nur den Lebendviehimport betrachtet, nicht aber den -export und erst recht nicht die Erzeugungswarenströme und die Produktwarenströme. Suchen Sie mal bei destatis nach den Zahlen, Ihnen werden die Augen aufgehen.

    Wegen der Zeichenbegrenzung:
    Quellenangabe des Bundesministeriums für Landwirtschaft:
    http://www.bmelv-statisti...

    Hier finden Sie die Daten detailiert und aufgeschlüsselt.

    Bzgl. der Wasserproblematik antworte ich in Ihrem Stil auch mit einem Welt-Artikel:
    http://www.welt.de/wissen...

    und zitiere den entscheidenden Satz: "Das Fünffache dessen, was wir brauchen, erneuere sich laufend."

    Und das, obwohl wir trotz des hohen Wasserverbrauches bei der Fleischproduktion in Deutschland bereits eine Überversorgung mit Fleisch haben.

    Wenn Sie darauf beharren, dass diese Zahlen falsch sind, dann bitte ich um Gegenargumente.

  6. Ihre Quelle bezieht sich auf ein anderes Thema (Viehimporte zur Weiterverarbeitung) und damit nur auf einen Einzelaspekt in der Gesamtkette.

    Kennzeichnend ist der Selbstversorgungsgrad, der dem Gesamtverhältnis Verbrauch zu Erzeugung eines Gutes innerhalb eines Landes entspricht.

    Die Zahlen bzgl. des SVGs habe ich von von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft: http://www.agraroekonomik...

    Oder übersichtlich gemacht: http://www.situations-ber...

    Fakt ist, dass Deutschland gleichzeitig mehr Fleisch und Getreide (Basis der Fleischerzeugung) erzeugt als es verbraucht. Der Übrschuss wird exportiert.

    Unser Versorgungsgrad an Obst und Gemüse beträgt 13% bzw. 37%
    Das bedeutet, dass der Großteil davon von anderen Ländern erzeugt, dann aber nach Deutschland ausgefahren werden. Extrem überspitzt formuliert sind Vegetarier schuld am Hunger dieser Welt weil sie anderen Ländern das Essen wegnehmen während Fleischesser sich von den lokalen Ressourcen ernähren. Wie gesagt, das ist absichtlich überspitzt formuliert und so natürlich nicht richtig. Das Gegenteil ist aber vollkommen falsch.

    Ihr Link ist deswegen nicht aussagekräftig, da er den nur den Lebendviehimport betrachtet, nicht aber den -export und erst recht nicht die Erzeugungswarenströme und die Produktwarenströme. Suchen Sie mal bei destatis nach den Zahlen, Ihnen werden die Augen aufgehen.

    Eine Leserempfehlung

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