Die Linke Parteichefin irritiert mit Kommunismus-Äußerung
Linken-Chefin Gesine Lötzsch hat in einem Artikel vom Weg in den Kommunismus gesprochen und damit Empörung ausgelöst – auch in den Reihen ihrer Partei.
Während die Linke noch über die Eignung ihres Parteichefs Klaus Ernst diskutiert, ist nun die Co-Vorsitzende Gesine Lötzsch für ihre Thesen zum Kommunismus stark kritisiert worden. In einem Artikel in der linksgerichteten Zeitung Junge Welt hatte Lötzsch unter anderem geschrieben: "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung."
Unter den sogenannten Reformern ihrer Partei sorgte der Artikel für Irritationen. "Wenn sie das Wort Kommunismus durch demokratischen Sozialismus ersetzt hätte, wäre er unproblematisch", hieß es in der Fraktionsspitze. So aber fehle die historische Positionierung. Im Namen des Kommunismus seien "Verbrechen ohne Ende" begangen worden. Wer sich als Politiker der Linken damit befasse, sei verpflichtet, an die Opfer zu erinnern.
Auch in Sachsen-Anhalt, wo am 20. März gewählt wird, stellten sich die Genossen gegen ihre Parteichefin. Das Ganze sei "taktisch das Gegenteil von klug" gewesen. Auch wenn im Text Anderes stehe, die Botschaft, die gesendet werde, sei, dass "Lötzsch jetzt den Kommunismus ausruft". Damit bediene sie den politischen Gegner CDU, der "ein rotes Horrorszenario an die Wand zu malen versucht".
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe verurteilte Lötzschs Äußerungen als "skandalöse Kommunismus-Sehnsucht" und einen "Schlag ins Gesicht aller Opfer dieser menschenverachtenden Ideologie". CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ging weiter. Er verlangte die Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz. "Der Kommunismus als Staatsziel offenbart klar die verfassungsfeindliche Gesinnung in der Linkspartei bis in die Führungsspitze", sagte er Spiegel Online.
SPD-Fraktionschef Frank Walter Steinmeier rief die Führung der Linkspartei zu einer Klärung auf. "Ich fass mir an den Kopf. Gesine Lötzsch will zurück zum Kommunismus. Dorthin, wo wir Unfreiheit und Misswirtschaft 70 Jahre lang regieren sahen", sagte er dem Hamburger Abendblatt. Er kenne nicht mal viele in der Linkspartei, die das wollten.
Derweil distanzierte sich Lötzsch bei Spiegel Online vom Kommunismus. Dort sagte sie zu den Vorwürfen: "Die Linke ist linkssozialistisch, wir sind und werden keine kommunistische Partei. Und ich werde auch kein Mitglied der kommunistischen Plattform." Mit ihrer Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz am 8. Januar wolle sie "auch diejenigen für die Linke gewinnen, die unsere Partei für zu angepasst halten". An der Diskussionsrunde auf der Konferenz zum Thema "Wo bitte geht's zum Kommunismus?", nehmen neben Lötzsch auch die frühere RAF-Terroristin Inge Viett und die Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Bettina Jürgensen, teil.
Auch einige Genossen versuchten, ihre Aussagen abzuschwächen. Er habe Lötzsch "bislang nicht als eine Vorsitzende erlebt, die die Linke in eine kommunistische Partei umwandeln will", sagte Berlins Landeschef Klaus Lederer. Sachsen-Anhalts Parteichef Matthias Höhn sagte, er hege keinen Zweifel, dass Lötzsch "generell, wie auch auf der in Rede stehenden Veranstaltung, unsere klare Abgrenzung gegenüber Gewalt als Mittel der Politik sowie unseren unwiderruflichen Bruch mit dem Stalinismus als System, und der Verurteilung begangener Verbrechen im Namen des Kommunismus vertritt".
Wolfgang Zimmermann, Linke-Fraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, sagte: "Ich möchte – wie meine Partei auch – Wege finden, die zu einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft führen und bin fest davon überzeugt, dass dies meine Parteivorsitzende Gesine Lötzsch ebenso als Ziel hat."
- Datum 05.01.2011 - 19:09 Uhr
- Quelle afp , dpa, Tagesspiegel
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Und Frau Viett wird lt. "Junge Welt" bei der Veranstaltung u.a. Folgendes vortragen: "...Eine revolutionäre Organisation kann die bürgerliche Rechtsordnung nur als taktischen Bezugspunkt begreifen, aber nicht als naturgegeben verinnerlichen. ..."
Aber wahrscheinlich ist das auch nicht so gemeint, sondern nur ungeschickt formuliert....;-)
es ist viel beängstigender, diesen Satz zu verneinen. Kein Demokrat sollte eine Bürgerliche Rechtsordnung als naturgegeben ansehen. Es wäre das Ende jeder Entwicklung. Für jeden Standardpolitiker ist es Usus, diese als taktischen Ansatzpunkt zu begreifen, denn er will sie ja nach seinen Vorstellungen verändern....
Leider spiegelt Ihr Kommentar nur zu deutlich wider, auf welchem Argumentationsniveau sich die DIE-LINKE-Kritik im Normalfall bewegt. Nicht denken, lospoltern.
Der Umgang mit der Linken in Deutschland ist an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten. Es muss nur einer das Wort Kommunismus in den Mund nehmen und schon will er angeblich Andersdenkende verfolgen.
Als Person, die nie auf die Idee kommen würde diese Partei zu wählen, empfinde ich den Umgang mit ihr und ihren Äußerungen als dem (ehem) Land der Dichter und Denker unwürdig und lächerlich.
Man sollte jedem, noch so geliebten Feind das Wort nicht im Munde verdrehen.
Auch wenn nicht vergleichbar (dieser Teil muss rein, damit die Reflexe ausgehebelt werden), so verlangen wir von keinem Banker, dass er im Zuge der Diskussion von Gewinnen auch immer gleich den Schrecken der Finanzkrise mit erwähnt.
Wer einen richtigen Artikel lesen will, der nicht von einem SPD-Kampfblatt wie der Zeit verfasst wurde, der möge sich den Artikel der TAZ mal durchlesen.
http://www.taz.de/1/polit...
Dort wird dann auch Deutlich, was Lötzsch da eigentlich sagen wollte, und dass es auch unterstützende Aussagen aus ihrer Partei gibt.
Ich sehe ehrlich gesagt den Skandal nicht. Rosa Luxemburg ist eine verdiente historische Deutsche Figur, der wir viel zu verdanken haben. Dass Lötzsch ihren Geist aufgreift um einen neuen Blick, nämlich einen Anit-Stalinistischen, auf den Kommunismus-begriff zu werfen, halte ich für interessant und begrüßenswert.
Dass nun alle auf unterstem Niveau wie im Kalten Krieg und zuvor den Finger auf eine Rote richten und schreien "Kommunist! Kommunist!" ist hingegen in Wahrheit rückwärtsgewandt.
Die Linke ist die wichtigste Partei im Deutschen Bundestag, weil sie dem Konsens der restlichen Parteien die uns an EU und Amerika verkauft haben auflöst. Die Linke hat die Idee des Mindestlohns in Deutschland politisch etabliert und bereits zu beginn vieler Fehler diese als solche tituliert. Da ist sehr viel politische Kompetenz, die keine Chance hat, weil das geneigte Volk seinen Zeitungen die das Feindbild "DieLinke" zeichnen nunmal mehr glaubt, als seinen eigenen sachlichen Überlegungen.
Ergehen wir uns nicht in Klischees und reden wir über Inhalte. Die Linke hat sich auf diesem Feld verdient gemacht,
es ist viel beängstigender, diesen Satz zu verneinen. Kein Demokrat sollte eine Bürgerliche Rechtsordnung als naturgegeben ansehen. Es wäre das Ende jeder Entwicklung. Für jeden Standardpolitiker ist es Usus, diese als taktischen Ansatzpunkt zu begreifen, denn er will sie ja nach seinen Vorstellungen verändern....
Leider spiegelt Ihr Kommentar nur zu deutlich wider, auf welchem Argumentationsniveau sich die DIE-LINKE-Kritik im Normalfall bewegt. Nicht denken, lospoltern.
Der Umgang mit der Linken in Deutschland ist an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten. Es muss nur einer das Wort Kommunismus in den Mund nehmen und schon will er angeblich Andersdenkende verfolgen.
Als Person, die nie auf die Idee kommen würde diese Partei zu wählen, empfinde ich den Umgang mit ihr und ihren Äußerungen als dem (ehem) Land der Dichter und Denker unwürdig und lächerlich.
Man sollte jedem, noch so geliebten Feind das Wort nicht im Munde verdrehen.
Auch wenn nicht vergleichbar (dieser Teil muss rein, damit die Reflexe ausgehebelt werden), so verlangen wir von keinem Banker, dass er im Zuge der Diskussion von Gewinnen auch immer gleich den Schrecken der Finanzkrise mit erwähnt.
Wer einen richtigen Artikel lesen will, der nicht von einem SPD-Kampfblatt wie der Zeit verfasst wurde, der möge sich den Artikel der TAZ mal durchlesen.
http://www.taz.de/1/polit...
Dort wird dann auch Deutlich, was Lötzsch da eigentlich sagen wollte, und dass es auch unterstützende Aussagen aus ihrer Partei gibt.
Ich sehe ehrlich gesagt den Skandal nicht. Rosa Luxemburg ist eine verdiente historische Deutsche Figur, der wir viel zu verdanken haben. Dass Lötzsch ihren Geist aufgreift um einen neuen Blick, nämlich einen Anit-Stalinistischen, auf den Kommunismus-begriff zu werfen, halte ich für interessant und begrüßenswert.
Dass nun alle auf unterstem Niveau wie im Kalten Krieg und zuvor den Finger auf eine Rote richten und schreien "Kommunist! Kommunist!" ist hingegen in Wahrheit rückwärtsgewandt.
Die Linke ist die wichtigste Partei im Deutschen Bundestag, weil sie dem Konsens der restlichen Parteien die uns an EU und Amerika verkauft haben auflöst. Die Linke hat die Idee des Mindestlohns in Deutschland politisch etabliert und bereits zu beginn vieler Fehler diese als solche tituliert. Da ist sehr viel politische Kompetenz, die keine Chance hat, weil das geneigte Volk seinen Zeitungen die das Feindbild "DieLinke" zeichnen nunmal mehr glaubt, als seinen eigenen sachlichen Überlegungen.
Ergehen wir uns nicht in Klischees und reden wir über Inhalte. Die Linke hat sich auf diesem Feld verdient gemacht,
Da treffen sich die Linken und die Rechten. Die Demokratie muß ausgehöhlt und durch eine ihrer Ideologien ersetzt werden. Denn nur sie sind der einzig Warheit selig!
Faschismus und Kommunismus haben auf deutschem Boden nicht funktioniert. Mich wundert, daß über diese Projekte immer noch lamentiert wird.
Noch erschreckender ist die wilde Stampede, welche unsere sogenannten Meinungsvertreter veranstalten, mit dem einzigen Zweck, dem Bürger die Demokratie abspenstig zu machen.
Frei nach dem Motto, mögen wir dumm, käuflich, dekandent und rückgradlos sein, aber lasset die Spiele beginnen.
Ihr "rechte und linke Ideologie"-Begriff ist so 20.Jahrhundert!
Sie suchen also das Heil außerhalb jeder Ideologie! Und wo wäre das? Demokratie ist ja schön und gut, aber auch sie entstand aus einer politischen idealisierenden Philosophie (oder Ideologie wenn Sie so wollen)... und wo orten Sie den Individualliberalismus? Nicht so recht links und nicht so recht rechts. Und doch eine Ideologie, sogar per Exzellenz!
Ideologie, die unser Handeln unbewusst lenkt, ist deshalb nicht weniger eine Ideologie. Sie ist nur unfreier, da nicht frei gewählt.
Im Moment gehen alle zur Wahl 100% Wahlbeteiligung bei jedweder Wahl sodass Sie unueberlegt solche Phrasen schlagen. Schon Anhand dessen ist mir unbegreiflich das dieser Kommentar von der Redaktion empfohlen wird. Oder ist man es gewoehnt. Es gab sogar mal einen Author der KarlMarx zum Histomat machte obwohl er nur der Definitionsgeber war.
Schauen Sie sich mal hier um http://de.wikipedia.org/w.... Kommunismus ist die Aufhebung der Unterdrueckung. Was sich im 20. Jahrhundert abspielte war so nicht hat sich selbst also nur so benannt und es Ihnen und vielen anderen erfolgreich eingetrichtert. Nur das ist Ihr subjektives Pech.
Wenn Sie eine Liebe haben die behauptet sie sei die beste und sie probieren es aus und kommen zu einem anderen Schluss dann werden Sie auch nicht weiterhin der Meinung sein das diese die Beste ist sondern wissen diese Liebe habe "nur geredet".
fortsetzung folgt ... :)
Und denken Sie mal ueber den Kapitalismus nach. Es sind in der Geschichte immer weniger Menschen immer reicher geworden und mehr Menschen verlieren "Material". Das wird nicht aufhoeren bis auf den kleinsten zu erreichenden Nenner. Ich weiss nicht wie weit Sie sich in der Hierarchie sehen sodass Sie sich ausrechnen koennen wann sie ueber das wirklich anfangen zu senieren was Sie jetzt meiner meinung nach blind folgen. Wir haben auch eher eine Oligarchie legitimiert ueber diese parlamentarische Demokratie, solange Geld mehr Wert ist als der Mensch. Genauso wie wir sehen was passiert wenn private Unternehmen Betriebe und Firmen leiten. Ich moechte nicht wissen wieviel Wirtschaftskraft und Geld sowie Arbeitszeit die S-Bahn in Berlin schon allen anderen Unternehmen gekostet hat ohne Schadensersatzanspruch. Und welche Lehren man daraus zieht. Wenn der Chef der S-Bahn sein Gehalt verdoppelt anstelle solcher Leistungen muessen Sie und Ihre Mitdenker sich nicht wundern wenn ein anderer bei Arbeitsamt bzw. Jobcenter auch solche ansprueche hegt und jeden Job ablehnt. Denn was da geleistet wird ist ein Farce die also mit nem doppelten Gehalt belohnt wird. Wahnsinnig sinnig.
Und dieses Unternehmen oder dieses Beispiel fuer den Verlust von Wirtschaftskraft ist nicht das einzige. Es gibt pro Unternehmen nicht nur ein Beispiel und es gibt viele Unternehmen, hier denke ich sogar mehr als fuenfzig Prozent.
fortsetzung folgt ... :)
So ueberlegt klug und effizient bzw wirtschaftlich verkauft sich dieses System mitnichten. Aber darueber haben Sie sicherlich schon nachgedacht und all das in Erwaegung gezogen.
herzlichst und hochachtungsvoll Zeiterfassung
dass es auf deutschem Boden jemals Kommunismus gegeben hatte. In der UdSSR gab es ihn auch nicht. Stalinismus gab es. Und der wurde als Kommunismus verkauft. In der DDR gab es angeblich Sozialismus, was aber auch nur ein feuchter Herrentraum gewesen war. Und schauen wir uns mal China an. Kommunismus soll das sein? Das ist Kapitalismus in Reinform. Jeder nimmt, was er kriegen kann. Ohne Rücksicht auf Verluste. Mafiöse Strukturen herrschen dort auf dem Land. Das ist kein Kommunismus.
Ich finde es auch interessant, wie von den 100en Millionen Opfern des Kommunismus geredet wird, die 100e Millionen Opfer des Kapitalismus jedoch mit keiner Silbe erwähnt werden. So wird Meinung gemacht. Welche Opfer das seinen sollen? Man schaue mal nach Afrika, nach Südostasien, nach Lateinamerika. Und man schaue ebenso nach Europa und in die USA.
Ich sehe es allerdings auch so, dass Kommunismus auf Staatsebene schwierig umzusetzen ist. Kommunismus funktioniert m.E. nur im kleinen, weil er sehr vom Vertrauensverhältnis zwischen den Menschen einer Kommune abhängt. Interkommunales Vertrauen ist weitaus schwieriger aufzubauen und zu erhalten.
Ihr "rechte und linke Ideologie"-Begriff ist so 20.Jahrhundert!
Sie suchen also das Heil außerhalb jeder Ideologie! Und wo wäre das? Demokratie ist ja schön und gut, aber auch sie entstand aus einer politischen idealisierenden Philosophie (oder Ideologie wenn Sie so wollen)... und wo orten Sie den Individualliberalismus? Nicht so recht links und nicht so recht rechts. Und doch eine Ideologie, sogar per Exzellenz!
Ideologie, die unser Handeln unbewusst lenkt, ist deshalb nicht weniger eine Ideologie. Sie ist nur unfreier, da nicht frei gewählt.
Im Moment gehen alle zur Wahl 100% Wahlbeteiligung bei jedweder Wahl sodass Sie unueberlegt solche Phrasen schlagen. Schon Anhand dessen ist mir unbegreiflich das dieser Kommentar von der Redaktion empfohlen wird. Oder ist man es gewoehnt. Es gab sogar mal einen Author der KarlMarx zum Histomat machte obwohl er nur der Definitionsgeber war.
Schauen Sie sich mal hier um http://de.wikipedia.org/w.... Kommunismus ist die Aufhebung der Unterdrueckung. Was sich im 20. Jahrhundert abspielte war so nicht hat sich selbst also nur so benannt und es Ihnen und vielen anderen erfolgreich eingetrichtert. Nur das ist Ihr subjektives Pech.
Wenn Sie eine Liebe haben die behauptet sie sei die beste und sie probieren es aus und kommen zu einem anderen Schluss dann werden Sie auch nicht weiterhin der Meinung sein das diese die Beste ist sondern wissen diese Liebe habe "nur geredet".
fortsetzung folgt ... :)
Und denken Sie mal ueber den Kapitalismus nach. Es sind in der Geschichte immer weniger Menschen immer reicher geworden und mehr Menschen verlieren "Material". Das wird nicht aufhoeren bis auf den kleinsten zu erreichenden Nenner. Ich weiss nicht wie weit Sie sich in der Hierarchie sehen sodass Sie sich ausrechnen koennen wann sie ueber das wirklich anfangen zu senieren was Sie jetzt meiner meinung nach blind folgen. Wir haben auch eher eine Oligarchie legitimiert ueber diese parlamentarische Demokratie, solange Geld mehr Wert ist als der Mensch. Genauso wie wir sehen was passiert wenn private Unternehmen Betriebe und Firmen leiten. Ich moechte nicht wissen wieviel Wirtschaftskraft und Geld sowie Arbeitszeit die S-Bahn in Berlin schon allen anderen Unternehmen gekostet hat ohne Schadensersatzanspruch. Und welche Lehren man daraus zieht. Wenn der Chef der S-Bahn sein Gehalt verdoppelt anstelle solcher Leistungen muessen Sie und Ihre Mitdenker sich nicht wundern wenn ein anderer bei Arbeitsamt bzw. Jobcenter auch solche ansprueche hegt und jeden Job ablehnt. Denn was da geleistet wird ist ein Farce die also mit nem doppelten Gehalt belohnt wird. Wahnsinnig sinnig.
Und dieses Unternehmen oder dieses Beispiel fuer den Verlust von Wirtschaftskraft ist nicht das einzige. Es gibt pro Unternehmen nicht nur ein Beispiel und es gibt viele Unternehmen, hier denke ich sogar mehr als fuenfzig Prozent.
fortsetzung folgt ... :)
So ueberlegt klug und effizient bzw wirtschaftlich verkauft sich dieses System mitnichten. Aber darueber haben Sie sicherlich schon nachgedacht und all das in Erwaegung gezogen.
herzlichst und hochachtungsvoll Zeiterfassung
dass es auf deutschem Boden jemals Kommunismus gegeben hatte. In der UdSSR gab es ihn auch nicht. Stalinismus gab es. Und der wurde als Kommunismus verkauft. In der DDR gab es angeblich Sozialismus, was aber auch nur ein feuchter Herrentraum gewesen war. Und schauen wir uns mal China an. Kommunismus soll das sein? Das ist Kapitalismus in Reinform. Jeder nimmt, was er kriegen kann. Ohne Rücksicht auf Verluste. Mafiöse Strukturen herrschen dort auf dem Land. Das ist kein Kommunismus.
Ich finde es auch interessant, wie von den 100en Millionen Opfern des Kommunismus geredet wird, die 100e Millionen Opfer des Kapitalismus jedoch mit keiner Silbe erwähnt werden. So wird Meinung gemacht. Welche Opfer das seinen sollen? Man schaue mal nach Afrika, nach Südostasien, nach Lateinamerika. Und man schaue ebenso nach Europa und in die USA.
Ich sehe es allerdings auch so, dass Kommunismus auf Staatsebene schwierig umzusetzen ist. Kommunismus funktioniert m.E. nur im kleinen, weil er sehr vom Vertrauensverhältnis zwischen den Menschen einer Kommune abhängt. Interkommunales Vertrauen ist weitaus schwieriger aufzubauen und zu erhalten.
....die Linke wäre auf einem guten Weg eines Tages die SPD zu ersetzen. Mit solchen Aussagen führt sich eine neue Linke ad absurdum und lässt die SED/PDS Vergangenheit wieder aufleben. -schade-
kein text
...die Linke ist meiner Ansicht nach nie angetreten, die SPD zu ersetzen. In den konkreten Forderungen mag die Linke eventuell das ersetzen, was man von der SPD erwartet, wenn man sie wählt. Aber die SPD ist ja nicht aus heiterem Himmel unter die Neoliberalen gegangen: sie wollte sich schon früh von "ideologischem Ballast" abschütteln und "pragmatisch werden". Doch mit der Theorie hat sie die Mittel der Realitätseinschätzung über Bord geworfen und nicht gemerkt, dass in der Politik auch das, was sich "Pragmatismus" ruft, nicht ohne "Ideologie" auskommt.
Ideologie ist seit dem "Ende der Geschichte" dabei nicht mehr als sture, auf eine feste Theorie fixierte Lehre (Marx oder Smith als Bibel) zu verstehen, sondern schlicht als die weltanschaulichen Werte, die unsere Realitätseinschätzung strukturieren. So hat jede Partei, und streng genommen jedes Individuum, seine "Ideologie". Die Einschätzung, was gut und schlecht ist. Und sogar das hat die SPD verneint. Das Resultat war, dass sie, ohne eigenes Wertegefühl, den neoliberalen Zeitgeist blind übernommen hat – was sie schlicht überflüssig macht.
Sicher muss die Linke eine Reformpartei bleiben, aber darum geht es gar nicht. Es geht hier nicht um eine praktische Extremisierungsgefahr, sondern um theorisierende Notwendigkeit. Für mich liegt die Existenzbegründung der Linken in der „linken“ Gesellschaftsanalyse, die sich dem neoliberalen Zeitgeist dialektisch gegenüberstellt. Gibt sie die auf, kann sie abtreten.
kein text
...die Linke ist meiner Ansicht nach nie angetreten, die SPD zu ersetzen. In den konkreten Forderungen mag die Linke eventuell das ersetzen, was man von der SPD erwartet, wenn man sie wählt. Aber die SPD ist ja nicht aus heiterem Himmel unter die Neoliberalen gegangen: sie wollte sich schon früh von "ideologischem Ballast" abschütteln und "pragmatisch werden". Doch mit der Theorie hat sie die Mittel der Realitätseinschätzung über Bord geworfen und nicht gemerkt, dass in der Politik auch das, was sich "Pragmatismus" ruft, nicht ohne "Ideologie" auskommt.
Ideologie ist seit dem "Ende der Geschichte" dabei nicht mehr als sture, auf eine feste Theorie fixierte Lehre (Marx oder Smith als Bibel) zu verstehen, sondern schlicht als die weltanschaulichen Werte, die unsere Realitätseinschätzung strukturieren. So hat jede Partei, und streng genommen jedes Individuum, seine "Ideologie". Die Einschätzung, was gut und schlecht ist. Und sogar das hat die SPD verneint. Das Resultat war, dass sie, ohne eigenes Wertegefühl, den neoliberalen Zeitgeist blind übernommen hat – was sie schlicht überflüssig macht.
Sicher muss die Linke eine Reformpartei bleiben, aber darum geht es gar nicht. Es geht hier nicht um eine praktische Extremisierungsgefahr, sondern um theorisierende Notwendigkeit. Für mich liegt die Existenzbegründung der Linken in der „linken“ Gesellschaftsanalyse, die sich dem neoliberalen Zeitgeist dialektisch gegenüberstellt. Gibt sie die auf, kann sie abtreten.
haben nicht den Alleinvertretungsanspruch für Demokratie. Worüber regen sich die Herren Gröhe und Steinmeyer auf. Hat doch ihre menschenverachtende Politik (der einfache Mensch als Billigware)den Anstoss für solche Überlegungen gegeben.
... Dann natürlich ganz schnell wieder zu einem System, das wir Deutschen schon erfolglos ausprobiert haben und dem weltweit insgesamt sogar noch mehr Menschenleben zum Opfer gefallen sind, als dem Nationalsozialismus.
der Mord an Karl und Rosa.
... Dann natürlich ganz schnell wieder zu einem System, das wir Deutschen schon erfolglos ausprobiert haben und dem weltweit insgesamt sogar noch mehr Menschenleben zum Opfer gefallen sind, als dem Nationalsozialismus.
der Mord an Karl und Rosa.
... zeugen eigendlich mehr von Unkenntnis.
Den Kommunismus hat es noch nie und nirgendwo gegeben. Er ist das ideale(-istische) Ziel der Sozialisten, umd soll nach dem Sozialismus kommen.
Er ist vieleicht am ehesten vergleichbar mit der Vorstellung des Paradieses bei den Christen.
Bei beiden kann man durchaus Zwefel haben, ob sie je eintreten werden.
Was im Kalten Krieg oft als Kommunismus bezeichnet wurde, war der blanke Stalinismus. Der hatte mit dem Kommunismus so viel zu tun, wie die Inquisition mit dem Paradies.
Auch wenn im Glauben an das Paradies auch schon immense Verbrechen passiert sind, behielt für viele Christen das Paradies ja trotzdem seine Strahlkraft.
Nicht anders ist es mit dem Kummunismus bei den linken Sozialisten.
... vor dem "pardiesischen" Kommunismus kommen die konkrete "Vergesellschaftung der Produktionsmittel (Planwirtschaft)" und die "Diktatur des Proletariats".
Da muss man durch auf dem Weg ins Paradies. Erfahrungsgemäss dauert das Jahrzehnte, in denen einzig der Teil "Diktatur" funktioniert.
Gemeinsamkeit von Paradies und Kommunismus ist: Vorher kommt der Tod.
"Den Kommunismus hat es noch nie und nirgendwo gegeben. Er ist das ideale(-istische) Ziel der Sozialisten, umd soll nach dem Sozialismus kommen."
Ach, den hat es schon gegeben. Nur jedesmal wenn es schief ging, wollte man es nicht zugeben. Deshalb nennt man es dann Maoismus, Stalinismus oder Leninismus und und und. Ich weiß nicht, wieviele Namen man noch dafür erfindet... Gibt es denn auch den Hitlerismus oder den Mussolinismus? Nein, da ist man Gott sei dank ehrlich. Ich habe manchmal das Gefühl, dass niemand so viel von der NS Zeit profitiert hat, wie der Kommunismus, weil in dessen Schatten niemand über den roten Terror diskutiert. Aber gut, ich wollte Ihnen damit nicht widersprechen, sondern das nur weiter tragen.
Zum Thema... Die Aussage von Frau Lötzsch war klar und unmissverständlich. Ich frage mich, welches Wort in: "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung." missverständlich ist?!? Viele Politiker mussten exakt damit leben (z.B. Fr. Gmelin (SPD))
Das stimmt, den Kommunismus hat es in seiner Reinform so nie gegeben und er wird meist nur diffamierend und mit schlechten Assoziationen gemischt in den Mund genommen.
Aber der Vergleich mit dem Paradies ist vielleicht auch nicht so ganz zutreffend. Das Paradies ist halt die ultimative Heilsvorstellung der Christen, soweit ich das als Nicht-getaufter beurteile. Sie ist vor vielen Jahrhunderten entstanden als viele Dinge noch mystisch umrankt waren und das Ideal vom Paradies wurde auch beibehalten.
Der Kommunismus ist aber eine rational erdachte Idee die auf Beobachtung von menschlichem Zusammenleben entstanden ist und genau darauf abzielt eine bestimmte Wirkung auf dieses auszuüben wenn er umgesetzt wird.
Aber eben gerade weil der Kommunismus sich nie durchsetzen konnte, muss zumindest seine Praktikabilität wohl revidiert werden.
Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber es hapert wohl an dem entscheidenden Schritt: dass die Arbeiterklasse, nachdem sie die Macht an sich genommen hat, diese an die Gesamtheit des Volkes wieder zurückgibt.
Worauf ich hinaus will, ist dass der Kommunismus als gesellschaftliches Ideal zu Recht von den meisten verworfen wurde und höchstens noch für wenige als sinnvolle Idee erscheint. Für diese hat er dann vielleicht sogar leicht religiöse Züge.
Die mir auch so in die Gedanken kam als ich den Artikel gelesen habe.
Auf der ganzen Welt gab es keinen Kommunismus. Niemals. Mao hat sich am Stalinismus bedient, zusammen mit der im Übrigen schon vorher einfach im chinesischen Gedankengut vorhandenen Idee der Gesellschaft nach Konfuzius.
Nur es hat niemand, und zwar absolut_niemand jemals wirklich Kommunismus ausprobiert oder überhaupt im Entferntesten umgesetzt.
Und wenn ich selbst ehrlich bin, obwohl das meinen Mitkommentatoren nicht gefallen wird: Mir ist lieber eine ehrliche Frau Wagenknecht, die sich zum Kommunismus bekennt als eine verlogene Frau v.d. Leyen, die es selbst nötig hat, Statistiken zu fälschen um überhaupt vorweisen zu können, dass angeblich ihr Verständnis von Politik im Entferntesten Deutschland weiterbringt und sogar soweit geht, antidemokratisch zu handeln.
Das waren meine Worte dazu.
Danke für die kurze Aufhellung,
endlich ein bisschen Durchblick durch dieses Dickicht der Anfeindungen.
Es geht hier um pure Theorie,
und man wird ja wohl noch träumen dürfen!
Wenn wir schon von Idealen träumen, dann träume ich von einem Kapitalismus, in dem jeder erfolgreich ist und verantwortungsvoll mit seinem Eigentum und seinen Mitmenschen umgeht. Ist zwar nicht sehr realistisch, aber in meinen Augen sympathischer als der "ideale" Kommunismus.
Ob Ideale realistisch sind ist die eine Frage, ob man sie überhaupt will eine andere. Wenn ich die Wahl hätte... Paradies wäre mir lieber als Kommunismus!
Der Unterschied zwischen Christen und Kommunisten ist der, dass die Christen klüger waren, in dem sie das Paradies im Jenseits ansiedelten, von wo noch niemand zurückgekommen ist, sieht man mal von einem behaupteten Einzelfall ab.
Die Kommunisten waren dumm genug das Paradies für das Diesseits zu versprechen. Dumm, weil Letzteres überprüft werden kann - zum Nachteil der Kommunisten.
... vor dem "pardiesischen" Kommunismus kommen die konkrete "Vergesellschaftung der Produktionsmittel (Planwirtschaft)" und die "Diktatur des Proletariats".
Da muss man durch auf dem Weg ins Paradies. Erfahrungsgemäss dauert das Jahrzehnte, in denen einzig der Teil "Diktatur" funktioniert.
Gemeinsamkeit von Paradies und Kommunismus ist: Vorher kommt der Tod.
"Den Kommunismus hat es noch nie und nirgendwo gegeben. Er ist das ideale(-istische) Ziel der Sozialisten, umd soll nach dem Sozialismus kommen."
Ach, den hat es schon gegeben. Nur jedesmal wenn es schief ging, wollte man es nicht zugeben. Deshalb nennt man es dann Maoismus, Stalinismus oder Leninismus und und und. Ich weiß nicht, wieviele Namen man noch dafür erfindet... Gibt es denn auch den Hitlerismus oder den Mussolinismus? Nein, da ist man Gott sei dank ehrlich. Ich habe manchmal das Gefühl, dass niemand so viel von der NS Zeit profitiert hat, wie der Kommunismus, weil in dessen Schatten niemand über den roten Terror diskutiert. Aber gut, ich wollte Ihnen damit nicht widersprechen, sondern das nur weiter tragen.
Zum Thema... Die Aussage von Frau Lötzsch war klar und unmissverständlich. Ich frage mich, welches Wort in: "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung." missverständlich ist?!? Viele Politiker mussten exakt damit leben (z.B. Fr. Gmelin (SPD))
Das stimmt, den Kommunismus hat es in seiner Reinform so nie gegeben und er wird meist nur diffamierend und mit schlechten Assoziationen gemischt in den Mund genommen.
Aber der Vergleich mit dem Paradies ist vielleicht auch nicht so ganz zutreffend. Das Paradies ist halt die ultimative Heilsvorstellung der Christen, soweit ich das als Nicht-getaufter beurteile. Sie ist vor vielen Jahrhunderten entstanden als viele Dinge noch mystisch umrankt waren und das Ideal vom Paradies wurde auch beibehalten.
Der Kommunismus ist aber eine rational erdachte Idee die auf Beobachtung von menschlichem Zusammenleben entstanden ist und genau darauf abzielt eine bestimmte Wirkung auf dieses auszuüben wenn er umgesetzt wird.
Aber eben gerade weil der Kommunismus sich nie durchsetzen konnte, muss zumindest seine Praktikabilität wohl revidiert werden.
Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber es hapert wohl an dem entscheidenden Schritt: dass die Arbeiterklasse, nachdem sie die Macht an sich genommen hat, diese an die Gesamtheit des Volkes wieder zurückgibt.
Worauf ich hinaus will, ist dass der Kommunismus als gesellschaftliches Ideal zu Recht von den meisten verworfen wurde und höchstens noch für wenige als sinnvolle Idee erscheint. Für diese hat er dann vielleicht sogar leicht religiöse Züge.
Die mir auch so in die Gedanken kam als ich den Artikel gelesen habe.
Auf der ganzen Welt gab es keinen Kommunismus. Niemals. Mao hat sich am Stalinismus bedient, zusammen mit der im Übrigen schon vorher einfach im chinesischen Gedankengut vorhandenen Idee der Gesellschaft nach Konfuzius.
Nur es hat niemand, und zwar absolut_niemand jemals wirklich Kommunismus ausprobiert oder überhaupt im Entferntesten umgesetzt.
Und wenn ich selbst ehrlich bin, obwohl das meinen Mitkommentatoren nicht gefallen wird: Mir ist lieber eine ehrliche Frau Wagenknecht, die sich zum Kommunismus bekennt als eine verlogene Frau v.d. Leyen, die es selbst nötig hat, Statistiken zu fälschen um überhaupt vorweisen zu können, dass angeblich ihr Verständnis von Politik im Entferntesten Deutschland weiterbringt und sogar soweit geht, antidemokratisch zu handeln.
Das waren meine Worte dazu.
Danke für die kurze Aufhellung,
endlich ein bisschen Durchblick durch dieses Dickicht der Anfeindungen.
Es geht hier um pure Theorie,
und man wird ja wohl noch träumen dürfen!
Wenn wir schon von Idealen träumen, dann träume ich von einem Kapitalismus, in dem jeder erfolgreich ist und verantwortungsvoll mit seinem Eigentum und seinen Mitmenschen umgeht. Ist zwar nicht sehr realistisch, aber in meinen Augen sympathischer als der "ideale" Kommunismus.
Ob Ideale realistisch sind ist die eine Frage, ob man sie überhaupt will eine andere. Wenn ich die Wahl hätte... Paradies wäre mir lieber als Kommunismus!
Der Unterschied zwischen Christen und Kommunisten ist der, dass die Christen klüger waren, in dem sie das Paradies im Jenseits ansiedelten, von wo noch niemand zurückgekommen ist, sieht man mal von einem behaupteten Einzelfall ab.
Die Kommunisten waren dumm genug das Paradies für das Diesseits zu versprechen. Dumm, weil Letzteres überprüft werden kann - zum Nachteil der Kommunisten.
und schon werden Versprecher zum Politikum.
Zeit, durch solche "Berichtchen" macht man sich nur unglaubwürdig.
... aha.
Zur Erinnerung:
Die Äusserungen sind schriftlich und das Redemanuskript zu einer Veranstaltung, in der es um "Wege zum Kommunismus" geht.
... aha.
Zur Erinnerung:
Die Äusserungen sind schriftlich und das Redemanuskript zu einer Veranstaltung, in der es um "Wege zum Kommunismus" geht.
Ich finde das gut, das Frau Lötzsch den Kommunismus als Alternative zum Kapitalismus wieder ins Spiel bringt. Dieses Relativieren von Grundpositionen sollte man der SPD überlassen. Wenn man Die Linke wählt, dann sollte man wissen, wo die Reise hingeht. Deshalb ist Frau Lötzsch mutig und zu loben.
Würden Sie es ebenfalls begrüssen, dass die NPD Begriffe wie „nationalen Sozialismus“ oder „völkisch“ wieder ins Spiel bringt, und Udo Voigt & Co. für ihren Mut loben? Welche Reaktion hätten Unionspolitiker(innen) zu erwarten, die in diesem Fall ähnlichen argumentierten wie Sie hier?
Was Vergleiche zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus angeht, hier 2 Klarstellungen: Unterschiede mögen bestehen, aber sie machen nicht den Unterschied zwischen Akzeptanz und Verurteilung aus. Im Übrigen ist m.E. nicht der Vergleich das Problem, sondern der der Versuch, durch Vergleich zu entschuldigen – egal welche der beiden Ideologien. Mörder(innen) werden schliesslich auch nicht aus Gefängnissen entlassen, weil andere Mörder(innen) vielleicht noch ein wenig grausamer waren.
Ist die Redaktion etwa der Ansicht, die LINKE werde zu Recht in die antidemokratische Kommunistenecke gerückt? Ab in die Schmuddelecke mit den LINKEN? Allesamt menschenverachtende, stalinistische Politiker, die die Demokratie abschaffen wollen?
Da hätte ich von der ZEIT doch ein wenig mehr erwartet!
Dass derartige Positionen in der Partei vertreten sein mögen, zweifele ich keineswegs an. Doch auch in den Volksparteien glänzt nicht Jeder! Man denke nur an die kürzlich geführte Debatte, die Sarrazin initiierte. Ausländerklatsche und radikale Stammtischparolen, die man bislang nur aus der rechtsradikalen Ecke kannte. Einer liess sich sogar bekehren und wechselte denn gleich von der SPD zur NPD.
Doch ich kann mich nicht erinnern, dass irgend jemand auf die Idee gekommen wäre, für solch verbreitete Thesen einzelner Personen die ganze Partei in Sippenhaft zu nehmen.
Geht es aber um die LINKEN, funktioniert dieser Mechanismus immer wunderbar. Weiss ein Politiker (meist aus CDU, FDP) in einer Talkshow seinem Gegenüber aus der Linken nicht mit Argumenten zu begegnen, dann wird mit verlässlicher Sicherheit die Rote-Socke-PDS-Kampagne ausgepackt. Die Altnazis aus eigenen Reihen stellten allerdings nie ein Problem dar.
Dass allerdings nun auch die ZEIT bei dieser Kampagne mitmischt erschreckt mich doch!
Würden Sie es ebenfalls begrüssen, dass die NPD Begriffe wie „nationalen Sozialismus“ oder „völkisch“ wieder ins Spiel bringt, und Udo Voigt & Co. für ihren Mut loben? Welche Reaktion hätten Unionspolitiker(innen) zu erwarten, die in diesem Fall ähnlichen argumentierten wie Sie hier?
Was Vergleiche zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus angeht, hier 2 Klarstellungen: Unterschiede mögen bestehen, aber sie machen nicht den Unterschied zwischen Akzeptanz und Verurteilung aus. Im Übrigen ist m.E. nicht der Vergleich das Problem, sondern der der Versuch, durch Vergleich zu entschuldigen – egal welche der beiden Ideologien. Mörder(innen) werden schliesslich auch nicht aus Gefängnissen entlassen, weil andere Mörder(innen) vielleicht noch ein wenig grausamer waren.
Ist die Redaktion etwa der Ansicht, die LINKE werde zu Recht in die antidemokratische Kommunistenecke gerückt? Ab in die Schmuddelecke mit den LINKEN? Allesamt menschenverachtende, stalinistische Politiker, die die Demokratie abschaffen wollen?
Da hätte ich von der ZEIT doch ein wenig mehr erwartet!
Dass derartige Positionen in der Partei vertreten sein mögen, zweifele ich keineswegs an. Doch auch in den Volksparteien glänzt nicht Jeder! Man denke nur an die kürzlich geführte Debatte, die Sarrazin initiierte. Ausländerklatsche und radikale Stammtischparolen, die man bislang nur aus der rechtsradikalen Ecke kannte. Einer liess sich sogar bekehren und wechselte denn gleich von der SPD zur NPD.
Doch ich kann mich nicht erinnern, dass irgend jemand auf die Idee gekommen wäre, für solch verbreitete Thesen einzelner Personen die ganze Partei in Sippenhaft zu nehmen.
Geht es aber um die LINKEN, funktioniert dieser Mechanismus immer wunderbar. Weiss ein Politiker (meist aus CDU, FDP) in einer Talkshow seinem Gegenüber aus der Linken nicht mit Argumenten zu begegnen, dann wird mit verlässlicher Sicherheit die Rote-Socke-PDS-Kampagne ausgepackt. Die Altnazis aus eigenen Reihen stellten allerdings nie ein Problem dar.
Dass allerdings nun auch die ZEIT bei dieser Kampagne mitmischt erschreckt mich doch!
was das Ziel dieser SED Aufguss Partei wirklich ist.Denn all die weichgespuelten Redewendungen waren immer ziemlich fragwuerdig.
Ok, wenn die Linke als Partei sich vom Kommunismus lossagt, dann lügt sie, wenn ein Mitglied der Linken es nicht tut, denn sagt es, was alle übrigen wollen, aber nicht zu sagen wagen?
Habe ich Ihre Auffassung so korrekt wiedergegeben?
Wenn ja -- wo ist die Logik?
Drollig übrigens, wie ausgerechnet die CSU, die nun wirklich auf Bundesebene schon lange kein verfassungsgemäßes Gesetz mehr betrieben hat, sich erdreistet, andere der Verfassungsfeindlichkeit zu zeihen. Noch heute wird die CSU nicht müde, im Grundgesetz ausdrücklich verbotene Zensur zu fordern, trotz gegenteiligen Verfassungsgerichtsurteils Kommunikationsdaten speichern zu wollen und sämtlichen Netzverkehr zu bespitzeln (zur Wahrung des offenbar höchsten Grundrechtes, dem sich alle anderen unterzuordnen haben: das Urheberrecht!)
Übrigens, das Grundgesetz gibt ein Maß an Sozialismus her (z.B. Verstaatlichung der Schlüsselindustrien), daß auch dies beweist: Die wahren Verfassungsfeinde sitzen rechts.
Und die CDU, Partei aller Werte, von Ausbeutung zugunsten der Reichen, Umweltzerstörung, Krieg und Anschleimung an die USA, um von deren imperialer Beute ein paar Krümel abzubekommen, zeiht die Linke, diese angeblich so "populistische" Partei, denen internationaler und innerer Frieden und Zukunftsfähigkeit der Menschheit soviel wert ist, daß sie darüber sogar Unwählbarkeit bei der boulevardverblödeten Mehrheit riskiert, "menschenverachtend"...
Diese Heuchelei ist wahrlich rekordverdächtig.
Sie schreiben:"8.8. Auf diese Weise wurde klar
was das Ziel dieser SED Aufguss Partei wirklich ist.Denn all die weichgespuelten Redewendungen waren immer ziemlich fragwuerdig."
ich denke das war jedem wirklich schon immer klar,auch wenn Großteil der Mitglieder dies nie gerne an die große Glocke hängten.
Dann ist die CDU die NSDAP.
Geht es noch unsachlicher und populistischer?
Wann beginnt dieses Land endlich seine politischen Diskussionen auch politisch zu führen? Da geht es ja bei Jugend Debattiert kultivierter zu.
Bitte achten Sie ebenfalls auf Sachlichkeit. Die Redaktion/cs
Ok, wenn die Linke als Partei sich vom Kommunismus lossagt, dann lügt sie, wenn ein Mitglied der Linken es nicht tut, denn sagt es, was alle übrigen wollen, aber nicht zu sagen wagen?
Habe ich Ihre Auffassung so korrekt wiedergegeben?
Wenn ja -- wo ist die Logik?
Drollig übrigens, wie ausgerechnet die CSU, die nun wirklich auf Bundesebene schon lange kein verfassungsgemäßes Gesetz mehr betrieben hat, sich erdreistet, andere der Verfassungsfeindlichkeit zu zeihen. Noch heute wird die CSU nicht müde, im Grundgesetz ausdrücklich verbotene Zensur zu fordern, trotz gegenteiligen Verfassungsgerichtsurteils Kommunikationsdaten speichern zu wollen und sämtlichen Netzverkehr zu bespitzeln (zur Wahrung des offenbar höchsten Grundrechtes, dem sich alle anderen unterzuordnen haben: das Urheberrecht!)
Übrigens, das Grundgesetz gibt ein Maß an Sozialismus her (z.B. Verstaatlichung der Schlüsselindustrien), daß auch dies beweist: Die wahren Verfassungsfeinde sitzen rechts.
Und die CDU, Partei aller Werte, von Ausbeutung zugunsten der Reichen, Umweltzerstörung, Krieg und Anschleimung an die USA, um von deren imperialer Beute ein paar Krümel abzubekommen, zeiht die Linke, diese angeblich so "populistische" Partei, denen internationaler und innerer Frieden und Zukunftsfähigkeit der Menschheit soviel wert ist, daß sie darüber sogar Unwählbarkeit bei der boulevardverblödeten Mehrheit riskiert, "menschenverachtend"...
Diese Heuchelei ist wahrlich rekordverdächtig.
Sie schreiben:"8.8. Auf diese Weise wurde klar
was das Ziel dieser SED Aufguss Partei wirklich ist.Denn all die weichgespuelten Redewendungen waren immer ziemlich fragwuerdig."
ich denke das war jedem wirklich schon immer klar,auch wenn Großteil der Mitglieder dies nie gerne an die große Glocke hängten.
Dann ist die CDU die NSDAP.
Geht es noch unsachlicher und populistischer?
Wann beginnt dieses Land endlich seine politischen Diskussionen auch politisch zu führen? Da geht es ja bei Jugend Debattiert kultivierter zu.
Bitte achten Sie ebenfalls auf Sachlichkeit. Die Redaktion/cs
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