Bundesregierung Familienministerin Schröder ist schwanger
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und ihr Ehemann bekommen ein Kind. Die Politikerin hält Kind und Karriere für gut vereinbar.
© Andreas Rentz/Getty Images

Kristina Schröder und ihr Mann Ole auf dem Bundespresseball
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wird zum ersten Mal Mutter. "Es stimmt, wir erwarten im Juli unser erstes Kind. Wir sind sehr glücklich und dankbar und hoffen, dass alles gut geht", sagte die CDU-Politikerin der Bild-Zeitung.
Die Ministerin ist seit knapp einem Jahr mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder (CDU), verheiratet. Sie trat im November 2009 die Nachfolge von Ursula von der Leyen im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an.
Schröder zeigte sich davon überzeugt, Kind und Karriere gut vereinbaren zu können. Der Zeitung sagte sie: "Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir das auch mit Unterstützung unserer Familien hinbekommen."
- Datum 19.01.2011 - 16:39 Uhr
- Quelle dpa
- Kommentare 58
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Das wollte ich schon immer wissen.
Danke für den ausführlichen Bericht auf Seite 1. Hoffentlich kommt noch mehr davon, wer braucht dann noch adlige Importware für die Bunte.
[...]
Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Meinung sachlich. Danke. Die Redaktion/er
...ich glaube es harkt! ich habe in einem sachlichen ton darauf hingewiesen, auf welche weise privates in der heutigen medienlandschaft für politische zwecke mißbraucht wird, vor allem durch die bildzeitung.
ich sehe daher überhaupt keinen grund darin, in irgendeiner anderen als einer übergeordneten, sich auf die medialen verwurstungszusammenhänge beziehenden weise auf diese meldung zu beziehen. man könnte die meldung höchstens noch als hohn für alle anderen berufstätigen frauen auffassen, die weder in den genuss der bundestagskita noch der umfassenden geldwerten leistungsn kommen können, die so ein ministeramt mit sich bringt. ein hohn insofern, weil uns diese story mit gewissheit als ach so "fortschrittlicher" und "beispielhafter" wattebausch auf den augen präsentiert werden wird.
die perverse art, in der zzt. springerpresse und cducsu gemeinsam private ereignisse für die parteipolitik ausschlachten, lässt bei mir aber die hutschnur hochgehen.
und dass wir im zuge der schwangerschaft der frau köhler genau das (ultraschallbilder, süße babyfotos in pastellfarben, interviews mit oma schröder, usw) zu erwarten haben, darauf darf doch wohl noch hingewiesen werden, ja?!
...ich glaube es harkt! ich habe in einem sachlichen ton darauf hingewiesen, auf welche weise privates in der heutigen medienlandschaft für politische zwecke mißbraucht wird, vor allem durch die bildzeitung.
ich sehe daher überhaupt keinen grund darin, in irgendeiner anderen als einer übergeordneten, sich auf die medialen verwurstungszusammenhänge beziehenden weise auf diese meldung zu beziehen. man könnte die meldung höchstens noch als hohn für alle anderen berufstätigen frauen auffassen, die weder in den genuss der bundestagskita noch der umfassenden geldwerten leistungsn kommen können, die so ein ministeramt mit sich bringt. ein hohn insofern, weil uns diese story mit gewissheit als ach so "fortschrittlicher" und "beispielhafter" wattebausch auf den augen präsentiert werden wird.
die perverse art, in der zzt. springerpresse und cducsu gemeinsam private ereignisse für die parteipolitik ausschlachten, lässt bei mir aber die hutschnur hochgehen.
und dass wir im zuge der schwangerschaft der frau köhler genau das (ultraschallbilder, süße babyfotos in pastellfarben, interviews mit oma schröder, usw) zu erwarten haben, darauf darf doch wohl noch hingewiesen werden, ja?!
[...]
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Frau Schröder und Ihr Mann sind ein Doppelverdienerehepaar mit jeweils 6.000 € plus X im Monat und werden somit sicherlich nicht "vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind." Mich packt angesichts solcher Sätze das kalte Grausen vor einer neoliberalen Familienministerin, die scheinbar alles für die Karriere tut.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Bei der Bundeswehr werden Briefe zensiert und der Qualitätsjournalismus beschäftigt sich mit den Umständen der Familienministerin.
Kein Wunder, dass alles vor die Hunde geht.
Fangen jetzt schon wieder die Kommentatoren-Nerds an für so einen, in der Tat eher unwichtigen, Artikel die Keule auszupacken?
Schon mal um wenigstens EINE Ecke gedacht? Ich finde es sehr wohl wichtig, zu wissen ob ein Ministerin für Familie etc. ein Kind erwartet / hat und wie sie sich dazu positioniert. Auch interessant wird es sein, ob sie noch mehr Kinder haben wird. Warum? Ganz einfach, weil Kinder UND die Art mit ihnen umzugehen oder über sie zu reden, ganz wesentlichen Einfluss auf unsere Handlungsweisen in anderen Bereichen haben. Also, bitte erst denken und dann posten. Danke.
"Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind."
... wohl mit dem feinen Unterschied, dass sich die beiden um die Finanzierung der Kinderbetreuung keine Sorgen machen müssen. Allein Frau Schröder verdient mehr als 7000 Euro im Monat (http://www.abgeordnetenwa...).
Wir haben mit einem kleinen Teil des Einkommens dieser Familie und ohne erweiterte Familie, da keiner in der Nähe lebt, klar kommen müssen und ich verwahrt mich dagegen, dass diese wohlgepamperten Menschen, sich nun damit brüsten, sie hätten da etwas zu wuppen.
Als ich das las, war ich nur noch fassunglos über diesen dreisten Volksnäheversuch - schlimm!
und wir wollen den Bundestageigenen Kindergarten nicht vergessen.
Trotzdem freuen wir uns über jedes Baby.
Wir haben mit einem kleinen Teil des Einkommens dieser Familie und ohne erweiterte Familie, da keiner in der Nähe lebt, klar kommen müssen und ich verwahrt mich dagegen, dass diese wohlgepamperten Menschen, sich nun damit brüsten, sie hätten da etwas zu wuppen.
Als ich das las, war ich nur noch fassunglos über diesen dreisten Volksnäheversuch - schlimm!
und wir wollen den Bundestageigenen Kindergarten nicht vergessen.
Trotzdem freuen wir uns über jedes Baby.
...ich glaube es harkt! ich habe in einem sachlichen ton darauf hingewiesen, auf welche weise privates in der heutigen medienlandschaft für politische zwecke mißbraucht wird, vor allem durch die bildzeitung.
ich sehe daher überhaupt keinen grund darin, in irgendeiner anderen als einer übergeordneten, sich auf die medialen verwurstungszusammenhänge beziehenden weise auf diese meldung zu beziehen. man könnte die meldung höchstens noch als hohn für alle anderen berufstätigen frauen auffassen, die weder in den genuss der bundestagskita noch der umfassenden geldwerten leistungsn kommen können, die so ein ministeramt mit sich bringt. ein hohn insofern, weil uns diese story mit gewissheit als ach so "fortschrittlicher" und "beispielhafter" wattebausch auf den augen präsentiert werden wird.
die perverse art, in der zzt. springerpresse und cducsu gemeinsam private ereignisse für die parteipolitik ausschlachten, lässt bei mir aber die hutschnur hochgehen.
und dass wir im zuge der schwangerschaft der frau köhler genau das (ultraschallbilder, süße babyfotos in pastellfarben, interviews mit oma schröder, usw) zu erwarten haben, darauf darf doch wohl noch hingewiesen werden, ja?!
Entfernt. Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion zur Diskussion des Artikelthemas. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke. Die Redaktion/ag
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