Wahlkampf in Hamburg Ahlhaus und Scholz in vertauschten Rollen

Der Herausforderer im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf gab sich Im TV-Duell siegesgewiss. Der Amtsinhaber hingegen musste um sein Profil kämpfen.

Für den einen geht es ums politische Überleben, der andere will sich einen Traum erfüllen. Mit einem TV-Duell zwischen dem Ersten Hamburger Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) und seinem Herausforderer Olaf Scholz (SPD) hat die heiße Phase im Hamburger Wahlkampf begonnen.

Laut Meinungsumfragen hat die SPD bereits gewonnen: 43 Prozent der Wähler geben an, dass sie den Sozialdemokraten ihre Stimme geben würden, nur 22 Prozent wollen nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition noch CDU wählen. Das hätte in Hamburg noch vor einem Jahr kaum jemand für möglich gehalten. Nun hofft mancher in der SPD gar auf eine absolute Mehrheit. Der Bruch der Koalition hat die Krise der Sozialdemokraten quasi über Nacht beendet.

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Ahlhaus weiß das: "Ich will auch keine Umfragen schönreden", sagte der CDU-Politiker beim TV-Duell mit seinem Herausforderer: "Die Situation für uns ist alles andere als einfach." Der 41-jährige Heidelberger regiert seit dem Koalitionsbruch der Grünen ohne Mehrheit im Hamburger Rathaus. Das Ende des schwarz-grünen Bündnisses wird auch der Tatsache angelastet, dass die Grünen mit Ahlhaus weniger gut klarkamen als mit seinem charismatischen Amtsvorgänger Ole von Beust.

Ahlhaus ist erst seit vier Monaten im Amt und er könnte nun der Bürgermeister mit der kürzesten Amtszeit der Nachkriegsgeschichte werden. Denn der ehemalige Innenminister kämpft vor allem gegen seine eigenen katastrophalen Zustimmungswerte: Nur 19 Prozent der Befragten würden ihn direkt wählen, wenn sie könnten – 66 Prozent aber den SPD-Herausforderer Scholz.

Eigentlich standen erst für 2012 Wahlen in Hamburg an. Bis dahin hätte Ahlhaus Zeit gehabt, im Amt Kontur zu gewinnen und bekannter zu werden – so bekannt wie sein Herausforderer. Kurze Einspielfilme im TV-Duell machten Ahlhaus' Problem deutlich: Viele Hamburger wissen nicht, wofür ihr Bürgermeister steht. "Ich glaube schon, dass ich ein klares politisches Profil habe", erwiderte Ahlhaus fast trotzig. In vier Monaten als Regierungschef könne er keinen so hohen Bekanntheitsgrad haben wie ein Bundespolitiker. Gemeint war damit natürlich sein Herausforderer, Ex-Bundesarbeitsminister Olaf Scholz.

Ahlhaus versuchte das TV-Duell zu nutzen, um mit verbalen Angriffen aus der Defensive zu kommen. Er warf Scholz vor, er kündige viel an, was nicht finanzierbar sei. "Ich mache keine Versprechen, die ich nicht umsetzen kann", sagte Ahlhaus. Im Gegensatz zu Scholz kenne er die Haushaltslage. An einer anderen Stelle ätzte er: "Da ist Herr Scholz nicht ganz auf der Höhe der Erkenntnis." So agiert in TV-Duellen normalerweise der Herausforderer, nicht der Amtsinhaber.

Olaf Scholz hingegen gab sich präsidial. Er strotzte so vor Selbstvertrauen und Siegeszuversicht, dass er phasenweise arrogant wirkte. Deutlich war zu sehen, dass der Bundespolitiker Scholz über mehr Erfahrung bei Fernsehauftritten und bei Diskussionen verfügt. Er redete kürzer und sagte dennoch mehr.

Manch ein uninformierter Zuschauer mag daher den SPD-Kandidaten für den Amtsinhaber gehalten haben. Auch die meisten Fragen der Hamburger, als Straßenumfrage während der Sendung eingeblendet oder als Anrufer, gingen an Scholz. Der Rollentausch der beiden Kontrahenten war das Auffälligste des ersten Fernsehduells.

Ahlhaus war vor zehn Jahren aus Heidelberg nach Hamburg gekommen. In der CDU machte er schnell Karriere. Der 41-Jährige gilt als kantiger Konservativer, er zog 2004 in die Bürgerschaft ein, wurde 2006 Staatsrat in der Innenbehörde und übernahm ein Jahr später den Vorsitz eines Kreisverbandes. In der Hamburger CDU kommt nun keiner mehr an ihm vorbei. 2008 stieg er zum Senator auf, zwei Jahre später war er schon Erster Bürgermeister.

Olaf Scholz ist in Hamburg tiefer verwurzelt. Der Altonaer Sozialdemokrat hatte als Parteivorsitzender (2000-2004) und Innensenator in der 2001 abgewählten Regierung eine wichtige Rolle gespielt. Er galt bereits als Kronprinz und Nachfolger des Ersten Bürgermeisters Ortwin Runde (SPD). Doch bei den Bürgerschaftswahlen wurde die SPD abgestraft. Scholz wechselte in die Bundespolitik, wurde parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, dann Generalsekretär der SPD, später Bundesarbeitsminister. Er gehört seit Jahren dem Bundesvorstand seiner Partei an und führt seit November 2009 erneut die Hamburger SPD.

Leser-Kommentare
  1. Der Herr Scholz hatte doch schon seine Chance in der Hamburger Politik. Man erinnere sich an die farblose und trotzige Gestalt die er abgegeben hat, als es noch einen Herrn Schill als Widersacher gab. Jedenfalls sah der Mann (Scholz) ganz schön alt aus und zeigte sehr blasses bis wenig Format. Das soll sich jetzt alles geändert haben???
    Ein guter und strebsammer Parteisoldat mag für die alte Tante SPD gut sein, unsere Stadt aber braucht einen Mann mit frischen Ideen und Handlungsbereitschaft! Auf deutsch: jemanden "der den Finger zieht", leider ist so eine Gestalt nicht in Sicht ;-(((

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    Letztendlich zeigt die Kandidatur von Scholz, dass man seit der Abwahl der letzten SPD-geführten Regierung bei den Hamburger Sozialdemokraten nicht in der Lage war, einen wirklichen personellen Neuanfang zu wagen. Zeit genug dafür hätte man gehabt. Schade eigentlich.

    P.S.: @Redaktion - bei einer in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung finde ich es etwas befremdlich, dass in dem Artikel von einem "Regierenden Bürgermeister" statt vom "Ersten Bürgermeister" die Rede ist. Hamburg ist doch nicht Berlin ;-)
    Das Post-Scriptum können Sie nach Korrektur löschen!

    Sie meinen also einen zweiten R. Schill?

    • kael
    • 08.01.2011 um 14:22 Uhr

    Ein Tipp: Westerwelle wird bald frei.

    Letztendlich zeigt die Kandidatur von Scholz, dass man seit der Abwahl der letzten SPD-geführten Regierung bei den Hamburger Sozialdemokraten nicht in der Lage war, einen wirklichen personellen Neuanfang zu wagen. Zeit genug dafür hätte man gehabt. Schade eigentlich.

    P.S.: @Redaktion - bei einer in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung finde ich es etwas befremdlich, dass in dem Artikel von einem "Regierenden Bürgermeister" statt vom "Ersten Bürgermeister" die Rede ist. Hamburg ist doch nicht Berlin ;-)
    Das Post-Scriptum können Sie nach Korrektur löschen!

    Sie meinen also einen zweiten R. Schill?

    • kael
    • 08.01.2011 um 14:22 Uhr

    Ein Tipp: Westerwelle wird bald frei.

  2. Herr Scholz hat doch schon einmal einen Anlauf genommen.
    Ist er besser geworden, wohl kaum.
    Der Gegner hat nicht den Bekanntheitsgrad, ist er deswegen schlechter?
    In Hamburg ist wohl Arbeit angesagt und nicht Parteipolitik mit erfolglosen Kandidaten wie mit Herrn Scholz, der in seinen bisherigen Ämtern nicht gerade durch Erfolge geglänzt hat, sondern eher durch Uneinsichtigkeit.
    Natürlich muss ein Neuer erst sein Profil zeigen, er hat allerdings in Hamburg mehr Erfahrung als Herr Scholz, der ja immer in Berlin war, da war Hamburg unwichtig!

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    • s.ohn
    • 08.01.2011 um 17:57 Uhr

    Ich weiß ja nicht wo Sie in den letzten Jahren warn, aber der Herr Scholz war als Arbeitsminister sehr erfolgreich.
    Durch die Einführung des Kurzarbeitergeldes konnte viele Arbeitsplätze gerettet werden. Das Modul wurde oft kopiert. Auch die jetzige Arbeitslosenzahlen haben wir u.a. dem Kurzarbeitergeld zu verdanken. Da sind sich viele Experten einig.

    Das er in Berlin war, ist ja wohl eher ein Vorteil.

    • s.ohn
    • 08.01.2011 um 17:57 Uhr

    Ich weiß ja nicht wo Sie in den letzten Jahren warn, aber der Herr Scholz war als Arbeitsminister sehr erfolgreich.
    Durch die Einführung des Kurzarbeitergeldes konnte viele Arbeitsplätze gerettet werden. Das Modul wurde oft kopiert. Auch die jetzige Arbeitslosenzahlen haben wir u.a. dem Kurzarbeitergeld zu verdanken. Da sind sich viele Experten einig.

    Das er in Berlin war, ist ja wohl eher ein Vorteil.

    • toper
    • 07.01.2011 um 13:38 Uhr

    Hamburg wieder mit einem Sozi-Bürgermeister?
    Eine Stadt/Bundesland welches so auf die Wirtschaft angewiesen ist?
    Naja, manches rennen halt gern ins Abseits um später auf den bösen Staat zu schimpfen.

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    • kael
    • 07.01.2011 um 19:05 Uhr

    Zitat: Hamburg wieder mit einem Sozi-Bürgermeister?
    Eine Stadt/Bundesland welches so auf die Wirtschaft angewiesen ist? Naja, manches rennen halt gern ins Abseits um später auf den bösen Staat zu schimpfen."

    Gut gebrüllt!
    Vielleicht haben Sie im Eifer nur vergessen (oder wissen es tatsächlich nicht), dass Hamburg von 1949 bis 2001 (also 52 Jahre lang) ausschließlich von "Sozi-Bürgermeistern" regiert wurde, ohne "ins Abseits" zu gehen.

    Und würden sie mir zustimmen, dass es der Stadt unter diesen SPD-Regierungen sooo schlecht nicht ergangen ist?

    Und erinnern Sie sich vielleicht noch an den Namen "Schill" und die höchst unwürdigen Umstände, unter denen 2001 Herr von Beust erster CDU-Bürgermeister werden durfte?

    Nein? Dann schauen Sie doch einfach mal nach.

    • kael
    • 07.01.2011 um 19:05 Uhr

    Zitat: Hamburg wieder mit einem Sozi-Bürgermeister?
    Eine Stadt/Bundesland welches so auf die Wirtschaft angewiesen ist? Naja, manches rennen halt gern ins Abseits um später auf den bösen Staat zu schimpfen."

    Gut gebrüllt!
    Vielleicht haben Sie im Eifer nur vergessen (oder wissen es tatsächlich nicht), dass Hamburg von 1949 bis 2001 (also 52 Jahre lang) ausschließlich von "Sozi-Bürgermeistern" regiert wurde, ohne "ins Abseits" zu gehen.

    Und würden sie mir zustimmen, dass es der Stadt unter diesen SPD-Regierungen sooo schlecht nicht ergangen ist?

    Und erinnern Sie sich vielleicht noch an den Namen "Schill" und die höchst unwürdigen Umstände, unter denen 2001 Herr von Beust erster CDU-Bürgermeister werden durfte?

    Nein? Dann schauen Sie doch einfach mal nach.

  3. Hamburg wieder mit einem Sozi-Bürgermeister? Eine Stadt/Bundesland welches so auf die Wirtschaft angewiesen ist?

    Hübsches Vorurteil was Sie da haben...
    CDU/FDP = Wirtschaftskompetenz?

    Ich frage mich immerwieder, was noch alles passieren muss bis das endlich ein für alle Male wiederlegt ist.

    Schauen Sie sich doch bitte mal die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der letzten Jahre an. Und dann sortieren sie aus, was gewirkt hat und was uns geschadet hat. Und zuletzt sortieren Sie, wer für welche Entscheidungen verantwortlich war. Da kommen CDU und FDP garnicht gut weg...

  4. Der Unterschied zwischen Scholz´damaliger Kandidatur und der neuerlichen besteht darin, dass er nach seiner Teilnahme am Bilderberger-Treffen 2010 nun einer unverzichtbaren Medienunterstützung sicher sein kann. Der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT, Matthias Nass, war zufällig auch bei dem Treffen, wie auch schon in vergangenen Jahren.

    So wird auch im Artikel von Frau Friederichs Herr Scholz differenziert als Winner und sein Gegner tendenziell als Looser dargestellt. Als Grund dafür müssen Umfragewerte herhalten. So verstärkt man Meinungen.

    Eine Leser-Empfehlung
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    und die Illuminaten hängen auch mit drin. Alles Teil der jüdisch-zionistischen Weltverschwörung.
    Weniger Zeitgeist schauen und alles-schallundrauch lesen.

    und die Illuminaten hängen auch mit drin. Alles Teil der jüdisch-zionistischen Weltverschwörung.
    Weniger Zeitgeist schauen und alles-schallundrauch lesen.

  5. Letztendlich zeigt die Kandidatur von Scholz, dass man seit der Abwahl der letzten SPD-geführten Regierung bei den Hamburger Sozialdemokraten nicht in der Lage war, einen wirklichen personellen Neuanfang zu wagen. Zeit genug dafür hätte man gehabt. Schade eigentlich.

    P.S.: @Redaktion - bei einer in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung finde ich es etwas befremdlich, dass in dem Artikel von einem "Regierenden Bürgermeister" statt vom "Ersten Bürgermeister" die Rede ist. Hamburg ist doch nicht Berlin ;-)
    Das Post-Scriptum können Sie nach Korrektur löschen!

    Antwort auf "Scholz? Was soll das?"
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    Redaktion

    Liebe(r)Feenfinder,
    ein dummer Fehler. Bitte entschuldigen Sie. Ist korrigiert. Viele Grüße aus der Redaktion!

    Redaktion

    Liebe(r)Feenfinder,
    ein dummer Fehler. Bitte entschuldigen Sie. Ist korrigiert. Viele Grüße aus der Redaktion!

  6. und die Illuminaten hängen auch mit drin. Alles Teil der jüdisch-zionistischen Weltverschwörung.
    Weniger Zeitgeist schauen und alles-schallundrauch lesen.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Was andere in diese Bilderberger-Treffen interpretieren, ist für meinen Kommentar nicht relevant. Es ist wohl auch ohne jeden verschwörerischen Hintergrund nicht von der Hand zu weisen, dass Bilderberger-Teilnehmer aus dem politischen Umfeld im Jahr nach ihrer Teilnahme auffallend häufig in politische Spitzenämter gelangt sind. Das wird bei Scholz nicht anders sein.

    Und es ist ebenfalls auffällig, dass eben sogenannte Verschwörungsseiten überhaupt von diesen hochgeheimen und streng gesicherten Bilderberger-Treffen berichten und die "Qualitätsmedien" überhaupt nicht, obwohl im Falle der ZEIT der stellv. Chefredakteur höchstselbst inmitten weltweiter Spitzen aus Wirtschaft und Medien aus erster Hand darüber ausführlich berichten könnte.

    http://www.lobbycontrol.d...

    http://www.dradio.de/dlf/...

    Und dann ist da natürlich auch noch die überhaupt nicht exististierende Medien-, Meinungs- und Informationsformierungszentrale unserer Lobby- und Klientelzentrale INSM, Köln, wo sich ja sogar die Bundeskanzlerin ihre Informationen darüber besorgt, was sie morgen denken und sagen soll.

    Gott sei Dank haben wir unsere "think tanks". Man stelle sich nur einmal vor, die Leute in Regierung und auf den Parlamentariersitzen sollten ohne solche Regieanwweisungen etwas sagen? Die wissen doch gar nicht, was wichtig ist. Was gebraucht wird und was geschehen muss, damit bloß nichts geschieht, und schon gar nichts, was gegen die Interessen all der Personen gerichtet wäre, die zu jenen weniger als den 25% aller deutschen Privathaushalte gehören, denen seit 2007 mehr als 85% aller deutschen Privatvermögen gehören (Quelle: Stat. Jahrbuch 2008.

    Das wäre ja nicht auszudenken. Da müssten wir uns dann schon solche Lösungen vorstellen, wie sie in El Salvador zur Lösung des Romero-Problems gefunden wurde.

    Was andere in diese Bilderberger-Treffen interpretieren, ist für meinen Kommentar nicht relevant. Es ist wohl auch ohne jeden verschwörerischen Hintergrund nicht von der Hand zu weisen, dass Bilderberger-Teilnehmer aus dem politischen Umfeld im Jahr nach ihrer Teilnahme auffallend häufig in politische Spitzenämter gelangt sind. Das wird bei Scholz nicht anders sein.

    Und es ist ebenfalls auffällig, dass eben sogenannte Verschwörungsseiten überhaupt von diesen hochgeheimen und streng gesicherten Bilderberger-Treffen berichten und die "Qualitätsmedien" überhaupt nicht, obwohl im Falle der ZEIT der stellv. Chefredakteur höchstselbst inmitten weltweiter Spitzen aus Wirtschaft und Medien aus erster Hand darüber ausführlich berichten könnte.

    http://www.lobbycontrol.d...

    http://www.dradio.de/dlf/...

    Und dann ist da natürlich auch noch die überhaupt nicht exististierende Medien-, Meinungs- und Informationsformierungszentrale unserer Lobby- und Klientelzentrale INSM, Köln, wo sich ja sogar die Bundeskanzlerin ihre Informationen darüber besorgt, was sie morgen denken und sagen soll.

    Gott sei Dank haben wir unsere "think tanks". Man stelle sich nur einmal vor, die Leute in Regierung und auf den Parlamentariersitzen sollten ohne solche Regieanwweisungen etwas sagen? Die wissen doch gar nicht, was wichtig ist. Was gebraucht wird und was geschehen muss, damit bloß nichts geschieht, und schon gar nichts, was gegen die Interessen all der Personen gerichtet wäre, die zu jenen weniger als den 25% aller deutschen Privathaushalte gehören, denen seit 2007 mehr als 85% aller deutschen Privatvermögen gehören (Quelle: Stat. Jahrbuch 2008.

    Das wäre ja nicht auszudenken. Da müssten wir uns dann schon solche Lösungen vorstellen, wie sie in El Salvador zur Lösung des Romero-Problems gefunden wurde.

  7. Redaktion

    Liebe(r)Feenfinder,
    ein dummer Fehler. Bitte entschuldigen Sie. Ist korrigiert. Viele Grüße aus der Redaktion!

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