Frauenquote in Unternehmen Vom Zwang zum Erfolg

Mehr Frauen in Führungspositionen wären wünschenswert. Das bestreitet kaum einer. Es setzt aber auch keiner um. Deswegen brauchen wir die Quote. Ein Kommentar

Fehlt da nicht wer? Männer bleiben auf Führungsebene meist noch immer unter sich

Fehlt da nicht wer? Männer bleiben auf Führungsebene meist noch immer unter sich

Zwang ist ein hässliches Wort. Quote ist kaum ansehnlicher. Doch genau dafür plädiert Arbeitsministerin von der Leyen, wenn sie Unternehmen dazu bringen will, einen Mindestanteil Frauen in die Managementebene aufzunehmen.

Alle Argumente sprechen für sie: Der wachsende Fachkräftemangel wird auch für die Führungsebenen zum Problem. Deutschland kann es sich nicht leisten, die Hälfte des Humankapitals ungenutzt zu lassen, nachdem sie teuer ausgebildet wurde. Mit den Frauen würden sich überdies die Problemlösungsstrategien im Management vervielfältigen. Und nicht zuletzt sollte es ein Grundwert unserer demokratischen Gesellschaft sein, dass Männer und Frauen an wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen gleichberechtigt teilhaben.

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All das sind gute Gründe für Frauen in Führungspositionen, die meisten sehen das ein. Der Streit entbrennt aber am Zwang, an der Quote. Diese scheint jedoch nötig, denn freiwillig hat es mit dem Frauenanteil bisher nicht geklappt. Vor mehr als zehn Jahren haben sich die Unternehmen freiwillig verpflichtet, Frauen in ihre Führungsebenen aufzunehmen. Die Fortschritte, die Frauen seither gemacht haben, sind auch mit einer Lupe kaum erkennbar.

Warum Männerklubs eine Veränderung nicht aus eigenem Antrieb schaffen, ist ausreichend untersucht und belegt. Freundlich formuliert: Das wäre zu viel verlangt von den Herren. Sie verändern das System, von dem sie profitieren, nicht von innen heraus freiwillig.

Also muss es von außen sein. Mit Zwang und Quote und Sanktionen.

Die Männer werden es der deutschen Politik danken: Weil der Anwesenheitskult in ihrem Unternehmen plötzlich verblasst und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie konkret wird. So war es bei den Unternehmen in Norwegen, wo eine Quote 2008 eingeführt wurde. Heute diskutiert die Gesellschaft gar nicht mehr über Frauen in Aufsichtsräten, so selbstverständlich sind sie geworden. Norwegen ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine Zwangsmaßnahme gesellschaftliches Umdenken ermöglicht. Ganz ähnlich wurde in Deutschland per Gesetz ein gesellschaftlicher Wandel erfolgreich angestoßen – mit dem Elterngeld.

Mag sein, dass manche Männer einen solchen Wandel als unbequem empfinden. Denn Untersuchungen belegen, dass Männer sich zu einer realistischeren Selbsteinschätzung zwingen und besser vorbereiten, sobald sie mit Frauen zusammenarbeiten. Unbequem ist auch, wenn ihre Partnerinnen zu Hause auf Gleichberechtigung bei der Hausarbeit pochen, weil sie beruflich selbst genug zu tun haben.

Unbequem kann so ein erzwungener Wandel auch für Politiker werden. Denn die Forderung nach mehr und besseren Kinderbetreuungsangeboten wird dann mit neuer Wucht an sie herangetragen werden – von Frauen und Männern.

 
Leser-Kommentare
  1. werden sie auch in diese Positionen kommen. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Geschlecht zu tun. Eine Quotenregelung einzuführen ist deshalb ja wohl der größte Blödsinn aller Zeiten.

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    Ja, allerdings nix verstehen...
    Es wäre schön, wenn immer der oder die Beste den Job bekommen würde. Aber es geht in diesen Kreisen nur um Beziehungen und Kontakte, alte Seilschaften und Burschenschaften.

    Nixversteher hat leider keinen Schimmer. Beispiel: In amerikanischen Orchestern wurden Frauen über Jahrzehnte übergangen, weil man ihnen nicht zutraute, genauso gut wie Männer zu spielen (vor allem männliche Instrumente wie Trompete etc.). Nachdem man das verdeckte Vorspielen einführte (so dass man einen Kandidaten nicht mehr sehen konnte), erhöhte sich die Zahl weiblicher Orchestermusiker um das 5-fache! [Quelle: M. Gladwell, "Blink"]

    Jobs werden mit Vorurteilen vergeben, gegen Frauen, Ausländer, etc. deshalb sollte man die Chancen dieser "Minderheiten" verbessern, z.B. durch bessere Förderung, objektivere Auswahl (s.o.) etc, aber nicht unbedingt per Quote: denn wenn nur 10% der Bewerber Frauen sind, macht eine Quote von 25 oder 50% keinen Sinn.

    Ja, allerdings nix verstehen...
    Es wäre schön, wenn immer der oder die Beste den Job bekommen würde. Aber es geht in diesen Kreisen nur um Beziehungen und Kontakte, alte Seilschaften und Burschenschaften.

    Nixversteher hat leider keinen Schimmer. Beispiel: In amerikanischen Orchestern wurden Frauen über Jahrzehnte übergangen, weil man ihnen nicht zutraute, genauso gut wie Männer zu spielen (vor allem männliche Instrumente wie Trompete etc.). Nachdem man das verdeckte Vorspielen einführte (so dass man einen Kandidaten nicht mehr sehen konnte), erhöhte sich die Zahl weiblicher Orchestermusiker um das 5-fache! [Quelle: M. Gladwell, "Blink"]

    Jobs werden mit Vorurteilen vergeben, gegen Frauen, Ausländer, etc. deshalb sollte man die Chancen dieser "Minderheiten" verbessern, z.B. durch bessere Förderung, objektivere Auswahl (s.o.) etc, aber nicht unbedingt per Quote: denn wenn nur 10% der Bewerber Frauen sind, macht eine Quote von 25 oder 50% keinen Sinn.

  2. Wo jemand aufgrund seines Geschlechtes bevorzugt wird, wird automatisch ein anderer diskriminiert -- und exakt das ist Sexismus.

    Daß das niemand der vorgeblichen Kämpfer für Gleichberechtigung Quotenregelungen für die dreckigen und gefährlichen Jobs fordert, verrät viel über ihre sexistische Heuchelei.

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    Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass nur osteuropäische Frauen zu einem Dreckslohn bei uns sauber machen dürfen...

    Aber egal, das könnte man auch so stundenlang weitermachen: männliche Arbeiter auf einer Bohrinsel und Putzfrauen eigentlich überall. Das ist allerdings keineswegs zielführend.
    Dass die obere Führungsriege in Idustrie und Wirtschaft fast durchweg männlich ist stört mich relativ wenig, es stört mich, dass sie nur durch irgendwelche Seilschaften und Verbindungen ihre Posten erhalten haben. Wenn da eine Frauenquote diesen Altherrenhaufen aufmischt, find ich das zwar erstmal ganz lustig, jedoch ist mir die Problematik, die diese Quote mit sich bringen würde, durchaus bekannt. Und zu mehr Gleichberechtigung wird es eher nicht führen, wenn ich schon den Ausruf "Quotenfrau!" in den Ohren habe.

    Warum kann man nicht mal über die Frauenquote und das Bild in deutschen Großunternehmen diskutieren, ohne panische Angst vor fundamentalistischem Feminismus zu äußern. Zumal die hier Kommentierenden wohl kaum von dieser Frauenquote betroffen wären und dehalb ein Mindestmaß an Objektivität mitbringen sollte.

    PS (@allesverdreher): Der Vergleich zur Frauenquote für Bohrinseln hingt insofern, als Frauen die körperlichen Bedingungen für diese Arbeit nicht mitbringen.

    Man verstehe mich nicht falsch, ich verabscheue fundamentalistischen Feminismus, aber dass man dem als Mann nur Frauenfeindlichkeit light entgegenzusetzen hat, ist einfach nur peinlich.

    den unterschied zwischen ZWINGEN und FÖRDERN kennst du hoffentlich. ersteres ist meines wissens nach verboten in deutschland.

    Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass nur osteuropäische Frauen zu einem Dreckslohn bei uns sauber machen dürfen...

    Aber egal, das könnte man auch so stundenlang weitermachen: männliche Arbeiter auf einer Bohrinsel und Putzfrauen eigentlich überall. Das ist allerdings keineswegs zielführend.
    Dass die obere Führungsriege in Idustrie und Wirtschaft fast durchweg männlich ist stört mich relativ wenig, es stört mich, dass sie nur durch irgendwelche Seilschaften und Verbindungen ihre Posten erhalten haben. Wenn da eine Frauenquote diesen Altherrenhaufen aufmischt, find ich das zwar erstmal ganz lustig, jedoch ist mir die Problematik, die diese Quote mit sich bringen würde, durchaus bekannt. Und zu mehr Gleichberechtigung wird es eher nicht führen, wenn ich schon den Ausruf "Quotenfrau!" in den Ohren habe.

    Warum kann man nicht mal über die Frauenquote und das Bild in deutschen Großunternehmen diskutieren, ohne panische Angst vor fundamentalistischem Feminismus zu äußern. Zumal die hier Kommentierenden wohl kaum von dieser Frauenquote betroffen wären und dehalb ein Mindestmaß an Objektivität mitbringen sollte.

    PS (@allesverdreher): Der Vergleich zur Frauenquote für Bohrinseln hingt insofern, als Frauen die körperlichen Bedingungen für diese Arbeit nicht mitbringen.

    Man verstehe mich nicht falsch, ich verabscheue fundamentalistischen Feminismus, aber dass man dem als Mann nur Frauenfeindlichkeit light entgegenzusetzen hat, ist einfach nur peinlich.

    den unterschied zwischen ZWINGEN und FÖRDERN kennst du hoffentlich. ersteres ist meines wissens nach verboten in deutschland.

  3. Wird mittlerweile leider nur noch vorgetragen. Sei es aus der feministischen Ecke oder eben von wegen "Fachkräftemangel" oder was auch immer.

    Es ist schlichtweg so: Nur sehr wenige Menschen sind für Führungspositionen geeignet, und das trifft auf beide Geschlechter zu. Bei den Frauen kommt schlichtweg noch der Faktor der oftmals mangelnden Durchsetzungsfähigkeit und Führungsqualitäten hinzu, und das ist durchaus auch auf Erziehung usw. zurückzuführen, aber es ändert nichts an der oftmaligen und schlichten Nichteignung.

    Als Führungsperson muss man nicht nur Durchsetzungsfähigkeit beweisen, sondern auch Wagemut und vor allem Verantwortung für ein Team als Ganzes. Man muss letztlich die Aufgaben koordinieren, was weniger Fachwissen als schlichtweg soziale Kompetenzen, Belastbarkeit, usw. voraussetzt.

    Und wie soll das nun mit irgendwelchen Quotenfrauen gelingen? Frau v.d. Leyen und Frau Schröder gehören genauso in die Kategorie und ebenso lässt sich ihre schiere Unfähigkeit mehr als oft genug aufzeigen beispielsweise bei eben solchen Maßnahmen.

    Und dazu komme noch: Als Chef bin ich auf den Respekt meiner Mitarbeiter angewiesen. Wie soll der entstehen wenn man einfach irgendwelche inkompetenten Personen einsetzt? Dann leidet das gesamte Team darunter und ebenso die gesamte Arbeit des Unternehmens.

  4. ..aus einer weiblichen Feder stammt? Wohl kaum! Vielleicht wäre Frau Husmann gerne etwas wichtiges bei der ZEIT, also bitte mit gutem Beispiel vorangehen und Quotenregelung in der Redaktion einführen. Was dann jeweils abgesondert wird ist ohnehin völlig gleichgültig, es wird eh' alles gedruckt.

    Anm: Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

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    [...]
    War schon beim Militär so. Gleichberechtigung heißt freien Zugang von Frauen zu Òffiziers- und bezahlten Zeitsoldatenplanstellen. Zwangswehrdienst für ein Taschengeld hingegegn natürlich nur für Männer. Dafür ist Frau sich zu schade.

    Und dann natürlich das fadenscheinige Argument von Kind und so. Wieviel gut dotierte Frauen in Wissenschaft, Journalismus, Wirtschaft etc. haben trotzdem keine Kinder? [...]

    Warum gemäß dem Scheinargument "Kinder und Familie" keine Quote für Bauarbeiterinnen, Autoschlosserinnen oder Fließbandarbeiterinnen? Haben die etwa weniger Anrecht auf bequeme Kinderbetreuung als Managerinnen? Obwohl gerade Frauen dieser Einkommensgruppe sich Kindermädchen und Haushaltshilfe leisten könnte?

    Es geht bei der Quote doch gar nicht um etwaige Kinder, sondern ausschließlich um bequemen Zugang eines kleinen elitären Frauenzirkels (Akademikerinnen, Politikerinnen etc) zu attraktiven Jobs, sozialen Status und hohem Einkommen.

    Die Lebensentwürfe ihrer Geschlechtsgenossinen aus der Unter- und Mittelschicht interessieren die von der Leyens & CO doch genau gar nicht.
    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    [...]
    War schon beim Militär so. Gleichberechtigung heißt freien Zugang von Frauen zu Òffiziers- und bezahlten Zeitsoldatenplanstellen. Zwangswehrdienst für ein Taschengeld hingegegn natürlich nur für Männer. Dafür ist Frau sich zu schade.

    Und dann natürlich das fadenscheinige Argument von Kind und so. Wieviel gut dotierte Frauen in Wissenschaft, Journalismus, Wirtschaft etc. haben trotzdem keine Kinder? [...]

    Warum gemäß dem Scheinargument "Kinder und Familie" keine Quote für Bauarbeiterinnen, Autoschlosserinnen oder Fließbandarbeiterinnen? Haben die etwa weniger Anrecht auf bequeme Kinderbetreuung als Managerinnen? Obwohl gerade Frauen dieser Einkommensgruppe sich Kindermädchen und Haushaltshilfe leisten könnte?

    Es geht bei der Quote doch gar nicht um etwaige Kinder, sondern ausschließlich um bequemen Zugang eines kleinen elitären Frauenzirkels (Akademikerinnen, Politikerinnen etc) zu attraktiven Jobs, sozialen Status und hohem Einkommen.

    Die Lebensentwürfe ihrer Geschlechtsgenossinen aus der Unter- und Mittelschicht interessieren die von der Leyens & CO doch genau gar nicht.
    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

  5. Die Führungsfrage ist doch auch immer eine Generationenfrage. Insbesondere in den etablierten Strukturen sind auch die Alten mehrheitlich am Drücker. Und zu den Zeiten waren das eben fast alles Herren. Wenn das jetzt mit jungen Frauen ausgeglichen werden soll, hat man in einer weiteren Generation das Problem mit umgekehrten Vorzeichen.

    Bleibt die Frage: wenn in einem technischen Studiengang z.B. 4 von 300 Frauen waren, wo sollen da denn die sich zumindest aus diesem Bereich stammenden weiblichen Führungskräfte her rekrutieren?

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  6. Ja, allerdings nix verstehen...
    Es wäre schön, wenn immer der oder die Beste den Job bekommen würde. Aber es geht in diesen Kreisen nur um Beziehungen und Kontakte, alte Seilschaften und Burschenschaften.

  7. Fast jeder der bisherige Kommentare bestätigt das Gesagte. Und so bleibt schön alles beim Alten. Altherrenkränzchen unter den Entscheidungsträgern.

    "Die dominierenden Mentalitätsmuster wirken wie ein mehrfach abgeriegeltes System." (Carsten Wippermann im verlinkten Interview)

    • Timo K
    • 01.02.2011 um 18:28 Uhr

    Es vervielfachen sich also die Lösungsstrategien im Management.

    Aha, es gibt also Strategien, die einem Mann unmöglich umzusetzen sind und vice versa gilt dies natürlich für die Frau.

    Schon ein guter Sexismus in der Einleitung. Bravo!

    Was passiert eigentlich, wenn die Quote wirklich die befürchteten Nachteile bringt?

    Wäre es so unabdingbar für den Erfolg eines Unternehmens, dass im Vorstand das "richtige" Geschlecht vorhanden ist, dann muesste es ja ein Leichtes sein Vorzeigeunternehmen hochzuziehen.

    Warum auch nicht, einfach ein paar BWL Studentinnen und Biologinnen zusammengeworfen und schon brummt die Bude und wir könnten per Fingerzeig darauf jedem bösen Mahner den Wind aus den segeln nehmen.

    Und bitte nicht Norwegen als Beispiel, da kann man ja mit den ölreichen Golfstaaten als Horten der Frauenfreundlichkeit leicht gegenhalten.

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    Mich wundert neben der von Ihnen angesprochenen Ungereimtheit auch noch folgendes:

    Sollte es einen Fachkräftemangel wirklich geben, sollte er eine Frauenquote obsolet machen, da Stellen sonst unbesetzt bleiben müssten.

    Der Luxus Stellen ausschließlich mit Männern zu besetzen und somit "die Hälfte des Humankapitals ungenutzt zu lassen, nachdem sie teuer ausgebildet wurde" wäre doch nur bei einem Überangebot von Bewerbern möglich. Also wie kann der Fachkräftemangel ein Argument FÜR die Quote sein? Oder aber es mangelt es nur an weiblichen Führungskräften, wobei eine Quote nicht helfen kann...

    Mich wundert neben der von Ihnen angesprochenen Ungereimtheit auch noch folgendes:

    Sollte es einen Fachkräftemangel wirklich geben, sollte er eine Frauenquote obsolet machen, da Stellen sonst unbesetzt bleiben müssten.

    Der Luxus Stellen ausschließlich mit Männern zu besetzen und somit "die Hälfte des Humankapitals ungenutzt zu lassen, nachdem sie teuer ausgebildet wurde" wäre doch nur bei einem Überangebot von Bewerbern möglich. Also wie kann der Fachkräftemangel ein Argument FÜR die Quote sein? Oder aber es mangelt es nur an weiblichen Führungskräften, wobei eine Quote nicht helfen kann...

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