Plagiat Universität kassiert Guttenbergs Doktortitel
Der Verteidigungsminister ist seinen Doktortitel los. Die Uni Bayreuth entzog ihm den akademischen Grad, den er für seine Dissertation erhalten hatte.
Am Ende konnten die Prüfer kaum noch anders: Nachdem Karl-Theodor zu Guttenberg auch im Bundestag noch einmal eingeräumt hatte, dass seine 2007 verteidigte Dissertation voller Fehler steckt, erkannte die Universität Bayreuth ihm den Doktortitel ab. Guttenberg habe wissenschaftliche Standards "objektiv nicht eingehalten", sagte Hochschulpräsident Rüdiger Bormann. Die Frage, ob Guttenberg die Universität mit seiner Arbeit vorsätzlich täuschen wollte, habe keine Rolle bei der Entscheidung gespielt, die der Promotionsausschuss einstimmig fällte.
Auf einer Website hatten Rechercheure in Guttenbergs Arbeit Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU Dutzende Stellen ausgemacht, für die er sich bei anderen Publikationen bedient hatte, ohne die Quelle darzulegen. Auch aus der ZEIT schrieb er ab. Publizisten und die gesamte Opposition stellten daraufhin die Glaubwürdigkeit des Ministers infrage. Die Koalitionsparteien, die Regierung mit der Bundeskanzlerin sprachen ihm dagegen das uneingeschränkte Vertrauen aus.
Am Mittwoch befasste sich der Bundestag auf Antrag der Opposition mit dem Fall. Guttenberg bat um Entschuldigung für seine Verfehlungen und verteidigte sich, er habe sich mit Abgeordnetenmandat, Familienleben und der Dissertation überfordert. "Offenbar eine Überlastung", gestand er ein. Etwa ein Dutzend Fragesteller der Grünen, der SPD und der Linksfraktion nahmen Guttenberg, der auch Dienstherr zweier Bundeswehruniversitäten ist, ins Kreuzverhör.
Guttenberg betonte aber, er habe "Fehler unbewusst und ohne Täuschungsabsicht gemacht". Den "abstrusen Vorwurf", plagiiert zu haben, wies er erneut zurück. Plagiat setze bewusstes Handeln voraus, sagte er. Er deutete an, sich den Vorwurf nicht gefallen zu lassen und verwies auf die strafrechtliche Komponente des Themas. "Üble Nachrede oder Ähnliches" wolle er sich nicht gefallen lassen.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sprach in der Debatte von Rufmord durch die Opposition, CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich von Skandalisierung. "Entscheidend ist am Ende, dass Karl-Theodor zu Guttenberg seine Aufgabe als Bundesminister der Verteidigung in hervorragender Weise wahrnimmt", sagte Friedrich.
Teile der Arbeit kamen aus dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages. Die Expertise der parlamentarischen Fachleute habe er "im Rahmen meiner Abgeordnetentätigkeit" in Anspruch genommen, sagt er zu Vorwürfen der Opposition, sich widerrechtlich bedient zu haben.
In der einen Woche seit dem Bekanntwerden des Plagiatsverdachts hatte sich Guttenbergs Verteidigungshaltung deutlich gewandelt. Sprach er anfangs von "abstrusen Vorwürfen", räumte er am Montag bei einem Auftritt im hessischen Kelkheim ein, bei der neuerlichen Lektüre seines Werkes "gravierende Fehler" entdeckt zu haben. Das hatte seine Glaubwürdigkeit zusätzlich beschädigt. Vor wenigen Tagen teilte er in einem hastig anberaumten Fernsehstatement mit, den Doktortitel vorübergehend nicht führen zu wollen, am Montag wollte er ihn dann vollends zurückgeben – was nach universitärem Recht gar nicht möglich ist.
Trotz allen Stolperns ist Guttenberg im Volk beliebter als bisher. 73 Prozent der Deutschen sind mit der politischen Arbeit des CSU-Politikers zufrieden, zu Monatsbeginn waren dies nur 68 Prozent, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag für die ARD-Sendung Hart aber fair ergab. Nur 21 Prozent sind unzufrieden.
- Datum 23.02.2011 - 20:07 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Der akademischen Hygiene wurde Genuege getan. Wenden wir uns nun der politischen zu.
PS: Es ist rechtlich moeglich, unbeabsichtigt und unbewusst zu plagiieren. Aber in diesem Fall doch sehr unwahrscheinlich.
....man die Uni so leicht aus der entlassen sollte? Ich finde, man müsste schon feststellen, wie es geschehen kann, dass eine zu ca 30% offenbar ohne Verweise abgeschriebene Arbeit nicht nur nicht als fehlerhaft erkannt wurde. Sie wurde mit Summa Cum Laude belobigt. Darf eine Uni weiterhin so wesentliche Instrumente der Konkurrenz vergeben, wenn sie so fahrlässig sie vergibt? Auch sollte man untersuchen, ob Kommissionsmitglieder von damals Zahlungen erhalten haben. Man will ja nichts Böses denken, aber nach Siemens, MAN usw... Sind die nicht auch in Bayern?
Zitat Bild "Der Frage, ob Guttenberg bewusst getäuscht hat, wird die Universität aber nicht weiter nachgehen. Man habe darauf verzichtet, sagte Bormann, weil Guttenberg selbst um die Rücknahme seiner Dissertation gebeten habe."
Wie kann das sein? Ungeachtet des weiteren politischen Werdegangs von Googleberg wäre es angebracht mal bei der Uni nachzuforschen wie so eine Arbeit durchkommt und auch noch mit der Bestnote ausgezeichnet wird. Nun wird fleissig das Symptom bekämpft aber die Ursachen hinterfragt keiner. Entweder die Uni ist zutiefst korrupt und hat sich kaufen lassen oder einfach nur unfähig. Dort sollte sich der Journalismus mal einhaken und nicht jeden Tag 10 Artikel über KTG schreiben,
Hat die Unabhängigkeit der Wissenschaft an der einschlägigen Universität dahin. Hat Frau Merkel, weil sie den "Strahlemann" noch braucht, über die bayerische Landesregierung auf die Verantwortlichen an der Uni Bayreuth "eingewirkt"? Womit frage ich mich.
Dem Doktorvater mag man es nachsehen. Bei einem solchen Doktoranten (mit der familiären Reputation) wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, dass der so ungeniert plagiert.
Das Ergebnis gibt ihm ja Recht. Da gibt er schnell den Dr.-Titel zurück, wohl in der Hoffnung (und die feierte fröhliche Urständ), dann erledigt sich die Sache, wie diese aufrechten Herren und Damen Politiker/-innen zu recht annahmen.
Wer in dieser schamlosen Weise pfuscht und dass er sagt, er habe das nie bewußt gemacht, der ist doch als Politiker genau richtig, nämlich weil er mit entsprechendem Parthos Märchen erzählen kann.
Was lernen wir daraus, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, nur einige sind gleicher , die mit einem Adelstitel völlig sder Beurteilung entzogen.
Man kann den Doktoranten dieser schönen (Bananen)Republik nur empfehlen ins schöne Bayern nach Bayreuth zu gehen.
Wenn es denn rauskommt, gebe ich den Doktor zurück und die Uni prüft nicht weiter.
Vielleicht sollte ich mich auf meine alte Tage aufraffen, mich einschreiben und eine Dissertation zusammenzusuchen.
Vielleicht klappts ja.
Na wie wärs, sehen wir uns nicht in dieser Welt, so doch im schönen Bayreuth!!!!
die Dissertation sei bei der mündlichen Prüfung (Disputation) ebenfalls mit summa cum laude bestanden bzw. bewertet worden!
Ich glaube, daß das der standrechtliche Genickschuß für unseren HR. FRHR. ZU GUTTENBERG ist;
ergo, weil eine Disputation meineserachtens nicht mit summa cum laude bestanden werden kann, wenn man sich seine eigene Dissertation nicht vorher eingehends angeschaut hat.
Wenn man sie dann also selbst verfasst hat, hätte einem spätestens dann auffallen müssen, daß die eigens gelesenen Artikel, woher auch immer nicht korrekt in die Dissertation eingefügt wurden.
Mir bleibt damit nur noch zu sagen:
C`EST LA VIE UNE ROSE DE LA POLITIK`!!!!!!!!!!!!!
Entfernt wegen Mehrfachpostings. Die Redaktion/ag
....man die Uni so leicht aus der entlassen sollte? Ich finde, man müsste schon feststellen, wie es geschehen kann, dass eine zu ca 30% offenbar ohne Verweise abgeschriebene Arbeit nicht nur nicht als fehlerhaft erkannt wurde. Sie wurde mit Summa Cum Laude belobigt. Darf eine Uni weiterhin so wesentliche Instrumente der Konkurrenz vergeben, wenn sie so fahrlässig sie vergibt? Auch sollte man untersuchen, ob Kommissionsmitglieder von damals Zahlungen erhalten haben. Man will ja nichts Böses denken, aber nach Siemens, MAN usw... Sind die nicht auch in Bayern?
Zitat Bild "Der Frage, ob Guttenberg bewusst getäuscht hat, wird die Universität aber nicht weiter nachgehen. Man habe darauf verzichtet, sagte Bormann, weil Guttenberg selbst um die Rücknahme seiner Dissertation gebeten habe."
Wie kann das sein? Ungeachtet des weiteren politischen Werdegangs von Googleberg wäre es angebracht mal bei der Uni nachzuforschen wie so eine Arbeit durchkommt und auch noch mit der Bestnote ausgezeichnet wird. Nun wird fleissig das Symptom bekämpft aber die Ursachen hinterfragt keiner. Entweder die Uni ist zutiefst korrupt und hat sich kaufen lassen oder einfach nur unfähig. Dort sollte sich der Journalismus mal einhaken und nicht jeden Tag 10 Artikel über KTG schreiben,
Hat die Unabhängigkeit der Wissenschaft an der einschlägigen Universität dahin. Hat Frau Merkel, weil sie den "Strahlemann" noch braucht, über die bayerische Landesregierung auf die Verantwortlichen an der Uni Bayreuth "eingewirkt"? Womit frage ich mich.
Dem Doktorvater mag man es nachsehen. Bei einem solchen Doktoranten (mit der familiären Reputation) wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, dass der so ungeniert plagiert.
Das Ergebnis gibt ihm ja Recht. Da gibt er schnell den Dr.-Titel zurück, wohl in der Hoffnung (und die feierte fröhliche Urständ), dann erledigt sich die Sache, wie diese aufrechten Herren und Damen Politiker/-innen zu recht annahmen.
Wer in dieser schamlosen Weise pfuscht und dass er sagt, er habe das nie bewußt gemacht, der ist doch als Politiker genau richtig, nämlich weil er mit entsprechendem Parthos Märchen erzählen kann.
Was lernen wir daraus, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, nur einige sind gleicher , die mit einem Adelstitel völlig sder Beurteilung entzogen.
Man kann den Doktoranten dieser schönen (Bananen)Republik nur empfehlen ins schöne Bayern nach Bayreuth zu gehen.
Wenn es denn rauskommt, gebe ich den Doktor zurück und die Uni prüft nicht weiter.
Vielleicht sollte ich mich auf meine alte Tage aufraffen, mich einschreiben und eine Dissertation zusammenzusuchen.
Vielleicht klappts ja.
Na wie wärs, sehen wir uns nicht in dieser Welt, so doch im schönen Bayreuth!!!!
die Dissertation sei bei der mündlichen Prüfung (Disputation) ebenfalls mit summa cum laude bestanden bzw. bewertet worden!
Ich glaube, daß das der standrechtliche Genickschuß für unseren HR. FRHR. ZU GUTTENBERG ist;
ergo, weil eine Disputation meineserachtens nicht mit summa cum laude bestanden werden kann, wenn man sich seine eigene Dissertation nicht vorher eingehends angeschaut hat.
Wenn man sie dann also selbst verfasst hat, hätte einem spätestens dann auffallen müssen, daß die eigens gelesenen Artikel, woher auch immer nicht korrekt in die Dissertation eingefügt wurden.
Mir bleibt damit nur noch zu sagen:
C`EST LA VIE UNE ROSE DE LA POLITIK`!!!!!!!!!!!!!
Entfernt wegen Mehrfachpostings. Die Redaktion/ag
[...]
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich konstruktiv. Danke. Die Redaktion/er
Ich spüre schon, die Welt ist soeben eine Bessere geworden.
Ja, nicht nur die arabischen Länder räumen auf. Viele schämen sich für Guttenberg hab ich gelesen... ich schäme mich ein wenig für diese Spießergesellschaft. So einen Wind um so einen Quatsch. Wie kann man eine Dr. Arbeit zu so einem Thema machen, sämtliche menschlichen Werte hinterfragen, weil man seine Dr Arbeit so schlampig verfasst hat oder sonst was. Von der Art der Dr Arbeit wird dann alles abhängig gemacht. Alles wird davon abgeleitet. Also, 70% der Kommentare hier auf Zeit Online sagen folgendes aus: Zeig mir Deine Dr. Arbeit und sich sag Dir wer Du bist.
Politikverdrossenheit, ja. Aber das Volk bekommt, was es verdient. Knöpfen wir uns jetzt Herrn Fischer vor. Der hat früher mal Steine geworfen.
Eines verstehe ich nicht. Wir sind alle Menschen, die hier in Deutschland leben (fast alle). Einige davon aus dem Volk kommen in die Politik. An welchem Punkt passiert es eigentlich, dass ein fehlerfreier Mensch (die meisten, die so laut brüllen sollten es sein) zu einem Unmensch wird? Den Punkt muss es ja anhand der Kommentare geben.
Weiter so. Ich war ein Fan von Leaks. Aber wenn es für sowas benutzt wird... und wenn schon eine Unkorrektheit bei der Dissertation so ein RIESIGES Unrecht ist, sollten wir vielleicht doch die Stasi einführen. Auge um Auge...schade.
das hatten nur die ganzen Journalisten fälschlicherweise bei Wikipedia abgeschrieben, selbstverständlich ohne Quellenangabe. Inzwischen ist der Eintrag korrigiert.
"Eines verstehe ich nicht. Wir sind alle Menschen, die hier in Deutschland leben [...] An welchem Punkt passiert es eigentlich, dass ein fehlerfreier Mensch [...] zu einem Unmensch wird?"
Guttenberg ist kein Unmensch. Er charakterlich nur nicht qualifiziert für die Rolle als Verteidigungsminister.
Was Fischers betrifft: Seine Steinwürfe lagen lange zurück, und er hatte sich längst von seiner Rolle als Prügelrowdy emanzipiert. Hätten seine Verfehlungen 2 oder 3 Jahre vor ihrer Aufdeckung stattgefunden, wäre er nicht zu halten gewesen. Guttenberg dagegen stilisierte sich bis vor kurzem als Saubermann, der gnadenlos Untergebene für Missstände verantwortlich macht. Bei eigenen Verfehlungen entdeckt er Reue und Demut und erwartet Vergebung. Sein Verhalten ist bigott.
Er kann auch mit Plagiaten in seiner Doktorarbeit und einem hybriden Charakter ein guter Mensch sein, aber kein Vertreter, Repräsentant und Minister der Bundesrepublik Deutschland. Wenn er in 10 Jahren und mit reiferem Selbstbild wieder antritt, wird ihm das niemand mehr vorwerfen.
Durch sein jetziges Klammern ans Amt und seine Rechtfertigungskapriolen, vergiftet er die politische und wissenschaftliche Kultur in diesem Land.
Dass er anscheinend nicht fähig ist, wahrzunehmen, welche Trümmer er mit seiner Selbstinszenierung hinterlässt, disqualifiziert ihn für öffentliche Ämter fast noch mehr, als seine Promotions-Tricksereien.
http://www.schweizmagazin...
falls jemand nachlesen möchte.
heute schrieben wir eine Arbeit und sollten uns deshalb weit auseinandersetzen. Ich rückte besonders dicht an meine Nachbarin um abschreiben zu können.
Verwirrt , fragend schaute mich unsere Lehrerin an und
ich erklärte meinen Mitschülern " Ich bin Deutsche, ich darf das!"
Ich spüre schon, die Welt ist soeben eine Bessere geworden.
Ja, nicht nur die arabischen Länder räumen auf. Viele schämen sich für Guttenberg hab ich gelesen... ich schäme mich ein wenig für diese Spießergesellschaft. So einen Wind um so einen Quatsch. Wie kann man eine Dr. Arbeit zu so einem Thema machen, sämtliche menschlichen Werte hinterfragen, weil man seine Dr Arbeit so schlampig verfasst hat oder sonst was. Von der Art der Dr Arbeit wird dann alles abhängig gemacht. Alles wird davon abgeleitet. Also, 70% der Kommentare hier auf Zeit Online sagen folgendes aus: Zeig mir Deine Dr. Arbeit und sich sag Dir wer Du bist.
Politikverdrossenheit, ja. Aber das Volk bekommt, was es verdient. Knöpfen wir uns jetzt Herrn Fischer vor. Der hat früher mal Steine geworfen.
Eines verstehe ich nicht. Wir sind alle Menschen, die hier in Deutschland leben (fast alle). Einige davon aus dem Volk kommen in die Politik. An welchem Punkt passiert es eigentlich, dass ein fehlerfreier Mensch (die meisten, die so laut brüllen sollten es sein) zu einem Unmensch wird? Den Punkt muss es ja anhand der Kommentare geben.
Weiter so. Ich war ein Fan von Leaks. Aber wenn es für sowas benutzt wird... und wenn schon eine Unkorrektheit bei der Dissertation so ein RIESIGES Unrecht ist, sollten wir vielleicht doch die Stasi einführen. Auge um Auge...schade.
das hatten nur die ganzen Journalisten fälschlicherweise bei Wikipedia abgeschrieben, selbstverständlich ohne Quellenangabe. Inzwischen ist der Eintrag korrigiert.
"Eines verstehe ich nicht. Wir sind alle Menschen, die hier in Deutschland leben [...] An welchem Punkt passiert es eigentlich, dass ein fehlerfreier Mensch [...] zu einem Unmensch wird?"
Guttenberg ist kein Unmensch. Er charakterlich nur nicht qualifiziert für die Rolle als Verteidigungsminister.
Was Fischers betrifft: Seine Steinwürfe lagen lange zurück, und er hatte sich längst von seiner Rolle als Prügelrowdy emanzipiert. Hätten seine Verfehlungen 2 oder 3 Jahre vor ihrer Aufdeckung stattgefunden, wäre er nicht zu halten gewesen. Guttenberg dagegen stilisierte sich bis vor kurzem als Saubermann, der gnadenlos Untergebene für Missstände verantwortlich macht. Bei eigenen Verfehlungen entdeckt er Reue und Demut und erwartet Vergebung. Sein Verhalten ist bigott.
Er kann auch mit Plagiaten in seiner Doktorarbeit und einem hybriden Charakter ein guter Mensch sein, aber kein Vertreter, Repräsentant und Minister der Bundesrepublik Deutschland. Wenn er in 10 Jahren und mit reiferem Selbstbild wieder antritt, wird ihm das niemand mehr vorwerfen.
Durch sein jetziges Klammern ans Amt und seine Rechtfertigungskapriolen, vergiftet er die politische und wissenschaftliche Kultur in diesem Land.
Dass er anscheinend nicht fähig ist, wahrzunehmen, welche Trümmer er mit seiner Selbstinszenierung hinterlässt, disqualifiziert ihn für öffentliche Ämter fast noch mehr, als seine Promotions-Tricksereien.
http://www.schweizmagazin...
falls jemand nachlesen möchte.
heute schrieben wir eine Arbeit und sollten uns deshalb weit auseinandersetzen. Ich rückte besonders dicht an meine Nachbarin um abschreiben zu können.
Verwirrt , fragend schaute mich unsere Lehrerin an und
ich erklärte meinen Mitschülern " Ich bin Deutsche, ich darf das!"
oh,oh
Uni Bayreuth, bedenket:
Ihr habt die Lichtgestalt (vorübergehend) zur Schlichtgestalt gemacht,
vom Gladiator (summa cum laude) zum Plagiator (non rite).
[...]
Gekürzt. Bitte vermeiden Sie Polemik. Danke. Die Redaktion/er
... ist doch ganz in guttenbergs sinne, das nun auch schnell heute mit vom tisch zu haben. heute war ein schlechter tag, ab morgen kann man dann die vergangenheit vergessen, ab übermorgen erstmal eine weile kein gutti mehr auf bilds titelseite ...
an einer unabhängigen universität wäre es vielmehr gewesen, wenigstens jetzt diese einstige suma cum laude arbeit einmal richtig zu begutachten, sich bis dahin rechtliche schritte vorzubehalten. die aberkennung an sich war angesichts der fakten unausweichlich, aber wie und wann sie erfolgt, empfinde ich als widerlich brav. offenbar kann der baron nicht nur sagen, wie er seinen doktor gerne hätte, sondern auch, wenn er ihn nicht mehr will. gelesen oder gar geprüft wird das ganze offenbar nie. die uni bayreuth dürfte jedenfalls kaum darunter zu leiden haben, falls bild kt doch noch zum kanzler wählt.
auf künftige Absolventen der vorzüglichen Uni Bayreuth, wenn sie sich in unserer Kanzlei als promovierte Juristen bewerben...da kann man sich jetzt immer sicher sein, daß die Dissertation im schlimmsten Fall ein paar wissenschaftliche, aber verzeihbare Fehler enthält. Unseren Mandanten sagen wir´s lieber nicht.
... ist doch ganz in guttenbergs sinne, das nun auch schnell heute mit vom tisch zu haben. heute war ein schlechter tag, ab morgen kann man dann die vergangenheit vergessen, ab übermorgen erstmal eine weile kein gutti mehr auf bilds titelseite ...
an einer unabhängigen universität wäre es vielmehr gewesen, wenigstens jetzt diese einstige suma cum laude arbeit einmal richtig zu begutachten, sich bis dahin rechtliche schritte vorzubehalten. die aberkennung an sich war angesichts der fakten unausweichlich, aber wie und wann sie erfolgt, empfinde ich als widerlich brav. offenbar kann der baron nicht nur sagen, wie er seinen doktor gerne hätte, sondern auch, wenn er ihn nicht mehr will. gelesen oder gar geprüft wird das ganze offenbar nie. die uni bayreuth dürfte jedenfalls kaum darunter zu leiden haben, falls bild kt doch noch zum kanzler wählt.
auf künftige Absolventen der vorzüglichen Uni Bayreuth, wenn sie sich in unserer Kanzlei als promovierte Juristen bewerben...da kann man sich jetzt immer sicher sein, daß die Dissertation im schlimmsten Fall ein paar wissenschaftliche, aber verzeihbare Fehler enthält. Unseren Mandanten sagen wir´s lieber nicht.
gesagt scheint alles, bleibt für mich die frage, ob denn seitens der universität überhaupt richtig geprüft wurde. von 1 auf 6 würde kein schüler verstehen..
Bin völlig Ihrer Meinung! Hier wird auf Teufel komm raus gepackelt! Politische und sonstige Seilschaften! Die Unis gehören selbst überprüft.
Bin völlig Ihrer Meinung! Hier wird auf Teufel komm raus gepackelt! Politische und sonstige Seilschaften! Die Unis gehören selbst überprüft.
dass Googleberg ebenso viel Rückgrat beweist, wie die Uni Bayreuth, und dem Titel Krie- Verteidigungsminister entsagt.
Aber ich bezweifle es.
Aber was heißt das? Heißt es, dass er bewusst getäuscht hat? Diese Frage ist doch entscheidender als die bloße Entziehung des Grades!
http://de.guttenplag.wiki...
Frage: Wie genau soll das unabsichtlich passiert sein?
Ist mir persönlich klar, dass es ein mit täuschender Absicht verfasstes Plagiat ist. Für Konsequenzen, sprich Rücktritt Guttenbergs, müsste schon die Prüfungskommision ebenso befinden. Aber, wie ich es bereits anderswo las, hat diese nicht mehr getan, als seiner Bitte nachzukommen. Merkel hat bereits verkündet: Bayreuth liegt auf einer Linie mit Guttenbergs Selbsteinschätzung.
Wurde halt vorher so abgesprochen: Guttenberg verzichtet und dafür prüft die Uni nicht weiter und belegen das es sich um vorsätzliche Verstöße gehandelt hat.
War doch klar das irgendwie dafür gesorgt wird das Guttenberg weiter machen kann.
Andererseits hat der Universitätpräsident klar gesagt, dass die Arbeit ein Plagiat ist, was Guttenberg weiter bestreitet. Guttenberg beruft sich auf eine etwas eigenwillige Definition von Plagiat, bei der ein Vorsatz nachgewiesen werden muss.
Weiterhin Lug und Trug. Die Libyer können heute über uns lachen!
Sie argumentiert nämlich so
"Die Frage eines möglichen Täuschungsvorsatzes konnte die Kommission letztlich dahinstehen lassen. Für die Kommission war entscheidend, dass unabdingbare wissenschaftliche Standards objektiv nicht eingehalten worden sind. Im Fall ihrer Verletzung ermächtigt Artikel 48 Verwaltungsverfahrensgesetz zur Rücknahme des Doktorgrades, ohne dass ein Täuschungsvorsatz nachgewiesen werden muss."
http://www.volksfreund.de...
Das widerspricht jedoch der Promotionsordnung, welche aussagt: "Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion nicht erfüllt, ohne daß der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Urkunde bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Doktorprüfung geheilt."
http://www.uni-bayreuth.d...
Die Universität hat sich durch die Promotionsordnung selbst gebunden, "übersieht" aber jetzt, dass diese Bindung unabhängig von allgemeinen Verwaltungsvorschriften besteht.
Es steht jedem frei sich mit Beschwerden an die Aufsichtsbehörde der Universität zu wenden.
Thorsten
http://de.guttenplag.wiki...
Frage: Wie genau soll das unabsichtlich passiert sein?
Ist mir persönlich klar, dass es ein mit täuschender Absicht verfasstes Plagiat ist. Für Konsequenzen, sprich Rücktritt Guttenbergs, müsste schon die Prüfungskommision ebenso befinden. Aber, wie ich es bereits anderswo las, hat diese nicht mehr getan, als seiner Bitte nachzukommen. Merkel hat bereits verkündet: Bayreuth liegt auf einer Linie mit Guttenbergs Selbsteinschätzung.
Wurde halt vorher so abgesprochen: Guttenberg verzichtet und dafür prüft die Uni nicht weiter und belegen das es sich um vorsätzliche Verstöße gehandelt hat.
War doch klar das irgendwie dafür gesorgt wird das Guttenberg weiter machen kann.
Andererseits hat der Universitätpräsident klar gesagt, dass die Arbeit ein Plagiat ist, was Guttenberg weiter bestreitet. Guttenberg beruft sich auf eine etwas eigenwillige Definition von Plagiat, bei der ein Vorsatz nachgewiesen werden muss.
Weiterhin Lug und Trug. Die Libyer können heute über uns lachen!
Sie argumentiert nämlich so
"Die Frage eines möglichen Täuschungsvorsatzes konnte die Kommission letztlich dahinstehen lassen. Für die Kommission war entscheidend, dass unabdingbare wissenschaftliche Standards objektiv nicht eingehalten worden sind. Im Fall ihrer Verletzung ermächtigt Artikel 48 Verwaltungsverfahrensgesetz zur Rücknahme des Doktorgrades, ohne dass ein Täuschungsvorsatz nachgewiesen werden muss."
http://www.volksfreund.de...
Das widerspricht jedoch der Promotionsordnung, welche aussagt: "Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion nicht erfüllt, ohne daß der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Urkunde bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Doktorprüfung geheilt."
http://www.uni-bayreuth.d...
Die Universität hat sich durch die Promotionsordnung selbst gebunden, "übersieht" aber jetzt, dass diese Bindung unabhängig von allgemeinen Verwaltungsvorschriften besteht.
Es steht jedem frei sich mit Beschwerden an die Aufsichtsbehörde der Universität zu wenden.
Thorsten
So Herr Guttenberg,
sie sind eindeutig überführt. Es wird Zeit zurückzutreten, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!
Endlich hat das Leid ein Ende. Wen interessiert das denn noch?
Wie kommen SIe denn darauf? Und wie kommen Sie darauf, daß das niemanden mehr interessiert? Nach wie vor haben wir einen Betrüger und Lügner als Verteidigungsminister. Nicht, das ihn das von dem Rest der Regierungssippschaft unterscheidet, aber bei ihm ist es ziemlich eindeutig nachgewiesen.
Und weil dem so ist, hoffe ich, daß das noch viele interessiert. Zumindest solange, bis der Lügenbaron zurückgetreten ist. Zuminest ich bin nicht bereit einen so dreisten Lügner in Regierungsverantwortung zu sehen. Schon gar nicht im VM.
Wie kommen SIe denn darauf? Und wie kommen Sie darauf, daß das niemanden mehr interessiert? Nach wie vor haben wir einen Betrüger und Lügner als Verteidigungsminister. Nicht, das ihn das von dem Rest der Regierungssippschaft unterscheidet, aber bei ihm ist es ziemlich eindeutig nachgewiesen.
Und weil dem so ist, hoffe ich, daß das noch viele interessiert. Zumindest solange, bis der Lügenbaron zurückgetreten ist. Zuminest ich bin nicht bereit einen so dreisten Lügner in Regierungsverantwortung zu sehen. Schon gar nicht im VM.
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