Plagiatsaffäre Hat Guttenberg vom Bundestagsdienst abgeschrieben?
Der Verteidigungsminister soll für seine Dissertation den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags genutzt haben. Die SPD vermutet Ghostwriter hinter seiner Doktorarbeit.
Die Quellenlage um die Plagiatsvorwürfe gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) weitet sich offenbar aus. Wie das Magazin Spiegel schreibt, hat Guttenberg eine zehnseitige Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages beinahe unverändert in seine Doktorarbeit übernommen. Das Papier hatte er dem Bericht zufolge in seiner Funktion als CSU-Abgeordneter selbst in Auftrag gegeben.
Der Ministerialrat Dr. Dr. Ulrich Tammler habe demnach 2004 für Guttenberg die Ausarbeitung verfasst. Der Titel lautete: "Die Frage nach einem Gottesbezug in der US-Verfassung und die Rechtsprechung des Supreme Court zur Trennung von Staat und Religion". Tammler habe seine Arbeit an dem zehnseitigen Papier am 13. Mai 2004 beendet und dann an das Abgeordnetenbüro Guttenbergs weitergeleitet.
Obwohl Abgeordnete den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages nur im Rahmen ihrer mandatsbezogenen Arbeit nutzen dürfen, habe Guttenberg den Text nahezu vollständig in seine Dissertation eingefügt. Änderungen Guttenbergs an dem Text fänden sich kaum. Tammler selbst werde namentlich in keiner von Guttenberg Quellenangaben zitiert. Lediglich die Arbeit des Wissenschaftlichen Dienstes erwähnt Guttenberg auf Seite 391 seiner Promotionsschrift.
Die Opposition wirft Guttenberg nun Amtsmissbrauch vor und fordert Aufklärung. "Die Aussage von Guttenberg, es hätten keine Mitarbeiter an seiner Arbeit mitgewirkt, ist inzwischen wenig glaubwürdig", sagte Thomas Oppermann, der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Die Opposition hat bereits Auskunft darüber verlangt, inwieweit Guttenberg für seine Doktorarbeit den Wissenschaftlichen Dienst eingespannt hat.
Oppermann sagte: "Es entsteht der Eindruck, dass Teile der Doktorarbeit von Ghostwritern in der Bundestagsverwaltung geschrieben wurden". Guttenberg habe "sein Abgeordnetenmandat missbraucht". Die Öffentlichkeit habe nun "Anspruch darauf zu erfahren, ob der Wissenschaftliche Dienst zu Privatzwecken eingesetzt wurde und Guttenberg seine Promotion auf Kosten der Steuerzahler geschrieben hat". Der SPD-Abgeordnete Burkhard Lischka richtete an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) in einem Brief die Frage, wie oft und zu welchen Themen Guttenberg als CSU-Parlamentarier zwischen 2002 und 2007 dort juristische Ausarbeitungen und Literaturlisten bestellt habe.
Guttenberg hatte in seiner Promotionsarbeit den Wissenschaftlichen Dienst als Sekundärquelle für eigene Vorträge zitiert, an einer Stelle auch als Primärquelle. In einer Fußnote Guttenbergs heißt es laut Medienberichten, die Ausarbeitung des Dienstes sei in seinem Auftrag erfolgt. Noch am Mittwoch hatte er betont: "Sollte jemand auf die Idee kommen zu behaupten, Mitarbeiter meines Büros hätten an der wissenschaftlichen Erarbeitung meiner Dissertation mitgewirkt, stelle ich fest: Dies trifft nicht zu."
Konsequenzen will der Verteidigungsminister derzeit nicht ziehen. Auf die Frage, ob er an Rücktritt denke, antwortete Guttenberg dem Magazin Focus: "Unsinn!" Es obliege ihm nicht zu beurteilen, was der Vorgang für seine Glaubwürdigkeit und Autorität bedeute, sagte er. "Aber beidem gerecht zu werden, bleibt mein Anspruch.". Am Freitag hatte Guttenberg Fehler in seiner Dissertation eingeräumt. Bis zur Klärung der Vorwürfe durch die Uni Bayreuth will er den Doktortitel nicht führen. Zugleich hatte er aber unterstrichen, dass er zu keinem Zeitpunkt in seiner Dissertation bewusst getäuscht habe.
- Datum 19.02.2011 - 17:23 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa
- Kommentare 393
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Die Beweislast ist mitlerweile dermaßen erdrückend.
Auch dem letzten Guttenberg Groupie müsste mitlerweile klar werden, dass bei der Arbeit ein klareer Betrug vorliegt. Zudem hat Guttenberg jetzt schon mehrfach dreist gelogen. Aber bei den Guttenberg-Fans scheint eh schon Hopfen und Malz verloren..
...Guttenberg-Groupie inzwischen klar. War es wahrscheinlich schon von Anfang an.
Das Schlimme daran ist ja: Es ist diesen Leuten völlig egal, der einzige Vorwurf von dieser Seite an zu Guttenberg ist, dass er sich hat erwischen lassen. Schuld an der Demontage sind selbstverständlich "die Linken", wahlweise "die linke Kampfpresse", die den strahlenden Helden beflecken wollen.
Manche Leute scheinen tatsächlich bereit, ihren Idolen jeden, aber auch wirklich jeden Fehltritt nachzusehen. Vielleicht weil sie sich selbst nicht eingestehen wollen, einem Blender aufgesessen zu sein. Das würde dann auch negativ aufs eigene Ego zurückfallen, also kann nicht sein, was nicht sein darf.
Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen, der, äußerlich ansehnlich, sprachlich gewandt, ihnen endlich, endlich den Weg aus ihrer Misere vorzeigt, woraus immer auch diese individuell bestehen mag.
Und die Enttäuschung darüber, dass auch ihr momentan angebeteter "Heiland" auch nur ein kleines, sündiges Menschlein wie sie selbst ist, sie daran hindert, den Realitäten ins Auge zu blicken.
Recht unqualifiziert Ihr Beitrag. Guttenberg-Befürworter als Groupies zu bezeichnen ist unterstes Niviveau.
Aus unserem Hopfen und Malz machen wir in Südbaden ein ekzellentes Bier. Rothaus und Waldhaus.
Kommentatoren wie Sie neigen dazu gerne zum Mob zu gehören.
Schon mal was von Diskussionskultur gehört? Gabs hier mal.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Ton. Danke. Die Redaktion/er
... was das für ein riesiges medienereignis geworden ist, bzw ist. die artikelforen laufen ja fast über vor kommentaren. dieser aalglatte typ hat sogar mehr (deutschsprachige) kommentare als 9/11. sogar wenn iran israel angreifen würde, gäbs nicht soviel medienecho.
Es scheint wahrscheinlich, das Guttenberg bezüglich seiner Quellenangaben unzureichende Angaben gemacht hat. Aber selbst dafür könnte es mögliche entlastende Erklärungen geben, wenn ich auch nicht damit rechne.
Herr Guttenberg hat den wissenschaftlichen Dienst als Quelle erwähnt. Ob diese Quelle bzw. diese Ausarbeitung missbräuchlich beauftragt wurde ist zunächst einmal ohne Beweise eine dreiste Unterstellung und kennzeichnet unabhängig davon, ob und welche Verfehlungen Guttenberg begangen haben könnte, die Vorgehensweise seiner Gegner.
Ehrlich gesagt, bei dieser Vorgehensweise, muss man ja unmoralisches Verhalten bei allen Beteiligten voraussetzen.
Warum sollte mich das Mogeln zu Guttenbergs da eigentlich mehr aufregen?
So wie es aktuell aussieht, ist die ganze Affäre wohl nicht mal rechtlich von Relevanz, da lt. zitierter Staatsanwaltschaft in der FAZ Guttenberg keine Eidessttattliche Erklärung abgegeben hat.
Was bleibt ist die Festellung, das Guttenberg wahrscheinlich keine Doktorarbeit abgeliefert hat, die den Kriterien der Uni Bayreuths genügt.
Ehrlich gesagt, ärgern mich da eher die Professoren. Ansonsten ist das eher ein Schenkelklopfer.
Wenn der Doktortitel an Reputatiuon verlieren sollte, kann ich das nur begrüßen, da er in der Breite ohnehin masslos überschätzt wird und eher als Lizenz zum Gelddrucken missbraucht wird.
H.
...Guttenberg-Groupie inzwischen klar. War es wahrscheinlich schon von Anfang an.
Das Schlimme daran ist ja: Es ist diesen Leuten völlig egal, der einzige Vorwurf von dieser Seite an zu Guttenberg ist, dass er sich hat erwischen lassen. Schuld an der Demontage sind selbstverständlich "die Linken", wahlweise "die linke Kampfpresse", die den strahlenden Helden beflecken wollen.
Manche Leute scheinen tatsächlich bereit, ihren Idolen jeden, aber auch wirklich jeden Fehltritt nachzusehen. Vielleicht weil sie sich selbst nicht eingestehen wollen, einem Blender aufgesessen zu sein. Das würde dann auch negativ aufs eigene Ego zurückfallen, also kann nicht sein, was nicht sein darf.
Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen, der, äußerlich ansehnlich, sprachlich gewandt, ihnen endlich, endlich den Weg aus ihrer Misere vorzeigt, woraus immer auch diese individuell bestehen mag.
Und die Enttäuschung darüber, dass auch ihr momentan angebeteter "Heiland" auch nur ein kleines, sündiges Menschlein wie sie selbst ist, sie daran hindert, den Realitäten ins Auge zu blicken.
Recht unqualifiziert Ihr Beitrag. Guttenberg-Befürworter als Groupies zu bezeichnen ist unterstes Niviveau.
Aus unserem Hopfen und Malz machen wir in Südbaden ein ekzellentes Bier. Rothaus und Waldhaus.
Kommentatoren wie Sie neigen dazu gerne zum Mob zu gehören.
Schon mal was von Diskussionskultur gehört? Gabs hier mal.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Ton. Danke. Die Redaktion/er
... was das für ein riesiges medienereignis geworden ist, bzw ist. die artikelforen laufen ja fast über vor kommentaren. dieser aalglatte typ hat sogar mehr (deutschsprachige) kommentare als 9/11. sogar wenn iran israel angreifen würde, gäbs nicht soviel medienecho.
Es scheint wahrscheinlich, das Guttenberg bezüglich seiner Quellenangaben unzureichende Angaben gemacht hat. Aber selbst dafür könnte es mögliche entlastende Erklärungen geben, wenn ich auch nicht damit rechne.
Herr Guttenberg hat den wissenschaftlichen Dienst als Quelle erwähnt. Ob diese Quelle bzw. diese Ausarbeitung missbräuchlich beauftragt wurde ist zunächst einmal ohne Beweise eine dreiste Unterstellung und kennzeichnet unabhängig davon, ob und welche Verfehlungen Guttenberg begangen haben könnte, die Vorgehensweise seiner Gegner.
Ehrlich gesagt, bei dieser Vorgehensweise, muss man ja unmoralisches Verhalten bei allen Beteiligten voraussetzen.
Warum sollte mich das Mogeln zu Guttenbergs da eigentlich mehr aufregen?
So wie es aktuell aussieht, ist die ganze Affäre wohl nicht mal rechtlich von Relevanz, da lt. zitierter Staatsanwaltschaft in der FAZ Guttenberg keine Eidessttattliche Erklärung abgegeben hat.
Was bleibt ist die Festellung, das Guttenberg wahrscheinlich keine Doktorarbeit abgeliefert hat, die den Kriterien der Uni Bayreuths genügt.
Ehrlich gesagt, ärgern mich da eher die Professoren. Ansonsten ist das eher ein Schenkelklopfer.
Wenn der Doktortitel an Reputatiuon verlieren sollte, kann ich das nur begrüßen, da er in der Breite ohnehin masslos überschätzt wird und eher als Lizenz zum Gelddrucken missbraucht wird.
H.
Es wird immer besser!
Plagiatismus halte ich für weniger verwerflich als Vorverurteilung.
Was heißt hier "Vor-"?
Wieviel identische Textstellen hätten Sie denn gerne noch?
Noch verwerflicher als akademischen Betrug finde ich nur noch dessen beschönigendes Kleinreden, insbesondere vom (mutmaßlichen) Plagiator selbst.
Allein für seine gestrigen Unverschämtheiten müsste er zurücktreten.
Viele wissen offenbar nicht, was das Problem des Plagiats in der Wissenschaft ist. Wissenschaft ist auf Überprüfbarkeit ohne jede Einschränkung angewiesen. Dazu gehört zwingend, dass jeder Autor, jede Autorin mit Ihren eigenen Ergebnissen sichtbar und kontrollierbar bleibt - ohne das Plagiatsverbot und seine strengste Kontrolle können Sie die Universitäten schließen. Und viele wissen offenbar nicht, in welchem Maße sie auf funktionierende Wissenschaft angewiesen sind. Wollen Sie von Ärzten behandelt werden, die sich die Doktorarbeit zusammenklauen??? Sollen künftige Lebensmittelkontrolleurinnen es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen ("Lässig"??? Tausend Dinge des Alltags basieren letztlich auf korrekter Wissenschaft. Unsere ganzen Kontroll- und Sicherheitssysteme sind wissenschaftsbasiert, vom der Wirtschaft ganz zu schweigen. Mich wundert, dass die Wissenschaft bisher schweigt, das nicht vermitteln kann: G. zertrümmert gerade in aller Kaltblütigkeit und vor der verdummten Öffentlichkeit ("Scheiß auf den Doktor" schreibt Bild und Zig-Tausende folgen) dieses Prinzip. An der Plagiatfindeplattform guttenplag - wo ich diesen Beitrag leicht verändert auch eingestellt habe - arbeiten viele Wissenschaftler mit, die entsetzt und empört sind - auch über die arroganten und völlig verblendeten Aussagen von Leuten die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass einer, der auf 44 Prozent der Seiten einer ehrenhaften Arbeit zusammenstiehlt, ein gefährlicher Scharlatan ist.
Ob das auch Kpt zS Schätz denkt? Wer ist der Obervorverurteiler?
Wir wissen bis heute nicht was dem ehemaligen Kommandanten der Gorch Fock vorzuwerfen ist.
Bei Graf Xerox können wir es jeden Tag im Internet bestaunen.
[...]
Gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Was heißt hier "Vor-"?
Wieviel identische Textstellen hätten Sie denn gerne noch?
Noch verwerflicher als akademischen Betrug finde ich nur noch dessen beschönigendes Kleinreden, insbesondere vom (mutmaßlichen) Plagiator selbst.
Allein für seine gestrigen Unverschämtheiten müsste er zurücktreten.
Viele wissen offenbar nicht, was das Problem des Plagiats in der Wissenschaft ist. Wissenschaft ist auf Überprüfbarkeit ohne jede Einschränkung angewiesen. Dazu gehört zwingend, dass jeder Autor, jede Autorin mit Ihren eigenen Ergebnissen sichtbar und kontrollierbar bleibt - ohne das Plagiatsverbot und seine strengste Kontrolle können Sie die Universitäten schließen. Und viele wissen offenbar nicht, in welchem Maße sie auf funktionierende Wissenschaft angewiesen sind. Wollen Sie von Ärzten behandelt werden, die sich die Doktorarbeit zusammenklauen??? Sollen künftige Lebensmittelkontrolleurinnen es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen ("Lässig"??? Tausend Dinge des Alltags basieren letztlich auf korrekter Wissenschaft. Unsere ganzen Kontroll- und Sicherheitssysteme sind wissenschaftsbasiert, vom der Wirtschaft ganz zu schweigen. Mich wundert, dass die Wissenschaft bisher schweigt, das nicht vermitteln kann: G. zertrümmert gerade in aller Kaltblütigkeit und vor der verdummten Öffentlichkeit ("Scheiß auf den Doktor" schreibt Bild und Zig-Tausende folgen) dieses Prinzip. An der Plagiatfindeplattform guttenplag - wo ich diesen Beitrag leicht verändert auch eingestellt habe - arbeiten viele Wissenschaftler mit, die entsetzt und empört sind - auch über die arroganten und völlig verblendeten Aussagen von Leuten die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass einer, der auf 44 Prozent der Seiten einer ehrenhaften Arbeit zusammenstiehlt, ein gefährlicher Scharlatan ist.
Ob das auch Kpt zS Schätz denkt? Wer ist der Obervorverurteiler?
Wir wissen bis heute nicht was dem ehemaligen Kommandanten der Gorch Fock vorzuwerfen ist.
Bei Graf Xerox können wir es jeden Tag im Internet bestaunen.
[...]
Gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
...Guttenberg-Groupie inzwischen klar. War es wahrscheinlich schon von Anfang an.
Das Schlimme daran ist ja: Es ist diesen Leuten völlig egal, der einzige Vorwurf von dieser Seite an zu Guttenberg ist, dass er sich hat erwischen lassen. Schuld an der Demontage sind selbstverständlich "die Linken", wahlweise "die linke Kampfpresse", die den strahlenden Helden beflecken wollen.
Manche Leute scheinen tatsächlich bereit, ihren Idolen jeden, aber auch wirklich jeden Fehltritt nachzusehen. Vielleicht weil sie sich selbst nicht eingestehen wollen, einem Blender aufgesessen zu sein. Das würde dann auch negativ aufs eigene Ego zurückfallen, also kann nicht sein, was nicht sein darf.
Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen, der, äußerlich ansehnlich, sprachlich gewandt, ihnen endlich, endlich den Weg aus ihrer Misere vorzeigt, woraus immer auch diese individuell bestehen mag.
Und die Enttäuschung darüber, dass auch ihr momentan angebeteter "Heiland" auch nur ein kleines, sündiges Menschlein wie sie selbst ist, sie daran hindert, den Realitäten ins Auge zu blicken.
"Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen,(..)"
[1]
Volle Zustimmung zu ihren Beitrag! Das mit dem Führerwunsch ist mir auch immer wieder schleierhaft. Es scheint so, als ob viele Menschen nicht selbstbestimmt durchs Leben schreietn wollen. Da wird die Verantwortung lieber an andere abgegeben. Es ist ein Symptom der Gesellschaft. Das ist mir genauso fremd, wie die Begeisterung für irgendwelche Königshäuser, die ihre Macht und ihren (noch heutigen) Einfluß Jahrhunderte langer Ausbeutung verdanken. Es ist ja so schön irgendwelchen Prinzen und Prinzessinnen zuzujubeln.
Die bedingungslose Treue und Unterwerfung gab und gibt es bei allen Herrschern. Auch bei Hitler waren sehr viele davon überzeugt, er hätte von dem alles nichts gewußt. Sowas wird wohl auch nie aussterben. Erinnert mich irgendwie an ein Hund Herrchen-Verhältnis^^
[1] wawerka 9.02.2011 um 13:54 Uhr
Welche Leute meinen Sie eigentlich?. Si ekommen mir vor wie die "kritischen" Linken. Alle die nicht für den Sozialismus sind, (Zwischentöne im Klassemkampf sind Krampf), sind manipuliert, rechtsradikal, kaufen eine Bahnsteigkarte vor Revolution, sind korrupt, egoistische und natürlich: zu dumm. Adolf wären sie natürlich alle nachgelaufen.
Nichts gegen Stürmer und Dränger, und Dank an so ein Forum, adss es iHnen erlaubt, mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Der reale Stammtisch ist ja durch Rauchverbote, teure Bierpreise zunehmed auf dem Abstieg.
das sich da offenbar aus der Asche des großen Hoffnungsträgers und Anscheinerweckers aufbaut.
Ein Schänder, der all jene Menschen zu Vollidioten und wahrhaften Untertanen macht, weil diese naiven, gutgläubigen und orientierungsbedürftigen Mitmenschen von uns allen, solchen Neppern, Schleppern und Bauernfängern der Neuen Elite auf den Leim gehen.
Wer sich einmal die Mühe macht, den realen Leistungsfähigkeitskern des Herrn Doktor von und zu Guttenberg mit "Heideggers Begriff des Entdeckens für das Verständnis von Aussage und Aussagewahrheit" zu prüfen, den wird wohl eine Erkenntnis überkommen, die an die Weisheit erinnert, dass "Der Berg kreist und ein Mäuslein gebiert."
Wie gesagt. Ein neues Schandmal in dieser Republik.
...das Problem ist, sie haben recht! So etwas ist extrem frustrierend. Scheinbar wollen wir betrogen und belogen werden.
Ihr Kommentar hat meine Empfehlung.
Ich muß gestehen, dass ich zu Beginn dieser "Sache" das Medien-Interesse verharmlost habe, da ich den Umfang für nicht so relevant hielt, wie schon gesagt zu Anfang... Aufgrund der aktuellen Plagiats-Recherche der Dissertation des Herrn zu Guttenberg sieht das Ganze aber mittlerweile gravierend anders aus.
Was mich aber an dieser Dreistigkeit am stärksten frustriert und auch erbost, ist die Tatsache, dass Herrn z. G. wahrscheinlich und DAS ist das traurige daran, keine ernsthaften Konsequenzen drohen werden. Denn in diesen Kreisen wäre das ein Novum!
Ich habe mir heute Nachmittag doch noch einmal den Spass gemacht und mich auf die Seite http://de.guttenplag.wiki... begeben. Wenn es wahr ist, dass Herr von und zu Guttenberg auf mehr als 62% seiner Seiten geklaut hat, gar ganze Artikel mit minimalen Anpassungen in seine eigene Arbeit hat einfließen lassen (wissenschaftlicher Dienst des Bundestages), dann muss man sich fragen wie der Begutachtungsprozess an der Uni Bayreuth abläuft? Höchstwahrscheinlich wird bei einem guten Rotwein im Hinterzimmer die Promotion ausgehandelt. Reden kann der Mann ja. Daher ist die mündliche Prüfung für ihn wohl nicht schwer gewesen. Bei 8 Passagen habe ich mir immer gedacht alles halb so wild. Aber die Masse an Stellen, das geht einfach nicht. Dieser Mann beschmutzt die Ehre eines jeden deutschen Promovierten! Dabei gibt er und seine Familie doch so viel darauf. Es ist in Ordnung, wenn er sagt, dass er nicht so viel Zeit hatte als Familienvater und Vollberufstätiger, aber eine "eigene" Arbeit darf man dann schon erwarten. Ich promoviere unter diesen Bedingungen und schaffe es meine Artikel höchst selbst zu verfassen. Eine entsprechende Umformulierung ist das Mindeste (inklusive Quellenangabe)! Sauber Herr von und zu. Ich wähle eher konservativ und war bisher recht beeindruckt von Herrn Guttenberg, weil er offensichtlich (bisher) zu den Performern in diesem Land gehört. Eine perfekte Inszenierung. Diese Leute haben einfach kein Schamgefühl!
Ich stimme ihrer Aussage: "Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen, der, äußerlich ansehnlich, sprachlich gewandt, ihnen endlich, endlich den Weg aus ihrer Misere vorzeigt, woraus immer auch diese individuell bestehen mag." voll zu!
Entsetzt bin ich eigentlich weniger, wegen dem was Gutenberg getan hat. Auch seine Mediengeilheit finde ich für einen Politiker nur etwas stärker ausgeprägt als üblich. Nein entsetzt bin ich das große Teile der Bevölkerung ausgerechnet einen Politiker der so mediengeil ist, Untersuchungsausschüße düpiert, lügt, der Bildzeitung nach dem Mund redet und Untergebene für seine eigenen Fehler rausschmeist (nach untern treten nach oben buckeln) vom Volk als jemand wahrgenommen wird der endlich mal die Wahrheit sagt.
Nach Stuttgart 21 hatte ich eigentlich die leise Hoffnung, dass sich nun größere Teile der Bevölkerung endlich mal ausführlicher mit den Sachfragen der Politik beschäftigen und nicht nur oberflächlich auf Bunte- und Bildniveau die Themen betrachten.
Zu früh gefreut, leider.
"Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen,(..)"
[1]
Volle Zustimmung zu ihren Beitrag! Das mit dem Führerwunsch ist mir auch immer wieder schleierhaft. Es scheint so, als ob viele Menschen nicht selbstbestimmt durchs Leben schreietn wollen. Da wird die Verantwortung lieber an andere abgegeben. Es ist ein Symptom der Gesellschaft. Das ist mir genauso fremd, wie die Begeisterung für irgendwelche Königshäuser, die ihre Macht und ihren (noch heutigen) Einfluß Jahrhunderte langer Ausbeutung verdanken. Es ist ja so schön irgendwelchen Prinzen und Prinzessinnen zuzujubeln.
Die bedingungslose Treue und Unterwerfung gab und gibt es bei allen Herrschern. Auch bei Hitler waren sehr viele davon überzeugt, er hätte von dem alles nichts gewußt. Sowas wird wohl auch nie aussterben. Erinnert mich irgendwie an ein Hund Herrchen-Verhältnis^^
[1] wawerka 9.02.2011 um 13:54 Uhr
Welche Leute meinen Sie eigentlich?. Si ekommen mir vor wie die "kritischen" Linken. Alle die nicht für den Sozialismus sind, (Zwischentöne im Klassemkampf sind Krampf), sind manipuliert, rechtsradikal, kaufen eine Bahnsteigkarte vor Revolution, sind korrupt, egoistische und natürlich: zu dumm. Adolf wären sie natürlich alle nachgelaufen.
Nichts gegen Stürmer und Dränger, und Dank an so ein Forum, adss es iHnen erlaubt, mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Der reale Stammtisch ist ja durch Rauchverbote, teure Bierpreise zunehmed auf dem Abstieg.
das sich da offenbar aus der Asche des großen Hoffnungsträgers und Anscheinerweckers aufbaut.
Ein Schänder, der all jene Menschen zu Vollidioten und wahrhaften Untertanen macht, weil diese naiven, gutgläubigen und orientierungsbedürftigen Mitmenschen von uns allen, solchen Neppern, Schleppern und Bauernfängern der Neuen Elite auf den Leim gehen.
Wer sich einmal die Mühe macht, den realen Leistungsfähigkeitskern des Herrn Doktor von und zu Guttenberg mit "Heideggers Begriff des Entdeckens für das Verständnis von Aussage und Aussagewahrheit" zu prüfen, den wird wohl eine Erkenntnis überkommen, die an die Weisheit erinnert, dass "Der Berg kreist und ein Mäuslein gebiert."
Wie gesagt. Ein neues Schandmal in dieser Republik.
...das Problem ist, sie haben recht! So etwas ist extrem frustrierend. Scheinbar wollen wir betrogen und belogen werden.
Ihr Kommentar hat meine Empfehlung.
Ich muß gestehen, dass ich zu Beginn dieser "Sache" das Medien-Interesse verharmlost habe, da ich den Umfang für nicht so relevant hielt, wie schon gesagt zu Anfang... Aufgrund der aktuellen Plagiats-Recherche der Dissertation des Herrn zu Guttenberg sieht das Ganze aber mittlerweile gravierend anders aus.
Was mich aber an dieser Dreistigkeit am stärksten frustriert und auch erbost, ist die Tatsache, dass Herrn z. G. wahrscheinlich und DAS ist das traurige daran, keine ernsthaften Konsequenzen drohen werden. Denn in diesen Kreisen wäre das ein Novum!
Ich habe mir heute Nachmittag doch noch einmal den Spass gemacht und mich auf die Seite http://de.guttenplag.wiki... begeben. Wenn es wahr ist, dass Herr von und zu Guttenberg auf mehr als 62% seiner Seiten geklaut hat, gar ganze Artikel mit minimalen Anpassungen in seine eigene Arbeit hat einfließen lassen (wissenschaftlicher Dienst des Bundestages), dann muss man sich fragen wie der Begutachtungsprozess an der Uni Bayreuth abläuft? Höchstwahrscheinlich wird bei einem guten Rotwein im Hinterzimmer die Promotion ausgehandelt. Reden kann der Mann ja. Daher ist die mündliche Prüfung für ihn wohl nicht schwer gewesen. Bei 8 Passagen habe ich mir immer gedacht alles halb so wild. Aber die Masse an Stellen, das geht einfach nicht. Dieser Mann beschmutzt die Ehre eines jeden deutschen Promovierten! Dabei gibt er und seine Familie doch so viel darauf. Es ist in Ordnung, wenn er sagt, dass er nicht so viel Zeit hatte als Familienvater und Vollberufstätiger, aber eine "eigene" Arbeit darf man dann schon erwarten. Ich promoviere unter diesen Bedingungen und schaffe es meine Artikel höchst selbst zu verfassen. Eine entsprechende Umformulierung ist das Mindeste (inklusive Quellenangabe)! Sauber Herr von und zu. Ich wähle eher konservativ und war bisher recht beeindruckt von Herrn Guttenberg, weil er offensichtlich (bisher) zu den Performern in diesem Land gehört. Eine perfekte Inszenierung. Diese Leute haben einfach kein Schamgefühl!
Ich stimme ihrer Aussage: "Es ist wirklich beängstigend, wie sehr sich manche Menschen offenbar nach einer Art "Führer" sehnen, der, äußerlich ansehnlich, sprachlich gewandt, ihnen endlich, endlich den Weg aus ihrer Misere vorzeigt, woraus immer auch diese individuell bestehen mag." voll zu!
Entsetzt bin ich eigentlich weniger, wegen dem was Gutenberg getan hat. Auch seine Mediengeilheit finde ich für einen Politiker nur etwas stärker ausgeprägt als üblich. Nein entsetzt bin ich das große Teile der Bevölkerung ausgerechnet einen Politiker der so mediengeil ist, Untersuchungsausschüße düpiert, lügt, der Bildzeitung nach dem Mund redet und Untergebene für seine eigenen Fehler rausschmeist (nach untern treten nach oben buckeln) vom Volk als jemand wahrgenommen wird der endlich mal die Wahrheit sagt.
Nach Stuttgart 21 hatte ich eigentlich die leise Hoffnung, dass sich nun größere Teile der Bevölkerung endlich mal ausführlicher mit den Sachfragen der Politik beschäftigen und nicht nur oberflächlich auf Bunte- und Bildniveau die Themen betrachten.
Zu früh gefreut, leider.
Entfernt. Verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sh
Warum wird hier Herr Guttenberg noch in Schutz genommen und nur die gekürzte Version seiner Stellungnahme gezeigt ? In der Original Fassung bricht Herr Guttenberg zwischendrin das Interview kurz ab, fragt ob es live ist. Fängt noch mal von vorne an mit einer sichtbar gespielten Mimik an. Dieses Schmierentheater spiegelt doch die derzeitige lächerliche politische Landschaft wieder.
in der heute show wurde dieser video-ausschnitt gezeigt!
http://www.youtube.com/wa...
Einfach genial!!!
Hat hier vielleicht irgendjemand einen Link zu dem ungeschnittenen Guttenberg-Video? Ich kann bei Gockel nichts finden -ist vielleicht mit der Dissertation beschäftigt..
und es kann doch wohl einem so feinen, so aristokratischen Menschen wie unserem jungen Herrn Baron nicht zugemutet werden, wenn ihm das Zerrbild vor Augen gehalten wird, welches von unfähigen Fotografen oder Kameraleuten produziert wurde.
Entscheidend ist doch nicht, was so ein Mann für einen Charakter und Menschenbild hat. Das hat in unserem Lande bei wirklich keinem unserer hervorragenden Führungskräften eine Rolle gespielt. Wichtig sind die Regenbogenpressebilder, die uns allen die Gewissheit geben, dass wir von einer herrlichen und herrschaftlichen Herrschaft regiert und dirigiert werden. Das ist doch das Hauptaugenmerk, dass jedem Angehörigen unserer Gesinde- und Domestikenschicht so wichtig ist.
Warum also diese defätistischen Fragen?
in der heute show wurde dieser video-ausschnitt gezeigt!
http://www.youtube.com/wa...
Einfach genial!!!
Hat hier vielleicht irgendjemand einen Link zu dem ungeschnittenen Guttenberg-Video? Ich kann bei Gockel nichts finden -ist vielleicht mit der Dissertation beschäftigt..
und es kann doch wohl einem so feinen, so aristokratischen Menschen wie unserem jungen Herrn Baron nicht zugemutet werden, wenn ihm das Zerrbild vor Augen gehalten wird, welches von unfähigen Fotografen oder Kameraleuten produziert wurde.
Entscheidend ist doch nicht, was so ein Mann für einen Charakter und Menschenbild hat. Das hat in unserem Lande bei wirklich keinem unserer hervorragenden Führungskräften eine Rolle gespielt. Wichtig sind die Regenbogenpressebilder, die uns allen die Gewissheit geben, dass wir von einer herrlichen und herrschaftlichen Herrschaft regiert und dirigiert werden. Das ist doch das Hauptaugenmerk, dass jedem Angehörigen unserer Gesinde- und Domestikenschicht so wichtig ist.
Warum also diese defätistischen Fragen?
Journalisten an copy&paste ergötzen, ist schon ein bißchen komisch, gelle?
Journalisten wollen ja auch keinen Doktortitel, gelle?
Journalisten wollen ja auch keinen Doktortitel, gelle?
Journalisten wollen ja auch keinen Doktortitel, gelle?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren